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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Szene in der Bibliothek

Aktuelles von der AHS

Aktuelle Nachrichten im Sommersemester 2021

Alle Meldungen im Überblick

Stellenausschreibungen im Projekt "Synagogengedenkbuch Hessen I: Forschung und Dokumentation"

Der Lehrstuhl Kirchengeschichte weist auf mehrere Stellenausschreibungen des Kooperations-Projektes "Synagogengedenkbuch Hessen I: Forschung und Dokumentation" hin.

Das an der Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie und am Buber-Rosenzweig-Institut für jüdische Geistes- und Kulturgeschichte angebundene Projekt wird gemeinsam mit der Jüdischen Akademie Frankfurt, einer Institution des Zentralrats der Juden in Deutschland, und dem Lehrstuhl für Kirchengeschichte der Augustana-Hochschule Neuendettelsau sowie in Kooperation mit dem Hessischen Landesamt für geschichtliche Landeskunde (HLGL) in Marburg durchgeführt.

Sie finden die Ausschreibungen unter https://www.uni-frankfurt.de/111586503/buber_02_Ausschreibung_Wimi_Stellen_Synagogengedenkbuch_Hessen.pdf und https://www.uni-frankfurt.de/111586575/buber_03_Ausschreibung_Synagogenprojekt_P%C3%A4dagogische_Stelle.pdf.

Tanz, Geschlecht und Kirche. Zur Erkundung von Tanz als 'Drittem Raum'. Öffentlicher digitaler Abendvortrag von Prof. Dr. Heike Walz am 21. Januar

Herzliche Einladung zum 5. öffentlichen digitalen Abendvortrag innerhalb des Fernstudiums "Geschlechterbewusste Theologien für die 2020er" des Fernstudiengangs Theologie geschlechterbewusst kontextuell neu denken (2021-22) am 21. Januar 2022.

Ablauf 

19.00 Uhr Eröffnung

Leitung und Moderation: Prof.in Dr.in Ulrike E. Auga 

19.15-19.45 Uhr Vortrag "Tanz, Geschlecht und Kirche. Zur Erkundung von Tanz als 'Drittem Raum'"

Prof.in Dr.in Heike Walz, Augustana- Hochschule Neuendettelsau 

19.45–21.00 Uhr Podiumsgespräch

Prof.in Dr.in Heike Walz mit Prof.in Dr.in Ulrike E. Auga unter Einbezug der Öffentlichkeit 

 

Tanz spielt in vielen religiösen Traditionen eine wichtige Rolle – bei Übergangsriten, Prozessionen, Heilungsritualen oder Festen. Er ist auch umstritten, insbesondere im Christentum. Koloniale christliche Diskurse in Europa neigen dazu, den Tanz von Religion(en) und Spiritualität zu trennen. Christliche Tanztheologien erkunden das grenzüberschreitende Potenzial des Tanzes in interreligiösen und interkulturellen Begegnungen. Im Christentum bestehen Tanzkontroversen von der frühen Kirche bis zum Weltchristentum, die die Bedeutung des Themas unterstreichen. Tanz als ‚Dritten Raum‘ zu untersuchen, bezieht sich auf Homi Bhabhas postkoloniale Metapher. Tanz als ephemere performative Kunst, verkörpertes Denken und geschlechtsspezifischer Diskurs besitzt das Potential, die Kirche und Theologie emanzipatorisch zu verändern.

 

Die Anmeldung erfolgt über die Veranstaltungsseite https://akd-ekbo.de/kalender/kirche-oeffentlicher-vortrag-im-rahmen-des-fernstudiums-theologie-geschlechterbewusst-kontextuell-neu-denken-2021-22/.

Nach erfolgter Anmeldung wird Ihnen der zoom-Link zugesandt.


Veranstaltungsflyer

„Kirchliches Leben in der DDR. Erfahrungen und Wirkungen.“ Vortrag am 10.02 um 19.00 Uhr mit Landesbischöfin a.D. Ilse Junkermann

Das Politreferat des AStA lädt am Donnerstag, 10. Februar 2022, ab 19 Uhr digital auf ZOOM herzlich ein zu einem öffentlichen Vortrag:

Kirchliches Leben in der DDR. Erfahrungen und Wirkungen.

Ilse Junkermann, ehemalige Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) forscht aktuell zu dem Thema Kirche in der DDR.

Der Vortrag ist öffentlich und findet ausschließlich über ZOOM statt.

Melden Sie sich bitte bis Donnerstag 10.02.22 um 15 Uhr per Email (politreferat@augustana.de) an. Der Link wird Ihnen nach der Anmeldung zugeschickt. Aktuelle Studierende der Augustana-Hochschule erhalten den Link über die üblichen Kommunikationswege.

Nach dem Vortrag wird es noch Zeit für Fragen geben.

Herzliche Einladung!

Alexander Cenner, Politreferent

Workshop "Weihnachtliche Chormusik aus der Welt der orthodoxen Kirche"

Im Rahmen der ERASMUS-Partnerschaft mit der Fakultät für orthodoxe Theologie an der Babeș-Bolyai-Universität in Cluj-Napoca (Klausenburg, Rumänien) fand am Mittwoch, 15. Dezember 2021 ein Workshop zum Thema „Weihnachtliche Chormusik aus der Welt der orthodoxen Kirche“ statt. Als Referent war Prof. Dr. Vasile Stanciu, Direktor der Doktoratsschule der Fakultät, zu Gast. Das Angebot stieß auf erfreulich hohes Interesse bei den Studierenden: Etwa 20 Sängerinnen und Sänger aus dem Chor sowie einige Gäste nahmen an dem Workshop teil.

Lesen Sie die Zusammenfassung, die stud. theol. Janne Pollack verfasst hat:

Professor Stanciu erzählte über die weihnachtlichen Bräuche und Traditionen aus Rumänien, er sprach über das traditionelle Essen und zeigte Videos über die Spiele „Tanz mit dem Hund“ und „Tanz mit der Ziege“ und er berichtete über die Wichtigkeit der Weihnachtszeit, die in Rumänien viele weitere Feiertage miteinschließt.

Im Anschluss durften wir, unter Begleitung von KMD Andreas Schmidt und mit Professor Vasile Stanciu als Dirigenten, drei traditionell rumänische und orthodoxe Weihnachtslieder singen. Wir sangen die auf Deutsch übersetzten Lieder „Heut ist Christus uns geboren“ und „O welch wunderbare Kunde“, sowie ein traditionell in der orthodoxen Kirche gesungenes Sanctus. Nachdem der Chor alle drei Lieder schon in der vorausgegangenen Woche ein wenig einstudiert hatte, wurden sie durch Professor Stanciu geschärft. Jede Stimme wurde nochmal einzeln geprobt, dann sangen zwei bis drei Stimmen gleichzeitig, bis dann zum Abschluss wunderbar der gesamte Klang mit allen Stimmen entfaltet werden konnte.

Der ganze Hörsaal IV wurde mit den Klängen der rumänischen Musik gefüllt und die Freude der Weihnachtszeit wurde deutlich. Gegen Ende äußerte Professor Stanciu den Wunsch, nochmal alle drei Lieder hintereinander zu singen. Unser kleines Konzert ließ er filmen, damit er in seiner Heimat zeigen kann, was die Partnerschaft mit der Augustana bedeutet. Wir alle sangen voller Inbrunst und ließen die Töne nochmal klingen.

Wir hatten sehr viel Freude daran, die von Professor Stanciu mitgebrachten Lieder zu singen und mit ihm zu üben. Er hat uns durch seine liebevolle und fröhliche Art die rumänische Kultur und die orthodoxe Musik nähergebracht.

Der ERASMUS-Beauftragte PD Dr. Markus Mülke begrüßt die Teilnehmenden im Namen der Hochschulleitung.

Der ERASMUS-Beauftragte PD Dr. Markus Mülke begrüßt die Teilnehmenden im Namen der Hochschulleitung.

Prof. Dr. Vasile Stanciu leitet den Hochschulchor.

Prof. Dr. Vasile Stanciu leitet den Hochschulchor.

Der Workshop war geprägt von einer heiteren Atmosphäre. Hochschulkantor KMD Andreas Schmidt unterstützte Herrn Prof. Stanciu bei der Probenarbeit am Klavier.

Der Workshop war geprägt von einer heiteren Atmosphäre. Hochschulkantor KMD Andreas Schmidt unterstützte Herrn Prof. Stanciu bei der Probenarbeit am Klavier.

Die Teilnehmenden des Workshops, in der Mitte (v. l. n. r.): Prof. Dr. Vasile Stanciu, KMD Andreas Schmidt, Pfarrer Lucian Bolos (DIAKONEO)

Die Teilnehmenden des Workshops, in der Mitte (v. l. n. r.): Prof. Dr. Vasile Stanciu, KMD Andreas Schmidt, Pfarrer Lucian Bolos (DIAKONEO)

Prof. Dr. Uta Schmidt wird neue Professorin für Feministische Theologie und Gender Studies

Große Freude an der Augustana-Hochschule: Prof. Dr. Uta Schmidt hat den Ruf auf die Professur für Feministische Theologie und Gender Studies angenommen.

Prof. Dr. Uta Schmidt

 

Uta Schmidt stammt aus Nürnberg und ist apl. Prof. der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Dort lehrt sie momentan Evangelische Theologie, Altes und Neues Testament. Ihren Dienst an der Augustana wird sie zum Sommersemester 2022 antreten. Sie ist Nachfolgerin von Prof. Dr. Renate Jost.

Herzlich Willkommen, Prof. Dr. Uta Schmidt!

Augustana-Tag wird verschoben

Aufgrund der aktuellen Situation muss der Augustana-Tag, der für den 3. bis 5. Dezember 2021 geplant war, abgesagt werden.

Neuer Termin ist nun das Wochenende 24. bis 26. Juni 2022.

2G an der Augustana

Seit dem 24. November 2021 findet der Hochschulbetrieb an der Augustana unter 2G-Bedingungen statt.

Es gelten die Bestimmungen der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Lutherbriefe und Pergamenteinbände

Kirchengeschichtliches Proseminar im Landeskirchenarchiv in Nürnberg

Eine Archivexkursion hat Tradition im kirchengeschichtlichen Proseminar der Augustana-Hochschule: Seit über 13 Jahren gehört es zur Einführung in das kirchenhistorische Arbeiten dazu, einmal eine „echte“ mittelalterliche Handschrift oder ein „richtig“ altes, Leder gebundenes Buch in die Hand zu nehmen, zunächst im Ulmer Stadtarchiv, seit einiger Zeit im Landeskirchlichen Archiv der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern in Nürnberg.

Nach zweijähriger Corona-Pause war es am 12. November 2021 wieder soweit: Dr. Daniel Schönwald, stellvertretender Archivleiter, konnte eine Gruppe interessierter Studierender mit ihrem Dozenten Dr. Tobias Jammerthal  in der Veilhofstraße 8 begrüßen. Auf die Einführung in die Grundsätze der Archivpflege und die Aufgaben des Landeskirchlichen Archivs im Besonderen folgte ein Rundgang durchs Haus. Dabei konnten die Studierenden auch einen Blick in die der Öffentlichkeit sonst verschlossenen Räume werfen: Dr. Schönwald öffnete die Türen zu den Magazinräumen mit ihren langen Regalen voller Archivalien – von der Jahresschlussrechnung des Landeskirchenamtes bis hin zu handschriftlichen Kirchenbüchern aus dem Jahr 1524, vom Nachlass des umstrittenen DC-Auslandsbischofs bis hin zu einer einzigartigen Sammlung von Dürer-Drucken aus dem 16. Jahrhundert.

Ein besonderer Höhepunkt wartete im Anschluss an die Hausführung im Lesesaal des Archivs: Hier konnten die Studierenden zunächst Originalbriefe von Martin Luther und Philipp Melanchthon studieren und anschließend mit einigen Alten Drucken kirchengeschichtliches Arbeiten erproben. Der Dank an Herrn Dr. Schönwald mischte sich mit der Überzeugung, dass es sich mehr als lohnt, diese schöne Augustana-Tradition fortzuführen.

