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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Exkursion

Das Lehrangebot

Wintersemester 2019/2020 – Altes Testament

Abkürzungen
VL = Vorlesung PS = Proseminar SE = Seminar
UE = Übung SK = Sprachkurs OS = Oberseminar
IK = Integrationskurs SO = Sozietät KL = Kolloquium
IS = Integrationsseminar IÜ = Integrationsübung

HS = Hauptseminar

LP = Leistungspunkte (~ Credit Points) WS = Wochenstunden SWS = Semesterwochenstunden
Verwendbarkeit:
BM = Basismodul  AM = Aufbaumodul WPM = Wahlpflichtmodul
WB = Wahlbereich IBM = Interdisziplinäres Basismodul IAM = Interdisziplinäres Aufbaumodul
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Lehrangebote Altes Testament

5. VL Psalmen (Liess)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
5. VL Psalmen
Verwendbarkeit: BM, AM
3 3 Liess

Die Vorlesung beginnt am 12. November 2019

  1. Die Vorlesung setzt Hebräischkenntnisse voraus. Sie kann im modularisierten Studiengang im Basis- und Aufbaumodul Altes Testament besucht werden. Sie ist zwischenprüfungsrelevant.
  2. „Eine kleine Biblia (…), darin alles aufs schönste und kürzeste, wie in der ganzen Biblia stehet, gefasset (…) ist“ – so hat Martin Luther den Psalter in seiner „Vorrede auf den Psalter“ (1528) bezeichnet und damit dessen sprachliche und theologische Vielfalt eindrücklich beschrieben. In den Psalmen haben Gottes- und Welterfahrungen der Menschen des alten Israel in Klage, Lob und Dank ihren Niederschlag gefunden, und bis heute sind sie als Gebetstexte von zentraler Bedeutung. In der Vorlesung werden ausgewählte Psalmen ausgelegt und theologische Themen des Psalters vorgestellt. Behandelt werden u. a. folgende Themen und Psalmengattungen: Klage- und Dankpsalmen, Zionspsalmen, Schöpfungspsalmen, Königspsalmen, JHWH-König-Psalmen, Geschichtspsalmen.
  3. Literatur
    Zur Einführung:
  • Schnocks, J.: Psalmen, Paderborn 2014

    Weitere Literatur:
  • Hossfeld, F.-L. / Zenger, E.: Psalmen, HThKAT, 2 Bde., Freiburg i. Br. 2000/2008
  • Janowski, B.: Konfliktgespräche mit Gott. Eine Anthropologie der Psalmen, Neukirchen-Vluyn 42013
  • Spieckermann, H.: Heilsgegenwart. Eine Theologie der Psalmen, Göttingen 1989
  • Weber, B.: Werkbuch Psalmen, 3 Bde., Stuttgart 2001–2010

6. HS Gott und sein Volk – Das Buch Deuteronomium (Liess)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
6. HS Gott und sein Volk – Das Buch Deuteronomium
Verwendbarkeit: AM
2 3 Liess

Das Seminar beginnt am 11. November 2019

  1. Das Seminar setzt das Hebraicum sowie den Besuch eines exegetischen Proseminars voraus. Es kann im modularisierten Studiengang im Aufbaumodul Altes Testament besucht werden.
  2. Das Buch Deuteronomium ist eines der zentralen Bücher des Alten Testaments. Als eine Abschiedsrede des Mose an der Grenze zum verheißenen Land stilisiert, legt das Buch Deuteronomium wichtige Grundlagen für das Leben des Volkes Israel im Land. Das Seminar widmet sich neben der Entstehungsgeschichte besonders den zentralen theologischen Themen des Buches wie Monotheismus, Bund und Erwählung, Ethik, Opfer und Feste u. a. Ausgehend vom Buch Deuteronomium bietet das Seminar so die Möglichkeit, wichtige Themenfelder der Theologie des Alten Testaments zu bearbeiten.
  3. Voraussetzung für den Erwerb der Leistungspunkte ist die regelmäßige, ak­tive Teilnahme und die Bereitschaft zur Übernahme eines Referats bzw. einer Unterrichtspräsentation (3 LP). Für die zusätzlichen 6 LP ist die Anfer­tigung einer Seminararbeit nötig.
  4. Literatur
  • Finsterbusch, K.: Deuteronomium. Eine Einführung, Göttingen 2012
  • Otto, E.: Deuteronomium, HThKAT, 4 Bde., Freiburg u. a. 2012/2016

