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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Diskussion in einem Seminar

Forschung & Lehre

Gästebuch zum digitalen Abschieds-Symposium

Grußwort von Frau Rektorin Professorin Dr. Gury Schneider-Ludorff

Rektorin Professorin Dr. Gury Schneider-Ludorff, Augustana-Hochschule –
Neuendettelsau, 12. Februar 2021

Liebe Renate,

ein Abschied auf Raten.
In Coronazeiten.
Das hättest Du sicher nicht erwartet.
Den Abschied von der Augustana hattest Du Dir sicherlich anders vorgestellt.

Aber Du bist flexibel – und wir sind es auch.
Und so machen wir das Beste draus!
Wir feiern Dich in mehreren Etappen,
ehren Dich und sagen Dir Dank.

Und vielleicht ist so ein Abschied auf Raten auch ganz gut.
So, wie sich mit einem Schiff, statt mit einem Flugzeug fortzubewegen.
Dann kommt die Seele besser mit.
Wird gesagt.

Seit 1997 bist Du an der Augustana.
Solange hast Du die Hochschule und viele Generationen von Studierenden geprägt.
Hier an der Augustana.
Aber darüber hinaus und auch schon lange vorher.

Mitte der 1980-Jahre hatte ich mein Theologiestudium in Frankfurt begonnen. Und eine meiner ersten Dozentinnen warst Du. Damals noch als Assistentin.

Was wir in den ersten Studienjahren mitbekommen, verstehen und was uns dort wichtig wird, begleitet uns auch weiterhin, wird transformiert, entwickelt sich weiter: Die Fragen, die Ansätze, die theologischen Dispute.
Und die Antworten, die dann wieder zu neuen Fragen führen.

Es ist eine lange Zeit. Viel hat sich verändert. Die Impulse aus den 80er Jahren, die Fragestellungen haben sich verändert. Es ist selbstverständlicher geworden, dass Frauen Professorinnen sind. Die Perspektiven haben sich erweitert auf Genderfragen, Queer, postkolonial.

Du hast diese Entwicklungen in die Hochschule hineingetragen, sie an der Augustana mitvollzogen und weitergeführt. Und so sind diese Fragen in den letzten Jahrzehnten und bis heute präsenter als an manch anderen Theologischen Fakultäten, die es sich bis heute nicht wirklich trauen, diese Diskurse auf breiter Ebene zu thematisieren.

Pfarrerinnen und so viele Nicht-Theologinnen in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern haben damals durchgesetzt, dass diese Stelle hier an der Augustana eingerichtet wurde. Und Du hast in unserer Landeskirche dieses Netz ausgebaut und den Resonanzraum genutzt, die Themen aus Feministischer Theologie und Genderforschung in die Fläche zu bringen – auf die Ebene der Gemeinden.

Morgen wird das Symposium zu Deinen Ehren stattfinden. Ich freue mich darauf. Es geht um die Zukunft der Feministischen Theologie und Genderforschung.

Wir sind hier an der Augustana im Kollegium, in der Dozierendenschaft angewiesen auf ein gutes, konstruktives Miteinander, auf ein kollegiales Miteinander: Im Blick auf das Mit- und Weiterdenken, was das Profil unserer Hochschule betriff. Aber auch, wie wir im Alltag, im Senat in den Gremien und Ausschüssen miteinander umgehen.

Liebe Renate: Herzlichen Dank. Für die vielen Jahre an dieser Hochschule, Dein Engagement als Professorin, als Prorektorin und Rektorin,
und als Kollegin.


Grußwort von Frau Josefine Stevens

Josefine Stevens –
26. Januar 2021

Liebe Renate, 

der Übergang vom Berufsleben in den sogenannten Ruhestand ist für die meisten Menschen ein kolossaler Einschnitt. 

Nach einer so erfolgreichen Vita ist für Dich die Emeritierung hoffentlich nicht schmerzlich, sondern sie hat doch eher etwas von dem Abschluss eines erfolgreichen universitären Lebens, aus dessen Zwängen Du Dich jetzt befreist und zur weiteren wissenschaftlichen Arbeit ganz nach Deinem Gusto übergehen wirst. Deine Forschungsschwerpunkte sind und bleiben spannend!

Ganz egoistisch hoffe ich, dass wir uns nun häufiger treffen können, sobald die Verhältnisse das wieder erlauben.

