Logo der Augustana Hochschule
Menü

Theologie auf dem Campus

 
 
 
Szene in der Bibliothek

Aktuelles von der AHS

Aktuelle Nachrichten im Sommersemester 2019

Alle Meldungen im Überblick

Luther, Eck und gutes Essen – Ökumenische Begegnung in Eichstätt

Am Mittwoch, 15. Mai, fand der traditionelle Begegnungstag zwischen der Augustana-Hochschule und der Theologischen Fakultät, dem Priesterseminar und dem Collegium Orientale der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt statt.

Persönlich wurden die Neuendettelsauer von Dekan Prof. Dr. Manfred Gerwing am Bus abgeholt und anschließend im Foyer des Ulmer Hof herzlich begrüßt.

In der Ehemaligen Reitschule ging es an die inhaltliche Arbeit: Prof. Dr. Bernward Schmidt, neuer Inhaber des Lehrstuhls für Mittlere und Neue Kirchengeschichte, hielt einen spannenden Vortrag über „Theologische Prinzipienfragen, oder: Worüber stritten Martin Luther und Johannes Eck in Leipzig 1519?“. Detailliert berichtete Schmidt über die Voraussetzungen und den konkreten Ablauf der Leipziger Disputation. Dabei wurden nicht nur die zeitgenössischen Fragestellungen und damaligen akademischen Gepflogenheiten deutlich, sondern auch das Ineinander von Theologie und Kirchenpolitik, die Rolle der persönlichen Beziehung der Kontrahenten sowie die prinzipielle Ergebnisoffenheit der frühen Reformationszeit. Der Vortrag mündete in eine aufschlussreiche und intensive Diskussion.

Im Anschluss ging es ins Priesterseminar, wo sich die Gespräche im barocken Ambiente und bei leckerem Mittagessen fortsetzten.

Das Nachmittagsprogramm fand in getrennten Gruppen statt: Während die Dozierenden zunächst von Dekan Gerwing und Rektorin Prof. Dr. Heike Walz auf den neuesten Stand der jeweiligen Entwicklungen gebracht wurden und dann zu einer thematischen Führung in die Stadt aufbrachen, zogen die Studierenden zu einem inhaltlichen und spirituellen Programm in die Räumlichkeiten der Katholischen Hochschulgemeinde sowie das Collegium Orientale.

Wieder gemeinsam wurde in der Kreuzkapelle des Priesterseminars das Ökumenische Abendlob gefeiert, gestaltet von Prof. Dr. Martin Kirschner und Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen.

Das wiederum exzellente Abendessen wurde abgeschlossen mit Dankesworten von Rektorin Walz, die außerdem herzlich für kommendes Jahr zur 50. Begegnung von Augustana und Katholischer Universität einlud.

Fotos: Daniel Uphaus

Dekan Prof. Dr. Manfred Gerwing heißt die Besucher am Bus willkommen

Dekan Prof. Dr. Manfred Gerwing heißt die Besucher am Bus willkommen

Begrüßung im Ulmer Hof

Begrüßung im Ulmer Hof

Prof. Dr. Bernward Schmidt

Prof. Dr. Bernward Schmidt

Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Vizerektor Michael Proházka und PD Dr. Markus Mülke im Gespräch

Vizerektor Michael Proházka und PD Dr. Markus Mülke im Gespräch

Mittagessen im Priesterseminar

Mittagessen im Priesterseminar

Die Studierenden zu Gast im Collegium Orientale

Die Studierenden zu Gast im Collegium Orientale

Ökumenisches Abendlob

Ökumenisches Abendlob

Prof. Dr. Martin Kirschner und Pfr. Dr. Janning Hoenen

Prof. Dr. Martin Kirschner und Pfr. Dr. Janning Hoenen

Ökumenisches Abendlob

Ökumenisches Abendlob

Studierende sprechen die Fürbitten

Studierende sprechen die Fürbitten

Rektorin Walz, Prof. Kirschner und Pfr. Hoenen

Rektorin Walz, Prof. Kirschner und Pfr. Hoenen

Die Rektorin dankt und lädt ein fürs nächste Jahr

Die Rektorin dankt und lädt ein fürs nächste Jahr

Geburtstagsfeier und Vernissage

Am 21.5. feiert die Augustana-Hochschule ab 19 Uhr im Foyer des Pechmannhauses die runden Geburtstage ihrer Klassischen Philologen, von Akad. Dir. Jörg Dittmer (60 Jahre) und seinem früheren Kollegen i. R. Dr. Burkhard Spiecker (80 Jahre).

Die Feier wird verbunden sein mit der Vernissage einer Ausstellung von Ölbaum-Photographien von Jörg Dittmer, die während des Sommersemesters im Foyer und in den Räumen II und III zu sehen sein werden.

Predigtreihe: Evangelische Studierendengemeinden: Gestern - Heute - Morgen

In diesem Sommersemester lädt die Augustana-Hochschule zu einer Predigtreihe zu den Evangelischen Studierendengemeinden in die Kapelle der Hochschule.

 

19. Mai, 11 Uhr

„Reich Gottes – nicht erst irgendwann, schon hier fängt‘s an“

Liturgie und Predigt:

Prof. em. Dr. Karl Foitzik, Neuendettelsau

Chor der Augustana-Hochschule

 

26. Mai, 11 Uhr

"Ganz bei Trost?"

Predigt: Pfr. Ralph Baudisch, ESG Würzburg

Liturgie: Pfr. Janning Hoenen, ESG Neuendettelsau

Andrea Wurzer, Sopran

 

2. Juni, 11 Uhr

„durch einander“

Predigt: Pfrin. Tabea Baader, ESG Augsburg

Liturgie: Pfr. Janning Hoenen, ESG Neuendettelsau

Hanna Reingruber, Violine

 

Kirchenmusikalische Leitung:

KMD Andreas Schmidt

 

Diese Predigtreihe ist Teil eines Projektes zur Geschichte der ESG in Deutschland, das an den Standorten für Evangelische Theologie in Augsburg, Erlangen, München, Neuendettelsau und Regensburg durchgeführt wird. 

Alumni-Bar

Herzliche Einladung zur Alumni-Bar der Freundinnen und Freunde der Augustana-Hochschule am Dienstag, den 14. Mai ab 18 Uhr im Kommunikationszentrum Waldheim, der AUGI-Bar.

Die "Freundinnen und Freunde" spendieren Ihnen an diesem Abend ein frisch gezapftes Bier vom Fass. Dazu gibt es Leckeres vom Grill und natürlich ausgiebig Zeit, mit Studierenden, Kolleg*innen, Freund*innen und ehemaligen Kommiliton*innen ins Gespräch zu kommen. 

Der "Markt der Möglichkeiten" im Pechmann-Haus entfällt. 

Theatergottesdienst "Biedermann und die Brandstifter"

"Aber die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Komischerweise. Die glaubt niemand." (Max Frisch – Biedermann und die Brandstifter)

Herzliche Einladung zum nächsten Theatergottesdienst am Sonntag, 12. Mai, 10.30 Uhr in St. Gumbertus, Ansbach. Prediger ist Pfr. Dr. Dieter Kuhn. In Neuendettelsau findet kein Hochschulgottesdienst statt.

Zum Stück:

Der wohlhabende Haarwasserfabrikant Gottlieb Biedermann ist empört. Brandstifter gehen um, und das in seiner Stadt. Dem muss Einhalt geboten werden. Doch den Unternehmer plagen noch andere Sorgen. Gerade hat er wenig mildtätig seinen Angestellten Knechtling entlassen. Damit das schlechte Gewissen weniger auf ihm lastet, entschließt er sich kurzerhand, den vermeintlich harmlosen Hausierer Josef Schmitz auf seinem Dachboden einziehen zu lassen. Der hat es auch nicht gerade leicht, wo doch die ganze Stadt argwöhnt, dass es sich bei dem ehemaligen Ringer um einen der gesuchten Brandstifter handeln könnte.