7. UE Die Josefsgeschichte (Liess)

Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
7.UEDie Josefsgeschichte (Gen 37–50)
Verwendbarkeit: BM, AM
22Liess

Die Übung beginnt am 12. November 2019

  1. Die Übung setzt Hebräischkenntnisse voraus. Sie kann im modularisierten Studiengang im Basis- bzw. Aufbaumodul Altes Testament oder im Wahlbereich belegt werden.
  2. Die Geschichte von Josef, der von seinen Brüdern verkauft wird und in der Fremde am ägyptischen Hof aufsteigt, zählt zu den bekanntesten Erzähltexten des Alten Testaments. Sie ist geprägt von Konflikten innerhalb einer Familie, von Schuld und Versöhnung, und bildet eine wichtige Brücke zwischen den Erzelternerzählungen und der Mose-Exodus-Erzählung. Die Übung widmet sich der Lektüre und Auslegung zentraler Texte der Josefsgeschichte.
  3. Literatur
  • Ebach, J.: Genesis 37–50, HThKAT, Freiburg u. a. 2007
  • Lux, R.: Josef. Der Auserwählte unter seinen Brüdern (Biblische Gestalten 1), Leipzig 2001

8. OS Alttestamentliche Sozietät (Seiler)

Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
8.OSAlttestamentliche Sozietät (geblockt)
Verwendbarkeit: nur WB
11Seiler

 

Beginn: (erste Sitzung): 27. November 2019; (zweite Sitzung) 15. Januar 2020
Ort: Hörsaal III

In der Sozietät sollen neuere Tendenzen in der alttestamentlichen Wissen­schaft vorgestellt und besprochen werden.

Das Oberseminar richtet sich an Promovierende, Habilitierende und Studie­rende im Hauptstudium (Voraussetzung: Hauptseminar Altes Testament). Um persönliche Anmeldung (neben Primuss) im Sekretariat bei Frau Töcker wird gebeten.

9. PS Alttestamentliches Proseminar für PfarrverwalterInnen (Liess)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
9. PS Alttestamentliches Proseminar für PfarrverwalterInnen
(s. Nr. 88)
2 Liess

Das Seminar beginnt am 11. Dezember 2019

  1. Voraussetzungen: keine.
  2. Die Texte des Alten Testaments sind – so wie sie uns heute vorliegen – das Ergebnis eines längeren Entstehungs- und Überlieferungsprozesses. Für die wissenschaftliche Auslegung dieser Texte sind im Laufe der Forschungsgeschichte verschiedene Methodenschritte entwickelt worden, die unter dem Begriff der historisch-kritischen Methode zusammengefasst werden. Anhand deutscher Bibelübersetzungen führt das Proseminar in die verschiedenen Methoden der Auslegung alttestamentlicher Texte ein.
  3. Voraussetzung für den Erwerb eines Scheines ist die regelmäßige Teilnahme sowie die Anfertigung einer Proseminararbeit.
  4. Literatur:
  • Erlemann, K. / Wagner, T.: Leitfaden Exegese. Eine Einführung in die exegetischen Methoden für das BA- und Lehramtsstudium, Tübingen 2013
  • Kreuzer, S. / Vieweger, D.: Proseminar I. Altes Testament. Ein Arbeitsbuch, 3. Aufl., Stuttgart 2019
  • Utzschneider, H. / Nitsche, S. A.: Arbeitsbuch literaturwissenschaftliche Bibelauslegung, Eine Methodenlehre zur Auslegung des Alten Testaments, 4. Aufl., Gütersloh 2014

