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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Exkursion

Das Lehrangebot

Wintersemester 2018/2019 - Altes Testament

Abkürzungen
VL = Vorlesung PS = Proseminar SE = Seminar
UE = Übung SK = Sprachkurs OS = Oberseminar
IK = Integrationskurs SO = Sozietät KL = Kolloquium
IS = Integrationsseminar IÜ = Integrationsübung

HS = Hauptseminar

LP = Leistungspunkte (~ Credit Points) WS = Wochenstunden SWS = Semesterwochenstunden
Verwendbarkeit:
BM = Basismodul  AM = Aufbaumodul WPM = Wahlpflichtmodul
WB = Wahlbereich IBM = Interdisziplinäres Basismodul IAM = Interdisziplinäres Aufbaumodul
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Lehrangebote Altes Testament

5. VL Die Urgeschichte (Gen 1–11) (Pietsch)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
5. VL Die Urgeschichte (Gen 1–11)
Verwendbarkeit: BM, AM
3 3 Pietsch
  1. Die Vorlesung setzt Hebräischkenntnisse voraus. Sie ist zwischenprüfungsrelevant.
  2. Die Erzählungen der Urgeschichte gehören wohl zu den bekanntesten Stücken des Alten Testaments. Von der Erschaffung des Kosmos als geordnetem Lebensraum bis zur ethnischen Diversität der Völkerwelt spannt sich ein weiter narrativer Bogen über die ersten elf Kapitel der Bibel, in denen bei genauerer Betrachtung unterschiedliche Vorstellungen über Gott, die Welt und den Menschen hervortreten. Nicht von ungefähr haben sich die Anfänge der kritischen Pentateuchforschung gerade an diesen Kapiteln entzündet.
    Mit der Entdeckung der großen mythischen Erzählungen Mesopotamiens am Ende des 19. Jahrhunderts trat dann nicht nur der eigentümliche literarische Charakter der Urgeschichte noch stärker vor Augen, sondern es wurde schlagartig klar, dass die hier verarbeiteten Erzählstoffe und Motive ältere Vorlagen in der Umwelt Israels und Judas besitzen, die sie aufnehmen und eigenständig interpretieren.
    Die Vorlesung will diesen Transformationsprozess auf seinen unterschiedlichen literarischen Entwicklungsstufen nachzeichnen und zugleich nach den theologischen Deutungsmustern fragen, mit denen der Ort des Menschen im Kosmos hier bestimmt wird, um diese für eine gegenwärtige theologische Interpretation zu erschließen.
  3. Literatur
  • Budde, K.: Die biblische Urgeschichte (Gen. 1–12,5), Giessen 1883
  • Gertz, J. C.: Das erste Buch Mose (Genesis). Die Urgeschichte (Gen 1–11), ATD 1, Göttingen 2018
  • Gunkel, H.: Genesis, HK I,1, 5. Aufl., Göttingen 1922
  • Jacob, B.: Das erste Buch der Tora. Genesis, Berlin 1934
  • Schüle, A.: Die Urgeschichte (Genesis 1–11), ZBK.AT 1,1, Zürich 2009
  • Seebass, H.: Genesis I. Urgeschichte (1,1–11,26), Neukirchen-Vluyn 1996
  • Westermann, C.: Genesis. 1. Teilband: Genesis 1–11, BK I,1, 4. Aufl., Neukirchen-Vluyn 1999
  • Witte, M.: Die biblische Urgeschichte. Redaktions- und theologiegeschichtliche Beobachtungen zu Genesis 1,1–11,26, BZAW 265, Berlin / New York 1998

