Logo der Augustana Hochschule
Menü

Theologie auf dem Campus

 
 
 
Exkursion

Das Lehrangebot

Sommersemester 2021 - Kirchen- und Dogmengeschichte

Abkürzungen
VL = VorlesungPS = ProseminarSE = Seminar
UE = ÜbungSK = SprachkursOS = Oberseminar
IK = IntegrationskursSO = SozietätKL = Kolloquium
IS = IntegrationsseminarIÜ = Integrationsübung

HS = Hauptseminar

LP = Leistungspunkte (~ Credit Points) WS = WochenstundenSWS = Semesterwochenstunden
Verwendbarkeit:
BM = Basismodul AM = AufbaumodulWPM = Wahlpflichtmodul
WB = WahlbereichIBM = Interdisziplinäres BasismodulIAM = Interdisziplinäres Aufbaumodul
alle schließen
alle öffnen

Lehrangebote Kirchen- und Dogmengeschichte

22. VL KG II: Christenheit im Mittelalter (Schneider-Ludorff)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
22.

VL

KG II:Christenheit im Mittelalter
Verwendbarkeit: BM, AM

3

3

Schneider-Ludorff

Die Vorlesung beginnt am 21. April 2021

  1. Die Vorlesung ist im Rahmen des modularisierten Studiums verpflichtender Bestandteil des Basismoduls Kirchen- und Dogmengeschichte. Sie kann auch als Veranstaltung im Wahlbereich belegt werden. Zudem ist sie als Über­blicksvorlesung im Sinne der Zwischenprüfungsordnung konzipiert und für Hörerinnen und Hörer aller Semester geeignet.
  2. Die Vorlesung spannt den Bogen vom Ausgang der Antike bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts. In dieser Zeit hat sich in Theologie, Kirche und Frömmig­keit vieles ereignet, das für das Christentum prägend geworden ist. Es wird darum gehen, die unterschiedlichen Themen wie das Verhältnis von geistli­cher und weltlicher Macht, Papsttum, Orden und Mönchsleben, Mission und Kreuzzüge, religiöser Frauenbewegung, Mystik und Heiligen­verehrung in ihren zeitlichen Ausprägung zu behandelt und zentrale theolo­gi­sche The­men in den Blick zu nehmen.
  3. Literatur:
  • Ritter, Adolf Martin / Lohse, Bernhard / Leppin, Volker: Mittelalter (Kirchen- und Theologiegeschichte in Quellen 2), Neukirchen-Vluyn 2001 (zur An­schaffung empfohlen!).
  • Zschoch, Helmut: Die Christenheit im Hoch- und Spätmittelalter, Gütersloh 2004.
  • Leppin, Volker: Geschichte des mittelalterlichen Christentums, Tübingen 2012.

23. UE Literatur und Quellen zur Vorlesung (Schneider-Ludorff)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
23. UE Literatur und Quellen zur Vorlesung
Verwendbarkeit: BM, AM
1 1 Schneider-Ludorff

Die Übung dient der Vertiefung der Vorlesung anhand der Lektüre von zentralen Quellentexten des Mittelalters und orientiert sich an den jeweiligen Kapiteln der Vorlesung. Neben der Begegnung mit den Texten können hier Anfragen und Problemstellungen aus der Vorlesung ausführlich diskutiert werden.

Durch regelmäßiger Teilnahme wird ein Leistungspunkt erworben.

24. OS Aktuelle Forschungsfragen der Kirchen- und Dogmengeschichte (Schneider-Ludorff)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
24. OS Aktuelle Forschungsfragen der Kirchen- und Dogmengeschichte
Verwendbarkeit: nur WB
1 1 Schneider-Ludorff

Das Oberseminar dient zum einen der Besprechung laufender Dissertationen, zum anderen der Vertiefung des kirchenhistorischen Methodengesprächs. Zur Teilnahme ist die persönliche Anmeldung erforderlich.

