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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Exkursion

Das Lehrangebot

Sommersemester 2021 - Systematische Theologie

Abkürzungen
VL = VorlesungPS = ProseminarSE = Seminar
UE = ÜbungSK = SprachkursOS = Oberseminar
IK = IntegrationskursSO = SozietätKL = Kolloquium
IS = IntegrationsseminarIÜ = Integrationsübung

HS = Hauptseminar

LP = Leistungspunkte (~ Credit Points) WS = WochenstundenSWS = Semesterwochenstunden
Verwendbarkeit:
BM = Basismodul AM = AufbaumodulWPM = Wahlpflichtmodul
WB = WahlbereichIBM = Interdisziplinäres BasismodulIAM = Interdisziplinäres Aufbaumodul
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Lehrangebote Systematische Theologie

31. VL Die Passion Christi (Schüz)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

31.

VL

Die Passion Christi. Zur Heilsbedeutung des Todes Jesu in Geschichte und Gegenwart
Verwendbarkeit: BM, AM

3

3

Schüz
  1. Die Vorlesung richtet sich an Studierende im Grundstudium und ist verpflichtender Bestandteil des Basismoduls Systematische Theologie, kann aber gerne auch von Studierenden späterer Semester besucht werden.
  2. Karfreitag gilt traditionell besonders im Protestantismus als höchster Feiertag des Kirchenjahres. Was es hier aber zu feiern gibt, ist seit jeher umstritten: Um kaum ein theologisches Problem wurde in der Geschichte des Christentums von Paulus bis in die Gegenwart derart gerungen wie um die Heilsbedeutung des Todes Jesu. Die Vorlesung widmet sich den Grundlagen jener theologischen Problemgeschichte und der provokativen Anstößigkeit, mit der das zentrale Symbol des christlichen Glaubens seit jeher in Verbindung steht. Die Doppelstunde der Vorlesung verfolgt dabei die theologiegeschichtlichen und dogmatischen Schwerpunkte des Themas von der Antike bis in die Moderne und ihre gegenwärtigen Herausforderungen, in der Einzelstunde geht es um die Frömmigkeits- und Darstellungsgeschichte der Passion in Bild, Klang, Film und religiöser Praxis, an der sich die großen Fragen der Deutung des Kreuzes anschaulich spiegeln und diskutieren lassen.
  3. Weiterführende Literatur wird in der Vorlesung bekanntgegeben.

32. HS Metanoeite! Annäherung an die Lehre von Buße und Bekehrung (Schüz / Fritz)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
32. HS Metanoeite! Annäherungen an die Lehre von Buße und Bekehrung
Verwendbarkeit: AM
2 3 Schüz / Fritz
  1. Das Hauptseminar setzt den Besuch eines systematisch-theologischen Proseminars voraus und kann im Aufbaumodul sowie im Wahlbereich angerechnet werden.
  2. Der Ruf zur Umkehr ist ein zentraler Topos des NT und hat seither die Geschichte des Christentums entscheidend geprägt. In der Frage, wie diesem Ruf zu folgen sei, gehen die Auffassungen jedoch seit 2000 Jahren auseinander: Von innerlicher Besinnung bis zu radikalen Bußpraktiken, von individueller Bekehrung bis zu ethischen Normen und kirchlichen Lebensordnungen reicht das Spektrum dessen, was das Evangelium ‚mit dem Menschen macht‘. Neben einer Annäherung an dieses heterogene ethisch-religiöse Feld geht es dem Seminar auch um Buße und Bekehrung als Spezialthemen der Dogmatik, die hier oft eine erstaunlich untergeordnete Rolle spielen, obwohl das Ringen um die Sakramente und das Heil in der Antike hier ebenso seinen Ausgang nahm wie die Reformation und so manche theologische und glaubenspraktische Wende in der Christentumsgeschichte. Letztlich geht es um nichts weniger als um die Lebenswirksamkeit des Glaubens an Jesus Christus.
    Gemeinsam widmen wir uns im Seminar klassischen Themen und Texten der Buß- und Bekehrungslehre, um dann auch moderne und aktuelle Stimmen mit einzubeziehen, die sich dem Problem innerlicher und äußerlicher Glaubens- und Lebenswende widmen.
  3. Die Literatur wird im Seminar bekanntgegeben. Die Lektüre einführender Artikel, etwa in den einschlägigen Lexika, ist zur Vorbereitung sinnvoll.
  4. Voraussetzung für den Erwerb der Leistungspunkte (3 LP) ist die regelmäßige aktive Teilnahme. Im Anschluss kann zusätzlich eine Hauptseminararbeit (6 LP) geschrieben werden.

33. UE Ethik des Mitleids (Schüz)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

33.

UE

Ethik des Mitleids. Von der antiken Tragödie bis zur Tier-,
Klima- und Flüchtlingsethik der Gegenwart
Verwendbarkeit: BM, AM

2

2

Schüz
  1. Die Fähigkeit, mit dem Leiden anderer mitfühlen und mitleiden zu können, gehört zu den erstaunlichsten Merkmalen und Eigenheiten des menschlichen Wesens. Zugleich ist das Mitleid eine Art Urphänomen der Ethik und bildet eine entscheidende Grundlage für das Nachdenken über Moral zur Überwindung von Egoismus und Gewalt. Die Übung erkundet diese Zusammenhänge anhand von klassischen Beispielen mit einem Schwerpunkt bei A. Schopenhauer als dem prominentesten Theoretiker einer grundlegenden Ethik des Mitleids sowie bei seinen kritischen Lesern wie F. Nietzsche oder A. Schweitzer. Im weiteren Verlauf der Übung erkunden wir dann auch aktuelle Perspektiven und Wirkungsfelder der Mitleidsethik, die besonders im Bereich der Umwelt‑, Tier- und Klimaethik und in den komplexen Zusammenhängen der jüngsten Migrations- und Fluchtdebatten wieder an Brisanz gewinnt. In Fragen der globalen und ökologischen Verantwortung menschlichen Handelns verlangen ethische Debatten offenkundig wieder verstärkt nach einer anthropologischen und philosophischen Grundlegung, die – wie im Gefühlsmoment des Mitleids – über rationale Moralkonzepte und ihre Kulturgrenzen hinausgeht.
  2. Die gemeinsame Textgrundlage wird in der 1. Sitzung bekanntgegeben. Besonders die aktuellen Perspektiven des Themas werden nach Möglichkeit auch Interessenfelder der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einbeziehen.

