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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Exkursion

Das Lehrangebot

Sommersemester 2019 - Altes Testament

Abkürzungen
VL = Vorlesung PS = Proseminar SE = Seminar
UE = Übung SK = Sprachkurs OS = Oberseminar
IK = Integrationskurs SO = Sozietät KL = Kolloquium
IS = Integrationsseminar IÜ = Integrationsübung

HS = Hauptseminar

LP = Leistungspunkte (~ Credit Points) WS = Wochenstunden SWS = Semesterwochenstunden
Verwendbarkeit:
BM = Basismodul  AM = Aufbaumodul WPM = Wahlpflichtmodul
WB = Wahlbereich IBM = Interdisziplinäres Basismodul IAM = Interdisziplinäres Aufbaumodul
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Lehrangebote Altes Testament

2. VL Geschichte des biblischen Monotheismus (Pietsch)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
2. VL Geschichte des biblischen Monotheismus
Verwendbarkeit: BM, AM
3 3 Pietsch
  1. Die Vorlesung bietet Überblickswissen und setzt keine Hebräisch­kennt­nis­se voraus. Sie kann im modularisierten Studiengang im Basis- bzw. Auf­baumodul Altes Testament oder im Wahlbereich belegt werden und ist zwi­schenprüfungsrelevant.
  2. „Ich bin Jhwh, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten, aus einem Skla­venhaus, herausgeführt hat. Du sollst keine anderen Götter neben mir ver­ehren“ (Ex 20,2–3). Das erste Gebot gilt weithin als genuiner Ausdruck des monotheistischen Gotteskonzepts im alten Israel. Bei genauerer Betrach­tung fällt jedoch auf, dass der Wortlaut des Textes gar keinen Monotheis­mus voraussetzt, vielmehr weiß er um eine Vielzahl von Göttern (Poly­theismus), unter denen das angesprochene Israel jedoch nur einen, Jahwe, verehren soll (Monolatrie). Der Monotheismus, der eine kanonische Lektüre des Alten Testaments bestimmt, ist selbst erst ein Spätprodukt der israelitischen Religionsgeschichte. Die Vorlesung will die Geschichte des biblischen Gottes(bildes) von seinen oft nur noch schemenhaft greifbaren Anfängen bis zur kanonisch gewordenen Endgestalt des Alten Testaments nachzeichnen. Dies geschieht im steten Gespräch mit den Gotteskonzep­tionen der altorientalischen Nachbarkulturen, unter deren Einfluss sich das genuin biblische Gotteskonzept entwickelt hat.
  3. Literatur:
  • Albertz, R.: Religionsgeschichte Israels in alttestamentlicher Zeit (GAT 8,1–2), Göttingen 1992.
  • Hartenstein, F. / Moxter, M.: Hermeneutik des Bilderverbots (ThLZ.F 26), Leipzig 2016.
  • Keel, O.: Die Geschichte Jerusalems und die Entstehung des Mono­theismus, 2 Bde. (OLB 4,1–2), Göttingen 2007.
  • ders. / Uehlinger, C.: Göttinnen, Götter und Gottessymbole (QD 134), Freiburg i. B. 1992.
  • Oorschot, J. van / Witte, M. (Hg.): The Origins of Yahwism (BZAW 484), Berlin / Boston 2017.
  • Smith, M.: The Origins of Biblical Monotheism, Oxford 2001.
  • Stolz, F.: Einführung in den biblischen Monotheismus, Darmstadt 1996.
  • Weippert, M.: Synkretismus und Monotheismus, in: ders., Jahwe und die anderen Götter (FAT 18), Tübingen 1997, 1–24.