25. HS Köpfe der Reformation (Simon)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
25. HS Köpfe der Reformation
Verwendbarkeit: AM
2 3 Simon

Dieses Hauptseminar ist als ein „Intensivkurs Reformation“ konzipiert. Er soll einen historischen Überblick und Grundwissen für das Examen vermitteln. Adressaten sind alle, die sich ernsthaft mit der Reformation beschäftigen möchten: sowohl diejenigen, die ihr kirchengeschichtliches Proseminar gerade erst absolviert haben, als auch Examenskandidaten, die erworbenes Wissen reaktivieren oder Wissenslücken schließen möchten.

Ziel ist es, ausgewählte Gedanken und Lebenszusammenhänge der Personen kennenlernen, die im Spot der historischen Aufmerksamkeit standen, wie etwa Luther, Zwingli, Bucer oder Calvin. Weil die Konzentration auf große alte Männer aber selten zu einem sachgemäßen Geschichtsbild führt, werden wir selbstverständlich auch Reformatorinnen (die gibt es!), wichtige Strukturen, Themen und Ereignisse in den Blick nehmen: z. B. den Streit um das Abendmahl, den Bauernkrieg oder die Entstehung der Kirchenspaltung. Dabei ist der Begriff „Intensivkurs“ ernst gemeint, denn der Ertrag hängt vom Arbeitsaufwand ab. Wünsche zu Themen und Personen werden zu Beginn des Seminars berücksichtigt. Sehr zu empfehlen ist es, sich vor der Veranstaltung in die Thematik einzulesen.

Folgende Literatur ist hierfür geeignet:

  • Band 5 und 6 der „Gestalten der Kirchengeschichte“
  • Volker Leppin, Die Reformation, Darmstadt 2013
  • Irene Dingel, Geschichte der Reformation, Göttingen 2018
  • Nicole Grochowina, Reformation, Berlin/Boston 2020

26. PS Die Luther-Renaissance (Jammerthal)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
26. PS Die Luther-Renaissance
Verwendbarkeit: BM
2 3 Jammerthal
  1. Das Proseminar richtet sich als Bestandteil des Basismoduls Kirchengeschichte an Studierende im Grundstudium. Zulassungsbedingung ist das Latinum.
  2. Mit der Luther-Renaissance zu Beginn des 20. Jahrhunderts widmet sich das Proseminar einem für die Geschichte der evangelischen Theologie und Kirche des 20. Jahrhunderts überaus wichtigen Phänomen: Der Wiederentdeckung des Reformators als Theologen, wie sie das Studium seiner neu entdeckten frühen Vorlesungen entfachte. Im Proseminar sollen sowohl diese damals neu entdeckten Luthertexte als auch Texte aus der Feder wichtiger Vertreter der Luther-Renaissance gelesen werden. Zugleich sollen die für die eigene kirchengeschichtliche Arbeit unverzichtbaren methodischen Grundlagen erarbeitet werden.
  3. Verpflichtende Bedingung für den Erwerb eines Teilnahmescheins (3 LP) ist die Teilnahme an der Archiv-Exkursion am 23. April sowie die Bereitschaft zur Übernahme eines Referats oder Essays. Weitere 5 LP können durch eine entsprechend bewertete Proseminararbeit erbracht werden.
  4. Zur Anschaffung empfohlen:
  • Markschies, Christoph: Arbeitsbuch Kirchengeschichte, Tübingen 1995.

27. UE Die EKD in der Kachkriegszeit (Jammerthal)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
27. UE Die EKD in der Nachkriegszeit
(2-stündig; 14-tägig)
Verwendbarkeit: BM, AM
1 1 Jammerthal

Konstituierende Sitzung: In der ersten Vorlesungswoche.