34. IÜ Integrationsübung Systematische Theologie (Schüz)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

34.

Integrationsübung Systematische Theologie

1

6

Schüz
  1. Die Integrationsübung richtet sich an Studierende in der Integrationsphase und kann auch nur in dieser als Lehrveranstaltung angerechnet werden.
  2. Als Alternative zu dem regelmäßig im Wintersemester angebotenen Integrationsseminar, in welchem zentrale Inhalte und Problemstellungen der Dogmatik gemeinsam wiederholt werden, dient diese einstündige Integrationsübung dazu, die selbstverantwortliche Wiederholung des examensrelevanten Stoffes zu begleiten. Einen Schwerpunkt bilden dabei auch Übungsklausuren, die gemeinsam konzipiert besprochen werden.
  3. Das methodische und praktische Vorgehen der Übung wird mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum Semesterbeginn abgestimmt. Dabei können gegebenenfalls auch persönliche Schwerpunkte und Vertiefungswünsche berücksichtigt werden.

35. PS Paul Tillich: Systematische Theologie Bd. III (Barniske)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
35. PS Paul Tillich: Systematische Theologie Bd. III
Verwendbarkeit: BM
2 3 Barniske
  1. Keine Zulassungsbedingungen; geeignet für alle Studierenden im Grundstudium; anrechenbar für das Basismodul Systematische Theologie; 3 LP.
  2. Das Werk Paul Tillichs (1886–1965) gehört ohne Frage zu den bemerkenswerten Leistungen auf dem Gebiet der Systematischen Theologie im 20. Jahrhundert. In einzigartiger Weise offen für die geistigen und kulturellen Einflüsse seiner Zeit hat Tillich es verstanden, die Symbolgehalte der christlichen Religion vor dem Hintergrund der Moderne neu zu explizieren. Dabei hat er im Anschluss an die Philosophie des Deutschen Idealismus seiner Theologie eine beeindruckende systematische Gestalt gegeben. Auf der Basis von Begriffen wie Symbol, Kultur und Religion entfaltet er die Gehalte des Christentums als Antwort auf die Fragen des modernen Bewusstseins. Diese Vermittlungsleistung hat ihn – der 1933 ins amerikanische Exil ging und zum bedeutendsten Theologen Nordamerikas avancierte – zu einem Klassiker moderner Theologie werden lassen. Wir wollen uns seinem Denken anhand des letzten Teils seines opus magnum, der „Systematischen Theologie“ (Bd. III), nähern. Auf diesem Wege soll zugleich eine Einführung in die grundlegenden Fragen des Fachs überhaupt gegeben werden.
  3. Paul Tillich: Systematische Theologie Bd. III, Berlin / Boston 52017.
  4. Anerkennung der Leistungspunkte: regelmäßige Teilnahme und Verfassen eines Thesenpapiers / Protokolls (Teilnahmeschein); zusätzlich Anfertigung einer Proseminararbeit (benoteter Schein, zusätzlich 5 LP).

36. UE Johann Gottlieb Fichte: Grundlage des Naturrechts (Barniske / Asmuth)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
36. UE Johann Gottlieb Fichte: Grundlage des Naturrechts (s. Nr. 40)
Verwendbarkeit: BM, AM, WPM
2 2 Barniske / Asmuth
  1. Die Übung kann im Fach Systematische Theologie oder Philosophie besucht und eingebracht werden. Sie eignet sich auch als Vorbereitung für das Philosophicum.
  2. Mit der Rechtslehre legt Johann Gottlieb Fichte 1796 den zweiten Teil seines Jenaer Systems vor. Es handelt sich um Fichtes Versuch, den Rechtsbegriff aus den Grundsätzen der Wissenschaftslehre abzuleiten. Der Rechtsbegriff wird dadurch systematisch von Sittlichkeit und Moral entkoppelt – eine ganz und gar moderne Auffassung des Rechts. Ausgangspunkt ist Fichtes Auffassung von Freiheit als Grundbedingung menschlichen Wissens und Wirkens. Desweiteren geht es Fichte um grundlegende Begriffe, wie dem der Person, der Unantastbarkeit des Leibes, der Staatsgewalt und seiner Institutionen, Familie, Polizei, Straf- und Zivilrecht, Völkerrecht. Fichtes Naturrechtslehre erschien ein Jahr früher als Kants ähnlich gelagertes Buch „Metaphysik der Sitten“. Die Übung wird sich dem kritischen Nachvollzug der Schrift Fichtes widmen.
  3. Anerkennung der Leistungspunkte: bei regelmäßiger Teilnahme.
  4. Ein Text wird rechtzeitig vor dem Seminar zur Verfügung gestellt.
    Weitere Literatur:
  • Zöller, Günter (Hg.): Der Staat als Mittel zum Zweck. Fichte über Freiheit, Recht und Gesetz, Baden-Baden 2011

 

 
 
 
 


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