Dr. Tobias Jammerthal

Konzentriertes Arbeiten: Studierende untersuchen Drucke aus dem 16. Jahrhundert im Lesesaal des Landeskirchlichen Archivs der ELKB in Nürnberg (Foto: Jammerthal).

Beginn des Wintersemesters 2021-22

Herzliche Einladung zur feierlichen Eröffnung des Wintersemesters 2021-2022 am 9. November 2021.

 Programmablauf
9 UhrAndacht in der Kapelle
 Festakt zur Semestereröffnung im Großen Hörsaal (Pechmannhaus)
 Bei beiden Veranstaltungen (nur für Hochschulangehörige) gelten 3G und FFP2-Maskenpflicht.
  
11 Uhr   Beginn der Lehrveranstaltungen
 Die Sprachkurse finden wie üblich schon vor der Semestereröffnung (8 bis 9 Uhr) statt.
  
19.30 UhrOrgelkonzert zum Semesterbeginn in St. Laurentius
                             

Petr Eben „Das Labyrinth der Welt und das Paradies des Herzens“

Zyklus nach Texten von Jan Amos Comenius

KMD Andreas Schmidt, Orgel

Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, Dr. Tobias Jammerthal, Pfarrer Daniel Hoffmann und stud.-theol. Philipp Wassermann, Sprecher*innen

Der Eintritt ist frei. Es gelten 3G+ und FFP2-Maskenpflicht.

 

               

 

         

Aktuelles vom Fairtrade-Campus

Erneut ist die Augustana-Hochschule im September 2021 als Fairtrade-University ausgezeichnet worden. Seit dem 24. Juni 2017 ist die Hochschule damit mit 34 weiteren Hochschulen im Bundesgebiet aktiv in der Fairtrade-Arbeit engagiert für faire Arbeitsbedingungen, gerechtere Bezahlung sowie fairem Handel mit fairen Preisen. Die Kampagne Fairtrade-Universities ist eine wachsende und weltweite Bewegung mit vernetzten Akteur*innen, die den fairen Handel am Campus fördern.

Der am Augustana-Campus betriebene EineWelt-Laden bietet eine breite Palette an fair gehandelten Produkten wie Kaffee, Tee, Kaltgetränken, Süßigkeiten und Schreibwaren. Einmal in der Woche während der Vorlesungszeit öffnet das EineWelt-Laden Kaffee.

In unserer Mensa schenken wir seit Jahren ausschließlich fairen Kaffee aus und bieten weitere faire Produkte, wie z.B. Marmelade und Brotaufstriche zum Frühstück an. Studierende, Mitarbeitende und Gäste genießen außerdem fairen Kaffee, frisch gebrüht an unserem Kaffeeautomaten im Vorlesungsgebäude. Zu Semesteranfang gibt es immer eine faire Frühstücks-Woche in der Mensa mit einem erweiterten Angebot an fair gehandelten Lebensmitteln.

Auch zu unseren regelmäßigen Umweltabenden, zu denen aktuelle Umweltthemen aufgegriffen werden, reichen wir Snacks aus unserem Campus-EineWelt-Laden. Das Angebot wird sehr gut angenommen.

Wir freuen uns, dass unsere Hochschule wieder als Fairtrade-University ausgezeichnet wurde.

Vortrag über die Musikalischen Exequien von Heinrich Schütz

Im Rahmen des Symposions „Care for the Departed in the Liturgical Practice of the Eastern Orthodox Church“ am 1./2. November 2021 an der Fakultät für Orthodoxe Theologie der Babeş-Bolyai-Universität Cluj-Napoca (Rumänien) hält KMD Andreas Schmidt einen Vortrag über die „Musikalischen Exequien von Heinrich Schütz als Beitrag zur evangelischen Funeralkultur des 17. Jahrhunderts“.

Mit der Fakultät in Cluj pflegt die Augustana-Hochschule eine langjährige akademische Partnerschaft, die durch Workshops und Lehrveranstaltungen von Dozierenden an der jeweiligen Partnerfakultät sowie den regelmäßigen Austausch von Studierenden mit Leben gefüllt wird.

Trauer um Erhard Diener

Die Augustana-Hochschule trauert um ihren ehemaligen Mitarbeiter, Herrn Erhard Diener.

Herr Diener war von 1967 bis 2006 als Verwaltungsleiter an der Augustana-Hochschule tätig. Während dieser Zeit haben wir ihn als kompetenten, zuverlässigen und pichtbewussten Ansprechpartner kennen und schätzen gelernt. Wir werden Herrn Diener in dankbarer Erinnerung behalten.

Seinen Angehörigen gilt unsere aufrichtige Anteilnahme.

Im Namen der Augustana-Hochschule
Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, Rektorin

Trauer um Elise Steigauf

Die Augustana-Hochschule trauert um ihre frühere Mitarbeiterin, Frau Elise Babette Steigauf.

 Frau Steigauf war 27 Jahre in der Hauswirtschaft der Hochschule beschäftigt. Sie hat ihre Aufgaben stets sehr pflicht- und verantwortungsbewusst erfüllt.
Wir werden ein ehrendes Angedenken an sie behalten.

Ihren Angehörigen gilt unsere aufrichtige Anteilnahme.

Im Namen der Augustana-Hochschule
Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, Rektorin

Ingo Klitzsch als Professor an die Universität Münster berufen

Wir gratulieren Ingo Klitzsch, Assistent am Lehrstuhl für Kirchen- und Dogmengeschichte (2011-2020), zur Ernennung zum Professor und zur Übernahme der Professur für Systematische sowie Historische Theologie und ihre Didaktik an der Theologischen Fakultät der Universität Münster.

Homepage des Seminars KG II Universität Münster

Christ against Caesar -- Vortrag von Prof. Dr. Eric Noffke

Am 30.9. hielt Prof. Dr. Eric Noffke aus Rom einen öffentlichen Abendvortrag an der Augustana zum Thema "Christ against Caesar. The Challenge of the Christian Gospel to the Roman Imperial Ideology".

Der Vortrag behandelte, nach einer Einführung in die imperiale Herrschaftstheologie des römischen Kaisers seit augusteischer Zeit, die grundsätzliche Frage, ob das Neue Testament "politisch" zu lesen sei (insbesondere Kernstellen wie Röm. 13 oder die Apokalypse), also als kritische oder gar revolutionäre Position gegen Rom. Professor Noffke selbst vertrat eine eher zurückhaltende Position und problematisierte ein pointiert politisches Verständnis vor dem Hintergrund der eschatologischen Naherwartung der frühen Christen neutestamentlicher Zeit. Besonders aufschlussreich in Vortrag und anschließender Diskussion war der kritische Forschungsüberblick zum Thema, der, beginnend mit den 70er Jahren, detailliert aufwies, wie politische oder nichtpolitische Lektüren des Neuen Testaments immer auch von der historisch-politischen Einbettung der Rezeption selbst bedingt sind, gerade auch in Deutschland mit seiner schwierigen Vergangenheit des 20. Jahrhunderts.

Eric Noffke ist Lehrstuhlinhaber des Faches Neues Testament an der Theologischen Hochschule der Waldenser in Rom und der Augustana-Hochschule seit langem persönlich eng verbunden. Sein Vortrag mit anschließender Diskussion fand statt im Rahmen der langjährigen Erasmus-Partnerschaft zwischen beiden Hochschulen, welche nicht nur den kontinuierlichen Austausch von Studierenden zwischen den Partnerhochschulen ermöglicht, sondern auch Lehraufenthalte von Dozierenden. Wir freuen uns auf künftige Projekte mit unseren römischen Freunden und Partnern!

Markus Mülke

Prof. Dr. Eric Noffke (Foto: John Pohler)

Internationale Konferenz "Das jüdische Frankfurt": Geistes- und Kulturgeschichte von der Emanzipation bis zum Beginn des Nationalsozialismus

Die Konferenz vom 10. bis 12. Oktober 2021 untersucht, wie sich Frankfurt zu dieser bedeutenden jüdischen Stadt entwickelt hat, aber auch, welche Ausgrenzungen schon vor 1933 bestanden. Sie ist Teil des Projekts „Synagogen-Gedenkbuch Hessen“, das die Geschichte der hessischen jüdischen Gemeinden und ihrer Synagogen erforscht und dokumentiert.

Sie wird gemeinsam organisiert von der Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, dem Jüdischen Museum Frankfurt, der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland, dem Institut für Christlich-Jüdische Studien an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau und dem LOEWE-Forschungsprojekt "Religiöse Positionierung".

Die Konferenz findet im Jüdischen Museum Frankfurt statt. Aufgrund der durch die Corona-Pandemie notwendigen Beschränkungen ist jedoch die Teilnahme ausschließlich online möglich. Die Konferenz wird live gestreamt auf dem Youtube-Kanal der Martin-Buber-Professur sowie auf dem Youtube-Kanal des Jüdischen Museums. Eina aktive Teilnahme an der Diskussion via Youtube-Chat ist aus technischen Gründen leider nur über den Kanal des Jüdischen Museums möglich.

Programm

Theologiestudium an der Augustana in Zeiten von Corona

An der Augustana-Hochschule wird intensiv Theologie studiert – trotz der nach wie vor geltenden Corona- Einschränkungen. Seit Anfang September sind alle Intensivsprachkurse in die Hörsäle zurückgekehrt und auch das Wintersemester 2021/22 wird vollständig in Präsenz durchgeführt werden (nach der derzeit geltenden 3G-Regel)!

Nachdem nunmehr drei Semester lang vorrangig online unterrichtet werden musste, freuen sich damit alle Angehörigen der Hochschule auf die Rückkehr zum Lehren und Lernen, aber auch zum täglichen Campusleben unter weitgehend „normalen“ Bedingungen. So sind der lebendige Austausch zwischen Dozierenden und Studierenden, aber auch das Gespräch und die Diskussion untereinander wieder überall möglich. Darauf ist das Theologiestudium unbedingt angewiesen!

Der überaus hohe Anteil von geimpften Personen unter Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden erlaubt nahezu reibungslose Abläufe in allen Bereichen der Augustana – neben der Lehre natürlich auch in der Bibliothek, der Mensa und den Wohnheimen. Gerade die Hochschulbibliothek ist mittlerweile wieder nahezu uneingeschränkt nutzbar und bietet den Studierenden am Campus alle gewohnten Serviceangebote des Bibliothekspersonals bei der Nutzung wissenschaftlicher Literatur: Bei der Vorbereitung von Prüfungen und Abfassung von schriftlichen Arbeiten ein unschätzbarer Vorzug unserer Hochschule!

Einzelne Teile des Lehrprogramms werden die in den vergangenen Semestern erfolgreich erprobten didaktischen Formen der virtuellen Lehre auch für die Zukunft fortentwickeln, insbesondere Webinar-Formate und interaktive Videokonferenzen. So können etwa im Rahmen des International Course Exchange Studierende der Augustana weiterhin an online-Lehrveranstaltungen internationaler Partnerhochschulen teilnehmen (z.B. in Frankreich oder in Costa Rica), bei Anerkennung von Leistungspunkten für das eigene Studium und in der jeweiligen Landessprache.

Individuelle Studienberatung und Seelsorge, das studentische Hochschulleben und die geistliche Gemeinschaft am Campus sind seit jeher Markenzeichen unserer Hochschule. Zahlreiche geistliche Angebote, wie Andachten und Gottesdienste, finden unter den geltenden Hygienebestimmungen ebenso wieder am Campus statt wie gemeinsamer Sport und unser schöner Biergarten. Auch die weithin berühmte Augustana-Bar wird in Kürze wieder öffnen! Weiterhin bereichern unsere internationalen Stipendiaten aus aller Welt den Campus. Längere Studienaufenthalte im Ausland werden auch unter den derzeitigen Bedingungen von zahlreichen Studierenden der Augustana geplant und durchgeführt.

Gemeinsam mit dem AStA und der Studierendenschaft wird eine Vielzahl von Aktivitäten am Campus veranstaltet (online und in Präsenz): von Taizé-Andachten über Umwelt- und Politabende bis hin zu besonderen Angeboten für die Erst- und Zweitsemester.

