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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Szene in der Bibliothek

Aktuelles von der AHS

Aktuelle Nachrichten im Sommersemester 2017

Alle Meldungen im Überblick

Antrittsvorlesungen PD Dr. Klaus Neumann und PD Dr. Michael Emmendörffer

Im Frühjahr werden an der Augustana-Hochschule zwei Privatdozenten ihre Antrittsvorlesungen halten, der Neutestamentler PD Dr. Klaus Neumann sowie der Alttestamentler PD Dr. Michael Emmendörffer.

Am 23. Januar, 19 Uhr spricht Klaus Neumann über "Nur einer! -- Jesus, der Dekalogdiskurs, das erste und das sechste Gebot: Ein neuer Versuch der Einordnung des sogenannten neutestamentlichen Ehescheidungsverbotes in die Diskurslandschaft des antiken Judentums". 

Der Vortrag von Michael Emmendörffer am 2. Februar, 16 Uhr steht unter der Überschrift "Und ob ich schon wanderte im finstern Tal -- Psalm 23 auf dem Hintergrund altorientalisch-alttestamentlicher Todesvorstellungen". 

Beide Veranstaltungen finden im Pechmann-Haus der Augustana-Hochschule statt. 

Filmabend des Umweltteams – nachhaltiger Konsum für die Zukunft unserer Erde

Im Angebot des Filmabends, den das Umweltteam der Hochschule regelmäßig anbietet, ging es um das Thema nachhaltiger Konsum und was dies für jeden Einzelnen von uns bedeutet.

Im Dokumentarfilm „Weggeworfen – Trashed“ von Oscar-Gewinner Jeremy Irons geht es um die globalen Folgen unserer Wegwerf-Mentalität. In eindrucksvollen Bildern und Sachinformationen wird gezeigt, dass achtlos weggeworfener Müll kein Problem einzelner begrenzter Regionen unserer Erde ist, sondern, dass sich aus den immer noch haarsträubenden Entsorgungspraktiken an vielen Orten auf der Erde ein globales Problem entwickelt hat.Die Gesundheit von Mensch und Tier ist bereits seit langem massiv gefährdet, weil sich Giftstoffe aus dem vielfältigen Müll in Boden und Gewässern anlagern. Diese Giftstoffe werden über die Nahrungskette vom Menschen aufgenommen und im Körper angelagert.

Das mit größte Problem ist Plastikmüll. Kleinste Plastikpartikel sind mittlerweile in allen Ozeanen unserer Erde, teils in hoher Konzentration nachweisbar. Darunter leiden in den Meeren vor allem die Tiere, die diese Partikel bei der Nahrungsaufnahme im Körper anreichern. Unzählige Tiere verenden, weil sie sich in umhertreibenden Plastikteilen (Plastiknetze, -tüten) verfangen oder Plastikteile für Nahrung halten und fressen.

Das immer noch in vielen Kunststoffen enthaltene Bisphenol A (ein hormoneller Schadstoff), welches als Weichmacher dient, löst sich aus dem Kunststoff heraus und wirkt direkt auf den Hormonhaushalt von Mensch und Tier ein. Es steht unter dem dringenden Verdacht Unfruchtbarkeit auszulösen.

Der Film war sehr interessant und beschrieb das Abfall-Problem eindrucksvoll. Er zeigte aber auch auf, wie durch konsequente Müllvermeidung (z.B. keine Plastiktüten mehr, Produkte mit wenig oder gar keiner Umverpackung kaufen) und Mülltrennung sowie „saubere“ Müllverwertungsanlagen die Umweltleistung unserer Gesellschaft wesentlich verbessert werden kann.

Der Umweltfilmabend wurde vom Umweltteam zusammen mit dem Weltladenteam der Hochschule veranstaltet. Zum Film gab es Snacks aus dem Weltladenangebot.

Elisabeth Helmreich, Umweltmanagementbeauftragte

Angebot aus dem Hochschul-Weltladen

Angebot aus dem Hochschul-Weltladen

Teilnehmende am Filmabend

Teilnehmende am Filmabend

Festakt zum 80. Geburtstag von Prof. em. Dr. Richard Riess

Die Augustana-Hochschule lädt am 7. Januar 2018 herzlich ein zum Akademischen Festakt anlässlich des 80. Geburtstages von Professor em. Dr. Richard Riess, dem langjährigen Inhaber des Lehrstuhls für Praktische Theologie an der Augustana-Hochschule.

Programm: 

 

14.30 Uhr Eintreffen der Gäste

 

15 Uhr Festakt Teil I

Musik, Laudatio, Rezitation

 

15.45 Uhr Pause mit Kaffee, Tee und Gebäck

 

16.30 Uhr Festakt Teil II

Festvortrag Prof. Dr. Martin Nicol (Erlangen):

„In zwei Sprachen zu Haus: Der Professor als Poet“

 

Ort: Wilhelm-von-Pechmann-Haus

Gottesdienst und Andacht in ausgewählten Feldern der Diakonie -- Diakoniewissenschaftliche Sozietät

Die Diakoniewissenschaftliche Sozietät der Augustana-Hochschule Neuendettelsau veranstaltet im Wintersemester 2017/2018 eine öffentliche Vortragsreihe zum Thema »Gottesdienst und Andacht in ausgewählten Feldern der Diakonie: Erste Ergebnisse einer empirischen Studie«.

