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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Szene in der Bibliothek

Aktuelles von der AHS

Aktuelle Nachrichten im Sommersemester 2022

Alle Meldungen im Überblick

Der Chor »Psalmodia Transylvanica« zu Gast an der Augustana-Hochschule

Im September hat der Männerchor »Psalmodia Transylvanica« von der Fakultät für Orthodoxe Theologie an der Babeş-Bolyai-Universität Cluj/Klausenburg (Rumänien) die AHS besucht. Dank der organisatorischen Vorbereitung durch Hochschulpfarrer Dr. Janning Hoenen und Akad. Direktor PD Dr. Markus Mülke konnten die Gäste auf dem Campus untergebracht und verpflegt werden.

Am Montag, 19. September gab es einen Austausch mit den Gästen, vorbereitet von einigen Studierenden unter Begleitung von Markus Mülke. Im lockeren Rahmen entwickelten sich anregende Gespräche über gesellschaftliche und theologische Fragen. Dabei wurde deutlich, in welch hohem Maße Kirche und Kultur in Rumänien miteinander verwoben sind. Insbesondere die Musik und das Singen wurden von den Gästen immer wieder als unverzichtbare Elemente des Glaubens und der Liturgie betont.

Am darauffolgenden Tag gestaltete der Chor zusammen mit Hochschulkantor KMD Andreas Schmidt ein fulminantes Konzert in St. Laurentius. Die elf Herren des Chores beeindruckten die zahlreich erschienenen Zuhörer mit geistlichen und weltlichen Stücken aus ihrer rumänischen Heimat. Dabei gelang es dem Leiter Prof. Dr. Vasile Stanciu mit seinem zurückhaltenden Dirigat, der Musik gleichzeitig Präzision und einen ausgesprochen tänzerischen Duktus zu verleihen. KMD Andreas Schmidt interpretierte Orgelwerke von Arvo Pärt und Olivier Messiaen, die einen reizvollen stilistischen Kontrast zum Gesang des Chores bildeten. Stehende Ovationen am Ende des Konzerts waren ein beredter Ausdruck für die Begeisterung des Publikums über die dargebotene Musik.

 

Andreas Schmidt, KMD

 

Engagierte Gespräche beim Begegnungsabend im Hörsaal IV (Foto: Fabian Kern)

Engagierte Gespräche beim Begegnungsabend im Hörsaal IV (Foto: Fabian Kern)

Als Leitfaden für den Austausch hatten die Studierenden Fragen vorbereitet (Foto: Fabian Kern)

Als Leitfaden für den Austausch hatten die Studierenden Fragen vorbereitet (Foto: Fabian Kern)

Prof. Dr. Vasile Stanciu begrüßt das Konzertpublikum in St. Laurentius (Foto: John Benedikt Pohler)

Prof. Dr. Vasile Stanciu begrüßt das Konzertpublikum in St. Laurentius (Foto: John Benedikt Pohler)

Der Chor während des Konzerts (Foto: John Benedikt Pohler)

Der Chor während des Konzerts (Foto: John Benedikt Pohler)

KMD Andreas Schmidt an der Steinmeyer-Orgel (Foto: John Benedikt Pohler)

KMD Andreas Schmidt an der Steinmeyer-Orgel (Foto: John Benedikt Pohler)

Zum Konzert waren zahlreiche Zuhörer aus dem Ort und aus der Hochschule erschienen (Foto: John Benedikt Pohler)

Zum Konzert waren zahlreiche Zuhörer aus dem Ort und aus der Hochschule erschienen (Foto: John Benedikt Pohler)

Trauer um Dr. h.c. Ruth Lapide

Die Augustana-Hochschule betrauert den Tod von Ruth Lapide. Sie war Ehrendoktorin unserer Hochschule und auch Lehrbeauftragte für jüdische Theologie.

Besonders beeindruckend im Kontext der vielfältigen Stimmen im jüdisch-christlichen Dialog war, dass sie immer „Tacheles“ geredet hat. Doch neben ihrer Kritik an der langen Geschichte und Aktualität des christlichen Antisemitismus hat sie gleichzeitig den christlichen Glauben akzeptiert und als potenziell nicht judenfeindlich verstanden.

Für eine ausführliche Würdigung der Bedeutung von Ruth Lapide für den christlich-jüdischen Dialog verweisen wir auf die Laudatio für Ruth Lapide aus Anlass der Verleihung der Ehrendoktorwürde.

יהי זכרונה לברכה 

Möge ihr Andenken zum Segen sein

 

Laudatio von Prof. Dr. Wolfgang Stegemann 

Sprachkurswanderung 2022

Seit Anfang September haben die Intensivsprachkurse der Augustana-Hochschule in Hebräisch, Griechisch und Latein begonnen. Die traditionelle Sprachkurswanderung führte am 9. September wieder einmal nach Wolframs-Eschenbach.

Wechsel im Rektorat

Am 1. September 2022 übernimmt turnusgemäß Prof. Dr. Christoph Asmuth mit dem Amt des Rektors die Leitung der Augustana-Hochschule.

Prof. Dr. Christoph Asmuth ist seit dem Sommersemester 2020 Inhaber des Lehrstuhls für Philosophie.

Das Amt der Prorektorin übernimmt Prof. Dr. Sonja Keller, die den Lehrstuhl für Praktische Theologie innehat.

Prof. Dr. Christoph Asmuth
Prof. Dr. Sonja Keller
Prof. Dr. Sonja Keller

Semesterschluss

Mit Andacht und Grußworten zum Semesterschluss ist das Sommersemester 2022 zu Ende gegangen. Im Schatten am Rande des Sportplatzes am Hochschulcampus versammelten sich dazu knapp hundert Studierende und Dozierende.

Nach einem anregenden, aber ebenso anstrengenden Semester habe jeder und jede Erholung und Ruhe nötig, so Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen in seiner Ansprache. Wie das Volk Israel in Salomos Tempel einen Ort der Ruhe bekommen habe, so könne der Campus, besonders aber die vorlesungsfreie Zeit ein Vorgeschmack auf die Zeit der Ruhe und des Friedens sein, nach der sich die Menschen heute sehnen.

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, die zum Ende des Semesters ihr Rektor*innen-Amt turnusgemäß an Prof. Dr. Christoph Asmuth weitergeben wird, dankte allen Mitarbeitenden, Dozierenden und Studierenden für alles Engagement in diesem herausfordernden Semester, besonders den AStA-Mitgliedern. Sie verabschiedete die frisch Examinierten sowie diejenigen Studierenden, die an einen anderen Studienort wechseln.

Seniora stud. theol. Idgie Dietl erinnerte an das Semestermotto „Mach mer’s schön!“ Dies sei durch Lehrveranstaltungen und viele Feste in Präsenz gelungen, insbesondere durch eine bei allen ausgeprägte Vorsicht und Fürsorge für die Gemeinschaft am Campus.

Prorektor Prof. Dr. Christoph Asmuth bedankte sich bei der scheidenden Rektorin und überreichte – als Philosoph selbstverständlich Experte für die Übergabe von Ideen – eine Orch-Idee.

Der Semesterschlussakt wurde musikalisch vom Posaunenchor der Hochschule gestaltet. Ein gemeinsames Abendessen vor der Mensa schloss sich an.

Die vorlesungsfreie Zeit endet am 7. November 2022. Schon ab 6. September beginnen die Intensiv-Sprachkurse.

 

Fotos: John B. Pohler

Schlusssegen durch Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

Schlusssegen durch Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

Posaunenchor

Posaunenchor

Hochschulgemeinde

Hochschulgemeinde

Gemeindereferentin Antonia Schmidt

Gemeindereferentin Antonia Schmidt

Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Dank an den AStA

Dank an den AStA

Seniora stud. theol. Idgie Dietl

Seniora stud. theol. Idgie Dietl

Augustana-Tag Sommer 2022

Zum 75. Jubiläum feierte die Hochschule einen ausgiebigen Sommer-Augustana-Tag. Höhepunkte waren das Festkonzert des Windsbacher Knabenchors, die Antrittsvorlesung von Oberkirchenrat Prof. Dr. jur. Hans-Peter Hübner, der TheoCup und das Sommerfest der Studierenden sowie der Festgottesdienst mit Einführung von Prof. Dr. Christoph Asmuth, Prof. Dr. Sonja Keller und Prof. Dr. Uta Schmidt und Verabschiedung von Prof. Dr. Renate Jost.

Den Auftakt bildete das Festkonzert des Windsbacher Knabenchors am Donnerstag in der Laurentiuskirche. Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass der Auftritt der Windsbacher Knabenchors bei der Eröffnung der Augustana-Hochschule 1947 gleichzeitig der erste Auftritt dieses Chors unter diesem Namen war – somit der Chor und die Hochschule einen gemeinsamen Geburtstag feiern könnten. Mit einem Programm aus geistlichen und weltlichen Liedern – darunter viele Auftragskompositionen zum 75. Jubiläum des Chores – präsentierten sich die Chorsänger in gewohnter Prägnanz und Intensität. Das Festkonzert war gleichzeitig der letzte Auftritt des berühmten Knabenchors unter Leitung von KMD Martin Lehmann in Kernfranken.

Der Freitagnachmittag begann wie üblich mit einem Zusammensein der „Freundinnen und Freunde der Augustana-Hochschule“. Bei diesem durch Doris Reinelt von der Hochschul- und Alumniförderung organisierten Treffen von ehemaligen und gegenwärtigen Studierenden  und Dozierenden gab es in der Mensa Kaffee und Kuchen und eingehende Gespräche.

Der Abend gehörte der feierlichen Antrittsvorlesung von Oberkirchenrat Prof. Dr. Hans-Peter Hübner, Mitglied des Landeskirchenrates, Leiter der Abteilung E „Gemeinden, Kirchensteuer und Kirchenverfassung“ im Landeskirchenamt und seit 2019 Honorarprofessor an der Augustana-Hochschule. Laudator Prof. Dr. Klaus Raschzok stellte Hübner als eines der Mitglieder der Kirchenleitung vor, die in stetem Austausch mit der wissenschaftlichen Theologie stünden. Er habe sich insbesondere durch die Neuausgabe des Standardwerks „Evangelisches Kirchenrecht in Bayern“ (München 3. Auflage 2022) und als langjähriger Lehrbeauftragter für Kirchenrecht an der Augustana-Hochschule bei Studierenden, Pfarrer*innen und Fachkolleg*innen großes Ansehen erworben. Die Veröffentlichung des Kommentars zur „Verfassung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern“ (München 2021) weise ihn erneut als führenden Experten für evangelisches Kirchenrecht aus. In seinem Vortrag präsentierte Hübner detailliert und kenntnisreich einen Durchgang durch die Verfassung der ELKB, in ständigem Vergleich und Rückbezug auf die entsprechenden Verfassungstexte bzw. Verfassungsentwürfe anderer Landeskirchen. Besonderes Augenmerk richtete er dabei auf die in letzter Zeit vorgenommenen Ergänzungen der Präambel sowie diejenigen Abschnitte der Verfassung, für die ein Anpassungsbedarf diskutiert wird (z.B. bei den Amtszeiten der Funktionsträger oder beim Mitgliedschaftsrecht). Immer wieder stellte er die wachsende Bedeutung der Augustana-Hochschule als von staatlichen Einflüssen geschützter Einrichtung heraus. Der Abend wurde von stud. theol. Franka Plößner und Hochschulkantor KMD Andreas Schmidt musikalisch gestaltet. Ein Empfang in der Mensa schloss sich an.

Bei heißen Temperaturen lieferten sich am Samstagvormittag die Fußballmannschaften aus Erlangen und Neuendettelsau einen energischen Kampf um den TheoCup, von langer Hand vorbereitet von stud. theol. Mareike Köberle. 6 Mannschaften trafen am Alfred-Kolb-Sportzentrum aufeinander, begleitet von zahlreichen Fans. Am Ende musste sich die beste der Augustana-Mannschaften dem Team aus Erlangen/Werner-Elert-Heim geschlagen geben. Der TheoCup geht also nach Erlangen. Dort findet im nächsten Jahr auch das nächste Turnier statt. 

Am Nachmittag begann dann am Campus der Hochschule das Sommerfest unter dem Motto "Augustana ahoi - Abenteuer Südsee!". Bei viel Musik, Versteigerung, einem launigen Beitrag des Mittelbaus und Speis und Trank trafen sich ehemalige und gegenwärtige Studierende und Dozierende, gut organisiert von Chefpiratin und Kulturreferentin Katharina Nagler. Bis in die frühen Morgenstunden wurde anschließend im Pechmannhaus gefeiert.

Der Festgottesdienst am Sonntag 10 Uhr in St. Laurentius bildete den geistlichen Höhepunkt des Festwochenendes. Begleitet von Streichern des Ansbacher Kammerorchesters und Bläsern von der Hochschule für Musik in Nürnberg präsentierte der Hochschulchor unter Leitung von KMD Andreas Schmidt Sätze aus der Bachkantate „Gelobet sei der Herr, mein Gott“ (BWV 129). Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff stellte in ihrer Predigt die Aufgaben und auch die Grenzen kirchlichen Dienstes heraus, angelehnt an die Geschichte vom Propheten Jona. Oberkirchenrat Stefan Reimers, ständiger Vertreter des Landesbischofs und für die Hochschule verantwortliches Mitglied des Landeskirchenrates, stellte angesichts der coronabedingt immer wieder verschobenen Einführungstermine der Professor*innen deren „Beginnlosigkeit“ (Botho Strauss) heraus und würdigte gleichzeitig die Verdienste der Rektorin, die coronabedingt gar nicht feierlich in ihr Amt eingeführt werden konnte. Anschließend führte er die neuen Professor*innen Prof. Dr. Christoph Asmuth (Philosophie), Prof. Dr. Sonja Keller (Praktische Theologie) und Prof. Dr. Uta Schmidt (Feministische Theologie und Gender Studies) in ihre Ämter ein. Auch verabschiedete er Prof. Dr. Renate Jost (Feministische Theologie und Gender Studies) feierlich in den Ruhestand. Dem Gottesdienst schloss sich ein Grußwort der Synodalpräsidentin Annekathrin Preidel an.

Der Augustana-Tag endete mit einem festlichen Mittagessen vor der Mensa.