Abendvortrag "Herausforderungen und Möglichkeiten der protestantischen Umweltethik im Lichte der Pflanzenethik"- Dr. Kinga Szücs (Budapest/Ungarn)

Die Augustana-Hochschule lädt am Donnerstag, 7. Oktober 2021, ab 19.00 Uhr im Hörsaal IV des Wilhelm von Pechmann-Hauses herzlich ein zu einem öffentlichen Abendvortrag:

Herausforderungen und Möglichkeiten der protestantischen Umweltethik im Lichte der Pflanzenethik.

Dr. Kinga Szücs (Evangelisch-Lutherische Theologische Universität, Budapest/Ungarn)

Kinga Szücs ist Dozentin des Faches Systematische Theologie an der Evangelisch-Lutherischen Universität Budapest und der Augustana-Hochschule seit langem persönlich eng verbunden.

Sein Vortrag mit anschließender Diskussion findet statt im Rahmen der langjährigen Erasmus-Partnerschaft zwischen beiden Hochschulen.

Die Veranstaltung findet ausschließlich in Präsenz statt.
Zugang zum Hörsaal gemäß dem Hygiene-Konzept der Hochschule (nach der geläufigen 3G-Regel), im Gebäude besteht Maskenpflicht.
Im Hörsaal stehen die Stühle auf Abstand, so dass am Platz die Maske abgenommen werden kann.

El Cristianismo Mundial y América Latina

Digitale Lehrveranstaltung (Übung) auf Spanisch (per Zoom) im Wintersemester 2021/22 -- Prof. Dr. Heike Walz mit der Universidad Bíblica Latinoamericana (UBL), San José, Costa Rica

Wir geben eine Einführung in das Thema „El Cristianismo Mundial y América Latina” und erkunden die immer vielfältiger werdenden Formen, im Weltchristentum Christ*in zu sein und als christliche Gemeinschaft zu leben, vor allem in Lateinamerika und im Vergleich zu Afrika, Asien und Europa.

Wer?   Prof. Dr. Heike Walz, Professorin für Interkulturelle Theologie und Religionswissenschaft an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau und Prof. Dr. Karla Koll, Professorin für Religions- und Missionswissenchaft, Universidad Bíblica Latinoamericana (UBL) in Costa Rica.

Dieses Lehrformat ist eine Seltenheit in der deutschsprachigen Theologie und eine Besonderheit im Lehrangebot der Interkulturellen Theologie an der Augustana Hochschule.

Ziele?  Im international classroommöchten wir den interkulturellen Austausch zwischen den Studierenden fördern, um neue theologische und religionswissenschaftliche Einsichten zu erhalten, die globalen Herausforderungen unserer Zeit zu diskutieren und transatlantische Freundschaften zu ermöglichen.

Wann?  7 Samstage vom 23. Oktober – 4. Dezember 2021, 16-17.30 Uhr MEZ (aufgrund der 7 Std. Zeitunterschied)

Für wen?  Theologiestudierende aus ganz Lateinamerika, von der UBL, von der Augustana und Interessierte aus deutschsprachigen Theologischen Fakultäten.

Sprache?  Spanisch. Mit einem Spanisch-Niveau auf Mittelstufe aus dem Schulunterricht werden Sie zurecht kommen. Viele der Studierenden der UBL sprechen kein Englisch, für viele ist Spanisch nicht ihre erste Sprache. Insofern sind alle Lernende. Wir werden „Tandems“ bilden. Im Zweifel halten Sie bitte Rücksprache mit Prof. Walz.

Anrechnung?  UE oder PS: 2 LP/2 SWS (AHS). Studierende erhalten ein Teilnahmezertifikat. Anrechnungsmodalitäten von Externen bitte mit der Fakultät/Landeskirche klären. Die Übung eignet sich ausgezeichnet als Vorbereitung auf ein Auslandsstudienjahr in Lateinamerika. An der Augustana-Hochschule ist diese Veranstaltung im WiSe 2021/22 auch als Proseminar belegbar.

Anmeldung?  Bis 15. Oktober2021 an interkulturelle.theologie@augustana.de Bei Fragen bitte an Prof. Walz wenden: heike.walz@augustana.de

Wir freuen uns sehr auf dieses Projekt und sind gespannt auf Sie! Herzliche Einladung!

Einladungsplakat

Hurra, endlich wieder Sprachkurse!

Dieser Jubel mag verwundern - doch darüber, dass seit der zweiten Septemberhälfte wieder alle Intensivsprachkurse am Campus stattfinden, sind an unserer Hochschule doch alle so froh und erleichtert! Etwa 40 Kommilitoninnen und Kommilitonen studieren derzeit täglich im Hörsaal in den Kursen Hebräisch, Griechisch I und II sowie Latein I, auch die Tutorien treffen sich wieder wie gewohnt.

Und nicht nur das: Nach einem Jahr Pause fand in diesen Tagen auch wieder die traditionelle, weithin bekannte "Sprachkurswanderung" statt! Fast 60 Personen machten sich an einem wunderschönen Spätsommertag nach Heilsbronn auf, kamen dort bei dem ehemaligen Gemeindepfarrer Karl-Heinz Klose in den Genuß einer tollen Führung durch das wunderschöne mittelalterliche Münster und beschlossen den Tag bei Pizza, Pasta und Schnitzel im idyllischen Gasthof Schönau.

Die Freude, wieder gemeinsam solche Unternehmungen durchführen, in engen persönlichen Austausch treten und abseits der Kurse in gutes Gespräch bei Wanderung, Essen und Trinken kommen zu können, war allenthalben zu spüren. Spruch des Tages: "So etwas müßten wir eigentlich einmal pro Monat machen!" Und: Den Rückweg nach Neuendettelsau sollen einige Kommilitonen als Nachtwanderung (unter Sternenhimmel, mit Kiste) bewältigt haben, um dann morgens gleich wieder im Sprachkurs zu sitzen...auch dies eine wunderbare Tradition unserer Augustana!

Gruppenbild vor dem Heilsbronner Münster

Gruppenbild vor dem Heilsbronner Münster

Prof. Noffke und Prof. Seiler

Prof. Noffke und Prof. Seiler

Über die Felder...

Über die Felder...

...und durch die Wälder.

...und durch die Wälder.

Vor dem Münster...

Vor dem Münster...

...und kurz vor dem Ziel.

...und kurz vor dem Ziel.

„Hoffnung aus Verwundbarkeit. Interdisziplinäre Perspektiven zu Leben und Tod“ -- Forschungsseminar in Kooperation mit der Katholischen Universität Eichstätt

Der Lehrstuhl Interkulturelle Theologie, Missions- und Religionswissenschaft (Prof.in Dr. Heike Walz) lädt herzlich ein zum Forschungsseminar in Kooperation mit der Katholischen Universität Eichstätt „Hoffnung aus Verwundbarkeit. Interdisziplinäre Perspektiven zu Leben und Tod“ (aus Literatur, Theater, Tanz und Religion) mit internationalen Gastreferent*innen.

Die Coronapandemie konfrontiert nicht nur mit Verletzlichkeit und Tod, sondern auch mit der Erfahrung, dass die Vermeidung von Krankheit und Tod die Lebendigkeit gewissermaßen „einfrieren“ und das Leben unter das Vorzeichen des Todes stellen kann. Es gibt aber auch die umgekehrte Erfahrung, dass Menschen in extremen Notsituationen angesichts des Todes das Leben feiern – z. B. in Motiven des Tanzes als einer befreienden Anrufung der Kraft des Lebens gegen die lähmende Gewalt von Unterdrückung und Tod. Wir werden uns in interdisziplinärer Perspektive mit unterschiedlichen ästhetischen Zeugnissen und Inszenierungen auseinandersetzen, die angesichts des Todes nach Sinn und Kraft des Lebens suchen.

Internationale Gastreferent*innen und Nachwuchswissenschaftler*innen stellen ihre Vorträge zur Diskussion. Das offene Format für kreatives und gemeinsames Denken bietet Raum für interdisziplinären, ökumenisch-theologischen und persönlichen Austausch.

Das Forschungsseminar richtet sich an Studierende aller Studiengänge, an Postgraduierte, Doktorierende, Post-Docs, Kolleg:innen und Interessierte.

Alle Details  zum hybriden Format (digital/präsent) entnehmen Sie bitte dem Programm.

Sie können auch punktuell digital an den Vorträgen teilnehmen. Wir freuen uns natürlich sehr, wenn Sie „leibhaft“ dabei sind!

Anmeldung: bis Montag, den 11. Oktober 2021 per Email im Lehrstuhlsekretariat: interkulturelle.theologie@augustana.de

(Studierende der Augustana können sich bis 22. Oktober 2021 im Primuss einschreiben) 

 

Herzlich Willkommen!

Ihre Prof. Dr. Heike Walz

 

Auch im Namen von

Prof. Dr. Martin Kirschner, Lehrstuhl für Theologie in Transformationsprozessen, KU Eichstätt

Prof. Dr. Isabelle Stauffer, Professur für neuere deutsche Literaturwissenschaft, KU Eichstätt

Dr. Riyako Hikota, Projektmitarbeiterin am LS Theologie in Transformationprozessen, KU Eichstätt

 

Alumni-Bar 2021

Am Freitag, den 24. September, laden die „Freundinnen und Freunde“, der Förderverein unserer Hochschule, alle Ehemaligen, unsere Alumni und Alumnae, die Lehrenden der Hochschule sowie die Studierenden und Teilnehmer*innen der Intensivsprachkurse zur Alumni-Bar in den Augustana-Biergarten (vor der Augustana-Bar) ein.

Die Ehemaligen sind bereits ab 17.30 Uhr zu einem kleinen Abendessen eingeladen, für alle Campus-Mitglieder beginnt die Veranstaltung nach dem Abendessen um ca. 19.00 Uhr. Der Freundeskreis lädt Sie alle zu einem Begrüßungsgetränk ein.

Zahlreiche „ältere Semester“ haben sich schon in großer Vorfreude angemeldet und hoffen auf einen regen Austausch zwischen Lehrenden, Ehemaligen und den aktuellen Studierenden.

Die Veranstaltung findet im Freien statt. Sollte das Wetter wider Erwarten nicht mitspielen, bleibt die Bar zu unserem großen Bedauern – wie sonst leider auch – geschlossen.

Angemeldete Alumni/Alumnae begrüßen wir nach den aktuell geltenden Corona-Regelungen in der Mensa bzw. dem Clubraum zum Abendessen.

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen.

Theologiestudium an der Augustana in Zeiten von Corona

An der Augustana-Hochschule wird intensiv Theologie studiert – trotz der geltenden Corona- Einschränkungen. Seit Anfang Juni sind einige Kurse des Sommersemesters bereits wieder in die Präsenzlehre zurückgekehrt! Und natürlich werden das Studium gemäß der Studienordnung und alle Prüfungen auch unter den Bedingungen der online-Lehre weiterhin von der Hochschule garantiert. Für die Intensivsprachkurse im September/Oktober sowie für das Wintersemester 2021/22 richten sich aber alle Hoffnungen auf die vollständige Rückkehr zur Präsenzlehre!

Im gerade auf das Ende zugehenden Sommersemester 2021 war zunächst entsprechend den rechtlichen Einschränkungen das gesamte Lehrprogramm der Hochschule in digitale Formate umgesetzt. Doch unmittelbar nach den ersten Lockerungen der rechtlichen Vorgaben Anfang Juni kehrten einzelne Lehrveranstaltungen des Semesterprogramms in die Hörsäle am Campus zurück, etwa Sprachkurse, das homiletische Hauptseminar und Proseminare, aber auch einzelne Vorlesungen.

Damit finden jetzt in der Phase der unmittelbaren Prüfungsvorbereitung des Semesterschlusses unter den geltenden Hygiene­bestimmungen gerade die Kurse für Studienanfänger des ersten und zweiten Semesters wieder statt, aber auch Lehrveranstaltungen mit besonderem Praxisbezug.

Die Teile des Lehrprogramms hingegen, die weiter online durchgeführt werden, laufen in den seit nunmehr drei Semestern erfolgreich erprobten didaktisch angepassten Formen ab und verbinden Webinar-Formate (etwa bei großen Vorlesungen) und interaktive Videokonferenzen (bei Sprachkursen, Seminaren und Übungen).

