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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Szene in der Bibliothek

Aktuelles von der AHS

Aktuelle Nachrichten im Sommersemester 2020

Alle Meldungen im Überblick

STADTRADELN im Team Augustana-Hochschule

In diesem Jahr nimmt die Gemeinde Neuendettelsau zum ersten Mal am STADTRADELN teil.

Das STADTRADELN ist eine Kampagne des Klima-Bündnis und zielt darauf ab, Radfahren in den Kommunen bekannter und attraktiver zu machen. Es geht um Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität.

STADTRADELN macht Spaß! Innerhalb einer Kommune können sich beliebig viele Teams gründen, die in einem fest definierten Zeitraum Kilometer sammeln. Schnell entsteht ein gewisses Sammelfieber; Teams fangen an, untereinander zu konkurrieren, und auch die Kommunen befinden sich sofort in einer Art Wettstreit. Neuendettelsau versus Heilsbronn z.B., das sich schon seit mehreren Jahren erfolgreich am STADTRADELN beteiligt.

Selbstverständlich möchten wir an der Augustana-Hochschule nicht abseits stehen bzw. fahren, wenn in der Zeit von Sonntag, 14. Juni, bis Samstag, 4. Juli, in Neuendettelsau Kilometer gesammelt werden.

Wer kann teilnehmen? Jede Person, die in Neuendettelsau wohnt, einem Neuendettelsauer Verein angehört oder an einer Hochschule in Neuendettelsau studiert. Also können alle Studierenden unserer Hochschule teilnehmen, unabhängig davon, wo sie wohnen oder sich gerade aufhalten. Ebenso alle Mitarbeitenden, die in Neuendettelsau wohnen oder einem Verein in Neuendettelsau angehören.

Was muss man tun, um teilzunehmen? Man muss sich auf stadtradeln.de anmelden. Daraufhin kann man zur Gemeinde Neuendettelsau navigieren und dort dem "Team Augustana-Hochschule" beitreten.

Kosten tut das alles natürlich nichts. Es ist einfach eine schöne Sache!

Für Rückfragen stehen Herr Dr. Hoenen und Herr Stephan gerne zur Verfügung.

Die Augustana lehrt digital – Die Stiftung bittet um Ihre Unterstützung

Vieles hat sich im Laufe der Zeit an der Augustana-Hochschule verändert, doch bestimmt noch nie so viel und so schnell wie in den letzten Wochen. Zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 findet die Lehre momentan grundsätzlich digital statt!

Die Umstellung gelang fast reibungslos, und die jungen Leute kommen in ihren Studien voran, was stets das Hauptanliegen der Stiftung ist. Auch wenn die neuen Methoden eine Präsenzlehre und persönliche Begegnungen niemals ersetzen können, sind dennoch alle froh, zumindest via Bildschirm in Kontakt zu sein und gemeinsam arbeiten zu können.

Um die neue, virtuelle Augustana möglich zu machen, mussten wir ungeplant hohe Investitionen tätigen. Um diese zusätzlichen Kosten zu bewältigen, möchte die Hochschulstiftung – mit Ihrer Hilfe – gerne einen Beitrag leisten. Daher bitte ich Sie herzlich um Ihre Unterstützung. Mit einer großzügigen Spende oder einer Zustiftung ins Grundstockkapital der Stiftung helfen Sie der Augustana durch diese schwierige Zeit.

  • Mit   85 € zahlen Sie z.B. das Zubehör für einen der neuen Camcorder
  • Mit 200 € sichern Sie z.B. eine Monatslizenz der neuen Software
  • Mit 613 € übernehmen Sie z.B. einen der drei neuen Laptops inkl. Zubehör

Wir hoffen sehr auf Ihre Verbundenheit und Unterstützung. Jeder Beitrag ist wichtig, damit wir auch in diesen herausfordernden Zeiten die hohe Qualität unserer Lehre aufrechterhalten können. Für jede Gabe danken wir Ihnen von Herzen!

Ihre Doris Reinelt

Hochschul- und Alumniförderung

 

Hier können Sie die Augustana-Hochschulstiftung direkt unterstützen

Abendgebet der internationalen Studierenden

Grüße, Gebete und Lieder aus Brasilien, Italien, Rumänien, Tansania und Neuendettelsau

Hier geht's zum Video

Wichtige Termine im Sommersemester 2020

Bitte beachten Sie die folgenden wichtigen Terminhinweise für das Sommersemester.

  • Das Berufungsverfahren zur Wiederbesetzung der Professur Feministische Theologie / Gender Studies wurde verschoben auf WS 20/21. Die damit verbundenen Gastvorlesungen finden im Sommersemester 2020 nicht statt.
  • Pfingstferien (vorlesungsfrei) vom 2.6. – 5.6.2020.
  • TheoCup und Sommerfest wurden verschoben auf September 2020.
  • Das Akademische Schnupperwochenende 2020 entfällt.
  • Vorlesungsende am 23.7.2020.
  • Zwischenprüfung am 27.7.2020.

Ausschreibung des Elisabeth-Moltmann-Wendel-Stipendiums

Die Augustana-Hochschule Neuendettelsau gemeinsam mit der Elisabeth Krauß'schen Stipendienstiftung Nürnberg schreibt das Elisabeth-Moltmann-Wendel-Stipendium für das Jahr 2020/21 aus.

Zweck des Stipendiums ist es, über das Andenken an Dr. Elisabeth Moltmann-Wendel hinaus den theologischen Nachwuchs zu fördern, der sich in besonderer Weise mit Themen feministischer Theologie auseinandersetzt.

Gefördert werden kann, wer im Semester der Ausschreibung an der Augustana-Hochschule als Student*in oder Promovend*in immatrikuliert ist oder sich habilitiert.

Auswahlkriterien sind die besondere Auseinandersetzung mit Themen feministischer Theologie sowie bisher erbrachte besondere Erfolge und/oder Auszeichnungen zu Themen feministischer Theologie.

Die Höhe des Stipendiums beträgt 2.000 Euro pro Förderzeitraum. Der Förderzeitraum beträgt ein Jahr.

Die Bewerbung ist bis 21. Juni 2020 mit den geforderten Unterlagen (Bewerbungsformular, Motivationsschreiben mit Nachweis über die besondere Auseinandersetzung mit Themen feministischer Theologie, tabellarischer Lebenslauf und Immatrikulationsbescheinigung) bei der Vorsitzenden der Auswahlkommission für die Vergabe des Elisabeth-Moltmann-Wendel-Stipendiums (Augustana-Hochschule, Waldstraße 11, 91564 Neuendettelsau) einzureichen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt.

Informationen zur Zwischenprüfung 2020/II

Bitte beachten Sie die Informationen zur Zwischenprüfung 2020/II.

Termine zur Zwischenprüfung 2020/II

Zusammensetzung der Prüfungskommission der ZP 2020/II

Liste der zugelassenen Hilfsmittel zur Zwischenprüfung

 

Angesichts der derzeitigen Corona-Pandemie empfiehlt der Zwischenprüfungs-Ausschuss, die Beratungsgespräche zum Abschluss der Zwischenprüfung telefonisch zu führen.

 

 

Lesefutter in Zeiten von Corona

17.3.2020 -- Online würde gehen ... in Zeiten von Corona.

Die Bibliothek bemüht sich deshalb, Ihr Angebot an E-Medien kurzfristig auszuweiten.

 

Bis auf Weiteres haben unsere Bib-NutzerInnen testweise Zugriff auf die EBSCO eBooks Religion Subscription Collection, die knapp 9.000 E-Books beinhaltet (fast ausschließlich englischsprachig; durchaus auch neuere Titel):
http://ahsbib.idm.oclc.org/login?url=https://search.ebscohost.com/login.aspx?authtype=ip,uid&custid=s7333448&groupid=main&profile=ehost&defaultdb=e093tww

Nun auch JSTOR:

https://www-jstor-org.ahsbib.idm.oclc.org

Drei Wochen lang haben unsere Bib-NutzerInnen testweise Zugriff auf die dort angebotenen Online-Ressourcen. In erster Linie handelt es sich dabei um Zeitschriftenliteratur. Monographien sind nur zugänglich, wenn es sich um Open-Access-Titel handelt.

Was das Angebot genau umfasst, können Sie hier nachlesen:

https://www.jstor.org/…/produc…/journals/discipline-specific
(Im Bereich Theologie sind es knapp 90 Zeitschriften, deren Aufsätze über die JSTOR-Plattform derzeit angeboten werden.)

 

Bis Ende Juni haben die NutzerInnen unserer Bibliothek jetzt Zugang zu allen E-Books von De Gruyter mit Erscheinungsjahr bis 2016 unter:

http://ahsbib.idm.oclc.org/login?url=http://www.degruyter.com/

(Bitte beachten: Auf der E-Book-Plattform von De Gruyter finden sich auch E-Books anderer Verlage, die teilweise nicht freigeschaltet sind.)

 

Bis Ende Juni haben unsere NutzerInnen jetzt auch Zugang zu allen E-Books der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft (WBG) unter:

http://ahsbib.idm.oclc.org/login?url=https://content-select.com/de/portal/media/search?order=date&dc=DESC&ac=1

 

Sollten Sie noch nicht freigeschaltet sein für den externen Zugriff auf unsere E-Ressourcen, dann wenden Sie sich bitte an das Bibliotheksteam

 

Angebot der Bayerischen Staatsbibliothek in München:

"Angesichts der momentanen Situation – die Bayerische Staatsbibliothek ist für die Öffentlichkeit geschlossen und damit auch die Möglichkeit, sich für eine Benutzung zuzulassen – wird ein vereinfachtes Zulassungsverfahren (nur für volljährige Nutzerinnen und Nutzer ab 18 Jahren) angeboten. Dadurch erhalten Nutzerinnen und Nutzer die Möglichkeit, die digitalen Services und die elektronischen Medien (E-Books, elektronische Zeitschriften, Datenbanken etc.) für die Dauer der Schließung der Bibliothek zu nutzen."

 

Stand 5.5.2020

Wichtige Informationen zum Beginn des Sommersemesters: Vorbereitung der digitalen Lehre

Zum Beginn des Sommersemesters am 21. April informiert die Hochschulleitung über die Vorbereitungen zu einer virtuell-digitalen Lehre. Die Belegung der Veranstaltungen muss in diesem Semester schon bis 15. April erfolgen.

 

Sehr geehrte, liebe Kommiliton*innen,

in diesen besonderen Tagen grüßen wir Sie sehr herzlich aus Neuendettelsau, in der Hoffnung, dass es Ihnen und den Ihren den Umständen entsprechend gut geht und Sie gesund sind.

Während weltweit und auf allen Ebenen daran gearbeitet wird, die Corona-Pandemie irgendwie in den Griff zu kriegen, und weiterhin völlig unklar ist, mit welchen Beschränkungen im öffentlichen Leben in den nächsten Wochen zu rechnen ist, bereiten wir in Absprache mit dem AStA der Augustana-Hochschule das Sommersemester 2020 vor.

Grundlage für alle Planungen ist die gemeinsame Überzeugung von Hochschulrektorenkonferenz, Wissenschaftsministerium und Landeskirche, dass die gegenwärtigen Umstände nicht zu Lasten der Studierenden gehen dürfen.

Dies erfordert besondere Vorbereitungen, die wir Ihnen im Folgenden erläutern wollen.

 

1. Digitale Lehre ab 21. April – Registrierung bis zum 15. April

Die Lehrveranstaltungen des Semesters beginnen – wie schon angekündigt – am 21. April. Allerdings gehen wir momentan davon aus, dass ein Präsenzbetrieb wohl erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich sein wird.