 

Mittwoch, 17.01.2018: Pfarrer Dr. Konrad Müller

Gottesdienst als Lebensform? Eine Einführung in die Vorgeschichte und Fragestellung der Studie

 

Mittwoch, 24.01.2018: Pfarrer Dr. Matthias Dreher

Die Studie – Ansatz und erste Ergebnisse der drei Teilstudien

 

Mittwoch, 31.01.2018: Pfarrerin Susanne Menzke

Gottesdienste und Andachten in der Kindertagesstätte im Spiegel der Studie

 

Mittwoch, 07.02.2018: Professor Dr. Klaus Raschzok

Konsequenzen für eine diakonisch orientierte Lehre vom Gottesdienst

 

jeweils von 19.00 bis 20.30 Uhr im Großen Hörsaal des Wilhelm-von-Pechmann-Hauses

 

Der Lehrstuhl für Praktische Theologie der Augustana-Hochschule führt seit 2014 im Auftrag des Gottesdienst-Institutes der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern in Kooperation mit der Diakonie Bayern und dem Evangelischen KITA-Verband Bayern das sozialwissenschaftlich-empirische Forschungsprojekt »Gottesdienst und Andacht in ausgewählten Feldern der Diakonie« durch. Mit der umfangreichen Studie sollen Erkenntnisse über die Bedeutung des gottesdienstlichen Lebens für das Profil diakonischer Einrichtungen wie für die Kirche insgesamt gewonnen werden. Im Rahmen der Vortragsreihe werden erste Ergebnisse der Studie vorgestellt, kommentiert und in die diakoniewissenschaftliche Theoriebildung eingezeichnet.

 

Die Referenten

Pfarrer Dr. Konrad Müller, Leiter des Gottesdienst-Institutes der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Nürnberg.

Pfarrer Dr. Matthias Dreher, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter der Studie am Lehrstuhl für Praktische Theologie der Augustana-Hochschule, Neuendettelsau.

Pfarrerin Susanne Menzke, Referentin für Religionspädagogik beim Evang. KITA-Verband Bayern e.V., Nürnberg.

Prof. Dr. Klaus Raschzok, Inhaber des Lehrstuhls für Praktische Theologie an der Augustana-Hochschule, Neuendettelsau.

Kulturen erleben -- Menschen begegnen: Studienreise "Heiliges Land"

Vom 13. bis 20. September 2018 findet eine 8-tägige Studienreise nach Israel statt. Diese Reise wird geleitet von Prof. Prof. Dr. Burkard M. Zapff und Prof. Dr. Lothar Wehr (Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt) sowie Prof. Dr. Michael Pietsch (Augustana-Hochschule Neuendettelsau).

Programm

1. Tag: Donnerstag, 13.09.2018

Linienflug von München nach Tel Aviv. Begrüßung durch die örtliche Reiseleitung am Flughafen. Anschließend Fahrt nach Galiläa: Hotelbezug für drei Nächte.

 

2. Tag: Freitag, 14.09.2018

Der Tag beginnt auf dem Berg der Bergpredigt: herrlicher Ausblick auf den See Genne-saret und die ihn umgebende Hügellandschaft; Besuch der Kapelle. Von dort aus kleine Wanderung (wahlweise auch Busfahrt) hinunter zum See nach Tabgha (Heptapegon = Siebenquell), dem traditionellen Ort der wunderbaren Brotvermehrung (Mk 6,30-44): Be-sichtigung der Kirche der Brotvermehrung mit ihren herrlichen Mosaiken und der "Mensa Domini". Weiter nach Kafarnaum, "Stadt Jesu", wo Gassen und Häuser aus römischer, Synagoge und "Kirche des Petrushauses" aus der byzantinischen Zeit freigelegt und teilweise restauriert wurden. Fahrt nach Chorazin: Besichtigung der Ruinenstätte, die uns aus den Drohsprüchen Jesu bekannt ist. Weiter zur Ortslage von Betsaida in der Umgebung des Sees, nach Joh 1,44 Heimatort des Philippus, Petrus und Andreas, wo Jesus einen Blinden heilte (Mk 8,22f).

 

3. Tag: Samstag, 15.09.2018

In Nazaret Besuch der griechisch-orthodoxen Gabrielskirche mit Brunnenkapelle, Gang über den Basar und Besuch der Verkündigungskirche. Weiter nach Megiddo, dem Ruinenhügel an der Via maris, eine der Hauptstraßen der alten Welt: Besuch im Museum; Gang über das Ausgrabungsfeld der einstigen Festungsstadt und durch den Wasserkanal aus der israelitischen Königszeit. Fahrt auf die Höhe des Karmel nach Muchraqa, der traditionellen Opferstätte des Propheten Elija: Panorama der Jesreelebene und des galiläischen Berglandes. Rückkehr zum Hotel.

