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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Szene in der Bibliothek

Aktuelles von der AHS

Aktuelle Nachrichten im Wintersemester 2022/2023

Alle Meldungen im Überblick

Predigtreihe "Von Gott gesehen"

Rund um die Jahreslosung von 2023 „Du bist ein Gott, der mich sieht“ (1. Mose 16,13) rankt sich die kleine Predigtreihe der Augustana-Hochschule im Januar und Februar 2023, zu der herzlich eingeladen wird.

Drei Gottesdienste in St. Laurentius nähern sich diesem Thema von verschiedenen Seiten: Am 15. Januar (11 Uhr) predigt Prof. Dr. Stefan Seiler, Alttestamentler und Dozent für biblisches Hebräisch. Einen Abendgottesdienst am 29. Januar (18 Uhr) hält die Professorin für Praktische Theologie, Prof. Dr. Sonja Keller gemeinsam mit Studierenden. Den Abschluss macht Pfr. Johannes Weidemann, Assistent am Lehrstuhl für Systematische Theologie, am 12. Februar (11 Uhr).

Die reiche musikalische Ausgestaltung liegt jeweils beim Hochschulkantor, KMD Andreas Schmidt.

 

15. Januar, 11 Uhr: 2. Sonntag nach Epiphanias

Prof. Dr. Stefan Seiler

 

29. Januar, 18 Uhr: Letzter Sonntag nach Epiphanias

Prof. Dr. Sonja Keller mit Studierenden

 

12. Februar, 11 Uhr: Sexagesimae

Pfr. Johannes Weidemann

 

 

Bilder und Eindrücke von einer Iran-Studienreise

Im September 2022 unternahm eine Gruppe von Studierenden und Gästen der Augustana-Hochschule unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Pietsch und Dr. Christian Rose eine Studienreise in den Iran. Das Ziel waren kulturhistorisch bedeutsame Stätten, aber auch Begegnungen und Gespräche mit Menschen in den Städten und Dörfern dieses Landes.

Am 9. Januar 2023 um 19 Uhr berichten Teilnehmer*innen der Reise im Hörsaal IV des Pechmann-Hauses von ihren Eindrücken und zeigen Bilder, die sie gemacht haben und die Ihnen wichtig geworden sind. Herzliche Einladung!

Wenn Sie online teilnehmen möchten, schreiben Sie bitte eine Mail an christian.rose@augustana.de; Sie erhalten dann den Link zur Zoom-Sitzung.

Trauer um Prof. Dr. Hans Schneider

Die Augustana-Hochschule trauert um Professor Dr. Hans Schneider, der am 25. Dezember 2022 im Alter von 81 Jahren verstorben ist. Schneider war 1982 bis 1988 Professor für Kirchen- und Dogmengeschichte an der Augustana, von 1985 bis 1987 deren Rektor.

Hans Schneider wurde 1941 in Marburg geboren und studierte Evangelische Theologie in Marburg, Zürich und Göttingen. Nach dem Vorbereitungsdienst versah er eine Assistentur am Lehrstuhl von Bernd Moeller in Göttingen, worauf er 1982 als Professor für Kirchengeschichte nach Neuendettelsau berufen wurde. 1988 erhielt er den Ruf auf die Professur für Kirchengeschichte am Fachbereich Evangelische Theologie der Universität Marburg, wo er bis zu seiner Emeritierung 2006 wirkte.

Forschungsschwerpunkte von Hans Schneider waren Luther und der Orden der Augustinereremiten (2009 legte er eine wichtige Neudatierung von Luthers Romreise vor), die Pietismusforschung sowie die hessische Territorialkirchengeschichte und die Geschichte der Universität Marburg.

Die Augustana bleibt ihm und seinem Wirken in Dankbarkeit verbunden. Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und seiner Familie.

Der dreieinige Gott lasse ihn von Angesicht zu Angesicht schauen, was er anderen sein Leben lang verkündigt hat.

Die Trauerfeier findet am Donnerstag, den 5. Januar 2023, um 14.00 Uhr in der Evangelischen Kirche in Marburg-Cyriaxweimar statt, mit anschließender Bestattung auf dem dortigen Friedhof.

 

Prof. Dr. Christoph Asmuth

Rektor

Weihnachtssingen, Weihnachtsabendmahl und Weihnachtsgottesdienste

Es geht eilends auf Weihnachten zu. Herzliche Einladung zu einigen besinnlichen Veranstaltungen und Gottesdiensten.

Mittwoch, 21. Dezember, 20.15 Uhr

Weihnachtssingen (Hörsaal IV)

Die Advents- und Weihnachtszeit ist in besonderer Weise eine Zeit des Singens. Singen kann man alleine – schöner ist es jedoch, mit anderen zusammen zu singen. Das wollen am kommenden Mittwoch im Rahmen eines Weihnachtssingens tun. Jeder und jede ist eingeladen, Liedwünsche mitzubringen. Auch musikalische Vortragsstücke oder kleine Sketche sind willkommen nach dem Motto „Wer ko, der däf“. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung soll insgesamt nicht länger als 90 Minuten dauern.

Ich bin ganz gespannt auf die Liedwünsche und Beiträge und freue mich auf das gemeinsame Singen!

gez. Andreas Schmidt, KMD

 

Donnerstag, 22. Dezember, 20.15 Uhr

Weihnachtsabendmahl (Kapelle)

Bevor Studierende und Dozierende den Campus für die Weihnachtspause verlassen. lädt Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen zum traditionellen Weihnachtsabendmahl in der Kapelle ein. Im Anschluss gibt es an der Feuertonne vor dem Pechmann-Haus Punsch und Knabbereien. Der Posaunenchor spielt.

 

Samstag, 24. Dezember, 16.30 Uhr

Christvesper am Campus (vor der Kapelle)

Pfarrerin Julia Hoffmann und Pfarrer Daniel Hoffmann

 

Samstag, 24. Dezember, 18.30 Uhr

Christvesper in Unterrottmannsdorf

Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

 

Sonntag, 25. Dezember, 9 Uhr

Weihnachtsgottesdienst in Unterrottmannsdorf

Pfarrer Matthias Weiß

 

Sonntag, 8. Januar, 9 Uhr

Gottesdienst in Unterrottmannsdorf

Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

Internationale Akademische Konsultation „Theologie interkulturell – Die Zukunft der akademischen Theologie an kirchlichen Hochschulen“

Zum ersten Mal begegneten sich vom 1.bis 4. Dezember 2022 Rektoren, Dekane und Professor:innen aus sämtlichen Partnerhochschulen der Augustana-Hochschule persönlich. Anlass war die Akademische Konsultation im Rahmen des 75jährigen Jubiläums der Augustana mit spannenden Vorträgen zu aktuellen Herausforderungen der Theologie im 21. Jahrhundert in Afrika, Asien, Lateinamerika, den USA und Europa.

 

Das Netz unserer Partnerhochschulen spannt sich über den ganzen Globus nach Hongkong, Südafrika, Tansania, Brasilien, Costa Rica, USA, Rumänien, Italien und Frankreich. Diese Vielfalt macht den Reiz von ,Theologie interkulturell‘ aus. Solch einen bereichernden Partnerhochschulaustausch hatten sie noch nicht erlebt, betonten die Gäste.

Dozierende und Studierende der Augustana-Hochschule ergriffen in den Räumen des Centrums Mission EineWelt Neuendettelsau die Gelegenheit, mit den internationalen Gästen ins Gespräch zu kommen. Aus erster Hand erfuhren wir voneinander, welche theologischen Herausforderungen zurzeit unter den Nägeln brennen.

Theologie steht gegenwärtig im Zeichen von Mission, Diakonie und Ökumene. In Hongkong gilt Mission – im Sinne von Verkündigung und Diakonie – als die „Mutter der Theologie“, betonte Simon Chow, Neutestamentler am Lutheran Theological Seminary.

In rumänisch-orthodoxer Theologie geht „alle Diakonie vom Altar aus“, so Vasile Stanciu, Liturgiewissenschaftler an der Babeș-Bolyai-Universität Cluj-Napoca/Klausenburg. Den Geist der Ökumene zu pflegen, sei unter postsowjetischen Bedingungen besonders wichtig, auch als „kulturelle Ökumene“, „die von musi­ka­li­schen und künstlerischen Aktivitäten getragen wird“. Der Chor der Augustana kommt bereits in den Genuss eines solchen Austauschs zu liturgischen Gesängen.

Die Christentumsgeschichte wird neu geschrieben. Alberto Melloni, römisch-katholischer Kirchenhistoriker an der Universität Modena und Reggio Emilia in Bologna, führte humorvoll zeitbedingte Prämissen und Engführungen der europäischen Ökumenegeschichte vor Augen.

Lateinamerika hat sich längst verabschiedet von dieser klassischen eurozentrischen Kirchengeschichtsschreibung, so Karla Koll, Historikerin und Theologin an der Lateinamerikanischen Biblischen Universität in San José in Costa Rica. Das neue Modell sei eine Religionsgeschichtsschreibung, welche die immense Diversität an alltäglichen religiösen Praktiken, Narrativen und Glaubensvorstellungen indigener und interkultureller Gemeinschaften – insbesondere von Frauen – zutage fördere.

Christlicher Nationalismus, politische Polarisierung und institutioneller Rassismus sind aktuelle Herausforderungen am Wartburg Theological Seminary in Dubuque/Iowa in den USA, so die Systematische Theologin Kristin J. Largen. In den jüngst veröffentlichten Stellungnahmen der Evangelisch-Lutherischen Kirche der USA tritt sie für eine inklusive Gemeinschaft mit der afroamerikanischen Bevölkerung und Native Americans ein.

Die Theologie muss dekolonisiert werden. Reginald W. Nel, Dekan und Missionstheologe an der Stellenbosch Universität in Südafrika, nahm uns auf eindrückliche Weise mit in gegenwärtige institutionelle Transformationsprozesse, orientiert an der Confession of Belhar von 1986. Im Widerstand gegen die bis heute wirkmächtige ,weiße‘ rassistisch-koloniale Apartheidstheologie sei Einheit nur durch Versöhnung und Gerechtigkeit möglich. „We are still grappling“ (Wir ringen noch), sagte er.

Diese Beschreibung trifft auch auf Frankreich und Deutschland zu. Gilles Vidal, Dekan der Faculté Libre de Théologie Protestante de Montpellier, Historiker der Zeitgeschichte und Missionstheologe, unterstrich den dekolonisierenden Effekt des akademischen Austauschs zwischen Frankreich, Neukaledonien und Marokko, gefördert durch die Missionsgesellschaft CEVAA (Communauté d’Églises protestantes en Mission) französischsprachiger protestantischer Kirchen in allen Kontinenten. Seiner Erfahrung nach gehören „Ideologiekritik“ an der kolonialen Geschichte der Sklaverei, „epistemologische Reflexion“ und „transformative Praxis“ zusammen.

Angesichts der deutschen Geschichte des Nazismus, Antisemitismus und Kolonialismus „muss unser theologisches Denken dekolonisiert werden“, stellte Heike Walz, Interkulturelle Theologin an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau, fest. Aktuelle Debatten über das Relief von Wilhelm Löhes (1808-1872) Mission in Fürth sind ein Beispiel. Eine „dekoloniale Hermeneutik des Schweigens und Zuhörens“ kann von indigenen Qom/Toba Kirchen in Argentinien gelernt werden und dekoloniale Religionswissenschaft ließe sich am Beispiel von Menschenrechten und Tanz einüben.

Pfingstlich-charismatische Bewegungen sind zugleich eine Herausforderung und Chance, so lautete das Thema des Abschlusspodiums. Wilhelm Wachholz, Rektor und Kirchenhistoriker an den Faculdades EST in São Leopoldo in Brasilien, lud zu einer „radikalen Selbstkritik“ ein, da der Protestantismus durch seine „rationale Botschaft“ an Boden verloren habe; gleichzeitig sei aus lutherischer Sicht die in Brasilien gegenwärtig verbreitete „Wohlstandsreligion“ kritisch zu sehen.

Roger M. Wanke, Alttestamentler an der Lutherischen Fakultät der Theologie in São Bento do Sul, unterstrich den Beitrag der Theologie für die Gesellschaft. Am Beispiel von Hiob machte er eine biblische Theologie stark, die sich Luthers Dreiklang von oratio, meditatio und tentatio zu Herzen nehme und so „vor Gott“ bleibe und „mit Gott“ spreche.

Faustin L. Mahali, Neutestamentler und stellvertretender Vizekanzler der Tumaini Universität in Makumira in Tansania, machte den vitalen Beitrag der befreienden afrikanischen Theologien seit dem 20. Jahrhundert stark. Angesichts der charismatischen Bewegungen beobachte er jedoch eine Leerstelle, nämlich „Erlösung und Heil des Menschen sowohl in körperlicher, geistiger, sozialer, ökologischer als auch spiritueller Hinsicht zu betrachten“. Für eine alltagsrelevante Theologie seien praktische Module von Anfang an mit dem universitären Theologiestudium zu verzahnen.

Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und Honorarprofessor für Systematische Theologie und Theologische Gegenwartsfragen in Bamberg und Außerordentlicher Professor für Systematische Theologie und Ekklesiologie in Stellenbosch, rundete die Konsultation mit seinem Vortrag über „Doing Public Theology in the One World“ ab. Er entfaltete Wegmarken einer schöpfungstheologischen, prophetischen und ökologischen Öffentlichen Theologie im Zeichen des Klimawandels. Als neu gewählter Vorsitzender des Zentralausschusses des Ökumenischen Rates der Kirchen ließ er Erfahrungen aus dem beeindruckenden ökumenischen Geist der Gemeinschaft auf der letzten Vollversammlung des ÖRK in Karlsruhe einfließen.

An diesen Tagen waren viele Sprachen zu hören, u.a. Rumänisch, Brasilianisch, Spanisch, Französisch, Swahili, Italienisch, Englisch oder Deutsch, in den Gesprächen auf dem Weg zum Kaffee, während des Ausflugs zum Nürnberger Christkindlesmarkt oder auf den Spazierwegen zu den Feierlichkeiten in der Augustana. Markus Mülke, Klassischer Philologe und Leiter des International Office, und Sung Kim, Studienleiter im Referat Bildung Weltweit in Mission EineWelt, stellten schriftliche und simultane Übersetzungen der englisch- und deutschsprachigen Vorträge zur Verfügung, eine wichtige Bereicherung für den Austausch und die Vernetzung.

Die Inspirationen aus der Konsultation haben unser Nachdenken über die zukünftige Forschung und Lehre der ,Theologie interkulturell‘ beflügelt. Wir freuen uns auf die geplante Publikation der Beiträge.

 

15. Dezember 2022, Prof. Dr. Heike Walz

Die internationalen Gäste auf dem Gruppenfoto: Simon Chow, Kenneth Tsang, Sung Kim, Eberhard Bons, Otfried Czaika, Gilles Vidal, Wilhelm Wachholz, Roger Wanke, Karla Koll, Heike Walz, Reginald W. Nel, Faustin Mahali, Miklós Kőszeghy, Vasile Stanciu, Krastu Banev, Stefan Iloaie, Frau Kőszeghy, Gabriele Hoerschelmann, Markus Mülke. Foto: Geraldo Grützmann

Weitere Fotos: Thomas Nagel, Reginald W. Nel, Daniel Weitz

 

Gruppenbild internationaler Gäste mit Landesbischof und Dozierenden

Gruppenbild internationaler Gäste mit Landesbischof und Dozierenden

Einzug internationaler Gäste

Einzug internationaler Gäste

Wolfgang Huber, Heike Walz, Reginald Nel

Wolfgang Huber, Heike Walz, Reginald Nel

Moritz Fischer, Simon Chow, Christian Strecker, Heinrich und Deborah Bedford-Strohm

Moritz Fischer, Simon Chow, Christian Strecker, Heinrich und Deborah Bedford-Strohm

Deborah und Heinrich Bedford-Strohm, Tobias Friedlein, Sung Kim

Deborah und Heinrich Bedford-Strohm, Tobias Friedlein, Sung Kim

Studierende; am Mikrofon Tim Jesberger

Studierende; am Mikrofon Tim Jesberger

Landesbischof mit Gästen

Landesbischof mit Gästen

Diskussion

Diskussion

Heinrich Bedford-Strohm

Heinrich Bedford-Strohm

Reginald Nel und Heike Walz

Reginald Nel und Heike Walz

Internationale Gäste vor dem Festgottesdienst

Internationale Gäste vor dem Festgottesdienst

Markus Mülke, Heike Walz, Reginald Nel

Markus Mülke, Heike Walz, Reginald Nel

Karla Koll und Faustin Mahali

Karla Koll und Faustin Mahali

Roger Wanke

Roger Wanke

Wilhelm Wachholz

Wilhelm Wachholz

Gilles Vidal, Lothar Vogel, Christin Langer, Gabriele Hoerschelmann

Gilles Vidal, Lothar Vogel, Christin Langer, Gabriele Hoerschelmann

Sung Kim

Sung Kim

Karla Koll

Karla Koll

Heike Walz

Heike Walz

Gabriele Hoerschelmann

Gabriele Hoerschelmann

Faustin Mahali

Faustin Mahali

75jähriges Jubiläum der Augustana-Hochschule

Mit Festakt, Ball und Festgottesdienst hat die Augustana-Hochschule Neuendettelsau ihr 75jähriges Jubiläum gefeiert. Die Festredner stellten dabei die weiter wachsende Bedeutung der Hochschule für die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern heraus. Gleichzeitig fand in Kooperation mit Mission EineWelt eine internationale Konsultation zum Thema „Theologie Interkulturell. Zur Zukunft akademischer Theologie an kirchlichen Hochschulen“ statt.

