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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Exkursion

Das Lehrangebot

Sommersemester 2020 - Neues Testament

Abkürzungen
VL = Vorlesung PS = Proseminar SE = Seminar
UE = Übung SK = Sprachkurs OS = Oberseminar
IK = Integrationskurs SO = Sozietät KL = Kolloquium
IS = Integrationsseminar IÜ = Integrationsübung

HS = Hauptseminar

LP = Leistungspunkte (~ Credit Points) WS = Wochenstunden SWS = Semesterwochenstunden
Verwendbarkeit:
BM = Basismodul  AM = Aufbaumodul WPM = Wahlpflichtmodul
WB = Wahlbereich IBM = Interdisziplinäres Basismodul IAM = Interdisziplinäres Aufbaumodul
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Lehrangebote Neues Testament

15. VL Das Markusevangelium: Geschichte und Theologie (Jantsch)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

15.

VL

Das Markusevangelium: Geschichte und Theologie
Verwendbarkeit: BM, AM

3

3

Jantsch

  1. Die Vorlesung ist für Studierende aller Semester geeignet. Sie ist so konzipiert, dass sie den Anforderungen der Zwischenprüfungsordnung entspricht.
  2. Das Markusevangelium ist das älteste Evangelium. Die Vorlesung stellt die geschichtlichen Hintergründe seiner Entstehung dar. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem historischen Kontext des römischen Kaiserreiches und darauf, wie das Markusevangelium auf die römische Herrschaft reagiert. Theologische Grundlinien des zweiten Evangeliums werden anhand der Interpretation entscheidender Abschnitte erarbeitet. Besonderes Augenmerk wird dabei auf der Christologie des Markusevangeliums liegen.
  3. Literatur:
    Kommentare:
  • Collins, Adela. Mark. A Commentary (Hermeneia), Minneapolis, MN 2007.
  • Eckey, Wilfried: Das Markusevangelium. Orientierung am Weg Jesus. Ein Kommentar, 2. Aufl., Neukirchen-Vluyn 2008.
  • Iersel, Bas van: Markus. Kommentar, Düsseldorf 1993.

    Weitere Literatur:
  • Incigneri, Brian J.: The Gospel to the Romans. The Setting and Rhetoric of Mark’s Gospel (Biblical Interpretation Series 65), Leiden/Boston 2003.
  • Telford, William R.: The Theology of the Gospel of Mark (New Testament Theology), Cambridge 1999.

    16. UE Übung zur Vorlesung (Jantsch)

    Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
    16. UE Übung zur Vorlesung
    Verwendbarkeit: BM, AM
    1 1 Jantsch

    Zweck der Übung ist es, das Thema der Vorlesung „Das Markusevangelium: Geschichte und Theologie“ zu vertiefen, indem relevante Quellentexte und Sekundärliteratur in gemeinsamer Diskussion erschlossen werden. Die Übung ist insbesondere zur Vorbereitung auf die Zwischenprüfung geeignet. Die Übung findet wöchentlich 45-minütig statt. Die zu lesende Literatur wird wöchentlich bekanntgegeben. Für die erste Sitzung am 15. April erarbeiten Sie sich bitte einen bibelkundlichen Überblick über das Markusevangelium. Verschaffen Sie sich zudem einen Überblick über das Einleitungswissen zum Markusevangelium, z. B. mithilfe von

    • Ebner, M.: Das Markusevangelium, in: ders. / S. Schreiber (Hg.), Einleitung in das Neue Testament (Kohlhammer Studienbücher Theologie 6), Stuttgart 2008, 154–183.

     

    17. HS Das Paulusbild der Apostelgeschichte (Jantsch)

    Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
    17.

