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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Szene in der Bibliothek

Aktuelles von der AHS

Aktuelle Nachrichten im Sommersemester 2026

Alle Meldungen im Überblick

Erntedank verbindet Augustana und Unterrottmannsdorf

Am Sonntag den 04.10.2026 fand in Unterrottmannsdorf der traditionelle Erntedankgottesdienst statt.

Den Gottesdienst gestaltete Studierendenpfarrer Nils Haug. Für wunderbare Kirchenmusik sorgten der Posaunenchor und die Organistin. In der reich geschmückten Kirche wurde sichtbar, wie großzügig die Gemeinde Erntegaben gegeben hat. Diese kommen auch in diesem Jahr wieder, genauso wie zusätzliche Geldspenden der Augustana-Hochschule und ihrer Mensa zugute. Vielen Dank!
Ein gutes Zeichen der Verbundenheit war die Teilnahme einiger Studierender der Augustana Hochschule. Die Studierenden nutzten die Gelegenheit, die traditionsreiche Kirche kennenzulernen. Im Anschluss an den Gottesdienst blieb Zeit für Gespräche und Begegnungen. Den Abschluss bildete eine spontane Turmführung.
Der Vormittag machte erneut deutlich, wie wichtig eine lebendige Verbindung zwischen Unterrottmannsdorf und der Augustana auch heute ist. Was über Jahrzehnte gewachsen ist, wird durch solche Begegnungen immer wieder neu mit Leben gefüllt.

Erntedankgottesdienst in Unterrottmannsdorf

Erntedankgottesdienst in Unterrottmannsdorf

Erntedankgottesdienst in Unterrottmannsdorf

Erntedankgottesdienst in Unterrottmannsdorf

Erntedankgottesdienst in Unterrottmannsdorf

Erntedankgottesdienst in Unterrottmannsdorf

Erntedankgottesdienst in Unterrottmannsdorf

Erntedankgottesdienst in Unterrottmannsdorf

Erntedankgottesdienst in Unterrottmannsdorf

Erntedankgottesdienst in Unterrottmannsdorf

Erntedankgottesdienst in Unterrottmannsdorf

Erntedankgottesdienst in Unterrottmannsdorf

Erntedankgottesdienst in Unterrottmannsdorf

Erntedankgottesdienst in Unterrottmannsdorf

Erntedankgottesdienst in Unterrottmannsdorf

Erntedankgottesdienst in Unterrottmannsdorf

Internationaler Nagelkreuzsonntag 2026

Mit einem gemeinsamen Gottesdienst haben das Nagelkreuzzentrum Diakoneo und die Augustana-Hochschule den Internationalen Nagelkreuzsonntag gefeiert und zugleich den Auftakt für das Festjahr zum zehnjährigen Jubiläum der Verleihung des Nagelkreuzes gesetzt.

Im Mittelpunkt standen Fragen nach Identität, Beziehung, Versöhnung und der Verantwortung für Gottes Schöpfung.

„Wer bin ich? Wer bist du? Was verbindet uns? Was tun wir hier?“ Mit diesen vier Fragen eröffnete Oberin Sabine Meister ihre Predigt. 
Das örtliche Team der Nagelkreuzgemeinschaft, Frau Weiß, Herrn Kinkelin, Pfarrer i.R. Stieglitz, Schwester Jutta und Schwester Ruth sowie Pfarrerin Doris Braun-Haug, Augustana-Hochschule gestalteten gemeinsam den Gottesdienst.
Die Liturgie des diesjährigen Nagelkreuzsonntags richtete den Blick besonders auf die Versöhnung mit der Schöpfung. Frieden, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit gehören zusammen, sowie Fragen nach gelingender Beziehung zu Gott und unseren Mitmenschen. 
Die weltweite Nagelkreuzgemeinschaft versteht ihren Auftrag darin, die Wunden der Geschichte zu heilen, mit Verschiedenheit leben zu lernen und eine Kultur des Friedens und der Gerechtigkeit aufzubauen. 
Für die Augustana-Hochschule und Diakoneo war der Gottesdienst zugleich der Auftakt zu einem besonderen Jubiläumsjahr. Seit der Verleihung des Nagelkreuzes im Jahr 2017 gehören die Hochschule und Diakoneo zur Internationalen Nagelkreuzgemeinschaft und verstehen sich als Ort theologischer Reflexion und gelebter Versöhnung. 

Nagelkreuzsonntag

Nagelkreuzsonntag

Nagelkreuzsonntag

Nagelkreuzsonntag

Nagelkreuzsonntag

Nagelkreuzsonntag

Zur Pensionierung von apl. Prof. Dr. Stefan Seiler

Am 30. September 2026 beendet apl. Prof. Dr. Stefan Seiler nach mehr als 25 Jahren seine Tätigkeit an der Augustana-Hochschule, an der er nicht nur den Sprachunterricht im Hebräischen verantwortet hat, sondern als apl. Professor für Altes Testament und Studiendekan der Hochschule in vielfacher Weise um das Wohl und Wehe der Evangelischen Theologie und ihrer Studierenden besorgt war.

In den mehr als 60 (in Worten: sechzig!) Sprachkursen, die Stefan Seiler gehalten hat, ging es nie bloß um die Kenntnis einer semitischen Sprache. Das Erlernen des Hebräischen ist für ihn stets zugleich eine Einführung in die Hebräische Bibel und mit ihr in das antike wie zeitgenössische Judentum, in die Tiefgründigkeit seiner Texte und Traditionen und die Lebendigkeit seines Glaubens und Lebens. Es ist ihm ein Anliegen, bei seinen Hörerinnen und Hörern die Sinne dafür zu schärfen, dass jedes hebräische (und griechische!) Wort Spuren trägt – Spuren der Geschichte, des Glaubens und der Erfahrung, und dass diese Sprache nicht nur gelesen, sondern gehört, bedacht und „gesprochen“ werden will und soll.

Sein Unterricht – wie seine Forschung – ist von einer besonderen Haltung geprägt: vom Respekt gegenüber den Texten, von intellektueller Redlichkeit und von einem persönlichen Engagement, das weit über philologische, kulturgeschichtliche oder textwissenschaftliche Quisquilien hinausgeht und das sich sowohl in seiner Tätigkeit als leidenschaftlicher (Hochschul-)Prediger als auch in seinem Eintreten für den Christlich-jüdischen Dialog und gegen jegliche Form von Antisemitismus ausspricht. Was Klaus Koch einst den „doppelten Ausgang“ der hebräischen Bibel in Judentum und Christentum genannt hat, ist tief in das Denken und Leben, in die Forschung und Lehre von Stefan Seiler eingeschrieben.

Viele seiner Studierenden haben bei ihm nicht nur eine Sprache gelernt, sondern Zugang zu einer Lebenswelt gefunden, die fremd erscheinen kann und die durch das gemeinsame Ringen um Bedeutung – und sei es eines einzigen Wortes – plötzlich Nähe gewinnt. Stefan Seiler hat Brücken gebaut und Beziehungen gestiftet: zwischen dem Früheren und der Gegenwart, zwischen philologischer Gründlichkeit und kirchlich-gesellschaftlicher Relevanz, zwischen Juden und Christen und nicht zuletzt zwischen Generationen von Studierenden und Pfarrer:innen in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (und darüber hinaus).

