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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Exkursion

Das Lehrangebot

Sommersemester 2022 – Neues Testament

Abkürzungen
VL = VorlesungPS = ProseminarSE = Seminar
UE = ÜbungSK = SprachkursOS = Oberseminar
IK = IntegrationskursSO = SozietätKL = Kolloquium
IS = IntegrationsseminarIÜ = Integrationsübung

HS = Hauptseminar

LP = Leistungspunkte (~ Credit Points) WS = WochenstundenSWS = Semesterwochenstunden
Verwendbarkeit:
BM = Basismodul AM = AufbaumodulWPM = Wahlpflichtmodul
WB = WahlbereichIBM = Interdisziplinäres BasismodulIAM = Interdisziplinäres Aufbaumodul
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Lehrangebote Neues Testament

13. VL Die synoptischen Evangelien (Strecker)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

13.

VL

Die synoptischen Evangelien
Verwendbarkeit: BM, AM

3

3

Strecker
  1. Die Vorlesung ist für Studierende aller Semester geeignet. Sie ist so konzipiert, dass sie den Anforderungen der Zwischenprüfungsordnung entspricht.
  2. Die drei ersten Evangelien des neutestamentlichen Kanons (Matthäus, Markus und Lukas) zählen zu den wirkmächtigsten Texten des frühen Christentums. Hinsichtlich ihres Aufbaus und Inhaltes weisen sie zahlreiche markante Übereinstimmungen auf. Die Vorlesung zielt darauf ab, Studierende mit der wissenschaftlichen Debatte über diese Evangelien vertraut zu machen. Behandelt werden zunächst die theologische und literarische Bedeutung des Begriffs „Evangelium“. Ein eigener Abschnitt widmet sich dann dem in den synoptischen Evangelien verarbeiteten Traditionsgut. Es folgt eine Erörterung des „synoptischen Problems“ und der dazu in der Geschichte der ntl. Wissenschaft entwickelten Lösungen. Eine gesonderte Behandlung verdient dabei das Postulat der Existenz der sog. Logienquelle. Schließlich werden die synoptischen Evangelien je für sich vorgestellt, und zwar sowohl hinsichtlich der Hintergründe ihrer Abfassung (Einleitungsfragen) wie auch hinsichtlich ihres jeweils spezifischen theologischen Profils.
  3. Literatur:
  • Schnelle, Udo: Einleitung in das Neue Testament, 9. Aufl., Göttingen 2017
  • Perkins, Pheme: Introduction to the Synoptic Gospels, Grand Rapids 2007
  • Schmithals, Walter: Einleitung in die Evangelien, Berlin / New York 1985

14. UE Übung zur Vorlesung (Strecker)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
14. UE Übung zur Vorlesung
(2-stündig; 14-tägig)
Verwendbarkeit: BM, AM
1 1 Strecker

Termine:

Zweck der Übung ist es, zentrale Texte des Neuen Testaments und wichtige wissenschaftliche Debatten, die in der Vorlesung „Synoptische Evangelien“ thematisiert werden, mittels Lektüre einschlägiger Fachliteratur in gemeinsamer Diskussion vertieft zu erschließen. Die Übung ist insbesondere zur Vorbereitung auf die Zwischenprüfung geeignet. Sie findet alle zwei Wochen jeweils zweistündig statt.