 

Fotos: Jannis Fischer, Janning Hoenen, John B. Pohler, Tim Wagner

Oberkirchenrat Prof. Dr. Hans-Peter Hübner

Oberkirchenrat Prof. Dr. Hans-Peter Hübner

Gruppenbild nach dem Festgottesdienst

Gruppenbild nach dem Festgottesdienst

Die Windsbacher unter KMD Martin Lehmann

Die Windsbacher unter KMD Martin Lehmann

Alumni-Kaffeetrinken: Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Alumni-Kaffeetrinken: Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Alumni-Kaffeetrinken: Prof. Dr. Stefan Seiler

Alumni-Kaffeetrinken: Prof. Dr. Stefan Seiler

Alumni-Kaffeetrinken: Seniora Idgie Dietl

Alumni-Kaffeetrinken: Seniora Idgie Dietl

Alumni-Kaffeetrinken: Doris Reinelt

Alumni-Kaffeetrinken: Doris Reinelt

Laudator Prof. Dr. Klaus Raschzok

Laudator Prof. Dr. Klaus Raschzok

Publikum beim Festvortrag

Publikum beim Festvortrag

Prof. Dr. Hans-Peter Hübner, Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, Prof. Dr. Klaus Raschzok

Prof. Dr. Hans-Peter Hübner, Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, Prof. Dr. Klaus Raschzok

Prof. Dr. Klaus Raschzok, Prof. Dr. Hans-Peter Hübner, Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, Oberkirchenrat Stefan Reimers

Prof. Dr. Klaus Raschzok, Prof. Dr. Hans-Peter Hübner, Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, Oberkirchenrat Stefan Reimers

TheoCup

TheoCup

Gruppenbild aller Teilnehmenden

Gruppenbild aller Teilnehmenden

Die Mannschaften der Augustana-Hochschule

Die Mannschaften der Augustana-Hochschule

Der Posaunenchor spielt am Sommerfest

Der Posaunenchor spielt am Sommerfest

Philipp Wassermann und Katharina Nagler moderieren die Versteigerung

Philipp Wassermann und Katharina Nagler moderieren die Versteigerung

Man amüsiert sich: Doris Reinelt, Prof. Dr. Heike Walz, Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, Oberkirchenrat Stefan Reimers, Prof. Dr. Christoph Asmuth

Man amüsiert sich: Doris Reinelt, Prof. Dr. Heike Walz, Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, Oberkirchenrat Stefan Reimers, Prof. Dr. Christoph Asmuth

Käpt`n

Käpt`n

Smutje

Smutje

Topmast-Ausguck

Topmast-Ausguck

Schiffsschamane

Schiffsschamane

Navigator

Navigator

Steuermann

Steuermann

Applaus für den Mittelbau

Applaus für den Mittelbau

Fabian Kern und Johannes Geyer

Fabian Kern und Johannes Geyer

Festgottesdienst: Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Festgottesdienst: Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Oberkirchenrat Stefan Reimers

Oberkirchenrat Stefan Reimers

Prof. Dr. Christoph Asmuth

Prof. Dr. Christoph Asmuth

Prof. Dr. Sonja Keller

Prof. Dr. Sonja Keller

Prof. Dr. Uta Schmidt

Prof. Dr. Uta Schmidt

Segnung

Segnung

Prof. Dr. Renate Jost

Prof. Dr. Renate Jost

Synodalpräsidentin Annekathrin Preidel

Synodalpräsidentin Annekathrin Preidel

Prof. em. Dr. Herwig Wagner feiert seinen 95. Geburtstag

Emeritus Prof. Herwig Wagner war von 1972 bis 1992 Inhaber des Lehrstuhls für Missionstheologie und Religionswissenschaft an der Augustana-Hochschule. Als Rektor leitete er unsere Hochschule in zwei Amtszeiten. Von 1961 bis 1971 stand Herwig Wagner als Missionar im Dienst der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea. Zugleich wirkte er als theologischer Lehrer am Senior-Flierl-Seminary der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Papua Neuguinea, das er seit 1965 leitete als Principal leitete.

Geboren in Jahr 1927 hatte Herwig Wagner in Erlangen, Marburg und Chicago evangelische Theologie studiert. Von 1951 bis 1956 war er zunächst in Bayern im Pfarrdienst tätig, danach bis 1960 als Assistent von Prof. Dr. Walter Freytag beim Deutschen Evangelischen Missionsrat in Hamburg sowie Studienleiter an der dortigen Missionsakademie. In dieser Zeit schrieb er seine Dissertation zu „Erstgestalten einer einheimischen Theologie in Südindien“ und wurde 1961 an der Hamburger Theologischen Fakultät im Fach Missionswissenschaft promoviert.

Herwig Wagner war in Neuendettelsau sowohl Mitglied des Kuratoriums des Missionswerks Bayern (heute: Mission EineWelt) als auch im Kuratorium der Diakonie Neuendettelsau (heute: Diakoneo), das er seit 1993 als leitete. Herwig Wagner wirkte weit über Neuendettelsau hinaus, u.a. im Lutherischen Weltbund, im Evangelischen Missionswerk in Hamburg oder der Deutschen Gesellschaft für Missionswissenschaft.

In seiner Wirkungszeit veröffentlichte Herwig Wagner mehr als zwei Hundert Schriften, darunter zwei Standardwerke der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Papua Neuguinea, nämlich die Darstellung ihrer Geschichte „The Lutheran Church in Papua New Guinea“ und das bis heute unübertroffene ökumenische Handbuch „Papua-Neuguinea. Gesellschaft und Kirche“.

Den Neuaufbruch der Missionstheologie nach dem Zweiten Weltkrieg als weltweite Gemeinschaft der Kirchen in Mission und als missio Dei (Mission Gottes) prägte Wagner wesentlich mit. Sein Interesse galt vor allem der Entwicklung indigener („einheimischen“) Theologien, die vor Ort relevant sind, aber auch dem Dialog mit nichtchristlichen Religionen. Als Religionswissenschaftler sieht Herwig Wagner in den Religionen „Gottes weltwirkendes Handeln“. In den letzten Forschungsjahren widmete er sich zeitgenössischen Fragen zu Spiritualität und moderner Religiosität, beispielsweise New Age. In seinem 1987 veröffentlichten Buch „Zu Gott hin. Gebetstexte aus anderen Religionen. Einführung und theologische Reflexion“ steht der bewegende Satz: „In seiner Spiritualität ist der Mensch am zartesten.“

Den 90. Geburtstag des Jubilars durften wir 2017 mit einem Festakt an der Augustana-Hochschule gemeinsam feiern. Wir sind dankbar für die schönen Begegnungen mit unserem Emeritus, gratulieren ihm zu seinem Geburtstag am 30. Juli 2022 sehr herzlich und wünschen ihm und seiner Familie einen schönen Ehrentag und vor allem Gottes reichhaltigen Segen.

Prof. Dr. Heike Walz

Lehrstuhl für Interkulturelle Theologie, Missions- und Religionswissenschaft

 

Prof. em. Dr. Herwig Wagner bei seinem 90. Geburtstag

Exkursion ins Limeseum Ruffenhofen am 10.7.2022

Am Sonntag, 10.7.2022, begab sich eine zwölfköpfige Truppe auf eine Exkursion ins Limeseum nach Ruffenhofen an den Hesselberg. Im Rahmen der Übung „Frühchristliche Subkultur verstehen – Die Umwelt des NT“ erkundete die interessierte Gruppe die Auswirkungen römischer Herrschaft im ländlichen Gebiet entlang des Obergermanisch-Raetischen Limes, der von ca. 100–260 n. Chr. existierte.

Diakon Eckehard Roßberg, vor seiner Pensionierung Mitarbeiter der Gemeindeakademie Rummelsberg, führte mit besonderem Fokus auf den Themen Schriftkultur, interkultureller Austausch und Religion durch die Ausstellung. Mitgebracht hatte er zahlreiche Exponate wie Münzen, Gemmen und Rollsiegel aus seiner persönlichen Sammlung, gehört er doch zu jenen unermüdlichen Schatzsuchern, die lange vor der Museumsgründung wichtige Exponate des heutigen Limeseum auf den Äckern rund um den Hesselberg gesucht und gefunden hatten. So hat Roßberg einst auch den Ohrenschutz mit Namensinschrift des in Ruffenhofen stationierten Reitersoldaten December gefunden, der heute als Person im Limeseum im Fokus der Ausstellung steht. Entsprechend anekdoten- und kenntnisreich führte Roßberg durch die Sammlung und die Sonderausstellung des Museums zu Römischen Gemmen (fingernagelgroße Edelsteine, in die kunstvoll und detailliert kleine Bilder eingeschnitten wurden, die zum Siegeln und als Schmuck dienten und oft in Ringe gefasst waren).
Nach Kaffee, Kuchen und Eis wurde die Führung draußen im Römerpark fortgesetzt, wo die einstigen, heute nicht mehr vorhandenen Bauten von Kastell und Vicus durch eine entsprechende Bepflanzung kenntlich gemacht sind. Dabei wurde deutlich, wie geschickt es die Römer verstanden, ihre Herrschaft mittels Grenzziehung und entsprechender Bauten zur Darstellung zu bringen und öffentlich sichtbar Landschaften und Räume römisch zu prägen. Durch die römische Präsenz fand im mittelfränkischen Niemandsland ein kultureller Austausch statt, wie er seitdem wohl nicht mehr stattgefunden hat. So hat man z.B. Keramik von spanischen Weinamphoren, das altgriechische Rollsiegel eines Mannes, der Augensalbe im Vicus herstellte, und Miesmuscheln aus der Nordsee in Ruffenhofen gefunden.
Nach der fast dreistündigen Führung durch Museum und Römerpark erkundete die Truppe auf Empfehlung Roßbergs noch die mittelalterliche Dorfkirche im nahen Ruffenhofen. In ihr sind im Mittelalter römische Ziegel des Kastells für den Fußboden verbaut wurden, was sie zur Kirche mit dem ältesten Fußboden Bayerns macht. Außerdem besticht die Kirche mit mittelalterlichen Fresken, einem wunderschönen, ebenfalls sehr alten Kirchengestühl und einem Kirchenspieß, mit dem ein Dorfbewohner Wache schieben und das Eigentum verteidigen musste, während seine Mitbürger im Gottesdienst waren. Nach einer kleinen Andacht wurde noch ein Abstecher auf den Hesselberg gemacht und bei schönstem Sonnenschein die grandiose Aussicht genossen. Damit fand die Exkursion einen gelungenen Abschluss!


Daniel Hoffmann

Das Bild zeigt die Teilnehemer*innen der Exkursion im Römerpark Ruffenhofen am Augsburger Siegesaltar. Der Altar wurde der Siegesgöttin Victoria geweiht, nachdem es im April 260 n.Chr. römischen Soldaten gelang, Germanen, die von einem Plünderungszug in Italien zurückkehrten, zu schlagen.

Das Bild zeigt die Teilnehemer*innen der Exkursion im Römerpark Ruffenhofen am Augsburger Siegesaltar. Der Altar wurde der Siegesgöttin Victoria geweiht, nachdem es im April 260 n.Chr. römischen Soldaten gelang, Germanen, die von einem Plünderungszug in Italien zurückkehrten, zu schlagen.

Verabschiedung von Armin Stephan

Nach 37 Jahren im Dienst der Augustana-Hochschule ist Dipl.-Bibl. Armin Stephan in den verdienten Ruhestand verabschiedet worden. Im Beisein einer Vielzahl von Ehrengästen dankte die Rektorin, Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, dem bisherigen Leiter der Bibliothek.

Akad. Direktor Jörg Dittmer würdigte das Verdienst Stephans, der sein Haus stets auf dem neuesten Stand gehalten habe, z.B. mit der Einführung des Online-Katalogs, der Ausweitung auf E-Books und andere elektronische Ressourcen sowie den Neubau des Freihandmagazins. Als langjähriger Vorsitzender des evangelischen Verbandes kirchlich-wissenschaftlicher Bibliotheken habe er seine Kenntnisse und Visionen deutschlandweit eingebracht. Prof. Dr. Christian Eyselein dankte besonders für die digitale Erfassung des Bestands des Pastoralkollegs Neuendettelsau.

Dipl. Bibl. Joachim Waurisch von der Hochschul- und Landeskirchenbibliothek Wuppertal berichtete humorvoll von seiner Zeit an der Augustana-Bibliothek und an der Seite von Armin Stephan. Er betonte darüber hinaus Stephans führende Rolle als Mitinitiator des „Virtuellen Katalogs Theologie und Kirche“ sowie beim Projekt „Digitalisierung der Schriften des Kirchenkampfs“ im Raum der Verbandsbibliotheken. Für den Bibliotheksverbund Bayern lobte der Vorsitzende des Verbundrates, Dipl. Bibl. Jens Renner, die stets gute Zusammenarbeit.

Auch die Seniora der Studierendenschaft, stud. theol. Idgie Dietl, dankte dem scheidenden Bibliotheksleiter. Die Feierstunde, die vom Posaunenchor der Hochschule musikalisch gestaltet wurde, mündete in einem fröhlichen Grillabend vor der Mensa.

Fotos: John B. Pohler

Akad. Direktor Jörg Dittmer

Akad. Direktor Jörg Dittmer

Als Geschenk bekam Armin Stephan eine Skulptur aus Olivenholz

Als Geschenk bekam Armin Stephan eine Skulptur aus Olivenholz

Prof. Dr. Christian Eyselein

Prof. Dr. Christian Eyselein

Dipl. Bibl. Joachim Waurisch

Dipl. Bibl. Joachim Waurisch

Dipl. Bibl. Jens Renner

Dipl. Bibl. Jens Renner

Seniora stud. theol. Idgie Dietl

Seniora stud. theol. Idgie Dietl

Die Gäste im Freihandmagazin der Bibliothek

Die Gäste im Freihandmagazin der Bibliothek

Posaunenchor

Posaunenchor

Dip. Bibl. Armin Stephan

Dip. Bibl. Armin Stephan

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Ordination und Einführung von fünf neuen Assistierenden an der Augustana-Hochschule

Fünf neue Assistierende sind im Sommersemester 2022 an der Augustana-Hochschule eingeführt worden.

Bereits am 7. Mai wurde Sabine Jarosch von Regionalbischöfin Gisela Bornowski ordiniert und für ihren Dienst als Assistentin am Lehrstuhl für Interkulturelle Theologie, Missions- und Religionswissenschaft gesegnet. Vier weitere Assistierende wurden am 22. Mai eingeführt: Dr. Tobias Jammerthal als Assistent für Kirchen- und Dogmengeschichte, Daniel Hoffmann als Assistent im Fach Neues Testament, Maraike Heymann als Assistentin für Praktische Theologie und Johannes Weidemann als Assistent für Systematische Theologie.