Wer sich noch einmal persönlich von Stefan Seiler verabschieden möchte, hat dazu am 20. Oktober abends in der Augi-Bar die Gelegenheit … ;-)

Schriftliche Examensprüfungen beginnen

Heute startet an der Augustana-Hochschule die Woche der schriftlichen Klausuren des Ersten Theologischen Examens.

Für die Examenskandidatinnen und Examenskandidaten beginnt damit eine intensive Phase, die den Abschluss eines langen Studienwegs markiert und sie einem wichtigen Schritt auf dem Weg in den Pfarrberuf näherbringt.

Die Durchführung der Examina liegt in der Verantwortung des Theologischen Prüfungsamts der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Zum Auftakt wird auch Kirchenrätin Pfarrerin Isolde Schmucker, Referatsleiterin für Ausbildung und Personalentwicklung, anwesend sein.

Bereits Sonntag Abend lud Studierendenpfarrer Nils-Jacob Haug die Examenskandidatinnen und Examenskandidaten zu einer Andacht ein. Sie soll Gelegenheit geben, vor dem Prüfungsbeginn zur Ruhe zu kommen, durchzuatmen und die kommenden Tage bewusst unter Gottes Segen zu stellen.

Auch während der Examenswoche wird es geistliche Begleitung geben. Vor den jeweiligen Prüfungen werden kurze morgendliche Andachten angeboten, die Raum für Sammlung, Ermutigung und einen gemeinsamen Start in den Tag schaffen.

Ein herzlicher Dank gilt den Assistierenden der Hochschule, die sich an Andachten sowie den Klausuraufsichten beteiligen und damit wesentlich zum guten Ablauf der Examenswoche beitragen.

Ebenso sei der Rektorin der Augustana-Hochschule, Prof. Dr. Uta Schmidt, der Campusmanagerin Sandra Stastny sowie dem Team um Hausmeister Werner Errerd herzlich gedankt. Mit ihrem Engagement im Vorder- und Hintergrund schaffen sie die organisatorischen Voraussetzungen dafür, dass die Prüfungswoche unter bestmöglichen Bedingungen stattfinden kann.

Dank auch dem Bayerischen Pfarrer- und Pfarrerinnenverein, der den zukünftigen Kolleginnen und Kollegen erneut mit einer Portion Nervennahrung Mut macht und ihnen auf diese Weise ein gutes Gelingen der Prüfungen wünscht.

Die Augustana-Hochschule wünscht allen Kandidatinnen und Kandidaten für die kommenden Tage Konzentration, Gelassenheit, Ausdauer und das nötige Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Gottes Segen begleite sie durch diese besondere Woche.

Schriftliche Examensprüfungen an der Augustana

Schriftliche Examensprüfungen an der Augustana

Schriftliche Examensprüfungen an der Augustana

Schriftliche Examensprüfungen an der Augustana

September 2026: Intensivsprachkurs Beginn und Sprachkurswanderung

„Die Sprachen sind die Scheiden, darin das Messer des Geistes steckt.“

Martin Luther

Mit dieser Motivation startete am 8. September 2026 der diesjährige Intensivsprachkurs an der Augustana Hochschule. Knapp acht Wochen lang lernen Studierende der Augustana und Gäste aus anderen Fakultäten Hebräisch, Griechisch und Latein – die drei alten Sprachen als Grundlage des Theologiestudiums.

Doch in dieser intensiven Zeit geht es nicht nur um das Lernen. Auch Pausen, Begegnungen und Gemeinschaft gehören zum Sprachkurs dazu. So wurden die Neuankömmlinge von der Studierendenpfarrerin Braun-Haug, dem AStA und der Seniora des AStAs, Frau Peters, mit einer Campusführung, einem gemeinsamen Vorstellungsnachmittag und einem geselligen Abend in der Bar herzlich begrüßt. Manche Erfahrungen gehören an der Augustana fast ebenso zuverlässig zum Sprachkurs wie die ersten Vokabeln.

Am 10. September fand außerdem die traditionelle Sprachkurswanderung statt. 
Durch die sonnige Herbstlandschaft wanderten wir von der Augustana nach Wolframs-Eschenbach. 
Dort angekommen, erwartete uns eine Führung durch das mittelalterliche fränkische Städtchen. Im Anschluss feierten wir gemeinsam einen Abendmahlsgottesdienst im katholischen Liebfrauenmünster, bevor wir den Tag bei einem gemütlichen Abendessen im Gasthaus „Gary“ ausklingen ließen.
Geistlich, von der Gemeinschaft und nicht zuletzt vom guten Essen gestärkt, können die Sprachkurse nun mit neuer Kraft und viel Elan weitergehen.

 

Unterwegs ....

Unterwegs ....

teilweise ins Gespräch vertieft ...

teilweise ins Gespräch vertieft ...

Richtung Wolgramseschenbach ...

Richtung Wolgramseschenbach ...

es gibt viel zu sehen

es gibt viel zu sehen

Gruppenbild

Gruppenbild

Wechsel im Rektorat

Am 1. September 2026 übernimmt turnusgemäß Prof. Dr. Uta Schmidt mit dem Amt der Rektorin die Leitung der Augustana-Hochschule.

Prof. Dr. Uta Schmidt
Prof. Dr. Sonja Keller
Prof. Dr. Sonja Keller

 

 

Prof. Dr. Uta Schmidt ist seit dem Sommersemester 2022 Inhaberin der Professur für Feministische Theologie und Gender Studies.

Das Amt der Prorektorin übernimmt Prof. Dr. Sonja Keller, die den Lehrstuhl für Praktische Theologie innehat.

 

Augustana-Studierende beim Christopher Street Day in Nürnberg

Am 8. August machte sich eine Gruppe von Studierenden der Augustana-Hochschule auf den Weg zum Christopher Street Day nach Nürnberg.

Der CSD erinnert an die Stonewall-Unruhen von 1969 in New York und steht heute als Demonstrationszug und Fest zugleich für die Rechte und die Sichtbarkeit queerer Menschen. Organisiert wurde die Fahrt von Katharina Nagler und Lukas Mohr, finanziell unterstützt durch das Gleichstellungsreferat.
Bereits am Vorabend wurden in der Bar gemeinsam Plakate gestaltet. Am Samstag ging es um 9:39 Uhr am Bahnhof los, bevor die Gruppe von 11:30 bis 14:00 Uhr an der Parade vom Prinzregentenufer bis zum Kornmarkt teilnahm. Bei großer Hitze setzte man sich gemeinsam für Vielfalt, Toleranz und die Rechte queerer Menschen ein.

Katharina Nagler

Erasmus+-Seminar "Beauty in the Greek Bible"/"Schönheit in der griechischen Bibel" an der Augustana-Hochschule

Vom 26. bis zum 30. Juli 2026 fand an der Augustana-Hochschule das Erasmus+-Seminar "Beauty in the Greek Bible"/"Schönheit in der griechischen Bibel" statt.

