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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Diskussion in einem Seminar

Forschung & Lehre

Emeritus

Prof. Dr. Joachim Track (1976 – 2005)

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Emeritus für Systematische Theologie

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Professor em. Dr. Joachim Track

Professor em. Dr. Joachim Track

Professor em. Dr. Joachim Track   

Spreeweg 7
30559 Hannover  

Telefon: 0511 –  866 456 6
E-Mail: joachim.track@augustana.de

 

Vita

  • Professor. Dr. Joachim Track, geb. am 9. November 1940 in Nürnberg, verheiratet, 2 Kinder
  • Studium der Theologie in Erlangen, Heidelberg und München
  • 1966 Theologische Aufnahmeprüfung (1. Examen); 1966-1967 Vikariat, Versehung der Pfarrstelle St. Matthäus II in Erlangen, Ordination Mai 1967; 1970 Theologische Anstellungsprüfung (2. Examen), Ernennung zum Pfarrer 1972
  • Von 1967 bis1974 bis Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Systematische Theologie (Prof. Dr. W. Joest) der Theologischen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg
  • 1973 Promotion mit einer Arbeit zum Thema "Der theologische Ansatz Paul Tillichs. Eine wissenschaftstheoretische Untersuchung der Prinzipien, Erklärungsmodelle und Methoden der Systematischen Theologie". 1974 Habilitation für das Fach Systematische Theologie mit einer Arbeit "Sprachkritische Untersuchungen zum christlichen Reden von Gott".
  • 1974 bis 1976 Privatdozent und Wiss. Assistent an der Theologischen Fakultät Erlangen
  • Seit 1976 Professor an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau (Lehrstuhl für Systematische Theologie und Philosophie), 1979-1981 und 1995-1997 Rektor der Augustana-Hochschule
  • Vorsitzender der Sektion Systematische Theologie der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie von 1981-1984; Mitglied der Landessynode der Evang.-Luth. Kirche in Bayern von 1978-1996, dort: Vorsitzender des Ausschusses für Grundfragen kirchlichen Lebens, Mitglied des Landessynodalausschusses und Berufungsausschusses; Mitglied der Generalsynode der VELKD von 1980-1986, Mitglied in verschiedenen, auch interfakultativ zusammengesetzten Ausschüssen der VELKD und EKD, zum Teil als deren Vorsitzender; seit 1978 Mitarbeit und Mitglied im Leitungsteam der Leuenberger Lehrgespräche der Regionalgruppe Süd-Ostmitteleuropa; seit 1990 Berater im Rat des Lutherischen Weltbundes; seit 1997 Mitglied des Rates und des Exekutivkomitees des Lutherischen Weltbundes und Vorsitzender des Programmausschusses für Theologie und Studien.

Seit Beginn meines Studiums hat mich die systematische Theologie interessiert und fasziniert. Die Klärung der grundlegenden Fragen des christlichen Glaubens in ihrem inneren Zusammenhang, die gegenwärtige Verantwortung der christlichen Daseins- und Handlungsorientierung im Dialog mit Philosophie und den Wissenschaften, im Gespräch mit der Zeit und in einer (selbst-) kritischen Reflexion von Theorie und Praxis erschienen mir immer als eine gleicherweise unabdingbare wie reizvolle Herausforderung.

Dies hat zu einem Verständnis von Theologie geführt, die offenbarungsbestimmt einsetzt, erfahrungsorientiert den christlichen Glauben entfaltet und argumentierend im Dialog ihre Einsichten vertritt. Über die Tätigkeiten in Forschung und Lehre hinaus erschien es mir wichtig, auch im Bereich der Kirche als theologischer Lehrer Verantwortung zu übernehmen und die gewonnenen theologischen Einsichten in der Praxis zu bewähren. Deshalb habe ich mich neben der Vortrags- und Beratertätigkeit auf den verschiedenen Ebenen kirchlicher Arbeit in Lehrgesprächen, als Sprecher des Arbeitskreises Evangelische Erneuerung und der synodalen Arbeitsgruppe Offene Kirche, in der Kirchenleitung, in kirchlichen Ausschüssen, national und international engagiert. Solches Engagement schließt die Bereitschaft zur ökumenischen Begegnung, zum ökumenischen Lernen, auch zur kritischen Auseinandersetzung in der Ökumene ein.

Veröffentlichungen

Forschungsschwerpunkte

Forschungsschwerpunkte am Lehrstuhl sind im Bereich der Dogmatik zum ersten theologische Grundfragen (Begründungsfragen der Theologie, Fragen der Hermeneutik, ökumenischer Dialog und Dialog der Religionen, Dialog der Theologie mit der Philosophie und den Wissenschaften, Verhältnis von christlichem Glauben und Kultur). Das besondere Interesse gilt der religiösen Erfahrung und der Beziehung von Glauben und Erfahrung. Ein zweiter Schwerpunkt liegt bei einzelnen Themenbereichen der materialen Dogmatik (Reden von Gott, Fragen nach der Heilsbedeutung von Kreuz und Auferstehung, Verständnis von Rechtfertigung, Verständnis der Sakramente, von Kirche und Amt). In der Ethik liegt das Forschungsinteresse bei den Fragen der Grundlegung der Ethik (Auseinandersetzung um die Zuordnung und Unterscheidung der beiden Reiche und Regimente, Grundlegung einer Ethik des Politischen) wie bei ausgewählten zentralen Themen vor allem der Sozialethik (z.B. wirtschaftsethische Fragen, Umweltethik, Friedensethik, Recht und Strafrechtsproblematik im Zusammenhang der Strafrechtsdenkschrift der EKD) sowie der christlichen Lebensführung.

  1. Gegenwärtig ist eine in diesem Jahr erscheinende Monographie zur Diskussion um die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre in Vorbereitung.
  2. Die theologische Forschungsarbeit geschieht dabei nicht nur am Schreibtisch, sondern auch im theologischen Gespräch und Diskurs, so etwa in regelmäßigen Doktoranden- und Habilitandenkolloquien. Eine kritische Inbeziehungsetzung von wissenschaftlicher Theologie und kirchlicher Praxis erfolgt u. a. in einem Arbeitskreis, an dem Studierende, Pfarrerinnen und Pfarrer aus Gemeinde und funktionalen Diensten sowie aus kirchenleitenden Organen teilnehmen. Wichtig ist die Reflexion der Erfahrungen und Diskussionen aus der Mitarbeit in oben genannten Gremien.
 
 
 
 


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