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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Exkursion

Das Lehrangebot

Sommersemester 2026 – Philosophie

Abkürzungen
VL = VorlesungPS = ProseminarSE = Seminar
UE = ÜbungSK = SprachkursOS = Oberseminar
IK = IntegrationskursSO = SozietätKL = Kolloquium
IS = IntegrationsseminarIÜ = Integrationsübung

HS = Hauptseminar

LP = Leistungspunkte (~ Credit Points) WS = WochenstundenSWS = Semesterwochenstunden
Verwendbarkeit:
BM = Basismodul AM = AufbaumodulWPM = Wahlpflichtmodul
WB = WahlbereichIBM = Interdisziplinäres BasismodulIAM = Interdisziplinäres Aufbaumodul
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Lehrangebote Philosophie

33. VL Philosophiegeschichte des 20. Jahrhunderts (Binkelmann)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
33. VL Philosophiegeschichte des 20. Jahrhunderts
Verwendbarkeit: WPM
3 3 Binkelmann
  1. Die Vorlesung richtet sich an alle Studierende und ist als Teil des Philosophiemoduls auch für das Philosophicum geeignet. Die Vorlesung ist auch für Gasthörer geöffnet und ist auf vier Semester angelegt. Verwendbarkeit WPM.
  2. Die Vorlesung zur Geschichte der Philosophie beabsichtigt eine Einführung in die Philosophie und ihre Geschichte. Daher geht es in der Vorlesung einerseits um einen Überblick über die Philosophiegeschichte von den Vorsokratikern bis ins 21. Jahrhundert. Andererseits sollen zentrale philosophische Problembestände in systematischer Hinsicht zugänglich gemacht werden. Es geht darum, die Brücke zwischen philosophiegeschichtlichen Positionen und gegenwärtigen Problemen zu schlagen, Verbindungslinien und Brüche zu markieren. Die Vorlesung hat einen Schwerpunkt in der philosophischen Theologie und Religionskritik und berührt zahlreiche wichtige Positionen und Themen der klassischen Philosophie und deren systematische Bedeutung für ein gegenwärtiges Orientierungswissen. Die Vorlesung wird in ausgewählte Positionen der europäischen philosophischen Tradition einführen. Die Vorlesung: Philosophiegeschichte des 20. Jahrhunderts behandelt die Entwicklung der Philosophie vom Ausgang des 19. Jahrhunderts bis in unsere Gegenwart.
  3. Literatur
  • Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, 2 Bde., Freiburg 1949–1952; 15. Aufl. 1991
  • Röd, Wolfgang (Hg.): Geschichte der Philosophie, Bd. X–XIV, München 1978–2019

34. HS Fortführung der Skepsis (Teil II: Neuzeit) (Binkelmann)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
34. HS Fortführung der Skepsis (Teil II: Neuzeit)
Verwendbarkeit: WPM
2 3 Binkelmann
  1. Keine Zulassungsbedingungen; Verwendbarkeit WPM.
  2. Der Skeptizismus ist eine philosophische Position, die bereits in der Antike von Autoren vertreten und unterschiedlich gedeutet wurde. Gemeinsam ist allen Skeptikern der Zweifel an der Erkennbarkeit von Wahrheiten jeglicher Art, sei es über die Welt, über die Götter oder den Menschen. Mit Beginn der Neuzeit erhält die Skepsis eine noch größere Relevanz innerhalb der Philosophie: Der „Vater der neuzeitlichen Philosophie“, René Descartes beginnt seine Überlegungen mit dem radikalen Zweifel an allem vermeintlichen Wissen, um auf diese Weise erst zu einem begründeten Wissen zu gelangen. Für David Hume dagegen ist ein wohl begründetes Wissen im strengen Sinne nicht möglich. Im Mittelpunkt bei ihm stehen der Zweifel an der Erkennbarkeit Außenwelt sowie an wissenschaftlichen Methoden wie der Induktion. Daneben entwickelte sich ebenso ein Skeptizismus weiter, der den Fokus nicht auf Wissenschaft(en), sondern auf das menschliche Leben richtete und dort z.B. die Gültigkeit der christlichen Moral anzweifelte (F. Nietzsche). Positionen bis ins 21. Jahrhundert knüpfen an diese Überlegungen an und führen sie weiter. Im Seminar sollen anhand zentraler Vertreter und Themen des Skeptizismus von Descartes bis heute Texte gelesen und diskutiert werden. Ein Reader mit Texten wird zu Beginn zur Verfügung gestellt.
  3. Literatur wird im Seminar bekanntgegeben.