Bis dahin wird der Lehrbetrieb virtuell-digital erfolgen. Dafür stehen verschiedene digitale Tools zur Verfügung (Moodle, GoToMeeting, GoToWebinar, Jitsi etc.), die je nach Veranstaltungsart genutzt werden können.

Wir werden sicherstellen, dass alle Lehrveranstaltungen, die für einen ordentlichen Studienablauf obligatorisch sind, auch in diesem Semester angeboten werden. Einige darüber hinaus gehende Veranstaltungen müssen allerdings verschoben werden.

Die Lehrveranstaltungen, die durchgeführt werden, können Sie ab sofort auf der Homepage der Hochschule unter Lehrangebot einsehen, ebenso den angepassten Wochenplan. Diese Lehrveranstaltungen werden Sie ab Montag, den 6. April, auch auf PRIMUSS eingestellt finden.

Um die technische und organisatorische Anbahnung der einzelnen Lehrveranstaltungen zu ermöglichen, ist in diesem Semester eine Belegung der Lehrveranstaltungen über PRIMUSS bis zum 15. April notwendig (Belegfrist!).

Bitte beachten Sie, dass nach dem 15. April 23:59 Uhr keine Registrierung und auch kein Wechsel von Lehrveranstaltungen mehr möglich sein werden.

Für die zeitliche Planung Ihrer Lehrveranstaltungen ist der angepasste Wochenplan maßgeblich. Parallel liegende Veranstaltungen können, wie auch bisher üblich, nicht gleichzeitig belegt werden.

Am Montag, dem 20. April, werden wir dann einen gesonderten online-Zeitplan veröffentlichen. Bei diesem sind zeitliche Verschiebungen der Lehrveranstaltungen gegenüber dem angepassten Wochenplan möglich, da die virtuell-digitale Lehre u.U. andere Formate erfordert als die Präsenzlehre. Bitte rechnen Sie bei Ihrer sonstigen Semesterplanung (Nebenjobs etc.) mit solchen Verschiebungen. Auf jeden Fall wird dieser online-Zeitplan die Notwendigkeit berücksichtigen, dass weiterhin keine für Sie nachteiligen Kollisionen von Lehrveranstaltungen entstehen. Falls die Hochschule im weiteren Verlauf des Sommersemesters zur Präsenzlehre zurückkehren kann, gilt für alle Lehrveranstaltungen wieder der angepasste Wochenplan.

Ab dem 20. April werden die jeweiligen Dozierenden zum ersten Mal mit den jeweils in ihren Lehrveranstaltungen in PRIMUSS eingeschriebenen Studierenden per Email Kontakt aufnehmen, um so einen pünktlichen Beginn der Lehrveranstaltungen sicherzustellen.

Sie können sich jetzt schon mit den digitalen Tools im Moodle vertraut machen und den Programmen für Videokonferenzen im Internet experimentieren, z.B. mit Open Source Plattformen wie Jitsi oder der kostenfreien 14-Tage-Demoversion von GoToWebinar.

Vielleicht entdecken Sie selber für Ihre Lern- und Examensgruppen weitere digitale Kommunikationsformen.

 

2. Digitale Lehre – Technische Voraussetzungen

Auf Seiten der Hochschule werden zurzeit die technischen Voraussetzungen geschaffen, die die digitale Lehre erfordert. Bitte bereiten auch Sie sich rechtzeitig vor. Empfohlen werden als technisches Equipment:

·         PC/Laptop, möglichst mit Mikrofon und Kamera

·         Drucker

·         Scanner

·         leistungsfähiger Internetanschluss

Uns ist bewusst, dass die Geräte, sofern nicht vorhanden, momentan schwer zu beschaffen sind und dass das Internet in den verschiedenen Regionen Bayerns und Deutschlands unterschiedlich gut entwickelt ist.

Bitte suchen Sie daher auch unkonventionelle Wege, sich hier auszurüsten, z.B. mit Hilfe von Freund*innen, Nutzung von Büros etc. Im Notfall kann ein Scanner durch die Handykamera ersetzt oder die online-Video-Sitzung auch per Smartphone oder Telefonstandleitung(als Audio) absolviert werden.

Wir bitten um Verständnis, dass wir von Neuendettelsau aus keine praktische Hilfe mit der technischen Ausrüstung leisten können. Ein Hinweis an den Senior bei Problemen wäre dennoch hilfreich.

 

3. Prüfungen und Seminararbeiten

Der Zwischenprüfungsausschuss hat für das Sommersemester 2020 folgende Beschlüsse gefasst:

 

a. Proseminararbeiten

6-Wochen-Proseminararbeiten, die zu Beginn des Sommersemesters abgegeben werden sollten, werden bis zum Beginn des Wintersemesters 2020/21 entfristet, da für die Erstellung der Proseminararbeiten die Öffnung der Bibliothek erforderlich ist.

Für diejenigen, die im Sommersemester 2020 die Zwischenprüfung ablegen möchten, gilt weiterhin die vorgesehene Nachreichefrist 13.7.2020.

 

b. Bibelkundeprüfungen, Sprachprüfungen, Zwischenprüfungen

Als neuer Termin für die Bibelkundeprüfungen wird der 6. Juli 2020 festgelegt.

Die Sprachprüfungen und Zwischenprüfungen finden an den im Juli vorgesehenen Terminen statt.

 

c. Antrag auf Fristverlängerung für das Ablegen der Zwischenprüfung

Im Blick auf die Überschreitung vorgegebener Semesterzahlen bei einer möglichen Verschiebung der Zwischenprüfung kommt § 5 Abs. 3 Satz 1 TheolZPO zur Anwendung: „Legt der Kandidat oder die Kandidatin nicht spätestens am Ende des sechsten Fachsemesters die Zwischenprüfung ab, so gilt sie als abgelegt und erstmals nicht bestanden, es sei denn, der Kandidat oder die Kandidatin hat die Gründe nicht zu vertreten ( … ).“

Das bedeutet, dass das Sommersemester nicht auf die vorgegebenen Fristen angerechnet wird. Der Antrag ist an den Zwischenprüfungsausschuss zu stellen.

 

Wir möchten unbedingt sicherstellen, dass die erforderliche Abfolge der Prüfungen (z.B. Bibelkunde als Grundlage für die Zwischenprüfung) und die Entzerrung von Prüfungsterminen (Bibelkunde und Sprachprüfungen) eingehalten werden sowie die Ableistung der Zwischenprüfung für Hochschulwechsler*innen (innerhalb und außerhalb Deutschlands) sinnvoll erfolgen kann.

Um hier vernünftig planen zu können, bitten wir alle Studierenden, für die dies eine Rolle spielt, das diesbezügliche Formular auszufüllen und ebenfalls bis 15. April 2020 an das Studierendensekretariat zu senden.

Für die besondere Situation der Examenskandidat*innen aus der ELKB verweisen wir auf das diesbezügliche Schreiben des Prüfungsamts. Das Prüfungsamt gibt aktualisierte Informationen im Intranet bekannt. Hierzu können Sie als Theologiestudierende der bayerischen Landeskirche einen Zugang beantragen. Die Repetitorien zur Examensvorbereitung werden alle stattfinden. 

Sollten bei der Vorbereitung des Examens persönliche Fragen oder Schwierigkeiten auftreten, zögern Sie bitte nicht, mit uns direkt Kontakt aufzunehmen.

 

4. Bibliothek und Literaturbeschaffung 

Auf Anordnung der Bayerischen Staatsregierung ist unsere Bibliothek, wie auch alle anderen Bibliotheken in Bayern, momentan geschlossen. Auch die Fernleihe ist eingestellt worden.

Dozierende und das Bibliotheksteam arbeiten daran, Literatur für die Lehrveranstaltungen dennoch so umfangreich wie möglich zur Verfügung zu stellen. Dies wird v.a. über die moodle-Plattform erfolgen.

Darüber hinaus wird das schon vorhandene Angebot an E-Medien kurzfristig ausgeweitet.

Informationen zu zusätzlichen Online-Angeboten werden von unserer Bibliothek auf unserer Homepage veröffentlicht und laufend aktualisiert.

Für die Nutzung der E-Ressourcen von zuhause aus müssen Sie sich freischalten lassen, sofern das noch nicht geschehen ist. Bitte wenden Sie sich rechtzeitig an das Bibliotheksteam.

 

5. Wohnheime und Mensa

Die Wohnheime sowie die Mensa bleiben bis auf weiteres geschlossen. Aufgrund der gesetzlichen Regelungen ist momentan keine Rückkehr in die Wohnheime möglich. Nur die bereits anwesenden Studierenden, die keine andere Wohnmöglichkeit haben, werden auf den Stockwerken geduldet. Für diese gelten bis auf weiteres alle üblichen Kontaktbeschränkungen.

 

6. Semestereröffnung

Für den Beginn der Lehrveranstaltungen planen wir wie üblich eine Andacht sowie einen verkürzten Festakt am 21. April. Dieser wird voraussichtlich online übertragen werden. Weitere Informationen folgen nach Ostern.

 

7. Kommunikation

Wie in allen gesellschaftlichen Bereichen ändern sich die Grundgegebenheiten zurzeit von Tag zu Tag. Darum bitten wir Sie, sich möglichst täglich auf der Homepage der Hochschule zu informieren.

Emails von der Hochschulleitung und von den Dozierenden werden ab jetztausschließlich auf die Email-Adressen@stud-augustana.de geschickt. Bitte rufen Sie diese regelmäßig, d.h. mindestens zweimal täglich, ab.

Das Volumen Ihres @stud-augustana Email-Postfaches beträgt 100 MB. Bitte leeren Sie das Postfach regelmäßig, bzw. verschieben Sie Anlagen in separate Ordner, damit Ihr Postfach nicht voll wird und Sie deswegen keine Nachrichten mehr empfangen können.

 

8. Beratung, besonders für Erstsemester/Hochschulwechsler*innen

Mit allen, die neu an die Hochschule kommen, wird der Studierendenpfarrer Kontakt aufnehmen, um die in dieser besonderen Situation notwendige Beratung zu leisten.

Gerne dürfen sich aber auch alle anderen Studierenden, die Hilfe benötigen, bei Ihrer/Ihrem Studienberater*in melden.

 

 

Wir erwarten ein sehr besonderes Sommersemester. Vieles wird neu ausprobiert werden, nicht immer wird alles gleich funktionieren. Manchmal werden wir spontan improvisieren und neue Wege einschlagen müssen. Wir werden alle viel dazulernen und hoffentlich neue Freude an der Spontaneität finden.

In der Hoffnung, dass sich alle Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden auf diese Herausforderung einlassen und wir uns bald auch wieder wirklich am Campus wiedersehen können, grüßen wir sehr herzlich von Ihrer Augustana-Hochschule!

Bleiben Sie gesund!                                                                      

                                                                                     

Prof. Dr. Heike Walz                                                

Rektorin                                                                     

 

Fashion Revolution Week #pushFairtrade

Als Fairtrade-Hochschule beteiligt sich die Augustana gemeinsam mit Hochschulen in ganz Deutschland an der Fashion Revolution Week.

Vom 20. April bis zum 24. April finden sich dazu täglich auf unserer Facebookseite neue Beiträge zum Thema Fairtrade-Klamotten: Interessante Geschichten über Vorreiter in Sachen Fairtrade-Klamotten, aber auch Tipps und Tricks, wie wir uns alle für mehr Fairtrade einsetzen können!
Schauen Sie es sich doch gerne einmal an!
Weitere Infos finden Sie auch unter http://www.fairtrade-deutschland.de/fashionrevolution

Aktuelle Informationen zu Prüfungen und Anerkennung von Leistungen

Da weiterhin unklar ist, ob zum 20. April Präsenzveranstaltungen auf dem Campus der Augustana-Hochschule möglich sein werden, hat die Hochschulleitung einige Entscheidungen getroffen, die anstehende Prüfungen und die Anerkennung von Leistungen betreffen.

