Logo der Augustana Hochschule
Menü

Theologie auf dem Campus

 
 
 
Exkursion

Das Lehrangebot

Wintersemester 2018/2019 - Feministische Theologie und Gender Studies

Abkürzungen
VL = Vorlesung PS = Proseminar SE = Seminar
UE = Übung SK = Sprachkurs OS = Oberseminar
IK = Integrationskurs SO = Sozietät KL = Kolloquium
IS = Integrationsseminar IÜ = Integrationsübung

HS = Hauptseminar

LP = Leistungspunkte (~ Credit Points) WS = Wochenstunden SWS = Semesterwochenstunden
Verwendbarkeit:
BM = Basismodul  AM = Aufbaumodul WPM = Wahlpflichtmodul
WB = Wahlbereich IBM = Interdisziplinäres Basismodul IAM = Interdisziplinäres Aufbaumodul
alle schließen
alle öffnen

Lehrangebote Feministische Theologie und Gender Studies

61. VL Geschichte der protestantischen Ethik des 20. Jh.s unter Gendergesichtspunkten (Ulshöfer)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

61.

VL

Geschichte der protestantischen Ethik des 20. Jahrhunderts unter Gendergesichtspunkten
Verwendbarkeit: WPM
23Ulshöfer
  1. Die Lehrveranstaltung ist für Studierende aller Semester geeignet. Sie kann als Pflichtveranstaltung für das Fach Feministische Theologie und Gender Studies sowie als Wahlveranstaltung verwendet werden. Um 3 LP zu erhalten wird regelmäßige aktive Teilnahme (die VL ist interaktiv) er­wartet.
    Im Zusammenhang dieser Vorlesung kann die mündliche Prüfung, die Voraussetzung für die Zwischenprüfung ist, abgelegt werden. Einzelheiten werden zu Beginn des Semesters besprochen.
  2. Das 20. Jahrhundert brachte politisch und gesellschaftlich grundlegende Veränderungen mit sich, die teilweise verheerende Auswirkungen hatten, teilweise emanzipatorische Prozesse in Gang setzten. Auch theologiegeschichtlich war das vergangene Jahrhundert geprägt von Entwicklungen, die aus heutiger Perspektive einerseits kritisch zu beurteilen sind und andererseits auch Anknüpfungspunkte oder Inspiration für gegenwärtige theologische Entwürfe sein können. Dies gilt auch für die Ethik und insbesondere unter Genderperspektive, also bei der Betrachtung, wie sich ethische Fragestellungen auf die Vorstellung und die Rolle von Geschlechtern auswirkten bzw. welchen Einfluss die gegebenen Rollenvorstellungen auf die Ethik hatten und welche Emanzipationsprozesse sich vollzogen.
    In der Vorlesung werden grundlegende Ansätze theologischer, feministischer und philosophischer Ethik des 20. Jahrhunderts aufgezeigt und hinsichtlich ihrer geschichtlichen Entwicklung und unter Gendergesichtspunkten analysiert. Dabei soll auch eine ökumenische und internationale Perspektive eingenommen werden.
  3. Als einführende Lektüre geeignet:
  • Feminismus Seminar (Hg.): Feminismus in Historischer Perspektive. Eine Reaktualisierung, Bielefeld 2014
  • Frey, Christopher: Die Ethik des Protestantismus von der Reformation bis zur Gegenwart, 2. Aufl., Gütersloh 1994
  • Rendtorff, Barbara / Riegraff, Birgit / Mahs, Claudia (Hg.): 40 Jahre feministische Debatten. Resümee und Ausblick, Weinheim 2014
  • Rohls, Jan: Geschichte der Ethik, 2. Aufl., Tübingen 1999

62. UE Übung zur Vorlesung (Ulshöfer)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
62. UE Übung zur Vorlesung
Verwendbarkeit: WPM
1 1 Ulshöfer

  1. Die Übung kann als Ergänzung der VL sowie als Wahlveranstaltung besucht werden.
  2. In der Übung werden Themen der Vorlesung anhand von Quellenstudien (Texte, Filme, Hördokumente) aufgegriffen und vertieft.
  3. Als einführende Lektüre geeignet:
    Es wird ein Medienpool mit den entsprechenden Dokumenten zur Verfügung gestellt.
  4. Voraussetzung für den Erwerb des Leistungspunktes ist die regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit (1 LP).

63. PS Einführung in die feministische Ethik (Ulshöfer)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

63.