Alles Gute und Schöne für die nahe und ferne Zukunft, Du liebe Soror optima,

Deine Josefine


Grußwort von Frau Pfarrerin Silvia Jühne

Pfarrerin Silvia Jühne –
Nürnberg, 27. Januar 2021

Liebe Renate,

wie die Zeit vergeht!!! Da saßen wir vor einigen Jahren - war das wirklich Mitte der 90er? - noch in Marburg an der Fakultät zusammen und waren 100% frustriert, weil alle Bemühungen, Professorenstellen mit Theologinnen und insbesondere feministischen Theologinnen zu besetzen, fehl geschlagen waren. Doch dann ging es weiter und heute können wir die Professorinnen in Marburg und anderswo nicht mehr aus der Lehre wegdenken. Gott sei Dank!

Und dann wurde auch noch, als bundesweit einmaliges Projekt im protestantischen Bereich, der Lehrstuhl in Neuendettelsau eingerichtet. Auch ein Ergebnis langjähriger Kämpfe und Engagements vieler Frauen in Bayern. Und Du hast die Stelle dann bekommen! Es war und ist ein Glücksgriff, weil Du schon immer interdisziplinär aufgestellt warst und mit Deiner Kontakt- und Kommunikationsfreude ein echtes Geschenk für dieses Projekt warst und bist. Ich danke Dir auch persönlich für alle Deine Arbeit, Dein Engagement und deine Erfolge, die Du mit der Professur in Neuendettelsau feiern kannst. Danke, dass Du die Institutionalisierung feministischer Theologie und theol. Frauenforschung so wunderbar vorangetrieben hast. Und danke, dass Du immer wieder den langen Atem hattest.

Nun wünsche ich Dir alles Gute und den Segen der Lebendigen für Deinen Ruhestand, viel Zeit ohne Verpflichtung und dass du nun ausschließlich noch die Dinge machen kannst, die Dir Spaß und Freude bereiten!

Mit herzlichen Grüßen

Pfrin Silvia Jühne, Nürnberg


Grußwort von Frau Professorin Dr. Silvia Schroer

Professorin Dr. Silvia Schroer –
Bern, 28. Januar 2021

Danke, Renate, für Deine wichtige Arbeit – Bibelwissenschaft und Genderpolitik - in all den Jahren und so manche schöne Begegnung!

Prof. Dr. Silvia Schroer,  Bern


Grußwort von Frau Helga Engler-Heidle

Frau Helga Engler-Heidle –
Frankfurt a.M., 28. Januar 2021

Liebe Renate,

jetzt ist es also auch bei Dir soweit! Sicher hattest Du Dir Deinen Übergang in den Ruhestand ganz anders vorgestellt. Du hattest uns ja schon frühzeitig dazu eingeladen -- und ich hatte vor zu kommen.
Bestimmt werden wir dann mal nachfeiern können, wenn Corona endlich verschwindet!!!!
Vielen Dank für die Einladung. Das Programm für den 13. Februar ist vielversprechend. Ich versuche, mich ein zu wählen.
Ich wünsche Dir einen guten Übergang und dass Du Dir Zeit lässt, die neue Phase in Deinem Leben in Ruhe an zu gehen. Sicher fällt Dir dann das Eine oder Andere vor die Füße, woran Du bisher noch nicht gedacht hast. So ging es mir. Vielleicht hast Du aber auch schon viele Ideen und Pläne.
Gerade habe ich Dein ewig altes Büchlein über Noomi und Rut in meinem Bücherschrank gefunden. Vom EVA in Frankfurt findet heute dazu ein Workshop im Internet statt. Es hat Spaß gemacht, darin zu blättern. Und hinten ist ein Foto von Dir drin -- ich hatte vergessen, dass Du so dunkle Haare hattest.

Herzliche Grüße Helga Engler-Heidle


Grußwort von Frau Professorin Dr. Dr. h.c. Irmtraud Fischer

Professorin Dr. Dr. h.c. Irmtraud Fischer –
Graz, 29. Januar 2021

Liebe Renate,

für Deinen neuen Lebensabschnitt wünsche ich Dir alles Gute! Bleib streithaft für die Frauen und der feministischen Theologie erhalten.

In Achtung für Deine Arbeit

Sehr herzlich

Irmtraud


Grußwort von Frau Professorin Dr. Marie-Theres Wacker

Professorin Dr. Marie-Theres Wacker –
Münster, 1. Februar 2021

Liebe Renate,

du hast Großes geleistet für die Feministische Theologie und Genderforschung! Danke für Deine Beharrlichkeit, Zuversicht, Fröhlichkeit und Kompetenz - und für Deine ökumenische Weggefährtinnenschaft seit 35 Jahren.

