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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Exkursion

Das Lehrangebot

Wintersemester 2018/2019 - Neues Testament

Abkürzungen
VL = Vorlesung PS = Proseminar SE = Seminar
UE = Übung SK = Sprachkurs OS = Oberseminar
IK = Integrationskurs SO = Sozietät KL = Kolloquium
IS = Integrationsseminar IÜ = Integrationsübung

HS = Hauptseminar

LP = Leistungspunkte (~ Credit Points) WS = Wochenstunden SWS = Semesterwochenstunden
Verwendbarkeit:
BM = Basismodul  AM = Aufbaumodul WPM = Wahlpflichtmodul
WB = Wahlbereich IBM = Interdisziplinäres Basismodul IAM = Interdisziplinäres Aufbaumodul
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Lehrangebote Neues Testament

16. VL Jesus von Nazareth (Strecker)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

16.

VL

Jesus von Nazareth
Leben – Wirken – Botschaft
Verwendbarkeit: BM, AM

3

3

Strecker
  1. Die Vorlesung ist für Studierende aller Semester geeignet. Sie ist so konzipiert, dass sie den Anforderungen der Zwischenprüfungsordnung entspricht.
  2. Die historische Jesusforschung erlebt seit geraumer Zeit eine bemerkenswerte Renaissance. Es liegen zahlreiche Rekonstruktionen des Lebens, Wirkens und der Botschaft Jesu von Nazareth vor. Die Vorlesung bietet vor diesem Hintergrund in einem ersten Teil einen Überblick über die historisch-kritische Jesusforschung von ihren Anfängen bei Reimarus bis in die Gegenwart hinein („third quest“). Auf der Grundlage neuerer Forschungen zum Profil des antiken Judentums und zur Archäologie Galiläas widmet sich der zweite Teil der Rekonstruktion wichtiger Lebensstationen Jesu: Nach einer ausführlichen Besprechung der Bedeutung Johannes des Täufers als Vorläufer Jesu werden zunächst die historisch verwertbaren Aussagen in den Kindheitsgeschichten gesichtet, dann die Ausführungen über Jesu Wandermission in Galiläa analysiert und schließlich Jesu letzte Tage in Jerusalem erörtert. Der dritte Teil der Vorlesung geht zentralen Themen der Predigt Jesu (Basileia-Botschaft, Gleichnisse etc.) und seinem messianischen Wirken (Tischgemeinschaften, Heilungen, Exorzismen etc.) nach.
  3. Literatur:
  • Sanders, E.P.: Sohn Gottes. Eine historische Biographie Jesu, Stuttgart 1996
  • Schröter, Jens / Jacobi, Christine (Hg.): Jesus Handbuch, Tübingen 2017
  • Stegemann, Wolfgang: Jesus und seine Zeit (BE 10), Stuttgart 2010
  • Theißen, Gerd / Merz, Annette: Der historische Jesus. Ein Lehrbuch, 4. Aufl., Göttingen 2011

17. UE Übung zur Vorlesung (Strecker)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
17. UE Übung zur Vorlesung
(2-stündig; 14-tägig)
Verwendbarkeit: BM, AM
1 1 Strecker

Beginn: 19. November 2018

Zweck der Übung ist es, zentrale Texte des Neuen Testaments und wichtige wissenschaftliche Debatten, die in der Vorlesung „Jesus von Nazareth. Leben – Wirken – Botschaft“ thematisiert werden, mittels Lektüre einschlägiger Fachliteratur in gemeinsamer Diskussion vertieft zu erschließen. Die Übung ist insbesondere zur Vorbereitung auf die Zwischenprüfung geeignet. Sie findet alle zwei Wochen jeweils zweistündig statt

18. HS Schlüsseltexte paulinischer Theologie (Strecker)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

18.

HS

Schlüsseltexte paulinischer Theologie
Verwendbarkeit: AM

2

3

Strecker

  1. Die Teilnahme setzt den Besuch des neutestamentlichen Proseminars voraus.
  2. Die paulinische Theologie gehört zu den meistdiskutierten Themenfeldern der neutestamentlichen Wissenschaft. Für die außerordentliche Breite und Intensität der Forschungsdebatte lassen sich drei Gründe namhaft machen: (1) die spannungsreiche Komplexi­tät der paulinischen Texte, (2) die große Rolle, die die paulinische Theologie in der interkonfessionellen Debatte zwischen Protestanten und Katholiken im 16. Jh. spielte, und schließlich (3) die Implikationen, die die Deutungen der paulinischen Texte zumal auch für den jüdisch-christlichen Dialog zeitigen. In dem Seminar sollen vor diesem Hintergrund Grundzüge der Theologie des Apostels über die genaue Lektüre von Schlüsseltexten aus den Paulusbriefen erschlossen und diskutiert werden. Besprochen werden u. a. zentrale Ausführungen des Paulus über den Menschen und die Welt (Röm 1,18–25), die Rechtfertigung (Röm 3,21–31), das Kreuz (1Kor 1,18–31), die Sünde (Röm 5,12–21), die Bedeutung der Tora (Röm 7,7–25), die Bedeutung des Todes Jesu (2Kor 5,14–6,2), die Taufe (Röm 6,1–14), den Leib Christi (1Kor 12), den Geist (Röm 8,1–11) und die Auferstehung (1Kor 15).
  3. Literatur:
  • Horn, Friedrich-Wilhelm (Hg.): Paulus Handbuch, Tübingen 2013
  • Schnelle, Udo: Paulus. Leben und Denken, 2. Aufl., Berlin / New York 2014
  • Sanders, E. P.: Paulus. Eine Einführung, Stuttgart 1995
  • Wolter, Michael, Paulus. Ein Grundkurs seiner Theologie, Neukirchen-Vluyn 2011

