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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Exkursion

Das Lehrangebot

Sommersemester 2026 – Sprachen

Abkürzungen
VL = VorlesungPS = ProseminarSE = Seminar
UE = ÜbungSK = SprachkursOS = Oberseminar
IK = IntegrationskursSO = SozietätKL = Kolloquium
IS = IntegrationsseminarIÜ = Integrationsübung

HS = Hauptseminar

LP = Leistungspunkte (~ Credit Points) WS = WochenstundenSWS = Semesterwochenstunden
Verwendbarkeit:
BM = Basismodul AM = AufbaumodulWPM = Wahlpflichtmodul
WB = WahlbereichIBM = Interdisziplinäres BasismodulIAM = Interdisziplinäres Aufbaumodul
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Lehrangebote Sprachen

51. SK Latein I (Mülke)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
51. SK Latein I 6 12 Mülke

In Latein I werden die Grundlagen der lateinischen Sprache vollständig oder annähernd vollständig erlernt. Wir benutzen dabei das Lehrbuch LATINUM, Ausgabe B, vom Verlag Vandenhoeck & Ruprecht; zur Systematisierung und Vervollständigung des grammatischen Wissens wird eine Grammatik heran­ge­zogen.

Die zahlreichen guten Abbildungen und informativen Sachtexte von LATINUM erlauben darüber hinaus eine erste mosaiksteinartige Erschließung der römi­-
schen Geisteswelt, insbesondere auch der Religions- und Philosophiege­schichte.

Eine Testklausur am Ende des Kurses hat die Funktion, den Studierenden eine Rückmeldung über ihren Leistungsstand zu geben – die Entscheidung über die Teilnahme am nächsten Kurs treffen die TeilnehmerInnen selbst.

52. SK Latein II (N.N.)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
52. SK Latein II 6 12 (bei bestandener Prüfung) N.N.

Während des Latein II-Kurses wird der gesamte grammatische Stoff systema­tisch wiederholt, ergänzt und gefestigt, damit die abschließende Prüfung pro­blemlos abgelegt werden kann. Zu Beginn von Latein II wird dabei in der Regel eine Übergangslektüre gelesen, z. B. Vulgata-Texte oder Märtyrerakten. Die Wahl der Übergangslektüre hängt ebenso wie die Wahl der anschließen­den Hauptlektüre vom Interesse des Kurses ab.

In der Phase der Hauptlektüre wird ein prominenter und theologisch relevanter Autor aus dem weiten Fundus lateinischer Literatur intensiv behandelt. Das kann ein Autor aus dem Bereich der antiken Geisteswelt sein (z. B. Cicero oder Seneca), ein antiker christlicher Autor (z. B. Laktanz oder Augustinus) oder ein Autor aus der Reformationszeit (z. B. Luther, Erasmus oder Melan­chthon). Ne­ben der rein sprachlichen Arbeit und der Einweisung in den richti­gen Ge­brauch des Wörterbuchs wird nun in verstärktem Maße auch die inter­pretato­risch-her­meneutische Dimension und die Einordnung des Autors in sei­nen geis­tes- und philosophie- bzw. theologiegeschichtlichen Kontext be­dacht.

Gegen Ende des Kurses werden eine ganze Reihe von Probeklausuren ge­schrieben, und zwar unbekannte Texte desjenigen Autors, der während der Zeit der Hauptlektüre behandelt wurde und dann auch Gegenstand der Prü­fung ist.

53. SK Griechisch I (N.N.)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
53. SK Griechisch I 6 12 N.N.

Der Unterricht im Griechischen beginnt mit der Einführung in das griechische Alphabet und seine Bedeutung. Der weitere Kursverlauf von Griechisch I folgt dem Lehrbuch KANTHAROS vom Klett-Verlag (alte Ausgabe, über die Hoch­schule beziehbar). Gelernt wird hier im We­sent­li­chen das klassische Griechisch des 5. Jahrhunderts v. Chr., weil sich von dieser Sprachform her praktisch alle anderen wichtigen Quellentexte des Chris­tentums erschließen lassen. Be­glei­tend wird eine systematische Gram­matik verwendet.