    HS

    Das Paulusbild der Apostelgeschichte
    Verwendbarkeit: AM
    2

    3

    Jantsch

    1. Die Teilnahme setzt den Besuch des neutestamentlichen Proseminars voraus.
    2. Das Seminar beschäftigt sich mit der Darstellung des Paulus und seines Wirkens in der Apostelgeschichte des Lukas. Auf der Basis der Lektüre von Sekundärliteratur und der betreffenden Abschnitte der Apostelgeschichte diskutieren wir den historischen Wert von biographischen Informationen, die Lukas über Paulus bietet, z. B. über seine Jugend und Ausbildung, sein römisches Bürgerrecht, seine Gefangenschaft und seinen Prozess. Auch theologische Aspekte des lukanischen Paulusbildes erarbeiten wir uns anhand wichtiger paulinischen Reden in der Apostelgeschichte. Die Apostelgeschichte erweist sich als ein eigenständiger Entwurf der Rezeption des Paulus am Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr.
    3. Literatur

      Kommentare zur Apostelgeschichte:
    • Eckey, Wilfried: Die Apostelgeschichte. Der Weg des Evangeliums von Jerusalem nach Rom, 2 Bände, 2. Aufl., Neukirchen-Vluyn 2011.
    • Jervell, Jacob: Die Apostelgeschichte (KEK 3), Göttingen 1998.
    • Keener, Craig S.: Acts. An Exegetical Commentary, 4 Bände, Grand Rapids, MI 2012–2015.
    • Pervo, Richard Ivan: Acts. A Commentary (Hermeneia), Minneapolis 2009.

      Weitere Literatur:
    • Hess, Katja: Rhetor, Philosoph, Geistträger. Die Bildungsthematik in der lukanischen Paulusdarstellung (fzb 137), Würzburg 2019.
    • Marguerat, Daniel: Paul in Acts and Paul in His Letters (WUNT 310), Tübingen 2013.
    • Marguerat, Daniel (Hg.): Reception of Paulinism in Acts. Réception du paulinisme dans les Actes des apôtres (BEThL 229), Leuven/Paris/Walpole 2009.
    • Porter, Stanley E.: The Paul of Acts. Essays in Literary Criticism, Rhetoric, and Theology (WUNT 115), Tübingen 1999.

    18. UE Die Zeit der Flavier (69–96 n.Chr.) (Jantsch)

    Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
    18.UEDie Zeit der Flavier (69–96 n.Chr.): Ein entscheidender Zeitraum in der Geschichte des frühen Christentums
    Verwendbarkeit: nur WB
    22Jantsch

    1. Die Übung richtet sich an Studierende im Grund- und Hauptstudium.
    2. Fast drei Jahrzehnte lang (69 bis 96 n. Chr.) herrschten nacheinander die drei Flavier Vespasian und seine Söhne Titus und Domitian. In diese Zeit fielen entscheidende Entwicklungen im frühen Christentum. So wurde im Jahr 70 n. Chr. Jerusalem von den Römern erobert und der Tempel zerstört – ein Ereignis, das z. B. die Evangelien explizit thematisieren. Eine ganze Reihe neutestamentlicher Schriften entstand zur Zeit der Flavier, so etwa die Evangelien nach Markus und Matthäus, das lukanische Doppelwerk (Lukasevangelium und Apostelgeschichte), deuteropaulinische Briefe (zumindest der Kolosser- und der Epheserbrief), ein Teil der johanneischen Literatur (wahrscheinlich die drei Johannesbriefe), vielleicht auch die Offenbarung des Johannes, die sich dann mit dem Problem des Kaiserkultes und der Verfolgung der Christen unter dem letzten Flavier Domitian auseinandersetzen würde. Die Übung erarbeitet die geschichtlichen Hintergründe der Zeit der Flavier, indem relevante Quellen (Josephus, Tacitus, Sueton, Cassius Dio) und wichtige Sekundärliteratur in Ausschnitten gelesen werden. Auf diese Weise werden die zur Zeit der Flavier entstandenen neutestamentlichen Schriften in ihrer Entstehungszeit historisch kontextualisiert.
    3. Literatur:
    • Bellen, Heinz: Die Kaiserzeit von Augustus bis Diocletian. Grundzüge der römischen Geschichte, 2. Aufl., Darmstadt 2010.
    • Pfeiffer, Stefan: Die Zeit der Flavier. Vespasian – Titus – Domitian (Geschichte kompakt), Darmstadt 2009.
    • Weikert, Christopher: Von Jerusalem zu Aelia Capitolina. Die römische Politik gegenüber den Juden von Vespasian bis Hadrian (Hypomnemata 200), Göttingen 2016.