Den Anfang der Feierlichkeiten machten am Freitagnachmittag (2. Dezember) eine Sitzung der „Freundinnen und Freunde der Augustana-Hochschule“ und der Willkommenskaffee für Ehemalige und gegenwärtige Studierende in der Mensa. Bei letzterem waren auch die Delegierten der Konsultation eingeladen und nutzten die Gelegenheit zur Begegnung. Der Rektor, Prof. Dr. Christoph Asmuth und Doris Reinelt, die Beauftragte für Alumni-Arbeit der Hochschule, gratulierten den Gästen, die vor 25, 50 oder mehr Jahren ihr Studium begonnen hatten. Prof. Dr. Stefan Seiler berichtete von der Sitzung der „Freundinnen und Freunde“ und warb für die Mitgliedschaft.

Beim Festakt am Freitagabend gratulierte das für die Augustana-Hochschule zuständige Mitglied des Landeskirchenrats, Oberkirchenrat Stefan Reimers, der Hochschule zu ihrem Geburtstag und dankte für die hervorragende Zusammenarbeit. Die Augustana sei ein „Kraftort der Landeskirche“, an dem „mitten in der Krise“ Neues entstehe. Prof. Dr. Peter Dabrock, Sprecher des Fachbereichs Evangelische Theologie der FAU Erlangen-Nürnberg, schloss sich den Glückwünschen an. Forschung und Lehre an der Augustana seien von Teamspirit und gemeinschaftlichem Leben geprägt. Dabrock lud zu weiterer und engerer Zusammenarbeit ein. Kreisrat Gerhard Korn überbrachte die Grüße von Landrat und Kreistag und verwies auf die Vorreiterrolle der Augustana für die Hochschulen im Landkreis Ansbach und die Chancen ihrer „vermeintlichen Ländlichkeit“.

Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff stellte den Hauptredner des Abends vor, den ehemaligen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Huber. Dieser erinnerte in seinem Vortrag daran, dass die Augustana als Antwort auf eine Krise, den Nationalsozialismus und den damit verbundenen Missbrauch von Glaube und Religion, entstanden sei. Die die Kirchen momentan beschäftigenden Krisen seien keine Frage der Systemrelevanz und auch nicht allein eine Folge der Säkularisierung, sondern eine „Resonanzkrise“ (im Anschluss an die Begrifflichkeit des Soziologen Hartmut Rosa) und damit verbunden eine Vertrauenskrise. Enttäuschungen müssten aufgearbeitet werden. Statt Resignation sei Innovation gefragt, um auf das Auseinanderdriften der gesellschaftlichen Gruppen zu reagieren. Im Mittelpunkt der Reformbestrebungen müsse der Gottesdienst stehen, da hier nicht nur die „bewirkende“, sondern insbesondere die „bezeugende Kirche“ deutlich werde.

Rektor Prof. Dr. Christoph Asmuth bedankte sich im Namen der Hochschule für diesen Vortrag, den er als „tolles Geschenk“ und „Aufgabenpaket für die Zukunft“ würdigte. Im Anschluss wurde die Jubiläumsfestschrift „Theologische Aufbrüche. Perspektiven für Theologie und Kirche im 21. Jahrhundert“ überreicht. In aller Fragmentarität – so die Herausgeber – werde hier an der notwendigen Verständigung von Theologie und Kirche gearbeitet. Der Abend, der musikalisch von stud. theol. Franka Plössner (Klarinette) und KMD Andreas Schmidt (Klavier) gestaltet wurde, mündete in einen Empfang in der Mensa.

Der Samstagabend (3. Dezember) stand ganz im Zeichen des studentisch organisierten Augustana-Balls. Dem Motto „Es war einmal…“ angemessen waren die Vorlesungsräume vom Lustausschuss unter Leitung von Kulturreferent stud. theol. Benedict Seidel zu märchenhaften Festsälen umgestaltet worden. Mit gutem Essen und Trinken und viel Musik, die auch die Ehrengäste, Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm und seine Frau Deborah, auf die Tanzfläche lockte, verging der Abend viel zu schnell.

Der Festgottesdienst am 2. Adventssonntag (4. Dezember) in St Laurentius begann mit einem großen Einzug des gesamten Senats und der internationalen Gäste aus den Partnerhochschulen. Landesbischof Prof. Dr. Bedford-Strohm ergriff die Chance der erneuerten Perikopenordnung und predigte über das 2. Kapitel des Hohenliedes. Angesichts der Bedrohungen unserer Zeit sei die darin gepriesene Lust am Leben ein hoffnungsvoller und adventlicher Impuls für die „Arbeit für eine bessere Welt“. Neuendettelsau sei ein idealer Ort für die zur Bewältigung der Herausforderungen dringend nötige Bildung. Hier würden junge Menschen in einer Atmosphäre der tätigen Nächstenliebe und eines universalen Horizonts für den Pfarrberuf ausgebildet. Durch die Nähe zu Diakonie und Mission EineWelt sei ein akademischer Elfenbeinturm keine Option. Die „lebenszugewandten Worte“ des Hohenliedes, die – so der Landesbischof – ganz ähnlich in den vielen, an der Augustana entstandenen Liebesbeziehungen gesprochen worden sein dürften, seien eine Quelle der Kraft und der Hoffnung.

Oberkirchenrat Stefan Reimers führte den neuen Rektor, Prof. Dr. Christoph Asmuth, in sein Amt ein. Die Besetzung des Rektorenamtes durch einen Professor für Philosophie sei Symbol der Interdisziplinarität auch über die Theologie hinaus, die für heutige Theologie lebenswichtig sei. Er wünschte dem Rektor Erfolg und Beharrlichkeit für sein Amt und segnete ihn gemeinsam mit Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff und dem Senior der Studierendenschaft, stud. theol. Alexander Cenner, für seinen Dienst. Anschließend feierte die große Gemeinde ein festliches Abendmahl, musikalisch unterstützt vom Chor der Hochschule unter KMD Andreas Schmidt, dem Blechbläserquintett Onoldia-Brass aus Ansbach sowie Kantor Martin Binder.

Grußworte des Oberkirchenrats, des Neuendettelsauer Bürgermeisters Christoph Schmoll sowie des Seniors der Studierendenschaft und ein festliches Mittagessen am Campus der Hochschule schlossen sich an.

Link zur Festpredigt des Landesbischofs

 

Fotos: Daniel Weitz und Tim Wagner

Gruppenbild nach dem Festgottesdienst

Gruppenbild nach dem Festgottesdienst

Willkommenskaffee

Willkommenskaffee

Die Jubilare mit Doris Reinelt und Rektor Prof. Dr. Christoph Asmuth

Die Jubilare mit Doris Reinelt und Rektor Prof. Dr. Christoph Asmuth

Oberkirchenrat Stefan Reimers

Oberkirchenrat Stefan Reimers

Prof. Dr. Peter Dabrock

Prof. Dr. Peter Dabrock

Kreisrat Gerhard Korn

Kreisrat Gerhard Korn

KMD Andreas Schmidt und stud. theol. Franka Plößner

KMD Andreas Schmidt und stud. theol. Franka Plößner

Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Huber

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Huber

Übergabe der Festschrift

Übergabe der Festschrift

Christoph Asmuth, Gury Schneider-Ludorff, Wolfgang Huber, Stefan Reimers

Christoph Asmuth, Gury Schneider-Ludorff, Wolfgang Huber, Stefan Reimers

Büchertisch

Büchertisch

Ein märchenhafter Hörsaal

Ein märchenhafter Hörsaal

Geschmücktes Foyer im Pechmannhaus

Geschmücktes Foyer im Pechmannhaus

Vor dem Tanz spielt der Posaunenchor

Vor dem Tanz spielt der Posaunenchor

Beim Tanz

Beim Tanz

Der Lustausschuss

Der Lustausschuss

St. Laurentius

St. Laurentius

Aufstellung zum Einzug

Aufstellung zum Einzug

Der Hochschulchor

Der Hochschulchor

Festlicher Einzug

Festlicher Einzug

Festlicher Einzug

Festlicher Einzug

Prorektorin Prof. Dr. Sonja Keller

Prorektorin Prof. Dr. Sonja Keller

Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm

Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm

Sonja Keller, Heinrich Bedford-Strohm, Alexander Cenner, Stefan Reimers, Gury Schneider-Ludorff, Christoph Asmuth

Sonja Keller, Heinrich Bedford-Strohm, Alexander Cenner, Stefan Reimers, Gury Schneider-Ludorff, Christoph Asmuth

Einführungshandlung

Einführungshandlung

Segnung

Segnung

Beim Abendmahl

Beim Abendmahl

Gury Schneider-Ludorff, Stefan Reimers, Janning Hoenen, Heinrich Bedford-Strohm, Sonja Keller

Gury Schneider-Ludorff, Stefan Reimers, Janning Hoenen, Heinrich Bedford-Strohm, Sonja Keller

Feierlicher Auszug

Feierlicher Auszug

Exkursion ins Landeskirchliche Archiv

Am Freitag, den 18. November 2022 fuhren die Teilnehmenden des kirchengeschichtlichen Proseminars zum Thema „Confessio Augustana“ gemeinsam mit Kursleiter Dr. Tobias Jammerthal ins Landeskirchliche Archiv nach Nürnberg.

Dort erläuterte uns Dr. Daniel Schönwald zunächst einige Grundlagen der Arbeit des Landeskirchlichen Archivs und dessen Geschichte. Danach bekamen wir eine Führung durch die sieben Etagen des imposanten Gebäudes, wobei der Höhepunkt sicher die Präsentation einer Flugschriftensammlung mit original Dürer-Stichen war. Nach der Führung durften die Studierenden selbst einige Bücher aus der Reformationszeit, die im Landeskirchlichen Archiv lagern, inhaltlich untersuchen und begutachten.

Stud. theol. Lukas Büttner

Im Archiv

Im Archiv

Im Archiv

Im Archiv

Im Archiv

Im Archiv

Im Archiv

Im Archiv

Im Archiv

Im Archiv

Im Archiv

Im Archiv

Im Archiv

Im Archiv

Im Archiv

Im Archiv

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Im Archiv

Im Archiv

Im Archiv

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Im Archiv

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Im Archiv

Im Archiv

Im Archiv

Im Archiv

Im Archiv

Im Archiv

Im Archiv

Im Archiv

Im Archiv

Eva-Susanne Graffmann ist neue Leiterin der Augustana-Bibliothek

Die Augustana-Hochschule freut sich, mit Dipl.-Bibl. Eva-Susanne Graffmann eine neue Bibliotheksleiterin gefunden zu haben.

Eva-Susanne Graffmann ist auf der Ostalb aufgewachsen und begann 1997 das Studium des Bibliothekswesens in Hannover. Studienbegleitend absolvierte sie Praktika an der Staatsbibliothek Berlin und der Universität Sofia.

Seit Oktober 2001 ist sie an der Bibliothek Augustana-Hochschule beschäftigt. Zu Beginn nur für die Medienerwerbung zuständig, wurden die Aufgaben in den folgenden Jahren durch Retrokatalogisierungs-Projekte bei ortsansässigen Spezialbibliotheken sowie weiteren Aufgaben im Rahmen des bibliothekarischen Geschäftsgangs ergänzt. Darüber hinaus eröffneten sich  Möglichkeiten, in der Erstellung und Pflege der Website aktiv zu werden.

Graffmann ist Nachfolgerin von Dipl.-Bibl. Armin Stephan, der zum Juli in den Ruhestand gegangen ist. 

Das Bibliotheks-Team mit Dipl.-Bibl. Markus Bomba und Kathrin Wild wird außerdem durch Luisa Dölker verstärkt.

Zentrale Herausforderung für Graffmann mit Team wird sein, gemeinsam mit den Gremien der Hochschule eine Zukunftsvision für die Bibliothek zu entwickeln. Dafür fand im November unter großer Beteiligung der Studierenden- und Dozierendenschaft ein Themenabend zur „Zukunft der Bibliothek – Bibliothek der Zukunft“ statt.

 

Dipl.-Bibl. Eva-Susanne Graffmann mit der ehemaligen Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Dipl.-Bibl. Eva-Susanne Graffmann mit der ehemaligen Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Konzert zum Semesterbeginn: „300 Jahre Wohltemperiertes Klavier“

Im abendlichen Konzert zum Semesterbeginn stand das Wohltemperierte Klavier von Johann Sebastian Bach in Mittelpunkt, ein musikgeschichtlich hochbedeutendes Werk, dessen Erstpublikation sich in diesem Jahr zum 300. Mal jährt. Als Künstler war Torsten Laux zu Gast, Professor für künstlerisches und liturgisches Orgelspiel an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf und an der Hochschule für Evangelische Kirchenmusik in Bayreuth. In der Form eines Gesprächskonzerts wurde die musikalische Darbietung ergänzt durch Erläuterungen zu den Werken.

Laux formte die Präludien und Fugen Bachs auf dem Bechstein-Flügel des Hörsaals zu höchst individuell gestalteten Miniaturen, mal mit spielfreudig-virtuoser, mal mit klangsinnlicher, mal mit kontemplativer Gestalt. Dabei wusste er die Möglichkeiten des modernen Instruments in kundiger wie geschmackvoller Weise einzusetzen. In seinen Anmerkungen gab der Künstler Einblicke in die barocke Musiktheorie. Die ausgearbeitete Affekten- und Figurenlehre dieser Zeit stand ganz im Dienst der musikalischen Rhetorik. Die damals neuen wohltemperierten Stimmungssysteme machten zudem ein Spiel in allen Tonarten möglich, ohne dass der klangliche Charakter der einzelnen Tonarten verloren ging. Dies war eindrucksvoll an den einzelnen Stücken abzulesen. Im ernsten, „dorischen“ Präludium in d-Moll eröffneten sich ganz andere Klangwelten als in der heiteren Cis-Dur-Fuge, in der Laux ein Zwitschern der Vögel hörte. Bemerkenswert ist die anhand der cis-Moll-Fuge geäußerte Einsicht in den begrenzten Erkenntnisgewinn, den musikwissenschaftliche Analyseansätze für die Werkinterpretation bringen. Die Bachsche Musik entzieht sich letztlich der gedanklichen Erschließung. Allein in seiner Eigenschaft als Klangereignis hat das Werk Bestand.

Am Ende des Konzerts stand eine angeregte Diskussion mit dem Publikum über inhaltliche und interpretatorische Fragen.

Andreas Schmidt, KMD

Fotos: John Benedikt Pohler

Gegenstand des Konzerts war das Wohltemperierte Klavier von Johann Sebastian Bach

Gegenstand des Konzerts war das Wohltemperierte Klavier von Johann Sebastian Bach

Hochschulkantor KMD Andreas Schmidt begrüßt die Gäste und führt in das Konzertprogramm ein

Hochschulkantor KMD Andreas Schmidt begrüßt die Gäste und führt in das Konzertprogramm ein

Prof. Laux am Flügel…

Prof. Laux am Flügel…

…und am Vortragspult des Hörsaals IV

…und am Vortragspult des Hörsaals IV

Semestereröffnung Winter 2022/23

An der Augustana-Hochschule ist das Wintersemester 2022/23 eröffnet worden, in dem die Hochschule ihr 75jähriges Jubiläum feiert.

In der Andacht zum Semesterbeginn ermutigte Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen mit Jeremia 1,7 („Sage nicht, ich bin zu jung“) zum Aufbruch in Theologie und Kirche und segnete die neuen Mitarbeiterinnen der Bibliothek sowie den AStA. Musikalisch gestaltet wurde der geistliche Auftakt vom Posaunenchor unter Leitung von stud. theol. Moritz Weidt sowie cand. theol. John Pohler und stud. theol. Tim Wagner an der frisch überholten Orgel.

Beim anschließenden Festakt im Pechmann-Haus hieß der neue Rektor, Prof. Dr. Christoph Asmuth, alle Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden willkommen und pries die Gemeinschaft des Augustana-Campus als „milde Salbe in der Krisenzeit“. Besonders begrüßte er die 11 Erstsemester sowie zahlreiche Studierende aus dem Ausland und wünschte ein ertragreiches und trotz vielfältiger Veranstaltungen entspanntes Semester.  

Der Senior, stud. theol. Alexander Cenner, verkündete das Semestermotto: Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!

