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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Exkursion

Das Lehrangebot

Wintersemester 2018/2019 - Kirchen- und Dogmengeschichte

Abkürzungen
VL = Vorlesung PS = Proseminar SE = Seminar
UE = Übung SK = Sprachkurs OS = Oberseminar
IK = Integrationskurs SO = Sozietät KL = Kolloquium
IS = Integrationsseminar IÜ = Integrationsübung

HS = Hauptseminar

LP = Leistungspunkte (~ Credit Points) WS = Wochenstunden SWS = Semesterwochenstunden
Verwendbarkeit:
BM = Basismodul  AM = Aufbaumodul WPM = Wahlpflichtmodul
WB = Wahlbereich IBM = Interdisziplinäres Basismodul IAM = Interdisziplinäres Aufbaumodul
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Lehrangebote Kirchen- und Dogmengeschichte

24. VL KG II: Die Christenheit im Mittelalter (Schneider-Ludorff)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

24.

VL

KG II: Die Christenheit im Mittelalter
Verwendbarkeit: BM, AM

3

3

Schneider-Ludorff

 

  1. Die Vorlesung ist im Rahmen des modularisierten Studiums verpflichtender Bestandteil des Basismoduls Kirchen- und Dogmengeschichte. Sie kann auch als Veranstaltung im Wahlbereich belegt werden. Zudem ist sie als Über­blicksvorlesung im Sinne der Zwischenprüfungsordnung konzipiert und für Hörerinnen und Hörer aller Semester geeignet.
  2. Die Vorlesung spannt den Bogen vom Ausgang der Antike bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts. In dieser Zeit hat sich in Theologie, Kirche und Frömmigkeit vieles ereignet, das für das Christentum prägend geworden ist. Es wird darum gehen, die unterschiedlichen Themen wie das Verhältnis von geistlicher und weltlicher Macht, Papsttum, Orden und Mönchsleben, Mission und Kreuzzüge, religiöser Frauenbewegung, Mystik und Heiligen­verehrung in ihrer zeitlichen Ausprägung zu behandeln und zentrale theolo­gi­sche Themen in den Blick zu nehmen.
  3. Literatur:
  • Ritter, Adolf Martin / Lohse, Bernhard / Leppin, Volker: Mittelalter (Kirchen- und Theologiegeschichte in Quellen 2), Neukirchen-Vluyn 2001 (Zur An­schaffung empfohlen!).
  • Zschoch, Helmut: Die Christenheit im Hoch- und Spätmittelalter, Gütersloh 2004.
  • Leppin, Volker: Geschichte des mittelalterlichen Christentums, Tübingen 2012.

 

 

 

25. UE Übung zur Vorlesung (Schneider-Ludorff)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
25. UE Übung zur Vorlesung
Verwendbarkeit: BM, AM
1 1 Schneider-Ludorff

Die Übung dient der Vertiefung der Vorlesung anhand der Lektüre von zentralen Quellentexten des Mittelalters und orientiert sich an den jeweiligen Kapiteln der Vorlesung. Neben der Begegnung mit den Texten können hier Anfragen und Problemstellungen aus der Vorlesung ausführlich diskutiert werden.

Durch regelmäßiger Teilnahme wird ein Leistungspunkt erworben.

26. HS Theol. Antworten auf die „soziale Frage“ im Protestantismus des 19. Jh.s (Schneider-Ludorff)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
26.HS

Theologische Antworten auf die „soziale Frage“ im Protestantismus des 19. Jahrhunderts
Verwendbarkeit: AM

23Schneider-Ludorff
  1. Das kirchengeschichtliche Hauptseminar setzt den erfolgreichen Besuch eines kirchengeschichtlichen Proseminars voraus.
  2. Die wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen stellten den Protes­tan­tis­mus im 19. Jahrhundert vor neue Herausforderungen. Das Soziale wurde zur „Frage“. Das Seminar geht den Gesellschaftskonzepten nach, die als Ant­wort auf die sog. „Soziale Frage“ entworfen wurden. Es fragt nach deren Tragfähigkeit, den Chancen und Grenzen. Zugleich werden die zahl­rei­chen Initiativen Einzelner in den Blick genommen, die zur konkreten Hil­fe schritten, wie beispielsweise Amalie Sieveking in Hamburg, Theodor Flied­ner in Kaiserswerth, Johann Hinrich Wichern in Horn bei Hamburg oder Wilhelm Löhe in Neuendettelsau. Das Seminar fragt nach den histo­ri­schen Wurzeln der diakonischen Einrichtungen und diskutiert den Beitrag von Kirche und Diakonie zur Entstehung des modernen Sozialstaats in Deutsch­land.
  3. Quellen und Literatur werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

27. OS Aktuelle Forschungsfragen (Schneider-Ludorff)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
27. OS Aktuelle Forschungsfragen der Kirchen- und Dogmengeschichte (geblockt)
Verwendbarkeit: nur WB
1 1 Schneider-Ludorff

Das Oberseminar dient zum einen der Besprechung laufender Dissertationen, zum anderen der Vertiefung des kirchenhistorischen Methodengesprächs. Zur Teilnahme ist die persönliche Anmeldung erforderlich.

28. IÜ Integrationsübung KG (Schneider-Ludorff)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
28. Integrationsübung Kirchen- und Dogmengeschichte 1 6 Schneider-Ludorff

Die Übung dient der individuellen Vorbereitung auf die Theologische Aufnah­meprüfung.

Anmeldung (neben Primuss) bitte auch bei Frau Andrea Töcker: andrea.toecker@augustana.de.

