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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Szene in der Bibliothek

Aktuelles von der AHS

Feierliche Bibliothekseröffnung

Mit einem Bekenntnis zur Theologischen Hochschule der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern von höchster Stelle begann am Freitag, den 18. November, die feierliche Neueröffnung der Bibliothek der Augustana-Hochschule.

OKR Völkel beglückwünschte alle am Bau Beteiligten und alle gegenwärtigen und zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer der neuen und umgestalteten Gebäude an der Neuendettelsauer Waldstraße. Die Bibliothek sei nicht nur ein Ort für Bücher, sondern ein Kommunikationszentrum mit besonderer Bedeutung für die Hochschule und die Landeskirche insgesamt.

In der Begrüßung durch Rektor Prof. Dr. Michael Pietsch war schon deutlich geworden, mit welcher Freude und Dankbarkeit die Hochschule die erweiterten Räume annimmt: 3,9 Millionen Euro kostete der Neubau der Bibliothek, in der 190.000 Bücher – verteilt auf Magazin und Lesesaal sowie das neue Freihandmagazin – ihren Platz finden können. Zwei Jahre mit z.T. beschwerlichen Studien- und Forschungsbedingungen seien nun überstanden, mit einem Ergebnis, das wieder ideale Voraussetzungen für Studierende, Dozierende, Forscherinnen und Forscher sowie interessierte Gäste von außen biete.

Regionalbischöfin Gisela Bornowski vollzog den offiziellen Einweihungsakt mit Lesung, Gebet und Segnung und wies auf die besondere Aufgabe der Augustana-Hochschule in ihrer Beschäftigung mit dem Wort Gottes hin: Bibliothek und Kapelle seien die Brennpunkte einer Ellipse, die anzeige, dass die Heilige Schrift nach wie vor das wichtigste Buch sei und es immer um die Frage gehe, wer und was in ihr zu Worte komme.

Die Vertreter des Evangelischen Siedlungswerkes, Robert Flock und Harald Martin konnten ihren Stolz nicht verhehlen, den ersten und einzigen Bibliotheksneubau in ihrer Verantwortung – trotz anfänglicher Skepsis von Seiten der Bauherren – pünktlich und ohne Kostensteigerung vollendet zu haben. Der „nicht alltägliche Auftrag“ sei mit grundsätzlichen Entscheidungen zur Lage des Neubaus und der Gesamtgestaltung des Hochschulareals verbunden gewesen, sogar ein Ameisenvolk sei erfolgreich versetzt worden.

Bürgermeister Gerhard Korn stellte die Bibliothek der Augustana-Hochschule als krönenden Teil der auch die Einrichtungen der politischen Gemeinde, der Diakonie Neuendettelsau sowie von Mission EineWelt umfassenden „Bibliothekenlandschaft Neuendettelsau“ heraus: Sie sei eigentlich nur mit der New York Library zu vergleichen. Korn überreichte dem Rektor darüber hinaus einen Scheck über eine Spende der Sparkassenstiftung.

Anja Emmerich, Vorsitzende des Verbands kirchlich-wissenschaftlicher Bibliotheken, beglückwünschte das seit langen Jahren in der Verbandsleitung engagierte Bibliotheksteam und freute sich (in sehr ansteckender Art!), dass solch Engagement durch diesen Neubau quasi belohnt würde und damit die verdiente Wertschätzung erfahre. Emmerich betonte, dass eine gute Bibliothek erwiesenermaßen zum Erfolg eines Studiums beitrage.

Bibliotheksleiter Armin Stephan dankte vor allen Dingen den Handwerkern für viel Detailarbeit, der Landeskirche für die finanzielle Unterstützung, der Kollegin Eva-Susanne Graffmann und dem Kollegen Markus Bomba für die gemeinsame Kraftanstrengung sowie den Studierenden für Geduld und Nachsicht während der Bauarbeiten. „Das erlebt man nur einmal“, war Stephans mit viel Emotionalität vorgetragener Leitsatz. Eine Bibliothek sei nach einer Inschrift aus Theben eine „Heilstätte der Seele“, Texte könnten bis ins Innerste vordringen und Leben verändern.

Stephan stellte dann, stellvertretend für alle anderen Texte, ausführlich und liebevoll das älteste Buch der Bibliothek vor, eine liturgische Handschrift aus dem 15. Jahrhundert. Nicht nur diskutierte er den mit detektivischem Gespür und vielfältig angefordertem Expertenwissen erforschten Herkunftsort des Antiphonars, das Augustiner-Chorherrenstift Langenzenn, sowie die vermutete liturgische Verortung der Handschrift, sondern präsentierte als „Weltpremiere“ auch eine Lesung bzw. „Singung“: Niemand Geringeres als die Sänger von „Viva Voce“ gaben Kostproben der Antiphonen der Kirchweih. Diese als Überraschungscoup engagierten – und als ehemalige Mitglieder des Windsbacher Knabenchors mit geistlicher Musik bestens vertrauten – Gesangsvirtuosen hatten auch vorher schon für musikalischen Hochgenuss gesorgt, sowohl mit klassischer geistlicher Musik als auch mit eigenen Kompositionen aus dem aktuellen Programm. So schloss der Festakt beschwingt mit einem launigen Beatles-Medley, worauf die Besucherinnen und Besucher hinüber in die Bibliothek zogen, um sowohl die neuen Räume als auch das bereitstehende Buffet in Augenschein zu nehmen.

 

 

Rektor Prof. Dr. Michael Pietsch

OKR Helmut Völkel

Regionalbischöfin Gisela Bornowski

Bibliotheksleiter Armin Stephan

Robert Flock, Geschäftsführung ESW

Harald Martin, Geschäftsführung ESW

Anja Emmerich, VkwB

Bürgermeister Gerhard Korn

Architektin Vanessa Thurau und Armin Stephan


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