Fotos: John B. Pohler

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

Pfarrerin Susanne Domnick, Prof. Dr. Heike Walz, Pfarrer Bernhard Offenberger

Pfarrerin Susanne Domnick, Prof. Dr. Heike Walz, Pfarrer Bernhard Offenberger

Regionalbischöfin Gisela Bornowski

Regionalbischöfin Gisela Bornowski

Pfarrerin Sabine Jarosch

Pfarrerin Sabine Jarosch

Segnung

Segnung

Gratulation durch Prof. Dr. Heike Walz

Gratulation durch Prof. Dr. Heike Walz

Grußwort von Seniora stud. theol. Idgie Dietl

Grußwort von Seniora stud. theol. Idgie Dietl

Gruppenfoto Ordination Sabine Jarosch

Gruppenfoto Ordination Sabine Jarosch

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Prof. Dr. Christian Strecker

Prof. Dr. Christian Strecker

Prof. Dr. Markus Buntfuß

Prof. Dr. Markus Buntfuß

Einführungshandlung

Einführungshandlung

Fürbitten: Pfr. Johannes Weidemann, Pfr. Dr. Tobias Jammerthal, Pfrin. Maraike Heymann, Pfr. Daniel Hoffmann

Fürbitten: Pfr. Johannes Weidemann, Pfr. Dr. Tobias Jammerthal, Pfrin. Maraike Heymann, Pfr. Daniel Hoffmann

Gruppenfoto

Gruppenfoto

Liturgischer Chor

Liturgischer Chor

Johannes Weidemann, Dr. Tobias Jammerthal, Maraike Heymann, Daniel Hoffmann, Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Johannes Weidemann, Dr. Tobias Jammerthal, Maraike Heymann, Daniel Hoffmann, Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Der Beitrag des Mittelbaus

Der Beitrag des Mittelbaus

Heureka!

Heureka!

Dr. Tobias Jammerthal und Johannes Weidemann

Dr. Tobias Jammerthal und Johannes Weidemann

Augustana-Tag 23. bis 26. Juni 2022

Herzliche Einladung zum Augustana-Tag im Sommersemester 2022.

Programm zum Sommer-Augustana-Tag 2022

 

Donnerstag 23. Juni, 19.30 Uhr, St. Laurentius

Geistliche A-Capella Chormusik. Benefizkonzert zugunsten der Augustana-Hochschulstiftung anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Augustana-Hochschule

Windsbacher Knabenchor, KMD Andreas Schmidt (Orgel), KMD Martin Lehmann (Leitung)

Karten an der Abendkasse

 

Freitag, 24. Juni, 15.30 Uhr, Mensa

Willkommenskaffee für Alumni, Dozierende und Studierende in der Mensa

 

Freitag, 24. Juni, 18 Uhr, Hörsaal IV des Wilhelm-von-Pechmann-Hauses

Akademischer Festakt

Festvortrag: Oberkirchenrat Prof. Dr. jur. Hans-Peter Hübner: "Neuere Entwicklungen und Perspektiven im kirchlichen Verfassungsrecht"

Laudatio: Prof. em. Dr. Klaus Raschzok

anschließend Empfang

 

Samstag, 25. Juni, 10 Uhr, Alfred-Kolb-Sportzentrum

Fußballturnier der Studierenden 

 

Samstag, 25. Juni, 16 Uhr, Campus der Hochschule

Sommerfest der Studierenden: "Augustana ahoi - Abenteuer Südsee!"

 

Sonntag, 26. Juni, 10 Uhr, St. Laurentius

Festgottesdienst mit Einführung von Prof. Dr. Christoph Asmuth, Prof. Dr. Sonja Keller und Prof. Dr. Uta Schmidt; Verabschiedung von Prof. Dr. Renate Jost

anschließend festliches Mittagessen in der Mensa

Mit Gott auf der Flucht. Die Religion in der Klassischen deutschen Philosophie

19. Tagung des Internationalen Netzwerks Transzendentalphilosophie/Deutscher Idealismus vom 16. bis 19. Juni 2022 an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau.

Kaum ein Thema hat die Gemüter in der klassischen deutschen Philosophie so sehr bewegt wie die Religion. Hinter die erschütternden Erkenntnisse des ›Alleszermalmers‹ aus Königsberg, Kant, so das bekannte Epitheton Mendelssohns, führte für Fichte, Schleiermacher, Schelling und Hegel kein Weg zurück. Also traten die großen und ganz großen Denker der ›idealistischen‹ Epoche auf getrennten und doch vielfach parallel verlaufenden Pfaden die Flucht nach vorne an, um der Religion weiterhin einen Platz auf der Landkarte des Geistes zu sichern. Die alte Gleichung von Religion und Gottesgedanke ging nicht mehr auf. Stattdessen musste ebenso dem Bewusstsein vom Göttlichen eine mehr oder weniger ausgezeichnete Stellung eingeräumt werden, sollte das Kind ›Religion‹ nicht vollends mit dem Bade ausgeschüttet werden.

Fichte suchte das Göttliche auf dem Feld der Sittlichkeit, was ihm bekanntermaßen den Vorwurf des Atheismus bescherte. Schleiermacher erstieg als Redner über die Religion das (literarische) Podium, um das Gefühl als eigentlichen Ort des Gottesbewusstseins zu postulieren. Der jugendlich-genialische Schelling suchte das Absolute in der Natur und Kunst, bevor er dessen Offenbarung in den Mythologien des Christentums ausmachte. Und Hegel trat angesichts der Gefahr für das Wissen um die absolute Religion entschlossen die ›Flucht in den Begriff‹ an, wobei ihm Zufluchtsort und verlorene Heimat nicht immer gleichrangig erschienen.

Die großen Systementwürfe des Idealismus drehen sich in immer neuen Varianten um die Religion und entwickelten dabei eine enorme Wirkung, die zu einem lebhaften Weiterdenken, zu vielfältigen Transformationen, weitreichenden Assimilationen und heftigen Rejektionen führte. Darin wurzelt bis heute ihre Bedeutung für alle akademischen Fächer, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven dem Phänomen des religiösen Menschen zuwenden wie Religionsphilosophie, Theologie, Soziologie oder die Kulturwissenschaften.

Programmflyer

Ort der Tagung:

Augustana-Hochschule

Waldstr. 11

91564 Neuendettelsau

Pechmannhaus

 

Verantwortlich:

Prof. Dr. Christoph Asmuth

Augustana-Hochschule

Waldstr. 11

91564 Neuendettelsau

 

Organisation:

Dr. Friedemann Barniske

Kontakt: friedemann.barniske@lts.edu

Gott, Qur'an und (Mit-)Welt. Zur Beziehung von Mensch und Tier: Islam und Umweltschutz

Herzliche Einladung zum Gastvortrag im Rahmen der Vorlesung von Prof’in. Dr. Heike Walz: »Islam und Islamische Theologie« am Montag, 13. Juni 2022, 9.00-10.45 Uhr, Hörsaal IV und Zoom. Dr. Asmaa El Maaroufi vom Zentrum für Islamische Theologie, Westfälische Wilhelms-Universität Münster spricht über "Gott, Qur'an und (Mit-)Welt. Zur Beziehung von Mensch und Tier: Islam und Umweltschutz".

Dr. Asmaa El Maaroufi
© Foto: Shirin Fachar

Dr. El Maaroufi ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Systematische Theologie, Islamische Philosophie und Mystik am Zentrum für Islamische Theologie der Wilhelms-Universität und hat dort über „Ethik des Mitseins. Grundzüge einer islamischen Tierethik“ promoviert. 

 

Sie ist Gründungsmitglied des „European Research Network „Transcending Species – Transforming Religion“: https://ts-tr.eu 

Sie ist u.a. Mitglied im  Arbeitskreis „Religionen für biologische Vielfalt“ des Abrahamischen Forums e.V. und der „European Society for Women in Theological Research“ (ESWTR).

Der Link für die Gastvorlesung wird an die Studierenden per Moodle und WhatsApp versandt. Gäste schreiben bitte eine Email an Interkulturelle.theologie@augustana.de. Der Link wird dann kurz vor der Veranstaltung per email zugesandt. 

Interkultureller Hochschulgottesdienst am 12. Juni

Im Rahmen des Seminars "Inter-Drumming & Dancing" findet am Sonntag Trinitatis, den 12. Juni, um 11 Uhr ein Interkultureller Hochschulgottesdienst in St. Laurentius, Neuendettelsau, statt, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

Elemente des Gottesdienstes sind Danceperformances, eine dialogische Predigt und viel Musik. 

Predigt: Prof. Dr. Heike Walz, Klaus Dotzer, Dorcas Parsalaw

Tanz und Trommel: Elliot Mohlamme und Samuel Odai Mensah

Musik: Franka Plößner, Samuel Odai Mensah, Martin Peiffer

 

Flyer

Posaunenchorausflug

Der Posaunenchor war bei Meister Karl Scherzer in Altendettelsau. Zusammen mit seiner Frau und einem Azubi baut er hochwertige Blechblasinstrumente, vor allem Posaunen und Trompeten. Die Werkstatt ist die einzige in Landkreis und Stadt Ansbach und trägt den Deutschen Musikinstrumentenpreis 2021.

Als Teil der Führung durch Werkstatt und Laden durften wir auf einem alphornähnlichen Unikat spielen, das in Hersbruck erfunden wurde, und einen verbeulten Trichter wieder in Form bringen. Uns hat es richtig Spaß gemacht und wir sind dankbar, dass wir die Werkstatt um die Ecke haben und dort immer sehr freundlich empfangen werden.

Ruari Emil Morrison

In der Werkstatt

In der Werkstatt

In der Werkstatt

In der Werkstatt

In der Werkstatt

In der Werkstatt

In der Werkstatt

In der Werkstatt

In der Werkstatt

In der Werkstatt

TheoTasting -- Schnupperwochenende Evangelische Theologie

Die evangelische Kirche sucht Nachwuchs für den Pfarrberuf. Die Entscheidung zum Theologiestudium fällt jungen Menschen aber nicht leicht. Viele Fragen sind theoretisch schwer zu beantworten: Liegt mir dieses Studium? Bin ich geeignet? Mit was für Menschen hätte ich da zu tun? Hat dieser Beruf eine Zukunft?

Eine Hilfe zur Entscheidung stellt das Schnupperwochenende Evangelische Theologie dar: Vom 1. bis 3. Juli 2022 findet das „TheoTasting“ an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau statt. Hier können interessierte Schüler*innen ab der 11. Klasse, aber auch Studierende und junge Menschen im Freiwilligendienst ein ganzes Wochenende lang ausprobieren, wie es ist, Theologie zu studieren: Sie bekommen inhaltliche Kostproben, einen Einblick in akademische Abläufe und ein Gefühl für das Leben auf dem Campus. Außerdem treffen sie andere Leute, die sich mit den gleichen Fragen beschäftigen, und Personen, die schon länger an der Hochschule und in der Kirche tätig sind und viele Fragen beantworten können.

Die Anmeldung zum Schnupperwochenende ist noch bis zum 22. Juni möglich.

Weitere Informationen

Flyer

Veranstaltungsreihe »Musik in der Orthodoxie« 16. bis 18. Mai 2022

​​​​​​​Im Rahmen einer akademischen Kooperation mit der Fakultät für orthodoxe Theologie an der Babeș-Bolyai-Universität Cluj-Napoca (Rumänien) fand vom 16. bis 18. Mai 2022 an der Augustana-Hochschule eine Veranstaltungsreihe zum Themenbereich »Musik in der Orthodoxie« statt. Gast war Prof. Dr. Vasile Stanciu, Direktor der Doktoratsschule der Fakultät in Cluj. Unterstützt wurde er von seinem Promovenden Daniel Pop.

Wochenspruchauslegung am 16. Mai

Am Montag hielt zum Wochenspruch der Woche nach dem Sonntag „Cantate“ unser rumänischer Doktorand aus Cluj, Daniel Pop, die Wochenspruchauslegung über Psalm 98: „Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder!“. Zusammen mit Professor Stanciu intonierte er im Anschluss an die Auslegung einen byzantinischen Marienhymnus aus dem Jahr 626, und auch sonst war die Andacht mit viel gemeinsamem Gesang ein bewegender, geistlicher Moment in unserer Kapelle.

Vortrag am 17. Mai

Am nächsten Tag hielt Prof. Dr. Stanciu, einen Vortrag zum Thema »Theologie und Musik in der byzantinischen Liturgie«. Neben zahlreichen Dozierenden und Studierenden waren auch etliche Gäste aus Neuendettelsau unter den Zuhörenden.

Zu Beginn seines Vortrags brachte Stanciu seine Freude darüber zum Ausdruck, dass die akademische Partnerschaft zwischen der AHS und seiner Fakultät in Cluj auch während der Coronazeit mit Leben gefüllt werden konnte. So habe KMD Andreas Schmidt dort im vergangenen Jahr zwei Online-Vorträge zu kirchenmusikalischen Themen gehalten.

Prof. Dr. Stanciu stellte die Musik als Ausdrucksmittel der Freude in der Liturgie dar, das die Kirchen und Konfessionen verbindet: „Ich glaube, wenn Jesus in unserem Leben gegenwärtig ist, wird uns die Freude niemals verlassen. Diese Freude erleben wir in der Liturgie. Und ich werde versuchen, gemeinsam den geistlichen Wert der Freude wiederzuentdecken, die uns eint, uns stärkt und uns Hoffnung gibt, hier und im ewigen Leben in Gemeinschaft mit Ihm zu sein.“

Die Musik in der Orthodoxie sei kein Adiaphoron, über dessen Berechtigung im Gottesdienst zu diskutieren wäre. Ihrem Wesen nach überschreite sie das Diesseits und alle Zeitlichkeit. Daher sei sie das einzig angemessene Kommunikationsmittel des Gotteslobes und der Liturgie: „Alle Künste, alle Berufe, alle Theologien aller Konfessionen werden aufhören aktiv zu sein, nur die Musik wird weiterleben. Daher ist die Musik Dogmen, theologischen Meinungen, interreligiösen Differenzen überlegen, gerade weil sie in den Dienst Gottes gestellt wird, damit wir durch sie Lob und Ehre bringen können und auch durch sie Einheit suchen. (…) Es gibt keine größere Freude, als unser ganzes Leben zu Gott als Altar der Liebe zu bringen und dabei immer eine Hymne der Danksagung zu singen. Das Wunder der göttlichen Musik manifestiert sich in der Kommunion.“

Die weiteren Ausführungen Stancius zu den Elementen der orthodoxen Liturgie fügten sich nahtlos in die beschriebene, für den westlich geprägten Zuhörer ungewohnte Musikauffassung ein. An den Vortrag schloss sich eine rege Diskussion mit zahlreichen Fragen aus dem Zuhörerkreis an.