Die musikalische Umrahmung lag bei stud. theol. Georg von Bismarck, stud. theol. David Lintzmeyer sowie stud. theol. Franka Plössner.

Alle neu an die Hochschule gekommenen Studierenden konnten anschließend in den sogenannten „Dozi-Dates“ sämtliche Professor*innen in ihren Büros besuchen und so einen ersten Kontakt zu den Lehrstühlen und Professuren knüpfen.

Im Wintersemester stehen eine Reihe besonderer Veranstaltungen an:

Am Buß- und Bettag (16. November, 19 Uhr) und zum Ende der Ökumenischen Friedensdekade feiert die Augustana gemeinsam mit Diakoneo einen Abendmahlsgottesdienst in St. Laurentius im Zeichen des Nagelkreuzes von Coventry.  

Am Augustana-Tag begeht die Hochschule ihr 75jähriges Jubiläum: Dazu wird der ehemalige Ratsvorsitzende der EKD, Prof. Dr. Wolfgang Huber zum Festvortrag erwartet (Freitag, 2. Dezember, 18 Uhr). Am Samstag, 3. Dezember, findet der traditionelle Ball der Studierenden statt. Am Sonntag, 4. Dezember, ist um 10 Uhr Festgottesdienst mit Einführung von Prof. Dr. Christoph Asmuth als Rektor. Die Festpredigt hält Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, der Hochschulchor unter Leitung von KMD Andreas Schmidt präsentiert festliche Chormusik von John Rutter, Vytautas Miškinis u.a. Zudem veranstalten aus Anlass des Jubiläums Augustana und Mission EineWelt eine internationale Konsultation zum Thema „Theologie Interkulturell. Zur Zukunft akademischer Theologie an kirchlichen Hochschulen“, zu der Delegierte aus vielen Partnerhochschulen erwartet werden.

Im Januar/Februar wird es eine kleine Predigtreihe von Hochschulgottesdiensten geben. Thema ist „Von Gott gesehen“.

Das Wintersemester 2022/23 dauert bis zum 16. Februar 2023.

Fotos: John Benedikt Pohler

Andacht

Andacht

Segnung der neuen Mitarbeiterinnen und des AStA

Segnung der neuen Mitarbeiterinnen und des AStA

stud. theol. Georg von Bismarck

stud. theol. Georg von Bismarck

Rektor Prof. Dr. Christoph Asmuth

Rektor Prof. Dr. Christoph Asmuth

Begrüßung der Erstsemester

Begrüßung der Erstsemester

stud. theol. David Lintzmeyer

stud. theol. David Lintzmeyer

Senior stud. theol. Alexander Cenner

Senior stud. theol. Alexander Cenner

Verwaltungsleiterin Elisabeth Helmreich

Verwaltungsleiterin Elisabeth Helmreich

stud. Teresa Schulte und stud. theol. Franka Plößner

stud. Teresa Schulte und stud. theol. Franka Plößner

Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

„Leuchtturmprofessur“ für Feministische Theologie und Gender Studies feiert 25jähriges Jubiläum

Mit einem großen Festakt ist an der Augustana-Hochschule das 25jährige Jubiläum der Dozentur/Professur für Feministische Theologie und Gender Studies gefeiert worden. Gemeinsam mit Festrednerin Prof. Dr. Mira Sievers (Berlin) entwickelten verschiedene Theologinnen „Perspektiven für Feministische Theologie und Gender Studies für die Zukunft“.

Rektor Prof. Dr. Christoph Asmuth begrüßte das zahlreich erschienene Publikum zur Jubiläumsfeier dieser „letzten vollen Professur dieser Sorte“. Es handle sich um eine „Leuchtturmprofessur“, auf welche die Hochschule und mit ihr die Bayerische Landeskirche besonders stolz sei.

Die Inhaberin der Professur, Prof. Dr. Uta Schmidt, verwies in ihrer Einführung auf das sehr verbreitete Staunen, dass es an einer evangelischen Hochschule solch eine Professur gebe. Charakteristisch für das Profil der Professur sei die Verschränkung von Geschlechter- und Gerechtigkeitsfragen. Themen seien hier beispielsweise Vulnerabilität und Resilienz. Forschungsschwerpunkt sei aktuell das aus den aktuellen Krisen (Klimanotstand, Ukraine-Krieg) neu erwachte Interesse an der Apokalyptik. Insgesamt gehe es darum, wie aus Theorien der feministischen Forschung sowie der Gender und Queer Studies explizit feministisch-theologische Themen würden.

Die ehemalige Professorin für Feministische Theologie und Frauenfragen, Prof. em. Dr. Renate Jost dankte zunächst der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern für Errichtung und Erhalt sowohl der Professur als auch der Augustana-Hochschule insgesamt. Sie schilderte anschließend die Entwicklung der Dozentur von der Aufbauzeit, in der in guter Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen die interdisziplinäre Ausrichtung etabliert wurde, über die ab 2000 aufkommende innerkirchliche Spardiskussion, die viel Aufklärungsarbeit über Inhalt und Bedeutung der Dozentur gegenüber den Entscheidungsträger*innen nötig werden ließ, bis hin zur Verwandlung der Dozentur in eine Professur im Jahr 2003. Dies habe zur Schärfung des interdisziplinären, internationalen und interreligiösen Profils und zur Gründung des Internationalen Instituts für Feministische Forschung in Theologie und Religion im Jahr 2008 geführt. Im gleichen Jahr sei die Professur verstetigt worden, was neue Forschungstätigkeit ermöglicht habe. In Vorbereitung auf die Neuausschreibung der Stelle nach Emeritierung von Prof. Jost sei der Name der Professur zu „Feministische Theologie und Gender Studies“ aktualisiert worden.

Höhepunkt des Abends war der Festvortrag von Juniorprofessorin Dr. Mira Sievers (HU Berlin) mit dem Thema „Feministische Islamische Theologie. Das Beispiel der Ehe in der islamischen Ethik“. Anknüpfend an die Situation im Iran gab Sievers einen kurzen historischen Überblick über die Entwicklung des Feminismus im Islam. Sei im späten 19. Jahrhundert zunächst ein „Kolonialer Feminismus“ entstanden, der sich für eine Überwindung der Unterdrückung der Frau in islamischen Ländern durch eine Abwendung vom Islam einsetzte, habe später ein „Muslimischer Feminismus“ mit Argumenten des islamischen Modernismus für mehr Frauenrechte gekämpft. Seit den 1990er Jahren habe sich ein „Islamischer Feminismus“ entwickelt, der durch den Koran begründet für die Gleichberechtigung von Mann und Frau argumentiert habe. Dessen hermeneutische Prämissen seien seit den 2000er Jahren zunehmend kritisiert worden.

Feministische islamische Theologie finde, so Sievers, momentan vor allem in der Koranauslegung, aber auch der Rechtsauslegung statt. In anderen Disziplinen befinde sich diese Perspektive erst in den Anfängen, v.a. in der Ethik. Den Begriff „Ethik“ gebe es jedoch eigentlich in der herkömmlichen islamischen Theologie nicht – er sei eine „phänomenologische Vorkennzeichnung“, die gegenseitige Verständigung ermögliche, aber auch Missverständnisse hervorrufe.

Am Beispiel der Ehe bzw. dem Akt der Unterzeichnung des Ehevertrags nach Islamischen Recht zeigte Sievers detailliert, welches Frauenbild in der Tradition vorherrscht und welche Verschiebungen auftreten, wenn sich die Annahmen über Frauen verändern.

Insgesamt betonte Sievers, dass Feministische Islamische Theologie möglich und notwendig, eine Ausweitung der feministischen Perspektive über die Koranauslegung hinaus auf andere Disziplinen dringend nötig sei. Die Genderperspektive habe eine große Bedeutung für die Vergegenwärtigung und Aktualisierung der islamischen Theologie.

Die anschließende Podiumsdiskussion mit Pfarrerin Christine Stradtner als Moderatorin und Prof. Dr. Uta Schmidt, Prof. Dr. Heike Walz, Prof. Dr. Sievers sowie Charlotte Jacobs und Carlotta Israel (beide wissenschaftliche Mitarbeiterinnen LMU München) als Diskutantinnen vertiefte Aspekte des Festvortrags und beleuchtete zahlreiche Facetten Feministischer Theologie und Gender Studies heute. Einig waren sich die Podiumsteilnehmerinnen, dass Feministische Theologie und Gender Studies nur interkulturell und interreligiös sein können, wenn sie gesellschaftsrelevant sein sollen.

Die musikalische Gestaltung des Abends lag bei stud. theol. Franka Plössner.

Fotos: John Benedikt Pohler

Prof. Dr. Uta Schmidt

Prof. Dr. Uta Schmidt

Prof. em. Dr. Renate Jost

Prof. em. Dr. Renate Jost

Juniorprofessorin Dr. Mira Sievers

Juniorprofessorin Dr. Mira Sievers

Das Podium

Das Podium

(von links) Carlotta Israel, Heike Walz, Charlotte Jacobs, Christine Stradtner, Renate Jost, Mira Sievers, Uta Schmidt

(von links) Carlotta Israel, Heike Walz, Charlotte Jacobs, Christine Stradtner, Renate Jost, Mira Sievers, Uta Schmidt

Religion and Theology in Public Life in Tansania: Gemeinsames Seminar mit Makumira University und Inter-Faith Centre Zanzibar

Studierende aus Tansania, Neuendettelsau und Erlangen erlebten auf dem Campus der Tumaini University Makumira gemeinsames Studieren und Leben. Das Inter-Faith Centre vermittelte engagierte Wege des interreligiösen Dialogs für den Frieden in Sansibar. Möglich wurde diese Studienreise vom 2.-17. September 2022 durch die trilaterale Kooperation von Prof. Dr. Heike Walz, Augustana-Hochschule mit Prof. Dr. Andreas Nehring, FAU Erlangen und Pfarrer Michael Seitz, Mission EineWelt Neuendettelsau.

Karibu – ein herzliches Willkommen auf Swhahili bereiteten uns die tansanischen Studierenden und Dozierenden auf dem Campus der Tumaini University Makumira, inmitten blühender Bäume und Bananenstauden. Dreizehn Theologiestudierende der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania (ELCT) waren aus fast allen Regionen angereist. Sie teilten mit unseren dreizehn Studierenden der Evangelischen Theologie, manche auch im Lehramtsstudium für Religion, Mathematik, Englisch an der FAU Erlangen, eine Woche lang ihr Leben in den Gästehäusern. Es wurde eine unvergessliche Erfahrung.

Der Trip im Kleinbus Daladala nach Arusha führte uns auch in das Old Boma Museum. Es dokumentiert die lange, gewaltvolle Kolonialgeschichte Deutschlands (1890-1918) und Englands (1920-1961) wie auch die Widerstandskämpfe bis zur Unabhängigkeit 1964. 

Spannend waren die vorbereiteten Referate der Studierenden und Dozierenden über die gegenwärtige Rolle der Religionen und Kirchen in der Gesellschaft in Tansania und Deutschland. Öffentlichkeit wie auch kontextuelle Öffentliche Theologien (public theologies) existieren nicht einfach, sondern müssen angesichts der aktuellen Krisen geschaffen werden, und dies angesichts der regionalen Unterschiede und ethnischen Gruppen in Tansania. Auch die regionalen und landeskirchlichen Eigenheiten in Deutschland traten im Vergleich zutage. Lebhafte Diskussionen entzündeten sich im Hörsaal und bei tansanischem kahawa (auf Swahili Kaffee) und würzigem Masala Tee in den Pausen zu Gender-, Menschenrechtsfragen,  pentekostal-charismatischen Bewegungen und die Koexistenz der Religionsgemeinschaften. An die kirchlichen Upendo Media in Tansania stellten die Studierenden kritische Fragen: Befeuern sie Konflikte? Oder haben sie eine Policy, Konflikte zu entschärfen?

Viel Spaß bereitete ein Rollenspiel, in dem drei fiktive religiöse Gemeinschaften die Aufgabe hatten, ein gemeinsames Jugendcamp zu organisieren. Ähnlichkeiten mit der Realität waren nicht rein zufällig.  Begeistert waren wir vom universitären Cultural Arts Centre. Künstler:innen forschen über Musikstile, Musikinstrumente und Tänze in Tansania. Eine Kostprobe ihrer Performances boten sie uns auf der Bühne dar.

Vice Chancellor Prof. Dr. Joseph Parsalaw der Makumira University und Prof. Dr. Faustin Mahali, Deputy Vice Chancellor for Administration, bereiteten uns als Kolleg:innen aus Franken einen herzlichen Empfang. . Als Dank für das gelungene Joint Seminar überreichten Fatuma Seleman und Faraja Mwakyomo stellvertretend für die Makumira Studierenden unserem tansanisch-deutschen Dozierendenteam mit Prof. Dr. Suzana Sitayo und Prof. Dr. Nehemiah Moshi ein Zertifikat. Der Abschied fiel allen schwer, doch wir hoffen, dass wir uns beim Gegenbesuch 2023 in Neuendettelsau wiedersehen werden.

Die Teammitglieder des ZanzibarInter-Faith Centre(ZANZIC) beeindruckten uns in der zweiten Woche durch ihr profiliertes Engagement für interreligiöse Friedensarbeit, insbesondere mit der Jugend, Frauengruppen und Repräsentanten der Religionsgemeinschaften. 2009 war es von der ELCT gegründet worden und gibt inzwischen sein Know-How an andere ostafrikanische Länder weiter. Mit dem Joint Commitee of Religious Leaders for Peace durften wir uns bei einem Meeting über gegenwärtige interreligiöse Probleme und Chancen in Tansania und Deutschland austauschen. Nach Möglichkeit besprechen sie aktuelle Problem gemeinsam, nach dem Motto: ,Einheit ist unsere Stärke‘ (Unity is Strength).  (Foto 11: Meeting Religious Leaders) Sansibar ist im Vergleich zum Festland überwiegend muslimisch geprägt. Das interreligiöse Zusammenleben gehört zum Stadtbild und zum Alltag. Ein Ausflug führte uns zur ältesten Moschee in Kizimkazi, die 1107 erbaut wurde und bis heute als Gebetsraum dient.

Die Anglikanische Kirche Church of Christ dokumentiert mit einer Ausstellung die drastische Geschichte des transatlantischen Sklav:innenhandels. Im lutherischen Gottesdienst in Magharibi, an dem wir teilnahmen, segnete Pfarrer Shukuru S. Maloda, Leiter des ZANZIC, die neuen Kirchenvorsteher:innen ein.

Sansibar ist die Insel der Gewürze. Eine Spice Tour ließ uns diesen Reichtum schmecken und sehen. Die Freddy Mercury Bar und die sansibarische Taarab Musik hatten es uns angetan, so auch das Swahili Motto pole pole – slow down.

Der Augustana-Hochschulstiftung, den Freundinnen und Freunden der Augustana-Hochschule und dem Afrika-Referat von Mission EineWelt danken wir für ihre freundliche finanzielle Förderung der Augustana-Studierenden.

Prof. Dr. Heike Walz

 

Fotos: Teresa Schulte, Andreas Fuchs, Heike Walz

 

Campus Makumira

Campus Makumira

Prof. Nehemiah Moshi

Prof. Nehemiah Moshi

Boma Museum Resistance against Colonialism

Boma Museum Resistance against Colonialism

Joint Seminar

Joint Seminar

Cultural Arts Center

Cultural Arts Center

Meeting mit Vice Chancellor Parsalaw

Meeting mit Vice Chancellor Parsalaw

Deputy Vice Chancellor Faustin Mahali

Deputy Vice Chancellor Faustin Mahali

Dozierende mit Zertifikat und Fatuma Seleman und Faraja Mwakyomo

Dozierende mit Zertifikat und Fatuma Seleman und Faraja Mwakyomo

Religious Leaders

Religious Leaders

Anglikanische Kirche und Moschee Sansibar

Anglikanische Kirche und Moschee Sansibar

Kizimkazi Moschee

Kizimkazi Moschee

Gottesdienst in Magharibi

Gottesdienst in Magharibi

Gewürznelken

Gewürznelken

Freddy Mercury Bar

Freddy Mercury Bar

Slow Down Pole Pole

Slow Down Pole Pole

Der Chor »Psalmodia Transylvanica« zu Gast an der Augustana-Hochschule

Im September hat der Männerchor »Psalmodia Transylvanica« von der Fakultät für Orthodoxe Theologie an der Babeş-Bolyai-Universität Cluj/Klausenburg (Rumänien) die AHS besucht. Dank der organisatorischen Vorbereitung durch Hochschulpfarrer Dr. Janning Hoenen und Akad. Direktor PD Dr. Markus Mülke konnten die Gäste auf dem Campus untergebracht und verpflegt werden.