15. HS Der Römerbrief (Strecker)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
15.

HS

Der Römerbrief
Verwendbarkeit: AM
2

3

Strecker
  1. Die Teilnahme setzt den Besuch des neutestamentlichen Proseminars voraus.
  2. Martin Luther bezeichnete den Römerbrief als „das rechte Hauptstück des Neuen Testaments und das allerlauterste Evangelium“. Er betonte, die Epistel sei „es wohl würdig und wert, dass sie ein Christenmensch nicht nur von Wort zu Wort auswendig wisse, sondern dass er auch täglich damit als mit täglichem Brot der Seele umgehe. Denn sie kann nimmer zu viel und zu gründlich gelesen oder betrachtet werden. Je mehr sie behandelt wird, um so köstlicher wird sie und schmeckt sie.“ Auch andere prägende Figuren der Kirchengeschichte – von Augustinus bis Karl Barth und darüber hinaus – formten ihr theologisches Denken maßgeblich in der Auseinandersetzung mit diesem Brief aus. Die große Bedeutung des paulinischen Schreibens an die Gemeinde in Rom erklärt sich daraus, dass der Apostel darin in äußerst konzentrierter und komplexer Form grundlegende Themen des christlichen Glaubens erörtert. Seine Ausführungen über Sünde und Rechtfertigung, Gesetz und Glaube, die Bedeutung des Todes Jesu, die Taufe, den Heiligen Geist, die Rolle Israels, den Leib Christi, die Liebe und das Verhältnis zum Staat haben bis heute nichts von ihrer Stahlkraft verloren. Nach einer Sichtung und Besprechung der wichtigsten Einleitungsfragen widmet sich das Seminar den genannten Themen und Fragestellungen auf der Grundlage einer genauen Lektüre der Schlüsseltexte des Briefes.
  3. Literatur:
  • Donfried, Karl P. (Hg.): The Romans Debate, 2. Aufl., Peabody 1991
  • Dunn, James D. G.: Romans (WBC 38A/B), 2 Bde., Dallas 1988
  • Longenecker, Richard N.: Introducing Romans. Critical Issues in Paul's most Famous Letter, Grand Rapids 2011
  • Haacker, Klaus: Der Brief des Paulus an die Römer (ThHK 6), 5. Aufl., Leipzig 2019
  • Wolter, Michael: Der Brief an die Römer, 2 Bde. (EKK VI/1–2), Neukirchen-Vluyn/Ostfildern 2014.2019

16. OS Aktuelle Forschungen der ntl. Wissenschaft (Strecker)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

16.

OS Aktuelle Forschungen der ntl. Wissenschaft (geblockt)
Verwendbarkeit: nur WB
1 1 Strecker

Das Oberseminar richtet sich insbesondere an Doktorandinnen und Doktoranden. Es dient der gemeinsamen Besprechung jüngerer neutestamentlicher Forschungen sowie der Vorstellung und Diskussion eigener Thesen.

17. PS Einführung in die Methoden der ntl. Exegese (Hoffmann)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
17. PS

Einführung in die Methoden der ntl. Exegese
Verwendbarkeit: BM

2 3 Hoffmann
  1. Das Proseminar richtet sich an Studierende in den Anfangssemestern. Voraussetzung für die Teilnahme ist das Graecum. Zwischenprüfungsrelevant. Die Veranstaltung ist im Rahmen des modularisierten Studiums Teil des Basismoduls Neues Testament (3 LP, zusätzlich 5 LP bei Anfertigung einer benoteten Proseminararbeit).
  2. Ziel des Seminars ist die Fähigkeit zur selbstständigen und reflektierten Auslegung neutestamentlicher Texte. Anhand von ausgewählten Texten des Neuen Testaments werden die Fragestellungen und Ansätze wissenschaftlicher Exegese vorgestellt, die traditionellen Methoden neutestamentlicher Textarbeit eingeübt und in die einschlägigen exegetischen Hilfsmittel eingeführt (kritische Textausgaben, exegetische Wörterbücher, Synopsen, Konkordanzen).
  3. Literatur:
    Als Textgrundlage dient die 28. Auflage des Novum Testamentum Graece. Methodenlehren zur neutestamentlichen Exegese werden im Seminar vorgestellt.
  4. Voraussetzung für den Erwerb der Leistungspunkte (3 LP) ist die regelmäßige Teilnahme einschließlich vor- und nachbereitender Lektüre sowie die Abgabe einer schriftlichen Hausaufgabe im Laufe des Semesters bzw. für die zusätzlichen 5 LP die Anfertigung einer exegetischen Arbeit.