Workshop am 18. Mai

Der Chorworkshop am Mittwochabend vertiefte die Inhalte des Vortrags, indem er ihnen eine klangliche und liturgische „Anschauung“ gab. Unter Leitung von KMD Andreas Schmidt wurden orthodoxe Ostergesänge vorgestellt und einstudiert. Im Anschluss daran feierten Prof. Dr. Stanciu in seiner Funktion als Priester und Daniel Pop als Diakon zusammen mit dem Chor und weiteren Gästen in der Kapelle einen orthodoxen Ostergottesdienst.

Es waren drei intensive Veranstaltungen in unterschiedlichen Formaten, die den Teilnehmenden durch Hören, Denken, Singen, Beten und Feiern einen authentischen Eindruck von der Schönheit und Tiefe des orthodoxen Ritus und die besondere Rolle der Musik darin vermittelt haben, wie er nicht häufig im deutschsprachigen Raum zu gewinnen sein dürfte.

Andreas Schmidt/Markus Mülke

Fotos: John B. Pohler

Daniel Pop bei der Wochenspruchauslegung

Daniel Pop bei der Wochenspruchauslegung

Prof. Dr. Stanciu (rechts) beim Vortrag, links daneben Daniel Pop

Prof. Dr. Stanciu (rechts) beim Vortrag, links daneben Daniel Pop

Nach dem Vortrag fand eine angeregte Diskussion mit den Zuhörenden statt.

Nach dem Vortrag fand eine angeregte Diskussion mit den Zuhörenden statt.

Vasile Stanciu als Priester und Daniel Pop als Diakon bei der Osterfeier in der Kapelle.

Vasile Stanciu als Priester und Daniel Pop als Diakon bei der Osterfeier in der Kapelle.

Die Referenten Daniel Pop und Prof. Dr. Stanciu, die Sängerinnen und Sänger des Hochschulchores mit KMD Andreas Schmidt sowie die Gäste des Workshops nach dem Ostergottesdienst

Die Referenten Daniel Pop und Prof. Dr. Stanciu, die Sängerinnen und Sänger des Hochschulchores mit KMD Andreas Schmidt sowie die Gäste des Workshops nach dem Ostergottesdienst

Theology and (Inter-) Dance

Prof. Dr. Heike Walz hält am Freitag, den 20. Mai 17:30 – 18:45 Uhr einen online Vortrag zum Thema „Theology and (Inter-) Dance“.

„Tanz hat etwas Spirituelles“, sagt John Neumeier, Direktor des Hamburger Ballett. „Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren“, sagte Pina Bausch, Choreographin des Wuppertaler Tanztheaters. Tanzen ist seit Urzeiten in vielen Religionen zentrales Element religiöser Erfahrungen und Rituale. Tanzen, Fühlen, Berühren, Berührtwerden, Heilung, Erotik, Ekstase… Eintauchen in spirituelle Welten…

… aber kann Tanzen auch embodied theology sein, ohne Worte und Texte? Ist ein „movement turn“ möglich hin zu heilsamer und widerständiger „Inter-Dance Theologie“ – trotz oder gerade wegen westlich-europäischer christlicher Tanzskepsis?

 

Vortrag im Rahmen der Konferenz Performing Theology (Online-Konferenz vom 20. bis 22. Mai 2022) des Forschungsnetzwerks “theology, performance & politics” (Lehrstuhl für Systematische Theologie (kath.), TU Dresden Diözese Dresden-Meißen)

„In der akademischen Arbeit ebenso wie in der pastoralen Praxis wird Theologie schwerpunktmäßig als eine verbale Praxis verstanden. Die Konferenz befasst sich mit anderen Formen der Theologie: Tanz, choreographierte Interaktionen, Musik und Klang, Performance Art und andere darstellerische Praktiken inklusive Malerei, Pantomime, politische Körperversammlungen und nonverbaler Protest in der Öffentlichkeit.“

 

Für Zoom-Link:

Anmeldung bei: Dr. Christian Kern: christian.kern@tu-dresden.de

Zur Anmeldung senden Sie bitte eine Email an christian.kern@tu-dresden.de. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Der Zoom-Link wird angemeldeten Teilnehmer:innen per Email zugesandt.

Plakat

 

Programm:

https://padlet.com/giele/performingtheology

 

 

Benefizkonzert mit dem Windsbacher Knabenchor

Anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Augustana-Hochschule laden wir ganz herzlich ein zu einem Benefizkonzert mit dem WINDSBACHER KNABENCHOR zugunsten der Augustana-Hochschulstiftung am Donnerstag, dem 23. Juni 2022, um 19:30 Uhr.

Beginn: 19:30 Uhr – Einlass: 18:30 Uhr
St. Laurentius Kirche Neuendettelsau.

Es wird eines der letzten Konzerte des berühmten Chores unter der Leitung von KMD Martin Lehmann sein. Auf dem Programm steht geistliche A-cappella-Chormusik, Hochschulkantor KMD Andreas Schmidt spielt die Orgel.

Karten für die Veranstaltung können zum Preis von 29,00 € (Kategorie 1, vorderes Kirchenschiff) und 23,00 € (Kategorie 2, hinteres Kirchenschiff und Empore) erworben werden.

Darüber hinaus bitten wir herzlich um großzügige Spenden zugunsten der Augustana-Hochschulstiftung, die seit 2003 eine zusätzliche und verlässliche Finanzierungsmöglichkeit für besondere Projekte in Forschung, Lehre und Leben an unserer Hochschule darstellt.

Kartenbestellungen werden ab sofort telefonisch unter 09874-509-0 oder per E-Mail an stiftung@augustana.de sowie persönlich in unserer Pforte, Waldstraße 11, entgegen­genommen. Sie können die Karten Montag bis Freitag von 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr abholen oder wir senden sie Ihnen nach Zahlungseingang zu (zzgl. 3,50 € Porto/Einschreiben). Zahlung bei Abholung in bar, per PayPal „an Freunde“ an stiftung@augustana.de oder Überweisung auf folgende Kontoverbindung:

  • IBAN: DE16 7655 0000 0000 3615 27
  • Sparkasse Ansbach
  • BIC: BYLADEM1ANS
  • Zweck: Jubiläumskonzert

Wir freuen uns sehr, Sie zu dieser besonderen Veranstaltung in unserem Jubiläumsjahr 2022 begrüßen zu dürfen. Seien Sie herzlich gegrüßt.

Ihre

 

Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Rektorin und Stiftungsvorsitzende

Veranstaltungen zum Themenbereich Theologie und Musik in Kooperation mit der Fakultät für orthodoxe Theologie in Cluj

Im Rahmen einer akademischen Kooperation mit der Fakultät für orthodoxe Theologie an der Babeș-Bolyai-Universität Cluj-Napoca (Rumänien) bietet die Augustana-Hochschule zwei Veranstaltungen zum Themenbereich Theologie und Musik an.

 

Dienstag, 17. Mai 2022, 20 Uhr

»Theologie und Musik in der byzantinischen Liturgie«

Vortrag von Prof. Dr. Vasile Stanciu, Direktor der Doktoratsschule der Fakultät für orthodoxe Theologie an der Babeș-Bolyai-Universität

 

Mittwoch, 18. Mai 2022, 20.15 Uhr

»Österliche Chormusik aus der Tradition der orthodoxen Kirche« 

Workshop mit dem Chor der Augustana-Hochschule. Leitung: Prof. Dr. Vasile Stanciu, KMD Andreas Schmidt

 

Beide Veranstaltungen finden im Hörsaal IV des Wilhelm-von-Pechmann-Hauses statt. Herzliche Einladung!

3. Alumni-Bar am 13. Mai

Am Freitag, dem 13. Mai 2022, laden die Freundinnen und Freunde um 17:30 Uhr wieder zur Alumni-Bar in den Augustana-Biergarten ein.

Die letzte Alumni-Bar im September war für die anwesenden Alumni ein großes Vergnügen. Es wurde der Wunsch nach noch mehr Austausch zwischen „Alt und Jung“ bzw. zwischen Ehemaligen, Lehrenden und Studierenden mehrfach geäußert. Deswegen wollen wir dieses Mal das Abendessen gemeinsam mit den Studierenden einnehmen.

Je nach Wetterlage und Teilnehmendenzahl findet das Abendessen im Biergarten vor der Bar oder in der Mensa statt.

Die Freundinnen und Freunde laden wieder zu einem Begrüßungsgetränk ein.

Wir freuen uns auf Sie und ein paar gesellige Stunden.

P.S. Um Anmeldung wird gebeten an doris.reinelt@augustana.de

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Prof. Dr. Stefan Seiler, Sprecher der Freundinnen und Freunde der Augustana-Hochschule

Doris Reinelt, Hochschul- und Alumniförderung

 

Exkursion ins Naturhistorische Museum Nürnberg

Im Rahmen der Übung „Frühchristliche Subkultur verstehen. Die Umwelt des NT“ begab sich eine zehnköpfige Truppe gleich zu Beginn des Semesters am 30.4. auf eine Exkursion ins Naturhistorische Museum nach Nürnberg. Dort widmete sich eine Sonderausstellung den römischen Kaisern Augustus, Vespasian und Trajan und der „Manifestation der Macht in Bildern“ (so der Titel).

Nach einem Gang durch die Altstadt war zunächst Gelegenheit, die Dauerausstellung des Naturhistorischen Museums zu besichtigen. In ihr findet sich u.a. eine sehr interessante Abteilung zu Petra und dem Nabatäerreich im ersten Jahrhundert vor und nach Christus, wo die Naturhistorische Gesellschaft Nürnberg (NHG) Grabungen und Untersuchungen durchgeführt hat.
Danach führte Dr. Yasmin Olivier-Trottenberg, Mitglied der Abteilung Archäologie des Auslands der NHG und Kuratorin der Sonderausstellung, unterhaltsam und mit viel Expertise durch die Sonderausstellung. Dabei erfuhren die Teilnehmenden Interessantes zur Biographie der drei Kaiser und entdeckten, wie bereits im 1. Jahrhundert nach Christus geschickte PR den Kaisern zur Festigung ihrer Macht verhalf. Das Forum Romanum, von Augustus fundamental umgestaltet, das von Vespasian erbaute Kolosseum, die Trajanssäule und die zahlreichen mit bestimmten Botschaften verbundenen Darstellungen der Kaiser auf Münzen wurden anhand von Modellen und Leihgaben besonders in den Blick genommen. Faszinierend war es, zu sehen, wie Augustus eine Idealdarstellung von sich entwickeln ließ, der seine Büsten und Statuen bis ins hohe Alter treu blieben, während Vespasian sich wesentlich natürlicher mit deutlichen Alterszeichen darstellen lies. Außerdem wurde deutlich, dass alle drei Kaiser ihre Macht entscheidend durch militärische Siege legitimierten.
Insgesamt ermöglichte die Führung durch die Sonderausstellung einen wunderbaren Einstieg in die politische Umwelt des Neuen Testaments, markieren die drei Kaiser doch jenen Zeitraum, in dem das frühe Christentum und die neutestamentlichen Schriften entstanden.
Daniel Hoffmann

 

Die Teilnehmenden der Exkursion vor einem Modell des Forum Romanums in seinem Zustand um 10 n.Chr.

Die Teilnehmenden der Exkursion vor einem Modell des Forum Romanums in seinem Zustand um 10 n.Chr.

Von der Unendlichkeit Gottes zum unendlichen Selbstverhältnis des Menschen. Interdisziplinäres Forum Religionsphilosophie: Tagung 9.–10. Juni 2022

Zwischen den Disziplinen Philosophie, Metaphysik, Theologie und Mathematik gibt es kaum Verbindungen. Eine Ausnahme macht das Unendliche. Seit der Antike ringen Denker, Wissenschaftler und Religionskundige um diesen Begriff.

Die Unendlichkeit Gottes ist eine zentrale Kategorie traditioneller philosophischer und theologischer Spekulation. Nach der Aufklärung geraten die theologischen Aspekte des Unendlichen durch "Verwissenschaftlichung" häufig aus dem Fokus wissenschaftlicher Rationalität. Das bedeutet aber keinesfalls das Ende des Gedankens der Unendlichkeit. Gerade die Moderne etabliert den Gedanken unendlicher Selbstbezüglichkeit und nimmt damit wichtige Gedanken der Tradition wieder auf.

Die Tagung wendet sich zentralen Stationen im Denken der Unendlichkeit Gottes zu – von der Antike bis zur Moderne und darüber hinaus – und diskutiert dessen Wandlungen zum unendlichen Selbstverhältnis des Menschen.

 

Programm

 

Ort der Tagung:

Augustana-Hochschule

Pechmannhaus

Waldstr. 11

91564 Neuendettelsau

 

Verantwortlich:

Prof. Dr. Christoph Asmuth

Augustana-Hochschule

Waldstr. 11

91564 Neuendettelsau

 

Organisation:

Anne Becker

Kontakt 

Ich bin gut. Ich bin ganz. Ich bin schön. An der Augustana-Hochschule wurde das Elisabeth-Moltmann-Wendel-Stipendium eingesetzt.

Im gut besetzten Großen Hörsaal der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau ist am Montag, den 9. Mai, im Beisein von Prof. Jürgen Moltmann und seiner drei Töchter das Elisabeth-Moltmann-Wendel-Stipendium eingesetzt und die diesjährige Stipendiatin vorgestellt worden.

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm berichtete in seinem Grußwort eindrücklich von zahlreichen persönlichen Begegnungen mit der 2016 verstorbenen feministischen Theologin Elisabeth Moltmann-Wendel und betonte die Bedeutung der Feministischen Theologie für Kirche und Theologie insgesamt. Mit dem befreienden Dreisatz „Ich bin gut. Ich bin ganz. Ich bin schön“, den Moltmann-Wendel prägte, habe diese vielen Menschen aus der bedrückenden Enge einer protestantischen Sündentheologie geholfen.

Elisabeth Moltmann-Wendel gilt als eine der prägenden Gestalten der ersten Generation feministischer Theologinnen in Deutschland mit zahlreichen Publikationen wie „Ein eigener Mensch werden. Frauen um Jesus“ (1980) oder „Mein Körper bin ich. Neue Wege zur Leiblichkeit“ (1994). Ihr Mann, Jürgen Moltmann, ist der international bekannteste deutsche Theologe der Gegenwart und Verfasser entscheidender Bücher wie „Theologie der Hoffnung“ (1964) und „Der gekreuzigte Gott“ (1972).

