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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Exkursion

Das Lehrangebot

Sommersemester 2022 - Systematische Theologie

Abkürzungen
VL = VorlesungPS = ProseminarSE = Seminar
UE = ÜbungSK = SprachkursOS = Oberseminar
IK = IntegrationskursSO = SozietätKL = Kolloquium
IS = IntegrationsseminarIÜ = Integrationsübung

HS = Hauptseminar

LP = Leistungspunkte (~ Credit Points) WS = WochenstundenSWS = Semesterwochenstunden
Verwendbarkeit:
BM = Basismodul AM = AufbaumodulWPM = Wahlpflichtmodul
WB = WahlbereichIBM = Interdisziplinäres BasismodulIAM = Interdisziplinäres Aufbaumodul
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Lehrangebote Systematische Theologie

29. VL Gotteskindschaft. Der christliche Glaube als Erleben und Deuten (Buntfuß)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

29.

VL

Gotteskindschaft. Der Christliche Glaube als Erleben und Deuten
(Systematische Theologie II)
Verwendbarkeit: BM, AM

3

3

Buntfuß
  1. Die Vorlesung richtet sich an Studierende im Grundstudium und ist verpflichtender Bestandteil des Basismoduls Systematische Theologie, kann aber auch von Studierenden aller Semester mit Gewinn besucht werden.
  2. Die Vorlesung behandelt die christliche Glaubenslehre bzw. Dogmatik nach ihren zentralen Inhalten unter Berücksichtigung ihrer geschichtlichen Entwicklung. Methodisch liegt ihr ein religionspsychologischer Zugang im weitesten Sinne zugrunde. Die christlichen Glaubensvorstellungen sollen auf ihre religiöse Erlebnis- und Erfahrungsdimension hin befragt werden. Dem liegt die Einsicht zugrunde, dass religiöse Aussagen nicht in einem gegenständlichen Sinne wahr sind, sondern eine symbolische Deutung der Wirklichkeit darstellen. Friedrich Schleiermacher hat diese Einsicht in seiner Glaubenslehre auf den Punkt gebracht, wenn er definiert: „Christliche Glaubenssätze sind Auffassungen, der christlich-frommen Gemütszustände in der Rede dargestellt.“ In der Vorlesung soll gefragt werden, wie Mensch, Welt und Gott im christlichen Glauben erlebt und gedeutet werden. In diesem Zusammenhang werden auch Theorien zur religiösen Erfahrung sowie neuere Ansätze zu einer Theologie der Gefühle dargestellt und diskutiert.
  3. Die Vorlesung setzt einen viersemestrigen Zyklus fort, in dem die Systematische Theologie als Christliche Religionstheologie und systematisch-theologische Religionsforschung entfaltet wird, um den wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und berufsspezifischen Erfordernissen von heute gerecht zu werden.
  4. Weiterführende Literatur wird in der Vorlesung bekanntgegeben.

30. HS Martha Nussbaum: Kosmopolitismus (Buntfuß / Anselm)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
30. HS Martha Nussbaum: Kosmopolitismus
(geblockt in Bad Goisern im März 2022)
Verwendbarkeit: AM
2 3 Buntfuß / Anselm

Das Seminar hat bereits stattgefunden!

31. UE Ulrich Barth: Symbole des Christentums (Buntfuß / Fritz)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

31.

UE

Ulrich Barth: Symbole des Christentums (Teil I)
Verwendbarkeit: BM, AM

2

2

Buntfuß / Fritz
  1. Im vergangenen Jahr hat der emeritierte Hallenser Systematiker Ulrich Barth seine Vorlesung zur Glaubenslehre publizieren lassen. Unter dem Titel „Symbole des Christentums“ behandelt er nicht das ganze überkommene Lehrgefüge im Detail, sondern konzentriert sich auf die Hauptthemen der Dogmatik. Dabei „entstehen die Konturen einer liberalen evangelischen Dogmatik, die sich dem aufgeklärt-kritischen Religionsdiskurs ebenso verpflichtet weiß wie der Einsicht in die existenzielle und kulturelle Bedeutung des christlichen Glaubens in der Moderne. Die einzelnen Kapitel werden jeweils nach biblischem Leitsymbol, menschlicher Lebenssituation, dominierender Gottesvorstellung und religiösem Grundgefühl durchgeführt. Zweck der Darstellung ist es, die innere Verbindung von Religion und Leben herauszuarbeiten“ (aus dem Klappentext).
  2. Wir wollen diesen eigenständigen und anregenden Entwurf einer zeitgemäßen Glaubenslehre im Sommersemester und im darauffolgenden Wintersemester vollständig lesen und besprechen. Der Besuch nur eines Teils der Übung ist ebenso möglich wie lehrreich.
  3. Literatur:
  • Barth, Ulrich: Symbole des Christentums. Berliner Dogmatikvorlesung, hg. v. Friedemann Steck, Tübingen 2021 (zur Anschaffung empfohlen).