3. HS Die Weisen Israels (Pietsch)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
3. HS Die Weisen Israels
Verwendbarkeit: AM
2 2 Pietsch
  1. Das Seminar setzt das Hebraicum sowie den Besuch eines exegetischen Proseminars voraus.
  2. „Wer eine Grube gräbt, fällt hinein …“ (Prov 26,27). Diese Sentenz gehört wohl zu den bekanntesten Weisheitssprüchen des Alten Testaments. Ihr Denken ist geschult an empirischer Alltagsbeobachtung und einer Weltdeutung, in der das Schicksal des Menschen seinem Tun entspricht (Tat-Ergehens-Zusammenhang). Der Garant dieses Ordnungsgefüges ist Gott selbst, der Ursprung und die Norm der Weisheit: „Die Furcht Jhwhs ist der Anfang der Erkenntnis …“ (Prov 1,7). Die Weisheit gibt den Menschen Orientierung, sie ist Lebenshilfe im Alltag.
    Doch was geschieht, wo die weisheitliche Selbst- und Weltdeutung brüchig wird? Warum leidet der Gerechte? Warum geht es den Frevlern gut? Was hat der Mensch den Tieren voraus, wenn doch beide sterben müssen? Die frühjüdische Weisheit hat verschiedene Antworten auf diese Fragen gegeben (Hi, Koh, SapSal), in denen das Ringen der Weisen Israels um eine Sprachfähigkeit des Glaubens an den Grenzen der Erkenntnis spürbar ist.
    Im Seminar sollen die Grundstrukturen weisheitlichen Denkens, seine Grenzen und Transformationen anhand exemplarischer Textlektüren rekonstruiert werden. Dies soll unter Einschluss der deuterokanonischen (oder: apokryphen) Schriften geschehen (Sirach, SapSal), die eine wichtige Verbindungslinie zum Neuen Testament ziehen.
  3. Literatur
  • Collins, J. J.: Jewish Wisdom in the Hellenistic Age, Louisville / London 1997.
  • Fischer, I.: Gotteslehrerinnen. Weise Frauen und Frau Weisheit in Israel, Stuttgart 2006.
  • Lux, R.: Die Weisen Israels. Meister der Sprache, Lehrer des Volkes, Quelle des Lebens, Leipzig 1992.
  • Müllner, I.: Das hörende Herz. Weisheit in der hebräischen Bibel, Stuttgart 2006.
  • Perdue, L. G.: Wisdom Literature. A Theological History, Louisville / London 2007.
  • Preuß, H. D.: Einführung in die alttestamentliche Weisheitsliteratur, UB 383, Stuttgart 1987.
  • Rad, G. von: Weisheit in Israel, Neukirchen-Vluyn 1970 (4. Aufl. 1992).
  • Saur, M., Einführung in die alttestamentliche Weisheitsliteratur, Darmstadt 2012.

4. UE Klassiker der alttestamentlichen Wissenschaft (Pietsch)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
4. UE Klassiker der alttestamentlichen Wissenschaft
Verwendbarkeit: BM, AM
1 1 Pietsch
  1. Die Übung setzt keine speziellen Vorkenntnisse voraus.
  2. Die Übung bildet den Auftakt zu regelmäßigen Lektürekursen, in denen jeweils im Sommersemester ein „Klassiker der alttestamentlichen Wissenschaft“ ausschnitthaft oder in lectio continua gelesen und diskutiert werden soll. Die Lektüreübungen wollen ein Gegengewicht gegen eine heute verbreitete Tendenz zu einem fragmentierten und ‚verzweckten‘ Leseverhalten setzen, das bereits früh auf das Examen gerichtet ist und überwiegend Literatur über Literatur (sog. „textbooks“) rezipiert. In der Übung soll dagegen Gelegenheit gegeben werden, ein wissenschaftliches Werk im Zusammenhang zu studieren, die Entwicklung des Gedankengangs mit zu verfolgen und in ein Gespräch mit ihm einzutreten.
    Den Anfang wird in diesem Semester Walther Zimmerlis Abhandlung „Die Weltlichkeit des Alten Testaments“ machen, die sich kritisch mit der Diastase von „Welt“ und „Glaube“ auseinandersetzt, die das christliche Denken und seine Haltung zum Alten Testament in der Kirchen- und Theologiegeschichte über lange Zeit bestimmt hat. Wie redet das Alte Testament von der „Welt“ des Menschen, und welche Bedeutung hat dieses Reden für eine christliche Theologie und Kirche? Diesen und anderen Fragen soll im kritischen Gespräch mit Zimmerlis Darstellung nachgegangen werden.
  3. Lektüre
  • Zimmerli, W.: Die Weltlichkeit des Alten Testaments, VR 327, Göttingen 1971.

 

5. OS Alttestamentliche Sozietät (Pietsch)

Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
5.OSAlttestamentliche Sozietät (geblockt)
Verwendbarkeit: nur WB
11Pietsch

Beginn (erste Sitzung): 22. Mai 2019
Ort: Hörsaal III

In der Sozietät sollen neuere Tendenzen in der alttestamentlichen Wissenschaft vorgestellt und besprochen werden.