Die Bibelkundeprüfungen werden vom 20. April auf den 6. Juli 2020 verschoben. Die Sprachprüfungen und Zwischenprüfungen finden an den im Juli vorgesehenen Terminen statt. 

Bei der Anerkennung von Studienleistungen soll möglichst großzügig verfahren werden. Es können ggf. auch gemischte Anerkennungen (z.B. aus ausländischen Kursen) vorgenommen werden.

Grundlage für die Entscheidungen ist die gemeinsame Überzeugung von Hochschulrektorenkonferenz, Wissenschaftsministerium und Landeskirche, dass die gegenwärtigen Umstände nicht zu Lasten der Studierenden und Examenskandidat*innen gehen dürfen.

aktualisiert am 3.4.2020

Aktuelle Informationen zum Sommersemester 2020

Aufgrund der gegenwärtigen Lage im Zusammenhang mit dem Corona-Virus (SARS-CoV-2) arbeitet die Leitung der Augustana-Hochschule mit Hochdruck daran, die Durchführung des Sommersemesters 2020 sicherzustellen.

Da bis auf weiteres nicht absehbar ist, ob nach dem 19. April eine Präsenzlehre stattfinden kann, werden alle erforderlichen Maßnahmen getroffen, die eine ggf. notwendige virtuelle Lehre ermöglichen. Alle für den ordentlichen Studienverlauf notwendigen Lehrveranstaltungen werden so im Sommersemester 2020 angeboten.

Gleichzeitig werden Regelungen erarbeitet, die sicherstellen sollen, dass Nachteile, die sich unter den erschwerten Bedingungen insbesondere für Studierende ergeben können, so weit wie irgend möglich begrenzt oder ausgeglichen werden.

Bitte informieren Sie sich regelmäßig auf der Homepage der Augustana-Hochschule.

Bei Fragen zum BAföG finden Sie aktuelle Hinweise auf bafög.de. Gerne können Sie sich dazu auch an die Hochschulleitung wenden. 

Schließung von Einrichtungen der Augustana-Hochschule

Aktuelle Informationen

Die Bayerische Staatsregierung und die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern als Trägerin der Augustana-Hochschule haben Regelungen verfügt, die die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV verlangsamen sollen. Oberstes Gebot ist der Schutz vor Infektion durch Unterbindung von Sozialkontakten. 

Aufgrund der allgemeinen Lage und insbesondere der Ausrufung des Katastrophenfalls für Bayern sind die folgenden Entscheidungen getroffen worden.

1. Ab 17. März wird die Bibliothek der AHS geschlossen. Lesesaal und Freihandmagazin sind nicht mehr zugänglich, die Ausleihe ausgesetzt. In Absprache mit Bibliotheksleiter Armin Stephan können eigene Arbeitsmaterialien und ausgeliehene Bücher noch aus der Bibliothek geholt werden. Der Aufenthalt im Bibliotheksbereich ist ab 17. März untersagt.

2. Ab 18. März werden die Wohnheime und Wohngemeinschaften geschlossen. Die Wohnheimbewohner*innen verlassen ihre Zimmer bis zur Anreise im Sommersemester. Ein Aufenthalt dort ist nicht mehr gestattet. Studierende, die keine Ausweichmöglichkeit haben, wenden sich zur individuellen Absprache an den Studierendenpfarrer. Die internationalen Studierenden wenden sich an PD Dr. Markus Mülke. Falls es unumgänglich ist, Mahlzeiten in Gemeinschaftsküchen zuzubereiten und diese dort einzunehmen, darf dies nur einzeln bzw. mit einem gebotenen Abstand geschehen. Sanitärbereiche dürfen jeweils nur einzeln aufgesucht werden.

3. Die Mensa stellt analog ihren Betrieb ein. Ggf. bereits bezahlte Essenspauschalen können zurückerstattet werden.

4. Die Hochschulverwaltung stellt ihren Betrieb weitgehend auf „home office“ um. Es findet kein Publikumsverkehr mehr im Rektorat statt.

5. Grundsätzlich wird für die Zeit, in der kein Selbststudium an der Augustana möglich ist, eine Fristverlängerung für Seminararbeiten, mündliche Prüfungen etc. gewährt. Die Details dazu sind mit den zuständigen Dozierenden telefonisch oder per E-Mail abzusprechen. Betreffs landeskirchlicher Prüfungen  (1. Examen) wird zurzeit im Landeskirchenamt der ELKB beraten.

6. Alle Freizeiteinrichtungen, insbesondere Sportplatz und Kommunikationszentrum, werden ab sofort geschlossen.

Alle Maßnahmen gelten zunächst bis einschließlich 19. April.

Wir sind uns bewusst, dass diese Maßnahmen einschneidend sind und Herausforderungen nach sich ziehen. Leider bleibt uns in dieser besonderen Situation keine andere Wahl. Wir bitten Sie um Verständnis und Unterstützung.

Bei Fragen und Problemen sind wir für Sie jederzeit ansprechbar.

Mit herzlichen Grüßen und guten Wünschen für unser aller Gesundheit

 

gez.                                    

Prof. Dr. Heike Walz           

Rektorin   

16.3.2020

Aktuelle Information: Verschiebung des Vorlesungsbeginns und weitere Maßnahmen zur Vorbeugung von Infektionen

Aus aktuellem Anlass informieren wir über konkrete Maßnahmen wegen der Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2.

 

1. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hat uns aufgefordert, den Vorlesungsbeginn für das Sommersemester auf den 20.04.2020 zu verschieben sowie den Lehrbetrieb in Präsenzform (z. B. im Vorgriff bzw. in Vorbereitung auf den anstehenden Vorlesungsbeginn zum Sommersemester 2020) mit sofortiger Wirkung einzustellen. Sonstige Funktionen wie Forschungsbetrieb, Verwaltung oder Bibliotheken sind weiter aufrecht zu erhalten. Weiterhin weist das Staatsministerium darauf hin, dass durch die Verschiebung des Vorlesungsbeginns die Gesamtunterrichtszeit im Sommersemester 2020 nicht verkürzt werden darf. Die durch die Verschiebung entfallenden Unterrichtsveranstaltungen müssen nachgeholt und die im Sommersemester 2020 insgesamt vorgesehene Unterrichtszeit vollständig erbracht werden.

 

Dies bedeutet für die Augustana-Hochschule folgendes:

 

Entfall sämtlicher Lehrveranstaltungen bis einschließlich 19. April 2020.

Anreise am 20. April 2020.

Bibelkundeprüfung am 20. April 2020, 10 Uhr.

Sprachkursbeginn am 21. April 2020, 8 Uhr.

Andacht und Festakt zur Semestereröffnung am 21. April 2020, 9 Uhr.

Beginn der Lehrveranstaltungen am 21. April 2020, 11 Uhr.

Entfall der Pfingstferien: Ordentlicher Lehrbetrieb am 3. bis 5. Juni (Lehrveranstaltungen entfallen nur am Dienstag, den 2. Juni).

Semesterschluss am 23. Juli (unverändert!).

 

Dieser Terminplan gilt bis auf weiteres.

Die Hochschuleinrichtungen (Bibliothek, Mensa etc.) stehen bis auf weiteres uneingeschränkt zur Verfügung.

 

2. Alle Studierenden und Mitarbeitenden, die sich in den vergangenen 14 Tagen in einem der Risikogebiete https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html aufgehalten oder Kontakt mit einer/einem Infizierten gehabt haben, haben sich umgehend telefonisch bei der Hochschulleitung zu melden.

Empfohlen werden die Allgemeinen Hygienemaßnahmen zur Vorbeugung von Infektionen, wie nachstehend beschrieben.

Wir appellieren in diesem Zusammenhang an die Eigenverantwortung aller, um uns alle so gut wie möglich vor einer Infektion zu schützen.

Die Hochschulleitung bedankt sich für Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis.

 

11.03.2020

 

Prof. Dr. Heike Walz

Rektorin

 

 

Allgemeine Hygienemaßnahmen zur Vorbeugung von Infektionen

  • Verzichten Sie auf Händeschütteln.
  • Niesen oder husten Sie nicht in die Hand, sondern besser in die Ellenbeuge.
  • Richtig und regelmäßig Hände waschen

(1) Hände nass machen

(2) Hände von allen Seiten mit viel Seife einschäumen (Handinnen- und-außenseiten, Daumen    und Fingerkuppen, Zwischenräume zwischen den Fingern)

(3) 20 bis 30 Sekunden die Seife in den Händen verreiben

(4) Gründlich mit viel fließendem Wasser die Hände abspülen

(5) Gründlich abtrocknen (auch zwischen den Fingern)

  • Vermeiden Sie es, sich mit den Händen ins Gesicht zu fassen, dies gilt besonders für Mund, Augen und Nase.
  • Bewahren Sie gebrauchte Taschentücher verschlossen auf und entsorgen Sie diese zügig.
  • Fassen Sie in öffentlichen Verkehrsmitteln möglichst wenig an, tragen Sie gegebenenfalls Handschuhe, um sich festzuhalten.
  • Regelmäßiges Lüften kann die Keimzahl in der Raumluft verringern.

 

 

Schreiben des Staatsministeriums: Einstellung des Lehrbetriebs

Schreiben des Staatsministeriums: Verschiebung des Vorlesungsbeginns

Oberkirchenrat Dr. Hans-Peter Hübner zum Honorarprofessor an der Augustana-Hochschule bestellt

Am 21. Februar 2020 wurde im Rahmen eines kleinen Umtrunks die Bestellungsurkunde für OKR Dr. Hans-Peter Hübner als Honorarprofessor für Evangelisches Kirchenrecht an der Augustana-Hochschule überreicht.

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz gratulierte herzlich, tat ihre große Freude darüber kund, dass der Prozess der Einrichtung der Honorarprofessur erfolgreich abgeschlossen werden konnte, und dankte Prof. Klaus Raschzok für die Initiative sowie ihrem Vorgänger als Rektor, Prof. Dr. Michael Pietsch, für die Einleitung dieses Verfahrens.

Hübner hat seit vielen Jahren einen Lehrauftrag für Kirchenrecht an der Augustana-Hochschule und ist den Studierenden aus der diesbezüglichen Einführungsvorlesung bekannt. Der neue Honorarprofessor soll beim Semestereröffnungsakt am 15. April 2020 hochschulöffentlich vorgestellt werden. 

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz mit OKR Prof. Dr. Hans-Peter Hübner

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz mit OKR Prof. Dr. Hans-Peter Hübner

Semesterschluss an der Augustana

Das Wintersemester 2019/20 ist mit Festakt und Gottesdienst zu Ende gegangen.

Alle Rekorde seien in diesem Semester geschlagen worden, verkündete die Rektorin, Prof. Dr. Heike Walz, in ihrer Ansprache. Es sei „praktisch durchgefeiert“ worden und doch sehr verwunderlich, dass die Studierenden zum Studieren gekommen seien ob der vielen Jubiläen, Verabschiedungen, Ehrungen und Festlichkeiten in diesem Semester. Wichtig sei, dass solche Rituale nach Gerald A. Klingbeil Gemeinschaft schaffen und „Einzelne zu einem größeren Ganzen“ vernetzen würden, somit einer Campushochschule wie der Augustana mehr als angemessen seien. Auch in anderen Ländern – so die Professorin für Interkulturelle Theologie – seien im Hochschulrahmen entsprechende rites de passage (van Gennep) üblich: So werde die graduation in Großbritannien sogar auf Lateinisch (was die Engländer hoffentlich auch nach dem Brexit noch in Neuendettelsau lernen könnten) zelebriert. Feste seien Momente der Freiheit, um Atem zu holen.