35. PS Vom (un)freien Willen. Die Kontroverse zwischen Erasmus und Luther (Binkelmann)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
35. PS Vom (un)freien Willen. Die Kontroverse zwischen Erasmus und Luther
Verwendbarkeit: WPM
2 3 Binkelmann
  1. Keine Zulassungsbedingungen; Verwendbarkeit WPM.
  2. In seiner Schrift Vom freien Willen (1524) wendet sich der katholische Humanist Erasmus von Rotterdam gegen die Lehre Martin Luthers, wonach der Mensch nicht über einen freien Willen verfüge, sondern allein durch die Gnade Gottes (sola gratia), also eben nicht durch seine vermeintlich freien Taten (Werke) zum ewigen Heil finde. Für Erasmus ist hingegen der freie Wille des Menschen und seine daraus hervorgehenden Taten entscheidend. Dieser Verteidigung einer Willensfreiheit im Sinne einer Wahlfreiheit widersetzt sich Luther nur kurze Zeit später in seiner Schrift Vom unfreien Willen. Zur Debatte stehen dabei die unterschiedlichen Positionen der katholischen Kirche und der Reformation, aber auch die (wahre) philosophische Deutung des menschlichen Willens, die wirkmächtig für die Philosophie bis heute wurde: Verfügt der Mensch lediglich über einen Willen verstanden als die ihn treibende Kraft oder auch über einen Willen, zwischen verschiedenen Handlungsmöglichkeiten eine Wahl zu treffen? Erasmus bejaht, Luther verneint letzteres. Im Seminar sollen diese beiden Aspekte anhand der Lektüre zentraler Passagen der beiden Schriften erörtert und diskutiert werden.
  3. Literatur
  • Erasmus von Rotterdam: Vom freien Willen (1524). Verdeutscht von Otto Schumacher, Göttingen 1956, Vandenhoeck & Ruprecht (Digitalisat unter: digi20.digitale-sammlungen.de//de/fs1/object/display/bsb00048294_00001.html)
  • Martin Luther: De servo arbitrio, in: Wilfried Härle (Hg.): Lateinisch-Deutsche Studienausgabe 1. Der Mensch vor Gott. Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt 2006, 219–661

36. UE 7. Summerschool Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Vorlesungen zur Philosophie der Religion (Asmuth)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
36. UE 7. Summerschool: Hegels Religionsphilosophie (geblockt)
Verwendbarkeit: nur WB
2 2 Asmuth

Termin: 1.–4. September 2026
Raum: Hörsaal I

Interdisziplinäres Forum Religionsphilosophie

Das Konzept: Die Vorlesungen über die Philosophie der Religion sind für die Ent­wicklung der Philosophie und Theologie im Deutschland des 19. und be­gin­nen­den 20. Jahrhunderts von großer Bedeutung. Ferner bieten sie mit ihren einführenden Teilen einen guten Einstieg in die komplexe Philosophie und das ‚System‘ Hegels. Wir werden uns dem Text im close reading nähern. Das erlaubt ein intensives Fragen und ein detailliertes Nachvollziehen der kom­ple­xen und anspielungsreichen Argumentationen sowie die Diskussion der systematisch spannenden Fragestellungen Hegels. Als auswärtigen Dozenten konnten wir Prof. Dr. Burkhard Nonnenmacher gewinnen.

Alle, die ein Interesse haben, an der Veranstaltung teilzunehmen – Philosophen, Theologen, Interessierte, Studierende wie Doktoranden – sind herzlich eingeladen. Ein Reader wird vor der Veranstaltung online zur Verfügung gestellt.

Weitergehende Informationen und Anmeldung bitte bei Frau Andrea Töcker: andrea.toecker@augustana.de.

 
 
 
 


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