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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Exkursion

Das Lehrangebot

Sommersemester 2019 - Philosophie

Abkürzungen
VL = Vorlesung PS = Proseminar SE = Seminar
UE = Übung SK = Sprachkurs OS = Oberseminar
IK = Integrationskurs SO = Sozietät KL = Kolloquium
IS = Integrationsseminar IÜ = Integrationsübung

HS = Hauptseminar

LP = Leistungspunkte (~ Credit Points) WS = Wochenstunden SWS = Semesterwochenstunden
Verwendbarkeit:
BM = Basismodul  AM = Aufbaumodul WPM = Wahlpflichtmodul
WB = Wahlbereich IBM = Interdisziplinäres Basismodul IAM = Interdisziplinäres Aufbaumodul
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Lehrangebote Philosophie

42. VL Moderne Philosophie und Rhetorik (Oesterreich)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
42.

VL

Moderne Philosophie und Rhetorik
Verwendbarkeit: WPM

3

3

Oesterreich

Ausgehend von den Cartesianischen Meditationen bis zum Deutschen Idealismus und der Philosophie der Romantik wird die geplante Vorlesung die neuzeitliche Philosophie unter der Perspektive des neuen rhetorischen Denkens darstellen. Im Mittelpunkt steht das variantenreiche Projekt der rhetorischen Autoinvenienz starker Subjektivität im Medium interner Rhetorik. So sollen exemplarische Texte von maßgeblichen Autoren wie Descartes, Shaftesbury, Herder, Kant, Fichte, Schlegel und Schelling in ihrer rhetorischen Pragmatik philosophischer Selbsterfindung neu erschlossen werden. Erstmals wird dabei auch die interne Rhetorik der philosophischen Tagebücher Fichtes zum Gegenstand einer philosophischen Vorlesung gemacht werden, welches ein erstaunlich anderes Bild, als es die offizielle Philosophiegeschichte zeichnet, zu Tage fördern wird.

Diese Vorlesung richtet sich an alle Studierende und ist als Teil des Philosophiemoduls auch für das Philosophicum geeignet.

43. PS Nietzsche: Die Geburt der Tragödie (Oesterreich)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
43. PS Nietzsche: Die Geburt der Tragödie
Verwendbarkeit: WPM
2 3 Oesterreich

Für die ‚Geburt der Tragödie‘ spricht schon, dass Friedrich Nietzsche neben Luther und Goethe eines der größten sprachschöpferischen Genies deutscher Sprache ist und seine philosophische Prosa allein schon stilistisch großen Genuss bereiten kann. Als Frühwerk Nietzsches, welches sich philosophisch noch an Schopenhauer und künstlerisch an Richard Wagner orientiert, bewegt es sich inhaltlich auf der Grenze zwischen Spätromantik und moderner Lebensphilosophie. Innovativ ist seine Genealogie der griechischen Tragödie, welche aus dem Zusammenspiel zweier antagonistischer, schöpferischer Lebensmächte entspringt: des Apollinischen und des Dionysischen.

Das Proseminar ist Teil des Philosophiemoduls und für die Vorbereitung auf das Philosophicum geeignet.

44. UE Neue Mythologie? R. Wagners Ring des Nibelungen (Oesterreich)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
44.

UE

Neue Mythologie? R. Wagners Ring des Nibelungen
Verwendbarkeit: WPM

2

2

Oesterreich

Brauchen wir angesichts der verblassenden Überzeugungskraft traditioneller kultureller Rollenmodelle eine Neue Mythologie? Davon waren jedenfalls nicht nur Herder und die Verfasser des sogenannten ‚Ältesten Systemprogramms des deutschen Idealismus‘ überzeugt. Hölderlins hymnische Dichtung, Schellings Weltalter-Philosophie und Richard Wagners Musikdrama sind bemerkenswerte Versuche der deutschen Romantik, dieses Programm einer neuen Mythologie tatsächlich ins Werk zu setzen. Im Fokus des geplanten Seminars zum ‚Ring des Nibelungen‘ steht die musikalisch-rhetorische Inszenierung der von Wagner konzipierten, heroischen Frauen- und Männergestalten.

Die Übung ist Teil des Philosophiemoduls und eignet sich für die Vorbereitung auf das Philosophicum.

45. HS Martin Heidegger: Sein und Zeit (Oesterreich)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
45.

HS

Martin Heidegger: Sein und Zeit
Verwendbarkeit: WPM

2

3

Oesterreich

Heideggers ‚Sein und Zeit‘ ist ein ebenso schwieriges wie wirkungsgeschichtlich folgenreiches Hauptwerk der Philosophiegeschichte des 20. Jahrhunderts. In diesem Seminar sollen die für die Vorgeschichte der Fundamentalrhetorik wichtigen Paragraphen zur Phänomenologie der Rede, der Öffentlichkeit und des Gewissens gründlich interpretiert werden. Lässt sich in ‚Sein und Zeit‘ neben den zweifellos rhetorikaffinen, an die Aristotelische Rhetorik orientierten Passagen auch ein rhetorikrepugnanter, kryptoplatonischer Vorbehalt gegen jede Form öffentlichen Redenkönnens entdecken? Bleibt ‚Sein und Zeit‘ infolgedessen aus fundamentalrhetorischer Sicht letztlich doch ein zweideutiges Werk?

Das Hauptseminar richtet sich an Studierende mit philosophischen Vorkenntnissen und erfordert besonderes Engagement in der Vor- und Nachbereitung. Es eignet sich auch als Prüfungsthema für das Philosophicum.

 
 
 
 


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