Alles Liebe und Gute

Marie-Theres Wacker, Münster


Grußwort von Frau Kirchenrätin i.R. Sigrid Schneider-Grube

Kirchenrätin i.R. Sigrid Schneider-Grube –
4. Februar 2021

Liebe Renate Jost,

persönlich kennengelernt haben wir uns Anfang der 1990er Jahre als Du Dich für eine Studienleiterinnenstelle für das Frauenstudien- und -bildungszentrum der EKD in Gelnhausen - dem Anna-Paulsen-Haus - beworben hattest. Ich war zu dieser Zeit Mitglied des Kuratoriums dieses neuen Studienzentrums der EKD. In dieses Gremium war ich bis 2000 delegiert, und zwar von der Arbeitsgemeinschaft  der Frauenreferate auf EKD-Ebene, in meiner damaligen Funktion als Frauengleichstellungsbeauftragte der Evang. Luth. Kirche in Bayern (von 1989 - 2004).
Mit der Berufung von Herta Leistner als weitere Studienleiterin am Frauenstudien- und -bildungszentrum in Gelnhausen entbrannte damals ein heftiger bundesweiter Streit um die Institutionalisierung Feministischer Theologie und unterschiedlicher Lebensformen in Deutschland.
Wir vom Kuratorium mit der Kuratoriumssprecherin Hildegard Zumach haben gemeinsam mit den Studienleiterinnen gegenüber kirchlich-konservativen Gruppierungen  deutlich gemacht, dass die Behandlung von Feministische Theologien im Anna-Paulsen-Haus dringend notwendig sei.

Nachdem die Kämpfe um die Institutionalisierung der Feministischen Theologie erfolgreich durchgestanden waren und wir  bundesweit ein positives Echo erhielten, unterstützte ich ganz praktisch die Seminararbeit am Anna-Paulsen-Haus, insbesondere mit Themen zur Organisationsentwicklung und Frauenorganisationen.

Schön war es für mich, dass Du die federführend durch meine Kollegin im Frauenreferat der ELKB, Dr. Brigitte Enzner-Probst, Theologin, mit erkämpfte erste EKD-weite Stelle als Dozentin für Theologische Frauenforschung/ Feministische Theologien an der Augustana-Hochschule 1997 besetzen konntest. Nachdem wir beide uns gut kannten, war  es für mich selbstverständlich, Dich zu Beginn Deiner neuen Tätigkeit in Bayern, in die unterschiedlichsten Bereiche von Frauen einzuführen und nach München einzuladen. Erwähnt sei es auch noch, dass wir uns mit unserem Frauennetzwerk von der Frauengleichstellungsstelle in der ELKB ab 2000 mit dafür eingesetzt haben, dass die Dozentur in eine unbefristete Professur übergeführt wurde.

Dann möchte ich Dir noch danke sagen, dass Du Dich zusammen mit zwei anderen Frauen, der damaligen Dekanatsdelegierten Heide Weber und mit der Theologin Beate Hofmann für die Fortführung der Tagungen zur Feministischen Theologie an der Evangelischen Akademie Tutzing eingesetzt hast.

Es war für viele Studierende und für Frauen in der Frauenarbeit in Bayern ein Gewinn, dass Du Dich so intensiv für die Theologische Frauenforschung und Feministische Theologie in Bayern und darüber hinaus engagiert hast.

Mit vielen Grüßen 

Sigrid Schneider-Grube, Kirchenrätin i. R.

Frauengleichstellungsbeauftragte von 1989 - 2004 in der ELKB 


Grußwort von Herrn Professor Dr. Rainer Kessler

Professor Dr. Rainer Kessler –
Frankfurt a.M., 5. Februar 2021

Liebe Renate,

wenn man Deinen Namen googelt, kommt als zweiter Vorschlag: "renate jost das göttliche mädchen". Also, Du göttliches Mädchen, dass Du nun auch schon in den Ruhestand gehst, zeigt mir nur, wie alt ich inzwischen geworden bin. Im akademischen Bereich ist es unter den Lebenden nur Frank Crüsemann, mit dem ich länger in Kontakt bin als mit Dir. Willy Schottroff und der Frankfurter Fachbereich haben uns zusammengebracht. Du hast mir die Möglichkeit gegeben, in den beiden Bänden "Feministisch gelesen" frühe akademisch-literarische Versuche zu veröffentlichen. Zu Willy Schottroffs 60. Geburtstag im Jahr 1991 haben wir zusammen mit dem früh verstorbenen Christoph Raisig ein Symposium organisiert und im Jahr darauf einen Band publiziert. An Deiner Frankfurter Promotion durfte ich mitwirken, später dann auch an Deiner Neudendettelsauer Habilitation.