10. UE Texte zur altorientalischen Religionsgeschichte (Steitler)

Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
10.UETexte zur altorientalischen Religionsgeschichte (geblockt)
Verwendbarkeit: nur WB
22Steitler

Termin: 23.–27. März 2020

 

 

11. PS Einf. in die Methoden der atl. Exegese (Rose)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
11. PS Einführung in die Methoden der atl. Exegese
Verwendbarkeit: BM
2 3 Rose

Ort: Wilhelm-von-Pechmann-Haus, Hörsaal I
Zeit: Dienstag, 16.30–18.00 Uhr

  1. Voraussetzung: Hebraicum. Für Studierende in den Anfangssemestern. Zwischenprüfungsrelevant. Bestandteil des Basismoduls „Altes Testament“ (aktive Mitarbeit am Seminar: 3 LP; Anfertigung einer schriftlichen PS-Arbeit: weitere 5 LP).
  2. Das Proseminar führt in die wissenschaftliche Arbeit an hebräischen Texten des Alten Testaments ein. Dabei werden im Durchgang des Proseminars schrittweise und aufeinander aufbauend verschiedene Methoden behandelt, – zum einen das als „historisch-kritisch“ bezeichnete Methodeninventar, zum anderen darüber hinausgehende Methoden aus der Literaturwissenschaft. Dies geschieht durchgehend mit dem Blick auf die Anwendung auf Textbeispiele. Ziele des Proseminars sind es, eine Basis für die weitere Beschäftigung mit alttestamentlichen Texten ebenso zu schaffen wie die Voraussetzung, selbstständig einen Text mit Hilfe des erlernten Methodenkanons auszulegen.
  3. Voraussetzung für den Erwerb der Leistungspunkte ist die regelmäßige Teilnahme sowie für die Bescheinigung der „aktiven Mitarbeit“ (3 LP) die Anfertigung einer Kurzarbeit (i. d. R. ein exegetischer Schritt) bzw. für die zusätzlichen 5 LP die Anfertigung einer schriftlichen Arbeit (ggf. innerhalb von sechs Wochen bzw. innerhalb einer sinnvollen etwas längeren Frist; letztere Arbeit kann eventuell bereits im Semester begonnen werden).
  4. Als Grundlage des Proseminars dient:
  • Utzschneider, H. / Nitsche, S. A.: Arbeitsbuch literaturwissenschaftliche Bibelauslegung. Eine Methodenlehre zur Exegese des Alten Testaments, 4. Aufl., Gütersloh 2014 (zur Anschaffung empfohlen).

An vielen Stellen trotz des Alters nicht schlechter ist:

  • Steck, O. H.: Exegese des Alten Testaments. Leitfaden der Methodik, ein Arbeitsbuch für Proseminare, Seminare und Vorlesungen, 14. Aufl., Neukirchen 1999.

12. UE Hebräische Lektüre (Seiler)

Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
12.UEHebräische Lektüre
(s. Nr. 77)
Verwendbarkeit: nur WB
11Seiler
  1. An dieser Übung können nur Studierende teilnehmen, die das Hebraicum bereits abgelegt haben.
  2. Die Lehrveranstaltung soll die Möglichkeit geben, die im Hebräischkurs er­worbenen Sprachkenntnisse zu festigen und zu vertiefen, aber auch Anreiz und Hilfestellungen bieten, mit dieser Sprache wieder vertraut zu werden. Die zu übersetzenden Texte werden gemeinsam mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen ausgewählt. Im Rahmen der Lektüre werden, wenn nötig, grammatische Fragen wiederholt, aber auch über das im Sprachkurs Be­sprochene hinaus vertieft. Besonderes Augenmerk soll dabei auf die Syn­tax gelegt werden. Darüber hinaus werden wir uns auch Zeit für exe­ge­ti­sche Beobachtungen und theologische Fragen nehmen, die sich aus der Lektüre ergeben.