Am Montag, 19. September gab es einen Austausch mit den Gästen, vorbereitet von einigen Studierenden unter Begleitung von Markus Mülke. Im lockeren Rahmen entwickelten sich anregende Gespräche über gesellschaftliche und theologische Fragen. Dabei wurde deutlich, in welch hohem Maße Kirche und Kultur in Rumänien miteinander verwoben sind. Insbesondere die Musik und das Singen wurden von den Gästen immer wieder als unverzichtbare Elemente des Glaubens und der Liturgie betont.

Am darauffolgenden Tag gestaltete der Chor zusammen mit Hochschulkantor KMD Andreas Schmidt ein fulminantes Konzert in St. Laurentius. Die elf Herren des Chores beeindruckten die zahlreich erschienenen Zuhörer mit geistlichen und weltlichen Stücken aus ihrer rumänischen Heimat. Dabei gelang es dem Leiter Prof. Dr. Vasile Stanciu mit seinem zurückhaltenden Dirigat, der Musik gleichzeitig Präzision und einen ausgesprochen tänzerischen Duktus zu verleihen. KMD Andreas Schmidt interpretierte Orgelwerke von Arvo Pärt und Olivier Messiaen, die einen reizvollen stilistischen Kontrast zum Gesang des Chores bildeten. Stehende Ovationen am Ende des Konzerts waren ein beredter Ausdruck für die Begeisterung des Publikums über die dargebotene Musik.

 

Andreas Schmidt, KMD

 

Engagierte Gespräche beim Begegnungsabend im Hörsaal IV (Foto: Fabian Kern)

Engagierte Gespräche beim Begegnungsabend im Hörsaal IV (Foto: Fabian Kern)

Als Leitfaden für den Austausch hatten die Studierenden Fragen vorbereitet (Foto: Fabian Kern)

Als Leitfaden für den Austausch hatten die Studierenden Fragen vorbereitet (Foto: Fabian Kern)

Prof. Dr. Vasile Stanciu begrüßt das Konzertpublikum in St. Laurentius (Foto: John Benedikt Pohler)

Prof. Dr. Vasile Stanciu begrüßt das Konzertpublikum in St. Laurentius (Foto: John Benedikt Pohler)

Der Chor während des Konzerts (Foto: John Benedikt Pohler)

Der Chor während des Konzerts (Foto: John Benedikt Pohler)

KMD Andreas Schmidt an der Steinmeyer-Orgel (Foto: John Benedikt Pohler)

KMD Andreas Schmidt an der Steinmeyer-Orgel (Foto: John Benedikt Pohler)

Zum Konzert waren zahlreiche Zuhörer aus dem Ort und aus der Hochschule erschienen (Foto: John Benedikt Pohler)

Zum Konzert waren zahlreiche Zuhörer aus dem Ort und aus der Hochschule erschienen (Foto: John Benedikt Pohler)

Fairtrade University Augustana-Hochschule - Fairtrade Town Neuendettelsau : Zusammen sind wir stark!

Eine gemeinsame Fairtrade-Aktion zum Neuendettelsauer Dorffest am 18. September 2022

Das Regenwetter am Sonntag, den 18. September 2022 hielt Ausstellerinnen und Aussteller nicht davon ab, gut gelaunt ihre Informations- und Präsentationsstände zum Neuendettelsauer Dorffest aufzubauen und mit vielen interessierten Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen.

Fairtrade ist in Neuendettelsau schon lange Zeit etabliert über den EineWeltladen von Mission EineWelt sowie über die erfolgreichen Kampagnen vor Ort „Fairtrade Town Neuendettelsau“ und „Fairtrade University Augustana-Hochschule“. Die Augustana-Hochschule ist seit dem Jahr 2017 Fairtrade University. Studierende und Mitarbeitende engagieren sich aktiv für einen fairen Campus. Praktisch wird dies über ein vielfältiges Angebot an fairen Produkten in der Hochschul-Gastronomie und im von Studierenden betriebenen EineWelt-Cafe am Campus umgesetzt.

Dank der bereitwilligen Unterstützung vieler Geschäfte hat die Gemeinde Neuendettelsau seit dem Jahr 2019 die Auszeichnung Fairtrade Town. So lag es nahe, dass sich beide Teams der Fairtrade-Steuerungsgruppen zusammentun, um einen gemeinsamen Informations-/Verkaufsstand am Neuendettelsauer Dorffest zu betreiben.

Am Stand lagen eine Reihe von Informationsbroschüren über den fairen Handel und Rezepthefte mit vielen gesunden und leckeren Speisen zur Zubereitung mit fair gehandelten Produkten bereit. Besucherinnen und Besucher freuten sich über die kostenlose Schokolade zum Probieren und natürlich konnte man fair gehandelte Lebensmittel, wie z.B. Kaffee und Fruchtgummi erwerben. Mit im Angebot waren handwerklich hergestellte Produkte für den täglichen Gebrauch, die sich sehr gut auch als Geschenk eignen, z.B. Einkaufskörbe und farbenfrohe Topfuntersetzer aus Filz.

Fairtrade ist natürlich noch viel mehr als „nur“ faire Produkte. Menschen in über 70 Ländern des globalen Südens können über Fairtrade unter besseren Arbeitsbedingungen aus eigener Kraft selbstbestimmt ihren Lebensunterhalt für sich und ihre Familien verdienen, profitieren von der Stärkung ihrer Rechte und erlangen Know-How auch über so wichtige Themen wie den Umweltschutz.

Elisabeth Helmreich
Mitglied im Fairtrade Steuerungsteam
Augustana-Hochschule

Fairtrade-Stand am Neuendettelsauer Dorffest, 18.09.2022, Elisabeth Helmreich

Fairtrade-Stand am Neuendettelsauer Dorffest, 18.09.2022, Elisabeth Helmreich

Trauer um Dr. h.c. Ruth Lapide

Die Augustana-Hochschule betrauert den Tod von Ruth Lapide. Sie war Ehrendoktorin unserer Hochschule und auch Lehrbeauftragte für jüdische Theologie.

Besonders beeindruckend im Kontext der vielfältigen Stimmen im jüdisch-christlichen Dialog war, dass sie immer „Tacheles“ geredet hat. Doch neben ihrer Kritik an der langen Geschichte und Aktualität des christlichen Antisemitismus hat sie gleichzeitig den christlichen Glauben akzeptiert und als potenziell nicht judenfeindlich verstanden.

Für eine ausführliche Würdigung der Bedeutung von Ruth Lapide für den christlich-jüdischen Dialog verweisen wir auf die Laudatio für Ruth Lapide aus Anlass der Verleihung der Ehrendoktorwürde.

יהי זכרונה לברכה 

Möge ihr Andenken zum Segen sein

 

Laudatio von Prof. Dr. Wolfgang Stegemann 

Sprachkurswanderung 2022

Seit Anfang September haben die Intensivsprachkurse der Augustana-Hochschule in Hebräisch, Griechisch und Latein begonnen. Die traditionelle Sprachkurswanderung führte am 9. September wieder einmal nach Wolframs-Eschenbach.

Ökumenischer Sommerkurs in Rom am Centro Melantone 2022

Vom 2. bis 10. September fand wieder der Ökumenische Sommerkurs in Rom am Centro Melantone statt. 16 Theologiestudierende aus allen Teilen Deutschlands und Norwegens nahmen an dem Kurs unter der Leitung von Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, Pfr. Martin Bräuer DD (Konfessionskundliches Institut Bensheim) und Pfrin. Dr. Vanessa Bayha (Studienleiterin Centro Melantone) teil.

Neben den Referaten (zu Ökumene, katholischer Kirchengeschichte und Systematik und zur Stadtgeschichte Roms), die vormittags gehalten wurden, standen nachmittags Exkursionen zu bedeutenden Kirchen, antiken römischen Stätten, Katakomben und Stadtführungen auf dem Plan. Die Begegnung mit Menschen in Rom und Umgebung, wie Pfr. Dr. Michael Jonas (Christuskirche Rom), P. Dr. Augustinus Sänger OSB (Dikasterium für die Förderung der Einheit der Christen), Prälat Oliver Lahl (Deutsche Botschaft am Heiligen Stuhl), einem Mitglied der Gemeinschaft Sant‘ Egidio und einem Mönch der Abtei Grottaferrata, kam nicht zu kurz. Die Abende klangen meist bei Abendspaziergängen, Gelato (das für manche auch schon das Zweite am Tag war) aus.

stud. theol. Alexander Cenner; stud. theol. Markus Schmitt

Bilder: Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff; stud. theol. Alexander Cenner; stud. theol. Justin Gedikoglu

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Eindrücke vom Sommerkurs 2022

Wechsel im Rektorat

Am 1. September 2022 übernimmt turnusgemäß Prof. Dr. Christoph Asmuth mit dem Amt des Rektors die Leitung der Augustana-Hochschule.

Prof. Dr. Christoph Asmuth ist seit dem Sommersemester 2020 Inhaber des Lehrstuhls für Philosophie.

Das Amt der Prorektorin übernimmt Prof. Dr. Sonja Keller, die den Lehrstuhl für Praktische Theologie innehat.

Prof. Dr. Christoph Asmuth
Prof. Dr. Sonja Keller
Prof. Dr. Sonja Keller

Semesterschluss

Mit Andacht und Grußworten zum Semesterschluss ist das Sommersemester 2022 zu Ende gegangen. Im Schatten am Rande des Sportplatzes am Hochschulcampus versammelten sich dazu knapp hundert Studierende und Dozierende.

Nach einem anregenden, aber ebenso anstrengenden Semester habe jeder und jede Erholung und Ruhe nötig, so Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen in seiner Ansprache. Wie das Volk Israel in Salomos Tempel einen Ort der Ruhe bekommen habe, so könne der Campus, besonders aber die vorlesungsfreie Zeit ein Vorgeschmack auf die Zeit der Ruhe und des Friedens sein, nach der sich die Menschen heute sehnen.

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, die zum Ende des Semesters ihr Rektor*innen-Amt turnusgemäß an Prof. Dr. Christoph Asmuth weitergeben wird, dankte allen Mitarbeitenden, Dozierenden und Studierenden für alles Engagement in diesem herausfordernden Semester, besonders den AStA-Mitgliedern. Sie verabschiedete die frisch Examinierten sowie diejenigen Studierenden, die an einen anderen Studienort wechseln.

Seniora stud. theol. Idgie Dietl erinnerte an das Semestermotto „Mach mer’s schön!“ Dies sei durch Lehrveranstaltungen und viele Feste in Präsenz gelungen, insbesondere durch eine bei allen ausgeprägte Vorsicht und Fürsorge für die Gemeinschaft am Campus.

Prorektor Prof. Dr. Christoph Asmuth bedankte sich bei der scheidenden Rektorin und überreichte – als Philosoph selbstverständlich Experte für die Übergabe von Ideen – eine Orch-Idee.

Der Semesterschlussakt wurde musikalisch vom Posaunenchor der Hochschule gestaltet. Ein gemeinsames Abendessen vor der Mensa schloss sich an.

Die vorlesungsfreie Zeit endet am 7. November 2022. Schon ab 6. September beginnen die Intensiv-Sprachkurse.

 

Fotos: John B. Pohler

Schlusssegen durch Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

Schlusssegen durch Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

Posaunenchor

Posaunenchor

Hochschulgemeinde

Hochschulgemeinde

Gemeindereferentin Antonia Schmidt

Gemeindereferentin Antonia Schmidt

Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Dank an den AStA

Dank an den AStA

Seniora stud. theol. Idgie Dietl

Seniora stud. theol. Idgie Dietl

Augustana-Tag Sommer 2022

Zum 75. Jubiläum feierte die Hochschule einen ausgiebigen Sommer-Augustana-Tag. Höhepunkte waren das Festkonzert des Windsbacher Knabenchors, die Antrittsvorlesung von Oberkirchenrat Prof. Dr. jur. Hans-Peter Hübner, der TheoCup und das Sommerfest der Studierenden sowie der Festgottesdienst mit Einführung von Prof. Dr. Christoph Asmuth, Prof. Dr. Sonja Keller und Prof. Dr. Uta Schmidt und Verabschiedung von Prof. Dr. Renate Jost.

Den Auftakt bildete das Festkonzert des Windsbacher Knabenchors am Donnerstag in der Laurentiuskirche. Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass der Auftritt der Windsbacher Knabenchors bei der Eröffnung der Augustana-Hochschule 1947 gleichzeitig der erste Auftritt dieses Chors unter diesem Namen war – somit der Chor und die Hochschule einen gemeinsamen Geburtstag feiern könnten. Mit einem Programm aus geistlichen und weltlichen Liedern – darunter viele Auftragskompositionen zum 75. Jubiläum des Chores – präsentierten sich die Chorsänger in gewohnter Prägnanz und Intensität. Das Festkonzert war gleichzeitig der letzte Auftritt des berühmten Knabenchors unter Leitung von KMD Martin Lehmann in Kernfranken.

Der Freitagnachmittag begann wie üblich mit einem Zusammensein der „Freundinnen und Freunde der Augustana-Hochschule“. Bei diesem durch Doris Reinelt von der Hochschul- und Alumniförderung organisierten Treffen von ehemaligen und gegenwärtigen Studierenden  und Dozierenden gab es in der Mensa Kaffee und Kuchen und eingehende Gespräche.

Der Abend gehörte der feierlichen Antrittsvorlesung von Oberkirchenrat Prof. Dr. Hans-Peter Hübner, Mitglied des Landeskirchenrates, Leiter der Abteilung E „Gemeinden, Kirchensteuer und Kirchenverfassung“ im Landeskirchenamt und seit 2019 Honorarprofessor an der Augustana-Hochschule. Laudator Prof. Dr. Klaus Raschzok stellte Hübner als eines der Mitglieder der Kirchenleitung vor, die in stetem Austausch mit der wissenschaftlichen Theologie stünden. Er habe sich insbesondere durch die Neuausgabe des Standardwerks „Evangelisches Kirchenrecht in Bayern“ (München 3. Auflage 2022) und als langjähriger Lehrbeauftragter für Kirchenrecht an der Augustana-Hochschule bei Studierenden, Pfarrer*innen und Fachkolleg*innen großes Ansehen erworben. Die Veröffentlichung des Kommentars zur „Verfassung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern“ (München 2021) weise ihn erneut als führenden Experten für evangelisches Kirchenrecht aus. In seinem Vortrag präsentierte Hübner detailliert und kenntnisreich einen Durchgang durch die Verfassung der ELKB, in ständigem Vergleich und Rückbezug auf die entsprechenden Verfassungstexte bzw. Verfassungsentwürfe anderer Landeskirchen. Besonderes Augenmerk richtete er dabei auf die in letzter Zeit vorgenommenen Ergänzungen der Präambel sowie diejenigen Abschnitte der Verfassung, für die ein Anpassungsbedarf diskutiert wird (z.B. bei den Amtszeiten der Funktionsträger oder beim Mitgliedschaftsrecht). Immer wieder stellte er die wachsende Bedeutung der Augustana-Hochschule als von staatlichen Einflüssen geschützter Einrichtung heraus. Der Abend wurde von stud. theol. Franka Plößner und Hochschulkantor KMD Andreas Schmidt musikalisch gestaltet. Ein Empfang in der Mensa schloss sich an.

Bei heißen Temperaturen lieferten sich am Samstagvormittag die Fußballmannschaften aus Erlangen und Neuendettelsau einen energischen Kampf um den TheoCup, von langer Hand vorbereitet von stud. theol. Mareike Köberle. 6 Mannschaften trafen am Alfred-Kolb-Sportzentrum aufeinander, begleitet von zahlreichen Fans. Am Ende musste sich die beste der Augustana-Mannschaften dem Team aus Erlangen/Werner-Elert-Heim geschlagen geben. Der TheoCup geht also nach Erlangen. Dort findet im nächsten Jahr auch das nächste Turnier statt. 

Am Nachmittag begann dann am Campus der Hochschule das Sommerfest unter dem Motto "Augustana ahoi - Abenteuer Südsee!". Bei viel Musik, Versteigerung, einem launigen Beitrag des Mittelbaus und Speis und Trank trafen sich ehemalige und gegenwärtige Studierende und Dozierende, gut organisiert von Chefpiratin und Kulturreferentin Katharina Nagler. Bis in die frühen Morgenstunden wurde anschließend im Pechmannhaus gefeiert.