Dass dieser bald darauf einen äußerst dubiosen Mitbewohner akquiriert hat und die beiden überdies Benzinfässer unterm Dachstuhl lagern, muss ja noch nichts heißen. Da hilft der Hausherr auch gerne mal persönlich mit, noch eben schnell eine Zündschnur auszumessen. Und wenn die beiden wirklich Brandstifter wären, würden sie doch auch nicht ganz offen um Streichhölzer bitten.

Max Frischs "Lehrstück ohne Lehre" von 1958 ist eine Parabel über einen braven Bürgersmann, der aus Bequemlichkeit und Angst vor der Konfrontation offenen Auges in sein Verderben stürzt. Häufig wurde das Stück als Allegorie auf die Machtergreifung der Nationalsozialisten verstanden. Mit seinem Protagonisten, der sich einerseits mit Schmeicheleien einlullen als auch durch subtile Drohungen lähmen lässt, ist BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER in Zeiten von Rechtspopulismus und neofaschistischen Tendenzen wieder brandaktuell. (zitiert nach http://www.theater-ansbach.de/theater/biedermann-und-die-brandstifter/).

Theologie im Haus der Wissenschaften zwischen Ernsthaftigkeit und Humor

„Der ernsteste Stoff muss so behandelt werden, dass wir die Fähigkeit behalten, ihn unmittelbar mit dem leichtesten Spiel zu vertauschen“ – mit diesem Zitat von Friedrich Schiller eröffnete Rektorin Prof. Dr. Heike Walz das Sommersemester 2019.

Im voll belegten Hörsaal IV der Augustana-Hochschule skizzierte Walz ihr Verständnis von Theologie als „kritische Wissenschaft über Gott und die Welt“, als „Lebenswissenschaft“ mit gesellschaftlichem Auftrag. Dass die damit verbundene Verantwortung auch schon im Studium zur Belastung werden kann, habe schon Goethe beklagt. Darum komme es darauf an, sich auf die „Kardinaltugend Humor“ zurückzubesinnen, die auch in der jüdischen und muslimischen Tradition einen großen Stellenwert habe. Die Studierenden ermunterte Walz, sich dieser Herausforderung zu stellen, denn: „Die Welt wartet auf Sie!“

Walz begrüßte anschließend 8 Studierende im 1. Semester, 3 „Wechsler“ und 5 „Rückkehrer“, einen neuen Gasthörer sowie den neuen Austauschstudenten aus Brasilien. Mit Glückwünschen verabschiedet wurde Prof. Dr. Moritz Fischer, der nach langen Jahren als Privatdozent an der Augustana-Hochschule einen Ruf auf die „Professur für Formen der Weltchristenheit und Missionsgeschichte“ an der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie in Hermannsburg angenommen hat.

Die Seniora der Studierenden, stud. theol. Andrea Thomayer, fragte in ihrer Semesterrede nach dem, was den Zusammenhalt am Campus der Augustana ausmache. Es gehe um kurze Wege, Freundschaften und eine Gemeinschaft von Kommilitonninnen und Kommilitonen, die sich gegenseitig unterstützen. „Lass den Campus reden“ sei deshalb (nach einem Lied von stud. theol. Arne Käfer frei nach den „Ärzten“) das die nötige Gelassenheit akzentuierende Motto für das Sommersemester.

Verwaltungsleiterin Dipl.-Betriebswirtin (FH) Elisabeth Helmreich lud die Studierendenschaft ein, sich aktiv an der Gestaltung des neuen Imagefilms für die Hochschule zu beteiligen, der ab Mitte April am Campus gedreht werden wird.

Musikalisch gestaltet wurde der Festakt von stud. theol. Frauke Lückhoff an der Klarinette und KMD Andreas Schmidt am Flügel.

Dem Eröffnungsakt im Pechmann-Haus war eine Andacht vorausgegangen, in der Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen im Gespräch mit Mk 10, 35-45 den „Dienst“ der Theologiestudierenden als eigentlich lebenslange Aufgabe darstellte, in der es darum gehe, sich in der Beschäftigung mit der christlichen Tradition unter Aufgabe alter Vorstellungen neu zu finden. Der AStA des Sommersemesters sowie eine neue Mitarbeiterin der Hochschule wurden zu ihrem Dienst gesegnet. 

Vor der Andacht

Vor der Andacht

Studierendenpfarrer Janning Hoenen

Studierendenpfarrer Janning Hoenen

Segnung

Segnung

Von der Kapelle zum Pechmann-Haus

Von der Kapelle zum Pechmann-Haus

stud. theol. Frauke Lückhoff

stud. theol. Frauke Lückhoff

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz und Prof. Dr. Moritz Fischer

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz und Prof. Dr. Moritz Fischer

Gratulation!

Gratulation!

Prof. Dr. Moritz Fischer

Prof. Dr. Moritz Fischer

Seniora stud. theol. Andrea Thomayer

Seniora stud. theol. Andrea Thomayer

Verwaltungsleiterin Elisabeth Helmreich

Verwaltungsleiterin Elisabeth Helmreich

Die Neuen...

Die Neuen...

...beim Eintrag ins Goldene Buch

...beim Eintrag ins Goldene Buch

Auftakt zum Sommersemester

Am 9. April beginnt das Sommersemester 2019!

Wir laden ganz herzlich ein zur Semestereröffnungsandacht am Dienstag, 9. April, um 9 Uhr in der Kapelle. In der anschließenden Feier im Wilhelm-von-Pechmann-Haus wird Rektorin Prof. Dr. Heike Walz das Semester offiziell eröffnen.

Die Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2019 beginnen im Anschluss an die Semestereröffnungsfeier ab 11 Uhr. Die Sprachkurse finden bereits zuvor wie üblich um 8.00 Uhr statt.

Die Reihe der Hochschulgottesdienste beginnt am 14. April. Besondere Formate sind in diesem Semester der Theatergottesdienst „Biedermann und die Brandstifter“ am 12. Mai (St. Gumbertus, Ansbach) sowie drei Gottesdienste, die sich thematisch mit den Evangelischen Studierendengemeinden (ESG) beschäftigen (19. Mai bis 2. Juni).

Am 15. Mai findet der traditionelle Begegnungstag mit der Theologischen Fakultät, dem Priesterseminar und dem Collegium Orientale der Katholischen Universität Eichstätt statt.

Am 21. Mai feiern wir die runden Geburtstage unserer Klassischen Philologen, von Akad. Dir. Jörg Dittmer (60 Jahre) und seinem früheren Kollegen i. R. Dr. Burkhard Spiecker (80 Jahre). Die Feier wird verbunden sein mit der Vernissage einer Ausstellung von Ölbaum-Photographien von Jörg Dittmer, die während des Sommersemesters im Foyer des WPH und in den Räumen II und III zu sehen sein werden.

Vom 3. bis 7. Juni findet die Conference of European University Chaplains in Neuendettelsau, Nürnberg und Eichstätt statt. In diesem Rahmen wird Prof. Dr. Jürgen Moltmann einen Gastvortrag halten (mit Response der Rektorin Prof. Dr. Heike Walz), zu dem auch alle Studierenden herzlich eingeladen sind (4. Juni, vormittags).

Eine Gruppe Studierender fährt zum 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund (19. – 23. Juni). Während dieser Zeit entfallen die Lehrveranstaltungen.

Am 25. Juni findet ein Akademischer Abend aus Anlass des 70. Geburtstags von Prof. em. Dr. Helmut Utzschneider statt.

Das traditionelle Sommerfest ist in diesem Jahr am 29. Juni.

Am Wochenende 5. bis 7. Juli startet das dritte „Akademische Schnupperwochenende“, eine von AHS und ELKB veranstaltete Informationstagung für Studieninteressierte.

Auch am Kirchweihumzug in Neuendettelsau (7. Juli) wird sich die Hochschule wieder beteiligen.

Am 8. und 9. Juli finden die Gastvorlesungen zur Neubesetzung des Lehrstuhls für Philosophie (Nachfolge Prof. Dr. Peter Oesterreich) statt.

Sportlicher Höhepunkt wird der TheoCup in Erlangen (13. Juli) sein, bevor dann am 18. Juli das Sommersemester mit Schlussakt und Gottesdienst zu Ende gehen wird.