    19. IÜ Integrationsübung Neues Testament (Jantsch)

    Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

    19.

    Integrationsübung Neues Testament

    1 SWS

    6 LP

    Jantsch

    1. Die Übung richtet sich an Studierende in der Integrationsphase des modularisierten Studiums. Sie dient der Begleitung des studentischen Selbststudiums zur Vorbereitung auf das kirchliche Examen. Neben der thematischen Erarbeitung und Vertiefung liegt ein besonderes Augenmerk auf der Konzeption einer Examensklausur und der Anfertigung ihres Exegeseteils. Die Übung findet 90-minütig im 14-tägigen Rhythmus donnerstags von 9.00 bis 10.30 Uhr statt. Die konstituierende Sitzung findet am 16. April 2020 statt. Teilnehmer melden sich bitte auch per E-Mail bei mir unter Torsten.Jantsch@lmu.de an.
    2. Literatur:
      Textgrundlage für jede Stunde ist das Novum Testamentum Graece (Nestle-Aland), hg. vom Institut für Neutestamentliche Textforschung, 28. Auflage 2011 (und spätere Drucke); eine urtextnahe Bibelübersetzung (z. B. Lutherübersetzung 2017) wird empfohlen.
      Zu jeder Stunde werden Literaturhinweise gegeben. Grundsätzlich eignet sich folgende Literatur für die Erarbeitung des Stoffes:
    • Bormann, Lukas (Hg.): Neues Testament. Zentrale Themen, Neukirchen-Vluyn 2014.
    • Ebner, Martin / Schreiber, Stefan (Hg.): Einleitung in das Neue Testament (Kohlhammer Studienbücher Theologie 6), Stuttgart 2008.
    • Hahn, Ferdinand: Theologie des Neuen Testaments, 2 Bände (UTB 3500), 3. Aufl., Tübingen 2011.
    • Schnelle, Udo: Die ersten 100 Jahre des Christentums 30–130 n. Chr. Die Entstehungsgeschichte einer Weltreligion (UTB 4411), 2. Aufl., Göttingen 2016.
    • Schnelle, Udo: Theologie des Neuen Testaments (UTB 2917), Göttingen 2007.
    • Wolter, Michael: Paulus. Ein Grundriss seiner Theologie, Neukirchen-Vluyn 2011.

    20. PS Einführung in die Methoden der ntl. Exegese (Oertelt)

    Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
    20. PS

    Einführung in die Methoden der ntl. Exegese
    Verwendbarkeit: BM

    2 3 Oertelt
    1. Das Proseminar richtet sich an Studierende in den Anfangssemestern. Voraussetzung für die Teilnahme ist das Graecum. Zwischenprüfungsrelevant. Die Veranstaltung ist im Rahmen des modularisierten Studiums Teil des Basismoduls Neues Testament (3 LP, zusätzlich 5 LP bei Anfertigung einer benoteten Proseminararbeit).
    2. Ziel des Seminars ist die Fähigkeit zur selbstständigen und reflektierten Auslegung neutestamentlicher Texte. Anhand von ausgewählten Texten des Neuen Testaments werden die Fragestellungen und Ansätze wissenschaftlicher Exegese vorgestellt, die traditionellen Methoden neutestamentlicher Textarbeit eingeübt und in die einschlägigen exegetischen Hilfsmittel eingeführt (kritische Textausgaben, exegetische Wörterbücher, Synopsen, Konkordanzen).
    3. Literatur:
      Als Textgrundlage dient die 28. Auflage des Novum Testamentum Graece. Methodenlehren zur neutestamentlichen Exegese werden im Seminar vorgestellt.
    4. Voraussetzung für den Erwerb der Leistungspunkte (3 LP) ist die regelmäßige Teilnahme einschließlich vor- und nachbereitender Lektüre sowie die Abgabe einer schriftlichen Hausaufgabe im Laufe des Semesters bzw. für die zusätzlichen 5 LP die Anfertigung einer exegetischen Arbeit.