  1. Die Übung richtet sich an Studierende aller Semester. Sie kann ins Basis- wie auch ins Aufbaumodul Kirchengeschichte eingebracht werden.
  2. Ziel der Übung ist es, durch Lektüre und Analyse exemplarischer Quellen mit den Herausforderungen der kirchlichen Neuordnung nach 1945 und der noch jungen EKD bis zu Beginn der 60er Jahre vertraut zu werden.
  3. Quellen und Sekundärliteratur werden zu Veranstaltungsbeginn bekannt gegeben.
  4. Voraussetzung für den Erwerb eines Teilnahmescheins (1 LP) ist neben aktiver Mitarbeit die Bereitschaft zur Übernahme eines Referats.

28. IS Kirchengeschichtliches Integrationsseminar (Jammerthal)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
28. IS Kirchengeschichtliches Integrationsseminar zur Examensvorbereitung 2 6 Jammerthal
  1. Das Integrationsseminar richtet sich an Studierende in der Examensvorbereitung (cand. theol.).
  2. Das Integrationsseminar zur Examensvorbereitung dient der „Reaktivierung“ und Ergänzung der im Verlauf des Studiums erworbenen Kenntnisse im Fach Kirchengeschichte und zwar auf Grundlage eines differenzierten Lektüreplanes, der Quellen und Sekundärliteratur umfasst. Auf diese Weise hilft die Veranstaltung bei der notwendigen Konzentrierung sowie Strukturierung der eigenen Vorbereitung, bietet Orientierung und ermöglicht eigenständiges Verknüpfen und Verstehen.
  3. Quellen und Sekundärliteratur werden zu Seminarbeginn bekanntgegeben.
  4. Neben der aktiven Teilnahme ist für den Erwerb der 6 Leistungspunkte auch die Erstellung eines Thesenpapiers notwendig.

29. UE Quellen zur Geschichte der Frauenordination (Zeiß-Horbach)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
29. UE Quellen zur Geschichte der Frauenordination (geblockt)
Verwendbarkeit: BM, AM
2 2 Zeiß-Horbach

Termine: 14. April 2021, 13.30–14.15 Uhr – konstituierende Sitzung;
7./8. Mai 2021 und 11./12. Juni 2021, jeweils Freitag 14.00–18.00 Uhr sowie Samstag 9.00–16.00 Uhr
Ort: wird noch festgelegt
Anmeldung: neben Primuss bei auguste.zeiss-horbach@augustana.de

  1. Studierende aller Semester. Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit und zu einem Kurzreferat.
  2. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begannen die ersten Frauen mit dem Theologiestudium. Sie wünschten sich die Mitarbeit im geistlichen Amt. Mit der Zulassung der Frauen zum Universitätsstudium Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die deutschen evangelischen Landeskirchen vor die Frage der Frauenordination gestellt. Sie blieb viele Jahrzehnte ein besonders umstrittenes kirchliches Thema. In der bayerischen Landeskirche beschloss die Synode 1975 die Ordination von Frauen.
    Die Übung nimmt die Diskussion über die Frauenordination innerhalb der deutschen evangelischen Landeskirchen, insbesondere im Luthertum, in den Blick. Die theologischen Begründungsmuster von Gegnern und Befürwortern und die damit zusammenhängende Auseinandersetzung mit emanzipatorischen Forderungen werden deutlich.
    Im Zentrum der Übung steht das gemeinsame Studium archivalischer Quellen. Darüber hinaus bietet sie einen Einblick in die Entwicklung der Frauengeschichtsforschung und kirchengeschichtlichen Genderforschung.
  3. Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und gehaltenem Kurzreferat.
  4. Zur Vorbereitung empfohlen (fakultativ):
  • Erhart, Hannelore (Bearb.): Dem Himmel so nah – dem Pfarramt so fern. Erste evangelische Theologinnen im geistlichen Amt, Neukirchen-Vluyn 1996.