 

4. Tag: Sonntag, 16.09.2018

Fahrt nach Dor: Besuch der antiken Stadt am Mittelmeer. Anschließend Besuch von Cäsarea am Meer, der Stadt des Herodes und der römischen Prokuratoren. Gang durch das Grabungsgelände vom Aquädukt zur Stadt der Byzantiner und der Kreuzfahrer. Über das Hippodrom gelangen wir wieder in die römische Stadt und zum Theater. Über Jerusalem geht es ins Jordantal, Hotelbezug in Jericho für eine Nacht.

 

5. Tag: Montag, 17.09.2018

Besichtigungen in der Palmenstadt Jericho: Besuch in den Ruinen des Omaijadenpalastes, Gang über den Schutthügel der "ältesten Stadt der Welt"; Besuch der Ruinen des herodianischen Winterpalastes am Ausgang des Wadi Qelt. Fahrt zur Oase En Gedi: Wanderung im Naturpark; Aufstieg zum Wasserfall. Weiter zu den Ruinen von Qumran, der ehemaligen Gemeinschaftssiedlung der Essener; Blick auf die Höhlen, in denen die berühmten Schriftrollen vom Toten Meer gefunden worden sind. Anschließend Bademöglichkeit im Toten Meer (Extrakosten). Fahrt nach Jerusalem, Zimmerbezug im Paulushaus für drei Nächte.

 

6. Tag: Dienstag, 18.09.2018 (ab Nachmittag ohne Bus)

Fahrt nach Betlehem: Besuch der Geburtskirche mit Grotten und der Hirtenfelder. Besuch des Herodeion, Aufstieg und Besichtigung der Überreste des Herodespalastes, in dem jüngst die Grabstätte Herodes’ des Großen entdeckt wurde. Rückkehr nach Jerusalem. Rundgang durch das Jüdische Viertel der Altstadt: Gang über den Cardo und zur Breiten Mauer (Reste der Stadtmauer aus der 1. Tempelperiode). Besuch an der Westmauer (Klagemauer).

 

7. Tag: Mittwoch, 19.09.2018 (Yom Kippur - Tag ohne Bus)

Spaziergang auf die Höhe des Ölbergs: Panorama Jerusalems im Morgenlicht. Gang zum Fuß des Ölbergs: Getsemani, Kirche der Nationen, Verratsgrotte, Mariengrab. Gang durch das Stephanstor in die Altstadt zum Betesdateich und nach St. Anna, einer der schönsten Kreuzfahrerkirchen. Über die "Via Dolorosa" Gang zur Anastasis (Grabeskirche) mit Golgota, dem heiligen Grab und der Kreuzauffindungsgrotte. Dann zum Christlichen Zion mit "Abendmahlssaal" und der Dormitiokirche.

 

8. Tag: Donnerstag, 20.09.2018

Fahrt in die Shefela zu den Kreidehöhlen von Bet Guvrin, die in hasmonäischer Zeit als riesige Wohn- und Lagerstätten dienten. Gang durch das Höhlensystem. Weiter zum Tell Lachisch, einst eine der mächtigsten judäischen Städte, die von den Assyrern belagert und zerstört wurde. Fahrt zum Flughafen Tel Aviv: Rückflug nach München.

 

Programmänderungen aus technischen Gründen möglich.

Reisepreis (pro Person) € 1.550,00 bei Unterbringung im Drei- bzw. Mehrbettzimmer

Zuschüsse sind in Aussicht gestellt

Anmeldeschluss

Freitag, 18.05.2018

 

weitere Infos hier und bei Prof. Dr. Michael Pietsch

Augustana-Tag 2017

Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Große Hörsaal im Wilhelm-von-Pechmann-Haus zum Festakt zum 70. Jubiläum der Augustana-Hochschule Neuendettelsau am 8. Dezember 2017.

Stolz zeigte der Rektor, Prof. Dr. Michael Pietsch, die Gründungsurkunde von 1947 vor und verwies auf die Tatsache, dass in den vergangenen 70 Jahren mehr als 4000 Studierende zum Studium der Theologie an die Augustana gekommen seien. Zum akademischen Lehren und Lernen käme an diesem Campus aber auch die Einübung „gemeinsamen Lebens“, die Studierenden- und Dozierendenschaft ergäbe ein buntes Mosaik, bei dem kein Steinchen fehlen dürfe.

Zum festlichen Anlass hatte die Augustana Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jan Assmann aus Heidelberg als Festredner eingeladen, der keinen Zweifel an seiner Freude ließ, mit seinen „ketzerischen Gedanken“ zu Religion und Glaube an diese lutherische kirchliche Hochschule eingeladen worden zu sein. Der prominente Ägyptologe skizzierte im Festvortrag den „Auszug aus Ägypten als Einzug in das Zeitalter des Glaubens“ – die Entstehung von „Glauben“ in Abgrenzung zu anderer Religion, zu den „Heiden“, aber auch zur Kultur der eigenen Gesellschaft. Dies habe, so Assmann, große zivilisatorische Fortschritte gebracht, aber auch zu religiös motivierter Gewalt geführt. Demgegenüber sei mit Lessing und Gandhi ein Heraufkommen einer die Grenzen der Religionen überschreitenden Friedensreligion zu erwarten, die Gewalt und Konflikt überwinden könne. Mit der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte 1948 sei diese neue Epoche angebrochen und das Ende der monotheistischen Religionen eingeläutet. Der eindrückliche Vortrag wurde musikalisch gerahmt durch die große pianistische Kunstfertigkeit der Schülerin und Klavierstudentin Laura Reicher.