    21. UE Die Rezeption der Josephfigur (Ortelt)

    Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
    21.UEDie Rezeption der Josephgeschichte in jüd.-hell., rabbinischer und frühchristlicher Literatur
    Verwendbarkeit: IAM, IBM
    11Oertelt
    1. Die Übung ist Bestandteil des Interdisziplinären Basismoduls, kann aber auch als Übung im Fach Neues Testament im Wahlbereich belegt werden.
    2. Kommentar:
      „Vom Tellerwäscher zum Millionär“ (bzw. vom Sklaven zum zweiten Mann des Staates) – dies ist vielleicht eine mögliche Lesart der Josephgeschichte. Dabei leuchtet die Gestalt des Joseph in ganz unterschiedlichen Facetten auf: Träumer und Traumdeuter, begehrter und doch standhafter Jüngling, tak­tisch kluger Politiker und verlängerter Arm des Pharaos, Weisheitslehrer, Geretteter und Retter, Schützling Gottes …
      Diese vielfältigen Facetten der biblischen Josepherzählung haben zu sehr unter­schiedlichen Josephdeutungen im rabbinischen und hellenistischen Juden­tum, aber auch im entstehenden Christentum inspiriert.
      Ausgehend von der biblischen Josephgeschichte werden wir in der Übung anhand ausgewählter Textbeispiele versuchen, das unterschiedliche Inte­res­se an der Josephfigur herauszuarbeiten und uns dieser Deutungsvielfalt an­zunähern.
    3. Anerkennung der Leistungspunkte bei regelmäßiger Teilnahme.
    4. Literatur:
    • Niehoff, Maren: The Figure of Joseph in Post-Biblical Literature, Leiden 1992(AGJU 16).

    22. UE Neutestamentliche Lektüre (Dittmer)

    Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
    22.UENeutestamentliche Lektüre
    (s. Nr. 77)
    Verwendbarkeit: nur WB
    11Dittmer

     

    Die Übung zur neutestamentlichen Lektüre ist zunächst als 7. Stunde Grie­chisch verbindlich für alle TeilnehmerInnen des Griechisch II-Kurses. Darüber hinaus können auch andere InteressentInnen teilnehmen, die ihre Grie­chisch­kennt­nisse vertiefen oder wieder aufbereiten wollen.

    Gelesen werden primär Texte aus den Evangelien und der Apostelgeschichte, wobei der Focus auf der sprachlichen Erschließung der Texte liegt und auf der Systematisierung der Besonderheiten des hellenistischen Koiné-Griechisch.

    23. UE Bibelkunde des NT (Neumann)

    Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
    20. UE Bibelkunde des Neuen Testaments (s. Nr. 1) 2 2 (+ 3 LP neuer, + 4 LP alter Ordnung bei bestandener Prüfung) Neumann
    1. Angesprochener Hörerkreis: Für StudienanfängerInnen. Zwischenprüfungsrelevant. Die Übung ist Teil des Grundlagenmoduls.
      Leistungspunkte: 2 LP (+ 3 LP bei bestandener Prüfung nach neuer Modulordnung, + 4 LP nach alter Ordnung).
    2. Ziel, Stoff, Verlauf: Ziel der Übung ist es, die Strukturen und zentralen Inhalte, aber auch die theologischen Schwerpunkte und Hauptlinien der neutestamentlichen Schriften kennenzulernen. Ihre Erschließung geschieht mit Hilfe von Übersichten und durch die Besprechung exemplarischer Texte sowie fallweise der Bearbeitung und Besprechung exemplarischer Klausurfragen.
      Im Vordergrund wird dabei die Behandlung der Evangelien und der Paulusbriefe stehen, die übrigen Schriften kommen ergänzend hinzu.
    3. Voraussetzung für den Erwerb der Leistungspunkte ist die Teilnahme am Kurs.
      Die Bibelkundeprüfung besteht aus zwei Teilprüfungen im Alten und Neuen Testament, die voneinander getrennt oder auch an einem Termin abgelegt werden können. Sie findet in der Regel als schriftliche Prüfung statt.
    4. Empfehlungen für die Vorarbeit: Als Arbeitsbuch wird zur Anschaffung empfohlen:
    • Bienert, David C.: Bibelkunde des Neuen Testaments, 2., aktualisierte Auflage, Gütersloh 2018.
     
     
     
     


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