32. OS Aktuelle Forschungsfragen Systematische Theologie (Buntfuß)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
32. OS Aktuelle Forschungsfragen Systematische Theologie
Verwendbarkeit: nur WB
1 1 Buntfuß

Das Oberseminar wird als gemeinsame Sozietät mit den beiden Lehrstühlen für Systematische Theologie und Ethik (Prof. Reiner Anselm) und für Dogmatik, Religionsphilosophie und Ökumene (Prof. Jörg Lauster) an der LMU München durchgeführt und dient der gemeinsamen Besprechung aktueller Forschungsfragen und laufender Forschungsprojekte.

33. UE Systematisch-theologische Lektüreübung Thomas Bauer: Die Vereindeutigung der Welt (Buntfuß / J. Weidemann)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

33.

UE

Systematisch-theologische Lektüreübung
Thomas Bauer: Die Vereindeutigung der Welt:
Verwendbarkeit: BM, AM

1 1 Buntfuß /
J. Weidemann
  1. In der offenen Form des Lesekreises wollen wir einen aktuellen Diskussionsbeitrag des Arabisten und Islamwissenschaftlers Thomas Bauer über den gesellschaftlichen Verlust an Mehrdeutigkeit und Vielfalt lesen und diskutieren.
  2. „Was haben das Verschwinden von Apfelsorten, das Auftreten von Politikern in Talkshows, religiöser Fundamentalismus und der Kunst- und Musikmarkt miteinander gemeinsam? Überall wird Vielfalt reduziert, Unerwartetes und Unangepasstes zurückgedrängt. An die Stelle des eigentümlichen Inhalts rückt vermeintliche Authentizität: Nicht mehr das ‚was‘ zählt, sondern nur noch das ‚wie‘. Thomas Bauer zeigt die Konsequenzen auf, sollten wir diesen fatalen Weg des Verlustes von Vielfalt weiter beschreiten“ (aus dem Klappentext).
  3. Literatur
  • Bauer, Thomas: Die Vereindeutigung der Welt. Über den Verlust an Mehrdeutigkeit und Vielfalt, Stuttgart 2018 (reclam. Zur Anschaffung empfohlen).

34. PS Der stellvertretende Sühnetod Christi als Problem der Christologie (J. Weidemann)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
34. PS Der stellvertretende Sühnetod Christi als Problem der Christologie
Verwendbarkeit: BM
2 3 J. Weidemann
  1. Das Seminar richtet sich an alle Studierenden, v.a. an jene im Grundstudium. Es ist verpflichtender Bestandteil des Basismoduls Systematische Theologie.
  2. Musste Jesus für unsere Sünden sterben? Diese Frage lässt sich als eines der Grundprobleme des Glaubens unter den Bedingungen unserer Zeit ansehen. Der Sühnetod Christi ist ein zentrales Element der klassischen christlichen Dogmatik, aber gleichzeitig erscheint er vielen Menschen fremd. Besonders das Gottesbild des strengen Verwalters und pedantischen Richters, das oft mit der Vorstellung, dass Jesus für uns sterben musste, verbunden wird, kollidiert mit dem Bild eines gütigen und liebevollen Gottes.
    In diesem Seminar befassen wir uns einerseits mit dem klassischen Text der Sühnetod Theologie Anselm von Canterburys (gest. 1109). In seinem Werk Cur deus homo entwirft er eine Metaphysik des Todes Jesu, die in ihrer Stringenz und Rationalität bis heute Menschen in ihren Bann zieht und gleichzeitig zu vehementem Widerspruch anregt. Diesem Text stellen wir zentrale moderne und zeitgenössische Texte gegenüber.
  3. Voraussetzung für den Erwerb eines Scheins ist die Anfertigung eines Sitzungsprotokolls oder eines Kurzessays.
  4. Die genaue Literatur wird im Seminar bekannt gegeben. Zur vorbereitenden Lektüre werden die entsprechenden Kapitel der einschlägigen Dogmatiklehrbücher empfohlen. V.a.:
  • Körtner, Ulrich H. J.: Dogmatik (LETh 5), Leibzig 2018, 407–443.477–506.

 