Die Hochschulbibliothek ist mittlerweile wieder nahezu uneingeschränkt nutzbar und bietet den Studierenden am Campus alle gewohnten Serviceangebote des Bibliothekspersonals bei der Nutzung wissenschaftlicher Literatur. Bei der Vorbereitung von Prüfungen und Abfassung von schriftlichen Arbeiten ein unschätzbarer Vorzug unserer Hochschule!

So bleiben der lebendige Austausch zwischen Dozierenden und Studierenden, aber auch das Gespräch und die Diskussion untereinander möglich. Darauf ist das Theologiestudium unbedingt angewiesen! Und: Die Sprach- und Studienprüfungen sowohl des Wintersemesters als auch des bisherigen Sommersemesters konnten mit sehr guten bis guten Ergebnissen abgeschlossen werden!

Im Rahmen des International Course Exchange nehmen Studierende der Augustana weiterhin an online-Lehrveranstaltungen internationaler Partner­hoch­schu­len teil (z.B. in Frankreich, in den USA oder in Costa Rica), bei Anerkennung von Leistungspunkten für das eigene Studium und in der jeweiligen Landessprache.

Individuelle Studienberatung und Seelsorge, das studentische Hochschulleben und die geistliche Gemeinschaft am Campus laufen auch unter Corona weiter. Zahlreiche geistliche Angebote, wie Andachten und Gottesdienste, finden unter den geltenden Hygienebestimmungen ebenso wieder am Campus statt wie gemeinsamer Sport und unser schöner Biergarten vor der Bar. Weiterhin bereichern unsere internationalen Stipendiaten aus aller Welt den Campus. Längere Studienaufenthalte im Ausland werden auch unter den derzeitigen Bedingungen von zahlreichen Studierenden der Augustana geplant und durchgeführt.

Gemeinsam mit dem AStA und der Studierendenschaft wird eine Vielzahl von Aktivitäten am Campus veranstaltet (online und in Präsenz): von Taizé-Andachten über Umwelt- und Politabende bis hin zu besonderen Angeboten für die Erst- und Zweitsemester.

Mehr Infos

Zweite Summer School im Interdisziplinären Forum Religionsphilosophie

In diesem Sommer findet an der Augustana-Hochschule im Rahmen des Interdisziplinären Forums Religionsphilosophie erneut eine Summer School statt, und zwar vom 02.-05. September 2021. Sie widmet sich der Philosophie Georg Wilhelm Friedrich Hegels. Die Summer School richtet sich an Studierende und Doktorand*innen.

Die Zeit nach Kant ist in der Philosophie durch starke Brüche gekennzeichnet. Dazu gehört beispielsweise die Entwicklung einer dezidierten Religionsphilosophie und eine Neuformierung theologischen Denkens. Ein herausragender Vertreter dieser neuen Ausrichtung ist Georg Wilhelm Friedrich Hegel, dessen monumentales philosophisches System bis heute fortwirkt und Anlass zum Nachdenken gibt. Die Veranstaltung widmet sich einer der wichtigen Nahtstellen im Systemdenken Hegels, nämlich dem Übergang von der Wesens- zur Begriffslogik. Hegel behandelt dort die Wirklichkeit – in großer thematischer Nähe zu seiner Religionsphilosophie. Wie immer halten sich Überwinden und Bewahren bei Hegel die Waage: Hegel setzt sich nicht nur kritisch mit den philosophischen Grundlagen bei Aristoteles und Spinoza, Fichte und Schelling auseinander, er entwickelt zugleich ein Konzept moderner Subjektivität und Freiheit und eröffnet einen neuen Bereich des Philosophierens.

Die Veranstaltung sucht das freie Gespräch am Leitfaden des Textes. Die Fülle an philosophischen und theologischen Verweisen in den Texten Hegels lädt zum Verweilen und Nachdenken ein. Allenthalben ergeben sich Durch- und Überblicke über die Philosophie, ihre Geschichte und die Philosophie Hegels insbesondere. Eine summer school bietet den Rahmen und die Muße einer intensiven Lektüre und Diskussion, bei der die vielfältigen Aspekte des Textes ausgelotet und unterschiedliche Interpretationsansätze abgeglichen werden können.

Mitorganisation: Anne Becker

Weitere Informationen

Semesterschluss an der Augustana

Mit einem Reigen an Verabschiedungen ging das Sommersemester 2021 zu Ende.

Noch immer bestimmt die Corona-Pandemie Lehren, Lernen und Leben an der Augustana-Hochschule. Doch nach zaghaften Lockerungen, die z.B. präsentische Seminare und Sprachkurse, Freiluftandachten und einen freieren Mensabetrieb erlaubten, konnte der Semesterschluss als wirklicher Gottesdienst stattfinden – wegen des unsicheren Wetters leider nicht, wie eigentlich gedacht, im Freien, sondern in St. Laurentius. Fein nach Stockwerken sortiert und rundum Abstände wahrend, nahmen ca. 80 Personen an der Feierstunde teil.

Eröffnet wurde der Nachmittag von einem froh und bestimmt aufspielenden Posaunenchor. Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen ermunterte in seiner Ansprache im Anschluss an die Erzählung von der Wanderung Marias zu Elisabeth (Lk 1) zu einem hoffnungsvollen Aufbruch zunächst in die Semesterferien, dann für viele in neue Studien- und Wirkungsstätten mit vielfältigen Möglichkeiten zu Begegnung und Ermutigung.

Die Rektorin, Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, zog die Bilanz eines wieder sehr besonderen Semesters. Sie nahm dabei Bezug auf das Buch „Die Macht der Seuche. Wie die Große Pest die Welt veränderte“ des Historikers Volker Reinhardt. Wie damals im 14. Jahrhundert könne die Deutung der Pandemie und ihrer Auswirkungen nur sehr vorläufig geschehen und bleibe späteren Interpret*innen überlassen. Das Semester sei jedoch insgesamt ein sehr erfolgreiches gewesen.

Schneider-Ludorff gratulierte den fünf Theolog*innen der Augustana, die nach bestandenem bayerischen Examen die Hochschule verlassen. Sie verabschiedete zudem zahlreiche Studierende, die an andere Fakultäten wechseln oder in ihre Heimat zurückkehren. Großen Dank sprach sie dem AStA aus.

Die drei AStA-Mitglieder, die im Sommersemester als Triumvir*at die Aufgaben des Seniorats wahrgenommen hatten, erinnerten an das Semestermotto „Wo zwei oder drei…“. Mit zahlreichen Rückbezügen zu früheren Reden und Aussagen ehemaliger Professor*innen und Studierenden (die alle per Fußnote quellenmäßig belegt wurden), entstand ein zeitübergreifendes Panorama des Hochschullebens vor, während und nach der Pandemie.

Ausführlich gewürdigt wurden die Assistierenden, die nach dem Sommersemester die Hochschule verlassen: Dr. Simone Ziermann (PT), die noch im Rahmen ihrer Tagung zur Apokalypse im Oktober verabschiedet wird; PD Dr. Friederike Oertelt (NT), der Prof. Dr. Christian Strecker eine launige Laudatio hielt; Dr. Friedemann Barniske (ST), dem gemeinsam mit seiner Familie von Prof. Dr. Markus Buntfuß Dank und gute Wünsche für die Zeit in Hongkong mitgegeben wurde; sowie Raphael Sartorius, über dessen vielfältige Mitarbeit an der Hochschule Prof. Dr. Heike Walz berichtete.

Auch die Vicedom-Gastdozentin, Prof. Dr. Philomena Mwaura (Kenia) wurde mit Dank verabschiedet.

Lydia Rauscher, die nach langen Jahren im Sekretariat und an der Pforte in den Ruhestand geht, erhielt von Lehrstuhl, Hochschule und Studierendenschaft reichlich Blumen, und auch Katharina Meinders, Mitarbeiterin in der Bibliothek, wurde mit Dank verabschiedet.

Den krönenden Abschluss bildete das in alter Tradition vom Mittelbau gedichtete und munter vorgetragene Lied für die vier scheidenden Assistierenden.  

Nach einem weiteren fulminanten Stück des Posauenchors fand der Semesterschluss seine Fortsetzung beim Abendessen am Campus, das dann doch zum großen Teil im Freien stattfinden konnte.

Damit endete das Sommersemester 2021. Nach der Sommerpause beginnen die Intensivsprachkurse am 7. September; das Wintersemester 2021/22 startet dann am 9. November.

Fotos: Corinna Bader

Ansprache von Dr. Janning Hoenen

Ansprache von Dr. Janning Hoenen

Fürbitten des AStA

Fürbitten des AStA

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff bei ihrer Ansprache

Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff bei ihrer Ansprache

Moltmann-Wendel-Stipendiatin stud. theol. Deborah Mauch

Moltmann-Wendel-Stipendiatin stud. theol. Deborah Mauch

Dank an den AStA

Dank an den AStA

Rede des Seniorat-Triumvir*ats

Rede des Seniorat-Triumvir*ats

Abschied von Katharina Meinders

Abschied von Katharina Meinders

Der Senior dankt Dr. Simone Ziermann

Der Senior dankt Dr. Simone Ziermann

PD Dr. Friederike Oertelt und Prof. Dr. Christian Strecker

PD Dr. Friederike Oertelt und Prof. Dr. Christian Strecker

Dr. Friedemann Barniske und Prof. Dr. Markus Buntfuß

Dr. Friedemann Barniske und Prof. Dr. Markus Buntfuß

Dank an Lydia Rauscher

Dank an Lydia Rauscher

Raphael Sartorius und Prof. Dr. Heike Walz

Raphael Sartorius und Prof. Dr. Heike Walz

Dank an Prof. Dr. Philomena Mwaura

Dank an Prof. Dr. Philomena Mwaura

PD Dr. Markus Mülke

PD Dr. Markus Mülke

Der Mittelbau singt

Der Mittelbau singt

Die vier scheidenden Assistierenden

Die vier scheidenden Assistierenden

Apokalypse – ja bitte? Einladung zur interdisziplinären Tagung und Call for Papers

Eine interdisziplinäre Tagung zur aktuellen Bedeutung der christlichen Endzeitvorstellungen für Kirche und Praktische Theologie -- Freitag, den 5. November bis Samstag, den 6. November 2021, Neuendettelsau

 

Die orientalische Mörtelwespe betäubt Spinnen und legt ihre Eier daneben. Die Larven haben so ausreichend Frischkost – indem sie die Spinnen bei lebendigem Leib langsam aber sicher vertilgen.

Fazit: Das eschatologische Friedensreich steht noch aus und es entzieht sich über weite Strecken dem Einfluss und dem ethischen Engagement des Menschen. Wes soll man sich also trösten, wenn man nicht vertrösten will, aber auch nicht ausblenden kann, dass die Welt manchmal einfach untröstlich ist?

Die Kirche hat seit geraumer Zeit die Tendenz, auf die Verantwortung des Menschen zu verweisen und zu entsprechendem Engagement aufzurufen. Die „Lüge der Tröster“ (Luther) wird aber nicht dadurch wahrer, dass man sie wiederholt und variiert. Der christliche Glaube braucht die Hoffnung auf den Bruch zwischen Weltzeit und Eschaton.

Wie also kann das seelsorgerliche Potential der christlichen Hoffnung auf die Apokalypse neu fruchtbar gemacht werden?

Inwiefern kann (und muss?) die Deutung als „Zeichen der Endzeit“ für krisenhafte Phänomene in Betracht gezogen werden? Und wie lässt sich die Perspektive der Endzeit plausibel in öffentliche Debatten einbringen?

Schließlich: Angesichts dessen, dass Christen gerade nicht auf den Fortbestand dieser Welt hoffen: Welche Konsequenzen ergeben sich für das christliche Engagement für die „Bewahrung der Schöpfung“?

Diese und ähnliche Fragen sollen im Rahmen einer Tagung diskutiert und konkretisiert werden:

 

Apokalypse – ja bitte? Eine interdisziplinäre Tagung zur aktuellen Bedeutung der christlichen Endzeitvorstellungen für Kirche und Praktische Theologie

Freitag, den 5.11. bis Samstag, den 6.11.2021 in Neuendettelsau

 

Nachwuchswissenschaftler*innen aller Disziplinen sind eingeladen, Forschungsprojekte in diesem Themenfeld mit einem Poster vorzustellen. U.U. kann auch ein Beitrag zum Tagungsband erstellt werden.