Das Oberseminar richtet sich an Promovierende, Habilitierende und Studierende im Hauptstudium (Voraussetzung: Hauptseminar Altes Testament). Um persönliche Anmeldung (neben Primuss) im Sekretariat bei Frau Töcker wird gebeten.

6. UE Geschichte, Literatur und Religion des Alten Orients (Franke)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
6. UE Geschichte, Literatur und Religion des Alten Orients (geblockt)
Verwendbarkeit: BM, AM
2 2 Franke

Termine:
1. Block:
Freitag, 17. Mai 2019, 11.00–13.00 Uhr und 14.00–18.00 Uhr oder 19.00 Uhr (nach Absprache)
Samstag, 18. Mai 2019, 9.00–14.00 Uhr (mit Pause nach Bedarf)

2. Block:
Freitag, 14. Juni 2019, 9.00–13.00 Uhr und 14.00–18.00 Uhr oder 19.00 Uhr (nach Absprache)
Samstag, 15. Juni 2019, 9.00–12.00 Uhr und 13.00–16.00 Uhr

Wichtiger Hinweis:
Beginn ist am 17. Mai 2019 um 11.00 Uhr s.t. Die weiteren genauen Zeiten werden gemeinsam festgelegt.

Thema und Fragestellung:
Babylon, damit assoziieren wir den Turm von Babel, die babylonische Sprachverwirrung, das Exil in Babylon, und vielleicht auch noch die hängenden Gärten der Semiramis auf der Liste der antiken Weltwunder. Babylon ist der einzige Ort des Alten Orients, der bis zur Wiederentdeckung der Kulturen des Alten Mesopotamien im 19. Jahrhundert in Erinnerung geblieben ist.
Aber Babylon existierte real. Wir wollen uns in der Veranstaltung mit dem historischen Babylon insbesondere während seiner Blüte im 1. Jahrtausend beschäftigen, mit seiner Geschichte, seinen Bauten und seinen Festen für die Götter. Die Lebensbedingungen im Alten Orient sowie die politischen Konflikte, die zum Untergang nicht nur des rivalisierenden assyrischen Reiches, sondern auch des babylonischen führten, werden ebenso Thema sein wie der „Mythos Babylon“.

Ziel – Stoff – Ablauf:
Ziel der Veranstaltung ist eine Einführung in die Geschichte und Kultur des Alten Mesopotamiens, ausgehend von der Geschichte und Kultur der Stadt Babylon.
Im ersten Teil des ersten Blocks werde ich eine kurze Einführung in die Geschichte und Kultur des Alten Orients geben und auf Themen und Fragen eingehen, die nach der Lektüre der Einführung entstanden sind. Danach werden wir uns mit einzelnen Paragraphen des Codex Hammurapi beschäftigen und das Enūma Eliš besprechen.

Einführende Lektüre:
Eine der in den Literaturhinweisen genannten Einführungen in die Geschichte Mesopotamiens (Radner/Frahm/Jursa) oder auch eine andere.

Bitte lesen Sie außerdem zur ersten Stunde:
In Texte aus der Umwelt des Alten Testaments, Göttingen 1982ff:
–  Codex Hammurapi, Prolog und Epilog; § 1–25, 110, 195–210, 229–233
–  das Enuma Elisch, das sogenannte babylonische Weltschöpfungsepos

Anerkennung der LPs:
–  Kurzreferat zu einem Thema (wird im ersten Block vergeben und ist im zweiten zu halten)
–  rege Beteiligung

Literaturhinweise:
Texte aus der Umwelt des Alten Testaments, Göttingen 1982ff.
Frahm, E.: Geschichte des alten Mesopotamien, Stuttgart 2013
Jursa, M.: Die Babylonier, München 2004
Radner, K.: Mesopotamien, München 2017
Roaf, M.: Cultural Atlas of Mesopotamia, 1983

Weitere Literatur wird rechtzeitig bekanntgegeben.