Höhepunkt des Festabends an der Augustana war der von Jürgen Moltmann verfasste Vortrag „Elisabeths Feministische Theologie“, in dem er den theologischen Weg seiner Frau schilderte und mit vielen persönlichen Erinnerungen lebendig werden ließ. Referiert wurde der Text von PD Dr. Brigitte Enzner-Probst, einer engen Freundin von Moltmann-Wendel und langjähriger Theologischer Referentin im Frauenreferat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

Die Rektorin, Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff und die neue Professorin für Feministische Theologie und Gender Studies, Prof. Dr. Uta Schmidt, dankten Moltmann für die Stiftung des neuen Stipendiums, das mit €2000 pro Jahr dotiert ist. Die Augustana-Hochschule mit der einzigen unbefristeten feministisch-theologischen Professur in Deutschland sei der beste Ort für diese einzigartige Förderung junger Theolog*innen.

Das neue Stipendium wird von der Elisabeth Krauß’schen Stipendienstiftung Nürnberg rechtlich verwaltet. Deren Vorsitzender, Dr. Janning Hoenen gab schließlich auch den Namen der diesjährigen Stipendiatin bekannt: Nach den Studentinnen Isabella Lehwald (2020) und Debora Mauch (2021) wurde diesmal Marie-Christine Langer ausgewählt.

Der von der studentischen Männerschola unter Leitung von KMD Andreas Schmidt musikalisch umrahmte Abend mündete in einen fröhlichen Empfang vor dem Pechmann-Haus der Hochschule.

 

Fotos: John B. Pohler

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Prof. Jürgen Moltmann, Rektorin Prof. Gury Schneider-Ludorff

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Prof. Jürgen Moltmann, Rektorin Prof. Gury Schneider-Ludorff

PD Dr. Brigitte Enzner-Probst

PD Dr. Brigitte Enzner-Probst

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

Prof. Dr. Uta Schmidt

Prof. Dr. Uta Schmidt

Prof. Jürgen Moltmann

Prof. Jürgen Moltmann

Akademischer Festakt anlässlich des 60. Geburtstags von Prof. Dr. Christian Strecker

Anlässlich des 60. Geburtstages von Prof. Dr. Christian Strecker versammelte sich am 26. April eine große Zahl von Ehrengästen sowie Dozierenden und Studierenden im Großen Hörsaal des Pechmann-Hauses. Vielen Weggefährt*innen von Prof. Strecker war es wichtig gewesen, nach der langen Corona-Pause persönlich zu gratulieren.

Nach der Begrüßung durch Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff schilderte PD Dr. Friederike Oertelt den akademischen Weg des Jubilars und wies humorvoll auf die „liminalen Phasen“ und „Übergangsrituale“ in Werk und Schaffen Christian Streckers hin.

Als Festredner war Prof. Martin Ebner, emeritierter Inhaber des Lehrstuhls für Exegese des Neuen Testaments der katholischen Fakultät Bonn, eingeladen worden. In seinem Vortrag „Die Strategien des Paulus im Philemonbrief. Oder: Vom Nutzen, getauft zu sein“ beschrieb er im Anschluss an Judith Butlers These, dass „Leben durch soziale Interdependenzen gekennzeichnet“ sei, die Strategie des Paulus, mittels der fiktiven Glaubenswelt zur „Transformation sozialer Interdependenzen“ zu provozieren und ganz konkret Philemon dazu zu bringen, den entlaufenen Sklaven Onesimus zum Dienst in der Gemeinde freizugeben.

Im Anschluss an den höchst anschaulichen Vortrag überbrachten die Rektorin, Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, PD Dr. Klaus Neumann und Seniora Idgie Dietl Geschenke und Glückwünsche aus Hochschule und Studierendenschaft.  

Nach einem kleinen launigen, an Max Weber angelehnten Exkurs zum Sisyphos-Charakter der wissenschaftlichen Arbeit bedankte sich Christian Strecker bei den Redner*innen, Gratulant*innen und allen Gästen sowie bei der Hochschule für die Ausrichtung der Feier. Auch den beteiligten Musiker*innen, KMD Andreas Schmidt (Flügel) und stud. theol. Franka Plößner (Klarinette und Saxophon), galt sein Dank, letzterer besonders für den Vortrag eines Stücks des von ihm sehr verehrten Jazz-Saxophonisten Paul Desmond.

Ein munterer Empfang schloss sich an.

Prof. Dr. Martin Ebner

Prof. Dr. Martin Ebner

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

PD Dr. Friederike Oertelt

PD Dr. Friederike Oertelt

KMD Andreas Schmidt und stud. theol. Franka Plößner

KMD Andreas Schmidt und stud. theol. Franka Plößner

Gäste im Großen Hörsaal

Gäste im Großen Hörsaal

Prof. Dr. Christian Strecker und PD Dr. Klaus Neumann

Prof. Dr. Christian Strecker und PD Dr. Klaus Neumann

Prof. Dr. Christian Strecker

Prof. Dr. Christian Strecker

Hochschulgottesdienste im Sommersemester 2022

Wir laden sehr herzlich zu den folgenden Hochschulgottesdiensten der Augustana-Hochschule ein:

24. AprilQuasimodogeniti11 Uhr, St. LaurentiusHochschulgottesdienstHoenen
1. MaiMisericordias Domini18 Uhr, St. LaurentiusHochschulgottesdienst abendsJammerthal
Samstag, 7. Mai 14 Uhr, St. LaurentiusOrdination Sabine JaroschRegionalbischöfin Bornowski
15. MaiKantate18 Uhr, St. LaurentiusHochschulgottesdienst abendsN.N.
22. MaiRogate15 Uhr, St. LaurentiusEinführung der AssistierendenRektorin Schneider-Ludorff
12. JuniTrinitatis11 Uhr, St. LaurentiusInterkultureller HochschulgottesdienstWalz
19. Juni1. n. Trinitatis10 Uhr, Alfred-Kolb.SportzentrumRadl-GottesdienstHoffmann
26. Juni2. n. Trinitatis10 Uhr, St. LaurentiusAugustana-Tag mit EinführungenOberkirchenrat Reimers
3. Juli3. n. Trinitatis11 Uhr, Kapelle AugustanaGottesdienst zum SchnupperwochenendeHoenen
17. Juli5. n. Trinitatis18 Uhr, St. LaurentiusHochschulgottesdienst abendsHomilet. Seminar

 

Auftakt zum Sommersemester 2022

Bei strahlendem Sonnenschein konnte das Sommersemester 2022 in diesem Jahr unter freiem Himmel am bereits blühenden Campus eröffnet werden – ein wunderschöner Einstieg in die Vorlesungszeit.

Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen lenkte den Blick in der Andacht auf die prägenden Erfahrungen der Studierenden. In der Gemeinschaft am Campus könne die österliche Botschaft vom Sieg des Lebens auch auf dem Hintergrund der erschreckenden Bilder aus den Nachrichten gehofft und geglaubt werden. Gemeinsam mit der Seniora, stud. theol. Idgie Dietl entzündete er die von stud. theol. Franka Plößner gestaltete Osterkerze und segnete die Mitglieder des frisch gewählten AStA.

Die Rektorin, Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff begrüßte vor allem die neuen Studierenden an der Hochschule und lobte deren „richtige Entscheidung“, an die Augustana zu kommen. Angesichts des Krieges in der Ukraine habe sich die theologische und gesellschaftspolitische Diskussion grundlegend verändert. Stets sei es wichtig, die biblische Botschaft auf die jeweilige Zeit hin zu deuten – besonders jetzt seien alle eingeladen, neu und engagiert mitzudiskutieren und zu –denken.

Ein besonderer Gruß ging an die neue Professorin für Feministische Theologie und Gender Studies, Prof. Dr. Uta Schmidt, sowie an die neue Assistierende im Fach Interkulturelle Theologie, Missions- und Religionswissenschaft, Sabine Jarosch.

Die Seniora, stud. theol. Idgie Dietl, verkündete das Semestermotto: „Mach ma’s schön!“ Nach zwei Jahren großer Herausforderungen durch die Pandemie sei jetzt wieder Präsenz auf dem Campus angesagt, allerdings – im Interesse aller – vorsichtig, gemeinsam und „schön“.

Die Verwaltungsleiterin, Dipl.-Betriebswirtin FH Elisabeth Helmreich, erläuterte die derzeit gültigen Coronaregeln und verwies auf einfache Maßnahmen zu energiesparendem und umweltfreundlichem Verhalten auf dem Campus.

Musikalisch gestaltet wurde die Feier durch stud. theol. Tim Wagner am Keyboard und stud. theol. Franka Plößner an der Klarinette.

Der Vormittag wurde versüßt durch eine Aktion des Fairtrade-Teams der Hochschule, die an alle Besucherinnen und Besucher der Eröffnungsfeier fair gehandelte Schokolade verteilte: Leckere Schokoladenriegel, die es auch im hochschuleigenen EineWelt-Laden zu kaufen gibt, neben vielen anderen fairen Snacks, Kaffee / Tee und Schreibwaren. Das Kaffee des EineWelt-Ladens öffnet einmal pro Woche in der Vorlesungszeit, man trifft sich dort gerne, um eine (oder auch mehrere) Tasse/n Kaffee oder Tee zu genießen, zu plaudern und eine kleine Auszeit vom Studieren zu nehmen.

Die Augustana-Hochschule feiert in diesem Jahr ihren 75. Gründungstag. So finden im Sommersemester zahlreiche Sonderveranstaltungen statt.

Anlässlich des (nachgeholten) 60. Geburtstags von Prof. Dr. Christian Strecker findet am 26. April ein Festvortrag mit Prof. Dr. Martin Ebner, Bonn statt. Am 7. Mai wird die neue Assistentin im Fach Interkulturelle Theologie, Sabine Jarosch, durch Regionalbischöfin Gisela Bornowski ordiniert. Am 9. Mai findet ein Abend zu Ehren von Dr. Elisabeth Moltmann-Wendel statt, an dem im Beisein von Prof. Dr. Jürgen Moltmann auch das gleichnamige Stipendium verliehen wird. Am 22. Mai werden die Assistierenden Johannes Weidemann, Daniel Hoffmann, Dr. Tobias Jammerthal und Maraike Heymann feierlich in ihre Dienste an der Augustana eingeführt. Am 2. Juni verabschieden wir uns von unserem langjährigen Bibliotheksleiter, Herrn Dipl.-Bibl. Armin Stephan.

Das Augustana-Festwochenende wird im Jubiläumsjahr eingeleitet mit einem Festkonzert des Windsbacher Knabenchors am 23. Juni. Am 24. Juni hält Oberkirchenrat Prof. Dr. jur. Hans-Peter Hübner den Festvortrag, am 25. Juni findet das traditionelle Sommerfest statt. Im Festgottesdienst am 26. Juni werden die Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff und die Professor*innen Prof. Dr. Christoph Asmuth, Prof. Dr. Sonja Keller und Prof. Dr. Uta Schmidt von Oberkirchenrat Stefan Reimers in ihre Ämter eingeführt sowie Prof. Dr. Renate Jost entpflichtet.

Wir hoffen, dass dieses Semester in Präsenz und mit möglichst wenigen Einschränkungen stattfinden kann.

Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen

Die Mitglieder des AStA

Die Mitglieder des AStA

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Prof. Dr. Uta Schmidt

Prof. Dr. Uta Schmidt

Gottesdienst und Festakt im Freien

Gottesdienst und Festakt im Freien

stud. theol. Franka Plößner

stud. theol. Franka Plößner

Seniora stud. theol. Idgie Dietl

Seniora stud. theol. Idgie Dietl

Verwaltungsleiterin Elisabeth Helmreich

Verwaltungsleiterin Elisabeth Helmreich

stud.theol. Katharina Nagler und Jannis Wachs verteilen fair gehandelte Schokolade

stud.theol. Katharina Nagler und Jannis Wachs verteilen fair gehandelte Schokolade

Schalom Lechulam! "Hallo alle!"

Seit den 14. Februar nehmen 10 Studierende, 1 Pfarrverwalter, 1 Doktorand und unser Professor für Altes Testament, Michael Pietsch, an einer Ausgrabung in Tiberias am See Genezareth teil.

Die Ausgrabung findet im Zentrum des "alten" Tiberias statt, das etwas südlich der heutigen Stadt Tiberias liegt. Das Projekt wird von der Hebräischen Universität (Prof. Dr. Katia Cytryn-Silverman) und vom Deutschen Evangelischen Institut für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes (Dr. Katja Soennecken und Prof. Dr. Dieter Vieweger) durchgeführt.

Jeder Tag ist ein Abenteuer und voller Erwartung: "Werden wir etwas finden? Was werden wir finden?" Angesichts der Corona-Lage wird es noch spannender, weil irgendjemand leider immer positiv ist...

Der schöne Ausblick auf den See Genezareth, über dem zu Arbeitsbeginn um 6.10 Uhr die Sonne aufgeht, ist inspirierend und motivierend! Wobei der Verlauf der Tage sehr anstrengend sein kann. Zweifellos ist diese Möglichkeit bereichernd, hier zu sein und an einer Lehrgrabung mit richtigen Archäolog*innen und Voluntär*innen jeden Alters und aus der ganzen Welt mitzuwirken. Sowohl für unser privates als auch akademisches Leben sammeln wir viele Erfahrungen. Neben harter Arbeit bleibt auch genug Zeit übrig, nette Menschen kennen zu lernen und tolle Ausflüge im Land zu machen! 

Wir sind der Augustana- Hochschule und Herrn Pietsch, allen Unterstützer*innen, die uns die Möglichkeit geben, Kenntnisse „in loco“ zu erwerben, sehr dankbar.

 

Text: Luiz T. Schwanz, Daniel Fischer und Joel Heinzmann

Fotos (sofern nicht anders angegeben): Katja Soennecken

Moritz Weidt, Matthias Hoffmann mit dem gefundenen Tontopf und Prof. Michael Pietsch

Moritz Weidt, Matthias Hoffmann mit dem gefundenen Tontopf und Prof. Michael Pietsch

Tim Wagner mit der gefundenen Öllampe

Tim Wagner mit der gefundenen Öllampe

Ausgrabungsteam

Ausgrabungsteam

Gefundener Tontopf

Gefundener Tontopf

Ausgrabungsteam

Ausgrabungsteam

Radausflug (Foto: Tabea Sturm)

Radausflug (Foto: Tabea Sturm)

Spaziergang in Tiberias (Foto: Luiz T. Schwanz)

Spaziergang in Tiberias (Foto: Luiz T. Schwanz)

Theologiestudium an der Augustana in Zeiten von Corona

An der Augustana-Hochschule wird intensiv Theologie studiert – trotz der nach wie vor geltenden Corona-Einschränkungen. Die Lehrveranstaltungen des gerade abgelaufenen Wintersemesters 2021/22, insbesondere auch die Sprachkurse, konnten größtenteils in Präsenz und in hybriden Formaten durchgeführt werden! Dass die Prüfungen am Ende des Semesters dann insgesamt sehr erfreulich ausgegangen sind, ist auch ein Ergebnis des gemeinsamen Vorgehens. Glücklich und dankbar sind wir, dass unsere Hochschule auch nach zwei Jahren Pandemie bislang ohne schweren Krankheitsfall bleiben durfte.