35. UE Sinkendes Schiff oder strahlender Leuchtturm? (J. Weidemann / Heymann)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
35. UE Sinkendes Schiff oder strahlender Leuchtturm? Systematisch-theologische und praktisch-theologische Perspektiven auf Kirche, Kirchentheorie und Ekklesiologie (s. Nr. 53)
Verwendbarkeit: nur WB
2 2 J. Weidemann / Heymann
  1. Die Übung richtet sich an alle interessierten Studierenden.
  2. Was ist Kirche? Ein liebgewonnenes, aber finanziell wacklig dastehendes Gebäude? Die Menschen, die als Christ*innen zusammenkommen, wo auch immer? Vielleicht das, was diese Menschen dann tun? Ist Kirche ein Konfliktfeld, eine Arbeitgeberin, eine Dienstleisterin? Oder die stets zu erneuernde gesellschaftliche Größe, in der Jesus Christus erfahrbar wird?
    Was ist Kirche? Hinter der ekklesiologischen Frage nach dem Wesen, dem Auftrag, den Ämtern und der Struktur der Kirche, die beim Heilshandeln Gottes in Jesus Christus ansetzt, und der kirchentheoretischen Frage nach dem gelingenden Ineinander von Institution, Organisation, Interaktion und Inszenierung stehen drängende Fragen nach der Zukunft. Wohin führt der Weg in einer Zeit von Pluralisierung und Traditionsabbruch: Gilt es die Gemeinde als zentralen Ort von Kirche zu stärken oder soll man sich auf die Diversität all jener kirchlicher Orte besinnen, in denen ebenso wie in der Gemeinde Kommunikation des Evangeliums stattfindet: Den Kindergarten, die Hochschule, das Gefängnis, das seelsorgliche Angebot in der Urlaubsregion usw
    Am produktivsten ist es, diese wichtigen Fragen sowohl aus praktisch-theologischer als auch aus systematisch-theologischer Perspektive anzugehen, die sich gegenseitig ergänzen, widersprechen und bereichern. Daher laden wir ganz herzlich zu einer fächerübergreifenden ekklesiologisch-kirchentheoretischen Übung ein, in der wir miteinander erarbeiten, was Kirche ist, was sie sein sollte und was sie werden kann.
  3. Die Literatur wird in der Übung bekannt gegeben.
  4. Voraussetzung für den Erwerb eines Scheins ist die regelmäßige, aktive Teilnahme.

36. IS Integrationsseminar Ethik (Schleicher)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
36. IS Integrationsseminar Ethik 2 6 Schleicher
  1. Für Studierende, die sich auf das Examen vorbereiten.
  2. In dem Kurs soll das bisher im Studium erworbene Wissen im Bereich der Ethik ergänzt, vertieft und gebündelt werden. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Vorbereitung Ihrer ethischen Kompetenz und Ihres Wissens für die Präsentation im Examen. Deshalb werden wir, neben der Besprechung von Lektürefragen, anhand von Klausuren und mündlichen Präsentationen gezielt an den Prüfungsformen arbeiten, die im ersten Examen der (bayerischen) Landeskirche eine Rolle spielen.
    Bitte beachten Sie, dass das IS das Studium der Evangelischen Ethik nicht ersetzen kann. Wenn ihr Studium der Ethik ihrer Einschätzung nach etwas zu kurz gekommen ist, empfehle ich Ihnen als Vorbereitung in jedem Fall den angegebenen Text aus dem Handbuch der Evangelischen Ethik zu lesen.
  3. Die Voraussetzung für den Erwerb der Leistungspunkte ist die regelmäßige Teilnahme einschließlich vor- und nachbereitender Lektüre, die aktive Teilnahme, sowie das Verfassen von mind. zwei Probeklausuren.
  4. Zur Anschaffung empfohlen ist:
  • Anselm, Reiner / Körtner, Ulrich (Hg.): Evangelische Ethik kompakt, Gütersloh 2015
  • Reuter, Hans-Richard / Meireis, Torsten / Huber, Wolfgang: Handbuch der Evangelischen Ethik, München 2015 (bitte lesen Sie dort vorbereitend zur ersten Sitzung das Kapitel von Hans Richard Reuter zu „Grundlagen und Methoden der Ethik“ (S. 9–123)

     Weitere Literatur wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

37. UE Natürlichkeit in ethischen Debatten und der Alltagsmoral (Schleicher)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
37. UE Natürlichkeit in ethischen Debatten und der Alltagsmoral
Verwendbarkeit: BM, AM
2 2 Schleicher
  1. BM/AM. Die Übung richtet sich an Studierende aller Semester. Ein Proseminar in Systematischer Theologie ist zwar hilfreich, aber nicht vorausgesetzt.
  2. Klaus Tanner hat 1993 vom „langen Schatten des Naturrechts“ gesprochen. Und in der Tat scheint es so, als ob die Orientierung an der Natur nach einer Phase der scharfen Kritik als konservativ, wenn nicht sogar reaktionär, und vor allem mit den Vorstellungen einer evangelischen Ethik vom Vorrang des Evangeliums vor dem Gesetz bzw. Gebot nicht vereinbar wäre. Allerdings mehren sich in der jüngsten Vergangenheit die Stimmen – gerade von progressiver Seite – die die Orientierung an der Natur als Norm geradezu fordern: Das Konzept der „natürlichen Geburt“, der „natürlichen Heilmittel“ und des „natürlichen Todes“ sind gute Beispiele dafür. In der Übung soll diesen Phänomenen nachgegangen und zugleich ein Versuch unternommen werden, über das Konzept der Natur als Narration eine Brücke zwischen dieser neuen Hochschätzung des Natürlichen und den Konzepten einer freiheitsorientierten evangelischen Ethik zu schaffen.
  3. Literatur: Wird bekannt gegeben
  4. Voraussetzung für Anerkennung der 2 LP: regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit.
 
 
 
 


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