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Aktuelles von der AHS

Aktuelle Nachrichten im Sommersemester 2017

Alle Meldungen im Überblick

Mit Franzosen auf Luthers Spuren

Vom 1. bis zum 8. April führten die Augustana und ihre französische Partnerhochschule aus Montpellier, die Faculté libre de Theologie, eine große französisch-deutsche Veranstaltung durch: Ein Intensivseminar zum Thema "Die lutherische Reformation aus französischer und deutscher Sicht", das sich in ein Studienwochenende in Neuendettelsau (am 1./2. April) und in eine daran anschließende fünftägige Exkursion zu den Lutherstätten in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen (vom 3. bis zum 7. April) gliederte.

Das vielfältige Programm führte natürlich auf die Wartburg in Eisenach, nach Wittenberg, nach Torgau und nach Erfurt, wo die Reformatoren Martin Luther und Philipp Melanchthon im Mittelpunkt standen. Besonders beeindruckend war freilich auch die Alte Synagoge Erfurts, in welcher das reiche jüdische Leben der mittelalterlichen Stadt unmittelbar greifbar wurde. Den Blick zu weiten sowohl auf die spätere Fortschreibung und Rezeption der Reformation als auch auf die neueste Geschichte Deutschlands und der evangelischen Kirche in ihr gelang insbesondere in Leipzig mit dem Schwerpunkt auf der friedlichen Revolution von 1989, der Besichtigung des sogenannten Völkerschlachtdenkmals und einem Besuch im Gustav-Adolf-Werk, dem Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Deutschland. Gerade für die französischen Teilnehmer waren Seitenblicke auf die Weltkulturerbe-Stätten Wörlitz (Wörlitzer Parklandschaft) und Dessau (Bauhaus) von besonderem Erkenntnisgewinn abseits der engeren theologischen Themen.

Die gemeinsamen Tage waren für die 14 Teilnehmer der französischen und die 28 Teilnehmer der deutschen Gruppe voll von unterschiedlichsten Eindrücken und Erfahrungen - nicht nur akademisch, i.e. kirchengeschichtlich, bei den Besichtigungen und Führungen vor Ort in den Stätten, Monumenten und Museen der Reformation, sondern auch durch die internationale Begegnung und den intensiven Austausch untereinander, der sich in beiden Sprachen Französisch und Deutsch artikulierte. Dass von beiden Hochschulen auch zahlreiche Kommilitonen aus Drittländern, so etwa aus Syrien, Kongo, Benin, Madagaskar, England oder den Niederlanden, teilnahmen, bereicherte das interkulturelle Miteinander dabei sehr. Die lutherische Reformation gemeinsam mit den französischen Freunden wahrzunehmen, deren Mehrheit nicht einer lutherischen, sondern der reformierten Kirche angehörten, regte ebenfalls zu intensiven Gesprächen und Diskussionen an. Nicht zuletzt kamen immer wieder die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Deutungs- und Rezeptionsgeschichte der Reformation in beiden Ländern eingehend zur Sprache. Geistlich verbindend wirkten die französisch-deutsche Andacht in der Hochschulkapelle der Augustana und die gemeinsame Baumpflanzung im Luthergarten Wittenbergs.

Die Veranstaltung, die fachlich von Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff (Neuendettelsau) und Prof. Dr. Gilles Vidal (Montpellier) geleitet wurde, stellte damit einen Beitrag beider Hochschulen nicht nur zum 500jährigen Reformationsjubiläum 2017 dar, sondern auch zur internationalen Kooperation zwischen der Faculté und der Augustana in ebendiesem Jahr 2017, in welchem sowohl in Frankreich als auch in Deutschland wichtige Weichenstellungen für die französisch-deutsche Verständigung und die Zukunft Europas erfolgen werden. Großer Dank gilt vor diesem Hintergrund dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), dem Deutsch-französischen Jugendwerk (DFJW) und der Bayerischen Landeskirche dafür, dass diese Institutionen das Intensivseminar mit großzügigen finanziellen Zuschüssen gefördert haben.

PD Dr. Markus Mülke 

Vin et fromage an der Augustana

Gemeinsame Andacht in der Kapelle

Studientag im Pechmann-Haus

Das ewige Duell Frankreich-Deutschland

Baumpflanzung im Luthergarten Wittenberg

Alle auf dem Torgauer Wendelstein

Da dreht noch was...

"Alle lächeln" vor dem Erfurter Dom

Auf zu neuen Welten – Theologie als Massage – Soli Deo Gloria!

Das Sommersemester 2017 ist eröffnet!

Die Eröffnungsandacht fand in diesem Semester im großen Hörsaal statt, da in der Kapelle die neue Orgel gebaut wird. Studierendenpfarrer Hoenen machte Mut zur Theologie, trotz und gerade wegen der welt- und kirchenpolitischen Herausforderungen der Zeit. KMD Andreas Schmidt und der Posaunenchor der Hochschule gestalteten diese Andacht musikalisch.

Prorektorin Prof. Dr. Heike Walz betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung von Weltoffenheit für die Augustana-Hochschule, in Aufnahme eines Aufrufes der HochschulrektorInnen-Konferenz von 2015. Diese Weltoffenheit müsse jedoch von Verortung im jeweiligen örtlichen Kontext begleitet sein. So könnten Dozierende und Studierende neue Welten in der Theologie finden: neue religiöse, Sprach- und Denkwelten. Exemplarisch dafür und in Anlehnung an Gedanken der Sufi stellte Prof. Walz die Theologie als Lockerungsübung und Massage vor. Das sich daraus ergebende Motto wäre: Auf zu neuen Welten – Theologie als Massage!

Im Anschluss an die Ansprache begrüßte Prof. Walz die Studierendenschaft. Sie besteht in diesem Semester aus 148 ordentlichen Studierenden, davon 124 im Studiengang Pfarramt, 15 PromovendInnen und 9 PfarrverwalterInnen. 93 der Studierenden kommen aus Bayern, 42 aus den übrigen Landeskirchen der EKD.

Besonders begrüßt wurden die Studierenden, die neu an die Hochschule kommen, darunter Gäste aus England, Brasilien, Hongkong und dem Iran. Hingewiesen wurde auf die besonderen Veranstaltungen des Semesters wie das 20jährige Jubiläum der Dozentur/Professur Feministische Theologie am 9. Mai, die Einweihung der neuen Orgel am 14. Mai sowie das Akademische Schnupperwochenende am Wochenende 14. bis 16. Juli.

Auch der neu gewählte AStA stellte sich und sein Semestermotto vor: Soli Deo Gloria – im Leben und im Glauben. Das „Gott-die-Ehre-Geben“ solle im Musizieren, in der alltäglichen Arbeit, beim Anblick der Schöpfung und im respektvollen Umgang mit dem/der Anderen im Mittelpunkt stehen, gerade auch mit Menschen verschiedener religiöser Traditionen. Die Studierenden sollten sich herausfordern lassen, alles an der Hochschule Gelernte einzuordnen in den gelebten Glauben.

Der Semestereröffungsakt wurde musikalisch gestaltet von einem Streichertrio (Lucia Meyer, Johannes Geyer und Jochen Bink).

Das Sommersemester 2017 dauert bis zum 20. Juli.

 

Fotos von John B. Pohler

KMD Andreas Schmidt

Studierendenpfarrer Janning Hoenen

Posaunenchor

Segnung des AStA

Streichertrio

Prorektorin Prof. Dr. Heike Walz

Ansprache des neuen AStA

 
 
 
 


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