Darüber hinaus erwarten uns viele weitere kleinere und größere Veranstaltungen von Studierendenschaft und Hochschule. Der von AStA und Studierendenpfarramt erstellte Semesterkalender wird weitere Orientierung geben.

Wir wünschen allen Hochschulangehörigen ein spannendes, ertrag- und segensreiches Sommersemester!

Stellungnahme zur Streichung des Master Studiengangs Gender Studies in Ungarn

Am 12. Oktober 2018 hat die ungarische Regierung ohne weitergehende wissenschaftliche Begutachtung das Studienfach Gender Studies (MA) aus der Liste der zulässigen Studiengänge des Landes gestrichen. Es darf von nun an keine weiteren Einschreibungen in das Fach geben.

Offiziell heißt es, dass kein Bedarf für Absolventen und Absolventinnen mit diesem Studienabschluss auf dem Arbeitsmarkt bestehe. Des Weiteren hat Parlamentspräsident László Kövér dieses Studium als "geistige Grundlage eines Menschen-Experiments"[1] betitelt und mit der Eugenik des Nationalsozialismus gleichgesetzt.

Das Studium der Gender Studies ist ein international anerkanntes Gebiet der Wissenschaft und geht der Bedeutung der Geschlechter in kulturellen und gesellschaftlichen Bereichen nach. Dieses Forschungsgebiet hinterfragt die sog. "natürlichen" Geschlechterrollen und erkennt die Diversität von Geschlechtern an. Die Gender Studies geben Werkzeuge an die Hand, strukturelle Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu fassen, zu verstehen sowie gesellschaftliche Produktions- und Reproduktionsmechanismen der Geschlechterdifferenz zu analysieren.

Dieses interdisziplinär und international ausgerichtete Forschungsgebiet ist auch mit der Professur für Feministische Theologie und Gender Studies an der Augustana-Hochschule vertreten. Die Kompetenz in Genderfragen hat sich in den letzten Jahren zu einer grundlegenden Qualifikation in allen Bereichen kirchlicher und gesellschaftlicher Arbeit entwickelt. Sie ist unverzichtbare Voraussetzung für Leitungsämter in privaten, institutionellen und öffentlichen Bereichen.

Die Augustana Hochschule der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern spricht sich daher strikt gegen die oben genannte Einschätzung von Gender Studies aus und fordert die Rücknahme der Streichung des MA Gender Studies.

 

Neuendettelsau, März 2019

 

Prof.in. Dr. Heike Walz, Rektorin 

Prof.in. Dr. Renate Jost, Lehrstuhlinhaberin Feministische Theologie und Gender Studies

Mirijam Grab, stud. theol.

 

Die Stellungnahme als pdf-Dokument

 


[1]

www.ard-wien.de/2018/09/02/gender-studies-will-die-ungarische-regierung-abschaffen/ [26.03.2019]

www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/ungarn-gender-studies-soll-an-unis-verschwinden-warum-a-1223688.html [26.03.2019]

www.juwiss.de/78-2018/ [26.03.2019]

Lehrstuhl Interkulturelle Theologie - Gemeinsame Sozietät mit Humboldt-Universität zu Berlin

Zum zweiten Mal lud Prof. Dr. Heike Walz ihren Fachkollegen Prof. Dr. Andreas Feldtkeller von der Humboldt-Universität zu Berlin zur gemeinsamen Sozietät nach Neuendettelsau ein.

Doktorierende und Habilitierende diskutierten vom 29.3. - 31.3.2019 ihre laufenden Forschungsprojekte zu philosophischen, empirischen, theologischen und globalethischen Fragen rund um Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie. Die konstruktive und inspirierende Arbeitsatmosphäre auf dem Campus der Augustana-Hochschule wurde von strahlendem Sonnenschein begleitet. Für die Zukunft ist ein Gegenbesuch an der Theologischen Fakultät Berlin geplant.

Theatergottesdienst zu „Nathan der Weise“ mit Prof. Dr. Heike Walz

„Der echte Ring vermutlich ging verloren“ – das ist einer der Schlüsselsätze aus der berühmten Ringparabel in Lessings Schauspiel „Nathan der Weise“, mit der der in Bedrängnis geratene Jude Nathan auf die Frage des Sultans Saladin nach der wahren Religion antwortet.

Mit diesem Klassiker zum Verhältnis der Weltreligionen, der am 23. Februar Premiere im Theater Ansbach hatte, setzt sich der nächste Theatergottesdienst auseinander, der gemeinsam von Mitgliedern des Theaterensembles, der Kirchengemeinde St. Gumbertus und der Augustana-Hochschule gestaltet wird. Die Rektorin der Augustana-Hochschule und Inhaberin des Lehrstuhls für Interkulturelle Theologie, Missions- und Religionswissenschaft, Prof. Dr. Heike Walz, wird dabei die Predigt halten.  

Beginn dieses Gottesdienstes in St. Gumbertus, Ansbach ist am 10. März um 10.30 Uhr.

Semesterabschluss an der Augustana

Mit Festakt und Gottesdienst ist das Wintersemester 2018/19 zu Ende gegangen.

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz ließ noch einmal die großen und kleinen Ereignisse an der Hochschule Revue passieren und stellte sie in einen Zusammenhang mit den Geschehnissen in Deutschland und weltweit. Anschließend verabschiedete sie 4 frisch examinierte Kommiliton*innen und weitere 21 Studierende, die an andere Hochschulen wechseln. Besonderer Dank ging an Verwaltungsleiterin Elisabeth Helmreich, die Mitglieder des AStA und das Umweltteam, sowie an Prof. Dr. Gotlind Ulshöfer, die die Vertretung der Professur für Feministische Theologie und Gender Studies übernommen hatte.

Die Seniora, stud. theol. Andrea Thomayer, blickte in ihrer Rede – das Semestermotto aufgreifend – auf „bewusst erlebte“ und „bewusster gelebte“ Momente des Semesters zurück und drückte ihre Hoffnung aus, dass sich alle Hochschulangehörigen so angenommen gefühlt hätten, wie sie seien: „Come as you are!“ Sie dankte für alle Unterstützung.

Der Festakt wurde musikalisch gestaltet von stud. theol. Jochen Bink an der Violine, stud. theol. Max Schnurrenberger am Violoncello und KMD Andreas Schmidt am Klavier.

Der von stud. theol. Corinna Bader zusammengestellte Semesterrückblick in Bildern fasste die wichtigsten Geschehnisse auf dem Campus wie immer gekonnt und amüsant zusammen.

Nach dem gemeinsamen Abendessen feierte die Hochschulgemeinde ihren Semesterschlussgottesdienst. Prof. Ulshöfer predigte über die Visionen einer zukünftigen Welt nach Offenbarung 21, musikalisch begeisterten der Posaunenchor und der Chor der Augustana.

Schließlich ging es zum Abschluss ins Kommunikationszentrum zur „Frustbar“, wo die Gaststudierenden aus Brasilien verabschiedet und um Mitternacht die Amtsgeschäfte vom alten auf den neuen AStA übergeben wurden.

Die vorlesungsfreie Zeit dauert bis zum 8. April. 

Instrumentalensemble (alle Bilder: Corinna Bader)

Instrumentalensemble (alle Bilder: Corinna Bader)

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz

Gratulation an die Examinierten

Gratulation an die Examinierten

Dank an den AStA

Dank an den AStA

Dank ans Umweltteam

Dank ans Umweltteam

Prof. Ulshöfer und Rektorin Prof. Walz

Prof. Ulshöfer und Rektorin Prof. Walz

Rede der Seniora

Rede der Seniora

Predigt von Prof. Ulshöfer

Predigt von Prof. Ulshöfer

In der Bar

In der Bar

Verabschiedung der brasilianischen Gaststudierenden

Verabschiedung der brasilianischen Gaststudierenden

Semesterschluss auch für den Stupf

Semesterschluss auch für den Stupf

AStA-Übergabe

AStA-Übergabe

AStA-Übergabe

AStA-Übergabe

AStA-Übergabe

AStA-Übergabe

Filmabend des Umweltteams – 18. Februar 2019, Film- und Gesprächsabend mit Pascal Rösler, Pure Water for Generations e.V. 2467km – Eine Reise bis ins Schwarze Meer

Einen hochinteressanten Film- und Gesprächsabend erlebten die Besucher des Filmvortrags mit Pascal Rösler, den die Hochschule im Rahmen ihrer Umweltarbeit am 18. Februar 2019 in einem ihrer Hörsäle veranstaltete.