Inzwischen wohne ich auch in Frankfurt. Ich hoffe, es bleibt in Zukunft nicht bei spontanen Treffen in Sachsenhausen. Wenn die Pandemie, die Deine Verabschiedung zum digitalen Ereignis schrumpfen lässt, vorbei ist, wollen wir uns wieder leibhaftig bei wissenschaftlicher Arbeit und beim Feiern treffen.

Dazu wünsche ich Dir Gesundheit, Lebensfreude und Schaffenskraft.

Von Herzen,

Rainer


Grußwort von Frau Professorin Dr. Angela Standhartinger

Professorin Dr. Angela Standhartinger –
Marburg, 6. Februar 2021

Liebe Renate,

ich wünsche Dir für Deinen Start in den Ruhestand alles erdenklich Gutes, neue Aufgaben und Perspektiven und einen stolzen Rückblick auf all das von Dir Geleistete.

Herzliche Grüße Angela Standhartinger


Grußwort von Herrn Harald Baumann

Harald Baumann –
6. Februar 2021

Liebe Renate,

zu Deiner Emeritierung Gottes Segen für das Jetzt

und Deine Zukunft. 

Das wünscht Dir

Harald


Grußwort von Herrn Professor Dr. Wolfgang Sommer

Professor Dr. Wolfgang Sommer –
Neuendettelsau, 9. Februar 2021

Liebe Frau Jost,

zu dem digitalen Symposium anlässlich Ihres Abschieds aus der Augustana grüße ich Sie herzlich und wünsche Ihnen für die kommende Zeit alles erdenklich Gute und viel Freude an der Arbeit, die ja mit diesem „Event“ nicht weniger, sondern noch viel mehr wird, wie ich es aus meiner eigenen Perspektive sagen kann. Sie kamen 1997 zur Zeit meines zweiten Rektorates an die Augustana, und wir waren noch 7 Jahre gemeinsam im Kollegium bis zu meinem Abschied. Ich erinnere mich in dieser Zeit an viele gute Gespräche miteinander und vor allem an das öfters vorgekommene erlösende gemeinsame herzliche Lachen, das wir angesichts so mancher komischer Situationen an der Augustana etc. von uns gaben, oft die einzig sinnvolle Reaktion !!! In dieser schrecklichen Corona-Zeit möge uns das Lachen nicht vergehen, wir hoffen auf baldige Erleichterungen, aber die Feier am kommenden Samstag muss natürlich digital ablaufen, dafür wünsche ich für Sie und Ihre Arbeit viel erfreuliche Anerkennung. Für mich ist solch ein digitales Symposium nicht das Richtige, Sie werden das sicher verstehen.

Seien Sie herzlich gegrüßt
mit vielen guten Wünschen

Ihr Wolfgang Sommer


Grußwort von Frau Ute Knie

Ute Knie –
Frankfurt a.M., 9. Februar 2021

Weggemeinschaft Feministische Theologie

Liebe Renate,

wir haben eine fast vierzigjährige „Wege-Geschichte“ miteinander: Beginnend mit Deiner Salbung zur Ordination als Pfarrerin in St. Jakobsgemeinde, Begegnungen in der Frankfurter Pfarrerinnengruppe,

Frauenhearing in der EKHN, Zusammenarbeit im Frauen Studien- und Bildungszentrum der EKD und Burckhardthaus Gelnhausen, Feministische Theologie als kontextuelle Befreiungstheologie, Intersektionale Perspektiven- Vielfalt und Differenz,  Gender und Religion, gemeinsame Pfarrerinnentage, Feiern Deiner Geburtstage und Publikationen,

Mitgliedschaft im Verein zur Förderung Feministischer Theologie in Forschung und Lehre e.V.

Anbei ein FOTO der Exkursion unserer Pfarerrinnengruppe nach Köln. Du bist „inmitten“, im Altarraum unter der Himmelskönigin, leuchtend wie ein Christkind, herzlich offen und zugewandt. Jetzt heißt es innehalten, auf dem Weg in das unbekannte Land der Emerita.