Vorschläge mit Arbeitstitel und Kurzbeschreibung (max. 200 Wörter) bitte bis zum 1. September 2021 einreichen.

 

Verbindliche Anmeldung zur Tagung bis zum 15. Oktober 2021

Kosten: Für die Teilnahme an der Tagung an sich fallen keine Kosten an. Die Übernachtung im EZ kann für 68€ gebucht werden. Für die Verpflegung während der Tagung werden 49€ berechnet.

 

Kontakt: simone.ziermann@elkb.de

Veranstaltungsplakat

Vorläufiges Programm

 


 

„Man lässt keine Menschen ertrinken. Punkt.“ Zum Engagement der Evangelischen Kirche

Im Rahmen des Ökumenischen Kollegs am Lehrstuhl für Interkulturelle Theologie, Missions- und Religionswissenschaft, hat Propst Joachim Lenz einen öffentlichen Vortrag gehalten. Es ging um die finanzielle Unterstützung der zivilen Seenotrettung im Mittelmeer, die die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) durch den Verein United4Rescue leistet.

Mittwoch, den 7. Juli 2021. Die Ocean Viking hat 572 Menschen an Bord. Manche der Geretteten sind schon seit 7 Tagen auf dem Schiff. Davor haben Sie auf einem seeuntauglichen Boot um ihr Leben gebangt,  davor sind sie in Libyen Opfer von Folter, Vergewaltigung und Menschenhandel gewesen. Die rationierten Versorgungspakete gehen aus und noch immer wartet die Crew auf die Erlaubnis zur Fahrt in einen Sicheren Hafen. Alle anderen Rettungsschiffe sind festgesetzt.

Neuendettelsau. Prof. Dr. Heike Walz eröffnet die Zoom Konferenz mit Auszügen aus einem Gedicht, das Teilnehmer:innen am Ökumenischen Kolleg anhand der Werke Hannah Arendts verfasst haben.

 

          Wir haben nichts verbrochen, sind nicht hier, weil wir etwas tun, sondern weil wir sind.

          Weil wir sind…

          Was sind wir?

          Sind wir noch wer?

          Sind wir noch Mensch?

 

          Wir.

          Wir Flüchtlinge

          Wer sind wir, Deutsche, Franzosen?

          Wer schützt uns vor dem Bösen, der Not?

          Wir wollen dazugehören um jeden Preis

          Doch keiner weiß

          sich für uns verantwortlich

 

          Nike Franken und Jonas Dettmann, 2021

 

Wer ist Propst Joachim Lenz?

Herr Lenz ist Pfarrer der Evangelischen Kirche im Rheinland. Zur Zeit ist er als Propst in Jerusalem zuständig für die pastorale Arbeit der deutschsprachigen Kirchengemeinden in Israel und Palästina. Seine Tätigkeit als Vereinsmitglied bei United4Rescue - Gemeinsam Retten e. V. ist, wie für alle neun Vereinsmitglieder, eine ehrenamtliche. Er erzählt, dass wegen des Krieges und der Covid-19-Pandemie in den letzten eineinhalb Jahren meistens niemand aus Deutschland nach Jerusalem kommen konnte. So hatte er mehr Zeit, sich mit der Flucht über das Mittelmeer nach Europa zu beschäftigen.

 

Wie ist United4Rescue entstanden?

Im Frühjahr 2019 wurde die Operation „Sophia“ der Europäischen Union eingestellt, so dass die zivile Seenotrettung im Mittelmeer endgültig alleingelassen wurde. Für den EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm war klar: „Das Sterben im Mittelmeer muss ein Ende haben.“ Er sieht, mit Verweis auf das höchste Gebot des Christentums, eine Verantwortung der Kirchen, aktiv zu werden anstatt zuzuschauen, wie Tag für Tag Menschen ertrinken. Lenz erinnert an dieser Stelle an die Initiative Rupert Neudecks 1979 „Ein Schiff für Vietnam“, die in Deutschland großes Lob erntete. Entscheidend im Prozess war der Deutsche Evangelische Kirchentag in Dortmund im Juni 2019. Hier verabschiedeten Teilnehmer:innen einen Aufruf an den Rat der EKD, selbst ein Schiff ins Mittelmeer zu schicken. In der Predigt des Schlussgottesdienstes sagte Pastorin Sandra Bils: „Man lässt keine Menschen ertrinken. Punkt“, ein klarer und wichtiger Satz für die EKD mit wichtigen Konsequenzen. Die EKD-Kirchenkonferenz stimmte dem Aufruf zu und am 6. September beschloss der Rat der EKD, einen Verein zu gründen. Der Verein United4Rescue - Gemeinsam Retten e .V. wird heute aus 783 Bündnispartnerorganisationen gebildet. Wichtiges Gründungsmitglied von United4Rescue ist Bürgermeister Leoluca Orlando von Palermo. In der sizilianischen Hafenstadt sind Carola Rackete und ihr Besatzungsteam Ehrenbürger:innen und der Bürgermeister setzt sich dafür ein, dass Rettungsschiffe frei ein- und ausfahren können. Bezüglich seines Engagements sagt er: „Wir müssen eine klare Botschaft schicken. […] Das Leben ist heilig.“

 

Was ist das Ziel von United4Rescue?

Lenz erklärt, die Ziele, für die sich alle Bündnispartner einsetzen, seien: Seenotrettung ermöglichen, ihre Kriminalisierung verhindern, gerettete Menschen in einen Sicheren Hafen bringen und „Sichere Häfen“ in Deutschland ermöglichen. Im Augenblick heißt das konkret, dass Spenden den Erwerb und die Entsendung eines weiteren Rettungsschiffes ermöglichen, SeenotrettungsNGOs unterstützen und den Aufbau eines breiten gesellschaftlichen Bündnisses fördern sollen. 

 

Seenotrettung - Aufgabe der Kirche? Verantwortung der Kirche?

Der deutsch-österreichische Theologe Ulrich Körtner plädiert dafür, dass die Kirche beim Problem des Ertrinkens geflüchteter Menschen eine Vermittlungsrolle spielt anstatt zu fördern, dass Menschen sich in eine Gefahr begeben, um geflüchtete Menschen vor dem Ertrinken zu retten, bevor klar ist, was mit diesen Menschen geschieht, wenn sie in Europa ankommen. Der ehemalige italienische Innenminister Matteo Salvini bezeichnet die Seenotrettung als kriminelle Schlepperei und der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz unterstellt ihr, einen Pull-Effekt zu erzeugen. Doch einen Zusammenhang zwischen der Seenotrettung und der Ausfahrt geflüchteter Menschen auf das Mittelmeer konnte nicht wissenschaftlich belegt werden. Es liegt nahe, dass etwa genauso viele Menschen auf das Mittelmeer fliehen, egal ob es eine Seenotrettung gibt oder nicht. Es gibt daher keinen Pull-Effekt, sondern einen Push-Effekt. Die Menschen finden die Situation in Libyen so schlimm, dass sie es bevorzugen, sich in akute Lebensgefahr auf See zu begeben als länger dort zu bleiben. Die Entscheidung für oder gegen die Unterstützung und Durchführung der zivilen Seenotrettung ist eine Entscheidung zwischen Leben und Tod. In der Kirche besteht weitgehend Einigkeit darüber, dass die Seenotrettung eine Aufgabe des Staates ist. Jedoch sind bisher 20.000 Menschen im Mittelmeer auf der Flucht nach Europa gestorben und die Friedensnobelpreisträgerin Europäische Union lässt dies zu, in den Worten von Bürgermeister Orlando ein Genozid. So lange, bis der Staat seine Verantwortung übernimmt, sieht sich die EKD in der Verantwortung, für die Rettung der Menschen zu sorgen, die sonst sterben würden. 

Anschließend an den Vortrag von Herrn Lenz folgt eine Fragerunde. Die Teilnehmer:innen vom Ökumenischen Kolleg, dem Unterstützungskreis des Sicheren Hafens Neuendettelsau, Mission EineWelt u. a.  bedanken sich für den informativen Vortrag, für den es sich zweifellos sehr gelohnt hat, noch einen Abend auf Zoom zu verbringen.

 

Ruari Morrison

 

Links:

United4Rescue

Seebrücke von Neuendettelsau

 

Verena Grüter wird neue Direktorin der Evangelischen Akademie Loccum

Die Augustana-Hochschule gratuliert ihrer Privatdozentin, Dr. habil. Verena Grüter, sehr herzlich zur Berufung als neue Direktorin der Evangelischen Akademie Loccum.

Von 2012 bis 2016 arbeitete Grüter als wissenschaftliche Mitarbeiterin am hiesigen Lehrstuhl für Interkulturelle Theologie, Missions- und Religionswissenschaft. 2015 habilitierte sie sich hier mit einer Arbeit zu "Klang – Raum – Religion. Ästhetische Dimensionen interreligiöser Begegnung am Beispiel des Festivals Musica Sacra International" (2017 als Bd. 13 der Beiträge zu einer Theologie der Religionen im Theologischen Verlag Zürich veröffentlicht). 

Zur Homepage der Evangelischen Akademie Loccum

Prof. Dr. Vasile Stanciu, Cluj/Rumänien zu Gast an der Augustana-Hochschule

Vom 1. bis zum 10. Juli ist an der Augustana-Hochschule Prof. Dr. Vasile Stanciu zu Gast, Leiter des Promotionsprogramms der orthodox-theologischen Fakultät an der Universität Cluj/Rumänien. Wir freuen uns sehr, dass nach einem Jahr Pause die persönliche Begegnung wieder möglich ist und auf diesem Weg die Partnerschaft beider Institutionen weiter intensiviert werden kann.

Im Mittelpunkt des Besuch stehen einerseits die derzeitigen studentischen Austauschprojekte und die laufenden Promotionsvorhaben, andererseits die Planung und Vorbereitung künftiger Kooperationen. Besonders interessant sind hier die wechselseitigen Einladungen zu wissenschaftlichen Tagungen und die Fortsetzung der intensiven Zusammenarbeit in der Chormusik. Es ist eine große, auch ökumenische Bereicherung für beide Seiten, dass die schon in den Jahren 2004-2010 existierende Hochschulpartnerschaft seit dem Jahr 2018 mit einem ERASMUS+-Hochschulvertrag wieder neu – und so lebendig – aufgelegt werden konnte. Mit Vorfreude sehen wir weiteren Projekten des akademischen und studentischen Austauschs in den kommenden Jahren entgegen!

PD Dr. Markus Mülke, Rektorin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, Prof. Dr.  Vasile Stanciu, KMD Andreas Schmidt

 

Zivile Seenotrettung im Mittelmeer -- Gastvortrag von Propst Joachim Lenz

Am 7. Juli 2021, 18.30-20.00 Uhr hält Propst Joachim Lenz im Rahmen des Ökumenischen Kollegs zu „Globaler Flüchtlingsethik“ einen Gastvortrag mit anschließender Diskussion.

Auf dem Mittelmeer sind Menschen auf seeuntauglichen Booten auf der Flucht vor Krieg, Hunger, Gewalt, wirtschaftlicher Perspektivlosigkeit und Verfolgung. 2019 stellte die EU die staatliche Seenotrettung ein. Zivilen Rettungsschiffen wird „Beihilfe zur illegalen Einreise“ vorgeworfen. Die zivile Seenotrettung ist in Politik, Gesellschaft und den Kirchen hoch umstritten, zumal keine europäische Lösung für die Verteilung der Geretteten in Sicht ist. 2019 wurde „United4Rescue“ auf Initiative der EKD gegründet und wird inzwischen von 775 kirchlichen und nichtkirchlichen Organisationen getragen.

Im Ökumenischen Kolleg untersuchen wir mit internationalen Studierenden die komplexen Fluchtursachen und globalethischen Dilemmata – im Dialog mit Stimmen aus Afrika, Asien, Lateinamerika, Europa und den USA. Wir freuen uns auf das Gespräch mit Probst Lenz über die strittigen Fragen der Seenotrettung.