Nach einer einführenden online-Session am 5. Juni 2026 (Vortrag Prof. Dr. Emanuela Prinzivalli, Mailand/Italien) kamen an diesen Tagen insgesamt 31 Personen aus Griechenland (Thessaloniki), Italien (Modena-Reggio Emilia/Bologna, Rom, Lecce), der Tschechischen Republik (Budweis) und Deutschland (Leipzig, Neuendettelsau, Tübingen, Wuppertal) an unseren wunderschönen, sommerlichen Campus: Studierende, Doktoranden, Post-Docs und Professoren. Das von Prof. Dr. Eberhard Bons (AT, Universität Strasbourg/Frankreich), Prof. Dr. Michael Pietsch (AT, Neuendettelsau) und Prof. Dr. Christian Strecker (NT, Neuendettelsau) geleitete Seminar war Teil des regulären Lehrangebots der Augustana im Sommersemester 2026 in den Fächern Altes Testament und Neues Testament und wurde mit drei Leistungspunkten/Credits Points ausgewiesen.

Der gemeinsame Austausch über Länder-, Sprachen-, Konfessions- und Fächergrenzen hinweg artikulierte sich (auf Englisch) in Präsentationen/Vorträgen mit anschließender Debatte im Plenum und Workshops in kleineren Arbeitsgruppen. Dabei waren an der Gestaltung gleichermaßen Dozierende und Studierende/Doktoranden eigenverantwortlich beteiligt. Im Mittelpunkt stand die Frage, was in der griechischen Bibel, also in der Septuaginta (den griechischen Übersetzungen der hebräischen Bibel) und dem Neuen Testament, eigentlich als "schön" - oder "häßlich"? - gilt und ob sich umfassende Vorstellungen, ja Konzepte von "Schönheit" - oder "Häßlichkeit"? - in den entsprechenden Texten entdecken lassen. Dabei kamen ganz unterschiedliche Schriften in den Fokus: Genesis und Exodus, Jesaja, die Psalmen, Esther und Judith, Philon von Alexandria, der hellenistische "Roman" von Joseph und Asenet ebenso wie die Evangelien und die Offenbarung. Ausblicke auf die frühchristliche Exegese bei Clemens Alexandrinus, Origenes und Basilius ergänzten das facettenreiche Panorama.

Neben Ausflügen nach Ansbach (mit interkulturellem Biergartenbesuch!) und Nürnberg sowie einem unterhaltsamen Grillfest am Campus wurde das Programm besonders bereichert durch die in das Programm integrierte Abschiedsvorlesung unseres langjährigen Hebräischdozenten Prof. Dr. Stefan Seiler. Nach einer Laudatio durch die Prorektorin Prof. Dr. Uta Schmidt folgte die inspirierende Vorlesung zum Thema “‘I have come to love the beauty of your house’ (Ps 25:8LXX) – Reflections on Aesthetic Concepts in the Greek Psalter”. Gerahmt wurde das Programm durch Auftritte unseres Hochschulchors. 

Allen, die durch ihre Hilfe die Durchführung dieses Seminars ermöglicht haben in Studierendenschaft, Bar, Hauswirtschaft, Mensa, Verwaltung und Hausmeisterei, sei herzlich gedankt!

Und ja, die wichtigste Anmerkung auf den Feedback-Karten lautete: "Augustana is indeed a place of beauty"!

Die Ruhe vor dem ...

Die Ruhe vor dem ...

Präsentationen

Präsentationen

Angeregter Austausch in den Pausen

Angeregter Austausch in den Pausen

... beim Kaffee

... beim Kaffee

Gruppenvortrag

Gruppenvortrag

Workshops

Workshops

Am Abend im Biergarten

Am Abend im Biergarten

Griechischer Bieranstich ...

Griechischer Bieranstich ...

Grillfest

Grillfest

Abschiedsvorlesung Prof. Dr. Seiler

Abschiedsvorlesung Prof. Dr. Seiler

Verabschiedung durch die Prorektorin Uta Schmidt

Verabschiedung durch die Prorektorin Uta Schmidt

Unser Chor

Unser Chor

Gemeinsame Feedbackrunde

Gemeinsame Feedbackrunde

Gruppenbild

Gruppenbild

Die Augustana-Hochschule zu Gast im Schloss Neuendettelsau

Im Juli 2026 bot der Lehrstuhl für Kirchengeschichte der Augustana-Hochschule eine besondere Exkursion an:

Eine Führung durch das Schloss Neuendettelsau, die auf reges Interesse bei Studierenden, internationalen Gästen und Mitarbeitenden stieß. Unter strahlend blauem Himmel führte Freifrau Alexandra Livonius von Eyb, selbst studierte Historikerin, die Gruppe durch das geschichtsträchtige Anwesen und gab Einblicke in die über 800-jährige Geschichte ihrer Familie und des Schlosses.
Das heute als hufeisenförmiger Satteldachbau erhaltene Wasserschloss ist im Privatbesitz der Familie von Eyb. Besonders beeindruckend für die historisch interessierten Besucher war die Besichtigung der ältesten Teile der Anlage im Keller des Ostflügels. Dort befinden sich Buckelsteinquader, die auf eine Wehranlage aus der Stauferzeit um das Jahr 1200 hindeuten, lange bevor das „castro Tetelsaue“ im Jahr 1298 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Nachdem Sebastian von Eyb das Rittergut im Jahr 1518 erworben hatte, führte er die Reformation in Neuendettelsau ein. In der Schlosskapelle erfuhren die Teilnehmenden mehr über diese prägende Epoche. Die Familie von Eyb nahm über Jahrhunderte hinweg eine bedeutende Rolle in der Sorge für das Gemeinwesen und die Kirchengemeinde ein, was sich unter anderem darin zeigte, dass die Schlossherren bis 1945 das Recht besaßen, den Pfarrer der Dorfkirche St. Nikolai zu berufen. Das Schloss dient heute als privates Wohnhaus.  
Für die Teilnehmenden an der Führung bot dieser Nachmittag eine wertvolle Ergänzung zur akademischen Lehre und machte die lokale Kirchengeschichte anschaulich.  Dem Famulus des Lehrstuhls für Kirchengeschichte, stud.theol. Jan Buss, und Patricia Beierlein sei für die umsichtige Vorbereitung der Führung gedankt!
Monika Lucas

 

Gehen zum Sonnenuntergang am 20.7.2026

Kurz nach Semesterschluss und den bestandenen Sprachprüfungen machten sich am 20.7. um 18 Uhr 13 Studierende samt Dozenten auf den Weg, um zum Sonnenuntergang in Richtung Westen zu gehen.

Ziel war die Weidenkapelle zwischen Petersaurach und Altendettelsau. Wo im 14. Jh. einst eine kleine Kapelle stand, die im Lauf der Zeit verfiel und verschwand, wurde 2012 eine wunderschöne kleine Weidenkapelle angepflanzt, die heute für Taufen, Trauungen und Andachten genutzt wird. Der Weg zur Weidenkapelle war geprägt vom Rückblick auf das Semester und der Erzählung vom Seewandel Jesu und Petri (Mt 14,22–33). Diese Geschichte, die am Abend und in der Nacht spielt, macht Mut, Neues zu wagen, aufzubrechen und das sichere Boot zu verlassen. An der Weidenkapelle angekommen, wurden die exegetischen Erkenntnisse geteilt, Abendmahl gefeiert und miteinander im Sonnenuntergang gepicknickt. Der Rückweg war bestimmt vom Gespräch miteinander und dem Blick nach vorn in die Zukunft. Voller Mut und gestärkt von Gottes Segen und der Gemeinschaft miteinander kehrten alle nach Sonnenuntergang gegen 22 Uhr an die Augustana zurück.
 