Unser gemeinsamer Weg geht weiter, auch im Verein zur Förderung Feministischer Theologie in Forschung und Lehre e.V., www.verein-fem-theologie.de

Herzliche Grüße aus Frankfurt am Main,

Deine Ute Knie


Grußwort von Herrn Raphael Sartorius

Raphael Sartorius, Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl Interkulturelle Theologie, Missions- und Religionswissenschaft –
Neuendettelsau, 10. Februar 2021

Liebe Frau Jost,

für Ihre Emeritierung und die Zeit danach wünsche ich Ihnen von Herzen alles Gute! Es war mir eine große Freude, mit Ihnen zusammenarbeiten zu dürfen, etwa im Rahmen von mündlichen Prüfungen im Fach Feministische Theologie. Das war spannend, lehrreich und hat mir einen tiefen Einblick in Ihr Fach ermöglicht. Für Ihren weiteren Lebensweg die besten Wünsche und auf ein Wiedersehen!

Mit herzlichen Grüßen

Raphael Sartorius


Grußwort von Herrn KR PD Dr. Wolfgang Schürger

KR PD Dr. Wolfgang Schürger –
München, 10. Februar 2021

Liebe Renate,

einige Jahre vor Deiner Berufung an die Augustana habe ich Dich zum ersten Mal bei einer Veranstaltung während des Deutschen Evangelischen Kirchentages erlebt. Als jemand, der sich intensiv mit Fragen der Hermeneutik auseinandergesetzt hat, dachte ich mir: „Wow, was für eine tolle Bibelwissenschaftlerin, was für eine überzeugende Hermeneutin und was für eine klare Systematik!“ Die Berufung an die Augustana, kurz bevor ich dort mit meinem Habilitationsprojekt begann, hat mich dann sehr gefreut!

Du hast Feministische Theologie nie als Nischentheologie verstanden, sondern immer als einen systematischen Zugang zum christlichen Glauben, der sensibel ist für unterschiedliche Lebenssituationen und sozio-ökonomische und kulturelle Relationen reflektiert. So konnten wir dann gemeinsam Veranstaltungen zur „Theologie der Lebensformen“ oder zu „Ökofeministischer Theologie“ anbieten, die sehr gut besucht und nicht nur für die Studierenden ein Gewinn waren. Ich danke Dir für Deine große kollegiale Offenheit, für Deinen systematischen Blick für das große Ganze, für das unkomplizierte Miteinander in der Lehre und darüber hinaus!

Frei von den Verpflichtungen der Hochschule wirst du wissen, die Vielfalt des Lebens und der Schöpfung Gottes zu genießen, und bestimmt weiter Wege wissen, andere für die Liebe Gottes und seiner Geistkraft zu begeistern …

Ich wünsche Dir, dass die Segensfülle Gottes Dich auf Deinem Weg begleitet!

Wolfgang Schürger


Grußwort von Herrn Dr. Hermann Vorländer

Dr. Hermann Vorländer –
Neuendettelsau, 11. Februar 2021

Liebe Frau Jost,

anlässlich Ihrer Emeritierung und Ihres Abschieds von der Augustana-Hochschule grüße ich Sie herzlich. Gern denke ich an gute Begegnungen und interessante Gespräche hier in Neuendettelsau oder auch in Frankfurt zurück. Wir teilen ja das gemeinsame wissenschaftliches Fachgebiet Altes Testament. Meine Frau Dorothea freute sich, an Ihrem Seminar teilzunehmen und über das Thema „Frau im Islam“ zu referieren. Ich wünsche Ihnen gesunde und erfüllte Jahre des Ruhestands, in dem Sie gewiss auch weitere wissenschaftliche Entdeckungen machen werden. Vielleicht führt Sie Ihr Weg immer mal wieder nach Neuendettelsau. Seien Sie in meinem Haus herzlich willkommen! Jetzt freue ich mich auf das Symposium und im Juni auf die Begegnung mit Ihnen bei Ihrer Entpflichtung.