Im Kurs Griechisch I geht es zunächst um die Vermittlung eines soliden gram­matikalischen Wissens, das durch zusätzliches Übungsmaterial, be­son­dere Formenübersichten und systematische Zusammenfassungen vertieft und ge­festigt wird. Daneben werden von Lektion 1 an ausgehend von den Texten im­mer wieder neue Aspekte der griechischen Geistes- und Kulturgeschichte vor­gestellt, die im Laufe der Zeit ein erstes eigenständiges Verstehen zentraler Ka­tegorien des griechischen Denkens ermöglichen.

Am Ende von Griechisch I findet eine Übertrittsklausur statt, in welcher die si­chere Beherrschung des Kursstoffes vorausgesetzt wird. Das erfolgreiche Be­stehen dieser Klausur berechtigt zur Teilnahme am Kurs Griechisch II im Folge­semester / Intensivsprachkurs.

54. SK Griechisch II (Mülke)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
54. UE Griechisch II 6 12
(bei bestandener
Prüfung)
Mülke

Im Kurs Griechisch II wird zunächst die Arbeit am Lehrbuch KANTHAROS vom Klett-Verlag (alte Ausgabe, über die Hoch­schule beziehbar) (etwa bei Lektion 40) fortgesetzt. Nach Abschluss des Lehrbuches wird im Normalfall Platon (also klassisches Griechisch) gelesen – nicht nur wegen der sprachlichen Form, son­dern wegen seiner unüberschätzbaren Bedeutung für die christliche Theologie­geschichte. Meistens wird einer der frühen plato­ni­schen Dialoge ganz oder im Auszug gelesen, in der die Figur des Sokrates im Mittelpunkt steht. Zu­sätzliche Unterrichtseinheiten oder ein Symposion zu besonderen Themen kön­nen die philosophisch und theologisch relevanten Prob­leme und Denkmuster weiter ver­tiefen. Parallel dazu wird mit der Über­setzung neutestamentlicher Texte, meist aus Evangelien und Apos­tel­ge­schich­te, begonnen.

Während dieser doppelten Lektürephase wird eine eingehende Gram­ma­tik­wie­derholung durchgeführt, die das System der klassischen griechischen Spra­che ebenso zum Thema hat wie die besonderen Merkmale des hel­le­nis­tischen Koiné-Griechisch.

In der letzten Phase von Griechisch II werden eine ganze Reihe von Pro­be­klau­suren geschrieben, korrigiert und sorgfältig besprochen, weil dies unserer Auf­fassung nach die intensivste Form der Rückmeldung und daher die beste Form der Vorbereitung auf die Prüfung ist. Die Probeklausuren sind frühere Original-Klausuren und stammen daher ebenso wie die Abschlussklausur im Normalfall aus einem Werk Platons.

55. UE Neutestamentliche Lektüre (Mülke)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
55. UE Neutestamentliche Lektüre (s. Nr. 16)
Verwendbarkeit: nur WB
1 1 Mülke

Die Übung zur neutestamentlichen Lektüre ist zunächst als 7. Stunde Grie­chisch verbindlich für alle TeilnehmerInnen des Griechisch II-Kurses. Darüber hinaus können auch andere InteressentInnen teilnehmen, die ihre Grie­chisch­kennt­nisse vertiefen oder wieder aufbereiten wollen.

Gelesen werden primär Texte aus den Evangelien und der Apostelgeschichte, wobei der Focus auf der sprachlichen Erschließung der Texte liegt und auf der Systematisierung der Besonderheiten des hellenistischen Koiné-Griechisch.