Das anstehende Sommersemester 2022 wird nach derzeitigem Stand wieder vollständig in Präsenz ablaufen können. Alle Angehörigen der Hochschule freuen sich damit auf die Rückkehr zum Lehren und Lernen, aber auch zum täglichen Campusleben unter weitgehend „normalen“ Bedingungen, gerade in diesem Jubiläumsjahr der Hochschule. So sind der lebendige Austausch zwischen Dozierenden und Studierenden, aber auch das Gespräch und die Diskussion untereinander wieder überall möglich. Darauf ist das Theologiestudium unbedingt angewiesen!

Der überaus hohe Anteil von geimpften Personen unter Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden erlaubt nahezu reibungslose Abläufe in allen Bereichen der Augustana – neben der Lehre natürlich auch in der Bibliothek, der Mensa und den Wohnheimen. Gerade die Hochschulbibliothek ist wieder nahezu uneingeschränkt nutzbar und bietet den Studierenden am Campus alle gewohnten Serviceangebote des Bibliothekspersonals bei der Nutzung wissenschaftlicher Literatur: Bei der Vorbereitung von Prüfungen und Abfassung von schriftlichen Arbeiten ein unschätzbarer Vorzug unserer Hochschule!

Einzelne Teile des Lehrprogramms werden die in den vergangenen Semestern erfolgreich erprobten didaktischen Formen der virtuellen Lehre auch für die Zukunft fortentwickeln, insbesondere Webinar-Formate und interaktive Videokonferenzen. So können etwa im Rahmen des International Course Exchange Studierende der Augustana weiterhin an online-Lehrveranstaltungen internationaler Partnerhochschulen teilnehmen (derzeit z.B. in den USA), bei Anerkennung von Leistungspunkten für das eigene Studium und in der jeweiligen Landessprache.

Individuelle Studienberatung und Seelsorge, das studentische Hochschulleben und die geistliche Gemeinschaft am Campus sind seit jeher Markenzeichen unserer Hochschule. Zahlreiche geistliche Angebote, wie Andachten und Gottesdienste, finden unter den geltenden Hygienebestimmungen ebenso wieder am Campus statt wie gemeinsamer Sport und unser schöner Biergarten. Auch die weithin berühmte Augustana-Bar wird in Kürze wieder öffnen! Weiterhin bereichern unsere internationalen Stipendiaten aus aller Welt den Campus. Längere Studienaufenthalte im Ausland werden auch unter den derzeitigen Bedingungen von zahlreichen Studierenden der Augustana geplant und durchgeführt.

Gemeinsam mit dem AStA und der Studierendenschaft wird eine Vielzahl von Aktivitäten am Campus veranstaltet (online und in Präsenz): von Taizé-Andachten über Umwelt- und Politabende bis hin zu besonderen Angeboten für die Erst- und Zweitsemester.

Ausschreibung Elisabeth-Moltmann-Wendel-Stipendium

Ausgeschrieben wird das Elisabeth-Moltmann-Wendel-Stipendium. Zweck des Stipendiums ist es, über das Andenken an Dr. Elisabeth Moltmann-Wendel hinaus den theologischen Nachwuchs zu fördern, der sich in besonderer Weise mit Themen feministischer Theologie auseinandersetzt.

Gefördert werden kann, wer im Sommersemester 2022 an der Augustana-Hochschule als Student*in oder Promovend*in immatrikuliert ist oder sich habilitiert.

Auswahlkriterien sind die in der Bewerbung dargelegten Ausführungen zur besonderen Auseinandersetzung mit Themen Feministischer Theologie sowie bisher erbrachte besondere Erfolge und/oder Auszeichnungen zu Themen Feministischer Theologie.

Die Höhe des Stipendiums beträgt 2.000 Euro pro Jahr.

Die Bewerbung ist bis 29. April 2022 mit den geforderten Unterlagen (Bewerbungsformular, Motivationsschreiben mit Nachweis über die besondere Auseinandersetzung mit Themen feministischer Theologie, ein tabellarischer Lebenslauf und Immatrikulationsbescheinigung) bei der Vorsitzenden der Auswahlkommission für die Vergabe des Elisabeth-Moltmann-Wendel-Stipendiums (Augustana-Hochschule, Waldstraße 11, 91564 Neuendettelsau) einzureichen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt.

Semesterschlussakt

Das Wintersemester 2021/22 geht seinem Ende entgegen. Wir laden herzlich ein zum Semesterschlussakt am Donnerstag, 17. Februar 2022, 16.30 Uhr.

Die Veranstaltung wird online stattfinden und über diesen Link erreichbar. 

„Gott, gedenke mein nach deiner Gnade“ – Nachtgebet in der Rieterkirche

Zum Abschluss des Wintersemesters waren auf Einladung von cand. theol. John Benedikt Pohler die Teilnehmenden der Lehrveranstaltung „Einführung in das Tagzeitengebet“ (KMD Andreas Schmidt) in der kunsthistorisch bedeutenden Kirche St. Marien und St. Christophorus in Kalbensteinberg (Dekanat Gunzenhausen) zusammengekommen.

 

Die Kirche ist bekannt als „fränkisches Schatzkästlein“. Sie wurde durch die Nürnberger Patrizierfamilie der Rieter, die das Patronat innehatten, seit dem 15. Jahrhundert mit zahlreichen wertvollen Kunstgegenständen ausgestattet.

Im Anschluss an eine kurze Einführung durch Herrn Pohler in die Geschichte von Gebäude, Architektur und Ausstattung wurde das liturgische Nachtgebet, die Komplet, gesungen. Für alle Beteiligten war es eine besondere und schöne Erfahrung, in welch hohem Maße das Erleben der vertrauten gottesdienstlichen Form von der Atmosphäre des Kirchenraumes und nicht zuletzt auch durch das Singen im Chorgestühl geprägt worden ist.

 

KMD Andreas Schmidt
Foto: John Benedikt Pohler

Aus der Umweltarbeit

Die Umwelterklärung der Augustana-Hochschule liegt in aktualisierter Fassung vor.

Sie finden die überarbeitete Version hier.

Trauer um Horst Birkhölzer

Die Augustana-Hochschule trauert um Oberkirchenrat i.R. Dr. h.c. Horst Birkhölzer (18.12.1933 – 30.12.2021).

Nach Jahren als Gemeindepfarrer, Inspektor und Rektor des Nürnberger Predigerseminars war Horst Birkhölzer von 1982 bis 1998 Oberkirchenrat und Ausbildungsreferent der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Als für die Augustana-Hochschule zuständiges Mitglied der Kirchenleitung unterstützte er Entwicklung und Ausbau der Hochschule maßgeblich. 

Für die Anregung und Durchführung der damaligen Reform des Theologiestudiums sowie der theologischen Aus- und Fortbildung, für seine wissenschaftliche Arbeit sowie seine Anwaltschaft für junge Theolog*innen verlieh ihm die Augustana-Hochschule 1999 den Grad eines Ehrendoktors der Theologie.

Die Augustana bleibt ihm und seinem Wirken in Dankbarkeit verbunden. Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und seinen Kindern wie Enkelkindern.

Der dreieinige Gott lasse ihn von Angesicht zu Angesicht schauen, was er anderen sein Leben lang verkündigt hat.

 

Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

Rektorin

In memoriam Karl Foitzik (1937-2022)

Die Augustana-Hochschule trauert um ihren langjährigen Lehrbeauftragten für Religionspädagogik, Professor Dr. theol. Karl Foitzik, der am 22. Januar 2022 im Alter von 84 Jahren verstorben ist.

Der am 31. Oktober 1937 in Schweinfurt geborene Pfarrer und Diplom-Pädagoge, der bis zum Ruhestand an der Evangelischen Hochschule Nürnberg Religions- und Gemeindepädagogik lehrte, war der Augustana seit dem eigenen Studium eng verbunden. Nach einigen Jahren als Gemeindepfarrer im mittelfränkischen Colmberg wurde Karl Foitzik 1969 Studieninspektor und Studentenpfarrer an der Augustana-Hochschule. Er engagierte sich dort maßgeblich für die Errichtung eines Fachhochschulstudienganges für Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit. 1973 wurde er Gründungsprofessor dieser zunächst in Neuendettelsau unter dem Dach der damaligen Augustana-Gesamthochschule betriebenen kirchlichen Bildungseinrichtung. Der Fachhochschulstudiengang wechselte später nach München-Pasing und bildete schließlich neben der Sozialpädagogik und den Pflegewissenschaften eine der Keimzellen der heutigen Evangelischen Hochschule Nürnberg

Neben seinen Aufgaben in München-Pasing und später in Nürnberg war Karl Foitzik immer mit einem Teil seines Lehrdeputates ständiger Lehrbeauftragter der Augustana-Hochschule für das Fach Religionspädagogik. In dieser Eigenschaft verantwortete er über drei Jahrzehnte das Religionspädagogische Hauptseminar und führte die Studierenden der Evangelischen Theologie engagiert nicht nur in die schulische, sondern vor allem auch in die gemeindliche Pädagogik und Bildungsarbeit ein

Im Fach Praktische Theologie gilt er nicht zuletzt aufgrund seiner bei Professor Dr. Christof Bäumler an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München angefertigten Dissertation und zahlreicher weiterer Veröffentlichungen als Begründer und Namensgeber der inzwischen selbstverständlich etablierten Disziplin der Gemeindepädagogik. Karl Foitzik war davon überzeugt, dass die Kirche neben der theologischen auch einer eigenständigen und nicht nur auf den schulischen Religionsunterricht fixierten pädagogischen akademischen Profession bedurfte, um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein. In diesem Zusammenhang wurde der Verstorbene zugleich zu einem Pionier der in den 1970er Jahren deutschlandweit neu etablierten kirchlichen Fachhochschulstudiengänge.

Durch seinen Wohnsitz in unmittelbarer Nachbarschaft des Neuendettelsauer Campus blieb Karl Foitzik für Generationen von Studierenden und Lehrenden der Augustana-Hochschule ein immer dem Anderen freundlich zugewandter, interessierter, fachlich beeindruckender und hoch engagierter Gesprächspartner. Dass er im Ruhestand neben vielen anderen Projekten gemeinsam mit seiner Ehefrau Helen Kurse zur Trauerarbeit angeboten und sich im von ihm gegründeten Verein „Großeltern stiften Zukunft e.V.“ engagiert hat, spricht für seine konsequente Lebenshaltung. Der Evangelischen Jugend in Bayern blieb er Zeit seines Lebens eng verbunden, ebenso wie vielen seiner ehemaligen Studierenden.

Er durfte nun, wie seine Familie in der Traueranzeige schreibt, „nach einem erfüllten Leben in Frieden einschlafen“. Möge er in der Liebe des Dreieinigen Gottes geborgen das schauen, was er als ordinierter Pfarrer seiner Kirche wie als Hochschullehrer anderen immer wieder neu und hoch anschaulich aus einem tiefem Glauben heraus verkündigt hat.

 

Professor em. Dr. Klaus Raschzok

 

Hochschulgottesdienste

Herzliche Einladung zu den Hochschulgottesdiensten im Wintersemester 2021/22.

23. Januar11 UhrSt. LaurentiusProf. Dr. Christian Eyselein
30. Januar18 UhrSt. LaurentiusPfr. Daniel Hoffmann und Studierende
6. Februar11 UhrSt. LaurentiusPfr. Dr. Janning Hoenen

Es gelten 2G und Maskenpflicht.

Tanz, Geschlecht und Kirche. Zur Erkundung von Tanz als 'Drittem Raum'. Öffentlicher digitaler Abendvortrag von Prof. Dr. Heike Walz am 21. Januar

Herzliche Einladung zum 5. öffentlichen digitalen Abendvortrag innerhalb des Fernstudiums "Geschlechterbewusste Theologien für die 2020er" des Fernstudiengangs Theologie geschlechterbewusst kontextuell neu denken (2021-22) am 21. Januar 2022.

Ablauf 

19.00 Uhr Eröffnung

Leitung und Moderation: Prof.in Dr.in Ulrike E. Auga 

19.15-19.45 Uhr Vortrag "Tanz, Geschlecht und Kirche. Zur Erkundung von Tanz als 'Drittem Raum'"

Prof.in Dr.in Heike Walz, Augustana- Hochschule Neuendettelsau 

19.45–21.00 Uhr Podiumsgespräch

Prof.in Dr.in Heike Walz mit Prof.in Dr.in Ulrike E. Auga unter Einbezug der Öffentlichkeit 

 

Tanz spielt in vielen religiösen Traditionen eine wichtige Rolle – bei Übergangsriten, Prozessionen, Heilungsritualen oder Festen. Er ist auch umstritten, insbesondere im Christentum. Koloniale christliche Diskurse in Europa neigen dazu, den Tanz von Religion(en) und Spiritualität zu trennen. Christliche Tanztheologien erkunden das grenzüberschreitende Potenzial des Tanzes in interreligiösen und interkulturellen Begegnungen. Im Christentum bestehen Tanzkontroversen von der frühen Kirche bis zum Weltchristentum, die die Bedeutung des Themas unterstreichen. Tanz als ‚Dritten Raum‘ zu untersuchen, bezieht sich auf Homi Bhabhas postkoloniale Metapher. Tanz als ephemere performative Kunst, verkörpertes Denken und geschlechtsspezifischer Diskurs besitzt das Potential, die Kirche und Theologie emanzipatorisch zu verändern.

 

Die Anmeldung erfolgt über die Veranstaltungsseite https://akd-ekbo.de/kalender/kirche-oeffentlicher-vortrag-im-rahmen-des-fernstudiums-theologie-geschlechterbewusst-kontextuell-neu-denken-2021-22/.

Nach erfolgter Anmeldung wird Ihnen der zoom-Link zugesandt.


Veranstaltungsflyer

„Kirchliches Leben in der DDR. Erfahrungen und Wirkungen.“ Vortrag am 10.02 um 19.00 Uhr mit Landesbischöfin a.D. Ilse Junkermann

Das Politreferat des AStA lädt am Donnerstag, 10. Februar 2022, ab 19 Uhr digital auf ZOOM herzlich ein zu einem öffentlichen Vortrag:

Kirchliches Leben in der DDR. Erfahrungen und Wirkungen.

Ilse Junkermann, ehemalige Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) forscht aktuell zu dem Thema Kirche in der DDR.

Der Vortrag ist öffentlich und findet ausschließlich über ZOOM statt.