Die Zahlen klingen unglaublich: 2.467 Kilometer alleine auf einem Stand-Up-Paddle-Board (SUP), eine 63-tägige Reise von München auf Isar und Donau bis ins Schwarze Meer, 360 Stunden auf dem SUP unterwegs und dabei knapp 600.000 Paddelschläge absolviert

Pascal Rösler hat wahrhaftig große Strapazen auf sich genommen, um auf die weltweit steigende Verschmutzung des Wassers und der Flüsse aufmerksam zu machen.

Ein zweiköpfiges Filmteam (Matthias Obermeier und Anton Zabriskie) hat Pascal Rösler an 20 Tagen während seiner Reise bis ins Schwarze Meer begleitet. Dabei sind beeindruckende Bilder von Isar und Donau sowie von der umgebenden Natur entstanden. Zusätzlich kommen viele Menschen zu Wort, die der Münchener SUP-Paddler auf seiner Reise quer durch Europa kennengelernt hat. Pascal Rösler schildert dabei seine ganz persönlichen Empfindungen und die Begegnungen, die ihn besonders bewegt haben. Wesentlicher Bestandteil des Dokumentarfilms ist auch die Auseinandersetzung mit der Belastung für die Natur durch Industrialisierung, Ausbau der Flüsse und den immer präsenten Plastik-Müll.

Im voll besetzten Hörsaal entstanden im Anschluss an den Film engagierte Gespräche rund um den Film, vor allem, was Pascal Rösler mit seinem Film bewegen möchte.

Mittlerweile, so berichtet er, ist ein weiterer Film entstanden: „Die Seele der Salzach“, eine Reise von der Quelle bis zur Mündung der Salzach.

Pascal Rösler ist Gründer von Pure Water for Generations e.V. ein gemeinnütziger Verein, der es sich zum Ziel gemacht hat, Qualität und Quantität des Wassers zu verbessern und zu erhalten.

Das Umweltteam der Augustana-Hochschule veranstaltet regelmäßig in den Semestern zusammen mit dem Hochschul-EineWeltladen Team einen interessanten Filmabend zu aktuellen Umweltthemen.

Elisabeth Helmreich
Umweltmanagementbeauftragte

Predigtreihe "Frau Weisheit spricht"

An den vier Sonntagen ab 27. Januar findet wieder eine Predigtreihe statt, dieses Mal zum Thema "Frau Weisheit spricht". Die Revision der Perikopenordnung gibt Anlass, sich einmal besonders den weisheitlichen Texten der biblischen Tradition zuzuwenden.

 

 

27. Januar 2019

Die Herkunft der Weisheit

Jesus Sirach 1,1−10

Prof. Dr. Markus Buntfuß

Johannes Stürmer, Trompete

              

3. Februar 2019

Die Weisheit und ihre Kinder

Lukas 7,31-35

Prof. Dr. Christian Strecker

Christoph Heinlein, Violoncello

 

10. Februar 2019

Die Weisheit lässt sich finden

Weisheit Salomos 6,12−19

Prof. Dr. Michael Pietsch

Allison Werner Hoenen, Flöte     

 

17. Februar 2019

Die Weisheit ruft

Sprüche 1,20−31

Prof. Dr. Christian Eyselein

Vokalensemble der AHS

 

Musikalische Leitung: KMD Andreas Schmidt

Liturgische Leitung: Prof. Dr. Klaus Raschzok

 

Beginn der Gottesdienste in St. Laurentius Neuendettelsau ist jeweils um 11 Uhr. Gleichzeitig wird Kindergottesdienst angeboten.

 

Gastvortrag von Prof. Dr. Jan Christian Gertz am 1. Februar, 11 Uhr

Herzliche Einladung zum Gastvortrag "Lesarten der Erzählung von Kain und Abel (Gen 4, 1-16)" von Prof. Dr. Jan Christian Gertz von der Universität Heidelberg.

Beginn des öffentlichen Vortrags am 1. Februar ist um 11 Uhr im Wilhelm-von-Pechmann-Haus der Augustana-Hochschule.

Theatergottesdienst "Der Kuss der Spinnenfrau"

Am Sonntag, den 20. Januar, findet der nächste Theatergottesdienst in der Kapelle der Augustana-Hochschule statt. Thema ist das Stück "Der Kuss der Spinnenfrau" von Manuel Puig. Beginn ist um 11 Uhr.

Zum Stück: 

In einer Gefängniszelle irgendwo in Südamerika begegnen sich Valentin, ein linksradikaler Revolutionär, und der homosexuelle Molina, den Unzucht mit Minderjährigen hinter Gitter gebracht hat. Um sich die Zeit zu vertreiben und dem tristen wie erdrückenden Gefängnisalltag zu entfliehen, beginnt Molina, für den Politaktivisten die Handlung von Filmklassikern in den schillerndsten Farben nachzuerzählen.

Sie sind nicht zufällig Zellengenossen: Die Gefängnisleitung hat Molina auf Valentin angesetzt, um ihn zu bespitzeln und mehr über die Pläne seiner politischen Gruppierung zu erfahren. Im Gegenzug soll Molina früher entlassen werden. Er verrät Valentin jedoch nicht, denn – in ihrer verzweifelten Lage vereint – kommen sich die beiden Männer langsam näher.

Der argentinische Schriftsteller Manuel Puig lässt in DER KUSS DER SPINNENFRAU auf einfühlsame Weise zwei Protagonisten aufeinandertreffen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die beide, jeder auf seine Weise, Mut und Menschlichkeit in unmenschlichen Situationen beweisen.

Quelle: http://www.theater-ansbach.de/theater/der-kuss-der-spinnenfrau/ 

 

 

 

Trauer um Ella Düngfelder

Die Augustana-Hochschule trauert um ihre frühere Mitarbeiterin, Frau Ella Düngfelder (1937-2019).

Ella Düngfelder

Frau Düngfelder war vom 1. April 1981 bis 31. Dezember 1997 im Sekretariat der Hochschule beschäftigt, zunächst als Angestellte im Schreibdienst, ab Januar 1983 als Sekretärin. In dieser Funktion war sie Ansprechpartnerin für eine ganze Generation Studierender und Dozierender.

Wir sind dankbar für ihren langjährigen Dienst und werden sie in lebendiger Erinnerung behalten. 

Die Augustana-Hochschule trauert um Helmut Völkel

Die Augustana-Hochschule trauert um den plötzlich und unerwartet im Alter von 66 Jahren verstorbenen Oberkirchenrat im Ruhestand Helmut Völkel.

OKR i.R. Helmut Völkel

Seit seinem eigenen Studium in Neuendettelsau war er der Augustana-Hochschule eng verbunden. Als Regionalbischof des Kirchenkreises Ansbach-Würzburg intensivierten sich die Kontakte zur Hochschule und ihrer Stiftung. Als Personalchef der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern war er das für die Augustana-Hochschule zuständige Mitglied des Landeskirchenrates und unterstützte deren Entwicklung und Ausbau maßgeblich. Dass sich die Augustana-Hochschule in den letzten Jahren zu einem wichtigen Ort theologischer Forschung und Lehre in Kirche und Gesellschaft etablieren konnte, ist nicht zuletzt seiner nachhaltigen Förderung zu verdanken.

Als Vorsitzender des Kuratoriums mit allen Belangen der Hochschule befasst, war er über die Jahre hinweg auch auf den Augustana-Tagen und bei zahlreichen festlichen Anlässen der Hochschule persönlich präsent. Allen Mitgliedern der Augustana begegnete er dabei mit großer Herzlichkeit, mit Wertschätzung und mit Offenheit für ihre Anliegen. Sein Humor und seine Gelassenheit sowie sein theologischer Sachverstand waren für alle bereichernd.