Schon am Nachmittag hatten der Verein der Freundinnen und Freunde der Augustana-Hochschule und die Hochschulstiftung zu Mitgliederversammlung und Willkommenskaffee geladen. Die Vorsitzenden, Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff und Prof. Dr. Stefan Seiler, begrüßten dabei vor allem die Jubilarinnen und Jubilare unter den Alumnae und Alumni, die vor 25, 50 und 60 Jahren mit dem Studium in Neuendettelsau begonnen hatten. Spannend für die gegenwärtigen Studierenden waren die Geschichten aus alten Zeiten, von „Freudenmeistern“, Solidaritätsaktionen gegen die Kontrolle der „Pfarrbräute“ und dem von Studierenden in den Vorraum der Mensa verfrachteten Auto des Rektors Wilhelm Andersen.

Auch der Augustana-Ball am Samstagabend, 9. Dezember, war bestens besucht. Im Stile eines venezianischen Maskenballs liebevoll vom studentischen „Lustausschuss“ unter Leitung von Fabian Veit inszeniert, begann der Abend mit dem traditionellen Eröffnungswalzer von Senior Tobias Schade und Prorektorin Prof. Dr. Heike Walz. Bei gutem Essen, viel Möglichkeit zum Tanz, Cocktails und vielfältigen musikalischen Darbietungen feierten Studierende, Dozierende und Gäste bis in die frühen Morgenstunden.

Im Festgottesdienst am Sonntag, 10. Dezember, in St. Laurentius verband Regionalbischöfin Gisela Bornowski in ihrer Predigt Geschichte und Gegenwart der Augustana-Hochschule mit der adventlichen Botschaft vom Kommen Christi. Die Sehnsucht nach einem Gott, der nicht schweigt angesichts von Schuld und Gewalt, von der Jesaja 63/64 spricht, sei auch unsere Frage heute. Die Mitgliedschaft der Augustana in der Nagelkreuzgemeinschaft von Coventry sei dabei ein ermutigendes Symbol. Musikalisch wurde der Gottesdienst gestaltet vom Posaunenchor der Hochschule und einem Sextett aus Sängerinnen und Sängern des Chores des Bayerischen Rundfunks unter Leitung von KMD Andreas Schmidt.

Während draußen, wie schon an den Vortagen, ein Schneesturm tobte, versammelte sich die Festgemeinschaft zum Abschluss des Augustana-Tages zum Mittagessen in der Mensa der Hochschule, wo die Damen aus Küche und Hauswirtschaft eine äußerst schmackhafte „Lende a la Gretel“ servierten.

Die Augustana-Hochschule Neuendettelsau wurde 1947 unter Federführung des Theologen Georg Merz gegründet, zunächst in Räumlichkeiten in Heilsbronn und der Diakonie Neuendettelsau. 1955 konnte das Teilgelände der Muna Neuendettelsau erworben und für die Hochschule eingerichtet werden. Ziel der Hochschulgründung war eine von staatlichen Stellen unabhängige theologische Ausbildung zukünftiger Pfarrer (später auch Pfarrerinnen), die in Neuendettelsau im Kontext von gottesdienstlichem, diakonischem und missionarischem Leben erfolgen konnte. Heute lehren an der Hochschule, die den theologischen Fakultäten der Universitäten in Deutschland gleichgestellt ist, 8 Professorinnen und Professoren und weitere Dozierende. Im Wintersemester 2017/18 sind 165 Studierende eingeschrieben

 

 

Prof. Dr. Stefan Seiler

Prof. Dr. Stefan Seiler

Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Senior Tobias Schade

Senior Tobias Schade

Rektor Prof. Dr. Michael Pietsch

Rektor Prof. Dr. Michael Pietsch

Die Jubilare

Die Jubilare

Rektor Prof. Dr. Michael Pietsch mit der Gründungsurkunde

Rektor Prof. Dr. Michael Pietsch mit der Gründungsurkunde

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jan Assmann

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jan Assmann

Maskenball

Maskenball

Zum Hochschulgottesdienst am Ewigkeitssonntag (26.11.2017), 11 Uhr in St. Laurentius

Der Hochschulgottesdienst am Ewigkeitssonntag wird musikalisch vom neugegründeten Vokalensemble der Augustana-Hochschule unter der Leitung von KMD Andreas Schmidt gestaltet.

Dem Vokalensemble gehören neben etlichen Studierenden auch externe Sängerinnen und Sänger an. Der Chor wurde im Sommer 2017 ins Leben gerufen und widmet sich den Werken der A-Cappella-Literatur aller Epochen.

Im Gottesdienst erklingen Werke von Heinrich Kaminski und Felix Mendelssohn-Bartholdy. Liturg und Prediger ist PD Dr. Christian Eyselein.