Melden Sie sich bitte bis Donnerstag 10.02.22 um 15 Uhr per Email (politreferat@augustana.de) an. Der Link wird Ihnen nach der Anmeldung zugeschickt. Aktuelle Studierende der Augustana-Hochschule erhalten den Link über die üblichen Kommunikationswege.

Nach dem Vortrag wird es noch Zeit für Fragen geben.

Herzliche Einladung!

Alexander Cenner, Politreferent

Workshop "Weihnachtliche Chormusik aus der Welt der orthodoxen Kirche"

Im Rahmen der ERASMUS-Partnerschaft mit der Fakultät für orthodoxe Theologie an der Babeș-Bolyai-Universität in Cluj-Napoca (Klausenburg, Rumänien) fand am Mittwoch, 15. Dezember 2021 ein Workshop zum Thema „Weihnachtliche Chormusik aus der Welt der orthodoxen Kirche“ statt. Als Referent war Prof. Dr. Vasile Stanciu, Direktor der Doktoratsschule der Fakultät, zu Gast. Das Angebot stieß auf erfreulich hohes Interesse bei den Studierenden: Etwa 20 Sängerinnen und Sänger aus dem Chor sowie einige Gäste nahmen an dem Workshop teil.

Lesen Sie die Zusammenfassung, die stud. theol. Janne Pollack verfasst hat:

Professor Stanciu erzählte über die weihnachtlichen Bräuche und Traditionen aus Rumänien, er sprach über das traditionelle Essen und zeigte Videos über die Spiele „Tanz mit dem Hund“ und „Tanz mit der Ziege“ und er berichtete über die Wichtigkeit der Weihnachtszeit, die in Rumänien viele weitere Feiertage miteinschließt.

Im Anschluss durften wir, unter Begleitung von KMD Andreas Schmidt und mit Professor Vasile Stanciu als Dirigenten, drei traditionell rumänische und orthodoxe Weihnachtslieder singen. Wir sangen die auf Deutsch übersetzten Lieder „Heut ist Christus uns geboren“ und „O welch wunderbare Kunde“, sowie ein traditionell in der orthodoxen Kirche gesungenes Sanctus. Nachdem der Chor alle drei Lieder schon in der vorausgegangenen Woche ein wenig einstudiert hatte, wurden sie durch Professor Stanciu geschärft. Jede Stimme wurde nochmal einzeln geprobt, dann sangen zwei bis drei Stimmen gleichzeitig, bis dann zum Abschluss wunderbar der gesamte Klang mit allen Stimmen entfaltet werden konnte.

Der ganze Hörsaal IV wurde mit den Klängen der rumänischen Musik gefüllt und die Freude der Weihnachtszeit wurde deutlich. Gegen Ende äußerte Professor Stanciu den Wunsch, nochmal alle drei Lieder hintereinander zu singen. Unser kleines Konzert ließ er filmen, damit er in seiner Heimat zeigen kann, was die Partnerschaft mit der Augustana bedeutet. Wir alle sangen voller Inbrunst und ließen die Töne nochmal klingen.

Wir hatten sehr viel Freude daran, die von Professor Stanciu mitgebrachten Lieder zu singen und mit ihm zu üben. Er hat uns durch seine liebevolle und fröhliche Art die rumänische Kultur und die orthodoxe Musik nähergebracht.

Der ERASMUS-Beauftragte PD Dr. Markus Mülke begrüßt die Teilnehmenden im Namen der Hochschulleitung.

Der ERASMUS-Beauftragte PD Dr. Markus Mülke begrüßt die Teilnehmenden im Namen der Hochschulleitung.

Prof. Dr. Vasile Stanciu leitet den Hochschulchor.

Prof. Dr. Vasile Stanciu leitet den Hochschulchor.

Der Workshop war geprägt von einer heiteren Atmosphäre. Hochschulkantor KMD Andreas Schmidt unterstützte Herrn Prof. Stanciu bei der Probenarbeit am Klavier.

Der Workshop war geprägt von einer heiteren Atmosphäre. Hochschulkantor KMD Andreas Schmidt unterstützte Herrn Prof. Stanciu bei der Probenarbeit am Klavier.

Die Teilnehmenden des Workshops, in der Mitte (v. l. n. r.): Prof. Dr. Vasile Stanciu, KMD Andreas Schmidt, Pfarrer Lucian Bolos (DIAKONEO)

Die Teilnehmenden des Workshops, in der Mitte (v. l. n. r.): Prof. Dr. Vasile Stanciu, KMD Andreas Schmidt, Pfarrer Lucian Bolos (DIAKONEO)

Prof. Dr. Uta Schmidt wird neue Professorin für Feministische Theologie und Gender Studies

Große Freude an der Augustana-Hochschule: Prof. Dr. Uta Schmidt hat den Ruf auf die Professur für Feministische Theologie und Gender Studies angenommen.

Prof. Dr. Uta Schmidt

 

Uta Schmidt stammt aus Nürnberg und ist apl. Prof. der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Dort lehrt sie momentan Evangelische Theologie, Altes und Neues Testament. Ihren Dienst an der Augustana wird sie zum Sommersemester 2022 antreten. Sie ist Nachfolgerin von Prof. Dr. Renate Jost.

Herzlich Willkommen, Prof. Dr. Uta Schmidt!

Augustana-Tag wird verschoben

Aufgrund der aktuellen Situation muss der Augustana-Tag, der für den 3. bis 5. Dezember 2021 geplant war, abgesagt werden.

Neuer Termin ist nun das Wochenende 24. bis 26. Juni 2022.

2G an der Augustana

Seit dem 24. November 2021 findet der Hochschulbetrieb an der Augustana unter 2G-Bedingungen statt.

Es gelten die Bestimmungen der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Lutherbriefe und Pergamenteinbände

Kirchengeschichtliches Proseminar im Landeskirchenarchiv in Nürnberg

Eine Archivexkursion hat Tradition im kirchengeschichtlichen Proseminar der Augustana-Hochschule: Seit über 13 Jahren gehört es zur Einführung in das kirchenhistorische Arbeiten dazu, einmal eine „echte“ mittelalterliche Handschrift oder ein „richtig“ altes, Leder gebundenes Buch in die Hand zu nehmen, zunächst im Ulmer Stadtarchiv, seit einiger Zeit im Landeskirchlichen Archiv der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern in Nürnberg.

Nach zweijähriger Corona-Pause war es am 12. November 2021 wieder soweit: Dr. Daniel Schönwald, stellvertretender Archivleiter, konnte eine Gruppe interessierter Studierender mit ihrem Dozenten Dr. Tobias Jammerthal  in der Veilhofstraße 8 begrüßen. Auf die Einführung in die Grundsätze der Archivpflege und die Aufgaben des Landeskirchlichen Archivs im Besonderen folgte ein Rundgang durchs Haus. Dabei konnten die Studierenden auch einen Blick in die der Öffentlichkeit sonst verschlossenen Räume werfen: Dr. Schönwald öffnete die Türen zu den Magazinräumen mit ihren langen Regalen voller Archivalien – von der Jahresschlussrechnung des Landeskirchenamtes bis hin zu handschriftlichen Kirchenbüchern aus dem Jahr 1524, vom Nachlass des umstrittenen DC-Auslandsbischofs bis hin zu einer einzigartigen Sammlung von Dürer-Drucken aus dem 16. Jahrhundert.

Ein besonderer Höhepunkt wartete im Anschluss an die Hausführung im Lesesaal des Archivs: Hier konnten die Studierenden zunächst Originalbriefe von Martin Luther und Philipp Melanchthon studieren und anschließend mit einigen Alten Drucken kirchengeschichtliches Arbeiten erproben. Der Dank an Herrn Dr. Schönwald mischte sich mit der Überzeugung, dass es sich mehr als lohnt, diese schöne Augustana-Tradition fortzuführen.

Dr. Tobias Jammerthal

Konzentriertes Arbeiten: Studierende untersuchen Drucke aus dem 16. Jahrhundert im Lesesaal des Landeskirchlichen Archivs der ELKB in Nürnberg (Foto: Jammerthal).

Beginn des Wintersemesters 2021-22

Herzliche Einladung zur feierlichen Eröffnung des Wintersemesters 2021-2022 am 9. November 2021.

 Programmablauf
9 UhrAndacht in der Kapelle
 Festakt zur Semestereröffnung im Großen Hörsaal (Pechmannhaus)
 Bei beiden Veranstaltungen (nur für Hochschulangehörige) gelten 3G und FFP2-Maskenpflicht.
  
11 Uhr   Beginn der Lehrveranstaltungen
 Die Sprachkurse finden wie üblich schon vor der Semestereröffnung (8 bis 9 Uhr) statt.
  
19.30 UhrOrgelkonzert zum Semesterbeginn in St. Laurentius
                             

Petr Eben „Das Labyrinth der Welt und das Paradies des Herzens“

Zyklus nach Texten von Jan Amos Comenius

KMD Andreas Schmidt, Orgel

Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, Dr. Tobias Jammerthal, Pfarrer Daniel Hoffmann und stud.-theol. Philipp Wassermann, Sprecher*innen

Der Eintritt ist frei. Es gelten 3G+ und FFP2-Maskenpflicht.

 

               

 

         

Aktuelles vom Fairtrade-Campus

Erneut ist die Augustana-Hochschule im September 2021 als Fairtrade-University ausgezeichnet worden. Seit dem 24. Juni 2017 ist die Hochschule damit mit 34 weiteren Hochschulen im Bundesgebiet aktiv in der Fairtrade-Arbeit engagiert für faire Arbeitsbedingungen, gerechtere Bezahlung sowie fairem Handel mit fairen Preisen. Die Kampagne Fairtrade-Universities ist eine wachsende und weltweite Bewegung mit vernetzten Akteur*innen, die den fairen Handel am Campus fördern.

Der am Augustana-Campus betriebene EineWelt-Laden bietet eine breite Palette an fair gehandelten Produkten wie Kaffee, Tee, Kaltgetränken, Süßigkeiten und Schreibwaren. Einmal in der Woche während der Vorlesungszeit öffnet das EineWelt-Laden Kaffee.

In unserer Mensa schenken wir seit Jahren ausschließlich fairen Kaffee aus und bieten weitere faire Produkte, wie z.B. Marmelade und Brotaufstriche zum Frühstück an. Studierende, Mitarbeitende und Gäste genießen außerdem fairen Kaffee, frisch gebrüht an unserem Kaffeeautomaten im Vorlesungsgebäude. Zu Semesteranfang gibt es immer eine faire Frühstücks-Woche in der Mensa mit einem erweiterten Angebot an fair gehandelten Lebensmitteln.

Auch zu unseren regelmäßigen Umweltabenden, zu denen aktuelle Umweltthemen aufgegriffen werden, reichen wir Snacks aus unserem Campus-EineWelt-Laden. Das Angebot wird sehr gut angenommen.

Wir freuen uns, dass unsere Hochschule wieder als Fairtrade-University ausgezeichnet wurde.

Vortrag über die Musikalischen Exequien von Heinrich Schütz

Im Rahmen des Symposions „Care for the Departed in the Liturgical Practice of the Eastern Orthodox Church“ am 1./2. November 2021 an der Fakultät für Orthodoxe Theologie der Babeş-Bolyai-Universität Cluj-Napoca (Rumänien) hält KMD Andreas Schmidt einen Vortrag über die „Musikalischen Exequien von Heinrich Schütz als Beitrag zur evangelischen Funeralkultur des 17. Jahrhunderts“.

Mit der Fakultät in Cluj pflegt die Augustana-Hochschule eine langjährige akademische Partnerschaft, die durch Workshops und Lehrveranstaltungen von Dozierenden an der jeweiligen Partnerfakultät sowie den regelmäßigen Austausch von Studierenden mit Leben gefüllt wird.

Trauer um Erhard Diener

Die Augustana-Hochschule trauert um ihren ehemaligen Mitarbeiter, Herrn Erhard Diener.

Herr Diener war von 1967 bis 2006 als Verwaltungsleiter an der Augustana-Hochschule tätig. Während dieser Zeit haben wir ihn als kompetenten, zuverlässigen und pichtbewussten Ansprechpartner kennen und schätzen gelernt. Wir werden Herrn Diener in dankbarer Erinnerung behalten.

Seinen Angehörigen gilt unsere aufrichtige Anteilnahme.

Im Namen der Augustana-Hochschule
Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, Rektorin

Trauer um Elise Steigauf

Die Augustana-Hochschule trauert um ihre frühere Mitarbeiterin, Frau Elise Babette Steigauf.

 Frau Steigauf war 27 Jahre in der Hauswirtschaft der Hochschule beschäftigt. Sie hat ihre Aufgaben stets sehr pflicht- und verantwortungsbewusst erfüllt.
Wir werden ein ehrendes Angedenken an sie behalten.

Ihren Angehörigen gilt unsere aufrichtige Anteilnahme.

Im Namen der Augustana-Hochschule
Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, Rektorin

Ingo Klitzsch als Professor an die Universität Münster berufen

Wir gratulieren Ingo Klitzsch, Assistent am Lehrstuhl für Kirchen- und Dogmengeschichte (2011-2020), zur Ernennung zum Professor und zur Übernahme der Professur für Systematische sowie Historische Theologie und ihre Didaktik an der Theologischen Fakultät der Universität Münster.

Homepage des Seminars KG II Universität Münster

Christ against Caesar -- Vortrag von Prof. Dr. Eric Noffke

Am 30.9. hielt Prof. Dr. Eric Noffke aus Rom einen öffentlichen Abendvortrag an der Augustana zum Thema "Christ against Caesar. The Challenge of the Christian Gospel to the Roman Imperial Ideology".

Der Vortrag behandelte, nach einer Einführung in die imperiale Herrschaftstheologie des römischen Kaisers seit augusteischer Zeit, die grundsätzliche Frage, ob das Neue Testament "politisch" zu lesen sei (insbesondere Kernstellen wie Röm. 13 oder die Apokalypse), also als kritische oder gar revolutionäre Position gegen Rom. Professor Noffke selbst vertrat eine eher zurückhaltende Position und problematisierte ein pointiert politisches Verständnis vor dem Hintergrund der eschatologischen Naherwartung der frühen Christen neutestamentlicher Zeit. Besonders aufschlussreich in Vortrag und anschließender Diskussion war der kritische Forschungsüberblick zum Thema, der, beginnend mit den 70er Jahren, detailliert aufwies, wie politische oder nichtpolitische Lektüren des Neuen Testaments immer auch von der historisch-politischen Einbettung der Rezeption selbst bedingt sind, gerade auch in Deutschland mit seiner schwierigen Vergangenheit des 20. Jahrhunderts.