Propst Joachim Lenz ist Pfarrer der Ev. Kirche im Rheinland und seit 2020 Evangelischer Propst in Jerusalem. 2015 bis 2019 war er Direktor der Berliner Stadtmission und als solcher verantwortlich für ca. 2.500 Geflüchtete in Berlin. Er ist Mitglied in der Kammer für Migration und Integration der EKD und Gründungsmitglied des Vereins „United4Rescue – Gemeinsam retten e.V.“

 

Leitung: Prof. Dr. Heike Walz, Lehrstuhl für Interkulturelle Theologie, Missions- und Religionswissenschaft

Herzliche Einladung an alle Interessierten!

 

Zoom-Konferenz auf Englisch/Deutsch: Zoom-Meeting beitreten via https://eu01web.zoom.us/j/64615254223

Flyer

Weitere Informationen via interkulturelle.theologie@augustana.de

Foto: © epd-bild/Jan-Erik Nord/Stadtmission

Hochschulgottesdienste in St. Laurentius

An den letzten vier Sonntagen im Sommersemester feiern wir öffentliche Hochschulgottesdienste zur vertrauten Zeit um 11 Uhr in St. Laurentius.

20. Juni, 3. Sonntag nach TrinitatisHomiletisches Seminar (Sven Hofmann, Hannes Oberhäußer)
27. Juni, 4. Sonntag nach TrinitatisPfr. Dr. Janning Hoenen
4. Juli, 5. Sonntag nach TrinitatisHomiletisches Seminar (Sr. Elise Stawenow, Max Glasbrenner)
11. Juli, 6. Sonntag nach TrinitatisTeam des Akademischen Schnupperwochenendes

Die musikalische Gestaltung übernimmt jeweils KMD Andreas Schmidt, unterstützt von Studierenden der Augustana-Hochschule.

Im Gottesdienst sind FFP2-Masken verpflichtend zu tragen. Sitzen nach Hausständen, Singen mit Maske ist erlaubt!

Herzliche Einladung!

Take up your Pallet and Walk!! -- Vicedom Lecture am 22. Juni

Herzliche Einladung zur Öffentlichen Vicedom-Lecture "Take up your Pallet and Walk! Pentecostal Christianity in Kenya and Social Transformation" am Dienstag, den 22. Juni 2021 um 19.00 Uhr, mit Prof. Dr. Philomena Mwaura.

Prof. Dr. Philomena Njeri Mwaura ist Assistenzprofessorin am Fachbereich für Philosophie und Religionswissenschaft an der Kenyatta Universität in Nairobi in Kenia.

Die Augustana-Hochschule und Mission EineWelt haben Philomena Njeri Mwaura 2021 mit der „Vicedom-Gastdozentur“ ausgezeichnet. Von April bis September 2021 arbeitet sie in Neuendettelsau zur Geschichte des pfingstlich-charismatischen Christentums in Kenia. Ihr öffentlicher Vortrag ist in englischer Sprache.

Wie tragen die pfingstlich-charismatischen Kirchen in Kenia zur sozialen Transformation bei? Philomena Njeri Mwaura geht davon aus, dass das soziale und spirituelle Kapital der Schlüssel sein könnte. In ihrem Vortrag geht sie der Frage nach, inwiefern pfingstliche Glaubensvorstellungen, Praktiken und Rituale eine Quelle für soziales und spirituelles Kapital darstellen. Sie untersucht, inwiefern sie unter den Mitgliedern soziales Vertrauen und religiöse Netzwerke schaffen und sie befähigen, das Leben der Individuen und der Gemeinschaft zu verändern.

Der Vortrag folgt einem interdisziplinären Ansatz und lädt alle Interessierten ein, insbesondere aus den African Studies, Development Studies, der Religionswissenschaft, den Sozialwissenschaften und der Theologie. Im Anschluss ist Zeit für Fragen auf Englisch und Deutsch.

Herzliche Einladung!

Veranstaltungsflyer

 

Programm

Begrüßung

Rektorin der Augustana-Hochschule, Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

 

Einführung in Vicedom-Fellowship und Vorstellung von Prof. Philomena Njeri Mwaura

Direktorin Dr. Gabriele Hoerschelmann und Prof. Dr. Heike Walz

 

Vortrag

Prof. Dr. Philomena Njeri Mwaura

 

Fragen zum Vortrag

Moderation Prof. Dr. Heike Walz

 

Dank und Verabschiedung

Rektorin der Augustana-Hochschule, Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

 

Zoom-Link

https://eu01web.zoom.us/j/66744516658?pwd=dnRIRG1la05RdklCYVdJWE82b2YvQT09

 

Kontakt

Mission EineWeltAugustana-Hochschule / Studierendenpfarramt
Hauptstraße 2Waldstr. 11
91564 Neuendettelsau91564 Neuendettelsau
Telefon: 09874 9-0 Fax: 09874 9-330Tel. (+49) 9874 509430
www.mission-einewelt.destupf@augustana.de
mi@mission-einewelt.deinterkulturelle.theologie@augustana.de

 

Welcome to the Public Vicedom Lecture "Take up your Pallet and Walk! Pentecostal Christianity in Kenya and Social Transformation"

Tuesday, 22. June 2021 19:00 CEST

Prof. Dr. Philomena Njeri Mwaura is Assistant Professor at the Department of Philosophy and Religious Studies at Kenyatta University in Nairobi, Kenya.

Augustana University and Mission EineWelt have awarded Philomena Njeri Mwaura with the „Vicedom Visiting Lectureship“ in 2021. From April to September 2021, she is working in Neuendettelsau on the history of Pentecostal-Charismatic Christianity in Kenya. Her public lecture will be in English language.

How do Pentecostal/Charismatic Churches in Kenya contribute to social transformation? Philomena Njeri Mwaura argues that social and spiritual capital is key to answer these questions. Pentecostal beliefs, practices and rituals which are a source of social and spiritual capital, will be analysed in her lecture. She proposes that Pentecostal/Charismatic churches create social trust and religious networks among members, which enable them to transform individual and community lives.

This public lecture follows an interdisciplinary approach and invites all interested people, especially from African Studies, Development Studies, Religious Studies and Social Theory. Space for questions in English and German will be provided.

Flyer

 

Program

 

Welcome

President Augustana University, Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

 

Introduction to Vicedom Fellowship and introduction of Prof. Philomena Njeri Mwaura:

Director Dr. Gabriele Hoerschelmann and Prof. Dr. Heike Walz

 

Lecture

Prof. Dr. Philomena Njeri Mwaura

 

Discussion

Moderation Prof. Dr. Heike Walz

 

Thanks and farewell

President Augustana University, Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff

 

 

Zoom-Link

https://eu01web.zoom.us/j/66744516658?pwd=dnRIRG1la05RdklCYVdJWE82b2YvQT09

 

 

Contact

Mission EineWeltAugustana-Hochschule / Studierendenpfarramt
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91564 Neuendettelsau91564 Neuendettelsau
Telefon: 09874 9-0 Fax: 09874 9-330Tel. (+49) 9874 509430
stupf@augustana.de
mi@mission-einewelt.deinterkulturelle.theologie@augustana.de

 

Akademisches Schnupperwochenende 9. bis 11. Juli 2021

Auch in diesem Jahr lädt die Augustana-Hochschule am Theologiestudium interessierte junge Menschen zu einem Wochenende am Campus.

 

Die Teilnehmenden bekommen einen Einblick in akademische Abläufe, inhaltliche Kostproben und ein Gefühl für das Leben als Theologiestudent*in.

Nach Verkündung der 13. BayIfSMV (gültig ab 7.6.2021) sieht es so aus, als könnten wir uns auf dem Campus treffen. Sollte pandemiebedingt doch kein Wochenende in Präsenz am Campus möglich sein, wird online ein Ersatz angeboten.

 

Flyer

Hier findet sich der Flyer mit allen wichtigen Informationen und dem Anmeldeformular.

 

Info & Anmeldung

Weitere Informationen und Anmeldung bis 28.6.2021 an: 

Augustana-Hochschule
c/o Pfr. Dr. Janning Hoenen
Waldstr. 11
91564 Neuendettelsau
studierendenpfarramt@augustana.de
Fax: 09874-509555

Zwischen Offenbarung und Weisheit: Dietrich Bonhoeffers Nach Zehn Jahren gestern und heute

Herzliche Einladung zum Öffentlichen Abendvortrag an der Augustana-Hochschule mit Prof. Dr. Fulvio Ferrario (Facoltà Valdese, Rom/Italien) am Mittwoch, 9. Juni 2021, ab 20.00 Uhr.

Zum Jahreswechsel 1942/43 schrieb Dietrich Bonhoeffer unter dem Titel Nach Zehn Jahren einen persönlichen Rechenschaftsbericht, in dem er seinen eigenen Widerstand gegen das Regime und den anderer zugleich selbstkritisch und vorausschauend beschreibt und reflektiert. Zwischen den Dachsparren des Elternhauses versteckt überdauerte das Schriftstück Hausdurchsuchungen, die Wirren des Kriegs und Bombennächte. Heute gilt es als besonderes Dokument christlich-politischer Ethik.

Fulvio Ferrario gilt als einer der renommiertesten systematischen Theologen protestantischer Konfession Italiens, mit einem besonderen Schwerpunkt auf christlicher Ethik. Als Lehrstuhlinhaber des Fachs an der Theologischen Hochschule der Waldenser in Rom ist er der Augustana-Hochschule seit langem persönlich eng verbunden. Sein Vortrag findet statt im Rahmen der langjährigen Erasmus-Partnerschaft zwischen beiden Hochschulen.

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache und per Zoom statt. Wer teilnehmen möchte, möge die eigene Emailadresse bis Dienstag, 8. Juni 2021, mitteilen an markus.muelke@augustana.de.


„Civilcourage aber kann nur aus der freien Verantwortlichkeit des freien Mannes erwachsen. Die Deutschen fangen erst heute an zu entdecken, was freie Verantwortung heißt. Sie beruht auf einem Gott, der das freie Glaubenswagnis verantwortlicher Tat fordert und der dem, der darüber zum Sünder wird, Vergebung und Trost zuspricht.“

Philomena Mwaura ist Vicedom-Gastdozentin

Prof. Dr. Philomena Mwaura hat in diesem Sommersemester 2021 die 3. Vicedom-Gastdozentur inne, die regelmäßig gemeinsam von Augustana-Hochschule und Mission EineWelt verliehen wird. Prof. Mwaura ist Professorin im Department für Religionswissenschaft und Philosophie an der staatlichen Kenyatta Universität in Nairobi, Kenia.

Als römisch-katholische Theologin, Missions- und Religionswissenschaftlerin ist sie eine ausgewiesene internationale Expertin für das afrikanische Christentum, neue religiöse Bewegungen in Afrika, insbesondere für pfingstlich-charismatische Kirchen. In ihrem Forschungsprojekt, an dem sie zurzeit bei uns arbeitet, geht es um die Geschichte des Pentekostalismus in Kenia.

Prof. Mwaura ist Beraterin der kenianischen Regierung in der Entwicklung von Lehrplänen im Fach Religion, war jahrelang Vorsitzende der International Association of Mission Studies und ist u.a. Mitglied in der Ecumenical Association of Third World Theologians (EATWOT).

Sie hat zahlreiche Bücher und Artikel veröffentlicht, u.a. Patterns of Urban Christianity and in East Africa (2016), HIV/AIDS, Women and Religion in Africa: Ethical and Theological Responses (2008), Challenges and Prospects for the Church in Africa in the 21st Century (2005),Theology in the Context of Globalization: Africas Women’s Response (2005).

Wir freuen uns über den Austausch mit ihr in ihrer Lehrveranstaltung „Movement by the Spirit: Pentecostalism in Kenya“.

Am 22. Juni 2021 hält sie ihre öffentliche Vorlesung zum Thema: ‘Take up your Pallet and Walk!! ‘: Pentecostal Christianity in Kenya and Social Transformation.

Foto: Virtual Studio Nairobi

Herzliche Einladung zum Interkulturellen Hochschulgottesdienst

am 1. Sonntag nach Trinitatis (6. Juni 2021) im Rahmen der Predigtreihe "Mut".

Tanzen ist Beten mit den Füßen, heißt es in Afrika. Musik ist ein Geschenk Gottes, heißt es bei Martin Luther. Wir loben Gott in der Begegnung zwischen Trommel und Orgel, Lied und Tanz, und in verschiedenen Sprachen – in ökumenischer Verbundenheit mit der Weltchristenheit.