 

30. UE Andreas Osiander als herausragender christlicher Hebraist (Töllner)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
30. UE Andreas Osiander als herausragender christlicher Hebraist (mit Exkursion)
Verwendbarkeit: BM, AM, IBM, IAM
2 2 Töllner

Termin: 16. April 2021 (14.00–15.30 Uhr, konstituierende Sitzung); 7. Mai 2021, 14.00 Uhr bis 8. Mai 2021, 17.00 Uhr; 10. Juli 2021 (Exkursion); 13. Juli 2021 (13.15–14.45 Uhr, Abschlusssitzung mit Auswertung)
Raum: wird noch bekanntgegeben
Anmeldung neben Primuss, beim Dozenten bitte bis zum 10. April 2021 (axel.toellner@augustana.de)

  1. Studierende aller Semester. Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit, Verwendbarkeit: IBM, IAM.
  2. Andreas Osiander (1496/98–1552) war nicht nur einer der maßgeblichen Reformatoren der Reichsstadt Nürnberg, sondern gilt auch als einer der führenden christlichen Hebraisten seiner Zeit. Als einer der wenigen Anhänger der Wittenberger Reformation pflegte Osiander auch Kontakte zu gelehrten Juden seiner Zeit, obwohl Nürnberg im Jahr 1498/99 die jüdische Gemeinschaft aus der Stadt vertrieben hatte. Unter anderem erwirkte der Hauptprediger an St. Lorenz vom Rat der Stadt Nürnberg die Erlaubnis, den Schnaittacher Schulmeister in die Stadt zu holen, um mit ihm Aramäisch zu lernen, um so Talmud und andere rabbinische Quellen im Original studieren zu können. Anlässlich des Jubiläumsjahrs „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ (2021jlid.de) fragt die Lehrveranstaltung u. a. nach den Einflüssen der Begegnungen mit dem zeitgenössischen Judentum auf Osianders Denken und Handeln, nach den Spuren der traditionellen Judenfeindschaft und Ansätzen zu ihrer Überwindung. Insofern verfolgt sie auch die Frage, ob und wie Andreas Osiander als ein Vordenker und Wegbereiter des christlich-jüdischen Dialogs gelten kann.
    Sofern es das Infektionsgeschehen zulässt, ist am 10. Juli 2021 eine ganztägige Exkursion geplant, die zur Nürnberger Lorenzkirche, an der Osiander rund 26 Jahre wirkte, und in die Filiale des Jüdischen Museums Franken nach Schnaittach, wo sein Aramäischlehrer Wölflein tätig war, führen wird. Exkursion, konstituierende Sitzung und Auswertungssitzung finden gemeinsam statt mit der Lehrveranstaltung „Andreas Osiander als Philologe und Exeget“ (Nr. 10).
  3. Neben den biografischen Artikeln in den einschlägigen Lexika und der maßgeblichen Edition von Osianders Werken [Müller, Gerhard / Seebaß, Gottfried (Hrsg.), Andreas Osiander d. Ä. Gesamtausgabe. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 1975–1997 (online verfügbar unter: https://www.haw.uni-heidelberg.de/forschung/forschungsstellen/osiander.de.html)]:
  • Eberhardt, Barbara / Haas, Hans-Christof, Art. Schnaittach, in: Kraus, Wolfgang / Hamm, Berndt / Schwarz, Meier (Hrsg.), Mehr als Steine. Synagogen-Gedenkband Bayern, Bd. 2, Lindenberg: Kunstverlag Josef Fink, 2010, 575–596.
  • Morgenstern, Matthias / Noblesse-Rocher, Annie (Hrsg.), Andreas Osiander, Ob es wahr und glaublich sei … Eine Widerlegung der judenfeindlichen Ritualmordbeschuldigung, Leipzig: EVA 2018, 19–32.
 
 
 
 


Rufen Sie uns an oder besuchen Sie uns!

Telefon09874 5090

hochschule@augustana.de

AdresseAugustana-Hochschule

Waldstraße 11

91564 Neuendettelsau

 

Kontakt

Dokumenten-Server

Studi-Portal

English

Sitemap

Impressum

Datenschutz

Rufen Sie uns an oder besuchen Sie uns!

Telefon09874 5090

hochschule@augustana.de

AdresseAugustana-Hochschule

Waldstraße 11

91564 Neuendettelsau

© Augustana-Hochschule