In ihrem Vortrag spannte PD Dr. Grüter einen breiten Bogen von ihre Stimme erhebenden jüdischen Sängerinnen über phänomenologische Überlegungen zu Stimmklang und Körperlichkeit und die Rolle der stimmlichen Performance für die Aushandlung von Genderbeziehungen (am Beispiel feministischer Musliminnen) bis hin zur pfingstlichen Zungenrede als Akt von Widerstand.
Grüter bewies wie schon in früheren Vorträgen die für ihr Forschen und Lehren charakteristische Verbindung der Fächer Interkulturelle Theologie, Feministische Theologie und Musikwissenschaft, die auch in zahlreichen Tonbeispielen deutlich wurde.
Dr. Grüter wird als Privatdozentin am Lehrstuhl für Interkulturelle Theologie, Missions- und Religionswissenschaft tätig sein.