 

 

7. PS Einführung in die Methoden der atl. Exegese (Rose)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
7. PS Einführung in die Methoden der atl. Exegese
Verwendbarkeit: BM
2 3 Rose

Ort: Seminarraum 3 (Biblicum)
Zeit: 16.30–18.00 Uhr

  1. Voraussetzung: Hebraicum. Für Studierende in den Anfangssemestern. Zwischenprüfungsrelevant. Bestandteil des Basismoduls „Altes Testament“ (aktive Mitarbeit am Seminar: 3 LP; Anfertigung einer schriftlichen PS-Arbeit: weitere 5 LP).
  2. Das Proseminar führt in die wissenschaftliche Arbeit an hebräischen Tex­ten des Alten Testaments ein. Dabei werden im Durchgang des Pro­seminars schrittweise und aufeinander aufbauend verschiedene Methoden be­handelt – zum einen das als „historisch-kritisch“ bezeichnete Methoden­inventar, zum anderen darüber hinausgehende Methoden aus der Litera­turwissenschaft. Dies geschieht durchgehend mit dem Blick auf die An­wendung auf Textbeispiele. Ziele des Proseminars sind es, eine Basis für die weitere Beschäftigung mit alttestamentlichen Texten ebenso zu schaf­fen wie die Voraussetzung, selbstständig einen Text mit Hilfe des erlernten Methodenkanons auszulegen.
  3. Voraussetzung für den Erwerb der Leistungspunkte ist die regelmäßige Teilnahme sowie für die Bescheinigung der „aktiven Mitarbeit“ (3 LP) die Anfertigung einer Kurzarbeit (i. d. R. ein exegetischer Schritt) bzw. für die zusätzlichen 5 LP die Anfertigung einer schriftlichen Arbeit (ggf. innerhalb von sechs Wochen bzw. innerhalb einer sinnvollen etwas längeren Frist; letztere Arbeit kann eventuell bereits im Semester begonnen werden).
  4. Als Grundlage des Proseminars dient:
  • Utzschneider, H. / Nitsche, S. A.: Arbeitsbuch literaturwissenschaftliche Bibelauslegung. Eine Methodenlehre zur Exegese des Alten Testaments, 4. Aufl., Gütersloh 2014 (zur Anschaffung empfohlen)

    An vielen Stellen trotz des Alters nicht schlechter ist:
  • Steck, O. H.: Exegese des Alten Testaments. Leitfaden der Methodik, ein Arbeits­buch für Proseminare, Seminare und Vorlesungen, 14. Aufl., Neukirchen-Vluyn 1999

      8. UE Klausurenkurs Altes Testament (Rose)

      Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
      8.UEKlausurenkurs Altes Testament
      Verwendbarkeit: nur WB
      22Rose

      Ort: Hörsaal II
      Zeit: 14.45–16.15 Uhr

      1. Für Studierende, die sich auf das Examen vorbereiten.
      2. „Wie schreibe ich eigentlich eine Examensklausur?“ Diese Frage wird wich­tiger, je näher das Examen rückt. Die Übung verfolgt das Ziel, genau an der Frage zu arbeiten. Da eine Klausur keine Pro- oder Hauptseminararbeit ist, gilt es, einen neuen Blick für das zu bekommen, was in einer begrenz­ten Zeit und nur mit einem wissenschaftlichen Wörterbuch zu leisten ist. In der Übung beginnt die Arbeit immer bei konkreten Themenstellungen. Dabei sollen musterartige Lösungen entwickelt und sinnvolle Gliederungsvorschläge gemacht werden. Wie im Integra­tionsseminar haben die Teilnehmenden zudem die Möglichkeit, von ihnen verfasste „Probe-Klausuren“, die zu Hause verfasst wurden, zur Durchsicht beim Dozenten einzureichen und zu besprechen. Die Übung kann im Zu­sammenhang mit dem Integrationsseminar besucht werden, doch ist der Besuch des Integrationsseminars nicht die Bedingung dafür.
      3. Grundlegend ist die Literatur, die Sie für Ihre Examensvorbereitung ver­wendet haben.
      4. Die Voraussetzung für den Erwerb der Leistungspunkte ist die regelmäßige Teilnahme einschließlich vor- und nachbereitender Lektüre.

      9. IS Atl. Integrationsseminar zur Examensvorbereitung (Rose)

      Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
      9.ISAlttestamentliches Integrationsseminar zur Examensvorbereitung26Rose

