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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Exkursion

Das Lehrangebot

Sommersemester 2020 - Kirchenmusik

Abkürzungen
VL = Vorlesung PS = Proseminar SE = Seminar
UE = Übung SK = Sprachkurs OS = Oberseminar
IK = Integrationskurs SO = Sozietät KL = Kolloquium
IS = Integrationsseminar IÜ = Integrationsübung

HS = Hauptseminar

LP = Leistungspunkte (~ Credit Points) WS = Wochenstunden SWS = Semesterwochenstunden
Verwendbarkeit:
BM = Basismodul  AM = Aufbaumodul WPM = Wahlpflichtmodul
WB = Wahlbereich IBM = Interdisziplinäres Basismodul IAM = Interdisziplinäres Aufbaumodul
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Lehrangebote Kirchenmusik

83. UE Liturgisches Singen und Stimmbildung (Wurzer)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
83.

UE

Liturgisches Singen und Stimmbildung

(n.V.)

1

Wurzer

Für Studierende aller Semester ohne Vorkenntnisse.

Die Übung soll alle Unsicherheiten, die musikalischen Teile des Gottesdienstes betreffend, in Sicherheit verwandeln. Stimme und Körpersprache und die Wirkung dieser Instrumente auf unsere Kommunikationspartner (Gottesdienstgemeinde oder Einzelgesprächspartner etc.) werden erprobt und ausgebildet.

Wir üben die Gottesdienstordnung (GO) für die bayerische Landeskirche.

84. UE Sprecherziehung (Wurzer)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
84. UE Sprecherziehung (n.V.) 1 Wurzer

Offen für alle Studierenden, die ihre Stimme über das liturgische Singen hinaus noch gründlicher schulen möchten.

Ihre Persönlichkeit (per sonare, das was durchklingt) durch Ihre Stimme zum Klingen bringen – sprechend und singend – ist das Ziel dieser Übung. Atmen, Loslassen, Körpersprache, freie Rede und Wirkung auf das Publikum sind hier die hauptsächlichen Arbeitsbereiche. Es wird keine Vorarbeit vorausgesetzt; aber von Vorteil wird es für Sie sein, wenn Sie Experimentierfreude und Bereitschaft zu Partnerarbeit mitbringen.

Literaturhinweise werden zu Semesterbeginn gegeben.

85. UE Einführung in die Kirchenmusik (Schmidt)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
85. UE Einführung in die Kirchenmusik 1 1 Schmidt
  1. Studierende aller Semester.
  2. Kirchenmusik kann begriffen werden als Lehre und Praxis der klanglichen Gestalt des äußeren Wortes. Damit konstituiert sie sich als Disziplin zwi­schen Musikwissenschaft, Praktischer Theologie und künstlerischer Mu­sikausübung.
  3. Das Wort setzt sich in seiner Klangwerdung den Gegebenheiten und Be­grenztheiten menschlicher Existenz aus. Zugleich vermag es in seiner künst­lerischen Gestalt, diese kreatürlichen Rahmenbedingungen zu transzendie­ren. Wenn es (nach Luther) die Natur des Wortes ist, gehört zu werden, dann ist seine Klanggestalt eine für den Verstehensprozess relevante Größe. Klang wird zur hermeneutischen Kategorie.
  4. Die Lehrveranstaltung gibt einen Überblick über die Hauptepochen der Musikgeschichte. Schlüsselwerke der Literatur werden vorgestellt, kompo­si­to­­rische Besonderheiten werden in den Blick genommen und in unter­schiedli­chen Kontexten interpretiert. Leitend ist dabei der Gedanke, die Er­schei­nungsformen von Musik aus ihrer geschichtlichen Entwicklung heraus zu verstehen und auf dieser Grundlage Erklärungs- und Deutungsmodelle zu entwickeln. Elemente aus der allgemeinen Musiklehre werden vermittelt, soweit sie von Belang für die behandelten Themen sind.
  5. dtv-Atlas zur Musik (Hg. Ulrich Michels), München 2013
  6. Der Anerkennung des Leistungspunktes setzt die regelmäßige Teilnahme während des gesamten Semesters voraus.