Andreas Schmidt, KMD

Eröffnung Vicedom-Dozentur 2017/18

Zum öffentlichen Abendvortrag „Beyond Symbolic Disrobing: Ezekiel 16, Draupadi and Dalit Women in Juxtaposition” von Prof. Dr. Monica Melanchthon (Indien/Australien) laden Mission EineWelt und Augustana-Hochschule am 28. November, 19 Uhr ins Pechmann-Haus.

Prof. Dr. Monica Melanchthon lehrt am Pilgrim Theological College und hat im Wintersemester 2017/18 die Vicedom-Dozentur von Mission EineWelt und Augustana-Hochschule inne. 

Freie Plätze für die Argentinienreise/Summerschool 2018

Für die Zeit vom 5. bis 17. März 2018 (voraussichtlich) bietet der Lehrstuhl Interkulturelle Theologie, Missions- und Religionswissenschaft eine Studienreise nach Argentinien an.

Ziel der Reise ist, Kirchen und Religionsgemeinschaften, die Menschenrechtsproblematik und die gegenwärtige politische Situation in Argentinien vor Ort kennenzulernen und zu reflektieren.

Es gibt noch einige wenige freie Plätze!

Anmeldeflyer und Programm finden Sie hier. 

Foto: privat

Neues „Ökumenisches Netzwerk für Theologische Ausbildung“ (REET) in Argentinien

Pünktlich zum 500-jährigen Reformationsjubiläum 2017 gründeten fünf protestantische Kirchen am Río de la Plata das „Ökumenische Netzwerk für Theologische Ausbildung“. REET ist das spanische Kürzel für das Red Ecuménica de la Educación Teológica. Durch E-Learning Methoden wird es langfristig Studierenden in ganz Lateinamerika offen stehen.

Prof. Dr. Heike Walz, Prorektorin der Augustana-Hochschule Neuendettelsau, nahm am 19. Oktober 2017 an dem bewegenden Festakt im Kirchenamt der Evangelischen Kirche am Río de la Plata im Stadtteil Belgrano in Buenos Aires teil. Am 20. Oktober 2017 war sie als Podiumsgast zur Frage nach der Aktualität der Reformation im heutigen Lateinamerika eingeladen und berichtet über die Begegnungen.

(v.li. die Mitglieder des Ökumenischen Teams des REET: Dr. Pedro Kalmbach, lic. Marisa Strizzi, Dr. Daniel Beros, Alan Eldrid, Dr. Guillermo Steinfeld und Gastreferent Prof. Dr. Vitor Westhelle; Foto: Eugenio Albrecht)

 

Flexibles Netz

Das Kürzel REET ist ein Wortspiel. Im Spanischen klingt es wie red: „Netz“ oder „Netz-werk“. Es geht um ein horizontales Netz, im Gegensatz zu einer vertikalen Institution. Das Netz ist eine lebendige Metapher, unterstrich Prof. Dr. Vitor Westhelle in seinem Festvortrag über die „Herausforderungen der ökumenischen theologischen Ausbildung am Anfang des 21. Jahrhunderts in Lateinamerika und im globalen Horizont.“ Westhelle lehrt Systematische Theologie an den Faculdades EST in São Leopoldo in Brasilien sowie an der Lutheran School of Theology in Chicago in den USA. Seine kreativen Assoziationen zur Netzmetaphorik regten zu eigenen Ideen an, die wir beim anschließenden Empfang sofort aufgenommen und weitergesponnen haben.

Als Leitmotiv steht Joel 3,1 auf dem Flyer des REET: „... und eure Söhne und Töchter sollen weissagen, eure Alten sollen Träume haben, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen.“

 

Gemeinsame Erklärung der fünf Kirchen reformatorischer Tradition

Es war ein emotionaler Moment, als Pfarrerin Claudia Tron als Moderatorin der Waldenserkirche am La Plata die gemeinsame Erklärung verlas und die Repräsentantinnen und Vertreter der fünf protestantischen Gründungskirchen sie in feierlicher Stimmung unterzeichneten. Die Evangelische Kirche am Río de la Plata, die argentinische Vereinte Lutherische Kirche, die Waldenserkirche am La Plata, die Kirche der Jünger Christi und die Anabaptistische Mennonitenkirche Buenos Aires verpflichten sich darin, ökumenisch zusammen zu arbeiten.

Das Netzwerk REET erstreckt sich über Argentinien, Uruguay und Paraguay. Theologinnen, Theologen und Studierende weltweit, und ganz besonders in Lateinamerika, sind dem REET im Geiste einer reformatorisch-befreiungstheologischen Ökumene verbunden.

Die theologische Ausbildung soll der Mission der Kirchen in der Welt dienen, aber auch das kritische Denken und die spirituelle Kraft der Reformation in konfessionsübergreifender Ausrichtung weitertragen. Ein Fokus liegt auf dem Engagement für Menschenrechte, für Gerechtigkeit und Diversität der Geschlechter, für die Ureinwohner und Ökologie sowie auf dem multireligiösen Dialog. Darin ist eine Fortführung der Tradition ökumenischer Befreiungstheologie zu erkennen, auch wenn das Stichwort der Befreiungstheologie nicht explizit fiel.