Als langjähriges Mitglied des Vereins der Freundinnen und Freunde der Augustana-Hochschule engagierte er sich mit Rat und Tat und stets mit Weitsicht im Blick auf die nachfolgenden Generationen von Theologinnen und Theologen.

Die Hochschule verliert mit ihm einen langjährigen Unterstützer und Förderer.
Und einen Freund.

Die Augustana bleibt ihm und seinem Wirken in Dankbarkeit verbunden. Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und seinen Kindern wie Enkelkindern.

Der dreieinige Gott lasse ihn von Angesicht zu Angesicht schauen, was er auf seine unnachahmliche Art anderen sein Leben lang verkündigt hat.

Lamya Kaddor und Landesbischof Bedford-Strohm am Augustana-Tag

Mit vielen Ehrengästen ist am 2. Adventswochenende der Gründung der Augustana-Hochschule vor 71 Jahren gedacht worden.

Die islamische Religionspädagogin und Publizistin Lamya Kaddor, M.A., stellte beim Akademischen Festakt am Freitagabend erste Ergebnisse einer momentan laufenden Studie zur Islamfeindlichkeit bei Jugendlichen vor. Vier Narrative stünden dabei im Vordergrund: Islamismus, Parallelgesellschaft, Angst vor Unterdrückung und die Bedrohung von Identität. Deutlich sei geworden, dass die Sicht des Islam bei Jugendlichen umso positiver würde, je mehr Wissen und je mehr Kontakt zu Musliminnen und Muslimen bestünde.

Die in Deutschland geborene Islamwissenschaftlerin berichtete anschließend von eigenen Erfahrungen mit der „Mehrheitsgesellschaft“, die ihr immer wieder die Anerkennung als Deutsche verweigere. Wegen ihrer Kritik an dieser Haltung (in der Publikation „Die Zerreißprobe“) habe sie Morddrohungen erhalten und deswegen die Tätigkeit als islamische Religionslehrerin aufgegeben. Deutschland müsse sich bewusst werden, dass es Einwanderungsland sei, wie überhaupt die europäische Geschichte eine Migrationsgeschichte sei. Es brauche klare Regeln für die Einwanderung und Respekt der Mehrheit gegenüber den Einwandernden.

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz hatte bei der Begrüßung auf die Ambivalenz von Religion hingewiesen und dazu aufgerufen, deren Kraft zu Versöhnung und Verständigung zu mobilisieren und gemeinsam für den Frieden einzustehen. Der Abend wurde musikalisch eindrucksvoll von Jan Raithel an der klassischen Gitarre gestaltet.

Das Augustana-Wochenende hatte mit der Mitgliederversammlung der "Freundinnen und Freunde" der Augustana-Hochschule und dem Willkommenskaffee für die Alumnae und Alumni begonnen. Besonders von Prorektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff begrüßt wurden zehn „goldene“ und zwei „silberne“ Immatrikulierte, die 1968 bzw. 1993 mit dem Studium an der Augustana begonnen hatten. Ein Lichtbildervortrag von Prof. em. Dr. Helmut Utzschneider, selbst „goldener Immatrikulierter“, erinnerte an die auch an der Augustana von den „68ern“ bestimmten Jahre der deutschen Hochschulgeschichte.

Der Samstag gehörte traditionell dem Ball der Studierenden. Unter Leitung von Kulturreferentin stud. theol. Linda Schurr war das Pechmann-Haus in einen Festsaal im Stile von „Old Hollywood“ verwandelt worden. Nach einem ausgiebigen Essen eröffneten die Rektorin, Prof. Dr. Heike Walz, und die Seniora, stud. theol. Andrea Thomayer, mit einem Wiener Walzer die Tanzrunden. Ein buntes Programm mit „Familienduell“, politischen Songs, Cocktails und vielem mehr schloss sich an. Die perfekt organsierte Ballnacht ging erst in den frühen Morgenstunden zu Ende.

Der Festgottesdienst am Sonntag wurde in diesem Jahr gemeinsam mit der Diakoniegemeinde gefeiert. Im Mittelpunkt standen zum einen die neuen Paramente von St. Laurentius, die von der Neuendettelsauer Paramentik unter Leitung von Beate Baberske gestaltet und im Gottesdienst vorgestellt und gewidmet wurden, zum anderen die Einführungen der neuen Rektorin, Prof. Dr. Heike Walz, und der neuen Assistentin am Lehrstuhl für Praktische Theologie, Dr. Simone Ziermann.

Aus diesem Anlass war der Landesbischof und EKD-Ratsvorsitzende Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm nach Neuendettelsau gekommen, um die Festpredigt zu halten. Mit Jesaja 35 sprach Bedford-Strohm sowohl der Augustana als auch der Diakonie die Stärkung der „müden Hände“ und die Festigung der „wankenden Knie“ zu und malte eine Zukunft, die durch Gottes Gerechtigkeit bestimmt sei.

Die Einführung der beiden Theologinnen vollzog der neue Personalchef der Landeskirche, Oberkirchenrat Stefan Reimers. Bei der Segnung durch Handauflegung assistierten Wegbegleiterinnen und –begleiter der Einzuführenden, u.a. die Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentags,  Prof. Dr. Julia Helmke, der Studiendekan der Theologischen Fakultät Basel, Prof. Dr. Moisés Mayordomo, und das Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung, Prof. Dr. Dr. h.c. Heribert Prantl, ebenso wie die Dozierenden Prof. Dr. Klaus Raschzok und Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, Gemeindeglieder aus Rohr sowie die Verwaltungsleiterin Elisabeth Helmreich und Studierende der Augustana.

Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes hatte KMD Andreas Schmidt das Projekt „Erschallet, ihr Lieder – Augustana singt Bach!“ initiiert. Begleitet von Mitgliedern des Ansbacher Kammerorchesters und dem Trompetenensemble Ernst Berendes aus Ansbach führte ein großer Augustana-Chor Choräle und Chorsätze aus Kantaten von Johann Sebastian Bach auf, Kantor Martin Peiffer spielte die Orgel.

Mit einem feierlichen Mittagessen in der bis zum letzten Platz gefüllten Mensa der Augustana ging das große Fest zu Ende. 

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz begrüßt zum Festvortrag (alle Bilder: Corinna Bader)

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz begrüßt zum Festvortrag (alle Bilder: Corinna Bader)

Die Festrednerin Lamya Kaddor, M.A.

Die Festrednerin Lamya Kaddor, M.A.

Dank an Lamya Kaddor

Dank an Lamya Kaddor

Prof. Dr. Christian Eyselein im Gespräch mit Landesbischof a.D. Dr. Johannes Friedrich

Prof. Dr. Christian Eyselein im Gespräch mit Landesbischof a.D. Dr. Johannes Friedrich

Eröffnungstanz: Rektorin Prof. Dr. Heike Walz und Seniora stud. theol. Andrea Thomayer

Eröffnungstanz: Rektorin Prof. Dr. Heike Walz und Seniora stud. theol. Andrea Thomayer

Ballnacht

Ballnacht

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz und Prof. Dr. Dr. h.c. Heribert Prantl

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz und Prof. Dr. Dr. h.c. Heribert Prantl

Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm bei der Festpredigt

Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm bei der Festpredigt

Einführung durch OKR Stefan Reimers

Einführung durch OKR Stefan Reimers

Segnung der neuen Rektorin (mit Prof. Heribert Prantl und Prof. Moisés Mayordomo)

Segnung der neuen Rektorin (mit Prof. Heribert Prantl und Prof. Moisés Mayordomo)

Segnung durch den Landesbischof

Segnung durch den Landesbischof

Segnung von Pfarrerin Dr. Simone Ziermann

Segnung von Pfarrerin Dr. Simone Ziermann

Segnung durch den Landesbischof

Segnung durch den Landesbischof

Chorprojekt und Orchester

Chorprojekt und Orchester

Gruppenbild nach dem Einführungsgottesdienst (Foto: Diakonie Neuendettelsau/Thomas Schaller)

Gruppenbild nach dem Einführungsgottesdienst (Foto: Diakonie Neuendettelsau/Thomas Schaller)

Mit diakonischer Brille: Gemeindepraktikum mit diakonischem Schwerpunkt

"Diakonie ist sehr viel mehr als "nur" das Pflegeheim", stellt Max nach seinem vierwöchigen Gemeindepraktikum fest. Und seine Kommilitonin Johanna ergänzt: "Diakonie, das sind nicht nur soziale Einrichtungen, sondern auch zentrale Anlaufpunkte in einer Kirchengemeinde." Für viele Theologiestudentinnen und -studenten ist das Gemeindepraktikum mit diakonischem Schwerpunkt der erste bewusste und nähere Kontakt mit Diakonie. "Ich hätte nie gedacht, wie viel diakonische Arbeit in den Kirchengemeinden geschieht", so ihr Urteil.