Daniel Hoffmann

Gehen zum Sonnenuntergang

Gehen zum Sonnenuntergang

Weidenkapelle

Weidenkapelle

Picknick

Picknick

Partnerschaftsabkommen zwischen dem Seminari Theoloji Malaysia (STM) und der Augustana-Hochschule

In der Senatssitzung vom 10. Juli 2026 haben die Augustana-Hochschule und das Seminari Theoloji Malaysia (STM) ein Partnerschaftsabkommen geschlossen.

Vor dem versammelten Gremium unterzeichnete Reverend Dr. Siaw Fung Chong, Principal des STM und Vicedom-Fellow der Augustana-Hochschule im laufenden Sommersemester 2026, den entsprechenden Vertrag.
Das überkonfessionelle Seminari Theoloji Malaysia liegt im Stadtzentrum von Seremban im Bundesstaat Negeri Sembilan in West-Malaysia. Im Jahr 1979 gegründet bietet es Vollzeit-, Teilzeit- und Fernstudienprogramme in verschiedenen Sprachen an, die in den Formaten BA/MA sowie PhD durch die Association for Theological Education in South East Asia (ATESEA) akkreditiert sind.   
Mit dem STM verbindet die Augustana schon seit längerem ein enger Austausch, nicht zuletzt durch die langjährigen Beziehungen von Mission EineWelt mit den lutherischen Kirchen in Malaysia. Das persönliche Kennenlernen wurde durch die Verleihung der Vicedom-Dozentur 2026 an Dr. Chong und die damit verbundenen, intensiven akademischen Veranstaltungen (Vicedom-Lecture, Blockseminar) noch einmal besonders befördert.
Auf Grundlage des Abkommens ist für die kommenden Jahre die Entwicklung partnerschaftlicher Initiativen, insbesondere im Austausch von Studierenden und Dozierenden, geplant.

Unterzeichnung des Memorandums

Unterzeichnung des Memorandums

Eindrücke vom Seminari Theoloji Malaysia (STM)

Eindrücke vom Seminari Theoloji Malaysia (STM)

Semesterschluss

Das Sommersemester 2026 endet am Donnerstag, den 16. Juli mit dem Semesterschlussakt und dem anschließenden Semesterschlussgottesdienst.

 

Programm

16.30 UhrSemesterschlussakt
 Pechmann-Haus
  
im Anschlussgemeinsames Abendbrot
 Mensa
  
19 UhrGottesdienst in St. Laurentius mit Segnung der Examinierten und Verabschiedung von apl. Prof. Dr. Stefan Seiler und Pfarrer Johannes Weidemann
 St. Laurentius
  
anschließendSemesterausklang in der Bar

         

           

Theotasting 2026

Zum TheoTasting 2026, dem akademischen „Schnupperwochenende“ der Augustana, kamen am Wochenende 3. bis 5. Juli wieder 23 Schülerinnen und Schüler – nicht allein aus Bayern, sondern auch aus anderen Regionen und Landeskirchen – an die Hochschule, um sich über das Studium der Evangelischen Theologie auf Pfarramt vor Ort zu informieren.

In Workshops, Vorlesungen, Sprachkurs bot sich Gelegenheit, für 2 Tage die verschiedenen Formen universitären Studiums und auch die verschiedenen theologischen Disziplinen kennenzulernen. Zentrale inhaltliche Themen und auch ganz persönliche Fragen kamen zur Sprache und konnten in offener Gesprächs- und Diskussionsatmosphäre mit Dozierenden, Studierenden der Hochschule und untereinander behandelt werden. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ am Samstagnachmittag informierten die Lehrstühle der Hochschule über die vielfältigen Schwerpunkte und Angebote der einzelnen Fächer, während Pfarrer Daniel Steigerwald aus München direkt für die bayerische Landeskirche über den Weg ins Pfarramt und das Berufsbild informierte. Ein buntes Programm am wunderschönen, sommerlichen Gartencampus der Augustana bot viele Einblicke und Gelegenheit zu Austausch, Begegnung und Besinnung: Wohnen im Wohnheim, Essen in der Mensa, Freizeit und Sport, Lagerfeuer und Grillfest, Taizé-Andacht und Sonntagsgottesdienst ... Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wünschen wir für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen!

Theotasting 2026

Theotasting 2026

Theotasting 2026

Theotasting 2026

Theotasting 2026

Theotasting 2026

Theotasting 2026

Theotasting 2026

Theotasting 2026

Theotasting 2026

Choral Evensong in Bayreuth

Am Donnerstag, den 18. Juni fand in der Stadtkirche Bayreuth ein Choral Evensong statt.

Der Evensong ist das Abendgebet der Anglikanischen Kirche und wird getragen vom Gesang des Chores, der Predigt und dem Klang der Orgel.
Für dieses Projekt haben sich die Chöre der Hochschule für Evangelische Kirchenmusik Bayreuth (HfK), der Evangelischen Hochschule Nürnberg (Leitung: Moritz Metzner) und der Augustana-Hochschule Neuendettelsau (Leitung: KMD Andreas Schmidt) unter der Leitung von Prof. Steven Heelein zu einem großen Chor zusammengefunden. Das Orgelspiel lag in den Händen von Prof. Martin Riccabona.
Zur Freude aller Beteiligten hatte sich eine große Gemeinde in der Stadtkirche versammelt, um den Gottesdienst zusammen mit Regionalbischöfin Berthild Sachs als Offiziantin zu feiern. Der Tag klang gemütlich bei einem Grillabend in der HfK aus.
Andreas Schmidt

Der gemeinsame Chor der drei Hochschulen

Der gemeinsame Chor der drei Hochschulen

Im Rahmen einer Hausführung in der HfK kamen die Studierenden über studien- und berufsbezogene Fragen ins Gespräch.

Im Rahmen einer Hausführung in der HfK kamen die Studierenden über studien- und berufsbezogene Fragen ins Gespräch.

Plakat

Plakat

Vortrag entfällt - "Native Lives Matter - Wilhelm Löhe (1808-1872) und die Indigenenmission in Nordamerika” Vortrag von Prof. Dr. Heike Walz am 25. Juni 2026, um 19.30 Uhr

Bitte beachten Sie dass der Vortrag am Donnerstag, den 25. Juni 2026, um 19.30 Uhr entfällt!

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Anthropozän oder Kapitalozän? Über die prekäre Zukunft von Religion und Politik Gastvortrag von Prof. Dr. Jörg Rieger am 26. Juni 2026, 10 Uhr im HS I, Pechmannhaus

Prof. Dr. Joerg Rieger, Vanderbilt University in Nashville, Tennessee, USA, hält in der Vorlesung von Prof. Dr. Heike Walz zu "Gewalt, Menschenrechten und Religionen" einen Gastvortrag (10-12 Uhr). Im Vortrag spricht er über das Thema seines gerade auf deutsch erschienenen Buches "Theologie im Kapitalozän: Ökologie, Ökonomie und Solidarität" (übersetzt von Charlotte Jacobs, Kohlhammer Verlag, Stuttgart, 2026).

Wer bestimmt das Schicksal unseres Planeten und wie kann es zum Besseren gewendet werden? Ökologische Zerstörung, soziale Spannungen, und sogar Krieg werden oft mit dem Begriff des Anthropozäns beschrieben, als ob die schiere Zahl der Weltbevölkerung das Hauptproblem darstellt.
 