 

 

86. UE Hymnologie praktisch (Schmidt)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
86. UE Hymnologie praktisch 1 1 Schmidt

 

  1. Studierende aller Semester.
  2. Die Lieder in unseren Gesangbüchern können in ihrer Bedeutung für Got­tesdienst, Glaube und Leben nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die Kirche ist eine singende Kirche. Martin Luther hat seine Choräle geschaffen, um das Wort Gottes in klingender Gestalt unter die Leute zu bringen. Bis heute hat das geistliche Lied, ob alt oder neu, diese Kraft nicht verloren.
  3. Wichtige Gesangbuchlieder werden durch Kurzreferate der Teilnehmenden erschlossen. Daneben nimmt das Singen einen breiten Raum ein. Ziel ist es, Vertrautheit mit den Liedern zu schaffen und das Singen als Teil der indivi­duellen Frömmigkeitspraxis zu begreifen. Mit der Zeit entwickeln die Teil­nehmenden einen persönlichen „Liederschatz“. Dieser steht in der späteren Berufspraxis zur Verfügung und kann situationsbezogen angewendet wer­den.
  4. Die Anerkennung des Leistungspunktes setzt die regelmäßige Teilnahme während des gesamten Semesters voraus.
  5. Literatur:
  • Albrecht, Christoph: Einführung in die Hymnologie, Göttingen 1995
  • Evangelisches Gesangbuch (Ausgabe Bayern und Thüringen), München 1995

 

 

 

87. UE Liturgisches Singen (Schmidt)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

87.

UE

Liturgisches Singen

1

1

Schmidt

  1. Studierende aller Semester.
  2. Der agendarische Gottesdienst in der bayerischen Landeskirche ist reich an gesungenen Elementen. Sachgerecht ausgeführt, fördern und intensivieren sie das gottesdienstliche Feiergeschehen als Miteinander von Liturg/Litur­gin, Gemeinde und Chor. Gleichzeitig wird durch die besondere klangliche Gestalt des Wortes die Perspektive auf das Unsagbare und Unverfügbare offengehalten.
    Die Gesänge werden von den Teilnehmenden selbstständig vorbereitet. In der Gruppe können sie in einer gottesdienstähnlichen Situation erprobt wer­den. Angestrebt wird eine weitgehend auswendige Beherrschung.
    Einen weiteren Schwerpunkt bilden die verschiedenen Formen des Psal­mensingens. Dem Singen als „klanglicher Hülle“ des Wortes wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Ziel ist ein vertrauter Umgang mit den Stücken als Voraussetzung für einen gelingenden gottesdienstlichen Vollzug.
  3. Die Anerkennung des Leistungspunktes setzt die regelmäßige Teilnahme während des gesamten Semesters voraus.
  4. Literatur:
  • Evangelisches Gesangbuch (Ausgabe Bayern und Thüringen), München 1995
  • Evangelisches Kantional (Hg. Gottesdienst-Institut), Nürnberg 2015

 

 

88. UE Hochschulchor (Schmidt)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
88.

UE

Hochschulchor

2

2

Schmidt

  1. Studierende aller Semester.
  2. Der Chor wirkt an der Gestaltung des gottesdienstlichen Lebens der Hoch­schule mit. Es werden Stücke aus allen Stilepochen gesungen. Neben der Repertoireerweiterung steht eine intensive Stimmbildung im Zentrum der Ar­beit. Sie dient dem Zweck, die Stimmen der Sängerinnen und Sänger zu entwickeln und den Chorklang zu formen.
  3. Das benötigte Notenmaterial wird zur Verfügung gestellt.
  4. Die Anerkennung der Leistungspunkte setzt die Teilnahme an allen Proben während des Semesters voraus.
 
 
 
 


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