6. HS Deuterojesaja (Jes 40–55) (Pietsch)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
6. HS Deuterojesaja (Jes 40–55)
Verwendbarkeit: AM
2 3 Pietsch
  1. Das Seminar setzt das Hebraicum sowie den Besuch eines exegetischen Proseminars voraus.
  2. Das Jesajabuch ist ein Spiegel der Geschichte der Prophetie in Israel und Juda. Seine Entstehung umspannt einen Zeitraum von etwa sechs Jahrhunderten, vom ausgehenden 8. bis zur Mitte des 2. Jh.s v. Chr. Es gehört zu den ältesten Einsichten der kritischen Bibelwissenschaft, dass die Kapitel Jes 40–55* in eine andere Zeit und einen anderen Kulturraum gehören als die älteren Überlieferungen des Jesajabuches. Sie setzen das Erstarken des Perserkönigs Kyros II. seit der Mitte des 6. Jh.s v. Chr. voraus und künden die Rückkehr Jhwhs und seines Volkes aus dem babylonischen Exil nach Jerusalem an.
    In der kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Tradition und der babylonischen Marduktheologie suchen sie die Erwählung Israels und die Einzigkeit seines Gottes neu zu begründen. In diesem Milieu entsteht erstmals im Alten Testament der Gedanke eines monotheistischen Gotteskonzepts, der für die weitere Geschichte der jüdischen (und später christlichen) Theologie grundlegend geworden ist. Die segensstiftende Rolle Israels in der Völkerwelt spitzt sich in der kollektiven Interpretation des Gottesknechtes zu, der seinerseits für die christologischen Aussagen des Neuen Testaments von zentraler Bedeutung geworden ist.
    Im Seminar sollen wichtige Abschnitte aus Jes 40–55* vorgestellt und diskutiert werden. Dabei wird neben einer differenzierten exegetischen Arbeit an den Einzeltexten der Blick immer wieder auf die Religion und Kultur der babylonischen Umwelt gerichtet werden.
  3. Voraussetzung für den Erwerb der Leistungspunkte ist die regelmäßige, aktive Teilnahme und die Bereitschaft zur Übernahme eines Referats bzw. einer Unterrichtspräsentation (3 LP). Für die zusätzlichen 6 LP ist die Anfertigung einer Seminararbeit nötig.
  4. Literatur
  • Baltzer, K.: Deutero-Jesaja, KAT X,2, Gütersloh 1999
  • Berges, U., Jesaja 40–54, HThKAT, 2 Bde., Freiburg i. Br. 2008/2015
  • Elliger, K. / Hermisson, H.-J.: Deuterojesaja, BK XI,1–3, Neukirchen-Vluyn 1978–2017
  • Goldingay, J. / Pyne, D.: Isaiah 40–55, ICC, 2 Bde., London / New York 2006
  • Hermisson, H.-J.: Studien zu Prophetie und Weisheit. Gesammelte Aufsätze, FAT 23, Tübingen 1998
  • Kratz, R. G.: Kyros im Deuterojesaja-Buch. Redaktionsgeschichtliche Untersuchungen zu Entstehung und Theologie von Jes 40–55, FAT 1, Tübingen 1991
  • Oorschot, J. van: Von Babel zum Zion. Eine literarkritische und redaktionsgeschichtliche Untersuchung, BZAW 206, Berlin / New York 1993
  • Steck, O. H.: Gottesknecht und Zion. Gesammelte Aufsätze zu Deuterojesaja, FAT 4, Tübingen 1992

7. UE Das Gilgamesch-Epos (Pietsch)

Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
7.UEDas Gilgamesch-Epos
Verwendbarkeit: BM, AM
11Pietsch
  1. Die Übung setzt keine speziellen Vorkenntnisse voraus. Sie wendet sich an alle, die Interesse an der Religion und Kultur des Vorderen Orients haben.
  2. Das Gilgamesch-Epos ist eines der ältesten Stücke der Weltliteratur und hat seit seiner Auffindung am Ende des 19. Jahrhunderts weit über Fachkreise hinaus große Faszination ausgeübt. Das Epos erzählt den Mythos des Königs Gilgamesch von Uruk, der seine übermenschlichen Kräfte mit der ganzen Welt messen will, der nach Unsterblichkeit strebt und dabei erkennen muss, dass das Leben auch für ihn endlich ist. Das Epos besitzt zahlreiche Motivparallelen zur alttestamentlichen Literatur (insbesondere der Sintfluterzählung) und eröffnet einen faszinierenden Blick in die altorientalische Kultur, die nicht nur für das Verständnis des Alten Testaments von großer Bedeutung ist.
    In der Übung soll der Text des Gilgamesch-Epos in deutscher Übersetzung gemeinsam gelesen und diskutiert werden. Sie bildet den Auftakt zu regelmäßigen Lektürekursen, in denen jeweils im Wintersemester ein Hauptwerk der altorientalischen Literaturgeschichte gelesen und besprochen werden soll.
  3. Literatur
  • George, A. R.: The Babylonian Gilgamesh Epic. Introduction, Critical Edition and Cuneiform Texts, 2 Bde., London 2003
  • Groneberg, B.: Die Götter des Zweistromlandes, Düsseldorf/Zürich 2004
  • Jursa, M.: Die Babylonier. Geschichte, Gesellschaft, Kultur, München 2004
  • Maul, S. M.: Das Gilgamesch-Epos, München 2005 (zur Anschaffung empfohlen!)