Dass Gottesdienste in diakonischen Einrichtungen von der KiTa bis zum Alten- und Pflegeheim zu den Aufgaben einer Pfarrerin oder eines Pfarrers gehören, das war allen schon vorher bewusst. Aber dass auch diakonische Tischgemeinschaften, eine Ausgabestelle für Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs oder die Ausgabe von Gutscheinen für Bedürftige aus der Gemeinde, der Unterricht in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung und der Vorsitz in einem großen Diakonieverein (mit allen damit einhergehenden Aufgaben und Verantwortlichkeiten) Teil des Aufgabenspektrums sein können, hat den angehenden Pfarrerinnen und Pfarrern doch sehr imponiert. Aber es hat ihnen auch Lust auf ihre zukünftige Aufgabe gemacht. "Jetzt weiß ich noch viel besser, warum ich Pfarrer werden will.", fasst ein Teilnehmer seinen Rückblick auf die Zeit in der Gemeinde zusammen. Und eine Kollegin ergänzt: "Es war auch gut, dass ich mein Praktikum mit einer 'diakonischen' Brille gemacht habe. Es war interessant, eine Gemeinde unter einer vorgegebenen Perspektive anzuschauen und kennen zu lernen. Ich hätte sonst vieles Diakonische sicher gar nicht entdeckt."

Auch die Mentorinnen und Mentoren - erfahrene Pfarrerinnen und Pfarrer mit Herzblut für diakonische Fragestellungen und Aufgaben aus ganz Bayern - waren an- getan von ihren zukünftigen Kolleginnen und Kollegen. "Wie schön, dass in meiner Gemeinde ein so motivierter und offener Theologe war.", notierte eine Pfarrerin bei ihren Rückmeldungen. Gerahmt wird das Praktikum durch eine Einführungs- und eine Auswertungstagung, die von einem oder einer Mitarbeitenden des Diakonischen Werkes Bayern organisiert und durchgeführt wird. Hier reflektieren die Studierenden ihre Erwartungen und Fragen, ihre Erfahrungen und neu gemachten Entdeckungen. In der Einführungstagung erfahren sie auch et- was über die Grundlagen und Geschichte der Diakonie im Schnelldurchlauf. Sie lernen das Kronenkreuz kennen und gehen auf biblische Spurensuche. "Über Diakonie hab ich im Studium bis jetzt fast nichts gelernt.", bedauert eine Teilnehmerin. "Aber dazu will ich unbedingt noch was lernen", nimmt sie sich vor, "denn Diakonie zeigt sich in allen Lebens- und Gemeindebereichen. Diakonie ist wichtig. Sie führt Menschen zusammen und lenkt den Blick auf das Wesentliche."

Seit 2013 gibt es ein Gemeindepraktikum mit diakonischem Schwerpunkt, das für bayerische Theologiestudierende angeboten wird. Angeboten wird es in Kooperation mit der Augustana-Hochschule Neuendettelsau. Es findet einmal jährlich in den Sommermonaten statt.

 

 

Tanja Rohse Persönliche Referentin beim Präsidenten des Diakonischen Werkes Bayern

aus: Standpunkte. Argumente und Informationen der bayerischen Diakonie 03/2018.

Menschenrechte im Dialog der Religionen

Im Rahmen der Vorlesung "Menschenrechte im Dialog der Religionen und Kulturen" im Wintersemester 2018/19 erwartet Prof. Dr. Heike Walz zahlreiche Gastreferent*innen.


4. Dezember 2018

Diakon Thomas Zugehör, Berater und Ansprechpartner für Pfarrer*innen und Gemeinden der ELKB

Thema: "Kirchenasyl - rechtlich, theologisch, praktisch"


11. Dezember 2018

Sergio Rios Carrillo, Menschenrechtsreferent aus Nicaragua, Ökumenischer Mitarbeiter im Referat "Entwicklung und Politik" im Centrum Mission EineWelt in Neuendettelsau.

Thema: "Menschenrechte in Nicaragua"


15. Januar 2019

Prof. Dr. Elsa Tamez, presbyterianische Theologin und Hochschullehrerin aus Mexiko /Kulumbien. Prof. Tamez lebt in Costa Rica und arbeitet zu Themen der Theologie der Befreiung und feministischer Theologie.

Thema: "Bibelübersetzung in die Gebärdensprache - Rechte von Behinderten"


22. Januar 2019

Prof. Dr. Samuel Almada, Berater der Argentinischen Bibelgesellschaft und Dozent für Altes Testament und Hebräisch.

Thema: "Menschenrechte indigener Völker und die Bibel"


5. Februar 2019

Prof. Dr. em. Michael von Brück, Ludwig-Maximilians-Universität München, Interfakultärer Studiengang Religionswissenschaft. Über seine wissenschaftliche Tätigkeit hinaus hat sich Michael von Brück zum Zen- und Yogalehrer ausbilden lassen.

Thema: "Menschenrechte im Buddhismus"

Ein Versuch, Fragen zu beantworten – Die feministische Sozietät

Catherine Keller ist eine sehr aufgeschlossene und offene Frau, die jedem – egal welchen Alters – in Gesprächen auf gleicher Augenhöhe begegnet. Als Gast der fünften feministischen Sozietät an der Augustana Hochschule in Neuendettelsau, hat sie mit einer Gruppe von ca. 20 Leuten, aus der Studierendenschaft, der Wissenschaft und dem Pfarramt, ihr neues Buch „Political theology on earth“ dargestellt. Es waren drei intensive Stunden, die geprägt waren von Fragen und den dazugehörigen Diskussionen.

Mir als Studentin hat es den Blick von meinem Studium auf meine Zukunft als Pfarrerin geweitet. Immer wieder ist mir, während der Sozietät und auch danach, aufgefallen, wie viele neue Aspekte der Theologie sich mir geöffnet haben, was ich persönlich vertiefen möchte, um dies später  in meiner Arbeit nutzen zu können.

Die Sozietät ist eine Möglichkeit für einen Austausch, von dem alle Seiten nur profitieren können. Auch wenn es hin und wieder bedeutet, dass man sich Folgendes klarmachen muss: Manche Fragen kann man nur beginnen zu beantworten. Es ist allerdings auch nur ein Versuch.

In jedem Fall ist der Versuch bei der feministischen Sozietät, Fragen zu beantworten der richtige Weg – für Studierende, WissenschaftlerInnen und Pfarrpersonen.

 

stud.theol. Mirijam Grab

Diskussion im Dorothee-Sölle-Haus

Diskussion im Dorothee-Sölle-Haus

Prof. Dr. Renate Jost, Pfarrerin Christine Stradtner, Prof. Dr. Catherine Keller, Dr. Sarah Jäger

Prof. Dr. Renate Jost, Pfarrerin Christine Stradtner, Prof. Dr. Catherine Keller, Dr. Sarah Jäger

Prof. Dr. Catherine Keller

Prof. Dr. Catherine Keller

Pfarrerin Christine Stradtner, Dr. Sarah Jäger, Prof. Dr. Renate Jost, Prof. Dr. Catherine Keller, stud. theol. Mirijam Grab

Pfarrerin Christine Stradtner, Dr. Sarah Jäger, Prof. Dr. Renate Jost, Prof. Dr. Catherine Keller, stud. theol. Mirijam Grab

PuK als „Minidogmatik“ – Die dogmatische Bedeutung von Leitbildern und strategischen Leitsätzen

Prof. Dr. Markus Buntfuß, Lehrstuhlinhaber für Systematische Theologie an der Augustana-Hochschule, hielt bei der Akademischen Konsultation von "Profil und Konzentration" am 8. November 2018 im Landeskirchlichen Archiv in Nürnberg einen grundlegenden Vortrag.