18. UE Frühchristliche Subkultur verstehen – Die Umwelt des NT (Hoffmann)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
18. UE Frühchristliche Subkultur verstehen – Die Umwelt des NT
Verwendbarkeit: nur WB
2 2 Hoffmann
  1. Latinum und Graecum sind von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich.
  2. „Das Neue Testament ist die Schriftensammlung einer Subkultur im Römischen Reich, die sich durch Neuinterpretation der jüdischen Religion gebildet hat.“ Mit diesem pointierten Satz beginnt Gerd Theißen sein Überblickswerk „Das Neue Testament“ (München, 5. Aufl., 2015).
    Wer das NT verstehen will, kommt somit nicht umhin, sich (intensiv) mit dem Römischen Reich sowie dem Judentum im ersten Jahrhundert unserer Zeit zu beschäftigen. Genau diesem Anliegen will die Übung zur Umwelt des Neuen Testaments dienen. Mittels einschlägiger Quellentexte und ausgewählter Überblicksdarstellungen soll das Verständnis der hellenistisch-römisch-jüdischen Kultur vertieft werden, aus der heraus das Christentum entstand. Nach einem groben, ersten Überblick, können – entsprechend der Interessen der Teilnehmenden – z. B. die Geschichte des Römischen Imperiums, antike Religion und Philosophie, Kaiserkult, antike Städte oder der Aufbau der Gesellschaft sowie Qumran, frühjüdische Messiaserwartungen, Philo von Alexandrien, Flavius Josephus oder die römische Sicht auf das Judentum in den Blick genommen werden.
    Die Übung eignet sich für Studierende aller Semester und setzt außer dem Interesse am Thema nichts weiter voraus. Erwartet werden die Lektüre der Quellen und Sekundärliteratur sowie bei einem vertieften Interesse die Übernahme eines kleinen Referates. Abgerundet werden kann die Übung bei Interesse durch eine Exkursion ins Limesum im nahen Ruffenhofen, in dem sich eindrucksvoll die Dimensionen römischer Herrschaft bis in unsere Region hinein erkunden lassen.
  3. Literatur:
    Einen guten Einstieg in wichtige gegenwärtige Fragestellungen zum Römischen Imperium und Judentum um die Zeitenwende geben:
  • Eck, Werner: Das multiethnische und multilinguale Imperium Romanum: Gab es eine römische Identität?, in: Bons, Eberhard / Finsterbusch, Karin (Hg.), Konstruktionen individueller und kollektiver Identität (II). Alter Orient, hellenistisches Judentum, römische Antike, Alte Kirche (BThSt 168), Göttingen / Bristol (CT) 2017, 155–176.
  • Stemberger, Günter: Jüdische Identität. Was ändert die Zerstörung Jerusalems im Jahr 70?, in: Bons, Eberhard / Finsterbusch, Karin (Hg.), Konstruktionen individueller und kollektiver Identität (II). Alter Orient, hellenistisches Judentum, römische Antike, Alte Kirche (BThSt 168), Göttingen / Bristol (CT) 2017, 177–194.

19. UE Bibelkunde des NT (Neumann)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
19. UE Bibelkunde des Neuen Testaments (s. Nr. 1) 2 2 (+ 3 LP neuer, + 4 LP alter Ordnung bei bestandener Prüfung) Neumann
  1. Angesprochener Hörerkreis: Für StudienanfängerInnen. Zwischenprüfungsrelevant. Die Übung ist Teil des Grundlagenmoduls.
    Leistungspunkte: 2 LP (+ 3 LP bei bestandener Prüfung nach neuer Modulordnung [Studienbeginn ab SoSe 2020], + 4 LP nach alter Ordnung [Studienbeginn vor SoSe 2020]).
  2. Ziel, Stoff, Verlauf: Ziel der Übung ist es, die Strukturen und zentralen Inhalte, aber auch die theologischen Schwerpunkte und Hauptlinien der neutestamentlichen Schriften kennenzulernen. Ihre Erschließung geschieht mit Hilfe von Übersichten und durch die Besprechung exemplarischer Texte sowie fallweise der Bearbeitung und Besprechung exemplarischer Klausurfragen.
    Im Vordergrund wird dabei die Behandlung der Evangelien und der Paulusbriefe stehen, die übrigen Schriften kommen ergänzend hinzu.
  3. Voraussetzung für den Erwerb der Leistungspunkte ist die Teilnahme am Kurs.
    Die Bibelkundeprüfung besteht aus zwei Teilprüfungen im Alten und Neuen Testament, die voneinander getrennt oder auch an einem Termin abgelegt werden können. Sie findet in der Regel als schriftliche Prüfung statt.
  4. Empfehlungen für die Vorarbeit: Als Arbeitsbuch wird zur Anschaffung empfohlen:
  • Bienert, David C.: Bibelkunde des Neuen Testaments, 2., aktualisierte Auflage, Gütersloh 2018.
 
 
 
 


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