Walz verabschiedete insgesamt 16 Studierende, die an andere Hochschulen wechseln, und beglückwünschte 5 Kommiliton*innen zum bestandenen Ansbacher Examen. Verabschiedet wurden ebenso PD Dr. Kathrin Liess, die die Lehrstuhlvertretung im Fach Altes Testament übernommen hatte, der AStA des zu Ende gehenden Semesters sowie insbesondere die Sekretärin an den Lehrstühlen Interkulturelle Theologie und Praktische Theologie, Petra-Anna Götz, die hier 33 Jahre lang Dienst getan hatte.

Bekannt gegeben wurde die Gewinnerin des Förderpreises der Hochschule, stud. theol. Iris Steil, für ihre Proseminararbeit über Luthers Brief an Spalatin vom 9.9.1521. Steil wird auch die Hochschule beim Europäisch-Ökumenischen Studienkurs in Josefstal im Mai vertreten.

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz informierte über das Elisabeth-Moltmann-Wendel-Stipendium, das auf Initiative von PD Dr. Brigitte Enzner-Probst eingerichtet und von Prof. Dr. Jürgen Moltmann mit einer Spende von €20.000 ermöglicht wurde. An einem Festabend am 19. Juni soll dem Verdienst von Dr. Elisabeth Moltmann-Wendel für die Feministische Theologie gedacht werden.

Walz berichtete des Weiteren von der Bestellung von Oberkirchenrat Dr. Hans-Peter Hübner zum Honorarprofessor für Evangelisches Kirchenrecht an der Augustana-Hochschule.

Der scheidende Senior, stud. theol. Hannes Oberhäußer ließ noch einmal das Semestermotto „Irgendwo brennt’s immer“ aufleben und schilderte zum Glühen gebrachte Tanzflächen, hitzige Diskussionen, heißlaufende Drucker und rauchende Köpfe. Den in Prüfungen befindlichen Kommiliton*innen wünschte er Glück und Erfolg, den Korrigierenden „viel Spaß“. Für das „tolle Semester“ sprach er allen Verantwortlichen seinen Dank aus.

Das von stud. theol. Franka Plößner (Klarinette) und stud. theol. Hannah Lichtinger (Klavier) musikalisch grandios umrahmte Programm endete mit dem von stud. theol. Jannis Fischer aus Fotos der vergangenen Monate zusammengestellten Semesterrückblick.

Nach dem Abendbrot versammelte sich die Hochschulgemeinde zum traditionellen Semesterschlussgottesdienst, gestaltet von Posaunenchor (Leitung stud. theol. Ruari Morrison) und Chor der Hochschule (Leitung KMD Andreas Schmidt) sowie Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen.

Der anschließende Ausklang in der Hochschulbar mündete um Mitternacht in einer launigen AStA-Übergabe mit Huldigung des neuen Seniors samt Kutsche und Zubehör.

Das Sommersemester 2020 beginnt mit seinen Lehrveranstaltungen am Dienstag, den 21. April.

Fotos: Jannis Fischer

Festakt zum Semesterschluss

Festakt zum Semesterschluss

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz

PD Dr. Kathrin Liess und Rektorin Prof. Dr. Heike Walz

PD Dr. Kathrin Liess und Rektorin Prof. Dr. Heike Walz

Dank an den AStA

Dank an den AStA

stud. theol. Annika Knapmeyer, Petra-Anna Götz, Rektorin Prof. Dr. Heike Walz, Raphael Sartorius

stud. theol. Annika Knapmeyer, Petra-Anna Götz, Rektorin Prof. Dr. Heike Walz, Raphael Sartorius

Schlussgottesdienst in St. Laurentius

Schlussgottesdienst in St. Laurentius

Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

Der Posaunenchor der Augustana-Hochschule

Der Posaunenchor der Augustana-Hochschule

Filmabend des Umwelt- und Fairtrade-Teams WS 2019/20 am 10.02.2020

Einmal im Semester veranstaltet das Umweltteam in Zusammenarbeit mit dem EineWelt-Laden der Hochschule einen Filmabend für Studierende und Mitarbeitende der Augustana. Kriterien zur Auswahl des Films sind Themen aus den Bereichen Umwelt und fairer Handel sowie Themen zu aktuellem Zeitgeschehen, das unmittelbar aufgrund geänderter Umweltbedingungen auf viele Lebensbereiche von Menschen Wirkung hat.

 Der am 10. Februar 2020 gezeigte Film „Human flow“ ist ein Dokumentarfilm des chinesischen Künstlers Ai WeiWei aus dem Jahr 2017 und zeigt hochaktuell Ursachen und Wirkungen von Flucht auf. Flucht, auf der sich Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten gezwungenermaßen befinden, um Schutz für sich und ihre Familien in einer neuen Heimat zu finden. Flucht aber auch aus Teilen der Erde, die wegen dramatischer Klimaveränderungen nicht mehr bewohnbar sind, weil dort wegen andauernder Trockenheit kein Anbau von Pflanzen mehr möglich ist. Eindrücklich und beklemmend sind die Bilder und es wird deutlich, dass sich die Flüchtlingskrise nur mit gegenseitiger Toleranz, Respekt und Hilfsbereitschaft lösen lässt und die Achtung von Menschenrechten eine zentrale Rolle spielt.
Der Filmabend war gut besucht und in bewährter Weise wurden Süßigkeiten und Knabbereien sowie Getränke aus fairem Handel angeboten.

Elisabeth Helmreich
Umweltmanagementbeauftragte

Abschied von der Hohen Schule der Freudenbotinnen und -boten: Emeritierung der Professoren Oesterreich und Raschzok an der Augustana-Hochschule

Im Beisein vieler Gäste aus ganz Deutschland sind in einem festlichen Gottesdienst am Sonntag, den 16. Februar in St. Laurentius die langjährigen Lehrstuhlinhaber für Philosophie, Prof. Dr. Peter L. Oesterreich, und für Praktische Theologie, Prof. Dr. Klaus Raschzok, in den Ruhestand verabschiedet worden.

Der Personalchef der Landeskirche und Ständige Vertreter des Landesbischofs, Oberkirchenrat Stefan Reimers, lobte in seiner Ansprache das Wirken der beiden Professoren an der Augustana, der „Hohen Schule der Freudenbotinnen und –boten“. Der Philosoph Oesterreich habe stets für die Konfrontation mit dem zeitgenössischen Denken gesorgt, welches Gott auch in Frage stelle, und die Rhetorik als für alle angehenden Pfarrerinnen und Pfarrer lebenswichtige Disziplin profiliert. Raschzok sei als Praktischer Theologe, Kulturwissenschaftler und Kirchenpolitiker höchst erfolgreich gewesen, Theologie, Kunst und die kirchlichen Herausforderungen von heute miteinander ins Spiel zu bringen. Beiden wünsche er, so Reimers, im Namen der Landeskirche Gottes Segen und Freude im neuen Lebensabschnitt.

Die Predigt bei diesem Festgottesdienst hatte Prof. Dr. Konstanze Kemnitzer von der Kirchlichen Hochschule Wuppertal-Bethel, eine Schülerin Raschzoks, übernommen. Sie thematisierte mit dem Predigttext aus Hesekiel 2 und 3 eindrucksvoll die hellen und dunklen Seiten der Berufung als Hochschullehrer und –lehrerin, die stets auch Widerspruch ernte. Für alle begeistert Lesenden, Schreibenden und Lehrenden seien „Klage, Ach und Weh“, auch über die gegenwärtigen Zustände in der Welt, immer präsent – diese würden sich jedoch, so die Zusage des Propheten und der christlichen Botschaft, verwandeln, nicht mehr bitter, sondern süß wie Honig sein.  

Das Vokalensemble der Augustana-Hochschule, Mitglieder des Ansbacher Kammerorchesters und das Trompetenensemble Ernst Berendes unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Andreas Schmidt sorgten mit Auszügen aus Johann Sebastian Bachs Kantate „Lobet Gott in seinen Reichen“ (BWV 11) für einen besonders festlichen musikalischen Rahmen.

Beim sich anschließenden Festessen in der Hochschulmensa überreichte Rektorin Prof. Dr. Heike Walz den beiden frisch emeritierten Professoren Geschenke und gute Wünsche des Kollegiums.

Fotos: Jannis Fischer

Prof. Dr. Peter L. Oesterreich, OKR Stefan Reimers, Rektorin Prof. Dr. Heike Walz, Prof. Dr. Klaus Raschzok

Prof. Dr. Peter L. Oesterreich, OKR Stefan Reimers, Rektorin Prof. Dr. Heike Walz, Prof. Dr. Klaus Raschzok

Prof. Dr. Konstanze Kemnitzer

Prof. Dr. Konstanze Kemnitzer

Oberkirchenrat Stefan Reimers

Oberkirchenrat Stefan Reimers

Die Beteiligten am Festgottesdienst

Die Beteiligten am Festgottesdienst

Fachsymposium und Abschiedsvorlesung anlässlich der Emeritierung von Prof. Dr. Klaus Raschzok

Mit einem Fachsymposium zum VELKD-Agendenwerk beging die Augustana-Hochschule die Emeritierung des Lehrstuhlinhabers für Praktische Theologie, Prof. Dr. Klaus Raschzok. „Das VELKD-Agendenwerk von 1954ff. Bollwerk der Restauration oder gottesdienstlicher Neuaufbruch?“ war das Thema der Veranstaltung, zu der vom 14. bis 16. Februar Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Deutschland gekommen waren.

Höhepunkt war die Abschiedsvorlesung am Samstagabend im voll besetzten Wilhelm-von-Pechmann-Haus. Nach der Begrüßung durch Rektorin Prof. Dr. Heike Walz hielt PD Dr. Rainer Höfelschweiger die Laudatio. Höfelschweiger skizzierte darin den akademischen Lebensweg Raschzoks und stellte die Schwerpunkte von Raschzoks Arbeit dar: Kirchenbau, Gottesdienstlehre, Pfarramtstheorie, Aszetik und die Betreuung der Qualifikationsarbeiten. Besonders wies Höfelschweiger auf Raschzoks Engagement als „barmherziger Samariter“ gegenüber Studierenden (besonders in der Examensphase) und „akademisch Verwaisten“ hin.

Seine Abschiedsvorlesung begann Klaus Raschzok mit dem Hinweis, dass die Wahl des Themas Antwort auf eine Bemerkung Peter Cornehls sei, der dereinst vor Raschzok als „Mahrenholz redivivus“ gewarnt habe. Raschzok gab einen Überblick über Biographie und Lebenswerk des Liturgiepolitikers und Liturgischen Theologen Christhard Mahrenholz (1900-1980) und skizzierte dann die Bemühungen Mahrenholz’, im Gefolge der Lutherrenaissance und von Konzepten von Paul Althaus, Werner Elert, Theodor Knolle, Otto Dietz und Peter Brunner eine einheitliche Gottesdienstordnung für alle lutherischen Kirchen und Gemeinden zu etablieren. Die VELKD-Agende Band I von 1954 sei im Grunde keine Nachkriegsagende, sondern eine nach 1945 zurückhaltend angepasste Antwort der konservativen lutherischen Liturgietheologie auf Krisenmomente, die schon vor 1933 manifest wurden. Seit den 1960er Jahren habe dann aber eine neue, dem politisch selbstbewusst gewordenen deutschen Protestantismus zugehörige Pfarrerschaft eigene Gestaltungsvorstellungen gegenüber der „zeitlosen“ Agende verwirklichen wollen. Mahrenholz‘ aszetisch geprägte Verständnis von Gottesdienst, bei dem es gleichsam um die Aufführung eines bereits vorliegenden Werkes ging, sei für viele Pfarrerinnen und Pfarrer und engagierte Gemeindekreise heute nicht mehr passend. Raschzok schloss seine Vorlesung mit dem Aufruf des US-amerikanischen lutherischen Liturgikers Gordon W. Lathrop an die Deutschen, mit dem agendarisch geregelten lutherischen Gottesdienst „durchzuhalten“.