Sehen Sie den Vortrag PuK als „Minidogmatik“ – Die dogmatische Bedeutung von Leitbildern und strategischen Leitsätzen hier an. 

Theaterpredigten 2018/19

Theater wie Religion verhandeln die großen Themen des Lebens. Wenn sie einander offen wahrnehmen, dann können Theater und Religion ins Gespräch kommen, voneinander lernen, einen weiten Horizont einnehmen.

In einer ganz besonderen Kooperation zwischen der Augustana-Hochschule Neuendettelsau, der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde St. Gumbertus und Johannis und dem Theater Ansbach treffen Kirche und Bühne auf inhaltlicher Ebene aufeinander.

In den Gottesdiensten werden die Themen der Premieren der aktuellen Spielzeit aufgenommen und insbesondere in den Predigten aus neuer Perspektive beleuchtet. Begleitend werden die Aufführungen des Theater Ansbach zudem gemeinsam mit Pfarrerinnen und Pfarrern, Dozierenden und Studierenden der Theologischen Hochschule reflektiert und diskutiert.

 

Termine der Spielzeit 2018/19:

 

Der Sandmann - im Bann der tausend Augen

4. November 2018 - 10.30 Uhr - St. Gumbertus, Ansbach

Ensemble des Theaters Ansbach

Lys Jane

Studierende und Dozierende der Augustana-Hochschule

 

Der Kuss der Spinnenfrau

20. Januar 2019 - 11.00 Uhr - Kapelle Augustana-Hochschule, Neuendettelsau

Ensemble des Theaters Ansbach

Studierende und Dozierende der Augustana-Hochschule

 

Nathan der Weise

10. März 2019 - 10.30 Uhr - St. Gumbertus, Ansbach

Ensemble des Theaters Ansbach

Predigt: Rektorin Prof. Dr. Heike Walz

 

Biedermann und die Brandstifter

12. Mai 2019 - 10.30 Uhr - St. Gumbertus, Ansbach

Ensemble des Theaters Ansbach

Predigt: Pfr. Dr. Dieter Kuhn

 

Link zum Theater Ansbach

Undiszipliniert, respektlos, originell – Freiheit von Studium und Forschung an der Augustana-Hochschule: Eröffnung des Wintersemesters 2018/19

Das Wintersemester 2018/19 hat mit großer Beteiligung aller Hochschulangehörigen begonnen: Die Kapelle der Augustana-Hochschule war so gut gefüllt, dass Studierendenpfarrer Janning Hoenen die Hochschulgemeinde am Anfang der Andacht bitten musste, zusammenzurücken, damit alle auch einen Sitzplatz bekommen.

Hoenen erinnerte in seiner Ansprache an die Ausrufung des Freistaats Bayern vor genau 100 Jahren und betonte die Bedeutung der Freiheit in Glauben und Gesellschaft, in Studium und Forschung. Er begrüßte alle neuen Mitarbeitenden der Hochschule sowie den neu gewählten AStA und sprach ihnen Gottes Segen zu.

Im anschließenden Festakt im Wilhelm-von-Pechmann-Haus, der vom Augustana-Posaunenchor mit Telemanns „Tranquillo“ eingeleitet wurde, rief Rektorin Prof. Dr. Heike Walz die Studierenden mit Richard Feynman dazu auf, „so undiszipliniert, respektlos und originell wie möglich“ zu studieren („Study hard what interests you the most in the most undisciplined, irreverent and original manner possible“). Kreatives Forschen, Querdenken und Improvisieren sei gefordert, die Studierenden sollten der in ihnen steckenden Kreativität trauen und so der auch die Wissenschaft immer stärker prägenden Ökonomisierung aller Lebensbereiche wehren. Die Welt, so Walz, brauche die Studierenden als „einzigartige Persönlichkeiten“.

So freute sich die Rektorin besonders, 26 Erstsemester begrüßen zu können, dazu 12 Hochschulwechsler, 5 Rückkehrer, 3 neue Studierende aus dem Ausland und 4 Pfarrverwalter. Insgesamt seien im Wintersemester 164 immatrikulierte Studierende an der Augustana. Ebenso herzlich begrüßte Walz die neue Assistentin für Praktische Theologie, Dr. Simone Ziermann, Raphael Sartorius, der die Assistentur für Interkulturelle Theologie, Missions- und Religionswissenschaft vertritt, sowie PD Dr. Gotlind Ulshöfer als Vertreterin der Professur für Feministische Theologie und Gender Studies.

Die Seniora der Studierendenschaft, stud. theol. Andrea Thomayer, verkündete in ihrer Rede das Semestermotto: „Come as you are. Bewusster leben – Bewusst Erleben“. Die Erlaubnis, so kommen zu dürfen, wie wir sind, könne befreien und neue Ressourcen freisetzen. Wichtig sei Wertschätzung und Dankbarkeit gegenüber allen Menschen, die die Augustana ausmachen.

Mit „Down by the Riverside“ beendete der Posaunenchor den Festakt. Der Besuch aller neu an die Augustana gekommenen Studierenden an den Lehrstühlen und Professuren schloss sich an.

Das Wintersemester bietet eine Vielzahl von besonderen Ereignissen und Veranstaltungen.

Die Hochschulgottesdienste beginnen am 11. November, 11 Uhr in St. Laurentius. Den Buß- und Bettag (21.11.) begeht die Hochschule in diesem Jahr mit der Diakonie, wobei die gemeinsame Mitgliedschaft in der Nagelkreuzgemeinschaft von Coventry im Mittelpunkt stehen soll. Die Theatergottesdienste im Kooperation mit dem Theater Ansbach finden am 4. November (Der Sandmann), 20. Januar (Der Kuss der Spinnenfrau) und am 10. März (Nathan der Weise) statt. 

Zum Augustana-Tag am zweiten Adventswochenende erwartet die Hochschule Lamya Kaddor M.A., Islamwissenschaftlerin, Islamische Religionspädagogin und Publizistin: Am Freitag, den 7. Dezember, 19 Uhr, spricht sie über „Islamfeindlichkeit in der deutschen Einwanderungsgesellschaft“. Sie hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, die zu Vorlesungsbeginn in unserer Bibliothek ausgestellt werden. Am Samstag, den 8. Dezember findet der traditionelle Augustana-Ball statt, am Sonntag, den 9. Dezember, 10 Uhr werden Rektorin Prof. Dr. Heike Walz in ihr Amt als Rektorin der Hochschule sowie Dr. Simone Ziermann als Assistentin am Lehrstuhl für Praktische Theologie eingeführt. Zu diesem Gottesdienst erwarten wir den Landesbischof und EKD-Ratsvorsitzenden Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm sowie den Leiter der Abteilung Personal der ELKB, OKR Stefan Reimers.

Die Predigtreihe innerhalb der Hochschulgottesdienste vom 27. Januar bis 17. Februar 2018 wird in diesem Jahr unter der Überschrift „Frau Weisheit spricht“ stehen.  

Ende Januar (28./29.1.2019) wird zudem die Reihe der Gastvorträge zur Wiederbesetzung des Lehrstuhls für Praktische Theologie (Nachfolge Prof. Dr. Raschzok) stattfinden.

Das Vorlesungszeit des Wintersemesters endet am 21. Februar 2019. 