19. OS Aktuelle Forschungen der ntl. Wissenschaft (Strecker)

Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
19.OSAktuelle Forschungen der ntl. Wissenschaft
(geblockt)
Verwendbarkeit: nur WB
11Strecker

Das Oberseminar richtet sich insbesondere an Doktorandinnen und Doktoran­den. Es dient der gemeinsamen Besprechung jüngerer neutestamentlicher Forschungen sowie der Vorstellung und Diskussion eigener Thesen

20. PS Einf. in die Methoden der ntl. Exegese (Oertelt)

Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
20.PSEinführung in die Methoden der ntl. Exegese
Verwendbarkeit: BM
23Ortelt

 

  1. Das Proseminar richtet sich an Studierende in den Anfangssemestern. Voraussetzung für die Teilnahme ist das Graecum. Zwischen­prü­fungs­relevant. Die Veranstaltung ist im Rahmen des modularisierten Studiums Teil des Basismoduls Neues Testament (3 LP, zusätzlich 5 LP bei An­fer­ti­gung einer benoteten Proseminararbeit).
  2. Ziel des Seminars ist die Fähigkeit zur selbstständigen und reflektierten Auslegung neutestamentlicher Texte. Anhand von ausgewählten Texten des Neuen Testaments werden die Fragestellungen und Ansätze wissen­schaft­licher Exegese vorgestellt, die traditionellen Methoden neutesta­ment­licher Textarbeit eingeübt und in die einschlägigen exegetischen Hilfsmittel eingeführt (kritische Textausgaben, exegetische Wörterbücher, Synopsen, Konkordanzen).
  3. Literatur:
    Als Textgrundlage dient die 28. Auflage des Novum Testamentum Graece. Methodenlehren zur neutestamentlichen Exegese werden im Seminar vorgestellt.
  4. Voraussetzung für den Erwerb der Leistungspunkte (3 LP) ist die regelmäßige Teilnahme einschließlich vor- und nachbereitender Lektüre sowie die Abgabe einer schriftlichen Hausaufgabe im Laufe des Semesters bzw. für die zusätzlichen 5 LP die Anfertigung einer exegetischen Arbeit.

21. IS Integrationsseminar NT (Oertelt)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
21. IS Integrationsseminar Neues Testament 3 6 Oertelt
  1. Für Studierende in der Integrationsphase. Das Seminar findet wöchentlich mit 2 SWS statt. Durch die drei Exegesetage ergibt sich insgesamt ein Umfang von 3 SWS. Der erste Exegesetag findet bereits am Montag, den 5. November 2018, von 14–18 Uhr im Hörsaal II statt. Um eine Anmeldung zu diesem Termin per Mail (friederike.oertelt@augustana.de) bis zum 30. Oktober 2018 wird gebeten.
  2. Im Integrationsseminar soll zum einen das im Studium erworbene Wissen für das Fach Neues Testament vergegenwärtigt und ergänzt werden (Jesus von Nazareth, Geschichte des frühen Christentums, Geschichte der urchristlichen Literatur, Exegese der ntl. Schriften, insb. Synoptiker, Johannesevangelium, Paulusbriefe). Zum anderen sollen die Inhalte strukturiert und gebündelt werden. Dies geschieht durch die eigenständige Vorbereitung und Erarbeitung von Inhalten für die jeweilige Sitzung, die dort besprochen, vertieft und diskutiert werden. Die Erarbeitung des Stoffes erfolgt anhand der gängigen Lehrbücher und Standardwerke (s. Literaturempfehlungen) sowie weiteren Aufsätzen zu den einzelnen Themengebieten (wöchentlicher Leseumfang ca. 150 Seiten zusätzlich zu den jeweils behandelten ntl. Schriften). Es ist den Teilnehmenden selbst überlassen, welche der Einleitungen und Theologien sie zur Vorbereitung wählen. Neben der Diskussion des erarbeiteten Stoffs werden Examensthemen der letzten Jahre besprochen. Bestandteil des Seminars sind drei Exegesetage (Synoptiker, Johannes, Paulus), an denen die Schritte der historisch-kritischen Exegese an je einem Text exemplarisch durchgeführt werden.
  3. Zur Vorbereitung auf das Seminar wird dringend empfohlen, das bibelkundliche Wissen aufzufrischen.
  4. Die Voraussetzung für den Erwerb der Leistungspunkte ist die regelmäßige Teilnahme einschließlich vor- und nachbereitender Lektüre.
  5. Literaturempfehlungen:
  • Ebner, Martin / Schreiber: Stefan: Einleitung in das Neue Testament, 2. Auflage, Stuttgart 2013.
  • Hahn, Ferdinand: Theologie des Neuen Testaments, 2 Bde., 2., durchges. u. erg. Aufl., Tübingen 2005.
  • Horn, Friedrich-Wilhelm (Hg.): Paulus-Handbuch, Tübingen 2013.
  • Koch, Dietrich-Alex: Geschichte des Urchristentums, Göttingen 2013.
  • Schnelle, Udo: Einleitung in das Neue Testament (UTB 1830), 6., neu bearb. Aufl., Göttingen 2007.
  • Schnelle, Udo: Theologie des Neuen Testaments (UTB 2917), Göttingen 2007.
  • Theißen, Gerd / Merz, Annette: Der historische Jesus. Ein Lehrbuch, 3., durchges. u. um Literaturnachtr. erg. Aufl., Göttingen 2001.
  • Wischmeyer, Oda (Hg.): Paulus. Leben – Umwelt – Werk – Briefe (UTB 2767), Tübingen/Basel 2006.