8. IÜ Integrationsübung AT (Pietsch)

Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
8.Integrationsübung Altes Testament16Pietsch
  1. Die Integrationsübung richtet sich an Studierende in der Integrationsphase des modularisierten Studiums und kann im Integrationsmodul 1 ange­rech­net werden.
  2. Die Integrationsübung dient der Begleitung des studentischen Selbststu­diums zur Vorbereitung auf das erste theologische Examen im Fachgebiet Altes Testament. Sie ist kein Repetitorium im klassischen Sinn wie das In­tegrationsseminar Altes Testament, das regelmäßig im Sommersemester angeboten wird.
  3. Beginn (konstituierende Sitzung):
    Donnerstag, 8. November 2018, 11.00 Uhr im Hörsaal III.

9. OS Alttestamentliche Sozietät (Pietsch)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
9. OS Alttestamentliche Sozietät (geblockt)
Verwendbarkeit: nur WB
1 1 Pietsch

Beginn (erste Sitzung): Mittwoch, 5. Dezember 2018, 19.00 Uhr, HS III (oder HS II)

In der Sozietät sollen neuere Tendenzen in der alttestamentlichen Wissen­schaft vorgestellt und besprochen werden.

Das Oberseminar richtet sich an Promovierende, Habilitierende und Studierende im Hauptstudium (Voraussetzung: Hauptseminar Altes Testament). Um persönliche Anmeldung im Sekretariat bei Frau Töcker wird gebeten.

10. PS Einf. in die Methoden der atl. Exegese (Rose)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
10. PS Einführung in die Methoden der atl. Exegese
Verwendbarkeit: BM
2 3 Rose
  1. Voraussetzung: Hebraicum. Für Studierende in den Anfangssemestern. Zwischenprüfungsrelevant. Bestandteil des Basismoduls „Altes Testament“ (aktive Mitarbeit am Seminar: 3 LP; Anfertigung einer schriftlichen PS-Arbeit: weitere 5 LP).
  2. Das Proseminar führt in die wissenschaftliche Arbeit an hebrischen Texten des Alten Testaments ein. Dabei werden im Durchgang des Proseminars schrittweise und aufeinander aufbauend verschiedene Methoden behandelt – zum einen das als „historisch-kritisch“ bezeichnete Methodeninventar, zum anderen darüber hinausgehende Methoden aus der Literaturwissenschaft. Dies geschieht durchgehend mit dem Blick auf die Anwendung auf Textbeispiele. Ziele des Proseminars sind es, eine Basis für die weitere Beschäftigung mit alttestamentlichen Texten ebenso zu schaffen wie die Voraussetzung, selbstständig einen Text mit Hilfe des erlernten Methodenkanuns auszulegen.
  3. Voraussetzung für den Erwerb der Leistungspunkte ist die regelmäßige Teilnahme sowie für die „aktive Mitarbeit“ (3 LP) die Anfertigung einer Kurzarbeit (i. d. R. ein exegetischer Schritt) bzw. für die zusätzlichen 5 LP die Anfertigung einer schriftlichen Arbeit (ggf. innerhalb von sechs Wochen bzw. innerhalb einer sinnvollen etwas längeren Frist; letztere Arbeit kann eventuell bereits im Semester begonnen werden).
  4. Als Grundlage des Proseminars dient:
  • Utzschneider, H. / Nitsche, S. A.: Arbeitsbuch literaturwissenschaftliche Bibelauslegung. Eine Methodenlehre zur Exegese des Alten Testaments, Gütersloh 42014 (zur Anschaffung empfohlen).

    An vielen Stellen trotz des Alters nicht schlechter ist:
  • Steck, O. H.: Exegese des Alten Testaments. Leitfaden der Methodik, ein Arbeitsbuch für Proseminare, Seminare und Vorlesungen, 14. Aufl., Neukirchen-Vluyn 1999.