In herzlicher Verbundenheit grüßt Sie Ihr Hermann Vorländer


Grußwort von Herrn Professor Dr. Peter Bubmann

Professor Dr. Peter Bubmann –
Erlangen, 12. Februar 2021

Liebe Frau Kollegin Jost,

anlässlich Ihrer Verabschiedung aus dem aktiven Dienst darf ich Ihnen die herzlichen Grüße des Fachbereichs Theologie übermitteln. Immer wieder gab es Gelegenheiten zum Kontakt und Gespräch zwischen uns, z. B. durch Ihre Mitwirkung an unserer „Langen Nacht der Theologie“. Wir freuen uns und sind dankbar, dass Sie mit dazu beigetragen haben, das Band zwischen unseren Standorten zu festigen. Die von Ihnen gepflegten theologischen Schwerpunkte sind auch uns wichtig, auch wenn wir nicht mit einer eigenen Professur dazu aufwarten können. Ich selbst bin etwa durch meine Mitwirkung in unserem FAU-Büro für gender & diversity Ihren Anliegen sehr verbunden und danke für etliche Anregungen. Für die weitere Lebenskunst wünschen wir Ihnen alles Gute und Gottes Segen!

Mit herzlichen Grüßen

auch im Auftrag des FB Theologie der FAU

Ihr

Peter Bubmann


Grußwort von Frau Professorin Dr. Melanie Peetz

Professorin Dr. Melanie Peetz –
Frankfurt a.M., 13. Februar 2021

Liebe Renate,

leider werde ich es aus gesundheitlichen Gründen nicht schaffen am Symposium teilzunehmen, was ich sehr bedauere! Sehr habe ich mich auf das Symposium zu Deinen Ehren gefreut. Ich wünsche Dir heute ein gutes und feierliches Symposium.

Bitte entschuldige mich und grüße die Teilnehmer*innen des Symposium von mir!

Ganz viele herzliche Grüße gehen aber vor allem an Dich!

Mit einer etwas getrübten Stimmung,

Deine Melanie


Grußwort von Frau Professorin Dr. Konstanze Kemnitzer

Professorin Dr. Konstanze Kemnitzer –
Wuppertal, 13. Februar 2021

Liebe Prof. Dr. Renate Jost!

Herzliche Grüße und die besten Wünsche sende ich Ihnen als Rektorin der Kirchlichen Hochschule und in persönlicher Verbundenheit!

Danke für Ihr Lebenswerk und Ihren Einsatz dafür, dass Theologische Geschlechterforschung und Fragen weltweiter Gerechtigkeit ein Thema der Evangelischen Theologie sind.

Alles Gute,

Konstanze Kemnitzer

 


Grußwort von Herrn Professor Dr. Christian Eyselein

Professor Dr. Christian Eyselein –
Neuendettelsau, 13. Februar 2021

Liebe Frau Jost,

herzlichen Glückwunsch zum Ruhestandsbeginn, zu dem Sie mit Ihrem großen digitalen Symposion eindrücklich die Früchte Ihrer Arbeit einsammeln können! Ich danke Ihnen für alle freundlichen Begegnungen, besonders auch für die Begleitung von Pfarrverwalter/innen, und wünsche Ihnen für die neue Lebensphase Gottes Segen für viele gute, erfüllte und hoffentlich gesunde Jahre.

Ihr

Christian Eyselein


Grußwort von Frau Gertraud Stockmeier

Gertraud Stockmeier –
13. Februar 2021

Liebe Frau Jost,

herzlichen Dank für die inspirierenden Tagungen in Tutzing. Hoffentlich gibt es mit Ihnen noch weitere.

Alles Gute,

Gertraud Stockmeier


Grußwort von Frau Professorin Dr. Ute Eva Eisen

Professorin Dr. Ute Eisen –
Gießen, 13. Februar 2021

Liebe Renate, 

ich danke Dir sehr für Dein jahrzehntelanges Engagement für die Feministische Theologie! 

Jede persönliche Begegnung mit Dir war lebendig, anregend und schön. Danke dafür!

Alles Gute für Deine neue Ära!!

Herzliche Grüße von Deiner Kollegin Ute Eva Eisen


Grußwort von Frau Professorin Dr. Helen Schüngel-Straumann

Professorin Dr. Helen Schüngel-Straumann –
13. Februar 2021

Liebe Renate

heute ist es mir gelungen, an Eurer Video-Konferenz teilzunehmen, was mich sehr gefreut hat, bin ich doch in digitalen Fragen eine rechte Niete.

Von Herzen wünsche ich Dir alles Gute und Liebe für den sog. Ruhestand, der Dir hoffentlich noch viele schönen Erlebnisse in unserem Fach bescheren wird!