Erfüllt vom Wunder der Vielfalt an Pfingsten bitten wir um Gottes Gegenwart im „Inter-Tanz-Trommel-Gottesdienst“. Alles hat seine Zeit unter dem Himmel (Prediger 3,4): Weinen und lachen, klagen und tanzen.

Unser ökumenisches Gottesdienst-Team freut sich auf Sie: Familien Elizabeth Silayo und Dorcas Parsalaw, Pfr. Klaus Dotzer (Mission EineWelt), Samuel Odai Mensah und Elliot Mohlamme (München), Franka Plößner, Hannah Lichtinger, Prof. Mwaura und Prof. Walz (Augustana).

Die Predigt im Dialog halten Prof. Dr. Philomena Mwaura und Prof. Dr. Heike Walz.

Den Link für das Video auf Youtube finden Sie ab Sonntagmorgen hier

 


Invitation to the Augustana Seminary Intercultural Service

on the 1st Sunday after Trinity (6 June 2021) and as part of the Sermon Series on "Courage":

"Dancing is praying with your feet", as they say in Africa. "Music is a gift from God", Martin Luther says. We praise God in the encounter between drums and organ, song and dance, and in different languages - in ecumenical community with World Christianity.

Inspired by the miracle of diversity at Pentecost, we seek God's presence in the "Inter-Dance-Drum-Worship". There is a time for everything under heaven: weeping and laughing, lamenting and dancing (Ecclesiastes 3:4).

Our ecumenical worship team is looking forward to seeing you: The families Elizabeth Silayo and Dorcas Parsalaw, Rev. Klaus Dotzer (Mission EineWelt), Samuel Odai Mensah and Elliot Mohlamme (Munich), Franka Plößner, Hannah Lichtinger, Prof. Mwaura and Prof. Walz (Augustana).

The dialogue-sermon will be given by Prof. Dr. Philomena Mwaura and Prof. Dr. Heike Walz.

The link for the video on Youtube can be found here on Sunday morning.

Hochschulgottesdienst am 30. Mai

Herzliche Einladung zum Hochschulgottesdienst am Sonntag Trinitatis im Rahmen der Predigtreihe "Mut". Predigerin ist Prof. Dr. Sonja Keller.

Der Gottesdienst wird per YouTube übertragen. 

Den Link finden Sie ab Sonntagmorgen hier.

Videowettbewerb „Mein Lieblingsfest - Religiöse Feste rund um die Natur“

Um der anhaltenden Pandemie entgegenzustehen, bedarf es, dass wir unser tägliches Leben stark einschränken und reduzieren. Religiöse Feste sind davon ebenfalls betroffen.

Artenrückgang, Klimawandel – wir leben in einer Welt dramatischen Wandels. Die Liste der Ursachen für die ökologische Krise unseres Planeten ist lang. Um etwas zu verändern, ist es an der Zeit, dass wir unsere Lebensweise überdenken und nachhaltiger handeln.

Religionen erheben den Anspruch der Bewahrung der Schöpfung. Viele religiöse Feste weisen auch einen Naturbezug auf oder sind sogar in dieser verortet. Um die Verbindung zwischen Religion(en) und Natur(schutz) wieder mehr ins Bewusstsein der Menschen zu rücken, schreibt das Abrahamische Forum einen Videowettbewerb zum Thema aus. Der Wettbewerb ruft Interessierte dazu auf, sich mit dem Thema Religion und Naturschutz auseinanderzusetzen und ihre Perspektive filmisch zu erzählen.

Gesucht werden Kurzvideos von 3-5 Minuten zum Thema „Mein Lieblingsfest - religiöse Feste rund um die Natur“.

Der Einsendeschluss ist der 31.08.2021 mit Preisen von bis zu 500€!

Mehr Informationen zur Ausschreibung finden Sie auf der Homepage des Abrahamischen Forums e. V. 

 

Sehr geehrte, liebe Kommiliton*innen

Als Mitglied im Arbeitskreis „Religionen für biologische Vielfalt“ des interreligiösen Abrahamischen Forums e.V., in dem Religionsgemeinschaften mit Naturschutzakteur*innen kooperieren, möchte ich Ihnen diese Ausschreibung weiterleiten. .

Mit herzlichen Grüßen, Prof. Dr. Heike Walz

Trauer um Pfr. i.R. Martin A. Bartholomäus

Die Augustana-Hochschule trauert um ihren früheren Mitarbeiter Pfr. i.R. Martin A. Bartholomäus.

Aus gesundheitlichen Gründen in den vorzeitigen Ruhestand versetzt kam Pfarrer Bartholomäus im Mai 1979 an die Augustana-Hochschule und arbeitete bis zu seinem 65. Geburtstag im Jahre 2002 in unserer Bibliothek mit.

Menschen mit Literatur zu versorgen, ist oft auch eine seelsorgerliche Tätigkeit. Mit den Texten, die man ausleiht, tut man den Leser*innen etwas Gutes. Vor diesem Hintergrund fiel es Pfarrer Bartholomäus leicht, sein Pfarrersein mit seiner neuen Aufgabe in Einklang zu bringen. Schon bald fand er in seiner neuen Tätigkeit Erfüllung.

Besonders gerne widmete er sich dem „detektivischen“ Teil bibliothekarischen Tuns. Knifflige bibliographische Rätsel lösen, in mühevoller Kleinarbeit Einträge für Personalbibliographien zusammentragen, das war seine große Leidenschaft.

Zu diesen akribischen Tüfteleien gehörte auch die Transliteration handschriftlicher Texte in Maschinenschrift. Eine ganze Reihe seiner Vorlesungsmitschriften aus der Zeit seines Studiums in Erlangen hat er mit seiner Schreibmaschine für andere lesbar gemacht: Vorlesungen von Kurt Frör, Paul Althaus u.a. Und auch in die Edition der Werkausgabe Wilhelm Löhes hat er sich als Transliterator eingebracht.

Um Menschen auf bestimmte Bücher aufmerksam zu machen, hat er schließlich immer wieder kurze Rezensionen verfasst, die meistens im Korrespondenzblatt des PfarrerInnenvereins erschienen sind. Nicht wenige dürften auf seine Anregung hin ein Buch in die Hand genommen haben.

Geprägt durch sein Pfarrersein und seine gesundheitlichen Einschränkungen hat Pfarrer Bartholomäus auf ganz eigene Weise gelebt, was die wichtigste bibliothekarische Aufgabe ist: Texte Menschen zugänglich machen.

All das und vieles mehr bleibt unvergessen.

 

Im Namen der Augustana-Hochschule
Professorin  Dr. Gury Schneider-Ludorff, Rektorin
Dipl.-Bibl. Armin Stephan, Bibliotheksleiter

Augustana-Tag erneut verschoben, Sommerfest digital geplant

Der für das Wochenende vom 25. bis 27. Juni 2021 geplante Augustana-Tag muss noch einmal verschoben werden.

Wie der Senat der Hochschule in seiner Sitzung am 7. Mai beschlossen hat, findet das Festwochenende mit akademischem Vortrag, Alumni/Alumnae-Treffen und feierlichem Gottesdienst zur Einführung der Rektorin und der neuen Professor*innen sowie der Verabschiedung von Prof. Dr. Renate Jost nun am 2. Adventswochenende (3. bis 5. Dezember 2021) statt.

Das für den 26. Juni geplante Sommerfest der Hochschule wird zur Zeit intensiv vorbereitet. Es findet aufgrund der Pandemielage digital statt.

Das Neue Testament – jüdisch erklärt: Einladung zur Subskription

Im Oktober 2021 erscheint bei der Deutschen Bibelgesellschaft „Das Neue Testament – jüdisch erklärt“. Dabei handelt es sich um die deutsche Ausgabe des „Jewish Annotated New Testament“, einem bahnbrechenden Werk, in dem über 70 renommierte Gelehrte die Schriften des Neuen Testaments aus ihrer Perspektive als jüdische Wissenschaftler*innen auslegen.

Die neutestamentlichen Schriften werden in dem Werk versweise erläutert. Weitere Informationen enthalten die Einleitungen zu den einzelnen Schriften sowie kompakte Infoboxen. In über 50 Essays stellen die Forscher*innen die im Neuen Testament enthaltenen Vorstellungen in den Kontext des antiken Judentums. Sie fragen dabei sowohl, wie sie aus diesem Zusammenhang heraus zu verstehen sind, als auch, wie sie das Verhältnis von Christen und Juden bis heute beeinflussen. Damit leisten sie einen herausragenden Beitrag zu einem neuen Verständnis der Ursprünge des Christentums und seiner bleibenden Beziehung zum Judentum.

Gefördert wurde die Übersetzung von zahlreichen evangelischen Landeskirchen, der EKD, dem BCJ.Bayern und der Stiftung Stuttgarter Lehrhaus sowie dem Institut für christlich-jüdische Studien und Beziehungen an der Augustana-Hochschule.

Bis zum 30. Juni kann das rund 1.000-seitige Buch bei der Deutschen Bibelgesellschaft zum ermäßigten Subskriptionspreis von 39,80 Euro bestellt werden. Danach kostet es 53 Euro. Zum Bestellformular geht es hier.

Tanzend die Natur berühren in Corona-Zeiten: „Öko-Dance-Workshop“ Mexiko-City/Neuendettelsau am Lehrstuhl für Interkulturelle Theologie

Prof. Dr. Ángel Méndez Montoya, Tänzer, Choreograph und römisch-katholischer Theologe am Institut für Religionswissenschaft der Iberoamerikanischen Universität Mexiko-City, ist an der Augustana kein Unbekannter. Er kooperiert mit Prof. Dr. Heike Walz in ihrem Forschungsschwerpunkt „Tanz und Religion(en) interkulturell und interreligiös“. Im Rahmen des International Course Exchange Program der Augustana-Hochschule nahmen Theologiestudierende, Doktorierende und Post-Docs in dem hybriden Öko-Dance-Workshop vom 19. bis 22. März 2021 teil. Sie choreographierten „Micro-Tänze“ im Wald, auf der Wiese oder am Bachufer und nahmen sie auf Video auf. Dieses Experiment ist ein Mosaikstein im ökologischen Profil der EMAS-zertifizierten Augustana-Hochschule, inspiriert durch den interkulturellen Dialog mit öko-feministischer Body-Theologie in Lateinamerika.

In Zeiten der pandemischen globalen Krise birgt das Berühren, das Berührtwerden und der Körperkontakt mit anderen Menschen die Gefahr der Ansteckung. Soziale Distanzierung ist geboten. Stattdessen ist es möglich, mit Elementen der Natur in Berührung zu kommen, von der Natur bewegt werden und mit ihr zu tanzen. In hiesigen Breitengraden mag dies ungewöhnlich anmuten, in Lateinamerika hat es einen existentiellen Hintergrund. Angesichts von massiven Umweltverschmutzungen durch Monokulturen, Pestiziden und der Abholzung von Urwäldern spielt gelebte Ökologische Theologie eine wichtige Rolle. Das Leben des eigenen Körpers hängt vom Überleben des Planeten ab. Es braucht transnationale Gemeinschaften der Solidarität, die sich für das Überleben von Menschen und der Mutter Erde einsetzen. Theolog*innen drücken dies im Konzept des sogenannten acuerpamiento aus, das abgeleitet ist vom Spanischen acuerpar, d.h. jemanden zu unterstützen, mit Vernunft, Geist und Körper.

Im digitalen Workshop leitete Prof. Montoya zehn Teilnehmerinnen aus Neuendettelsau, Eichstätt und Berlin an, dies selber zu erleben. Sie entwickelten Bewegungssequenzen, sogenannte Mikro-Tänze im Körperkontakt mit der Natur und nahmen sie auf Video auf. Stud. theol. Franka Plößner, Famula am Lehrstuhl von Prof. Walz, produzierte aus den Kurzvideos ein Gesamt-Video, unterlegt mit Musik, die sie gemeinsam mit stud. theol. Hannah Lichtinger live einspielte. Der interkulturell-theologische Austausch mit Mexiko über Tanz und Kunst wird weitergehen. Das Video können Sie hier anklicken.