PS

Einführung in die feministische Ethik
Verwendbarkeit: WPM

2 SWS

3 LP

Ulshöfer

  1. Das Seminar ist offen für alle, die interessiert und bereit sind aktiv mitzu­arbeiten. Die Übernahme eines Referates wird erwartet. Bei gründlicher schrift­licher Ausarbeitung können bis zur 5 LP erteilt werden.
  2. In feministischer Ethik stehen Unterschiede bezüglich Geschlechtern und deren Relevanz für ethische Analysen im Zentrum. Eine der Diskussionspunkte ist dabei, ob diesbezüglich die Betonung von Gleichheit oder von Differenz im Vordergrund stehen soll. Ethik allgemein behandelt Fragen der Beurteilung von Handlungen in gut und schlecht. Sie fragt, was ein gutes Leben ist, und was wir tun sollen. Feministische Ethik hinterfragt in einem kritischen Sinne die darin impliziten Geschlechterverhältnisse. In dem Proseminar werden feministisch-ethische Theorien der Philosophie und der Theologie vorgestellt und diskutiert.
  3. Voraussetzung für den Erwerb der Leistungspunkte ist die regelmäßige Teilnahme sowie die Bescheinigung der „aktiven Mitarbeit“ durch Referat und Handout (3 LP). Bei gründlicher schriftlicher Ausarbeitung können bis zu 5 LP erteilt werden.
  4. Als einführende Lektüre geeignet:
  • Pieper, Annemarie: Gibt es eine feministische Ethik?, München 1998
  • Spieß, Christian / Winkler, Katja (Hg.): Feministische Ethik und christliche Sozialethik, Berlin/Münster 2008
  • Wendel, Saskia: Feministische Ethik zur Einführung, Hamburg 2003

64. SE Gender – Roboter – Moral. Ethik für ein Zeitalter der Digitalisierung (Ulshöfer)

Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
64.SEGender – Roboter – Moral.
Ethik für ein Zeitalter der Digitalisierung
Verwendbarkeit: WPM
23Ulshöfer
  1. Das Seminar ist offen für alle, die interessiert und bereit sind aktiv mitzu­arbeiten. Die Übernahme eines Referates wird erwartet. Bei gründlicher schrift­licher Ausarbeitung können bis zur 5 LP erteilt werden.
  2. Roboter, im weiten Sinne verstanden als Maschinen, die selbsttätig Arbeit vollführen, sind in Wirtschaft und Gesellschaft fast nicht mehr wegzudenken. Sie sind geradezu eines der Kennzeichen des Zeitalters der Digitalisierung geworden. Digitalisierungsprozesse sind dazuhin dadurch gekennzeichnet, dass angesichts der Konvergenz von Informationstechnologien klare Grenzziehungen zwischen Computern und Robotern verschwimmen. Dabei ergibt sich eine Ubiquität technologischer Vernetzung, die einerseits für Menschen hilfreich sein kann, andererseits Abhängigkeiten und Überwachungsmöglichkeiten schafft. Die Entwicklungen, die durch die Digitalisierung sowohl auf individueller Ebene als auch gesellschaftlich stattfinden, werfen zahlreiche ethische Fragen auf und führen zu traditionellen Themen wie Verantwortung, Freiheit und auch Gerechtigkeit und zu darüber hinausgehenden Anfragen, welche Rolle z. B. technischen Artefakten, die teilautonom agieren können, zugeschrieben werden kann und soll. In der feministischen Theorie finden sich dazu intensive Diskurse über gesellschaftliche Veränderungsmöglichkeiten durch Cyborgs als Mensch-Maschine-Hybride. In dem Seminar werden Texte aus verschiedenen Bereichen der feministischen, philosophischen und theologischen Computer‑, Roboter- und Informationstechnologie-Ethik sowie digitaler Ethik behandelt und explizit auf Gendergesichtspunkten hin untersucht.
  3. Voraussetzung für den Erwerb der Leistungspunkte ist die regelmäßige Teilnahme sowie die Bescheinigung der „aktiven Mitarbeit“ durch Referat und Handout (3 LP). Bei gründlicher schriftlicher Ausarbeitung können bis zu 5 LP erteilt werden.
  4. Als einführende Lektüre geeignet:
  • Adam, Alison: Gender, Ethics and Information Technology, New York 2005
  • Kizza, Josef Migga: Ethical and Social Issues in the Information Age, 6. Aufl., Cham 2017
  • Ohly, Lukas: Ethik im Cyberspace, Frankfurt a. M. 2016
  • Schafer, Valérie / Thierry, Benjamin G. (Hg.): Connecting Women. Women, Gender and ICT in Europe in the Nineteenth and Twentieth Century, Cham 2015
  • Ulshöfer, Gotlind (Hg.): Theologische Medienethik, im Erscheinen.

