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Aktuelles von der AHS

Ich bin gut. Ich bin ganz. Ich bin schön. An der Augustana-Hochschule wurde das Elisabeth-Moltmann-Wendel-Stipendium eingesetzt.

Im gut besetzten Großen Hörsaal der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau ist am Montag, den 9. Mai, im Beisein von Prof. Jürgen Moltmann und seiner drei Töchter das Elisabeth-Moltmann-Wendel-Stipendium eingesetzt und die diesjährige Stipendiatin vorgestellt worden.

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm berichtete in seinem Grußwort eindrücklich von zahlreichen persönlichen Begegnungen mit der 2016 verstorbenen feministischen Theologin Elisabeth Moltmann-Wendel und betonte die Bedeutung der Feministischen Theologie für Kirche und Theologie insgesamt. Mit dem befreienden Dreisatz „Ich bin gut. Ich bin ganz. Ich bin schön“, den Moltmann-Wendel prägte, habe diese vielen Menschen aus der bedrückenden Enge einer protestantischen Sündentheologie geholfen.

Elisabeth Moltmann-Wendel gilt als eine der prägenden Gestalten der ersten Generation feministischer Theologinnen in Deutschland mit zahlreichen Publikationen wie „Ein eigener Mensch werden. Frauen um Jesus“ (1980) oder „Mein Körper bin ich. Neue Wege zur Leiblichkeit“ (1994). Ihr Mann, Jürgen Moltmann, ist der international bekannteste deutsche Theologe der Gegenwart und Verfasser entscheidender Bücher wie „Theologie der Hoffnung“ (1964) und „Der gekreuzigte Gott“ (1972).

Höhepunkt des Festabends an der Augustana war der von Jürgen Moltmann verfasste Vortrag „Elisabeths Feministische Theologie“, in dem er den theologischen Weg seiner Frau schilderte und mit vielen persönlichen Erinnerungen lebendig werden ließ. Referiert wurde der Text von PD Dr. Brigitte Enzner-Probst, einer engen Freundin von Moltmann-Wendel und langjähriger Theologischer Referentin im Frauenreferat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

Die Rektorin, Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff und die neue Professorin für Feministische Theologie und Gender Studies, Prof. Dr. Uta Schmidt, dankten Moltmann für die Stiftung des neuen Stipendiums, das mit €2000 pro Jahr dotiert ist. Die Augustana-Hochschule mit der einzigen unbefristeten feministisch-theologischen Professur in Deutschland sei der beste Ort für diese einzigartige Förderung junger Theolog*innen.

Das neue Stipendium wird von der Elisabeth Krauß’schen Stipendienstiftung Nürnberg rechtlich verwaltet. Deren Vorsitzender, Dr. Janning Hoenen gab schließlich auch den Namen der diesjährigen Stipendiatin bekannt: Nach den Studentinnen Isabella Lehwald (2020) und Debora Mauch (2021) wurde diesmal Marie-Christine Langer ausgewählt.

Der von der studentischen Männerschola unter Leitung von KMD Andreas Schmidt musikalisch umrahmte Abend mündete in einen fröhlichen Empfang vor dem Pechmann-Haus der Hochschule.

 

Fotos: John B. Pohler

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Prof. Jürgen Moltmann, Rektorin Prof. Gury Schneider-Ludorff

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Prof. Jürgen Moltmann, Rektorin Prof. Gury Schneider-Ludorff

PD Dr. Brigitte Enzner-Probst

PD Dr. Brigitte Enzner-Probst

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

Prof. Dr. Uta Schmidt

Prof. Dr. Uta Schmidt

Prof. Jürgen Moltmann

Prof. Jürgen Moltmann


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