(v. li. Ricardo Liso, Anabaptistische Mennonitenkirche Buenos Aires; Pfrin. Claudia Tron, Moderatorin der Waldenserkirche am La Plata; Ester Becker, Generalsekretärin der Kirche der Jünger Christi; Pfr. Gustavo Gómez, Bischof der Vereinten Lutherischen Kirche; Pfr. Carlos Duarte, Präsident der Ev. Kirche am Río de la Plata; Foto: Eugenio Albrecht)

 

Festakt mit Kirchentango: „Wir haben Hoffnung“

Mehr als achtzig Personen aus verschiedenen Kirchen und ökumenischen Organisationen waren zum Teil von weit her gekommen, um dem Festakt beizuwohnen. Ein Kinderorchester verzauberte das Publikum mit klassischen Musikstücken und dem Kirchentango „Wir haben Hoffnung“ (Tenemos esperanza), einer sehr schönen Komposition von Homero R. Perera aus Uruguay und dem Liedtext des methodistischen Bischofs Federico J. Paguro (1923-2016) aus Rosario, der seit der Militärdiktatur ein unermüdlicher Kämpfer für Menschenrechte war.

Der Refrain spricht Bände: „Und darum sind wir heute voller Hoffnung; und darum kämpfen wir mit Beharrlichkeit; und darum blicken wir heute voll Vertrauen in eine neue Zukunft, auf dieser, meiner Erde.“

 

Neuanfang der Theologischen Ausbildung nach der Schließung des I.U. ISEDET

Von einer Hoffnung auf einen Neuanfang  der Theologischen Ausbildung am La Plata, davon war dieser Festakt getragen. Die Schließung der evangelisch-ökumenischen Hochschule I.U. ISEDET in Buenos Aires vor zwei Jahren hatte eine große Lücke hinterlassen, nicht nur in Argentinien, sondern auch in Lateinamerika. Man kann ohne Übertreibung sagen: Das I.U. ISEDET war im spanischsprachigen protestantischen Lateinamerika eine Hochschule mit höchstem akademischen Niveau. Doktorierende aus vielen lateinamerikanischen Kirchen hatten hier ihren Doktortitel erworben, um anschließend in ihrem Land evangelische Theologie zu lehren. Ich war in meiner Zeit als Professorin für Systematische Theologie beeindruckt, nicht nur von der akademischen Qualität der Doktorarbeiten, sondern auch von ihrer Relevanz für die jeweilige Kirche und das Land.

 

Pastorale Theologie und akademisch-wissenschaftliches Studium

Die protestantischen Kirchen am La Plata trieb die Frage um: Wie soll künftig die theologische Ausbildung von Pfarrerinnen und Pfarrern am La Plata aussehen? Sie schlugen neue Wege ein. Die traditionellen Modelle theologischer Ausbildung passen nicht mehr zu den heutigen Bedingungen. So entstand die Idee eines flexiblen Netzwerks, das auf „sukzessive und partizipative Weise weiter entwickelt wird“, wie Pfarrer Dr. Pedro Kalmbach aus der Evangelischen Kirche am Río de la Plata und früherer Professor für Praktische Theologie am I.U. ISEDET, ankündigte. „Die theologische Ausbildung für das Pfarramt und das akademisch-wissenschaftliche Studium bilden keinen Gegensatz in unserer Form, Kirche zu sein,“ kommentierte Pfarrer Gustavo Gómez, Präsident der Vereinten Lutherischen Kirche in Argentinien, die Neugründung des REET.

(Teammitglieder des REET mit Freundinnen und Freunden, Foto: Eugenio Albrecht)

 

Theologische Kurse in den Kirchen und E-Learning

Bereits im März 2018 sollen theologische Kurse in Räumlichkeiten verschiedener Kirchen unterrichtet werden sowie Online-Kurse, an denen die Studierenden und Interessierten von zu Hause aus teilnehmen. E-Learning in Form von Internetplattformen, Chats und Online-Konferenzen wird zurzeit infolge der Digitalisierung in vielen Ländern, auch an deutschen Universitäten, entwickelt. Aufgrund der enormen Ausdehnung der Länder in Lateinamerika und der hohen Reisekosten ist E-Learning ein attraktives und unabdingbares Medium.

Beim anschließenden Sektempfang erlebte ich ein sehr herzliches Wiedersehen mit vielen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen, Wegbegleiterinnen und Freunden aus dem ehemaligen I.U. ISEDET und der Ökumene der Kirchen.

 

Aktualität der Botschaft der Reformation – anlässlich des 500jährigen Jubiläums

Der erste akademische Studientag des REET am Abend des 20. Oktober 2017 stand unter dem Thema „Die Aktualität der Botschaft der Reformation – Perspektiven und Herausforderungen 500 Jahre danach“, zu dem Prof. Dr. Vitor Westhelle referierte.