22. UE Philon von Alexandria (Oertelt / Dittmer)

Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
22.UEGriechisch III:
Philon von Alexandria, De vita contemplativa
(s. Nr. 72)
Verwendbarkeit: nur WB
22Oertelt / Dittmer
  1. Für interessierte Studierende aller Semester, Wahlbereich.
  2. Wie kann man seinen Glauben in Lebenspraxis umsetzen? Wie kann aus Theologie gelebter Glaube werden? Und welche Rolle spielt die Gemeinschaft dabei, welche Bedeutung haben Rituale und die gemeinsame Gestaltung des Tagesablaufs? Warum ist auch das Feiern wichtig? – Diese Fragen sind so alt wie das Christentum selbst und wurden natürlich auch im jüdischen Kontext schon gestellt.
    Als bedeutender Bericht, der von der Umsetzung solcher Fragen handelt, gilt die kleine Schrift De vita contemplativa des Philo von Alexandrien (ca. 20 v. Chr. – 40 n. Chr.). Sein umfangreiches und ungefähr gleichzeitig mit dem Wirken Jesu geschriebenes Werk gilt als wichtigste uns erhaltene Quelle der jüdisch-hellenistischen Theologie, in deren Umfeld sich auch die neu entstehende christliche Theologie entfaltete.
    Philo stellt in De vita contemplativa eine Gemeinschaft von „Philosophen“ und „Philosophinnen“ vor, die außerhalb von Alexandria am See Mareotis lebt. Im ersten Teil der Schrift schildert er den Ort, an dem sie leben, ihre asketische Lebensweise und ihre Art der Schriftauslegung. Im zweiten Teil folgt eine Beschreibung ihres Festbanketts mit anschließender Nachtfeier, bei der sie u. a. den Exodus Israels dramatisch inszenieren.
    Insbesondere die feministische Forschung hat diese Schrift, in der Frauen im liturgischen Ablauf eine den Männern ebenbürtige Rolle einnehmen, im Zusammenhang mit der Rolle der Frauen im entstehenden Christentum breit diskutiert. Aber auch in den neueren kulturanthropologisch geprägten Debatten, die sich mit der Frage nach Identität, Mahlgemeinschaft oder Askese beschäftigen, wird dieses Werk Philos häufig als wichtige Quelle über Gruppierungen zur Zeit des entstehenden Christentums herangezogen.
    In die Übung werden auch antike und christliche Paralleltexte einbezogen werden, die einerseits die antiken kulturellen Voraussetzungen beleuchten, andererseits erste Anregungen zu einer christlichen Lebensgestaltung formulieren.
  3. Die griechischen und deutschen Texte werden zur Verfügung gestellt.

23. UE Neutestamentliche Lektüre (Dittmer)

Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
23.UENeutestamentliche Lektüre (s. Nr. 71)
Verwendbarkeit: nur WB
11Dittmer

Die Übung zur neutestamentlichen Lektüre ist zunächst als 7. Stunde Grie­chisch verbindlich für alle TeilnehmerInnen des Griechisch II-Kurses. Darüber hinaus können auch andere InteressentInnen teilnehmen, die ihre Griechisch­kenntnisse vertiefen oder wieder aufbereiten wollen.

Gelesen werden primär Texte aus den Evangelien und der Apostelgeschichte, wobei der Focus auf der sprachlichen Erschließung der Texte liegt und auf der Systematisierung der Besonderheiten des hellenistischen Koiné-Griechisch.

 

 
 
 
 


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