Der Abend ging zu Ende mit der Überreichung eines Geschenks für den neuen Emeritus („etwas für die Modelleisenbahn“) und Blumen für Elfriede Raschzok. Raschzok selbst dankte den für die Gestaltung des Abends Verantwortlichen, besonders KMD Andreas Schmidt, der am Flügel Werke von Haydn, Bach und Brahms dargeboten hatte, sowie seinen akademischen Lehrer Richard Riess, Manfred Seitz (†) sowie Peter Poscharsky (†).

Fotos: Jannis Fischer

Prof. Dr. Klaus Raschzok

Prof. Dr. Klaus Raschzok

Die Teilnehmer*innen am Fachsymposium

Die Teilnehmer*innen am Fachsymposium

PD Dr. Rainer Höfelschweiger

PD Dr. Rainer Höfelschweiger

Prof. Dr. Klaus Raschzok, Rektorin Prof. Dr. Heike Walz, Pfarrerin Elfriede Raschzok

Prof. Dr. Klaus Raschzok, Rektorin Prof. Dr. Heike Walz, Pfarrerin Elfriede Raschzok

Objektiver Idealismus und Theismus – ein Abend mit Vittorio Hösle anlässlich der Emeritierung von Prof. Dr. Peter L. Oesterreich

Mit einem eindrucksvollen Festvortrag von Prof. Dr. Vittorio Hösle, Musik, Laudatio, Sketch und Übergabe einer Festschrift ist die Emeritierung des Lehrstuhlinhabers für Philosophie, Prof. Dr. Peter L. Oesterreich begangen worden.

Nach der fulminanten Eröffnung mit dem Intermezzo Nr. 2 (Op. 118) von Johannes Brahms durch stud. theol. Hannah Lichtinger am Flügel begrüßte die Rektorin, Prof. Dr. Heike Walz, die zahlreichen Gäste aus Nah und Fern, darunter den Festredner Prof. Dr. Vittorio Hösle und den zu Ehrenden, Prof. Dr. Peter L. Oesterreich.

Prof. Dr. Markus Buntfuß fiel die Aufgabe zu, Vittorio Hösle vorzustellen. Hösle sei einer der wichtigsten Philosophen der Gegenwart und die University of Notre-Dame, wo Hösle seit 1999 als Professor wirkt, stehe als Elite-Universität auf einer Stufe mit Yale und Harvard, zeige als kirchliche Hochschule aber auch illustre Parallelen zur Augustana. Hösles Publikationsliste umfasse mehr als 300 Veröffentlichungen, die für jeden Geschmack etwas biete: Von Hegel über Woody Allen und das „Café der toten Philosophen“ (ein Philosophiebuch für Kinder und Erwachsene) bis hin zur „geschichtsphilosophischen Kartierung der Gegenwart“ unter dem Titel „Globale Fliehkräfte“.

Seinem Festvortrag stellte Hösle einige persönliche Bemerkungen voran. Er sei mit Oesterreich seit 1993 persönlich bekannt, der erste Austausch sei über die jeweiligen Lieblingskomponisten Wagner und Verdi erfolgt und Oesterreichs Spezialthema „Rhetorik“ sehe er als entscheidendes Fach für zukünftige Prediger*innen an: „…damit die Leute im Gottesdienst nicht ärgerlich werden“. Neidisch sei er auf die Tatsache, dass das Nahen Oesterreichs auf dem Campus von den Studierenden mit „da kommt der Philosoph“ kommentiert werde, ein Attribut, das im antiken Kontext allein Aristoteles zugekommen sei. Auch scheine ob der zahlreichen Verbindungen zu anderen Einrichtungen und Orten Neuendettelsau so etwas wie das „Zentrum der Welt“ – eine mutige Charakterisierung, die auf große Zustimmung des Publikums traf.

„Objektiver Idealismus und Theismus“ war der Titel des Vortrags, den Hösle in Auseinandersetzung mit Thomas Nagels Buch „Mind and Cosmos: Why the Materialist Neo-Darwinian Conception of Nature Is Almost Certainly False“ (2012) und Ronald Dworkins Schrift „Religion without God“ (2013) hielt. Mit Nagel verwarf Hösle den Naturalismus, der – obgleich Mainstream – irre, da er z.B. weder Grund noch zeitlichen Ablauf der Entstehung von Bewusstsein noch den Wahrheitsanspruch von Erkenntnis erklären könne. Mit Dworkin diskutierte er die Möglichkeit, „Religion“ zu denken, ohne die Existenz eines Gottes vorauszusetzen. Er, Hösle, halte einen an Hegel und Schelling anknüpfenden Objektiven Idealismus in atheistischer Form für möglich, in theistischer Form aber für sinnvoller. Die Vorstellung von Gott als Person, die etwa Rachegelüste habe, sei abzulehnen. Stattdessen würden Gott und Vernunft im Objektiven Idealismus zusammenfallen, Werte und Normen wie auch physikalische Gesetze besäßen Gültigkeit, nicht weil sie Gott autoritär gesetzt habe, sondern weil sie vernünftig seien.

Virtuosität und Eindringlichkeit, mit denen Hösle seinen Vortrag präsentierte, wurden aufgenommen von stud. theol. Franka Plössner an der Klarinette und stud. theol. Hannah Lichtinger am Flügel mit einem Duett von Carl Baermann, das den offiziellen Teil des Festaktes beschloss.

Den anschließenden Empfang gestalteten der Posaunenchor der Augustana-Hochschule („Über den Wolken“), PD Dr. Markus Mülke mit einer grandiosen, „über die Bande gespielten“ Laudatio auf diverse, Prof. Oesterreich umgebende Objekte und Institutionen (z.B. die Karteikarte, die jener in der Vorlesung verwendete oder die Hersteller seiner fahrbaren Untersätze) sowie eine Gruppe Studierender, die eine philosophisch verschärfte Version von Monty Pythons „Fußballspiel der Philosophen“ zur Aufführung brachten.  Schließlich überreichte Prof. Dr. Michael Pietsch die zu Ehren von Prof. Oesterreich erstellte Festschrift „Pithanologie. Exemplarische Studien zum Überzeugenden“ (2020).

Hierfür und für den gesamten Abend dankte Prof. Oesterreich und verriet noch ein entscheidendes Detail: Die Ausschreibung für die Besetzung des Lehrstuhls für Philosophie an der Augustana habe ihm damals eben Vittorio Hösle in sein bescheidenes Arbeitszimmer gebracht. Sein Vortrag über das Böse bei den Probevorlesungen habe das „Wunder von Neuendettelsau“ bewirkt – dass er berufen worden sei und hier lehren und forschen konnte.

Ausklingen konnte der Abend in der Bar.

Fotos: Jannis Fischer

Prof. Dr. Peter L. Oesterreich

Prof. Dr. Peter L. Oesterreich

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz

Prof. Dr. Markus Buntfuß

Prof. Dr. Markus Buntfuß

Prof. Dr. Vittorio Hösle

Prof. Dr. Vittorio Hösle

Prof. Dr. Vittorio Hösle und Rektorin Prof. Dr. Heike Walz

Prof. Dr. Vittorio Hösle und Rektorin Prof. Dr. Heike Walz

Prof. Dr. Vittorio Hösle, Rektorin Prof. Dr. Heike Walz und Prof. Dr. Peter L. Oesterreich

Prof. Dr. Vittorio Hösle, Rektorin Prof. Dr. Heike Walz und Prof. Dr. Peter L. Oesterreich

stud. theol. Hannah Lichtinger und stud. theol. Franka Plössner

stud. theol. Hannah Lichtinger und stud. theol. Franka Plössner

Der Posaunenchor

Der Posaunenchor

Beim Empfang

Beim Empfang

PD Dr. Markus Mülke

PD Dr. Markus Mülke

Fußballspiel der Philosophen

Fußballspiel der Philosophen

Das begeisterte Publikum

Das begeisterte Publikum

Prof. Dr. Peter L. Oesterreich erhält die Festschrift

Prof. Dr. Peter L. Oesterreich erhält die Festschrift

Das fast vollständige Professorium

Das fast vollständige Professorium

Autor*innen der Festschrift

Autor*innen der Festschrift

Fräulein Smillas Gespür für Schnee -- Theatergottesdienst an der Augustana

Am Sonntag, den 26. Januar um 11 Uhr findet der nächste Theatergottesdienst in der Kapelle der Augustana-Hochschule statt.

Thema ist die gegenwärtige Inszenierung von "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" nach dem Roman von Peter Høeg am Theater Ansbach

Beginn ist um 11 Uhr. 

90. Geburtstag von Prof. Dr. Hans Schmoll – Vortrag zu „Hindenburg und das Ende der Weimarer Republik“

Anlässlich des 90. Geburtstags von Prof. Dr. Hans Schmoll versammelten sich am 10. Januar 2020 zahlreiche Gäste im Pechmann-Haus der Augustana-Hochschule.

Nach dem musikalischen Auftakt mit dem Duo Marmor begrüßte Rektorin Prof. Dr. Heike Walz alle Anwesenden, besonders aber den Jubilar und seine Familie. 

In seiner Laudatio skizzierte Prof. Dr. Wolfgang Sommer, Emeritus für Kirchengeschichte, das Wirken Schmolls, der als Nachfolger von Helmut Rix zunächst Sprachdozent für Griechisch und Latein, dann Inhaber des Lehrstuhls für Klassische Philologie (1965-1992) war. Zahllose Studierende hätten bei ihm nicht nur Latein und Griechisch gelernt, sondern auch ein Verständnis für die Welt der Antike erworben. Als Berater sei Schmoll über seinen Ruhestand hinaus bei den neueren Bibel- und Septuaginta-Übersetzungen tätig gewesen.

Aus vielen Gesprächen zwischen Schmoll und Sommer, auch über die momentane politische Situation in Deutschland, war der Wunsch Schmolls nach dem Thema des Festvortrags entstanden. So bot Sommer einen höchst aufschlussreichen Abriss über die „Zeit um Hans Schmolls Geburtsjahr 1930“, d.h. die Entwicklung der Weimarer Republik zwischen 1929 und 1933, mit dem Schwerpunkt auf der Rolle Paul von Hindenburgs.

Schmoll dankte im Anschluss sowohl dem Festredner als auch der Wertschätzung durch die Hochschule und verwies auf das Verdienst seines Vorgängers Helmut Rix.

Akad. Direktor Jörg Dittmer und die Rektorin überreichten im Namen der Hochschule als Geschenk Volker Gerhardts Buch „Humanität. Über den Geist der Menschheit“ und dankten Sommer für den Vortrag sowie dem Duo Marmor für die musikalische Gestaltung.

Ein Empfang im Foyer schloss sich an.