Der Festgottesdienst am Sonntag 10 Uhr in St. Laurentius bildete den geistlichen Höhepunkt des Festwochenendes. Begleitet von Streichern des Ansbacher Kammerorchesters und Bläsern von der Hochschule für Musik in Nürnberg präsentierte der Hochschulchor unter Leitung von KMD Andreas Schmidt Sätze aus der Bachkantate „Gelobet sei der Herr, mein Gott“ (BWV 129). Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff stellte in ihrer Predigt die Aufgaben und auch die Grenzen kirchlichen Dienstes heraus, angelehnt an die Geschichte vom Propheten Jona. Oberkirchenrat Stefan Reimers, ständiger Vertreter des Landesbischofs und für die Hochschule verantwortliches Mitglied des Landeskirchenrates, stellte angesichts der coronabedingt immer wieder verschobenen Einführungstermine der Professor*innen deren „Beginnlosigkeit“ (Botho Strauss) heraus und würdigte gleichzeitig die Verdienste der Rektorin, die coronabedingt gar nicht feierlich in ihr Amt eingeführt werden konnte. Anschließend führte er die neuen Professor*innen Prof. Dr. Christoph Asmuth (Philosophie), Prof. Dr. Sonja Keller (Praktische Theologie) und Prof. Dr. Uta Schmidt (Feministische Theologie und Gender Studies) in ihre Ämter ein. Auch verabschiedete er Prof. Dr. Renate Jost (Feministische Theologie und Gender Studies) feierlich in den Ruhestand. Dem Gottesdienst schloss sich ein Grußwort der Synodalpräsidentin Annekathrin Preidel an.

Der Augustana-Tag endete mit einem festlichen Mittagessen vor der Mensa.

 

Fotos: Jannis Fischer, Janning Hoenen, John B. Pohler, Tim Wagner

Oberkirchenrat Prof. Dr. Hans-Peter Hübner

Oberkirchenrat Prof. Dr. Hans-Peter Hübner

Gruppenbild nach dem Festgottesdienst

Gruppenbild nach dem Festgottesdienst

Die Windsbacher unter KMD Martin Lehmann

Die Windsbacher unter KMD Martin Lehmann

Alumni-Kaffeetrinken: Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Alumni-Kaffeetrinken: Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Alumni-Kaffeetrinken: Prof. Dr. Stefan Seiler

Alumni-Kaffeetrinken: Prof. Dr. Stefan Seiler

Alumni-Kaffeetrinken: Seniora Idgie Dietl

Alumni-Kaffeetrinken: Seniora Idgie Dietl

Alumni-Kaffeetrinken: Doris Reinelt

Alumni-Kaffeetrinken: Doris Reinelt

Laudator Prof. Dr. Klaus Raschzok

Laudator Prof. Dr. Klaus Raschzok

Publikum beim Festvortrag

Publikum beim Festvortrag

Prof. Dr. Hans-Peter Hübner, Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, Prof. Dr. Klaus Raschzok

Prof. Dr. Hans-Peter Hübner, Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, Prof. Dr. Klaus Raschzok

Prof. Dr. Klaus Raschzok, Prof. Dr. Hans-Peter Hübner, Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, Oberkirchenrat Stefan Reimers

Prof. Dr. Klaus Raschzok, Prof. Dr. Hans-Peter Hübner, Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, Oberkirchenrat Stefan Reimers

TheoCup

TheoCup

Gruppenbild aller Teilnehmenden

Gruppenbild aller Teilnehmenden

Die Mannschaften der Augustana-Hochschule

Die Mannschaften der Augustana-Hochschule

Der Posaunenchor spielt am Sommerfest

Der Posaunenchor spielt am Sommerfest

Philipp Wassermann und Katharina Nagler moderieren die Versteigerung

Philipp Wassermann und Katharina Nagler moderieren die Versteigerung

Man amüsiert sich: Doris Reinelt, Prof. Dr. Heike Walz, Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, Oberkirchenrat Stefan Reimers, Prof. Dr. Christoph Asmuth

Man amüsiert sich: Doris Reinelt, Prof. Dr. Heike Walz, Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, Oberkirchenrat Stefan Reimers, Prof. Dr. Christoph Asmuth

Käpt`n

Käpt`n

Smutje

Smutje

Topmast-Ausguck

Topmast-Ausguck

Schiffsschamane

Schiffsschamane

Navigator

Navigator

Steuermann

Steuermann

Applaus für den Mittelbau

Applaus für den Mittelbau

Fabian Kern und Johannes Geyer

Fabian Kern und Johannes Geyer

Festgottesdienst: Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Festgottesdienst: Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Oberkirchenrat Stefan Reimers

Oberkirchenrat Stefan Reimers

Prof. Dr. Christoph Asmuth

Prof. Dr. Christoph Asmuth

Prof. Dr. Sonja Keller

Prof. Dr. Sonja Keller

Prof. Dr. Uta Schmidt

Prof. Dr. Uta Schmidt

Segnung

Segnung

Prof. Dr. Renate Jost

Prof. Dr. Renate Jost

Synodalpräsidentin Annekathrin Preidel

Synodalpräsidentin Annekathrin Preidel

Prof. em. Dr. Herwig Wagner feiert seinen 95. Geburtstag

Emeritus Prof. Herwig Wagner war von 1972 bis 1992 Inhaber des Lehrstuhls für Missionstheologie und Religionswissenschaft an der Augustana-Hochschule. Als Rektor leitete er unsere Hochschule in zwei Amtszeiten. Von 1961 bis 1971 stand Herwig Wagner als Missionar im Dienst der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea. Zugleich wirkte er als theologischer Lehrer am Senior-Flierl-Seminary der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Papua Neuguinea, das er seit 1965 leitete als Principal leitete.

Geboren in Jahr 1927 hatte Herwig Wagner in Erlangen, Marburg und Chicago evangelische Theologie studiert. Von 1951 bis 1956 war er zunächst in Bayern im Pfarrdienst tätig, danach bis 1960 als Assistent von Prof. Dr. Walter Freytag beim Deutschen Evangelischen Missionsrat in Hamburg sowie Studienleiter an der dortigen Missionsakademie. In dieser Zeit schrieb er seine Dissertation zu „Erstgestalten einer einheimischen Theologie in Südindien“ und wurde 1961 an der Hamburger Theologischen Fakultät im Fach Missionswissenschaft promoviert.

Herwig Wagner war in Neuendettelsau sowohl Mitglied des Kuratoriums des Missionswerks Bayern (heute: Mission EineWelt) als auch im Kuratorium der Diakonie Neuendettelsau (heute: Diakoneo), das er seit 1993 als leitete. Herwig Wagner wirkte weit über Neuendettelsau hinaus, u.a. im Lutherischen Weltbund, im Evangelischen Missionswerk in Hamburg oder der Deutschen Gesellschaft für Missionswissenschaft.

In seiner Wirkungszeit veröffentlichte Herwig Wagner mehr als zwei Hundert Schriften, darunter zwei Standardwerke der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Papua Neuguinea, nämlich die Darstellung ihrer Geschichte „The Lutheran Church in Papua New Guinea“ und das bis heute unübertroffene ökumenische Handbuch „Papua-Neuguinea. Gesellschaft und Kirche“.

Den Neuaufbruch der Missionstheologie nach dem Zweiten Weltkrieg als weltweite Gemeinschaft der Kirchen in Mission und als missio Dei (Mission Gottes) prägte Wagner wesentlich mit. Sein Interesse galt vor allem der Entwicklung indigener („einheimischen“) Theologien, die vor Ort relevant sind, aber auch dem Dialog mit nichtchristlichen Religionen. Als Religionswissenschaftler sieht Herwig Wagner in den Religionen „Gottes weltwirkendes Handeln“. In den letzten Forschungsjahren widmete er sich zeitgenössischen Fragen zu Spiritualität und moderner Religiosität, beispielsweise New Age. In seinem 1987 veröffentlichten Buch „Zu Gott hin. Gebetstexte aus anderen Religionen. Einführung und theologische Reflexion“ steht der bewegende Satz: „In seiner Spiritualität ist der Mensch am zartesten.“

Den 90. Geburtstag des Jubilars durften wir 2017 mit einem Festakt an der Augustana-Hochschule gemeinsam feiern. Wir sind dankbar für die schönen Begegnungen mit unserem Emeritus, gratulieren ihm zu seinem Geburtstag am 30. Juli 2022 sehr herzlich und wünschen ihm und seiner Familie einen schönen Ehrentag und vor allem Gottes reichhaltigen Segen.

Prof. Dr. Heike Walz

Lehrstuhl für Interkulturelle Theologie, Missions- und Religionswissenschaft

 

Prof. em. Dr. Herwig Wagner bei seinem 90. Geburtstag

Exkursion ins Limeseum Ruffenhofen am 10.7.2022

Am Sonntag, 10.7.2022, begab sich eine zwölfköpfige Truppe auf eine Exkursion ins Limeseum nach Ruffenhofen an den Hesselberg. Im Rahmen der Übung „Frühchristliche Subkultur verstehen – Die Umwelt des NT“ erkundete die interessierte Gruppe die Auswirkungen römischer Herrschaft im ländlichen Gebiet entlang des Obergermanisch-Raetischen Limes, der von ca. 100–260 n. Chr. existierte.

Diakon Eckehard Roßberg, vor seiner Pensionierung Mitarbeiter der Gemeindeakademie Rummelsberg, führte mit besonderem Fokus auf den Themen Schriftkultur, interkultureller Austausch und Religion durch die Ausstellung. Mitgebracht hatte er zahlreiche Exponate wie Münzen, Gemmen und Rollsiegel aus seiner persönlichen Sammlung, gehört er doch zu jenen unermüdlichen Schatzsuchern, die lange vor der Museumsgründung wichtige Exponate des heutigen Limeseum auf den Äckern rund um den Hesselberg gesucht und gefunden hatten. So hat Roßberg einst auch den Ohrenschutz mit Namensinschrift des in Ruffenhofen stationierten Reitersoldaten December gefunden, der heute als Person im Limeseum im Fokus der Ausstellung steht. Entsprechend anekdoten- und kenntnisreich führte Roßberg durch die Sammlung und die Sonderausstellung des Museums zu Römischen Gemmen (fingernagelgroße Edelsteine, in die kunstvoll und detailliert kleine Bilder eingeschnitten wurden, die zum Siegeln und als Schmuck dienten und oft in Ringe gefasst waren).
Nach Kaffee, Kuchen und Eis wurde die Führung draußen im Römerpark fortgesetzt, wo die einstigen, heute nicht mehr vorhandenen Bauten von Kastell und Vicus durch eine entsprechende Bepflanzung kenntlich gemacht sind. Dabei wurde deutlich, wie geschickt es die Römer verstanden, ihre Herrschaft mittels Grenzziehung und entsprechender Bauten zur Darstellung zu bringen und öffentlich sichtbar Landschaften und Räume römisch zu prägen. Durch die römische Präsenz fand im mittelfränkischen Niemandsland ein kultureller Austausch statt, wie er seitdem wohl nicht mehr stattgefunden hat. So hat man z.B. Keramik von spanischen Weinamphoren, das altgriechische Rollsiegel eines Mannes, der Augensalbe im Vicus herstellte, und Miesmuscheln aus der Nordsee in Ruffenhofen gefunden.
Nach der fast dreistündigen Führung durch Museum und Römerpark erkundete die Truppe auf Empfehlung Roßbergs noch die mittelalterliche Dorfkirche im nahen Ruffenhofen. In ihr sind im Mittelalter römische Ziegel des Kastells für den Fußboden verbaut wurden, was sie zur Kirche mit dem ältesten Fußboden Bayerns macht. Außerdem besticht die Kirche mit mittelalterlichen Fresken, einem wunderschönen, ebenfalls sehr alten Kirchengestühl und einem Kirchenspieß, mit dem ein Dorfbewohner Wache schieben und das Eigentum verteidigen musste, während seine Mitbürger im Gottesdienst waren. Nach einer kleinen Andacht wurde noch ein Abstecher auf den Hesselberg gemacht und bei schönstem Sonnenschein die grandiose Aussicht genossen. Damit fand die Exkursion einen gelungenen Abschluss!


Daniel Hoffmann

Das Bild zeigt die Teilnehemer*innen der Exkursion im Römerpark Ruffenhofen am Augsburger Siegesaltar. Der Altar wurde der Siegesgöttin Victoria geweiht, nachdem es im April 260 n.Chr. römischen Soldaten gelang, Germanen, die von einem Plünderungszug in Italien zurückkehrten, zu schlagen.

Das Bild zeigt die Teilnehemer*innen der Exkursion im Römerpark Ruffenhofen am Augsburger Siegesaltar. Der Altar wurde der Siegesgöttin Victoria geweiht, nachdem es im April 260 n.Chr. römischen Soldaten gelang, Germanen, die von einem Plünderungszug in Italien zurückkehrten, zu schlagen.

Verabschiedung von Armin Stephan

Nach 37 Jahren im Dienst der Augustana-Hochschule ist Dipl.-Bibl. Armin Stephan in den verdienten Ruhestand verabschiedet worden. Im Beisein einer Vielzahl von Ehrengästen dankte die Rektorin, Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, dem bisherigen Leiter der Bibliothek.

Akad. Direktor Jörg Dittmer würdigte das Verdienst Stephans, der sein Haus stets auf dem neuesten Stand gehalten habe, z.B. mit der Einführung des Online-Katalogs, der Ausweitung auf E-Books und andere elektronische Ressourcen sowie den Neubau des Freihandmagazins. Als langjähriger Vorsitzender des evangelischen Verbandes kirchlich-wissenschaftlicher Bibliotheken habe er seine Kenntnisse und Visionen deutschlandweit eingebracht. Prof. Dr. Christian Eyselein dankte besonders für die digitale Erfassung des Bestands des Pastoralkollegs Neuendettelsau.

Dipl. Bibl. Joachim Waurisch von der Hochschul- und Landeskirchenbibliothek Wuppertal berichtete humorvoll von seiner Zeit an der Augustana-Bibliothek und an der Seite von Armin Stephan. Er betonte darüber hinaus Stephans führende Rolle als Mitinitiator des „Virtuellen Katalogs Theologie und Kirche“ sowie beim Projekt „Digitalisierung der Schriften des Kirchenkampfs“ im Raum der Verbandsbibliotheken. Für den Bibliotheksverbund Bayern lobte der Vorsitzende des Verbundrates, Dipl. Bibl. Jens Renner, die stets gute Zusammenarbeit.

Auch die Seniora der Studierendenschaft, stud. theol. Idgie Dietl, dankte dem scheidenden Bibliotheksleiter. Die Feierstunde, die vom Posaunenchor der Hochschule musikalisch gestaltet wurde, mündete in einem fröhlichen Grillabend vor der Mensa.

Fotos: John B. Pohler

Akad. Direktor Jörg Dittmer

Akad. Direktor Jörg Dittmer

Als Geschenk bekam Armin Stephan eine Skulptur aus Olivenholz

Als Geschenk bekam Armin Stephan eine Skulptur aus Olivenholz

Prof. Dr. Christian Eyselein

Prof. Dr. Christian Eyselein

Dipl. Bibl. Joachim Waurisch

Dipl. Bibl. Joachim Waurisch

Dipl. Bibl. Jens Renner

Dipl. Bibl. Jens Renner

Seniora stud. theol. Idgie Dietl

Seniora stud. theol. Idgie Dietl

Die Gäste im Freihandmagazin der Bibliothek

Die Gäste im Freihandmagazin der Bibliothek

Posaunenchor

Posaunenchor

Dip. Bibl. Armin Stephan

Dip. Bibl. Armin Stephan

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Ordination und Einführung von fünf neuen Assistierenden an der Augustana-Hochschule

Fünf neue Assistierende sind im Sommersemester 2022 an der Augustana-Hochschule eingeführt worden.

Bereits am 7. Mai wurde Sabine Jarosch von Regionalbischöfin Gisela Bornowski ordiniert und für ihren Dienst als Assistentin am Lehrstuhl für Interkulturelle Theologie, Missions- und Religionswissenschaft gesegnet. Vier weitere Assistierende wurden am 22. Mai eingeführt: Dr. Tobias Jammerthal als Assistent für Kirchen- und Dogmengeschichte, Daniel Hoffmann als Assistent im Fach Neues Testament, Maraike Heymann als Assistentin für Praktische Theologie und Johannes Weidemann als Assistent für Systematische Theologie.

Fotos: John B. Pohler

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

Pfarrerin Susanne Domnick, Prof. Dr. Heike Walz, Pfarrer Bernhard Offenberger

Pfarrerin Susanne Domnick, Prof. Dr. Heike Walz, Pfarrer Bernhard Offenberger

Regionalbischöfin Gisela Bornowski

Regionalbischöfin Gisela Bornowski

Pfarrerin Sabine Jarosch

Pfarrerin Sabine Jarosch

Segnung

Segnung

Gratulation durch Prof. Dr. Heike Walz

Gratulation durch Prof. Dr. Heike Walz

Grußwort von Seniora stud. theol. Idgie Dietl

Grußwort von Seniora stud. theol. Idgie Dietl

Gruppenfoto Ordination Sabine Jarosch

Gruppenfoto Ordination Sabine Jarosch

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Prof. Dr. Christian Strecker

Prof. Dr. Christian Strecker

Prof. Dr. Markus Buntfuß

Prof. Dr. Markus Buntfuß

Einführungshandlung

Einführungshandlung

Fürbitten: Pfr. Johannes Weidemann, Pfr. Dr. Tobias Jammerthal, Pfrin. Maraike Heymann, Pfr. Daniel Hoffmann

Fürbitten: Pfr. Johannes Weidemann, Pfr. Dr. Tobias Jammerthal, Pfrin. Maraike Heymann, Pfr. Daniel Hoffmann

Gruppenfoto

Gruppenfoto

Liturgischer Chor

Liturgischer Chor

Johannes Weidemann, Dr. Tobias Jammerthal, Maraike Heymann, Daniel Hoffmann, Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Johannes Weidemann, Dr. Tobias Jammerthal, Maraike Heymann, Daniel Hoffmann, Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Der Beitrag des Mittelbaus

Der Beitrag des Mittelbaus

Heureka!