Aber wie verhält sich der Fluss von Geld und Macht zu diesen Problemen? Darum geht es mit dem Begriff des Kapitalozäns. „Geld regiert die Welt“, besagt ein altes Sprichwort, und Geld beeinflusst auch Religion und Politik, wie heute besonders in den USA deutlich wird.
 
Alternativen, die diese Zusammenhänge bedenken, deuten auf die Notwendigkeit einer anderen Politik und einer anderen Religion hin, im Zusammenhang mit einer anderen Ökonomie. Welche Möglichkeiten bestehen und wie kommen wir über bloße Protestaktionen zu konstruktiven Projekten?
 
Prof. Dr. Joerg Rieger lehrt an der Vanderbilt University in Nashville, Tennessee, USA Constructive Theology und leitet das Wendland-Cook Program for Religion and Justice.
Rieger ist Autor und Herausgeber von 27 Büchern und über 200 Artikeln. Auch auf Deutsch erhältlich sind Gemeinsam sind wir stärker: „Tiefe Solidarität“ zwischen Religion und Arbeit, mit Rosemarie Henkel-Rieger (übersetzt von Sabine Plonz, Hamburg, VSA Verlag, 2019) und Christus und das Imperium: Von Paulus bis zum Postkolonialismus (übersetzt von Sabine Plonz, Berlin, Lit Verlag, 2009). 

Der Gastvortrag findet hybrid statt. Sie finden den Zoom-Link auf dem QR Code des Plakats.

Historische Schätze und eine besondere Entdeckung: Studierende der Augustana-Hochschule im Landeskirchlichen Archiv Nürnberg

Seit fast 20 Jahren gehört die Exkursion ins Archiv zum festen Programm des Proseminars vom Lehrstuhl für Kirchengeschichte an der Augustana-Hochschule. Was einst als praktische Einführung in die Arbeit mit historischen Quellen begann, ist heute fester Bestandteil der kirchengeschichtlichen Lehrveranstaltung geworden.

Studierende erhalten die seltene Gelegenheit, originale Handschriften, jahrhundertealte Bücher und einzigartige Dokumente selbst zu erkunden. Während die ersten Exkursionen noch ins Ulmer Stadtarchiv führten, steht seit einigen Jahren das Landeskirchliche Archiv der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern in Nürnberg auf dem Plan.
Am 17. April 2026 war es für die Teilnehmenden des diesjährigen Proseminars, der kirchengeschichtlichen Lektüreübung und weiterer Studierender endlich wieder soweit. Dr. Daniel Schönwald, stellvertretender Archivleiter, begrüßte die Gruppe zusammen mit ihrer Dozentin Monika Lucas im Archivgebäude in der Veilhofstraße 8. Seit 2013 befindet sich das Landeskirchliche Archiv in einem architektonisch beeindruckenden Haus. Nach einer Einführung in die Grundlagen der Archivarbeit und die Aufgaben des Landeskirchlichen Archivs führte Dr. Schönwald die Studierenden durch das Haus. Dabei durften sie auch sonst nicht zugängliche Bereiche betreten: In den Magazinräumen entdeckten sie kilometerlange Regale mit wertvollen Archivalien – von Kommunikantenbüchern, in denen bis ins 18. Jahrhundert die Abendmahlsteilnahme dokumentiert wurde, über handschriftliche Kirchenbücher aus dem 16. Jahrhundert bis hin zu Nachlässen bedeutender Kirchenvertreter und einer beeindruckenden Sammlung von Dürer-Drucken.
Im Lesesaal wartete ein besonderes Highlight: Die Studierenden konnten originale Briefe von Martin Luther und Philipp Melanchthon studieren und sogar selbst versuchen, sie zu entschlüsseln. Eine besondere Überraschung bot die Analyse eines Schreibens an Markgraf Georg von Brandenburg – möglicherweise handelt es sich dabei um den ältesten bekannten „BAföG-Bescheid“ der Welt! Zudem hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, Korrespondenzen aus dem 20. Jahrhundert zu untersuchen.
Die Begeisterung für die lebendige Geschichte und die Möglichkeit, solche Schätze hautnah zu erleben, war allgegenwärtig. Beim gemeinsamen Abschluss in einem nahegelegenen Bistro waren sich alle einig: Die Exkursion war ein voller Erfolg und ein Besuch im Landeskirchlichen Archiv ist uneingeschränkt zu empfehlen!

Studierende der Augustana-Hochschule im Landeskirchlichen Archiv Nürnberg

Studierende der Augustana-Hochschule im Landeskirchlichen Archiv Nürnberg

Studierende der Augustana-Hochschule im Landeskirchlichen Archiv Nürnberg

Studierende der Augustana-Hochschule im Landeskirchlichen Archiv Nürnberg

Studierende der Augustana-Hochschule im Landeskirchlichen Archiv Nürnberg

Studierende der Augustana-Hochschule im Landeskirchlichen Archiv Nürnberg

Studierende der Augustana-Hochschule im Landeskirchlichen Archiv Nürnberg

Studierende der Augustana-Hochschule im Landeskirchlichen Archiv Nürnberg

Studierende der Augustana-Hochschule im Landeskirchlichen Archiv Nürnberg

Studierende der Augustana-Hochschule im Landeskirchlichen Archiv Nürnberg

Ausschreibung Elisabeth-Moltmann-Wendel-Stipendium

Zweck des Stipendiums ist es, über das Andenken an Dr. Elisabeth Moltmann-Wendel hinaus den theologischen Nachwuchs zu fördern, der sich in besonderer Weise mit Themen feministischer Theologie auseinandersetzt.

Gefördert werden kann, wer im Sommersemester 2026 an der Augustana-Hochschule als Student*in oder Promovend*in immatrikuliert ist oder sich habilitiert.

Die Höhe des Stipendiums beträgt 2.000 Euro pro Jahr.

Bewerbungschluss: 21. Juni 2026

Weitere Informationen unter Studienförderung

Einladung zum Vortrag am 1.6.2026: Prof. Dr. em. Werner Bätzing, Erlangen: "Homo faber - homo destructor". Grundsatzfragen der Mensch-Umwelt-Beziehung am Beispiel der Alpen aus Sicht der Kulturgeographie

Das Institut für evangelische Aszetik lädt im Rahmen seines Sommerseminars "Glauben an der frischen Luft. Naturspiritualität" zu einem öffentlichen Vortrag ein.

Prof. Dr. em. Werner Bätzing, Erlangen: 
"Homo faber - homo destructor". 

Grundsatzfragen der Mensch-Umwelt-Beziehung am Beispiel der Alpen aus Sicht der Kulturgeographie.

Werner Bätzing, geboren 1949, bis 2014 Professor für Kulturgeografie an der Universität Erlangen-Nürnberg mit Schwerpunkt »Alpenraum« in Lehre und Forschung, gilt als einer der renommiertesten Alpenforscher im deutschsprachigen Raum.

Termin: Montag, 1.6.2026, 18:30 Uhr;
Ort: Wilhelm-von-Pechmann-Haus der Augustana-Hochschule. 
Der Eintritt ist frei.

Vicedom-Lecture über Malaysia am 12. Mai 2026

Am 12. Mai veranstalteten Augustana-Hochschule und Mission EineWelt den öffentlichen Abendvortrag der Vicedom-Dozentur, welche in diesem Sommersemester 2026 Reverend Dr. Siaw Fung Chong, Principle des Seminari Theoloji Malaysia (STM) in Seremban/Malaysia, bekleidet.