29. PS Martin Luther: Biographie und Theologie (Klitzsch)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
29. PS Martin Luther: Biographie und Theologie
Verwendbarkeit: BM
2 3 Klitzsch
  1. Das Proseminar ist Bestandteil des Basismoduls Kirchen- und Dogmengeschichte und richtet sich an Studierende im Grundstudium. Voraussetzungen: abgeschlossenes Latinum.
  2. Wer sich mit Reformation beschäftigt, kommt nicht umhin, sich mit Martin Luther zu beschäftigen. Zentrale Ereignisse und Prozesse kulminieren in seiner Person bzw. seinem Werk. Und es gibt wenige Personen, von denen ein so reiches Material zu Biographie und Theologie überliefert ist. Im Rahmen des Proseminars sollen ausgewählte Ereignisse bzw. Quellenausschnitte auf methodisch reflektierte Weise in ihrem historischen Kontext näher betrachtet werden, so dass ein erster Zugang zur Person und ihrer Theologie eröffnet wird, zugleich aber tradierte Lutherbilder kritisch hinterfragt werden. Ausgehend vom exemplarischen Kennenlernen kirchengeschichtlichen Arbeitens soll so eine allgemeine Einführung in das Fach erfolgen und seine grundlegenden Methoden vorgestellt werden.
  3. Die aktive Mitarbeit – dazu zählt neben der Bereitschaft ein Kurzreferat zu übernehmen und einen Essay zu verfassen auch die verbindliche Teilnahme an der Archivexkursion (Freitag, 1. Februar 2019; ca. 12.30–19.30 Uhr) – erbringt 3 Leistungspunkte, die Anfertigung einer schriftlichen Proseminar­arbeit weitere 5 Leistungspunkte.
  4. Zur Anschaffung empfohlen:
  • Markschies, Christoph: Arbeitsbuch Kirchengeschichte, Tübingen 1995.

30. UE Theologie im Zeitalter der Aufklärung (Klitzsch)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
30.UETheologie im Zeitalter der Aufklärung
Verwendbarkeit: BM, AM
22Klitzsch
  1. Für Studierende im Grund- wie Hauptstudium. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft, ein Referat zu übernehmen.
    Die Veranstaltung kann im Rahmen des modularisierten Studiums im Basismodul KG oder Wahlbereich als Vertiefung des Basismoduls KG belegt werden.
  2. In der abendländischen Kirchengeschichte des 17. und 18. Jahrhunderts vollzog sich ein vielschichtiger, in seinen Folgen bis heute prägend gebliebener Umformungsprozess. Im Rahmen der Übung soll der Fokus auf die als „Aufklärung“ bezeichnete Sinneinheit gelegt werden. Anhand zentraler Vertreter bzw. charakteristischer Debatten und Konflikte wird ein Panorama der Felder, auf denen die Aufklärung in Theologie und Kirche wirksam geworden ist, eröffnet.
  3. Durch regelmäßige Teilnahme und die Übernahme eines Einführungsreferates werden 2 Leistungspunkte erworben.
  4. Literatur zur Vorbereitung:
  • Beutel, Albrecht: Kirchengeschichte im Zeitalter der Aufklärung. Ein Kompendium, Göttingen 2009.

31. UE Das Verhältnis von Staat und Religion in Israel heute (Rubovitch)

Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
31.UEDas Verhältnis von Staat und Religion in Israel heute (geblockt)
Verwendbarkeit: nur WB
22Rubovitch

Termin: Jeweils Freitagabend bis Samstagabend
23.–24. November 2018 und 30. November 2018 bis 1. Dezember 2018
Ort: Hörsaal II

  1. Für Studierende aller Semester. Die Übung kann beim modularisierten Grundstudium und beim modularisierten Hauptstudium im Wahlbereich mit 2 LP angerechnet werden.
  2. Der Staat Israel wurde 1948 als ein „jüdischer Staat im Lande Israel“ errichtet. Was bedeutet aber der Begriff jüdischer Staat? Sollte Israel der von Theodor Herzl 1896 entworfene „Judenstaat“ eine säkulare und liberal-europäische Zuflucht für alle unterdrückten Juden der Welt sein oder ein jüdisch geprägter Staat mit einem eindeutig religiösen Charakter? Zwischen diesen beiden Haltungen zur Rolle und zum Charakter des Staates Israel bewegen sich seit mehr als einem Jahrhundert, also schon lange vor Staatsgründung Israels, die inneren Debatten der zionistischen und israelischen Gesellschaft. Die Vielschichtigkeit der israelischen Gesellschaft erschwert es zusätzlich, ihre inneren Konflikte aufzulösen.
    Durch eine historische sowie eine aktuelle-politische Analyse des Zionismus und des Staates Israel werden wir in der Lehrveranstaltung die Beziehungen zwischen Staat und Religion und Israel diskutieren.
  3. Für den Erwerb der Leistungspunkte wird die regelmäßige Teilnahme vorausgesetzt.
  4. Zur Einstimmung auf die Übung:
  • Horowitz, Dan / Lissak, Moshe: Israel as Multi-Cleavage Society, in: Horowitz and Lissak, Troubles in Utopia, State University of New-York Press, 1989, 32–97 (optional).
  • Ravitzki, Aviezer: Religiöse und Säkulare in Israel: Ein Kulturkampf?, in: Michael Brenner / Yfaat Weiss (Hg.): Zionistische Utopie – israelische Realität. Religion und Nation in Israel, München: C. H. Beck, 1999, 148–172
  • Zimmermann, Moshe: Der Glanz der alten Krone, in: Dietmar Herz / Christian Jetzlsperger / Kai Ahlborn (Hg.), Der israelisch-palästinensische Konflikt, Stuttgart: Franz Steiner Verlag, 2003, 55–71
 
 
 
 


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