Eric Noffke ist Lehrstuhlinhaber des Faches Neues Testament an der Theologischen Hochschule der Waldenser in Rom und der Augustana-Hochschule seit langem persönlich eng verbunden. Sein Vortrag mit anschließender Diskussion fand statt im Rahmen der langjährigen Erasmus-Partnerschaft zwischen beiden Hochschulen, welche nicht nur den kontinuierlichen Austausch von Studierenden zwischen den Partnerhochschulen ermöglicht, sondern auch Lehraufenthalte von Dozierenden. Wir freuen uns auf künftige Projekte mit unseren römischen Freunden und Partnern!

Markus Mülke

Prof. Dr. Eric Noffke (Foto: John Pohler)

Internationale Konferenz "Das jüdische Frankfurt": Geistes- und Kulturgeschichte von der Emanzipation bis zum Beginn des Nationalsozialismus

Die Konferenz vom 10. bis 12. Oktober 2021 untersucht, wie sich Frankfurt zu dieser bedeutenden jüdischen Stadt entwickelt hat, aber auch, welche Ausgrenzungen schon vor 1933 bestanden. Sie ist Teil des Projekts „Synagogen-Gedenkbuch Hessen“, das die Geschichte der hessischen jüdischen Gemeinden und ihrer Synagogen erforscht und dokumentiert.

Sie wird gemeinsam organisiert von der Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, dem Jüdischen Museum Frankfurt, der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland, dem Institut für Christlich-Jüdische Studien an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau und dem LOEWE-Forschungsprojekt "Religiöse Positionierung".

Die Konferenz findet im Jüdischen Museum Frankfurt statt. Aufgrund der durch die Corona-Pandemie notwendigen Beschränkungen ist jedoch die Teilnahme ausschließlich online möglich. Die Konferenz wird live gestreamt auf dem Youtube-Kanal der Martin-Buber-Professur sowie auf dem Youtube-Kanal des Jüdischen Museums. Eina aktive Teilnahme an der Diskussion via Youtube-Chat ist aus technischen Gründen leider nur über den Kanal des Jüdischen Museums möglich.

Programm

Theologiestudium an der Augustana in Zeiten von Corona

An der Augustana-Hochschule wird intensiv Theologie studiert – trotz der nach wie vor geltenden Corona-Einschränkungen. Die Lehrveranstaltungen des gerade abgelaufenen Wintersemesters 2021/22, insbesondere auch die Sprachkurse, konnten größtenteils in Präsenz und in hybriden Formaten durchgeführt werden! Dass die Prüfungen am Ende des Semesters dann insgesamt sehr erfreulich ausgegangen sind, ist auch ein Ergebnis des gemeinsamen Vorgehens. Glücklich und dankbar sind wir, dass unsere Hochschule auch nach zwei Jahren Pandemie bislang ohne schweren Krankheitsfall bleiben durfte.

Das anstehende Sommersemester 2022 wird nach derzeitigem Stand wieder vollständig in Präsenz ablaufen können. Alle Angehörigen der Hochschule freuen sich damit auf die Rückkehr zum Lehren und Lernen, aber auch zum täglichen Campusleben unter weitgehend „normalen“ Bedingungen, gerade in diesem Jubiläumsjahr der Hochschule. So sind der lebendige Austausch zwischen Dozierenden und Studierenden, aber auch das Gespräch und die Diskussion untereinander wieder überall möglich. Darauf ist das Theologiestudium unbedingt angewiesen!

Der überaus hohe Anteil von geimpften Personen unter Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden erlaubt nahezu reibungslose Abläufe in allen Bereichen der Augustana – neben der Lehre natürlich auch in der Bibliothek, der Mensa und den Wohnheimen. Gerade die Hochschulbibliothek ist wieder nahezu uneingeschränkt nutzbar und bietet den Studierenden am Campus alle gewohnten Serviceangebote des Bibliothekspersonals bei der Nutzung wissenschaftlicher Literatur: Bei der Vorbereitung von Prüfungen und Abfassung von schriftlichen Arbeiten ein unschätzbarer Vorzug unserer Hochschule!

Einzelne Teile des Lehrprogramms werden die in den vergangenen Semestern erfolgreich erprobten didaktischen Formen der virtuellen Lehre auch für die Zukunft fortentwickeln, insbesondere Webinar-Formate und interaktive Videokonferenzen. So können etwa im Rahmen des International Course Exchange Studierende der Augustana weiterhin an online-Lehrveranstaltungen internationaler Partnerhochschulen teilnehmen (derzeit z.B. in den USA), bei Anerkennung von Leistungspunkten für das eigene Studium und in der jeweiligen Landessprache.

Individuelle Studienberatung und Seelsorge, das studentische Hochschulleben und die geistliche Gemeinschaft am Campus sind seit jeher Markenzeichen unserer Hochschule. Zahlreiche geistliche Angebote, wie Andachten und Gottesdienste, finden unter den geltenden Hygienebestimmungen ebenso wieder am Campus statt wie gemeinsamer Sport und unser schöner Biergarten. Auch die weithin berühmte Augustana-Bar wird in Kürze wieder öffnen! Weiterhin bereichern unsere internationalen Stipendiaten aus aller Welt den Campus. Längere Studienaufenthalte im Ausland werden auch unter den derzeitigen Bedingungen von zahlreichen Studierenden der Augustana geplant und durchgeführt.

Gemeinsam mit dem AStA und der Studierendenschaft wird eine Vielzahl von Aktivitäten am Campus veranstaltet (online und in Präsenz): von Taizé-Andachten über Umwelt- und Politabende bis hin zu besonderen Angeboten für die Erst- und Zweitsemester.

Abendvortrag "Herausforderungen und Möglichkeiten der protestantischen Umweltethik im Lichte der Pflanzenethik"- Dr. Kinga Szücs (Budapest/Ungarn)

Die Augustana-Hochschule lädt am Donnerstag, 7. Oktober 2021, ab 19.00 Uhr im Hörsaal IV des Wilhelm von Pechmann-Hauses herzlich ein zu einem öffentlichen Abendvortrag:

Herausforderungen und Möglichkeiten der protestantischen Umweltethik im Lichte der Pflanzenethik.

Dr. Kinga Szücs (Evangelisch-Lutherische Theologische Universität, Budapest/Ungarn)

Kinga Szücs ist Dozentin des Faches Systematische Theologie an der Evangelisch-Lutherischen Universität Budapest und der Augustana-Hochschule seit langem persönlich eng verbunden.

Sein Vortrag mit anschließender Diskussion findet statt im Rahmen der langjährigen Erasmus-Partnerschaft zwischen beiden Hochschulen.

Die Veranstaltung findet ausschließlich in Präsenz statt.
Zugang zum Hörsaal gemäß dem Hygiene-Konzept der Hochschule (nach der geläufigen 3G-Regel), im Gebäude besteht Maskenpflicht.
Im Hörsaal stehen die Stühle auf Abstand, so dass am Platz die Maske abgenommen werden kann.

El Cristianismo Mundial y América Latina

Digitale Lehrveranstaltung (Übung) auf Spanisch (per Zoom) im Wintersemester 2021/22 -- Prof. Dr. Heike Walz mit der Universidad Bíblica Latinoamericana (UBL), San José, Costa Rica

Wir geben eine Einführung in das Thema „El Cristianismo Mundial y América Latina” und erkunden die immer vielfältiger werdenden Formen, im Weltchristentum Christ*in zu sein und als christliche Gemeinschaft zu leben, vor allem in Lateinamerika und im Vergleich zu Afrika, Asien und Europa.

Wer?   Prof. Dr. Heike Walz, Professorin für Interkulturelle Theologie und Religionswissenschaft an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau und Prof. Dr. Karla Koll, Professorin für Religions- und Missionswissenchaft, Universidad Bíblica Latinoamericana (UBL) in Costa Rica.

Dieses Lehrformat ist eine Seltenheit in der deutschsprachigen Theologie und eine Besonderheit im Lehrangebot der Interkulturellen Theologie an der Augustana Hochschule.

Ziele?  Im international classroommöchten wir den interkulturellen Austausch zwischen den Studierenden fördern, um neue theologische und religionswissenschaftliche Einsichten zu erhalten, die globalen Herausforderungen unserer Zeit zu diskutieren und transatlantische Freundschaften zu ermöglichen.

Wann?  7 Samstage vom 23. Oktober – 4. Dezember 2021, 16-17.30 Uhr MEZ (aufgrund der 7 Std. Zeitunterschied)

Für wen?  Theologiestudierende aus ganz Lateinamerika, von der UBL, von der Augustana und Interessierte aus deutschsprachigen Theologischen Fakultäten.

Sprache?  Spanisch. Mit einem Spanisch-Niveau auf Mittelstufe aus dem Schulunterricht werden Sie zurecht kommen. Viele der Studierenden der UBL sprechen kein Englisch, für viele ist Spanisch nicht ihre erste Sprache. Insofern sind alle Lernende. Wir werden „Tandems“ bilden. Im Zweifel halten Sie bitte Rücksprache mit Prof. Walz.

Anrechnung?  UE oder PS: 2 LP/2 SWS (AHS). Studierende erhalten ein Teilnahmezertifikat. Anrechnungsmodalitäten von Externen bitte mit der Fakultät/Landeskirche klären. Die Übung eignet sich ausgezeichnet als Vorbereitung auf ein Auslandsstudienjahr in Lateinamerika. An der Augustana-Hochschule ist diese Veranstaltung im WiSe 2021/22 auch als Proseminar belegbar.

Anmeldung?  Bis 15. Oktober2021 an interkulturelle.theologie@augustana.de Bei Fragen bitte an Prof. Walz wenden: heike.walz@augustana.de

Wir freuen uns sehr auf dieses Projekt und sind gespannt auf Sie! Herzliche Einladung!

Einladungsplakat

Hurra, endlich wieder Sprachkurse!

Dieser Jubel mag verwundern - doch darüber, dass seit der zweiten Septemberhälfte wieder alle Intensivsprachkurse am Campus stattfinden, sind an unserer Hochschule doch alle so froh und erleichtert! Etwa 40 Kommilitoninnen und Kommilitonen studieren derzeit täglich im Hörsaal in den Kursen Hebräisch, Griechisch I und II sowie Latein I, auch die Tutorien treffen sich wieder wie gewohnt.

Und nicht nur das: Nach einem Jahr Pause fand in diesen Tagen auch wieder die traditionelle, weithin bekannte "Sprachkurswanderung" statt! Fast 60 Personen machten sich an einem wunderschönen Spätsommertag nach Heilsbronn auf, kamen dort bei dem ehemaligen Gemeindepfarrer Karl-Heinz Klose in den Genuß einer tollen Führung durch das wunderschöne mittelalterliche Münster und beschlossen den Tag bei Pizza, Pasta und Schnitzel im idyllischen Gasthof Schönau.

Die Freude, wieder gemeinsam solche Unternehmungen durchführen, in engen persönlichen Austausch treten und abseits der Kurse in gutes Gespräch bei Wanderung, Essen und Trinken kommen zu können, war allenthalben zu spüren. Spruch des Tages: "So etwas müßten wir eigentlich einmal pro Monat machen!" Und: Den Rückweg nach Neuendettelsau sollen einige Kommilitonen als Nachtwanderung (unter Sternenhimmel, mit Kiste) bewältigt haben, um dann morgens gleich wieder im Sprachkurs zu sitzen...auch dies eine wunderbare Tradition unserer Augustana!

Gruppenbild vor dem Heilsbronner Münster

Gruppenbild vor dem Heilsbronner Münster

Prof. Noffke und Prof. Seiler

Prof. Noffke und Prof. Seiler

Über die Felder...

Über die Felder...

...und durch die Wälder.

...und durch die Wälder.

Vor dem Münster...

Vor dem Münster...

...und kurz vor dem Ziel.

...und kurz vor dem Ziel.

„Hoffnung aus Verwundbarkeit. Interdisziplinäre Perspektiven zu Leben und Tod“ -- Forschungsseminar in Kooperation mit der Katholischen Universität Eichstätt

Der Lehrstuhl Interkulturelle Theologie, Missions- und Religionswissenschaft (Prof.in Dr. Heike Walz) lädt herzlich ein zum Forschungsseminar in Kooperation mit der Katholischen Universität Eichstätt „Hoffnung aus Verwundbarkeit. Interdisziplinäre Perspektiven zu Leben und Tod“ (aus Literatur, Theater, Tanz und Religion) mit internationalen Gastreferent*innen.

Die Coronapandemie konfrontiert nicht nur mit Verletzlichkeit und Tod, sondern auch mit der Erfahrung, dass die Vermeidung von Krankheit und Tod die Lebendigkeit gewissermaßen „einfrieren“ und das Leben unter das Vorzeichen des Todes stellen kann. Es gibt aber auch die umgekehrte Erfahrung, dass Menschen in extremen Notsituationen angesichts des Todes das Leben feiern – z. B. in Motiven des Tanzes als einer befreienden Anrufung der Kraft des Lebens gegen die lähmende Gewalt von Unterdrückung und Tod. Wir werden uns in interdisziplinärer Perspektive mit unterschiedlichen ästhetischen Zeugnissen und Inszenierungen auseinandersetzen, die angesichts des Todes nach Sinn und Kraft des Lebens suchen.

Internationale Gastreferent*innen und Nachwuchswissenschaftler*innen stellen ihre Vorträge zur Diskussion. Das offene Format für kreatives und gemeinsames Denken bietet Raum für interdisziplinären, ökumenisch-theologischen und persönlichen Austausch.

Das Forschungsseminar richtet sich an Studierende aller Studiengänge, an Postgraduierte, Doktorierende, Post-Docs, Kolleg:innen und Interessierte.

Alle Details  zum hybriden Format (digital/präsent) entnehmen Sie bitte dem Programm.

Sie können auch punktuell digital an den Vorträgen teilnehmen. Wir freuen uns natürlich sehr, wenn Sie „leibhaft“ dabei sind!

Anmeldung: bis Montag, den 11. Oktober 2021 per Email im Lehrstuhlsekretariat: interkulturelle.theologie@augustana.de

(Studierende der Augustana können sich bis 22. Oktober 2021 im Primuss einschreiben) 

 

Herzlich Willkommen!

Ihre Prof. Dr. Heike Walz

 

Auch im Namen von

Prof. Dr. Martin Kirschner, Lehrstuhl für Theologie in Transformationsprozessen, KU Eichstätt

Prof. Dr. Isabelle Stauffer, Professur für neuere deutsche Literaturwissenschaft, KU Eichstätt

Dr. Riyako Hikota, Projektmitarbeiterin am LS Theologie in Transformationprozessen, KU Eichstätt

 

 
 
 
 


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