 

Prof. Dr. Wolfgang Sommer mit Prof. Dr. Hans Schmoll

Prof. Dr. Wolfgang Sommer mit Prof. Dr. Hans Schmoll

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz mit dem Jubilar

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz mit dem Jubilar

Laudatio und Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Sommer

Laudatio und Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Sommer

Dankesworte von Prof. Dr. Hans Schmoll

Dankesworte von Prof. Dr. Hans Schmoll

Akad. Dir. Jörg Dittmer, Rektorin Prof. Dr. Heike Walz und Prof. Dr. Hans Schmoll

Akad. Dir. Jörg Dittmer, Rektorin Prof. Dr. Heike Walz und Prof. Dr. Hans Schmoll

Zahlreiche Gäste beim Festakt

Zahlreiche Gäste beim Festakt

»Hristos anesti« -- ERASMUS-Workshop zu Chormusik aus der orthodoxen Tradition

Im Rahmen eines vom ERASMUS+-Programm der Europäischen Union mitfinanzierten Workshops führte am 11. Dezember 2019 Herr Prof. Dr. Vasile Stanciu, Dekan der Fakultät für orthodoxe Theologie an der Babeș-Bolyai-Universität in Cluj-Napoca (Klausenburg/Rumänien), den Hochschulchor der Augustana und zahlreiche interessierte Gäste in die Chormusik seiner Kirche ein. Dies geschah mittels einer Videopräsentation und anhand von Hörbeispielen. Schließlich wurden einige ausgewählte Gesänge gemeinsam gesungen.

Rumänien ist, bedingt durch seine geografische Lage und durch seine Geschichte, ein Schmelztiegel byzantinischer, slawischer und romanischer Traditionen. Diese Vielfalt bildet sich in der Chormusik ab. So mutet das im 19. Jahrhundert entstandene »Hristos anesti« (dt. „Christus ist auferstanden“, ursprünglich byzantinisch-griechischer Osterhymnus) von Gavriil Musicescu unseren westlich geprägten Ohren recht vertraut an. Es hat einen überaus melodiösen, von volksliedhafter Harmonik geprägten Charakter. Anders das einstimmige »Aghios o Theos« (dt. „Heilig bist du, Gott“) ebenfalls byzantinischer Herkunft. Die Melodie ist durchsetzt mit komplexen Glissandi und weiteren Verzierungen. Die Begleitung besteht aus einem einzigen, lang ausgehaltenen Ton. Diese Stück stellte für die Sängerinnen und Sängern eine völlig neue Erfahrung dar.

Für alle Teilnehmenden war es ein inspirierender Abend voll mit bereichernden musikalischen Begegnungen. Gleich im Anschluss wurde überlegt, wie die Partnerschaft zwischen der orthodoxen Fakultät in Cluj und der Augustana-Hochschule in Zukunft weiter vertieft werden kann. Es ist eine große, auch ökumenische Bereicherung für beide Seiten, dass die schon in den Jahren 2004-2010 existierende Hochschulpartnerschaft im Jahr 2018 mit einem ERASMUS+-Hochschulvertrag wieder neu – und so lebendig – aufgelegt werden konnte. Mit Vorfreude sehen wir auf weitere Projekte des akademischen und studentischen Austauschs in den kommenden Jahren entgegen. 

Andreas Schmidt

Bilder von Jannis Fischer

Prof. Dr. Vasile Stanciu

Prof. Dr. Vasile Stanciu

Videopräsentation

Videopräsentation

Prof. Dr. Vasile Stanciu

Prof. Dr. Vasile Stanciu

Gemeinsame Gesänge

Gemeinsame Gesänge

Prof. Stanciu mit PD Dr. Markus Mülke und KMD Andreas Schmidt

Prof. Stanciu mit PD Dr. Markus Mülke und KMD Andreas Schmidt

Die Teilnehmer*innen des Workshops

Die Teilnehmer*innen des Workshops

Weihnachten im evangelischen Pfarrhaus

Zur öffentlichen Weihnachtsvorlesung am Mittwoch, dem 18. Dezember, lädt Prof. Dr. Klaus Raschzok ins Pechmann-Haus der Augustana-Hochschule.

Der Vortrag "Weihnachten im Pfarrhaus" im Rahmen der Vorlesung "Geschichte, Theorie und Praxis des evangelischen Pfarrberufs" beginnt um 11 Uhr im Hörsaal IV. 

Alle Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden sind herzlich eingeladen, auch Gäste sind herzlich willkommen. 

Blicke auf Religion, ein Ball unterm Meer und Reflexionen zu „Nun komm, der Heiden Heiland“ – Augustana-Tag 2019

Jedes Jahr feiert die Augustana-Hochschule den Jahrestag ihrer Gründung am 10. Dezember 1947 – dieses Mal mit einem Festvortrag von Daria Pezzoli-Olgiati, dem traditionellen Ball der Studierenden und einem festlichen Gottesdienst rund um Bachs Kantate „Nun komm, der Heiden Heiland“.

Der Freitagnachmittag gehörte der Sitzung des Kuratoriums der Hochschulstiftung und der Mitgliederversammlung der „Freundinnen und Freunde“ der Augustana-Hochschule sowie dem Willkommenskaffee für Alumni, Lehrende und Studierende mit besonderer Würdigung und Ehrung der "Goldenen und Silbernen Immatrikulierten".

Prof. Dr. Daria Pezzoli-Olgiati ist Inhaberin des Lehrstuhls für Religionswissenschaft und Religionsgeschichte an der LMU München und ausgewiesene Expertin auf dem Gebiet der Visualität in der Religion. Ihr Vortrag „Blicke auf Religion“ im Rahmen des Festabends am Freitag wurde deswegen mit besonderer Spannung erwartet. Die Religionsforschung, so Pezzoli-Olgiati, habe sich lange auf die Sprachlichkeit von Religion konzentriert, dagegen sei die wissenschaftliche Beschäftigung mit der „sichtbaren Religion“ ein relativ neues Thema. Es gebe „gewaltige Räume von Sinn jenseits der Sprache“ (Gottfried Boehm), vor allem eben im Bild. Pezzoli-Olgiati stellte drei Möglichkeiten vor, wie hier methodisch vorgegangen werden könne: durch die Erkundung von sich modifizierenden religiösen Motiven (z.B. den Bildern aus der Offenbarung des Johannes), durch das Aufspüren von Transformationsprozessen in „religiösen Konstellationen und Narrationen“ (z.B. bei der Verwendung des Motivs „Ende der Welt“ in einem Wahlwerbespot der Schweizer Grünen Partei) sowie in der Reflexion über das Sehen selbst (z.B. als spirituelle Handlung). Das Bild könne so erkannt werden als Schnittstelle von gelebter Religion und anderen gesellschaftlichen Bereichen. Die religiösen Tradierungsprozesse seien als fragmentierte und wirkungsvolle Dimensionen der Kultur zu deuten.

Den durch viele Bild- und Filmbeispiele auch sehr unterhaltsamen Vortrag umrahmte das „Duo Marmor“ (Theresa und Maximilian Braisch an Klarinette und Fagott). Ein Empfang in der Mensa schloss sich an.

„Unter dem Meer“ war das Motto des vom Lustausschuss der Studierenden unter Leitung von Kulturreferentin Miriam Ederer organisierten Balls. Mit viel Liebe zum Details war das Pechmann-Haus in eine Unterwasserwelt verwandelt worden. Feines Essen und zahlreiche musikalische Darbietungen trugen zu einem erlebnisreichen Abend bei. Die Tanzfläche wurde traditionell von Rektorin Prof. Dr. Heike Walz und Senior stud. theol. Hannes Oberhäußer mit einem Walzer eröffnet. Bis tief in die Nacht feierten Studierende, Dozierende und Gäste aus Nah und Fern.

Der Festgottesdienst am Sonntag zum 15jährigen Jubiläum der Augustana-Hochschulstiftung, der gemeinsam mit der Diakoniegemeinde gefeiert wurde, stand ganz im Zeichen von Johann Sebastian Bachs Kantate „Nun komm, der Heiden Heiland“ (BWV 62). Schon im Herbst hatte Hochschulkantor KMD Andreas Schmidt das Chorprojekt „Augustana singt Bach“ gestartet. Diese Sängerinnen und Sänger brachten gemeinsam mit Mitgliedern des Ansbacher Kammerorchesters und Martin Peiffer an der Orgel den Eröffnungschor der Kantate und weitere Werke zur Aufführung. Prof. Dr. Klaus Raschzok zeichnete in seiner Festpredigt den Weg dieses Chorals von seinen Anfängen bei Ambrosius (“Veni redemptor gentium“) über die Neudichtung Martin Luthers und die Vertonung durch Bach bis hin zu modernen Deutungen z.B. der Lehre von der Jungfrauengeburt als Ankunft Gottes „ohne Gewalt“.

Den Abschluss des Augustana-Tages bildete das gemeinsame Mittagessen in der Mensa, bei dem Rektorin Prof. Dr. Heike Walz auch den Neuendettelsau Bürgermeister, Gerhard Korn sowie den Dekan der Orthodoxen Fakultät der Universität Klausenburg (Rumänien), Prof. Dr. Vasile Stanciu begrüßen konnte.  

Fotos: Jannis Fischer

Augustana-Ball

Augustana-Ball

Prorektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Prorektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Prof. Dr. Stefan Seiler, Vorsitzender der "Freundinnen und Freunde"

Prof. Dr. Stefan Seiler, Vorsitzender der "Freundinnen und Freunde"

Goldene und Silberne Immatrikulierte

Goldene und Silberne Immatrikulierte

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz

Prof. Dr. Daria Pezzoli-Olgiati

Prof. Dr. Daria Pezzoli-Olgiati

Prof. Walz dankt Prof. Pezzoli-Oligiati

Prof. Walz dankt Prof. Pezzoli-Oligiati

Das Duo Marmor

Das Duo Marmor

Moderator und Moderatorin des Abends

Moderator und Moderatorin des Abends

Eröffnungswalzer

Eröffnungswalzer

Der Lustausschuss mit der Kulturreferentin

Der Lustausschuss mit der Kulturreferentin

"The Imperfekts"

"The Imperfekts"

Johannes Geyer und Sven Hofmann

Johannes Geyer und Sven Hofmann

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz und Diakoniepfarrer Dr. Peter Munzert

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz und Diakoniepfarrer Dr. Peter Munzert

Predigt von Prof. Dr. Klaus Raschzok

Predigt von Prof. Dr. Klaus Raschzok

Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

Prof. Dr. Vasile Stanciu überreicht ein Geschenk der Universität Klausenburg

Prof. Dr. Vasile Stanciu überreicht ein Geschenk der Universität Klausenburg

Verleihung der Urkunde zur Nominierung der Augustana-Hochschule für den europäischen EMAS-Award 2019

Die Augustana-Hochschule wurde als deutsche Organisation für den europäischen EMAS-Award 2019 in der Kategorie Kleinst- und Kleine Organisationen aus der öffentlichen Verwaltung nominiert. Die deutsche Jury, von der die Hochschule ausgewählt wurde, hat damit das große Umweltengagement gewürdigt.

EMAS (Eco Management and Audit Scheme) ist das Gütesiegel der Europäischen Union für ein nachhaltiges Umweltmanagement, welches die strengen Anforderungen der EMAS-Verordnung 1 erfüllt und von dafür zugelassenen und unabhängigen Umweltgutachter*innen regelmäßig geprüft wird. Organisationen, die das geprüfte Umweltmanagement betreiben, legen sich Umweltziele fest und geben in einer Umwelterklärung Rechenschaft über die Umsetzung ihrer Ziele. Das Umweltmanagement der Augustana-Hochschule gibt es seit dem Jahr 2014. Es konnten bereits eine Reihe von Umweltzielen umgesetzt werden 2.
Die Verleihung der Urkunde erfolgte im Umweltministerium in Berlin durch Umweltministerin Svenja Schulze. Vertreterinnen und Vertreter aus dem Umweltteam der Hochschule durften die Urkunde entgegennehmen. Im anschließenden Fachgespräch fand ein offener und sehr interessanter Erfahrungsaustausch zwischen Vertreter*innen aller, für den EMAS-Award 2019 nominierten Organisationen (große, mittlere und kleine Organisationen aus den Bereichen Privatwirtschaft und öffentliche Verwaltung) statt. In Kurzvorträgen über die aktuelle Umweltpolitik (Klimaschutzprogramm und nachhaltiges Wirtschaften) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Klimamanagement in EMAS-Betrieben mit Praxiseinblicken sowie ein Bericht über aktuelle Aktivitäten in Österreich im Zusammenhang mit EMAS und Nachhaltigkeit in dortigen Unternehmen waren interessante Neuigkeiten zur Umweltarbeit zu erfahren.