56. HS „Schönheit in der griechischen Bibel“ (Mülke / Pietsch / Strecker / Bons)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
56. HS „Schönheit in der griechischen Bibel“ (Summer-School; geblockt; s. Nr. 4; Nr. 11)
Verwendbarkeit: nur WB
2 3 Mülke / Pietsch / Strecker / Bons

Termin: 27.–29. Juli 2026

  1. Die Teilnahme an der Summer-School setzt das Graecum und den Besuch eines exegetischen Proseminars voraus. Das Seminar kann im modularisierten Studium im Aufbaumodul Altes oder Neues Testament sowie im Wahlbereich belegt werden. Die Arbeitsform besteht aus Kurzvorträgen und Workshops, die von Fachwissenschaftler:innen aus dem In- und Ausland durchgeführt werden. Die Unterrichtssprache ist Englisch. Im Juni ist zusätzlich ein digitales Vorbereitungstreffen geplant (nähere Informationen folgen).
  2. „Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“ Mit diesen Worten beendet der erste Schöpfungsbericht die Aufzählung der Schöpfungswerke (Gen 1,31). Erstaunlicherweise übersetzt die Septuaginta in Gen 1 ṭôb („gut“) jeweils mit καλόν „schön“. Was Gott in den ersten sechs Schöpfungstagen gemacht hat, gilt als „schön“. Dies bleibt jedoch keine isolierte Aussage. Rund zweihundert Jahre später führt die Weisheit Salomos, die von vornherein in griechischer Sprache verfasst wurde, diesen Gedanken weiter und behauptet, dass aus der Schönheit der Schöpfungswerke der Schöpfer erkannt werden könne (Weish 13,5). Das Thema der Schönheit wird in den Texten der Septuaginta, aber auch im Neuen Testament auf verschiedene Weise entfaltet. Nicht nur die Schönheit von Menschen – Frauen und Männern – kommt zur Sprache, sondern auch diejenige von Natur oder von menschlichen Artefakten wie Gebäuden oder Städten. Auch kann der Verlust von Schönheit beklagt werden.
    Die Summer-School setzt sich das Ziel, das bisher noch nicht hinreichend studierte Thema der Schönheit in der griechischen Bibel – Septuaginta und Neues Testament – in Vorträgen und Workshops eingehend zu behandeln. Bei der intensiven Arbeit an den biblischen Texten sollen auch deren verschiedene historische, literarische und theologische Voraussetzungen und Kontexte im Blick sein, also neben der hebräischen Bibel auch die griechische Literatur und Philosophie sowie die Zeugnisse des jüdisch-hellenistischen Ägyptens. Ausblicke auf die frühchristliche Bibelexegese können das Panorama vervollständigen.
  3. Weiterführende Literatur wird im Laufe der Veranstaltung bekannt gegeben.

57. SK Hebräisch I (Seiler)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
57. SK Hebräisch I (Grundkurs; Abschluss: Hebraicum) 7 12 (bei bestandener Prüfung) Seiler
  1. Für StudienanfängerInnen. Sprachmodul 1. Zwischenprüfungsrelevant.
  2. Der Grundkurs Hebräisch bietet eine Einführung in die Strukturen der bib­lisch-hebräischen Grammatik und soll die Teilnehmer und Teilnehmerinnen dazu befähigen, mittelschwere Texte des Alten Testaments in Prosa und Poesie zu verstehen. Der Aufbau des Kurses orientiert sich an dem zwei­bändigen „Lernbuch des biblischen Hebräisch“ (s. u. unter Pkt. d), in dem die Verbalgrammatik einen Schwerpunkt bildet. Besonderer Wert wird auf das gemeinsame Einüben des behandelten Stoffes gelegt. Möglichst bald wird mit der Lektüre biblischer Texte begonnen. Gegen Ende des Kurses werden drei Probeklausuren geschrieben, die den Teilnehmern und Teil­neh­merinnen eine realistische Einschätzung ihres Leistungsstandes er­mögli­chen und somit eine gute Vorbereitung auf die Prüfung darstellen. Als er­gänzende Veranstaltung zum Sprachkurs wird ein Tutorium angeboten. Der Grundkurs Hebräisch soll nicht nur sprachliche Kompetenzen vermit­teln, sondern dient auch zur Begegnung mit dem hebräischen Welt‑, Got­tes- und Menschenverständnis, das sich von den abendländischen Denk­gewohnhei­ten erheblich unterscheidet. Zugleich ermöglicht er einen ersten Einblick in das Judentum.
  3. Die Hebräischprüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündli­chen Teil. Die Klausur dauert vier Stunden, die mündliche Prüfung 20 Mi­nu­ten.
  4. Als (zweibändiges) Arbeitsbuch wird zur Anschaffung empfohlen:
  • Dietzfelbinger, Helmut / Weber, Martin: Lernbuch des biblischen Hebräisch. Bd. 1: Übersichten / Textbuch; Bd. 2: Übungsbuch / Vokabular, Neuen­det­telsau 2010.