 

 

Studierendenpfarrer Janning Hoenen

Studierendenpfarrer Janning Hoenen

Die neuen Mitarbeitenden

Die neuen Mitarbeitenden

Mitglieder des neuen AStA

Mitglieder des neuen AStA

Der Posaunenchor der Augustana

Der Posaunenchor der Augustana

Der gut gefüllte Große Hörsaal

Der gut gefüllte Große Hörsaal

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz

Dr. Simone Ziermann

Dr. Simone Ziermann

Raphael Sartorius

Raphael Sartorius

PD Dr. Gotlind Ulshöfer

PD Dr. Gotlind Ulshöfer

Seniora stud. theol. Andrea Thomayer

Seniora stud. theol. Andrea Thomayer

Im Büro von Prof. Dr. Christian Strecker

Im Büro von Prof. Dr. Christian Strecker

Im Gespräch mit Dr. Friedemann Barniske

Im Gespräch mit Dr. Friedemann Barniske

Im Büro von Prof. Dr. Heike Walz

Im Büro von Prof. Dr. Heike Walz

Helmut Dietzfelbinger zum Gedenken

Die Augustana-Hochschule Neuendettelsau trauert um ihren langjährigen Dozenten Helmut Dietzfelbinger, der am 2. November 2018 verstorben ist.

Pfr. Helmut Dietzfelbinger

Helmut Dietzfelbinger hat die Geschichte der Augustana-Hochschule über viele Jahre in besonderer Weise begleitet und geprägt, und dies weit über die von ihm vertretenen Fachgebiete Hebräisch und Bibelkunde hinaus. Wer immer hier studierte, erinnert sich gerne seiner freundlichen, geselligen und humorvollen Art sowie seiner regelmäßigen Präsenz – nicht zuletzt im sog. „Kommunikationszentrum“ der Hochschule, wo er sich am Piano in die Herzen seiner Zuhörerinnen und Zuhörer gespielt hat. Die Leidenschaft für die Musik und die Begeisterung für die hebräische Sprache waren das „doppelte Fundament“, auf dem seine private wie seine berufliche Existenz gründeten.

Helmut Dietzfelbinger wurde am 28. Dezember 1939 geboren. Sein Theologiestudium begann er im Wintersemester 1959/60 an der Augustana-Hochschule. Weitere Studienorte waren Heidelberg, Göttingen und Erlangen. Seinen Vorbereitungsdienst verbrachte er 1965/66 als Vikar in Schwabach. 1966 führte ihn dann sein Weg wieder zurück nach Neuendettelsau, wo er Dozent am Missions- und Diasporaseminar wurde. Besonders prägend war für ihn die sich daran anschließende Phase am Seminar für Spätberufene (heute: „Studiengang für PfarrverwalterInnen“), von der er immer wieder gerne erzählt hat. 1985 wurde er schließlich Dozent für hebräische Sprache und Bibelkunde an der Augustana-Hochschule, wo er seinen Dienst bis zur Emeritierung 2005 versah. Somit war er fast 40 Jahre lang als theologischer Lehrer in Neuendettelsau tätig.

Die Vermittlung der hebräischen Sprache war ihm ein Herzensanliegen. In einem berühmt gewordenen Gedicht zum 50-jährigen Jubiläum der Augustana-Hochschule beschreibt er, wie eng sie – über das Alte Testament hinaus – mit den anderen theologischen Disziplinen verflochten ist. Dabei bekennt er auch, dass sein Verhältnis zu dieser Sprache eine persönliche Seite hat. Sie war für ihn mehr als eine „Profession“ – schon eher eine „Passion“, ja geradezu ein „Hobby“, wie er sich ausdrückt. Aus den jahrelangen Lehrerfahrungen ist ein veritables zweibändiges Unterrichtswerk mit dem Titel „Lernbuch des biblischen Hebräisch“ hervorgegangen, das er in Zusammenarbeit mit seinem ehemaligen Tutor, Pfr. Dr. Martin Weber, herausgegeben hat und das bis heute an der Hochschule Verwendung findet. Er selbst hat diese Publikation einmal als sein „Lebenswerk“ bezeichnet. Immer noch gesungen werden die darin enthaltenen von ihm und TeilnehmerInnen seiner Kurse komponierten hebräischen Grammatiklieder, mit denen er den Studierenden das Erlernen schwieriger Formenreihen erleichtern wollte.

Neben seinen Aufgaben in der Lehre war Helmut Dietzfelbinger in verschiedenen Gremien und Ausschüssen aktiv, z.B. im Vorstand des Förderkreises der „Freundinnen und Freunde der Augustana“. Auch am Turnus der Andachten und Gottesdienste beteiligte er sich als origineller und durchaus eigenwilliger Prediger, der sich nicht scheute, auch anerkannte theologische „Koryphäen“ kritisch zu hinterfragen.

Der Pianist der Hochschule (Foto: Peter Weich)

Legendär geworden ist sein Ruf als „Pianist der Hochschule“, für den Partituren höchst überflüssig waren; all seine Musikstücke konnte er auswendig spielen. Bei unzähligen Festakten der Hochschule, Sommerfesten und Pianobars erfreute er sein Publikum mit dieser Kunst – manchmal nur dadurch, dass er leise im Hintergrund spielte. So war für ihn die Musik neben der hebräischen Sprache die zweite große Passion – und dies nicht im Sinne der „leichten Muse“, sondern eines Mediums, das im Leben und durchs Leben trägt.

Die Augustana-Hochschule ist Helmut Dietzfelbinger für seine professionelle Arbeit als theologischer Lehrer, aber auch für die herzerfrischende Originalität, mit der er seine Aufgaben wahrgenommen hat, zutiefst dankbar und wird ihn in lebendiger Erinnerung behalten.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 7. November 2018, auf dem Neustädter Friedhof in Erlangen statt.

Sprachkurswanderung 2018

Zu den Traditionen an der Augustana-Hochschule gehört die Sprachkurswanderung. Bei strahlendem Sonnenschein ging es heuer nach Heilsbronn. Zielpunkt für die über 50-köpfige Gruppe war das Münster, das fachkundig durch Pfr. i.R. Karl-Heinz Klose vorgestellt wurde. Der Tag klang mit dem Abendessen in der örtlichen Pizzeria aus.

Beginn Intensivsprachkurse 2018

Am Dienstag, 4. September, werden an der Augustana-Hochschule wieder die Intensivsprachkurse in Hebräisch, Griechisch und Latein beginnen.

Dabei haben die teilnehmenden Studierenden die Möglichkeit, während der vorlesungsfreien Zeit im September und Oktober intensiv die klassischen Sprachen zu erlernen und die entsprechenden Prüfungen Hebraicum, Graecum und Latinum vorzubereiten. Die Intensivsprachkurse bieten daher die Möglichkeit, den Stoff eines ganzen Semesters in sechs bis sieben Wochen zu bewältigen. Von externen Kommilitonen anderer Universitäten, die für die Zeit der Intensivkurse auf dem Campus der Hochschule leben, wird dieses Angebot der Augustana ebenfalls gern und mit gutem Erfolg in den Prüfungen wahrgenommen. 

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mögen sich bitte bei der Anreise an der Pforte im Rektorat melden.

Latein I und Griechisch II bei PD Dr. Markus Mülke beginnen erst am Freitag, den 7. September.

Wechsel im Rektorat

Am 1. September 2018 übernimmt turnusgemäß Prof. Dr. Heike Walz mit dem Amt der Rektorin die Leitung der Augustana-Hochschule.

Prof. Dr. Heike Walz

Prof. Dr. Heike Walz

Heike Walz ist seit 2016 Inhaberin des Lehrstuhls für Interkulturelle Theologie, Missions- und Religionswissenschaft. Das Amt der Prorektorin übernimmt Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, die den Lehrstuhl für Kirchen- und Dogmengeschichte innehat.

Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

 

 

 
 
 
 


Rufen Sie uns an oder besuchen Sie uns!

Telefon09874 5090

hochschule@augustana.de

AdresseAugustana-Hochschule

Waldstraße 11

91564 Neuendettelsau

 

Kontakt

Dokumenten-Server

Studi-Portal

English

Sitemap

Impressum

Datenschutz

Rufen Sie uns an oder besuchen Sie uns!

Telefon09874 5090

hochschule@augustana.de

AdresseAugustana-Hochschule

Waldstraße 11

91564 Neuendettelsau

© Augustana-Hochschule