1 Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2009 über die freiwillige Teilnahme von Organisationen an einem Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 761/2001, sowie der Beschlüsse der Kommission 2001/681/EG und 2006/193/EG
2 Umwelterklärung 2019 auf augustana.de/hochschule/umweltarbeit-fairtraide-university

Verleihung der Urkunde an die Augustana-Hochschule. Von links nach rechts:Werner Errerd, Ingrid Führhäußer, Umweltministerin Svenja Schulze,Elisabeth Helmreich, Anita Bogenreuther-Roth, Janina Veit Foto: Toni Kretschmer

"Judas" -- Theatergottesdienst am 24. November

Zum Stück "Judas" von Lot Vekemans findet am Sonntag der nächste Theatergottesdienst statt. Beginn ist um 11 Uhr in der Kapelle der Augustana-Hochschule.

Studierende und Dozierende der Hochschule befassen sich gemeinsam mit dem Ansbacher Theaterensemble mit den Fragen von Verrat, Schuld und Reue, die der „Monolog“ anhand der Person des Jüngers Judas aufwirft. 

Aufführungen finden noch am 22.11. um 19.30 Uhr und am 24.11. um 15 Uhr statt. Aufführungsort ist die Kapelle der Hochschule. Karten unter www.theater-ansbach.de oder an der Abendkasse im Pechmann-Haus.

 

Foto: Jim Albright

80. Geburtstag von Prof. Dr. Wolfgang Sommer

Im Beisein von vielen Ehrengästen hat die Augustana-Hochschule den 80. Geburtstag ihres emeritierten Professors für Kirchengeschichte, Prof. Dr. Wolfgang Sommer gefeiert. Den Festvortrag hielt Prof. em. Dr. Berndt Hamm (Erlangen/Ulm).

Die Rektorin, Prof. Dr. Heike Walz, konnte am 12. November zahlreiche Kolleginnen und Kollegen, ehemalige Assistierende, ehemalige und gegenwärtige Studierende sowie persönliche Freunde aus Nah und Fern im gut besetzten Pechmann-Haus begrüßen.

Die Nachfolgerin von Prof. Sommer, die jetzige Lehrstuhlinhaberin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, beschrieb in ihrer Laudatio den Werdegang des Jubilars von seiner Kindheit in Berlin über Studium und Vikariat bis hin zur Assistentur und Promotion an der Kirchlichen Hochschule Berlin, der Dozentur an der Theologischen Akademie Celle, der Habilitation in Göttingen und schließlich dem Lehrstuhl an der Augustana-Hochschule. Sie skizzierte Sommers Forschungsschwerpunkte: Schleiermacher und dessen geistige Umwelt; die altprotestantische Orthodoxie mit dem besonderen Fokus auf das obrigkeitskritische Wirken der damaligen lutherischen Hofprediger; sowie die Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus, u.a. mit Studien zu Wilhelm von Pechmann und Friedrich Veit.

Schneider-Ludorff dankte Sommer für die vielen Jahre der kollegialen Zusammenarbeit an der Hochschule. Sommer sei bei den Studierenden sehr beliebt gewesen und durch das Kirchengeschichtliche Repetitorium („Sommer/Klahr“) auch namensmäßig allseits bekannt. Im Dozierendenkollegium sei er hochgeschätzt und als sachorientierter, im Diskurs präsenter und wacher Wissenschaftler sowie bescheidener und anteilnehmender Kollege in bester Erinnerung.

Aus Anlass des Geburtstages war der emeritierte Erlanger Kirchenhistoriker Prof. Dr. Berndt Hamm nach Neuendettelsau gekommen. Hamms Vortrag über „Pfarrer und Prediger als ‚religiöse Dirigenten‘ des politisch-sozialen Zusammenlebens – das Beispiel des Ulmer Pfarrers Ulrich Krafft (gest. 1516)“ knüpfte an Sommers Untersuchungen zu Resilienz und Resistenz lutherischer Hoftheologen um 1600 an. Der „Freimut der Prediger gegenüber der Obrigkeit“ sei um 1500 größer gewesen als um 1600 und Ulrich Krafft sei ein besonderes Beispiel dafür. Als Angehöriger der Patrizier, als auch juristisch hoch gelehrter Theologe sowie durch die ideale Ausübung seines Amtes als Pfarrer in Ulm habe er einen immensen Einfluss auf den Rat der Stadt und damit das gesamte Gemeinwesen gehabt, wie seine Interventionen zur Armenfürsorge und gegen den Wucher zeigten.

Hamms Vortrag löste sichtbare Freude bei Sommer aus, der sich in seiner These bestätigt sah, dass die Charakterisierung der lutherischen Theologen als generell obrigkeitsergeben für die Zeit vor dem 19. Jahrhundert unzutreffend sei. Er dankte dem Festredner und allen Verantwortlichen der Hochschule für die inhaltliche Zusammenarbeit sowie die Organisation dieser Geburtstagsfeier.  

Der überaus spannende Abend wurde musikalisch umrahmt durch Theresa und Maximilian Braisch an Klarinette und Fagott, die Werke von Johann Friedrich Fasch, Tarquinio Merula sowie Carl Philipp Emmanuel Bach darboten. Ein Empfang schloss sich an.

Prof. Dr. Wolfgang Sommer

Prof. Dr. Wolfgang Sommer

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz

Theresa und Maximilian Braisch

Theresa und Maximilian Braisch

Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Prof. Dr. Berndt Hamm

Prof. Dr. Berndt Hamm

Ein erwartungsfrohes Publikum

Ein erwartungsfrohes Publikum

Prof. Dr. Sommer und Prof. Dr. Schneider-Ludorff

Prof. Dr. Sommer und Prof. Dr. Schneider-Ludorff

Prof. Dr. Hamm und Prof. Dr. Walz

Prof. Dr. Hamm und Prof. Dr. Walz

Prof. Dr. Schneider-Ludorff und Prof. Dr. Walz

Prof. Dr. Schneider-Ludorff und Prof. Dr. Walz

Nichtmehrfremde -- Semestereröffnung 2019/20

Mit Gottesdienst und Festakt wurde am 5. November das Wintersemester 2019/20 eröffnet. 179 Studierende sind an der Augustana-Hochschule eingeschrieben.

 

Was ist ein Fremder? Bleiben Fremdsprachen, die an der Augustana gelernt werden, fremde Sprachen und die Sprachdozierenden Fremdenführer? Und sind die Wohnheime Herbergen mit Fremdenzimmern? Wann sind Dozierende keine Fremden mehr – wenn sie im Gasthof „Keim“ Schäufele bestellen? Ist das Theologiestudium fremdartig oder gar befremdlich. Ist Gott ein Fremder?

Solche Fragen im Anschluss an Karl Valentin (Die Fremden, 1940) stellte Rektorin Prof. Dr. Heike Walz in ihrer Semestereröffnungsrede und probierte mit Unterstützung von Goethe, Derrida, Saint-Exupéry, Christian Strecker und Liesl Karlstadt sowie den Möglichkeiten ihrer Fachdisziplin Interkulturelle Theologie launige und ernst gemeinte Antworten aus. »Fremd ist der Fremde nur in der Fremde«, so Valentin, und eigentlich sei die Aufteilung in Fremde und Nichtfremde absurd. Walz überführte so in amüsanter Weise die aktuelle politische Diskussion um Fremdenfeindlichkeit in eine Ermunterung an alle Studierenden, sich in den Prozess von Fremdsein und Nichtmehrfremdsein an der Augustana hineinzubegeben und sich munter in das Studium und das Leben am Campus zu stürzen.

40 neue Studierende bat Walz anschließend auf die Bühne im Großen Hörsaal des Pechmann-Hauses, um sich in das „Goldene Buch“ der Immatrikulierten einzuschreiben: 34 Erstsemester, 3 internationale Studierende sowie 3 neue Studierende im Studiengang Pfarrverwalter*innen. Insgesamt, so Walz, würden nun 179 Personen an der Augustana studieren (incl. der Promovierenden).

Besonders begrüßte Walz Frau PD Dr. Kathrin Liess (LMU München), die im Wintersemester Prof. Dr. Michael Pietsch (Forschungssemester) im Fach Altes Testament vertritt.

Der Senior der Studierendenschaft, stud. theol. Hannes Oberhäußer, präsentierte das Semestermotto: „Irgendwo brennt’s immer“. Dabei seien nicht nur die Regenwälder gemeint, sondern auch das vielfältige Leben auf dem Campus der Augustana-Hochschule: Manche würden darauf brennen, die Freunde wiederzusehen, manch einem brenne die Seminararbeit auf den Nägeln und die Campusbeleuchtung brenne manchmal nicht, dafür aber viele Teelichte in der Kapelle. Die Augustana-Hochschule sei, so Oberhäußer, ein Leuchtturm, wo immer ein Licht brenne. Wichtig sei, auf die anderen Studierenden gut aufzupassen, denn bei dem oder der jeweils anderen könne immer ein viel schlimmeres Feuer brennen als bei einem selbst.

Stud. theol. Arne Käfer hatte die musikalische Untermalung für die Semestereröffnung übernommen. Mit seiner Gitarre bot er Musik von Bradley Cooper, Green Day und Kurt Frederic Kaiser dar: „Schöner als das Original“ (Walz).

Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen lud am Ende der Veranstaltung zu den sogenannten „Dozi Dates“, bei denen die neu an der Hochschule Angekommenen gruppenweise alle Lehrstühle und Professuren besuchen – ein wichtiger Schritt in Richtung „Nichtmehrfremdsein“.

Der Morgen hatte mit einer Andacht in der Kapelle begonnen. Hoenen ermutigte dabei durch die Auslegung der Tageslosung „Mache dich auf und werde Licht, denn dein Licht kommt“ zu einem „adventlichen“ Neuaufbruch ins Semester. Musikalisch gestaltet wurde die Feier durch den Posaunenchor der Hochschule und KMD Andreas Schmidt. Auch wurde der neue AStA vorgestellt und gesegnet.

Das Wintersemester 2019/20 dauert bis zum 20. Februar 2020.