(v. li. Prof. Dr. Paula Seiguer, lic. Marisa Strizzi, Prof. Dr. Heike Walz; Foto: Eugenio Albrecht)

Auf dem Podium saßen mit mir noch zwei Professorinnen, die eine Response, eine spontane Reaktion auf den Vortrag, vortrugen: Prof. Dr. Paula Seiguer, Historikerin an der Universität Buenos Aires und lic. Marisa Strizzi, Teammitglied des REET und aus der Anabaptistischen Mennonitenkirche Buenos Aires. Das Netz des REET ist ausgeworfen. An ihm wird weiter geknüpft. In ihm wird debattiert und gestritten. Auf weitere Impulse darf man gespannt sein.

 

Weitere Informationen auf der Homepage: http://reet.org.ar und auf Facebook: @RedEcumenicaREET

 

 

Prof. Dr. Heike Walz, Reformationstag, 31. Oktober 2017

(Ein ausführlicher Artikel wird in der Zeitschrift „Interkulturelle Theologie“ erscheinen)

Festakt anlässlich des 90. Geburtstags von Prof. em. Dr. Herwig Wagner

Am 21. November feiert die Augustana-Hochschule gemeinsam mit Mission EineWelt und der Diakonie Neuendettelsau den 90. Geburtstag des langjährigen Inhabers des Lehrstuhls für Missionstheologie und Religionswissenschaft, Prof. em. Dr. Herwig Wagner.

Programm: 

 

19 Uhr

Begrüßung

Prof. Dr. Michael Pietsch, Rektor

 

Einführung

Prof. Dr. Heike Walz, Prorektorin

 

19.15 Uhr

Vortrag: Die Evangelisch-Lutherische Kirche von Papua-Neuguinea heute

Bischof Jack Urame, Papua-Neuguinea

 

19.45 Uhr

Laudationes

Pfarrer Maiyupe Par, Zentrum für Mission und Ökumene, Breklum

Prof. em. Dr. Wolfgang Sommer, Neuendettelsau

Rektor Dr. Mathias Hartmann, Diakonie Neuendettelsau

 

anschließend

Dank und Einladung zum Empfang

Direktorin Dr. Gabriele Hoerschelmann, Mission EineWelt

 

Ort:

Wilhelm-von-Pechmann-Haus der Augustana-Hochschule, Waldstr. 11, 91564 Neuendettelsau

Winter is coming... Beginn des Wintersemesters 2017/18

Mit Gottesdienst und Festakt ist das Wintersemester 2017/18 an der Augustana-Hochschule eröffnet worden – im Jahr des 70jährigen Jubiläums.

Während Studierendenpfarrer Janning Hoenen dazu aufrief, sich an der Hochschule zu Hause zu fühlen, ohne sich vor der Wirklichkeit zu verkriechen, pries Rektor Prof. Dr. Michael Pietsch die Vorzüge der Augustana als „Exercise and Extra Fries“: also als hochkarätige akademische Einrichtung mit den zusätzlichen Annehmlichkeiten der Campusgemeinschaft.

Der Senior der Studierendenschaft, Tobias Schade, erläuterte das vom neubestimmten AStA ausgewählte und von der Zuhörerschaft sehr nachdenklich zur Kenntnis genommene Semestermotto „Winter is coming. Viele sind berufen, wenige sind auserwählt“.

Die musikalische Gestaltung der Feiern übernahmen der Posaunenchor der Hochschule und Hochschulkantor KMD Andreas Schmidt.

Im Anschluss an den Festakt fand zum ersten Mal die Vorstellung der Lehrstühle und Professuren für alle Neu-Immatrikulierten statt. In Kleingruppen besuchten die Studierenden alle Professorinnen und Professoren bzw. deren Assistierenden.

Mit dem Beginn des Wintersemesters wurden 24 Erstsemester, 5 Hochschulwechsler, 8 "Rückkehrer", 4 Studierende aus dem Ausland und 5 Studierende in der Pfarrverwalterausbildung neu begrüßt, somit sind insgesamt 165 Studierende an der Augustana eingeschrieben.

Das Jubiläumssemester hält zahlreiche Höhepunkte bereit, so die Feier des 10jährigen Bestehens des Aszetik-Instituts, den Festakt zum 90. Geburtstag des langjährigen Inhabers des Lehrstuhls für Missionstheologie und Religionswissenschaft, Prof. em. Dr. Herwig Wagner, und den Augustana-Tag mit Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jan Assmann (Heidelberg), Augustana-Ball und Festgottesdienst mit Regionalbischöfin Gisela Bornowski.

Darüber hinaus stehen Vorträge von Prof. Dr. Monica Melanchthon (Vicedom-Dozentur), die Antrittsvorlesungen von PD Dr. Klaus Neumann und PD Dr. Michael Emmendörffer, eine Predigtreihe zum Thema "1918-2018", Theatergottesdienste und viele weitere Veranstaltungen auf dem Terminplan. 

Die Vorlesungszeit des Wintersemesters 2017/18 dauert bis zum 22. Februar 2018.