      Ort: Seminarraum 3 (Biblicum)
      Zeit: 11.00–12.30 Uhr

      1. Für Studierende, die sich auf das Examen vorbereiten.
      2. Das Integrationsseminar möchte die Möglichkeit bieten, das Grundwissen für das Fach Altes Testament zu wiederholen, dazu anzuregen, vorhandene Lücken zu schließen, die bislang erworbenen Kompetenzen an konkreten Texten und Themenstellungen auszuprobieren sowie die Formate „Prüfungsklausur“ und „Mündliche Prüfung“ anzusehen und mögliche Bewältigungsstrategien zu entwickeln.
        In der konstituierenden Sitzung sollen deshalb die Studierenden die Möglichkeit haben, ihre Themenwünsche einzubringen und das Integrationsseminar so selbst zu strukturieren. Der Blick geht dabei zunächst auf die erste Semesterhälfte. Im weiteren Durchgang lässt sich der Plan dann flexibel und nach den Wünschen der Studierenden ergänzen.
        Da der hebräische Text in aller Regel in jedem Prüfungsformat den Ausgangspunkt bildet, soll jedes Thema von einem der zentralen Texte aus betrachtet und diskutiert werden. Hebräischkenntnisse auf Examensniveau sind dafür unabdingbar.
        Es steht außer Frage, dass die gängigen Lehr- und Arbeitsbücher – die „Einleitung“ von E. Zenger u. a., das „Arbeitsbuch“ von H. C. Schmitt, die „Grundinformation“ von J. C. Gertz u. a., die „Einleitung“ von Th. Römer u. a., die „Entstehung“ von W. Dietrich u. a. – sinnvolle Hilfsmittel für die Examensvorbereitung sind. Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass die Arbeit mit diesen Büchern allein nur eine Art „Vogelperspektive“ auf die alttestamentlichen Themen bietet. An der eigenständigen Beschäftigung mit den Texten führen sie nicht vorbei.
        Fühlen Sie sich ermutigt, das Integrationsseminar wirklich zu Ihrer eigenen Veranstaltung zu machen, es selbst zu strukturieren und so auszurichten, wie Sie es benötigen!
      3. Die Voraussetzung für den Erwerb der Leistungspunkte ist die regelmäßige Teilnahme einschließlich vor- und nachbereitender Lektüre.
      4. Folgende Grundlagenwerke können im Integrationsseminar Verwendung finden:
      • Donner, H.: Geschichte des Volkes Israel und seiner Nachbarn in Grundzügen. Teil 1 und 2 (GAT 4/1 und 4/2), 3. Aufl., Göttingen 2000/2001.
      • Gertz, J. Chr. (Hg.): Grundinformation Altes Testament, 3. Aufl., Göttingen 2009.
      • Römer, Th. u. a. (Hg.): Einleitung in das Alte Testament. Die Bücher der Hebräischen Bibel und die alttestamentlichen Schriften der katholischen, protestantischen und orthodoxen Kirchen, Zürich 2013.
      • Schmitt, H.-C., Arbeitsbuch zum Alten Testament, 3. Aufl., Göttingen 2011.
      • Zenger, E. u. a., Einleitung in das Alte Testament (KStTh 1,1), 9. Aufl., Stuttgart 2015.

        Dazu sollte für die eigene Arbeit eine Theologie des AT nach Wahl hinzugezogen werden, so z. B.:
      • Rendtorff, R.: Theologie des Alten Testaments. Ein kanonischer Entwurf. Bd. 2: Thematische Entfaltung, Neukirchen-Vluyn 2001.
      • Schmidt, W. H.: Alttestamentlicher Glaube, 8. Aufl., Neukirchen-Vluyn 1996.

       

       

      10. UE „Das Wort kommt nicht leer zurück“ (Utzschneider u.a.)

      Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
      10.UE„Das Wort kommt nicht leer zurück …“ Performative Exegese und Inszenierung biblischer Texte (in Kooperation mit dem Institut für Christliche Publizistik der FAU Erlangen; geblockt)
      Verwendbarkeit: nur WB
      22Utzschneider /
      Haberer /
      Nitsche

      Beginn: Freitag, 10. Mai 2019 – 19.00 Uhr
      Blocktage: Samstag, 11. Mai 2019; Samstag, 25. Mai 2019; Samstag, 1. Juni 2019 – jeweils 10.00–17.00 Uhr
      Abschluss: Dienstag, 25. Juni 2019 – abends
      Ort: Hörsaal IV