 

Die neuen Studierenden werden begrüßt

Die neuen Studierenden werden begrüßt

Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

Professorinnen und Professoren lauschen der Ansprache

Professorinnen und Professoren lauschen der Ansprache

Der Posaunenchor

Der Posaunenchor

KMD Andreas Schmidt an der Orgel

KMD Andreas Schmidt an der Orgel

Segnung des AStA

Segnung des AStA

Begrüßung durch Rektorin Prof. Dr. Heike Walz

Begrüßung durch Rektorin Prof. Dr. Heike Walz

Stud. theol. Arne Käfer an der Gitarre

Stud. theol. Arne Käfer an der Gitarre

Rede des Seniors, stud. theol. Hannes Oberhäußer

Rede des Seniors, stud. theol. Hannes Oberhäußer

Hausmeister Werner Errerd lässt ein Licht brennen

Hausmeister Werner Errerd lässt ein Licht brennen

In Prof. Dr. Peter Oesterreichs Büro

In Prof. Dr. Peter Oesterreichs Büro

Dr. Simone Ziermann stellt den Lehrstuhl für Praktische Theologie vor

Dr. Simone Ziermann stellt den Lehrstuhl für Praktische Theologie vor

Prof. Dr. Markus Buntfuß und neue Studierende

Prof. Dr. Markus Buntfuß und neue Studierende

Interkulturelle Theologie bei Prof. Dr. Heike Walz

Interkulturelle Theologie bei Prof. Dr. Heike Walz

Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff im Gespräch

Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff im Gespräch

Prof. Dr. Renate Jost in ihrem Büro

Prof. Dr. Renate Jost in ihrem Büro

Dr. Christian Rose stellt den Lehrstuhl für Altes Testament vor

Dr. Christian Rose stellt den Lehrstuhl für Altes Testament vor

Gesprächsrunde bei Prof. Dr. Christian Strecker

Gesprächsrunde bei Prof. Dr. Christian Strecker

Ernährungsfragen sind hochaktuell!

Das Umweltteam der Hochschule befasst sich regelmäßig mit Fragen rund um die Ernährung durch die hochschuleigene Mensa. Dort wird täglich mit frischen Zutaten gekocht. Studierende nehmen in der Regel im Rahmen der Vollverpflegung an Frühstück, Mittag- und Abendessen teil.

In den vergangenen Semestern wurde häufig zum Thema „Häufigkeit von fleischhaltigen Mahlzeiten“ diskutiert und so hat sich aktuell ein Speisefolgenplan entwickelt, der nur noch zwei bis drei fleischhaltige Gerichte in der Woche vorsieht. Insgesamt wird mit wesentlich weniger Fett gekocht durch Reduzierung von fetthaltigen Zugaben wie Öle, Sahne, Butter und Käse. Ein reichhaltiges Salatbuffet mit frischen Salaten steht jeden Tag zur Auswahl.

Der Anteil an regionalen Lebensmitteln und Zutaten in Bio-Qualität wurde in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert. So verarbeitet die Mensa-Küche saisonales Gemüse aus dem nahe gelegenen Knoblauchsland (Landkreis Fürth). Rind- und Schweinefleisch beziehen wir überwiegend von zwei Metzgereien in der Umgebung.

Zum Wintersemester 2019/20 haben wir die Belieferung mit Frischeiern umgestellt auf Freiland-Bioeier, die wir von einem Bio-Hühnerhof aus dem Landkreis Ansbach beziehen. Milchprodukte (Käse, Joghurt, Sahne, Frischkäse, Sauerrahm, Frischmilch) und Mehl sowie Getreide und Müsli kaufen wir nur noch in zertifizierter Bio-Qualität (z.B. Demeter) und überwiegend von nahegelegenen Bio-Hofläden. Wir achten darauf, dass diese Produkte sowie Lebensmittel, die wir über den Großhändler beziehen, ausschließlich von Tieren stammen, die nicht mit genverändertem Futter gefüttert werden.

Selbstverständlich bieten wir als Fairtrade-University (Titelerneuerung im Juni 2019) ausschließlich Fairtrade-Kaffee an und viele weitere Fairtrade-Produkte beim Frühstücks-Buffet und zu Sitzungen der Hochschule.

Vegetarisches und veganes Essen sind und bleiben ein großes Thema, da immer mehr Studierende besonderen Wert auf nachhaltige Ernährung legen. Küche und Studierende arbeiten in einer Arbeitsgruppe eng zusammen, um den Speiseplan auf die Bedürfnisse der Studierenden abzustimmen. Dabei ist es uns wichtig, auf die Bedürfnisse Aller einzugehen und Menüs zur Auswahl anzubieten.
  
Umweltarbeit an der Augustana-Hochschule hat das Thema Ernährung besonders im Blick. Ziel ist die stetige und bedarfsgerechte Weiterentwicklung und Verbesserung des Speisenangebotes.

Elisabeth Helmreich
Umweltmanagementbeauftragte
31.10.2019

Kantatengottesdienst am Sonntag, 10. November, 11 Uhr in St. Laurentius

Die Reihe der Hochschulgottesdienste im Wintersemester wird mit einem festlichen Kantatengottesdienst begonnen. Das Vokalensemble der Augustana-Hochschule unter Leitung von KMD Andreas Schmidt singt Chorsätze aus der Kantate „Himmelskönig, sei willkommen“ von Johann Sebastian Bach.

Die Predigt hält Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen.

 

 

Theatergottesdienst "Amadeus"

Am Sonntag, den 27. Oktober, findet der nächste Theatergottesdienst statt. Thema ist Peter Shaffers Stück "Amadeus".

 

Peter Shaffers spannendes Portrait über den Ausnahmekünstler Wolfgang Amadeus Mozart ist Thema des von Studierenden der Augustana-Hochschule entwickelten und gemeinsam mit dem Ensemble des Theaters Ansbach durchgeführten Gottesdienstes, musikalisch gestaltet durch die neue Windsbacher Dekanatskantorin Stefanie Hruschka.

Beginn ist um 10.30 Uhr in St. Gumbertus, Ansbach. 

 

http://www.theater-ansbach.de/theater/amadeus/

Italienisch-deutsches Studienseminar in Lecce

Vom 3. bis zum 6. September 2019 veranstaltete die Augustana-Hochschule gemeinsam mit dem Dipartimento di Studi Umanistici der Università del Salento in Lecce (Apulien, Süditalien - ERASMUS Partnerhochschule der Augustana) ein internationales Studienseminar zum Thema "Antico o nuovo? Progresso e modernità nella prospettiva interconfessionale e interreligiosa", also: "Alt oder neu? Fortschritt und Modernität aus interkonfessioneller und interreligiöser Perspektive". Ein breites Panorama von Vorträgen unterschiedlicher Fächer und theologischer Disziplinen bot einen vielfältigen Eindruck von der historischen und systematischen Bedeutung der Frage nach dem, was in Religionen und in der Theologie dem zeitlichen Wandel unterworfen sei und was möglicherweise - als Wesen oder Kern? - überzeitliche Geltung beanspruchen könnte.

Neben den Fächern der evangelischen und katholischen Theologie lieferten zu dem interdisziplinären Seminar auch die Philosophie, die Altertumskunde und die Islamwissenschaft wertvolle Beiträge, die nicht zuletzt im aktuellen Gegenwartsbezug - Welche Rolle spielt das Christliche in der säkularen Welt westlicher Gesellschaften? Brauchen wir einen "modernen" Islam? - zum Nachdenken und zur Diskussion anregten. Der Austausch zwischen italienischen und deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmern führte dabei immer wieder zu ähnlichen, aber auch zu sehr verschiedenen Blickwinkeln, Ansätzen und Ergebnissen - methodisch, argumentativ und inhaltsbezogen.

Durch einen Abendvortrag, den Prof. Dr. Alberto Melloni (Bologna) bei der Fondazione Div.ergo im Stadtzentrum hielt, ergab sich eine spannende Weitung des Studienseminars in die Öffentlichkeit Lecces hinein – nicht zuletzt durch das theologisch, gesellschaftlich und kirchenpolitisch kontroverse Thema des Vortrags: „La coppia cristiana ancora possibile?“.

So war das Seminar seinerseits für alle eine spannende interkulturelle Erfahrung, die sich nicht auf den Hörsaal beschränkte, sondern auch in den zahlreichen Kaffeepausen, den gemeinsamen Mittagessen und dem deutsch-italienischen Abschlussabend fortsetzte. Ein reichhaltiges Begleitprogramm mit Stadtführung in Lecce, Exkursionen nach Gallipoli und Otranto rundete das Seminar so ab, dass einerseits der Zauber des Salento und seiner Hauptstadt aufschien, andererseits auch vor Ort die Relevanz des Tagungsthemas ersichtlich wurde - war doch der Stiefelabsatz Italiens als Schauplatz unzähliger friedlicher und kriegerischer Kulturbegegnungen schon immer eine "interkulturelle und interreligiöse Region par excellence".

An dem Studienseminar nahmen in der Delegation der Augustana insgesamt zehn Personen teil, darunter fünf Dozierende (Rektorin Prof. Dr. Heike Walz, Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, Prof. Dr. Markus Buntfuß, PD Dr. Ingo Klitzsch und PD Dr. Markus Mülke) sowie fünf Studierende. Die gesamte Veranstaltung wurde vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen des Förderprogramms "Hochschuldialog mit Südeuropa" finanziell großzügig gefördert. Dem DAAD, der Università del Salento, dem Dipartimento di Studi Umanistici und vor allem dem verantwortlichen Kollegen in Lecce, Prof. Dr. Alessandro Capone, sei an dieser Stelle für die Gastfreundschaft und die schönen, fruchtbaren Tage in Lecce von Herzen gedankt!

Seminarprogramm

Hörsaalgebäude der Università del Salento (Lecce)

Hörsaalgebäude der Università del Salento (Lecce)

Porta Napoli (Lecce)

Porta Napoli (Lecce)

Dom (Lecce)

Dom (Lecce)

Italienische Kollegen aus Lecce und Rom

Italienische Kollegen aus Lecce und Rom

Prof. Dr. Alberto Melloni (Bologna)

Prof. Dr. Alberto Melloni (Bologna)

Teilnahme im Hörsaal

Teilnahme im Hörsaal

Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff mit Prof. Pagani und Dr. Navarra (Islamwissenschaft)

Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff mit Prof. Pagani und Dr. Navarra (Islamwissenschaft)

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz mit dem Rektor der Università del Salento, Prof. Dr. Fabio Pollice

Rektorin Prof. Dr. Heike Walz mit dem Rektor der Università del Salento, Prof. Dr. Fabio Pollice

Augustana-Delegation in Otranto

Augustana-Delegation in Otranto

Otranto am Abend

Otranto am Abend

Mal im Wasser

Mal im Wasser

In Otranto mit Prof. Dr. Alessandro Capone

In Otranto mit Prof. Dr. Alessandro Capone

Italienisch-deutscher Abschlussabend

Italienisch-deutscher Abschlussabend

So war’s!

So war’s!

Sprachkurswanderung 2019

Über 65 Studierende nehmen seit Anfang September an den Intensivsprachkursen der Augustana-Hochschule in Hebräisch, Griechisch und Latein teil. Am 26. September führte die traditionelle Sprachkurswanderung nach Wolframs-Eschenbach.

Schatzübergabe

Einen "Schatz" in Gestalt von 11 Aktenordnern mit akribisch beschrifteten Fotos von Taufsteinen aus allen Epochen und Regionen konnte Professor Dr. Klaus Raschzok für den Lehrstuhl für Praktische Theologie in Empfang nehmen.

Die Neuendettelsauer Feierabenddiakonisse Schwester Dorothea Nägelsbach hatte diese Sammlung ein ganzes Leben lang zusammengetragen und gepflegt. Nun sei es altersbedingt Zeit, so meinte sie, den Schatz in andere Hände zu geben. Professor Dr. Klaus Raschzok betonte, dass diese einmalige Materialsammlung Forscherinnen und Forschern, die zur Geschichte des Taufsteines arbeiten möchten, zukünftig über die Bibliothek der Augustana-Hochschule zugänglich gemacht werde. Er danke Schwester Dorothea Nägelsbach herzlich für das Vertrauen, das sie mit der „Schatzübergabe“ in die Augustana-Hochschule und in zukünftige Forschergenerationen lege.


Foto: Schwester Dorothea Nägelsbach beim Blättern in ihrer Sammlung

 
 
 
 


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