Die Vicedom-Dozentur zeichnet in einem zwei- bis dreijährigen Rhythmus einen akademisch renommierten Gast aus einer internationalen Partnerkirche oder von einer Partnerhochschule der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern aus und gibt die Möglichkeit, für ein ganzes Semester in Neuendettelsau zu forschen, zu lehren, mit den Kollegien und Studierenden intensiv in Austausch zu treten sowie sich auch über die örtlichen Institutionen hinaus in Bayern und Deutschland akademisch wie kirchlich zu vernetzen. 
Zunächst begrüßte die Rektorin der Augustana-Hochschule, Prof. Dr. Sonja Keller, die zahlreich erschienenen Gäste aus nah und fern – darunter Familienangehörige des ersten Lehrstuhlinhabers für Interkulturelle Theologie an der Augustana, Prof. Dr. Georg Friedrich Vicedom. Im Anschluss skizzierte Dr. Jürgen Bergmann (Mission EineWelt) das Format und Anliegen der Vicedom-Dozentur, bevor Raphael Sartorius de Azevedo Lopes (Assistent am Lehrstuhl Interkulturelle Theologie) den Gastredner vorstellte. 
In seiner sehr lebendigen, auch von biographischen Einblicken und Erfahrungen ergänzten Public Lecture referierte Dr. Chong dann zu dem Thema: „The Role of Intercultural Communication for Malaysian Christians in the Malay-Muslim Ethno-Religious Landscape of Malaysia“. Nach einem instruktiven und detailreichen Überblick über die demographischen Konstellationen seines multiethnischen und multireligiösen Heimatlands Malaysia, der vor allem das Verhältnis von muslimischem und christlichem Bevölkerungsanteil in den Blick nahm, widmete sich Dr. Chong insbesondere der Frage, welche hohe Bedeutung die interreligiöse und interkulturelle Kommunikation für die Gegenwart und Zukunft des Zusammenlebens in Malaysia gewinnt. Dabei beleuchtete er soziale, kulturelle, politische und religiöse Dimensionen, die miteinander verwoben sind und sich alle auf Identitätsbildung auswirken. Der Referent verdeutlichte dabei seine Auffassung, dass es sich bei Kommunikation zwischen Religionen und Kulturen, zwischen Sprachen, Symbolen und Systemen um Qualifikationen handelt, die es zu erlernen und weiterzuentwickeln gilt. Interkulturelle Kompetenz bezeichnete er unter anderem als die Fähigkeit, mit Adaptionsprozessen umzugehen, angemessen, klar und freundlich zu kommunizieren. 
An den Vortrag schloss sich eine intensive Diskussion mit zahlreichen Fragen und Beiträgen aus dem Plenum an. Der überaus anregende Abend setzte sich danach fort bei weiterem Austausch und zahlreichen Begegnungen auf einem Empfang im Foyer des Wilhelm von Pechmann-Hauses. Ein ganz herzlicher Dank geht an alle unsere Mitarbeitenden in Mensa, Hauswirtschaft und Hausmeisterei für die große Unterstützung bei Vorbereitung und Durchführung. 
Dr. Siaw Fung Chong danken wir für den inspirierenden Vortrag. Ihm und und seiner Frau Su Yee Yong wünschen wir einen weiterhin bereichernden Aufenthalt an Augustana und Mission EineWelt. Auf den zweiten akademischen Schwerpunkt der Vicedom-Dozentur, das Blockseminar am 12./13. Juni 2026 zum Thema „Christianity and Culture. How Malaysian Christians Integrate their Cultural Heritage and their Religion”, freuen wir uns schon! 

Vicedom-Lecture

Vicedom-Lecture

Vicedom-Lecture

Vicedom-Lecture

Gehen zum Sonnenaufgang

Am frühen Morgen des 5.5. versammelten sich 13 Studierende um 5.30 Uhr in der Früh, um im Sonnenaufgang zu gehen.

„Neutestamentliche Theologie auf dem Weg“ erforscht Joh 20,1–18 in alternativer theologischer Praxis

Die besondere Veranstaltung war Teil der Übung „Neutestamentliche Theologie auf dem Weg“ von Daniel Hoffmann. In der Übung, die in diesem Sommersemester normalerweise am frühen Dienstagnachmittag stattfindet, geht es darum, das Gehen als alternative theologische Praxis zum Sitzen zu erproben. Alle Sitzungen finden als Begehungen in unterschiedlicher Form statt. Dabei werden neutestamentliche Texte zum Thema Gehen und Weg bedacht, besprochen und eben begangen.

Das Gehen zum Sonnenaufgang am Ortstrand Neuendettelsaus in Richtung Osten stand im Zeichen von Joh 20,1–18, dem Ostertext des Johannesevangeliums, der „frühmorgens, als es noch dunkel war“, spielt. Die abschnittsweise Lesung des Bibeltextes wurde ergänzt durch philosophisch-literarische Gedanken zum Gehen von F. Gros und E. Kagge sowie die Auslegung des Bibeltextes durch K. Wengst. Nach einer längeren Phase des Gehens im Schweigen stand auf der zweiten Weghälfte der Austausch miteinander über die Impulse, Texte und das Gehen in der Früh im Fokus. Die aufgehende Sonne, das Zwitschern der Vögel, ein Schluck heißer Tee am Wendepunkt des Wegs, der Blick ins intensive Morgenrot, anregende Gespräche und Impulse werden diese besondere Begehung noch lange nachwirken lassen.

 

Daniel Hoffmann

Besuch der Seniorenkreise aus Bürglein und Heilsbronn an der Augustana am 6.5.2026

Am Nachmittag des 6.5. besuchten 23 Personen der Seniorenkreise der Kirchengemeinden Bürglein und Heilsbronn die Augustana, um sich einen Eindruck von der Hochschule zu verschaffen. Daniel Hoffmann, der einst Vikar in Heilsbronn war, führte die interessierte Gruppe über den Campus der Hochschule, erläuterte die Geschichte und Gegenwart der Hochschule und feierte eine Andacht in der Kapelle.

Musikalisch begleitet wurde die Andacht, in deren Zentrum das Nagelkreuz der Kapelle als Zeichen der Versöhnung stand, durch stud. theol. Tim Wagner an der Orgel. Das gemeinsam gesprochene Versöhnungsgebet von Coventry beschloss die Andacht und wurde von den Gästen als besonders ergreifend empfunden. Luisa Dölker gab danach einen Einblick in die Bibliothek und führte kundig durch Lesesaal, Freihandmagazin und „Schatzkammer“ und zeigte ein mittelalterliches Chorbuch als besonderes Schmuckstück des Bibliothekbestands. Schließlich stärkten sich alle bei Kaffee und köstlichem Kuchen, der von der Mensa bereitgestellt wurde. Besonderes Highlight am Schluss war, dass die Studierenden Karina Peters, Tim Jesberger und Lukas Mohr von ihrem Studium an der Augustana berichteten und den Senioren alle Fragen beantworteten und so einen lebendigen Eindruck von der Gegenwart der Augustana gaben. Eine reich bebilderte Präsentation zur Geschichte der Hochschule und dem gegenwärtigen Lehrangebot rundete den Nachmittag ab. 
 