      1. Die Übung wendet sich an Studierende aller Semester. 2 Leistungspunkte; die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt auf je sieben aus der Augustana-Hochschule und der FAU. Anmeldung (neben Primuss) für Studierende der AHS bitte an Prof. em. Dr. Helmut Utzschneider (helmut.utzschneider@augustana.de; Tel. 09874/4638).
      2. Die meisten biblischen Texte, insbesondere des Alten Testaments, sind ursprünglich für die mündliche Kommunikation und Performanz („Aufführung“) verfasst und sowohl mündlich wie schriftlich überliefert worden. Durch die einseitige Fixierung der neueren Bibelauslegung in Wissenschaft und Praxis auf die Schriftgestalt und deren Überlieferung ist das performative Potenzial der Texte heute stark „unterbelichtet“. Die Übung will zunächst Gespür für und exegetische Einblicke in die dramatischen Potenziale biblischer Texte vermitteln. Die Schwerpunkte der gemeinsamen Arbeit liegen auf der Textwahrnehmung und zunehmend auf praktischer Einübung der Performanz biblischer Texte, die vom (ggf. auch auswendigen) Vortrag bis hin zur Inszenierung und Aufführung kleiner „Bibeldramen“ reichen soll. Dazu ist für jeden Blocktag ein „theatre lab“ vorgesehen. Ziel ist es, diese Performanzen auch vor Publikum zu realisieren. Dazu soll am 25. Juni 2019 abends an der Augustana-Hochschule Gelegenheit sein. Möglich wären auch „Auftritte“ im Erlanger Hochschulgottesdienst am 16. oder 30. Juni 2019. Als Texte kommen ausgewählte Sonntagsperikopen der Trinitatiszeit (etwa Jesaja 6; Jesaja 55; Lukas 14,15–24) und/oder andere Texte infrage.
      3. Als Lektüre zur Vorbereitung wird empfohlen:
      • Frör, Hans: Das Drama des Zweiten Jesaja. Inszenierung und Reflexion der prophetischen Dialoge Jesaja 40–55, Stuttgart 2016 (AHSBIb: noch ohne Signatur)
      • Nitsche, Stefan A.: Jesaja 24–27: ein dramatischer Text, BWANT 166, Stuttgart 2006 (AHSBib: 2 C10–166)
      • Utzschneider, Helmut: Performanz als Exegese – Exegese als Performanz am Beispiel von Joel 1–2, in: H.-J. Fabry, The Books of the twelve Prophets. Minor Prophets – Major Theologies, BETHL 295, Leuven: Peeters 2018, 279–304 (AHSBib: ZD 133-295)

      11. UE Hebräische Lektüre (Seiler)

      Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
      11.UEHebräische Lektüre (s. Nr. 77)
      Verwendbarkeit: nur WB
      11Seiler
      1. An dieser Übung können nur Studierende teilnehmen, die das Hebraicum bereits abgelegt haben.
      2. Die Lehrveranstaltung soll die Möglichkeit geben, die im Hebräischkurs erworbenen Sprachkenntnisse zu festigen und zu vertiefen, aber auch Anreiz und Hilfestellungen bieten, mit dieser Sprache wieder vertraut zu werden. Die zu übersetzenden Texte werden gemeinsam mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen ausgewählt. Im Rahmen der Lektüre werden, wenn nötig, grammatische Fragen wiederholt, aber auch über das im Sprachkurs Besprochene hinaus vertieft. Besonderes Augenmerk soll dabei auf die Syntax gelegt werden. Darüber hinaus werden wir uns auch Zeit für exegetische Beobachtungen und theologische Fragen nehmen, die sich aus der Lektüre ergeben.

      12. HS Heiligtum und Heiligtumskonzeptionen (Emmendörffer)

      Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
      12. HS Heiligtum und Heiligtumskonzeptionen im Alten Testament und Alten Orient
      (geblockt)
      Verwendbarkeit: AM
      2 3 Emmendörffer

      Termine:
      Vorbesprechung:
      Ort:

      1. Vorausgesetzt werden: Hebraicum und AT-Proseminar; geeignet für 4.–10. Sem., Aufbaumodul.
      2. Der Jerusalemer Tempel mit seiner Kulttradition ist das Heiligtum, das in den atl. Texten – sei es in den prophetischen Texten oder auch DtrG – die zentrale Rolle einnimmt. Im Seminar soll anhand des salomonischen Bauberichts und einschlägiger Texte bis hin zu dem Heiligtumsentwurf des Ez und exilisch-nachexilischer Texte der Bedeutung und Ausstrahlung dieses Bauwerkes nachgegangen werden. Altorientalische Bauberichte und Konzeptionen (Ägypten; Mesopotamien) sollen damit in Korrelation gesetzt werden.
      3. Literatur wird in der Vorbesprechung bekannt gegeben
      4. Voraussetzung für die Anerkennung der Leistungspunkte ist die regelmäßige Teilnahme und die Erstellung eines Referats.
       
       
       
       


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