Bleib gesund und voll Arbeitsfreude und sei herzlich gegrüßt von

Helen Schüngel-Straumann

PS Das Fest zu meinem 80. Geburtstag ist jetzt auf den 9. Mai 2021 verschoben, ich hoffe, dass wir uns dann wieder einmal persönlich sehen werden!


Grußwort von Frau Pfarrerin Dorothea Zwölfer

Pfarrerin Dorothea Zwölfer –
Coburg, 13. Februar 2021

Liebe Frau Prof. Dr. Jost,

auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön für alle Ihre Arbeit an der Augustana zum Thema Genderstudies! Besonders schön fand ich, wie sie aktiv gegen Marginalisierung ein Zeichen gesetzt haben und die Thematik „Transsexualität / Transidentität“ auch auf die Agenda in Neuendettelsau gesetzt haben.

Für Ihren weiteren Lebensweg wünsche ich Ihnen Shalom!

Ihre

Pfarrerin Dorothea Zwölfer


Grußwort von Frau Dr. Cornelia Schlarb

Dr. Cornelia Schlarb, Konvent ev. Theologinnen in der BRD e.V., Redaktion Theologinnenheft –
Ebsdorfergrund, 13. Februar 2021

Liebe Renate Jost,

ganz herzliche Grüße und großen Dank für Ihre langjährige so fruchtbare Forschung und Lehre in der Feministischen Theologie und Gender Studies!

Ich erinnere mich noch gut an die Jahrestagung des bundesweiten Theologinnenkonvents 2007 in Iserlohn zum Thema „Macht der Sprache – Sprache macht was …“ und Ihren wegweisenden Vortrag über das Reden von Gott. Insbesondere die neuesten Erkenntnisse der Gehirnforschung, die Sie uns referiert haben, faszinieren mich bis heute. Sprache hinterlässt Spuren im Gehirn, was prägend ist für unser eigenes sprechen und handeln. Vortrag und Inhalt sind für mich bleibend aktuell, vielleicht sogar in unserer Zeit mit den Angriffen von rechten Ideologen*innen brandaktuell.  

Ich wünsche Ihnen viel Freude, Phantasie und Zeit, den Ruhestand zu gestalten, für Begegnungen, Freundschaften und auch für das eine oder andere Projekt oder Vortrag.

Bleiben Sie gesund und behütet und seinen Sie herzlich gegrüßt von Cornelia Schlarb


Grußwort von Frau Pfarrerin i.R. Margarete Reinel

Pfarrerin i.R. Margarete Reinel –
Frankfurt a.M., 13. Februar 2021

Liebe Renate Jost,

zu Deiner Emeritierung grüße ich Dich mit zwei Zitaten von Ruth Bader Ginsburg:

„FIGHT FOR THE THINGS YOU CARE ABOUT“  und

„WOMEN BELONG IN ALL PLACES WHERE DECISIONS ARE BEING MADE“

In den langen Jahren unserer Freundschaft und in der Zusammenarbeit als Kolleginnen in unterschiedlichen Rollen, habe ich Dich als eine Frau erlebt, die genau das repräsentiert hat.

Mit Freundlichkeit, wissenschaftlicher Leidenschaft und Hartnäckigkeit und großer Überzeugungskraft.

Wie schön, dass ich in all den Jahren dabei sein konnte und noch besser, dass wir uns jetzt in Frankfurt als Ruheständlerinnen immer wieder begegnen können.

Margarete Reinel


Grußwort von Frau Pfarrerin Elfriede und Herrn Professor Dr. Klaus Raschzok

Pfarrerin Elfriede und Professor Dr. Klaus Raschzok –
Neuendettelsau, 13. Februar 2021

Liebe Renate,

zu Deiner Verabschiedung in den Ruhestand senden wir Dir herzliche Grüße und erbitten für Deine neue Lebensphase Gottes Segen und sein Geleit. Gerne denken wir an viele Begegnungen zurück und hoffen darauf, so Gott will, dass es das Abklingen der Pandemie uns wieder ermöglicht, unseren herzlichen  persönlichen Kontakt wieder weiter zu pflegen. Und gerne waren wir heute auch bei Deinem digitalen Verabschiedungs-Symposium mit dabei.