Falls auch Sie sich für eine Führung an der Augustana für Ihre Gruppe interessieren, kontaktieren Sie gern unser Studierendenpfarramt: Tel. (09874) 509-430; studierendenpfarramt@augustana.de.
Sehr gern erstellen wir ein abwechslungsreiches und ansprechendes Programm für Sie!
 
Daniel Hoffmann & Doris Braun-Haug

 

Besuch der Seniorenkreise aus Bürglein und Heilsbronn an der Augustana am 6.5.

Besuch der Seniorenkreise aus Bürglein und Heilsbronn an der Augustana am 6.5.

Besuch der Seniorenkreise aus Bürglein und Heilsbronn an der Augustana am 6.5.

Besuch der Seniorenkreise aus Bürglein und Heilsbronn an der Augustana am 6.5.

Besuch der Seniorenkreise aus Bürglein und Heilsbronn an der Augustana am 6.5.

Besuch der Seniorenkreise aus Bürglein und Heilsbronn an der Augustana am 6.5.

Besuch der Seniorenkreise aus Bürglein und Heilsbronn an der Augustana am 6.5.

Besuch der Seniorenkreise aus Bürglein und Heilsbronn an der Augustana am 6.5.

Internationaler Abend Malaysia

Am Montag, den 27. April, fand in der Bar der Augustana-Hochschule der internationale Abend des Sommersemesters statt

Diesmal präsentierte unser derzeitiger Vicedom-Dozent Dr. Siaw Fung Chong aus Malaysia gemeinsam mit seiner Gattin Su Yee Yong seine Heimat, Land und Leute in Geschichte und Gegenwart, Kultur und religiöses Leben, Kirche und Universität. Die Vielfalt Malaysias wurde mit vielen Informationen und Bildern sehr anschaulich gemacht, wertvoll war nicht zuletzt der persönliche Zugang, den Dr. Chong über seine eigene Biographie wählte. Auch kulinarischer Genuß kam nicht zu kurz - mit einer malaysischen Bohnensuppe und landestypischem finger-food. Auf die Präsentation folgten eine intensive Fragerunde und Diskussion, an der sich die zahlreich erschienenen Gäste rege beteiligten. Der Abend bereitete so auch vor auf die Vicedom-Lecture am 12. Mai und das internationale Blockseminar zu Malaysia am 12./13. Juni.

Dr. Chong und seine Frau verbringen das Sommersemester an unserem Campus, ausgezeichnet mit der Vicedom-Dozentur 2026 von Augustana und Mission EineWelt. Vielen Dank an Siaw Fung und Su Yee!

Besuch an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal

Am 16./17. April besuchte eine Delegation der Augustana die kirchliche Hochschule Wuppertal und traf dort Studierende der KiHo und Mitglieder der Hochschulleitung. Nach dem am Anfang des Jahres ergangenen Beschluss der Evangelischen Kirche im Rheinland, die traditionsreiche Kirchliche Hochschule Wuppertal in Kürze zu schließen, läuft dort nun mit dem Sommersemester 2026 das letzte offizielle Lehrsemester.

Unser Besuch sollte die tiefempfundene Solidarität der Augustana für ihre engverbundene „Schwesterhochschule“ zum Ausdruck bringen, zugleich aber auch die dortigen Studierenden, die im Sommer zwangsläufig ihren Studienort werden wechseln müssen, die Existenz der Augustana in Erinnerung zu rufen, die ja als akademisch-theologische Campushochschule in kirchlicher Trägerschaft der KiHo nicht allein historisch verwandt ist, sondern ein ganz ähnliches Konzept verfolgt. 
Die Studierenden kamen untereinander im Hörsaal, aber auch abends im Wuppertaler Luisenviertel bestens ins Gespräch, während der intensive, offene Austausch mit Rektorin Prof. Dr. Michaela Geiger und dem Ephorus der KiHo, Dr. Alexander Ernst, Einblicke in die jüngsten Entwicklungen und auch Perspektiven auf künftige Wege ermöglichten. 
Eine Gegeneinladung der Wuppertaler Studierenden an die Augustana wurde noch für das laufende Sommersemester ausgesprochen. Herzlich Danke sagen möchten wir für die große Gastfreundschaft der KiHo an beiden Tagen!

In geselliger Runde

In geselliger Runde

Die Wuppertaler Schwebebahn darf nicht fehlen

Die Wuppertaler Schwebebahn darf nicht fehlen

Campus der Kirchlichen Hochschule Wuppertal

Campus der Kirchlichen Hochschule Wuppertal

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Am Samstag, 18. April, sah unser Campus anders aus als üblich ... rund 50 Personen, darunter viele kleine Kinder, bevölkerten das Pechmann-Haus und die davor liegenden Rasenflächen. Grund: Ein interkultureller Begegnungstag für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter, zusammen mit Eltern und Verantwortlichen aus den örtlichen Kindergärten und Schulen. Darüberhinaus nahmen auch Gäste aus Diakoneo Neuendettelsau und Mission EineWelt an der Veranstaltung teil, so dass sich ein reger Austausch zwischen jung und alt, zwischen verschiedenen Institutionen und Menschen ergab.

Der Tag stand unter dem Motto „Eine Reise durch die Welt – Kulturen entdecken“ und verfolgte das Ziel, Kindern aus ganz unterschiedlichen Herkunftsländern, die freilich alle in Neuendettelsau leben, zum Kindergarten oder in die Schule gehen, auch außerhalb des regulären Unterrichts einen freien Raum kulturübergreifenden Austauschs zu ermöglichen. An zahlreichen Länderstationen (zum Beispiel Brasilien, Indien, Malaysia oder Syrien) konnte man basteln, spielen, die jeweilige Sprache kennenlernen – jeweils „landestypisch“. Nach Abschluß einer Station gab es einen Stempel in den eigenen Reisepass, zur Weiterreise ins nächste Land... 
Die Eltern hingegen widmeten sich in mehreren Workshops, die von Frau Pfarrerin Julia Hoffmann und Frau Vikarin Franka Böhm (Alumnae der Augustana) geleitet wurden, interkulturellen Fragestellungen und kamen ins offene Gespräch über ganz unterschiedliche, ihre Kinder, aber auch sie selbst betreffende Themen. Zusätzlich stellte die Kommunale Integrationsbeauftragte Susanne Wittmann die aktuelle Situation von Menschen mit Migrationshintergrund in der Region vor und erläuterte die Arbeit des Migrationsamtes zur Unterstützung sowie zur Förderung von Integration und gesellschaftlicher Teilhabe.
Die Zeit verlief wie im Flug, nicht zuletzt, weil es neben den Aktivitäten auch ein reiches internationales Buffet gab und die beeindruckende musikalische Präsentation eines syrisch-ägyptisch-griechischen Lieds mit Klavierbegleitung!
Am Ende des Tags äußerten die Gäste ausschließlich begeistertes Feed-Back, für die Veranstaltung, aber auch für unseren wunderschönen Gartencampus, der den Aktivitäten bei frühlingshaftem Wetter ein tolles Ambiente bot. Gewünscht wurde, dass solche Angebote häufiger stattfinden könnten, auch um die Hochschule im Ort Neuendettelsau noch stärker als bislang zu vernetzen.
Die ganze Veranstaltung wurde vorbereitet, durchgeführt und verantwortet von Sonia Alaseel, die, im Herbst 2023 aus Syrien nach Deutschland gekommen, seit mehr als zwei Jahren mit ihrem Mann Nektarios und ihrer Tochter Anastasia an der Augustana lebt und studiert. Derzeit nimmt sie an der Evangelischen Hochschule Nürnberg an dem Masterstudiengang „Social Management“ teil und entwickelte im Rahmen einer Projektarbeit die Idee für diesen Interkulturellen Begegnungstag. Finanziell wurde das Projekt unterstützt von Mission EineWelt, auch die engagierte Mitwirkung zahlreicher Studierenden der Augustana war unverzichtbar für sein Gelingen. Für ihr riesiges Engagement gebührt Sonia unser tiefempfundener Dank, der Tag war für alle Beteiligten eine große Bereicherung! 