Die gut gefüllte Hochschulkapelle

Die gut gefüllte Hochschulkapelle

Posaunenchor

Posaunenchor

Studierendenpfarrer Janning Hoenen

Studierendenpfarrer Janning Hoenen

Hochschulkantor KMD Andreas Schmidt

Hochschulkantor KMD Andreas Schmidt

Begrüßung des neuen AStA

Begrüßung des neuen AStA

Fürbitten, gesprochen vom AStA

Fürbitten, gesprochen vom AStA

Rektor Prof. Dr. Michael Pietsch

Rektor Prof. Dr. Michael Pietsch

Senior Tobias Schade

Senior Tobias Schade

Das Umweltteam stellt sich vor

Das Umweltteam stellt sich vor

Ein gut gelauntes Auditorium

Ein gut gelauntes Auditorium

Systematisches Blockseminar in Schönwag im Oktober 2017

Vom 06.-13.10.17 fand im Studienhaus Schönwag bei Weilheim in Oberbayern in Kooperation der Ethik- bzw. Dogmatiklehrstühle der Ludwig-Maximilians-Universität München mit Prof. Dr. Reiner Anselm, der Augustana-Hochschule Neuendettelsau mit Prof. Dr. Markus Buntfuß sowie der Georg-August-Universität Göttingen mit Prof. Dr. Martin Laube ein Blockseminar statt, welches sich intensiv mit Dietrich Ritschls Werk „Zur Logik der Theologie. Kurze Darstellung der Zusammenhänge theologischer Grundgedanken“ beschäftigte.

Neben den Professoren waren 15 weitere Personen anwesend (ein Assistent, Promovierende, Studierende), die teils aus Göttingen, München, Marburg und Neuendettelsau kamen.


Die Komplikationen mit der Bahn am ersten Tag infolge der Unwetter im Norden Deutschlands konnten die Seminarteilnehmenden nicht daran hindern, in dieser einen Woche in Schönwag Ritschls implizite Axiome (regulativen Sätze) zur Logik der Theologie in der eigenen Lektüre am Vormittag, den Kleingruppen am Nachmittag und den Plenumssitzungen am Abend nachzuvollziehen und (sehr häufig) kritische Anfragen zu stellen. Über seine Ausführungen wurde lebhaft diskutiert und „Bleibend Wichtiges“ von „Jetzt Dringlichem“ unterschieden. Es wurden nicht nur „Scheinprobleme“ identifiziert, sondern auch das Bild des „Mobile“ intensiv allegorisch ausgedeutet. Ebenso gaben der „Minimalmensch“ und der „Megamord“ Anlass zur Debatte. Die Konzepte der „Erwählung“, der „Trinitätslehre“ sowie der „Story“ schienen bei Ritschl besonders zentral zu sein. Diese Hauptschwerpunkte und sein (auch damit verbundenes) Anliegen, eine ökumenische Kommunikation und Weiterarbeit zu fördern, haben, ebenso wie sein Verzicht auf ein starres dogmatisches System, letztlich doch zum Nachdenken angeregt und werden den Seminarteilnehmenden sicherlich im Gedächtnis bleiben.


Das bessere Wetter im zweiten Teil der Wochenhälfte lud außerdem dazu ein, neben der Arbeit auch die idyllische Landschaft rund um das Studienhaus zu erkunden. Abends und am freien Tag, an dem bei einem gemeinsamen Ausflug zum Ammersee und Kloster Andechs die Köpfe wieder etwas durchgelüftet wurden, konnten uniübergreifend Kontakte geknüpft werden.
Zu danken ist hier den organisierenden Professoren und dem Assistenten Niklas Schleicher für die gelungene Vorbereitung und Durchführung des Seminars.

Janina Wölfel

10 Jahre Aszetik-Institut

Das Institut für evangelische Aszetik an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau lädt aus Anlass seines 10-jährigen Bestehens am Dienstag, 14.11.2017, um 14.45 Uhr zu einem öffentlichen Festvortrag in den Hörsaal I des Wilhelm-von-Pechmann-Hauses ein.

Professor Dr. Marius Reiser (Mainz / Heidesheim) spricht über das Thema »Aszetik bei Paulus und Theresa von Avila«

 

 

Der Fliegende Holländer -- Theatergottesdienst an der Augustana-Hochschule

Am 22. Oktober, 11 Uhr, findet in der Kapelle der Augustana-Hochschule Neuendettelsau der nächste Theatergottesdienst statt. Diesmal steht das Stück "Der Fliegende Holländer" von Friederike Köpf im Mittelpunkt, das am 14. Oktober am Theater Ansbach uraufgeführt wird.

In dem von Studierenden und Dozierenden der Hochschule sowie Ensemblemitgliedern des Theaters gestalteten Gottesdienst wird es um schwierige Fragen gehen: Wie kann man Erlösung heute verstehen? Welche Verantwortung hat der oder die Einzelne gegenüber ethisch-politischen Herausforderungen wie der Flüchtlingskrise? Wie können wir konstruktiv mit den Stimmen der Vergangenheit umgehen? 

Mit diesem Theatergottesdienst geht die Kooperation von Augustana-Hochschule, der Kirchengemeinde St. Gumbertus in Ansbach sowie dem Theater Ansbach ins dritte Jahr. 

 

Information über das Stück

 

 
 
 
 


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