Foto: Heike Walz

Hochschulkantor Schmidt im Landesausschuss für das neue Evangelische Gesangbuch

Hochschulkantor KMD Andreas Schmidt wurde vom Landeskirchenrat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern in den Landesausschuss zur Vorbereitung des neuen Evangelischen Gesangbuchs berufen.

Der Landesausschuss verantwortet den Regionalteil des Gesangbuchs, der die Singetradition der bayerischen Landeskirche in besonderer Weise berücksichtigt und in die Zukunft fortschreibt.

Nach den derzeitigen Plänen soll das neue Gesangbuch gegen Ende des Jahrzehnts erscheinen.

Erfolgreiche Umweltbetriebsprüfung der Augustana-Hochschule

Im April 2021 hat sich die Hochschule erneut einer Prüfung ihres Umweltmanagements durch einen externen Umweltgutachter unterzogen. Die Umweltbetriebsprüfung vor Ort erfolgte in einer Betriebsbegehung, Interviews mit ausgewählten Personen der Hochschule und Einsichtnahme in Unterlagen.

Es wurde bestätigt, dass alle Anforderungen des anspruchsvollen Umweltmanagementsystems EMAS (Eco Management and Audit Scheme) nach der Verordnung (EG) Nr. 121/2009 zuletzt geändert durch Verordnung (EU) 2018(2026 (EMAS) erfüllt sind und die Begutachtung und Validierung in voller Übereinstimmung mit den EMAS-Anforderungen durchgeführt wurden.

Es liegen keine Belege über die Nichteinhaltung der geltenden Umweltvorschriften vor. Die vorgelegte, aktualisierte Umwelterklärung der Augustana-Hochschule enthält für den angegebenen Bereich umweltrelevante Daten und Angaben. Diese werden als verlässlich, glaubhaft und wahrheitsgetreu bewertet.
Der Blick in die Umwelterklärung 2020 der Hochschule zeigt, dass erneut wichtige Umweltziele erreicht bzw. umgesetzt werden konnten. So ist es beispielsweise über das Umweltprogramm 2018 – 2023 wieder gelungen, den Energieverbrauch in den Bereichen Wärmeenergie und Strom zu senken. Erfreulich ist auch, dass mittlerweile die Hälfte aller Reinigungsmittel, die wir verwenden, in Bio-Qualität sind. Weitere Umweltziele und deren aktuelle Umsetzung in den jeweiligen Vergleichszeiträumen sind nachzulesen in der Umwelterklärung der Augustana-Hochschule, die auf https://augustana.de/hochschule/umweltarbeit-/-fairtrade-university.html#c3287 hinterlegt ist.
Wir freuen uns über jeden Vorschlag, der zu einer weiteren Verbesserung der Umweltleistung der Augustana beitragen kann. Alle Vorschläge werden vom Umweltteam aufgegriffen und für eine Weiterentwicklung unserer Umweltziele geprüft. Deshalb sind wir gespannt auf Ihre Rückmeldungen über Ihre Eindrücke zu dem an der Hochschule gelebten Umweltmanagement und vor allem auf Ihre Vorschläge.

Für das Umweltteam der Augustana-Hochschule
Elisabeth Helmreich
Umweltmanagementbeauftragte

Mehr als Steine … Synagogen-Gedenkband Bayern

Rechtzeitig zum Festjahr 2021 „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ ist nach 19 Jahren das Projekt Synagogen-Gedenkband Bayern zum Abschluss gekommen.

Beteiligt sind von der Augustana-Hochschule Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff (Lehrstuhl für Kirchen-, Dogmen- und Theologiegeschichte) sowie Dr. Axel Töllner und Barbara Groß (Institut für Christlich-Jüdische Studien und Beziehungen), von der Universität Regensburg Prof. Dr. Hans-Christoph Dittscheid (Kunstgeschichte) und Prof. Dr. Wolfgang Kraus (Lehrbeauftragter am Institut für Evangelische Theologie).

Vier Bände stellen die Geschichte von über 200 ehemaligen jüdischen Gemeinden in Bayern vor, die um 1930 in ihren Synagogen Gottesdienste feierten. Allein 115 Gemeinden befanden sich in unterfränkischen Städten und Dörfern. Der letzte Band behandelt auf 1780 Seiten 65 Orte mit Filialorten in den östlichen Landkreisen Unterfrankens. Die Präsentation findet am 25. April 2021 in Würzburg statt.

Die Synagogen-Gedenkbände sehen die verschiedenen Aspekte jüdischen Lebens und Leidens als Teil einer gemeinsamen bayerischen Geschichte an. Daneben verstehen sie sich als Medium der Mahnung und als Aufruf zur Versöhnung.

Gefördert wurde das Projekt hauptsächlich von der Evang.-Luth. Kirche in Bayern und dem Freistaat Bayern, dazu von vielen Stiftungen, darunter die Regensburger Universitätsstiftung Lucia und Dr. Otfried Eberz.

An der Präsentation nehmen teil: Der Präsident des Zentralrats der Juden Dr. Josef Schuster, der Landesbischof der Evang.-Luth. Kirche in Bayern Dr. Heinrich Bedford-Strohm, der Erzbischof von München und Freising Reinhard Kardinal Marx, der Vizepräsident des Bayerischen Landtags Karl Freller und der Antisemitismus-Beauftragte Dr. Ludwig Spaenle. Die Präsentation wird aufgezeichnet und ist anschließend über einen Link auf der Homepage des Projektes und auf der Homepage von BCJ.Bayern aufzurufen.

Cover

 

Berichte über das Projekt und die Präsentation des Gedenkbandes: 

Bayern: Synagogen-Gedenkband über jüdisches Leben vorgestellt - Startseite - idowa

Religion - Würzburg - Synagogen-Gedenkband über jüdisches Leben vorgestellt - Bayern - SZ.de (sueddeutsche.de)

Synagogen-Gedenkband über Unterfranken vollendet | BR24

Synagogen in Unterfranken: Gedenkband erschienen | Sonntagsblatt - 360 Grad evangelisch

„Mehr als Steine …“: Jüdisches Leben in Bayern wurde für Synagogen-Gedenkband umfassend erforscht (idw-online.de)

Juden in Unterfranken: Neue Bücher vervollständigen Gedenkband (mainpost.de)

Bayern: Synagogen-Gedenkband über jüdisches Leben vorgestellt - Region - Neue Presse Coburg (np-coburg.de)

Synagogen-Gedenkband über jüdisches Leben vorgestellt - Religion (pnp.de)

Religion: Synagogen-Gedenkband über jüdisches Leben vorgestellt | ZEIT ONLINE

Jüdisches Leben in Bayern - ELKB (bayern-evangelisch.de)

 

Ausschreibung des Elisabeth-Moltmann-Wendel-Stipendiums 2021/22

Die Augustana-Hochschule Neuendettelsau gemeinsam mit der Elisabeth Krauß'schen Stipendienstiftung Nürnberg schreibt das Elisabeth-Moltmann-Wendel-Stipendium für das Jahr 2021/22 aus. Zweck des Stipendiums ist es, über das Andenken an Dr. Elisabeth Moltmann-Wendel hinaus den theologischen Nachwuchs zu fördern, der sich in besonderer Weise mit Themen feministischer Theologie auseinandersetzt.

Gefördert werden kann, wer im Semester der Ausschreibung an der Augustana-Hochschule als Student*in oder Promovend*in immatrikuliert ist oder sich habilitiert.

Auswahlkriterien sind die besondere Auseinandersetzung mit Themen feministischer Theologie sowie bisher erbrachte besondere Erfolge und/oder Auszeichnungen zu Themen feministischer Theologie.

Die Höhe des Stipendiums beträgt 2.000 Euro pro Förderzeitraum. Der Förderzeitraum beträgt ein Jahr.

Die Bewerbung ist bis 2. Juni 2021 mit den geforderten Unterlagen (Bewerbungsformular, Motivationsschreiben mit Nachweis über die besondere Auseinandersetzung mit Themen feministischer Theologie, tabellarischer Lebenslauf und Immatrikulationsbescheinigung) bei der Vorsitzenden der Auswahlkommission für die Vergabe des Elisabeth-Moltmann-Wendel-Stipendiums (Augustana-Hochschule, Waldstraße 11, 91564 Neuendettelsau) einzureichen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt.

Semesterbeginn am Augustana-Salon-Campus

In einem per Zoom übertragenen Gottesdienst mit Grußworten ist das Sommersemester 2021 an der Augustana-Hochschule eröffnet worden.

Die Rektorin, Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, begrüßte die 163 immatrikulierten Studierenden sowie alle Dozierenden und Mitarbeitenden und stellte das an den Berliner Salons orientierte Bildungskonzept Schleiermachers als reizvolles Modell für das gemeinschaftliche Lernen an der Augustana zur Diskussion. Auch in Zeiten der virtuellen Lehre bestünden an dieser Hochschule Räume der Begegnung, die als vibrierende Kraftfelder eine richtige Bildung erst möglich machten. Es käme darauf an, aus der Einsamkeit des Studierzimmers herauszukommen und an Orten der Geselligkeit – mit Taktgefühl und der richtigen Mischung aus Engagement und Distanz – die freie Entfaltung der Persönlichkeit zu üben.

Insbesondere begrüßte Schneider-Ludorff die Vertreterin der Professur für Feministische Theologie und Gender Studies während der Vakanz, PD Dr. Friederike Oertelt, den Vertreter des Lehrstuhls für Systematische Theologie während des Forschungssemesters von Prof. Dr. Markus Buntfuß, PD Dr. Peter Schüz sowie die Inhaberin der Vicedom-Dozentur im Sommersemester, Prof. Dr. Philomena Mwaura aus Nairobi, Kenia. Ausführlich stellte sie den neuen Assistenten im Fach Neues Testament, Pfr. Daniel Hoffmann vor. Mit Dank verabschiedete sie die bisherige Assistentin im Fach Interkulturelle Theologie, Pfarrerin Stefanie Kleierl.

Die Verwaltungsleiterin, Elisabeth Helmreich, verlieh ihrer Freude darüber Ausdruck, dass man sich trotz aller Einschränkungen am Campus begegnen könne. Bei allen organisatorischen Herausforderungen bleibe doch z.B. die Qualität der Mensa gleich und das alltäglich frisch zubereitete Essen erlange in diesen Zeiten eine besondere Bedeutung. Helmreich dankte allen Mitarbeitenden und Studierenden für die fortwährende Mitarbeit im Umweltausschuss, v.a. zur Rezertifizierung nach EMAS, und in der FairTrade-Arbeit.

Der Senior der Hochschule, stud. theol. Marius Thomas, wurde in seiner traditionellen Rede unterstützt von stud. theol. Janne Pollack und stud. theol. Daniel Fischer, die sich als Dreierteam die Leitung des AStA teilen werden. Sie äußerten die große Hoffnung, im Laufe des Semesters viele Begegnungen zu zweit (oder wenn erlaubt: zu dritt oder mehr) erleben zu dürfen. „Wo zwei oder drei…“ ist deshalb das vielfältig deutbare Semestermotto für den Sommer 2021, das vor allem auch die Gegenwart Gottes bei alledem zusage.

Der Anfang des Gottesdienstes nahm Bezug auf die österliche Zeit. Nach einem Vorspiel am Klavier durch KMD Andreas Schmidt und der Lesung des Osterevangeliums nach Markus entzündete der Gemeindereferent, stud. theol. Jannis Wachs, die von ihm wunderbar gestaltete Osterkerze, die nun für die nächsten Monate ihren Platz in der Hochschulkapelle einnehmen wird. Studierendenpfarrer Dr. Janning Hoenen zog einen Bogen von der überfordernden Erfahrung der Frauen am Grab bis hin zu den gemischten Gefühlen beim Beginn des dritten Coronasemesters. Die Gewissheit, dass aus Angst und Zittern am Grab schließlich doch froher Gesang und eine weltumspannende Gemeinde geworden ist, solle auch in diesen schwierigen Zeiten Mut und Hoffnung schenken.

Herzlichen Dank an stud. theol. John Pohler und stud. theol. Jannis Fischer für die technische Leitung der Zoom-Übertragung!

Die Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2021 werden bis auf Weiteres digital stattfinden. Semesterschluss ist am 15. Juli.

 
 
 
 


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