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Interkultureller Begegnungstag am Campus

Semestereröffnung Sommersemester 2026

Gestärkt durch die lebendige Hoffnung der Auferstehung auf dem Weg in der postheroischen Gegenwart - Es gibt keinen Grund nicht mutig zu sein!

Am 14. April 2026 wurde an der Augustana Hochschule das neue Sommersemester feierlich eröffnet. Die Hochschulgemeinde versammelte sich zu Beginn zum Gottesdienst in der Kapelle.

Frau Rektorin Prof. Dr. Sonja Keller segnete Hochschulpfarrerin Doris Braun-Haug, welche neu ihren Dienst an der Augustana aufnimmt. Gemeinsam mit dem Hochschulposaunenchor gestalteten sie den Gottesdienst zum biblischen Wort 1. Petrus 1,3: „Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.“ Im Hören dieser Zusage sprach die Hochschulgemeinde den neuen Mitgliedern des AStA sowie den neuen Mitarbeitenden der Augustana Gottes Segen für ihr Engagement zu.

Im großen Hörsaal des Pechmann-Hauses schloss sich der akademische Festakt zur Semestereröffnung an. Rektorin Prof. Dr. Sonja Keller berichtete von ihren aktuellen poimenischen Forschungen und Entdeckungen in der Perspektive einer kultursoziologischen Gegenwartsanalyse. Im Anschluss an Ulrich Bröcklings Konzept des postheroischen Zeitalters reflektierte sie ihre Beobachtungen während einer Weiterbildung von Institutionen- und KrankenhausseelsorgerInnen aus Thüringen und Sachsen-Anhalt. Für Rektorin Keller wurden die KrankenhausseelsorgerInnen, die ihr dort begegneten zu HeldInnen des Alltags. Ihr Einfallsreichtum und ihre Beharrlichkeit bewegen sie noch immer. Auf den Punkt gebracht habe es eine Klinikseelsorgerin mit der lapidaren Feststellung: Es gibt doch keinen Grund nicht mutig zu sein! Genau dies wünschte Rektorin Keller der Hochschulgemeinde, sich zu Herzen zu nehmen, und eröffnete in diesem Sinne ein Semester mit unverhofften, kleinen und großen Überraschungen, das die Möglichkeit bietet, neue Heldinnen und Helden kennen zu lernen oder einfach selbst dazu zu werden.

Musikalisch überrascht, bereichert und inspiriert wurde der Vortrag von den virtuosen Beiträgen von Tabea Sturm, Hannah Weidt und Hannah Lichtinger. Unter anderem mit Stücken wie Uti vår hage (Trad. arr. Frida Johansson), Ein neu Gebot gebe ich euch (Der Jahrkreis, op. 5, nr. 24); Hugo Distler, Jag såg dig (Text: Johan Henric Kellgren und Lukas Moodysson; Musik: Eva Lestander; Arr: Kraja).

Rektorin Keller begrüßte im Anschluss ganz besonders alle neuen Studierenden, darunter drei neue Quereinsteigende im Rahmen des Berufsgruppenwechsels, alle rückkehrenden Studierenden und Hochschulwechsler, einen Gaststudierenden aus Brasilien sowie einen neuen Promovenden. Herzlich willkommen geheißen wurden auch Herr Rev. Siaw Fung Chong und seine Frau Su Yee Yong, welche das Sommersemester an der Augustana im Rahmen der Vicedom-Gastprofessor wirken werden. Alle durften sich in das ‚Goldene Buch‘ eintragen.

Herzlich begrüßt wurden darüber hinaus Herr Apl. Prof. Dr. Wolfgang Simon und Herr Prof. Dr. Lothar Vogel (Rom), welche die Lehrstuhlvertretung im Fach Kirchengeschichte während des Sommersemesters übernehmen. Als neue Wissenschaftliche Assistentin im Fach Praktische Theologie wurde Frau Pfarrerin Hannah von Brockdorff und als neue Studierendenpfarrerin freut sich die Augustana, mit einer halben Stelle Frau Pfarrerin Doris Braun-Haug willkommen heißen zu dürfen.

Auch unter der reichen Zahl der Mitarbeitenden der Augustana gab es Veränderungen: Zum 1. März trat Frau Sandra Stastny die Stelle als Campusmanagerin an, seit dem 1. Januar arbeitet Frau Helga Lechler in der Küche, zum 1. April nahm Frau Sabrina Errerd ihre Arbeit im Studiensekretariat auf und zum 15. April trat Frau Daniela Peinl offiziell ihren Dienst an der Pforte an. Allen wurde Gottes Segen für ihr Wirken an der Augustana und viel Freude in Ihrem Wirken zugesagt.

Daran anknüpfend begrüßte Pfarrerin Braun-Haug die gesamte Hochschulgemeinde. Sie blicke mit freudiger Erwartung und guter Aussicht auf das neue Semester. Wichtig sei ihr gute und offene Kommunikation. Sie wolle daher Ansprechpartnerin sein für alle Situationen des Lebens und Studierens an der Augustana. Sie ermunterte die Hochschulgemeinde, jederzeit auf sie zu zu kommen. Das Sommersemester sei für sie noch eine Zeit des Übergangs, bis auch ihr Mann Pfarrer Nils-Jacob Haug zusammen mit den drei Kindern an die Augustana komme. Ihr Dank galt allen, die die Zeit der Vakanz mitgetragen haben und ihr Wunsch gelte einem segensreichen Sommersemester mit guter Aussicht.

Ein Gruppenfoto vor der Hochschulkapelle schloss die Eröffnungsfeier ab.

Die Augustana auf dem Studienbasar Nürnberg

Am 13. März 2026 war die Augustana-Hochschule wie jedes Jahr mit einem eigenen Stand auf dem Studienbasar Nürnberg vertreten, der mitten in der Stadt vom dortigen Melanchthon-Gymnasium ausgerichtet wird.

Anders allerdings als in manch früheren Jahren war das Interesse der Schülerinnen und Schüler aus Nürnberg und Umgebung diesmal überaus hoch. Zahlreiche junge Leute blieben bei uns stehen, kamen ins Gespräch, ließen sich ausführlich über das Theologiestudium und die Hochschule berichten, nahmen Informationsmaterialien mit (vor allem zum anstehenden TheoTasting) und ... probierten fleißig Talare an. Auch eine halbstündige, offene Gesprächsrunde mit unseren Studierenden (in der Schulaula), die wir statt der eigentlich vom Programm vorgesehenen Frontalpräsentation unserer Einrichtung anboten, wurde interessiert angenommen!

 
 
 
 


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