Heureka!

Dr. Tobias Jammerthal und Johannes Weidemann

Dr. Tobias Jammerthal und Johannes Weidemann

Augustana-Tag 23. bis 26. Juni 2022

Herzliche Einladung zum Augustana-Tag im Sommersemester 2022.

Programm zum Sommer-Augustana-Tag 2022

 

Donnerstag 23. Juni, 19.30 Uhr, St. Laurentius

Geistliche A-Capella Chormusik. Benefizkonzert zugunsten der Augustana-Hochschulstiftung anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Augustana-Hochschule

Windsbacher Knabenchor, KMD Andreas Schmidt (Orgel), KMD Martin Lehmann (Leitung)

Karten an der Abendkasse

 

Freitag, 24. Juni, 15.30 Uhr, Mensa

Willkommenskaffee für Alumni, Dozierende und Studierende in der Mensa

 

Freitag, 24. Juni, 18 Uhr, Hörsaal IV des Wilhelm-von-Pechmann-Hauses

Akademischer Festakt

Festvortrag: Oberkirchenrat Prof. Dr. jur. Hans-Peter Hübner: "Neuere Entwicklungen und Perspektiven im kirchlichen Verfassungsrecht"

Laudatio: Prof. em. Dr. Klaus Raschzok

anschließend Empfang

 

Samstag, 25. Juni, 10 Uhr, Alfred-Kolb-Sportzentrum

Fußballturnier der Studierenden 

 

Samstag, 25. Juni, 16 Uhr, Campus der Hochschule

Sommerfest der Studierenden: "Augustana ahoi - Abenteuer Südsee!"

 

Sonntag, 26. Juni, 10 Uhr, St. Laurentius

Festgottesdienst mit Einführung von Prof. Dr. Christoph Asmuth, Prof. Dr. Sonja Keller und Prof. Dr. Uta Schmidt; Verabschiedung von Prof. Dr. Renate Jost

anschließend festliches Mittagessen in der Mensa

Mit Gott auf der Flucht. Die Religion in der Klassischen deutschen Philosophie

19. Tagung des Internationalen Netzwerks Transzendentalphilosophie/Deutscher Idealismus vom 16. bis 19. Juni 2022 an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau.

Kaum ein Thema hat die Gemüter in der klassischen deutschen Philosophie so sehr bewegt wie die Religion. Hinter die erschütternden Erkenntnisse des ›Alleszermalmers‹ aus Königsberg, Kant, so das bekannte Epitheton Mendelssohns, führte für Fichte, Schleiermacher, Schelling und Hegel kein Weg zurück. Also traten die großen und ganz großen Denker der ›idealistischen‹ Epoche auf getrennten und doch vielfach parallel verlaufenden Pfaden die Flucht nach vorne an, um der Religion weiterhin einen Platz auf der Landkarte des Geistes zu sichern. Die alte Gleichung von Religion und Gottesgedanke ging nicht mehr auf. Stattdessen musste ebenso dem Bewusstsein vom Göttlichen eine mehr oder weniger ausgezeichnete Stellung eingeräumt werden, sollte das Kind ›Religion‹ nicht vollends mit dem Bade ausgeschüttet werden.

Fichte suchte das Göttliche auf dem Feld der Sittlichkeit, was ihm bekanntermaßen den Vorwurf des Atheismus bescherte. Schleiermacher erstieg als Redner über die Religion das (literarische) Podium, um das Gefühl als eigentlichen Ort des Gottesbewusstseins zu postulieren. Der jugendlich-genialische Schelling suchte das Absolute in der Natur und Kunst, bevor er dessen Offenbarung in den Mythologien des Christentums ausmachte. Und Hegel trat angesichts der Gefahr für das Wissen um die absolute Religion entschlossen die ›Flucht in den Begriff‹ an, wobei ihm Zufluchtsort und verlorene Heimat nicht immer gleichrangig erschienen.

Die großen Systementwürfe des Idealismus drehen sich in immer neuen Varianten um die Religion und entwickelten dabei eine enorme Wirkung, die zu einem lebhaften Weiterdenken, zu vielfältigen Transformationen, weitreichenden Assimilationen und heftigen Rejektionen führte. Darin wurzelt bis heute ihre Bedeutung für alle akademischen Fächer, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven dem Phänomen des religiösen Menschen zuwenden wie Religionsphilosophie, Theologie, Soziologie oder die Kulturwissenschaften.

Programmflyer

Ort der Tagung:

Augustana-Hochschule

Waldstr. 11

91564 Neuendettelsau

Pechmannhaus

 

Verantwortlich:

Prof. Dr. Christoph Asmuth

Augustana-Hochschule

Waldstr. 11

91564 Neuendettelsau

 

Organisation:

Dr. Friedemann Barniske

Kontakt: friedemann.barniske@lts.edu

Gott, Qur'an und (Mit-)Welt. Zur Beziehung von Mensch und Tier: Islam und Umweltschutz

Herzliche Einladung zum Gastvortrag im Rahmen der Vorlesung von Prof’in. Dr. Heike Walz: »Islam und Islamische Theologie« am Montag, 13. Juni 2022, 9.00-10.45 Uhr, Hörsaal IV und Zoom. Dr. Asmaa El Maaroufi vom Zentrum für Islamische Theologie, Westfälische Wilhelms-Universität Münster spricht über "Gott, Qur'an und (Mit-)Welt. Zur Beziehung von Mensch und Tier: Islam und Umweltschutz".

Dr. Asmaa El Maaroufi
© Foto: Shirin Fachar

Dr. El Maaroufi ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Systematische Theologie, Islamische Philosophie und Mystik am Zentrum für Islamische Theologie der Wilhelms-Universität und hat dort über „Ethik des Mitseins. Grundzüge einer islamischen Tierethik“ promoviert. 

 

Sie ist Gründungsmitglied des „European Research Network „Transcending Species – Transforming Religion“: https://ts-tr.eu 

Sie ist u.a. Mitglied im  Arbeitskreis „Religionen für biologische Vielfalt“ des Abrahamischen Forums e.V. und der „European Society for Women in Theological Research“ (ESWTR).

Der Link für die Gastvorlesung wird an die Studierenden per Moodle und WhatsApp versandt. Gäste schreiben bitte eine Email an Interkulturelle.theologie@augustana.de. Der Link wird dann kurz vor der Veranstaltung per email zugesandt. 

Interkultureller Hochschulgottesdienst am 12. Juni

Im Rahmen des Seminars "Inter-Drumming & Dancing" findet am Sonntag Trinitatis, den 12. Juni, um 11 Uhr ein Interkultureller Hochschulgottesdienst in St. Laurentius, Neuendettelsau, statt, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

Elemente des Gottesdienstes sind Danceperformances, eine dialogische Predigt und viel Musik. 

Predigt: Prof. Dr. Heike Walz, Klaus Dotzer, Dorcas Parsalaw

Tanz und Trommel: Elliot Mohlamme und Samuel Odai Mensah

Musik: Franka Plößner, Samuel Odai Mensah, Martin Peiffer

 

Flyer

Posaunenchorausflug

Der Posaunenchor war bei Meister Karl Scherzer in Altendettelsau. Zusammen mit seiner Frau und einem Azubi baut er hochwertige Blechblasinstrumente, vor allem Posaunen und Trompeten. Die Werkstatt ist die einzige in Landkreis und Stadt Ansbach und trägt den Deutschen Musikinstrumentenpreis 2021.

Als Teil der Führung durch Werkstatt und Laden durften wir auf einem alphornähnlichen Unikat spielen, das in Hersbruck erfunden wurde, und einen verbeulten Trichter wieder in Form bringen. Uns hat es richtig Spaß gemacht und wir sind dankbar, dass wir die Werkstatt um die Ecke haben und dort immer sehr freundlich empfangen werden.

Ruari Emil Morrison

In der Werkstatt

In der Werkstatt

In der Werkstatt

In der Werkstatt

In der Werkstatt

In der Werkstatt

In der Werkstatt

In der Werkstatt

In der Werkstatt

In der Werkstatt

TheoTasting -- Schnupperwochenende Evangelische Theologie

Die evangelische Kirche sucht Nachwuchs für den Pfarrberuf. Die Entscheidung zum Theologiestudium fällt jungen Menschen aber nicht leicht. Viele Fragen sind theoretisch schwer zu beantworten: Liegt mir dieses Studium? Bin ich geeignet? Mit was für Menschen hätte ich da zu tun? Hat dieser Beruf eine Zukunft?

Eine Hilfe zur Entscheidung stellt das Schnupperwochenende Evangelische Theologie dar: Vom 1. bis 3. Juli 2022 findet das „TheoTasting“ an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau statt. Hier können interessierte Schüler*innen ab der 11. Klasse, aber auch Studierende und junge Menschen im Freiwilligendienst ein ganzes Wochenende lang ausprobieren, wie es ist, Theologie zu studieren: Sie bekommen inhaltliche Kostproben, einen Einblick in akademische Abläufe und ein Gefühl für das Leben auf dem Campus. Außerdem treffen sie andere Leute, die sich mit den gleichen Fragen beschäftigen, und Personen, die schon länger an der Hochschule und in der Kirche tätig sind und viele Fragen beantworten können.

Die Anmeldung zum Schnupperwochenende ist noch bis zum 22. Juni möglich.

Weitere Informationen

Flyer

Veranstaltungsreihe »Musik in der Orthodoxie« 16. bis 18. Mai 2022

​​​​​​​Im Rahmen einer akademischen Kooperation mit der Fakultät für orthodoxe Theologie an der Babeș-Bolyai-Universität Cluj-Napoca (Rumänien) fand vom 16. bis 18. Mai 2022 an der Augustana-Hochschule eine Veranstaltungsreihe zum Themenbereich »Musik in der Orthodoxie« statt. Gast war Prof. Dr. Vasile Stanciu, Direktor der Doktoratsschule der Fakultät in Cluj. Unterstützt wurde er von seinem Promovenden Daniel Pop.

Wochenspruchauslegung am 16. Mai

Am Montag hielt zum Wochenspruch der Woche nach dem Sonntag „Cantate“ unser rumänischer Doktorand aus Cluj, Daniel Pop, die Wochenspruchauslegung über Psalm 98: „Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder!“. Zusammen mit Professor Stanciu intonierte er im Anschluss an die Auslegung einen byzantinischen Marienhymnus aus dem Jahr 626, und auch sonst war die Andacht mit viel gemeinsamem Gesang ein bewegender, geistlicher Moment in unserer Kapelle.

Vortrag am 17. Mai

Am nächsten Tag hielt Prof. Dr. Stanciu, einen Vortrag zum Thema »Theologie und Musik in der byzantinischen Liturgie«. Neben zahlreichen Dozierenden und Studierenden waren auch etliche Gäste aus Neuendettelsau unter den Zuhörenden.

Zu Beginn seines Vortrags brachte Stanciu seine Freude darüber zum Ausdruck, dass die akademische Partnerschaft zwischen der AHS und seiner Fakultät in Cluj auch während der Coronazeit mit Leben gefüllt werden konnte. So habe KMD Andreas Schmidt dort im vergangenen Jahr zwei Online-Vorträge zu kirchenmusikalischen Themen gehalten.

Prof. Dr. Stanciu stellte die Musik als Ausdrucksmittel der Freude in der Liturgie dar, das die Kirchen und Konfessionen verbindet: „Ich glaube, wenn Jesus in unserem Leben gegenwärtig ist, wird uns die Freude niemals verlassen. Diese Freude erleben wir in der Liturgie. Und ich werde versuchen, gemeinsam den geistlichen Wert der Freude wiederzuentdecken, die uns eint, uns stärkt und uns Hoffnung gibt, hier und im ewigen Leben in Gemeinschaft mit Ihm zu sein.“

Die Musik in der Orthodoxie sei kein Adiaphoron, über dessen Berechtigung im Gottesdienst zu diskutieren wäre. Ihrem Wesen nach überschreite sie das Diesseits und alle Zeitlichkeit. Daher sei sie das einzig angemessene Kommunikationsmittel des Gotteslobes und der Liturgie: „Alle Künste, alle Berufe, alle Theologien aller Konfessionen werden aufhören aktiv zu sein, nur die Musik wird weiterleben. Daher ist die Musik Dogmen, theologischen Meinungen, interreligiösen Differenzen überlegen, gerade weil sie in den Dienst Gottes gestellt wird, damit wir durch sie Lob und Ehre bringen können und auch durch sie Einheit suchen. (…) Es gibt keine größere Freude, als unser ganzes Leben zu Gott als Altar der Liebe zu bringen und dabei immer eine Hymne der Danksagung zu singen. Das Wunder der göttlichen Musik manifestiert sich in der Kommunion.“

Die weiteren Ausführungen Stancius zu den Elementen der orthodoxen Liturgie fügten sich nahtlos in die beschriebene, für den westlich geprägten Zuhörer ungewohnte Musikauffassung ein. An den Vortrag schloss sich eine rege Diskussion mit zahlreichen Fragen aus dem Zuhörerkreis an.

Workshop am 18. Mai

Der Chorworkshop am Mittwochabend vertiefte die Inhalte des Vortrags, indem er ihnen eine klangliche und liturgische „Anschauung“ gab. Unter Leitung von KMD Andreas Schmidt wurden orthodoxe Ostergesänge vorgestellt und einstudiert. Im Anschluss daran feierten Prof. Dr. Stanciu in seiner Funktion als Priester und Daniel Pop als Diakon zusammen mit dem Chor und weiteren Gästen in der Kapelle einen orthodoxen Ostergottesdienst.

Es waren drei intensive Veranstaltungen in unterschiedlichen Formaten, die den Teilnehmenden durch Hören, Denken, Singen, Beten und Feiern einen authentischen Eindruck von der Schönheit und Tiefe des orthodoxen Ritus und die besondere Rolle der Musik darin vermittelt haben, wie er nicht häufig im deutschsprachigen Raum zu gewinnen sein dürfte.

Andreas Schmidt/Markus Mülke

Fotos: John B. Pohler

Daniel Pop bei der Wochenspruchauslegung

Daniel Pop bei der Wochenspruchauslegung

Prof. Dr. Stanciu (rechts) beim Vortrag, links daneben Daniel Pop

Prof. Dr. Stanciu (rechts) beim Vortrag, links daneben Daniel Pop

Nach dem Vortrag fand eine angeregte Diskussion mit den Zuhörenden statt.

Nach dem Vortrag fand eine angeregte Diskussion mit den Zuhörenden statt.

Vasile Stanciu als Priester und Daniel Pop als Diakon bei der Osterfeier in der Kapelle.

Vasile Stanciu als Priester und Daniel Pop als Diakon bei der Osterfeier in der Kapelle.

Die Referenten Daniel Pop und Prof. Dr. Stanciu, die Sängerinnen und Sänger des Hochschulchores mit KMD Andreas Schmidt sowie die Gäste des Workshops nach dem Ostergottesdienst

Die Referenten Daniel Pop und Prof. Dr. Stanciu, die Sängerinnen und Sänger des Hochschulchores mit KMD Andreas Schmidt sowie die Gäste des Workshops nach dem Ostergottesdienst

Theology and (Inter-) Dance

Prof. Dr. Heike Walz hält am Freitag, den 20. Mai 17:30 – 18:45 Uhr einen online Vortrag zum Thema „Theology and (Inter-) Dance“.

„Tanz hat etwas Spirituelles“, sagt John Neumeier, Direktor des Hamburger Ballett. „Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren“, sagte Pina Bausch, Choreographin des Wuppertaler Tanztheaters. Tanzen ist seit Urzeiten in vielen Religionen zentrales Element religiöser Erfahrungen und Rituale. Tanzen, Fühlen, Berühren, Berührtwerden, Heilung, Erotik, Ekstase… Eintauchen in spirituelle Welten…

… aber kann Tanzen auch embodied theology sein, ohne Worte und Texte? Ist ein „movement turn“ möglich hin zu heilsamer und widerständiger „Inter-Dance Theologie“ – trotz oder gerade wegen westlich-europäischer christlicher Tanzskepsis?