11. UE David – Stationen einer Karriere (Rose)

Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
11.UEDavid – Stationen einer Karriere
Verwendbarkeit: BM, AM
22Rose
  1. Voraussetzung: Lust auf die Lektüre der beiden Samuelbücher und des Anfangs des 1. Königebuches sowie Interesse an der Diskussion der Erzählungen und ihrer Hintergründe.
  2. Das Königtum Davids, seine Voraussetzungen in der Richterzeit und seinen Vorläufer mit Saul als erstem König. Das Verhältnis zu Saul wird jedoch – je länger ihre Beziehung dauert – von einer Reihe von Problemen belastet, so dass Saul und David schließlich in einen massiven, auch militärisch ausgetragenen Konflikt geraten. Nach dem Tod Sauls scheint der Weg für David frei zu sein, doch zeigt sich auch sein eigenes Königtum bis zum Ende einer Reihe von Widerständen von innen und außen ausgesetzt. Den Weg Davids zum Königtum und darüber hinaus zu verfolgen, ist das Ziel der Veranstaltung. In diesem Rahmen sollen neben textlichen auch historische wie literarische Fragen berührt werden, die grundsätzlich sind und die einen konkreten Bezug zu den Samuel- und Königebüchern aufweisen.
  3. Grundlegend ist der Text in ihrer Lieblingsbibel. Wenn Sie darüber hinaus etwas über die Entstehung und die aktuell in der Forschung diskutierten Fragen lesen möchten, ist Dietrich, Walter / Naumann, Thomas: Die Samuelbücher (EdF 287), Darmstadt 1995, ein guter Einstiegspunkt.
  4. Die Voraussetzung für den Erwerb der Leistungspunkte ist die regelmäßige Teilnahme einschließlich vor- und nachbereitender Lektüre.

12. HS Klage und Lob Gottes (Emmendörffer)

Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
12.HSKlage und Lob Gottes auf dem Hintergrund des Exils – Zu den atl. Volksklagen (geblockt)
Verwendbarkeit: AM
23Emmendörffer

Vorbesprechung: Freitag, 09. November 2018, 12.00 Uhr, HS I
Blocktermine: 1./2. Februar 2019; 8./9. Februar 2019;
jeweils: Freitag, 14.00–18.00 Uhr; Samstag, 9.00–15.30 Uhr
Ort: Hörsaal I

Die Ferne und Abwesenheit Gottes sind in den Texten der Volksklagen (vgl. Thr 2; Ps 44; 60; 74; 79; 80; 89; 137) eingefangen. Das nicht für möglich Gehaltene, Depravation von Dynastie, Königtum und Kult, die „unmögliche Möglichkeit“ werden hier in den exilisch-nachexilischen Texten benannt. Das Seminar soll den Forschungsergebnissen zu den Volksklageliedern, welche gerade das Desaströse der Zerstörung Jerusalems und des kultischen Mittelpunkts abbilden, im Einzelnen nachgehen und für diese besondere Psalmengattung sensibilisieren.

Literatur

  • Batto, B. F.: The Sleeping God. An Ancient Near Eastern Motif of Divine Sovereignty, Bib 68 (1987) 153–177
  • Berlejung, A.: Geschichte und Religionsgeschichte des antiken Israel, in: Gertz. J. Ch. u. a., Grundinformation Altes Testament (UTB 2745), Göttingen 2006, 55–185
  • Boecker, H. J.: Klagelieder (ZBK.AT 21), Zürich 1985
  • Brandscheidt, R.: Gotteszorn und Menschenleid. Die Gerichtsklage des leidenden Gerechten in Kl.el 3 (TThSt 41), Trier 1983
  • Cohen, M. E.: „Balag-Compositions“. Sumerian Lamentation Liturgies of the Second and First Millennium 13.C. (SANE 1/2), Malibu 1974
  • Cohen, M. E.: The Canonical Lamentations of Ancient Mesopotamia (CLAM), Bd. 1 & 2, Potomac 1988
  • Emmendörffer, M., Der ferne Gott (FAT 21), Tübingen 1998
  • Feldmeier, R. / Spieckermann, H.: Der Gott der Lebendigen (TOBITH 1), Tübingen 2011
  • Perlitt, L.: Anklage und Freispruch Gottes. Theologische Motive in der Zeit des Exils (1972), in: Ders., Deuteronomium-Studien (FAT 8), Tübingen 1994, 20–31
  • Spieckermann, H.: Heilsgegenwart – eine Theologie der Psalmen (FRLANT 148), Göttingen 1989
  • Veijola, T.: Verheissung in der Krise. Studien zur Literatur und Theologie der Exilszeit anhand des 89. Psalms (AASF B 220), Helsinki 1982
  • Veijola, T.: Das Klagegebet in Literatur und Leben der Exilsgeneration am Beispiel einiger Prosatexte, in: Congress Volume Salamanca (SVT 36), Leiden 1985, 286–307
  • Westermann, C.: Die Klagelieder. Forschungsgeschichte und Auslegung, Neukirchen‑Vluyn 1990

 