 

58. IK Hebräischer Integrationskurs (Seiler)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
58. IK

Hebräischer Integrationskurs zur Examensvorbereitung
Verwendbarkeit: nur WB

2 2 Seiler
  1. Die Lehrveranstaltung ist vor allem für Examenskandidatinnen und ‑kan­di­da­ten bestimmt. Neben der regelmäßigen Teilnahme wird die Bereitschaft er­wartet, einen Text für die jeweils nächste Sitzung vorzubereiten.
  2. Durch den Integrationskurs sollen vorhandene Grundkenntnisse der he­bräi­schen Sprache aufgefrischt bzw. neu eingeübt werden, um beim Er­kennen grammatischer Formen und beim Übersetzen (wieder) Sicherheit zu erlan­gen. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf der Wiederholung der schwachen Verben liegen, auch die Hauptthemen der Syntax werden be­handelt. Durch Übungen und Übersetzungseinheiten wird das Erlernte an­gewendet und gefestigt.

59. SK Biblisch-Aramäisch (Seiler)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
59. SK Biblisch-Aramäisch
Verwendbarkeit: nur WB
2 2 Seiler
  1. Voraussetzung: Hebräischkenntnisse.
  2. Einige Abschnitte des Alten Testaments, vor allem in den Büchern Daniel und Esra, sind auf Aramäisch überliefert. Es handelt sich dabei um eine Form des sog. „Reichsaramäischen“, das seit dem 5. Jh. v. Chr. inter­na­tio­nal Verbreitung fand. Da die Sprache mit dem Hebräischen nahe verwandt ist, kann bei der Erarbeitung der Grammatik auf die im Hebräischkurs er­worbe­nen Kenntnisse zurückgegriffen werden. Als Lektüre sind vor allem die ara­mäischen Teile des Danielbuches vorgesehen.
  3. Literatur:
  • Neef, Heinz-Dieter: Arbeitsbuch Biblisch-Aramäisch: Materialien, Beispiele und Übungen zum Biblisch-Aramäisch, 3. Aufl., Tübingen 2018.
  • Rosenthal, Franz: A Grammar of Biblical Aramaic, 7. Aufl., Wiesbaden 2006.
  • Segert, Stanislav: Altaramäische Grammatik: mit Bibliographie, Chresto­ma­tie und Glossar, 4. Aufl., Leipzig 1990.

60. UE Hebräische Lektüre (Seiler)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
60. UE Hebräische Lektüre (s. Nr. 8)
Verwendbarkeit: nur WB
1 1 Seiler
  1. An dieser Übung können nur Studierende teilnehmen, die das Hebraicum bereits abgelegt haben.
  2. Die Lehrveranstaltung soll die Möglichkeit geben, die im Hebräischkurs er­wor­benen Sprachkenntnisse zu festigen und zu vertiefen, aber auch Anreiz und Hilfestellungen bieten, mit dieser Sprache wieder vertraut zu werden. Die zu übersetzenden Texte werden gemeinsam mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen ausgewählt. Im Rahmen der Lektüre werden, wenn nötig, grammatische Fragen wiederholt, aber auch über das im Sprachkurs Be­sprochene hinaus vertieft. Besonderes Augenmerk soll dabei auf die Syn­tax gelegt werden. Darüber hinaus werden wir uns auch Zeit für exe­ge­ti­sche Beobachtungen und theologische Fragen nehmen, die sich aus der Lektüre ergeben.
 
 
 
 


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