Klaus: Ein besonderer Dank gilt Dir, liebe Renate, für insgesamt 17 gemeinsame Jahre der Forschung und Lehre an der Augustana-Hochschule. Gerne denke ich zum Beispiel noch an unser gemeinsames Seminar „Wird die Kirche zur Frauenkirche?“ oder, wie wir gemeinsam, Du als Prorektorin und ich als Rektor, gewirkt und in dieser Phase Elisabeth Schüssler Fiorenza und Susannah Heschel an der Augustana ehrenpromoviert haben. Ich denke an die gemeinsame Begleitung unserer indonesischen Doktorandin Asnath Niva Natar und nicht zuletzt an die anregenden Gespräche bei gemeinsamen Bahn- und Autofahrten, oft nach langen Sitzungstagen von Neuendettelsau nach Ansbach, wenn ich Dich zum Bahnhof auf den Weg nach Frankfurt bringen durfte.

Bleibe gesund. Der dreieinige Gott schenke Dir weiterhin viel Kraft zum Forschen und Lehren, zum Verkündigen, aber auch die nötige Muße und Gelassenheit, die im Ruhestand sein darf, um das Leben einfach nur zu genießen, voller Dankbarkeit für Deinen bisherigen Lebensweg.

Elfriede und Klaus


Grußwort von Frau Professorin Dr. Ulrike E. Auga

Professorin Dr. Ulrike E. Auga –
Berlin, 15. Februar 2021

Liebe Renate,

alles erdenklich Gute zu Deiner Emeritierung!

Danke für Deine Einladung, Dich im Wintersemester 2013–14 vertreten zu dürfen und so die Augustana-Hochschule Neuendettelsau und das Internationale Institut für Feministische Forschung in Theologie und Religion besser kennenzulernen.

Ich habe unsere Treffen immer sehr genossen – sowohl bei der ESWTR als auch bei der AAR in den USA.

Hoffentlich sehen wir uns bald wieder.

Ich wünsche Dir viel Energie und Glück für Deinen nächsten Lebensabschnitt!

Deine Ulrike

Prof.in Dr.in Ulrike E. Auga, Berlin
Präsidentin International Association for the Study of Religion and Gender – IARG


Grußwort von Bischöfin Dr. Beate Hofmann

Bischöfin Dr. Beate Hofmann –
Kassel, 16. Februar 2021

Liebe Renate,

leider konnte ich am Samstag nicht dabei sein, darum schicke ich auf diesem Weg einen herzlichen Gruß an Dich. Vielen Dank für viele Jahre gemeinsame Weggemeinschaft, mit spannenden Tagungen in Tutzing und interessanten Leseabenden und guter Nachbarschaft und Schwesternschaft in Neuendettelsau! Bleib behütet und stark!

Beate


Grußwort von Frau Professorin Dr. Christine Globig

Professorin Dr. Christine Globig –
Düsseldorf, 16. Februar 2021

Sehr geehrte Frau Jost,

anlässlich des Symposions zu Ihrer Emeritierung habe ich mit viel Freude und guten Erinnerungen an Sie gedacht. Ich wünsche Ihnen für die Zeit, die kommt, alles erdenklich Gute. Nun wechseln Pflicht und Kür hoffentlich ihre Plätze, und Sie können die wissenschaftliche Arbeit fortführen und genießen, ohne Ballast von Verwaltung, Prüfungen etc.

Wenn ich an Sie denke, steht mir immer Ihre große Freundlichkeit vor Augen. Sie hatten schnell und unprätentiös die Zweikorrektur meiner Habil.-Schrift übernommen und waren beim Probevortrag – eine ja eher ungemütliche Angelegenheit - mit einer Herzlichkeit und Zuwendung präsent, die ich nicht vergessen habe. Das ist mein besonderes Bild von Ihnen. Und Sie waren großzügig darin mir nicht nachzutragen, wenn ich im Gewirr des Alltagsgeschäfts, damals in Wuppertal, Initiativen und Vorschläge Ihrerseits übersehen habe.

Auch wenn es sich vielleicht eher schickt, jetzt von Ihrer großen wissenschaftlichen Leistung und Ihrer Klugheit und Hartnäckigkeit, für die Feministische Theologie einen Platz zu sichern, zu schreiben, ist es mir ein Anliegen zu sagen: Sie sind sehr freundlich, zugewandt und großherzig.

Alles andere gilt natürlich auch.

Die Habil. ist jetzt übrigens endlich (!) in der Vorbereitung für die Druckfassung, und Ihre Korrekturvorschläge sind in Arbeit.

Herzlich Ihre

Christine Globig


 
 
 
 


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