13. UE Hebräische Lektüre (Seiler)

Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
13.UEHebräische Lektüre
(s. Nr. 76)
Verwendbarkeit: nur WB
11Seiler
  1. An dieser Übung können nur Studierende teilnehmen, die das Hebraicum bereits abgelegt haben.
  2. Die Lehrveranstaltung soll die Möglichkeit geben, die im Hebräischkurs er­worbenen Sprachkenntnisse zu festigen und zu vertiefen, aber auch Anreiz und Hilfestellungen bieten, mit dieser Sprache wieder vertraut zu werden. Die zu übersetzenden Texte werden gemeinsam mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen ausgewählt. Im Rahmen der Lektüre werden, wenn nötig, grammatische Fragen wiederholt, aber auch über das im Sprachkurs Be­sprochene hinaus vertieft. Besonderes Augenmerk soll dabei auf die Syn­tax gelegt werden. Darüber hinaus werden wir uns auch Zeit für exe­ge­ti­sche Beobachtungen und theologische Fragen nehmen, die sich aus der Lektüre ergeben.

14. UE Bibelkunde des AT (Latteier)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
14. UE Bibelkunde des AT (s. Nr. 4) 2 2 Latteier
(+ 4 LP bei bestandener Prüfung)
  1. Für StudienanfängerInnen. Grundlagenmodul. Zwischenprüfungsrelevant.
  2. Ziel der Übung ist es, Strukturen und zentrale Inhalte, aber auch theologische Schwerpunkte und Hauptlinien der alttestamentlichen Schriften kennenzulernen. Ihre Erschließung soll mit Hilfe von Übersichten, aber auch durch die Besprechung exemplarischer Texte geschehen. Dabei wird die Behandlung des Pentateuch und der prophetischen Schriften im Vordergrund stehen. Um den gesamtbiblischen Rahmen im Blick zu behalten, soll besonders auf Querverbindungen zwischen den besprochenen Texten, aber auch zum Neuen Testament hingewiesen werden.
  3. Die Bibelkundeprüfung besteht aus zwei Teilprüfungen im Alten und Neuen Testament, die voneinander getrennt oder auch an einem Termin abgelegt werden können. Sie findet in der Regel als schriftliche Prüfung statt.
  4. Zur Anschaffung wird empfohlen:
  • Rösel, Martin: Bibelkunde des Alten Testaments, 8. Aufl., Neukirchen-Vluyn 2013.

    15. UE Modernes Hebräisch (Raithel)

    Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
    15.UEModernes Hebräisch
    (s. Nr. 77)
    Verwendbarkeit: nur WB
    22Raithel
    1. Der Kurs richtet sich an Studierende jeglicher Studienphase, wobei das Hebraicum Zulassungsbedingung ist. „Sprachfreiheit“ ist keine Notwendigkeit, aber sicher sinnvoll, um sich der Sprache erfolgreich widmen zu können.
      Ein Neueinstieg in diesem Semester ist möglich, wenn auch mit eigenen Vorarbeiten verbunden. In diesem Fall sollte Rücksprache mit dem Kursleiter gehalten werden.
    2. Das Studium des modernen Hebräisch (Ivrit) eröffnet einen alternativen Zugang zur hebräischen Sprachfamilie: Grundlagen des biblischen Hebräisch werden durch aktive Verbbildungen sowie Analogien in Vokabular und Grammatik wachgehalten, der hebräische Teil jüdischer Literatur- und Theologiegeschichte wird zugänglicher und die Sprache samt Kultur des modernen Israel wird gemeinsam erkundet.
      Um Grundkenntnisse in Ivrit zu erlangen, liegt das Hauptaugenmerk des Kurses auf dem aktiven Gebrauch der Sprache im Reden, Hören und Lesen. Entsprechend sind aktive Verbbildung, Syntax und Erweiterung des Vokabulars Schwerpunkte des Kurses. Auch im Eigeninteresse der Kursteilnehmenden sollte die Bereitschaft zum Lösen von Übungsaufgaben und der Aneignung des Vokabulars in Eigenarbeit vorhanden sein.
      Schließlich legt dieser Kurs damit die sprachlichen Grundlagen für eine mögliche Bewerbung beim Studienprogramm von „Studium in Israel e.V.“ (www.studium-in-israel.de).
    3. Literatur:
      Literaturhinweise werden in der ersten Sitzung gegeben; Kopiervorlagen sind vorhanden.
    • Chayat, Shlomit et al.: „Ivrit min haHatchala. Rama Aleph“ (Hebräisch von Beginn an), Jerusalem 1990
    • Werner, Fritz: Modernhebräischer Mindestwortschatz, München 1979
     
     
     
     


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