65. SE Wirtschaftsethik – theologische, philosophische und feministische Ansätze (Ulshöfer)

Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
65.SEWirtschaftsethik – theologische, philosophische und feministische Ansätze
Verwendbarkeit: IBM, IAM, WPM
23Ulshöfer
  1. Das Seminar ist offen für alle, die interessiert und bereit sind aktiv mitzu­arbeiten. Die Übernahme eines Referates wird erwartet. Bei gründlicher schrift­licher Ausarbeitung können bis zur 5 LP erteilt werden.
  2. Wirtschaft verändert sich: die Digitalisierung und auch die Krisen der vergangenen Jahre fordern zu einem Umdenken heraus, was wünschenswertes ökonomisches Handeln ist und wie Themen der sozialen und ökologischen Verantwortung für alle wirtschaftlichen Akteure und Akteurinnen relevanter werden kann. Auch feministische Ökonomiekritik und alternative feministische Ansätze werden intensiver wahrgenommen. Dabei stellt sich die Frage, ob eine Ausrichtung an Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility im ökonomischen Bereich zu einer grundlegenden Veränderung führen kann, angesichts von Effizienzorientierung und Nutzenmaximierung oder ob die Suche nach Alternativen eher ein Randphänomen ist.
    In dem Seminar werden aktuelle Ansätze der Wirtschaftsethik aus Theologie und Philosophie und feministischer Theorie analysiert und auf deren Berücksichtigung der sozialen bzw. ökologischen Perspektiven hin befragt. Dabei stellen sich die Fragen, wie feministische Ansätze Einfluss auf ein Umdenken nehmen können, in welcher Form Nachhaltigkeit oder Corporate Social Responsibility tatsächlich aktuelle Wirtschaftsethik prägende Vorstellungen sind, wie von korporativer Verantwortung ausgegangen werden kann, welche Rolle Unternehmen zugeschreiben wird und ob mit Hilfe der Vorstellung von sozialer Verantwortung bzw. Nachhaltigkeit auch tatsächlich soziale und ökologische Probleme bearbeitet werden können bzw. welche Begründungsfiguren eine Ethik, die für ökonomische und ökologische Probleme sowie Genderfragen relevant sein will, aufnehmen kann und soll.
  3. Voraussetzung für den Erwerb der Leistungspunkte ist die regelmäßige Teilnahme sowie die Bescheinigung der „aktiven Mitarbeit“ durch Referat und Handout (3 LP). Bei gründlicher schriftlicher Ausarbeitung können bis zu 5 LP erteilt werden.
  4. Als einführende Lektüre geeignet:
  • Hamington, Maurice / Sander-Staudt, Maureen (Hg.): Applying Care Ethics to Business, Dordrecht 2011
  • Manzeschke, Arne: Evangelische Wirtschaftsethik – wohin?, Münster 2018
  • Thieme, Sebastian: Menschengerechtes Wirtschaften? Subsistenzethische Perspektiven auf die katholische Sozialethik, feministische Ökonomik und Gesellschaftspolitik, Opladen et al. 2017

66. SO Feministische Sozietät: Catherine Keller (Jost / Jäger / Stradtner)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
66. SOFeministische Sozietät:
Catherine Keller: Political Theology on the Earth – Politische Theologie der Erde (geblockt)
Verwendbarkeit: nur WB
1 1 Jost / Jäger / Stradtner

Termin: Freitag, 19. Oktober 2018, 15.00–18.00 Uhr im Dorothee-Sölle-Haus

Die Folgen einer ökologischen Überbelastung unseres Planten werden immer spürbarer – schmelzende Gletscher, ansteigende Gewässer und wachsende Wüsten.

Die amerikanische feministische Ökotheologin Catherine Keller versteht diese Entwicklung als eine Form der Apokalypse in Reaktion auf das Verhalten der Menschen. Sie legt den Entwurf einer politischen Theologie der Erde vor, der den Gegensatz von Säkularem und Religiösem überwindet für eine umfassende ökologische und soziale Bewegung im öffentlichen Raum.

Im Rahmen der Sozietät wollen wir diesen Entwurf kennenlernen und in einem Workshop-Format diskutieren. Herzlich eingeladen sind Studierende aller Semester. Die feministische Sozietät dient außerdem dem gemeinsamen Austausch zwischen pfarramtlicher Praxis und akademischer Theologie.

Organisatorinnen: Dr. Sarah Jäger und Pfarrerin Christine Stradtner

 
 
 
 


Rufen Sie uns an oder besuchen Sie uns!

Telefon09874 5090

hochschule@augustana.de

AdresseAugustana-Hochschule

Waldstraße 11

91564 Neuendettelsau

 

Kontakt

Dokumenten-Server

Studi-Portal

English

Sitemap

Impressum

Datenschutz

Rufen Sie uns an oder besuchen Sie uns!

Telefon09874 5090

hochschule@augustana.de

AdresseAugustana-Hochschule

Waldstraße 11

91564 Neuendettelsau

© Augustana-Hochschule