 

Vortrag im Rahmen der Konferenz Performing Theology (Online-Konferenz vom 20. bis 22. Mai 2022) des Forschungsnetzwerks “theology, performance & politics” (Lehrstuhl für Systematische Theologie (kath.), TU Dresden Diözese Dresden-Meißen)

„In der akademischen Arbeit ebenso wie in der pastoralen Praxis wird Theologie schwerpunktmäßig als eine verbale Praxis verstanden. Die Konferenz befasst sich mit anderen Formen der Theologie: Tanz, choreographierte Interaktionen, Musik und Klang, Performance Art und andere darstellerische Praktiken inklusive Malerei, Pantomime, politische Körperversammlungen und nonverbaler Protest in der Öffentlichkeit.“

 

Für Zoom-Link:

Anmeldung bei: Dr. Christian Kern: christian.kern@tu-dresden.de

Zur Anmeldung senden Sie bitte eine Email an christian.kern@tu-dresden.de. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Der Zoom-Link wird angemeldeten Teilnehmer:innen per Email zugesandt.

Plakat

 

Programm:

https://padlet.com/giele/performingtheology

 

 

Benefizkonzert mit dem Windsbacher Knabenchor

Anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Augustana-Hochschule laden wir ganz herzlich ein zu einem Benefizkonzert mit dem WINDSBACHER KNABENCHOR zugunsten der Augustana-Hochschulstiftung am Donnerstag, dem 23. Juni 2022, um 19:30 Uhr.

Beginn: 19:30 Uhr – Einlass: 18:30 Uhr
St. Laurentius Kirche Neuendettelsau.

Es wird eines der letzten Konzerte des berühmten Chores unter der Leitung von KMD Martin Lehmann sein. Auf dem Programm steht geistliche A-cappella-Chormusik, Hochschulkantor KMD Andreas Schmidt spielt die Orgel.

Karten für die Veranstaltung können zum Preis von 29,00 € (Kategorie 1, vorderes Kirchenschiff) und 23,00 € (Kategorie 2, hinteres Kirchenschiff und Empore) erworben werden.

Darüber hinaus bitten wir herzlich um großzügige Spenden zugunsten der Augustana-Hochschulstiftung, die seit 2003 eine zusätzliche und verlässliche Finanzierungsmöglichkeit für besondere Projekte in Forschung, Lehre und Leben an unserer Hochschule darstellt.

Kartenbestellungen werden ab sofort telefonisch unter 09874-509-0 oder per E-Mail an stiftung@augustana.de sowie persönlich in unserer Pforte, Waldstraße 11, entgegen­genommen. Sie können die Karten Montag bis Freitag von 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr abholen oder wir senden sie Ihnen nach Zahlungseingang zu (zzgl. 3,50 € Porto/Einschreiben). Zahlung bei Abholung in bar, per PayPal „an Freunde“ an stiftung@augustana.de oder Überweisung auf folgende Kontoverbindung:

  • IBAN: DE16 7655 0000 0000 3615 27
  • Sparkasse Ansbach
  • BIC: BYLADEM1ANS
  • Zweck: Jubiläumskonzert

Wir freuen uns sehr, Sie zu dieser besonderen Veranstaltung in unserem Jubiläumsjahr 2022 begrüßen zu dürfen. Seien Sie herzlich gegrüßt.

Ihre

 

Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Rektorin und Stiftungsvorsitzende

Veranstaltungen zum Themenbereich Theologie und Musik in Kooperation mit der Fakultät für orthodoxe Theologie in Cluj

Im Rahmen einer akademischen Kooperation mit der Fakultät für orthodoxe Theologie an der Babeș-Bolyai-Universität Cluj-Napoca (Rumänien) bietet die Augustana-Hochschule zwei Veranstaltungen zum Themenbereich Theologie und Musik an.

 

Dienstag, 17. Mai 2022, 20 Uhr

»Theologie und Musik in der byzantinischen Liturgie«

Vortrag von Prof. Dr. Vasile Stanciu, Direktor der Doktoratsschule der Fakultät für orthodoxe Theologie an der Babeș-Bolyai-Universität

 

Mittwoch, 18. Mai 2022, 20.15 Uhr

»Österliche Chormusik aus der Tradition der orthodoxen Kirche« 

Workshop mit dem Chor der Augustana-Hochschule. Leitung: Prof. Dr. Vasile Stanciu, KMD Andreas Schmidt

 

Beide Veranstaltungen finden im Hörsaal IV des Wilhelm-von-Pechmann-Hauses statt. Herzliche Einladung!

3. Alumni-Bar am 13. Mai

Am Freitag, dem 13. Mai 2022, laden die Freundinnen und Freunde um 17:30 Uhr wieder zur Alumni-Bar in den Augustana-Biergarten ein.

Die letzte Alumni-Bar im September war für die anwesenden Alumni ein großes Vergnügen. Es wurde der Wunsch nach noch mehr Austausch zwischen „Alt und Jung“ bzw. zwischen Ehemaligen, Lehrenden und Studierenden mehrfach geäußert. Deswegen wollen wir dieses Mal das Abendessen gemeinsam mit den Studierenden einnehmen.

Je nach Wetterlage und Teilnehmendenzahl findet das Abendessen im Biergarten vor der Bar oder in der Mensa statt.

Die Freundinnen und Freunde laden wieder zu einem Begrüßungsgetränk ein.

Wir freuen uns auf Sie und ein paar gesellige Stunden.

P.S. Um Anmeldung wird gebeten an doris.reinelt@augustana.de

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Prof. Dr. Stefan Seiler, Sprecher der Freundinnen und Freunde der Augustana-Hochschule

Doris Reinelt, Hochschul- und Alumniförderung

 

Exkursion ins Naturhistorische Museum Nürnberg

Im Rahmen der Übung „Frühchristliche Subkultur verstehen. Die Umwelt des NT“ begab sich eine zehnköpfige Truppe gleich zu Beginn des Semesters am 30.4. auf eine Exkursion ins Naturhistorische Museum nach Nürnberg. Dort widmete sich eine Sonderausstellung den römischen Kaisern Augustus, Vespasian und Trajan und der „Manifestation der Macht in Bildern“ (so der Titel).

Nach einem Gang durch die Altstadt war zunächst Gelegenheit, die Dauerausstellung des Naturhistorischen Museums zu besichtigen. In ihr findet sich u.a. eine sehr interessante Abteilung zu Petra und dem Nabatäerreich im ersten Jahrhundert vor und nach Christus, wo die Naturhistorische Gesellschaft Nürnberg (NHG) Grabungen und Untersuchungen durchgeführt hat.
Danach führte Dr. Yasmin Olivier-Trottenberg, Mitglied der Abteilung Archäologie des Auslands der NHG und Kuratorin der Sonderausstellung, unterhaltsam und mit viel Expertise durch die Sonderausstellung. Dabei erfuhren die Teilnehmenden Interessantes zur Biographie der drei Kaiser und entdeckten, wie bereits im 1. Jahrhundert nach Christus geschickte PR den Kaisern zur Festigung ihrer Macht verhalf. Das Forum Romanum, von Augustus fundamental umgestaltet, das von Vespasian erbaute Kolosseum, die Trajanssäule und die zahlreichen mit bestimmten Botschaften verbundenen Darstellungen der Kaiser auf Münzen wurden anhand von Modellen und Leihgaben besonders in den Blick genommen. Faszinierend war es, zu sehen, wie Augustus eine Idealdarstellung von sich entwickeln ließ, der seine Büsten und Statuen bis ins hohe Alter treu blieben, während Vespasian sich wesentlich natürlicher mit deutlichen Alterszeichen darstellen lies. Außerdem wurde deutlich, dass alle drei Kaiser ihre Macht entscheidend durch militärische Siege legitimierten.
Insgesamt ermöglichte die Führung durch die Sonderausstellung einen wunderbaren Einstieg in die politische Umwelt des Neuen Testaments, markieren die drei Kaiser doch jenen Zeitraum, in dem das frühe Christentum und die neutestamentlichen Schriften entstanden.
Daniel Hoffmann

 

Die Teilnehmenden der Exkursion vor einem Modell des Forum Romanums in seinem Zustand um 10 n.Chr.

Die Teilnehmenden der Exkursion vor einem Modell des Forum Romanums in seinem Zustand um 10 n.Chr.

Von der Unendlichkeit Gottes zum unendlichen Selbstverhältnis des Menschen. Interdisziplinäres Forum Religionsphilosophie: Tagung 9.–10. Juni 2022

Zwischen den Disziplinen Philosophie, Metaphysik, Theologie und Mathematik gibt es kaum Verbindungen. Eine Ausnahme macht das Unendliche. Seit der Antike ringen Denker, Wissenschaftler und Religionskundige um diesen Begriff.

Die Unendlichkeit Gottes ist eine zentrale Kategorie traditioneller philosophischer und theologischer Spekulation. Nach der Aufklärung geraten die theologischen Aspekte des Unendlichen durch "Verwissenschaftlichung" häufig aus dem Fokus wissenschaftlicher Rationalität. Das bedeutet aber keinesfalls das Ende des Gedankens der Unendlichkeit. Gerade die Moderne etabliert den Gedanken unendlicher Selbstbezüglichkeit und nimmt damit wichtige Gedanken der Tradition wieder auf.

Die Tagung wendet sich zentralen Stationen im Denken der Unendlichkeit Gottes zu – von der Antike bis zur Moderne und darüber hinaus – und diskutiert dessen Wandlungen zum unendlichen Selbstverhältnis des Menschen.

 

Programm

 

Ort der Tagung:

Augustana-Hochschule

Pechmannhaus

Waldstr. 11

91564 Neuendettelsau

 

Verantwortlich:

Prof. Dr. Christoph Asmuth

Augustana-Hochschule

Waldstr. 11

91564 Neuendettelsau

 

Organisation:

Anne Becker

Kontakt 

Ich bin gut. Ich bin ganz. Ich bin schön. An der Augustana-Hochschule wurde das Elisabeth-Moltmann-Wendel-Stipendium eingesetzt.

Im gut besetzten Großen Hörsaal der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau ist am Montag, den 9. Mai, im Beisein von Prof. Jürgen Moltmann und seiner drei Töchter das Elisabeth-Moltmann-Wendel-Stipendium eingesetzt und die diesjährige Stipendiatin vorgestellt worden.

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm berichtete in seinem Grußwort eindrücklich von zahlreichen persönlichen Begegnungen mit der 2016 verstorbenen feministischen Theologin Elisabeth Moltmann-Wendel und betonte die Bedeutung der Feministischen Theologie für Kirche und Theologie insgesamt. Mit dem befreienden Dreisatz „Ich bin gut. Ich bin ganz. Ich bin schön“, den Moltmann-Wendel prägte, habe diese vielen Menschen aus der bedrückenden Enge einer protestantischen Sündentheologie geholfen.

Elisabeth Moltmann-Wendel gilt als eine der prägenden Gestalten der ersten Generation feministischer Theologinnen in Deutschland mit zahlreichen Publikationen wie „Ein eigener Mensch werden. Frauen um Jesus“ (1980) oder „Mein Körper bin ich. Neue Wege zur Leiblichkeit“ (1994). Ihr Mann, Jürgen Moltmann, ist der international bekannteste deutsche Theologe der Gegenwart und Verfasser entscheidender Bücher wie „Theologie der Hoffnung“ (1964) und „Der gekreuzigte Gott“ (1972).

Höhepunkt des Festabends an der Augustana war der von Jürgen Moltmann verfasste Vortrag „Elisabeths Feministische Theologie“, in dem er den theologischen Weg seiner Frau schilderte und mit vielen persönlichen Erinnerungen lebendig werden ließ. Referiert wurde der Text von PD Dr. Brigitte Enzner-Probst, einer engen Freundin von Moltmann-Wendel und langjähriger Theologischer Referentin im Frauenreferat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

Die Rektorin, Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff und die neue Professorin für Feministische Theologie und Gender Studies, Prof. Dr. Uta Schmidt, dankten Moltmann für die Stiftung des neuen Stipendiums, das mit €2000 pro Jahr dotiert ist. Die Augustana-Hochschule mit der einzigen unbefristeten feministisch-theologischen Professur in Deutschland sei der beste Ort für diese einzigartige Förderung junger Theolog*innen.

Das neue Stipendium wird von der Elisabeth Krauß’schen Stipendienstiftung Nürnberg rechtlich verwaltet. Deren Vorsitzender, Dr. Janning Hoenen gab schließlich auch den Namen der diesjährigen Stipendiatin bekannt: Nach den Studentinnen Isabella Lehwald (2020) und Debora Mauch (2021) wurde diesmal Marie-Christine Langer ausgewählt.

Der von der studentischen Männerschola unter Leitung von KMD Andreas Schmidt musikalisch umrahmte Abend mündete in einen fröhlichen Empfang vor dem Pechmann-Haus der Hochschule.

 

Fotos: John B. Pohler

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Prof. Jürgen Moltmann, Rektorin Prof. Gury Schneider-Ludorff

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Prof. Jürgen Moltmann, Rektorin Prof. Gury Schneider-Ludorff

PD Dr. Brigitte Enzner-Probst

PD Dr. Brigitte Enzner-Probst

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

Prof. Dr. Uta Schmidt

Prof. Dr. Uta Schmidt

Prof. Jürgen Moltmann

Prof. Jürgen Moltmann

Akademischer Festakt anlässlich des 60. Geburtstags von Prof. Dr. Christian Strecker

Anlässlich des 60. Geburtstages von Prof. Dr. Christian Strecker versammelte sich am 26. April eine große Zahl von Ehrengästen sowie Dozierenden und Studierenden im Großen Hörsaal des Pechmann-Hauses. Vielen Weggefährt*innen von Prof. Strecker war es wichtig gewesen, nach der langen Corona-Pause persönlich zu gratulieren.

Nach der Begrüßung durch Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff schilderte PD Dr. Friederike Oertelt den akademischen Weg des Jubilars und wies humorvoll auf die „liminalen Phasen“ und „Übergangsrituale“ in Werk und Schaffen Christian Streckers hin.

Als Festredner war Prof. Martin Ebner, emeritierter Inhaber des Lehrstuhls für Exegese des Neuen Testaments der katholischen Fakultät Bonn, eingeladen worden. In seinem Vortrag „Die Strategien des Paulus im Philemonbrief. Oder: Vom Nutzen, getauft zu sein“ beschrieb er im Anschluss an Judith Butlers These, dass „Leben durch soziale Interdependenzen gekennzeichnet“ sei, die Strategie des Paulus, mittels der fiktiven Glaubenswelt zur „Transformation sozialer Interdependenzen“ zu provozieren und ganz konkret Philemon dazu zu bringen, den entlaufenen Sklaven Onesimus zum Dienst in der Gemeinde freizugeben.

Im Anschluss an den höchst anschaulichen Vortrag überbrachten die Rektorin, Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, PD Dr. Klaus Neumann und Seniora Idgie Dietl Geschenke und Glückwünsche aus Hochschule und Studierendenschaft.  

Nach einem kleinen launigen, an Max Weber angelehnten Exkurs zum Sisyphos-Charakter der wissenschaftlichen Arbeit bedankte sich Christian Strecker bei den Redner*innen, Gratulant*innen und allen Gästen sowie bei der Hochschule für die Ausrichtung der Feier. Auch den beteiligten Musiker*innen, KMD Andreas Schmidt (Flügel) und stud. theol. Franka Plößner (Klarinette und Saxophon), galt sein Dank, letzterer besonders für den Vortrag eines Stücks des von ihm sehr verehrten Jazz-Saxophonisten Paul Desmond.

Ein munterer Empfang schloss sich an.

Prof. Dr. Martin Ebner

Prof. Dr. Martin Ebner

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

PD Dr. Friederike Oertelt

PD Dr. Friederike Oertelt

KMD Andreas Schmidt und stud. theol. Franka Plößner

KMD Andreas Schmidt und stud. theol. Franka Plößner

Gäste im Großen Hörsaal

Gäste im Großen Hörsaal

Prof. Dr. Christian Strecker und PD Dr. Klaus Neumann

Prof. Dr. Christian Strecker und PD Dr. Klaus Neumann

Prof. Dr. Christian Strecker

Prof. Dr. Christian Strecker

Hochschulgottesdienste im Sommersemester 2022

Wir laden sehr herzlich zu den folgenden Hochschulgottesdiensten der Augustana-Hochschule ein:

24. AprilQuasimodogeniti11 Uhr, St. LaurentiusHochschulgottesdienstHoenen
1. MaiMisericordias Domini18 Uhr, St. LaurentiusHochschulgottesdienst abendsJammerthal
Samstag, 7. Mai 14 Uhr, St. LaurentiusOrdination Sabine JaroschRegionalbischöfin Bornowski
15. MaiKantate18 Uhr, St. LaurentiusHochschulgottesdienst abendsN.N.
22. MaiRogate15 Uhr, St. LaurentiusEinführung der AssistierendenRektorin Schneider-Ludorff
12. JuniTrinitatis11 Uhr, St. LaurentiusInterkultureller HochschulgottesdienstWalz
19. Juni1. n. Trinitatis10 Uhr, Alfred-Kolb.SportzentrumRadl-GottesdienstHoffmann
26. Juni2. n. Trinitatis10 Uhr, St. LaurentiusAugustana-Tag mit EinführungenOberkirchenrat Reimers
3. Juli3. n. Trinitatis11 Uhr, Kapelle AugustanaGottesdienst zum SchnupperwochenendeHoenen
17. Juli5. n. Trinitatis18 Uhr, St. LaurentiusHochschulgottesdienst abendsHomilet. Seminar

 

Auftakt zum Sommersemester 2022

Bei strahlendem Sonnenschein konnte das Sommersemester 2022 in diesem Jahr unter freiem Himmel am bereits blühenden Campus eröffnet werden – ein wunderschöner Einstieg in die Vorlesungszeit.

Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen lenkte den Blick in der Andacht auf die prägenden Erfahrungen der Studierenden. In der Gemeinschaft am Campus könne die österliche Botschaft vom Sieg des Lebens auch auf dem Hintergrund der erschreckenden Bilder aus den Nachrichten gehofft und geglaubt werden. Gemeinsam mit der Seniora, stud. theol. Idgie Dietl entzündete er die von stud. theol. Franka Plößner gestaltete Osterkerze und segnete die Mitglieder des frisch gewählten AStA.

Die Rektorin, Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff begrüßte vor allem die neuen Studierenden an der Hochschule und lobte deren „richtige Entscheidung“, an die Augustana zu kommen. Angesichts des Krieges in der Ukraine habe sich die theologische und gesellschaftspolitische Diskussion grundlegend verändert. Stets sei es wichtig, die biblische Botschaft auf die jeweilige Zeit hin zu deuten – besonders jetzt seien alle eingeladen, neu und engagiert mitzudiskutieren und zu –denken.

Ein besonderer Gruß ging an die neue Professorin für Feministische Theologie und Gender Studies, Prof. Dr. Uta Schmidt, sowie an die neue Assistierende im Fach Interkulturelle Theologie, Missions- und Religionswissenschaft, Sabine Jarosch.

Die Seniora, stud. theol. Idgie Dietl, verkündete das Semestermotto: „Mach ma’s schön!“ Nach zwei Jahren großer Herausforderungen durch die Pandemie sei jetzt wieder Präsenz auf dem Campus angesagt, allerdings – im Interesse aller – vorsichtig, gemeinsam und „schön“.

Die Verwaltungsleiterin, Dipl.-Betriebswirtin FH Elisabeth Helmreich, erläuterte die derzeit gültigen Coronaregeln und verwies auf einfache Maßnahmen zu energiesparendem und umweltfreundlichem Verhalten auf dem Campus.

Musikalisch gestaltet wurde die Feier durch stud. theol. Tim Wagner am Keyboard und stud. theol. Franka Plößner an der Klarinette.

Der Vormittag wurde versüßt durch eine Aktion des Fairtrade-Teams der Hochschule, die an alle Besucherinnen und Besucher der Eröffnungsfeier fair gehandelte Schokolade verteilte: Leckere Schokoladenriegel, die es auch im hochschuleigenen EineWelt-Laden zu kaufen gibt, neben vielen anderen fairen Snacks, Kaffee / Tee und Schreibwaren. Das Kaffee des EineWelt-Ladens öffnet einmal pro Woche in der Vorlesungszeit, man trifft sich dort gerne, um eine (oder auch mehrere) Tasse/n Kaffee oder Tee zu genießen, zu plaudern und eine kleine Auszeit vom Studieren zu nehmen.

Die Augustana-Hochschule feiert in diesem Jahr ihren 75. Gründungstag. So finden im Sommersemester zahlreiche Sonderveranstaltungen statt.

Anlässlich des (nachgeholten) 60. Geburtstags von Prof. Dr. Christian Strecker findet am 26. April ein Festvortrag mit Prof. Dr. Martin Ebner, Bonn statt. Am 7. Mai wird die neue Assistentin im Fach Interkulturelle Theologie, Sabine Jarosch, durch Regionalbischöfin Gisela Bornowski ordiniert. Am 9. Mai findet ein Abend zu Ehren von Dr. Elisabeth Moltmann-Wendel statt, an dem im Beisein von Prof. Dr. Jürgen Moltmann auch das gleichnamige Stipendium verliehen wird. Am 22. Mai werden die Assistierenden Johannes Weidemann, Daniel Hoffmann, Dr. Tobias Jammerthal und Maraike Heymann feierlich in ihre Dienste an der Augustana eingeführt. Am 2. Juni verabschieden wir uns von unserem langjährigen Bibliotheksleiter, Herrn Dipl.-Bibl. Armin Stephan.

Das Augustana-Festwochenende wird im Jubiläumsjahr eingeleitet mit einem Festkonzert des Windsbacher Knabenchors am 23. Juni. Am 24. Juni hält Oberkirchenrat Prof. Dr. jur. Hans-Peter Hübner den Festvortrag, am 25. Juni findet das traditionelle Sommerfest statt. Im Festgottesdienst am 26. Juni werden die Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff und die Professor*innen Prof. Dr. Christoph Asmuth, Prof. Dr. Sonja Keller und Prof. Dr. Uta Schmidt von Oberkirchenrat Stefan Reimers in ihre Ämter eingeführt sowie Prof. Dr. Renate Jost entpflichtet.

Wir hoffen, dass dieses Semester in Präsenz und mit möglichst wenigen Einschränkungen stattfinden kann.

Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

Die Mitglieder des AStA

Die Mitglieder des AStA

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Prof. Dr. Uta Schmidt

Prof. Dr. Uta Schmidt

Gottesdienst und Festakt im Freien

Gottesdienst und Festakt im Freien

stud. theol. Franka Plößner

stud. theol. Franka Plößner

Seniora stud. theol. Idgie Dietl

Seniora stud. theol. Idgie Dietl

Verwaltungsleiterin Elisabeth Helmreich

Verwaltungsleiterin Elisabeth Helmreich

stud.theol. Katharina Nagler und Jannis Wachs verteilen fair gehandelte Schokolade

stud.theol. Katharina Nagler und Jannis Wachs verteilen fair gehandelte Schokolade

Schalom Lechulam! "Hallo alle!"

Seit den 14. Februar nehmen 10 Studierende, 1 Pfarrverwalter, 1 Doktorand und unser Professor für Altes Testament, Michael Pietsch, an einer Ausgrabung in Tiberias am See Genezareth teil.

Die Ausgrabung findet im Zentrum des "alten" Tiberias statt, das etwas südlich der heutigen Stadt Tiberias liegt. Das Projekt wird von der Hebräischen Universität (Prof. Dr. Katia Cytryn-Silverman) und vom Deutschen Evangelischen Institut für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes (Dr. Katja Soennecken und Prof. Dr. Dieter Vieweger) durchgeführt.

Jeder Tag ist ein Abenteuer und voller Erwartung: "Werden wir etwas finden? Was werden wir finden?" Angesichts der Corona-Lage wird es noch spannender, weil irgendjemand leider immer positiv ist...

Der schöne Ausblick auf den See Genezareth, über dem zu Arbeitsbeginn um 6.10 Uhr die Sonne aufgeht, ist inspirierend und motivierend! Wobei der Verlauf der Tage sehr anstrengend sein kann. Zweifellos ist diese Möglichkeit bereichernd, hier zu sein und an einer Lehrgrabung mit richtigen Archäolog*innen und Voluntär*innen jeden Alters und aus der ganzen Welt mitzuwirken. Sowohl für unser privates als auch akademisches Leben sammeln wir viele Erfahrungen. Neben harter Arbeit bleibt auch genug Zeit übrig, nette Menschen kennen zu lernen und tolle Ausflüge im Land zu machen! 

Wir sind der Augustana- Hochschule und Herrn Pietsch, allen Unterstützer*innen, die uns die Möglichkeit geben, Kenntnisse „in loco“ zu erwerben, sehr dankbar.

 

Text: Luiz T. Schwanz, Daniel Fischer und Joel Heinzmann

Fotos (sofern nicht anders angegeben): Katja Soennecken

Moritz Weidt, Matthias Hoffmann mit dem gefundenen Tontopf und Prof. Michael Pietsch

Moritz Weidt, Matthias Hoffmann mit dem gefundenen Tontopf und Prof. Michael Pietsch

Tim Wagner mit der gefundenen Öllampe

Tim Wagner mit der gefundenen Öllampe

Ausgrabungsteam

Ausgrabungsteam

Gefundener Tontopf

Gefundener Tontopf

Ausgrabungsteam

Ausgrabungsteam

Radausflug (Foto: Tabea Sturm)

Radausflug (Foto: Tabea Sturm)

Spaziergang in Tiberias (Foto: Luiz T. Schwanz)

Spaziergang in Tiberias (Foto: Luiz T. Schwanz)

Theologiestudium an der Augustana in Zeiten von Corona

An der Augustana-Hochschule wird intensiv Theologie studiert – trotz der nach wie vor geltenden Corona-Einschränkungen. Die Lehrveranstaltungen des gerade abgelaufenen Wintersemesters 2021/22, insbesondere auch die Sprachkurse, konnten größtenteils in Präsenz und in hybriden Formaten durchgeführt werden! Dass die Prüfungen am Ende des Semesters dann insgesamt sehr erfreulich ausgegangen sind, ist auch ein Ergebnis des gemeinsamen Vorgehens. Glücklich und dankbar sind wir, dass unsere Hochschule auch nach zwei Jahren Pandemie bislang ohne schweren Krankheitsfall bleiben durfte.

Das anstehende Sommersemester 2022 wird nach derzeitigem Stand wieder vollständig in Präsenz ablaufen können. Alle Angehörigen der Hochschule freuen sich damit auf die Rückkehr zum Lehren und Lernen, aber auch zum täglichen Campusleben unter weitgehend „normalen“ Bedingungen, gerade in diesem Jubiläumsjahr der Hochschule. So sind der lebendige Austausch zwischen Dozierenden und Studierenden, aber auch das Gespräch und die Diskussion untereinander wieder überall möglich. Darauf ist das Theologiestudium unbedingt angewiesen!

Der überaus hohe Anteil von geimpften Personen unter Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden erlaubt nahezu reibungslose Abläufe in allen Bereichen der Augustana – neben der Lehre natürlich auch in der Bibliothek, der Mensa und den Wohnheimen. Gerade die Hochschulbibliothek ist wieder nahezu uneingeschränkt nutzbar und bietet den Studierenden am Campus alle gewohnten Serviceangebote des Bibliothekspersonals bei der Nutzung wissenschaftlicher Literatur: Bei der Vorbereitung von Prüfungen und Abfassung von schriftlichen Arbeiten ein unschätzbarer Vorzug unserer Hochschule!

Einzelne Teile des Lehrprogramms werden die in den vergangenen Semestern erfolgreich erprobten didaktischen Formen der virtuellen Lehre auch für die Zukunft fortentwickeln, insbesondere Webinar-Formate und interaktive Videokonferenzen. So können etwa im Rahmen des International Course Exchange Studierende der Augustana weiterhin an online-Lehrveranstaltungen internationaler Partnerhochschulen teilnehmen (derzeit z.B. in den USA), bei Anerkennung von Leistungspunkten für das eigene Studium und in der jeweiligen Landessprache.

Individuelle Studienberatung und Seelsorge, das studentische Hochschulleben und die geistliche Gemeinschaft am Campus sind seit jeher Markenzeichen unserer Hochschule. Zahlreiche geistliche Angebote, wie Andachten und Gottesdienste, finden unter den geltenden Hygienebestimmungen ebenso wieder am Campus statt wie gemeinsamer Sport und unser schöner Biergarten. Auch die weithin berühmte Augustana-Bar wird in Kürze wieder öffnen! Weiterhin bereichern unsere internationalen Stipendiaten aus aller Welt den Campus. Längere Studienaufenthalte im Ausland werden auch unter den derzeitigen Bedingungen von zahlreichen Studierenden der Augustana geplant und durchgeführt.

Gemeinsam mit dem AStA und der Studierendenschaft wird eine Vielzahl von Aktivitäten am Campus veranstaltet (online und in Präsenz): von Taizé-Andachten über Umwelt- und Politabende bis hin zu besonderen Angeboten für die Erst- und Zweitsemester.

Theologiestudium an der Augustana in Zeiten von Corona

An der Augustana-Hochschule wird intensiv Theologie studiert – trotz der nach wie vor geltenden Corona-Einschränkungen. Die Lehrveranstaltungen des gerade abgelaufenen Wintersemesters 2021/22, insbesondere auch die Sprachkurse, konnten größtenteils in Präsenz und in hybriden Formaten durchgeführt werden! Dass die Prüfungen am Ende des Semesters dann insgesamt sehr erfreulich ausgegangen sind, ist auch ein Ergebnis des gemeinsamen Vorgehens. Glücklich und dankbar sind wir, dass unsere Hochschule auch nach zwei Jahren Pandemie bislang ohne schweren Krankheitsfall bleiben durfte.

Das anstehende Sommersemester 2022 wird nach derzeitigem Stand wieder vollständig in Präsenz ablaufen können. Alle Angehörigen der Hochschule freuen sich damit auf die Rückkehr zum Lehren und Lernen, aber auch zum täglichen Campusleben unter weitgehend „normalen“ Bedingungen, gerade in diesem Jubiläumsjahr der Hochschule. So sind der lebendige Austausch zwischen Dozierenden und Studierenden, aber auch das Gespräch und die Diskussion untereinander wieder überall möglich. Darauf ist das Theologiestudium unbedingt angewiesen!

Der überaus hohe Anteil von geimpften Personen unter Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden erlaubt nahezu reibungslose Abläufe in allen Bereichen der Augustana – neben der Lehre natürlich auch in der Bibliothek, der Mensa und den Wohnheimen. Gerade die Hochschulbibliothek ist wieder nahezu uneingeschränkt nutzbar und bietet den Studierenden am Campus alle gewohnten Serviceangebote des Bibliothekspersonals bei der Nutzung wissenschaftlicher Literatur: Bei der Vorbereitung von Prüfungen und Abfassung von schriftlichen Arbeiten ein unschätzbarer Vorzug unserer Hochschule!

Einzelne Teile des Lehrprogramms werden die in den vergangenen Semestern erfolgreich erprobten didaktischen Formen der virtuellen Lehre auch für die Zukunft fortentwickeln, insbesondere Webinar-Formate und interaktive Videokonferenzen. So können etwa im Rahmen des International Course Exchange Studierende der Augustana weiterhin an online-Lehrveranstaltungen internationaler Partnerhochschulen teilnehmen (derzeit z.B. in den USA), bei Anerkennung von Leistungspunkten für das eigene Studium und in der jeweiligen Landessprache.

Individuelle Studienberatung und Seelsorge, das studentische Hochschulleben und die geistliche Gemeinschaft am Campus sind seit jeher Markenzeichen unserer Hochschule. Zahlreiche geistliche Angebote, wie Andachten und Gottesdienste, finden unter den geltenden Hygienebestimmungen ebenso wieder am Campus statt wie gemeinsamer Sport und unser schöner Biergarten. Auch die weithin berühmte Augustana-Bar wird in Kürze wieder öffnen! Weiterhin bereichern unsere internationalen Stipendiaten aus aller Welt den Campus. Längere Studienaufenthalte im Ausland werden auch unter den derzeitigen Bedingungen von zahlreichen Studierenden der Augustana geplant und durchgeführt.

Gemeinsam mit dem AStA und der Studierendenschaft wird eine Vielzahl von Aktivitäten am Campus veranstaltet (online und in Präsenz): von Taizé-Andachten über Umwelt- und Politabende bis hin zu besonderen Angeboten für die Erst- und Zweitsemester.

Ausschreibung Elisabeth-Moltmann-Wendel-Stipendium

Ausgeschrieben wird das Elisabeth-Moltmann-Wendel-Stipendium. Zweck des Stipendiums ist es, über das Andenken an Dr. Elisabeth Moltmann-Wendel hinaus den theologischen Nachwuchs zu fördern, der sich in besonderer Weise mit Themen feministischer Theologie auseinandersetzt.

Gefördert werden kann, wer im Sommersemester 2022 an der Augustana-Hochschule als Student*in oder Promovend*in immatrikuliert ist oder sich habilitiert.

Auswahlkriterien sind die in der Bewerbung dargelegten Ausführungen zur besonderen Auseinandersetzung mit Themen Feministischer Theologie sowie bisher erbrachte besondere Erfolge und/oder Auszeichnungen zu Themen Feministischer Theologie.

Die Höhe des Stipendiums beträgt 2.000 Euro pro Jahr.

Die Bewerbung ist bis 29. April 2022 mit den geforderten Unterlagen (Bewerbungsformular, Motivationsschreiben mit Nachweis über die besondere Auseinandersetzung mit Themen feministischer Theologie, ein tabellarischer Lebenslauf und Immatrikulationsbescheinigung) bei der Vorsitzenden der Auswahlkommission für die Vergabe des Elisabeth-Moltmann-Wendel-Stipendiums (Augustana-Hochschule, Waldstraße 11, 91564 Neuendettelsau) einzureichen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt.

 
 
 
 


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hochschule@augustana.de

AdresseAugustana-Hochschule

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