13. UE Bibelkunde des AT (Latteier)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
13. UE Bibelkunde des AT (s. Nr. 4) 2 2 (+ 4 LP bei
bestandener
Prüfung)
Latteier
  1. Für StudienanfängerInnen. Grundlagenmodul. Zwischenprüfungsrelevant.
  2. Ziel der Übung ist es, Strukturen und zentrale Inhalte, aber auch theologische Schwerpunkte und Hauptlinien der alttestamentlichen Schriften kennenzulernen. Ihre Erschließung soll mit Hilfe von Übersichten, aber auch durch die Besprechung exemplarischer Texte geschehen. Dabei wird die Behandlung des Pentateuch und der prophetischen Schriften im Vordergrund stehen. Um den gesamtbiblischen Rahmen im Blick zu behalten, soll besonders auf Querverbindungen zwischen den besprochenen Texten, aber auch zum Neuen Testament hingewiesen werden.
  3. Die Bibelkundeprüfung besteht aus zwei Teilprüfungen im Alten und Neuen Testament, die voneinander getrennt oder auch an einem Termin abgelegt werden können. Sie findet in der Regel als schriftliche Prüfung statt.
  4. Zur Anschaffung wird empfohlen:
  • Rösel, Martin: Bibelkunde des Alten Testaments, 8. Aufl., Neukirchen-Vluyn 2013.

    14. HS Zugänge zur Priesterschrift (Emmendörffer)

    Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
    14.HSZugänge zur Priesterschrift – Theologische Aspekte einer Quellenschrift (geblockt)
    Verwendbarkeit: AM
    23Emmendörffer

    Vorbesprechung: Freitag, 08. November 2019, 12.00 Uhr
    Blocktermine: 7./8. Februar 2020; 14./15. Februar 2020;
    jeweils: Freitag, 14.00–18.00 Uhr; Samstag, 9.00–15.30 Uhr
    Ort:

    1. Vorausgesetzt werden: Hebraicum und AT-Proseminar; geeignet für 4.–10. Sem.
    2. In der neueren Zeit ist in der atl. Wissenschaft um den Charakter und Umfang der Priesterschrift wieder die Diskussion entbrannt. Auf diesem Hintergrund und mit Hilfe neuerer Arbeiten sollen im Seminar das Proprium und das theologische Profil dieses exilischen Textzeugen herausgearbeitet werden. Im Focus stehen wesentliche Texte der Priesterschrift: Schöpfung – Fluterzählung – Abraham – Mose.
      Das Seminar soll dabei aufzeigen, wie Israel nach der größten Katastrophe von 587 v. Chr. (Tempelzerstörung; Ende der david. Dynastie) wieder die Nähe Gottes formulieren konnte.
    3. Voraussetzung für die Anerkennung der Leistungspunkte ist die regelmäßige Teilnahme und die Erstellung eines Referats.
    4. Literatur:
    • Emmendörffer, M.: Gottesnähe – Zur Rede von der Präsenz JHWHs in der Priesterschrift und verwandten Texten (WMANT 155), Göttingen 2019
    • Hartenstein, F. / Schmid, K. (Hg.), Abschied von der Priesterschrift? – Zum Stand der Pentateuchdebatte, VWGTh Bd. 40, Leipzig 2015
    • Janowski, B.: „Ich will in eurer Mitte wohnen“. Struktur und Genese der exilischen Schekina-Theologie, JBTh 2 (1987), 119–147 (= Ders., Gottes Gegenwart in Israel. Beiträge zur Theologie des Alten Testaments, Neukirchen-Vluyn 1993, 165–193)
    • Janowski, B.: Sühne als Heilsgeschehen. Studien zur Sühnetheologie der Priesterschrift und zur Wurzel KPR im Alten Orient und im Alten Testament (WMANT 55), Neukirchen-Vluyn 1982
    • Leuenberger, M.: Segen und Segenstheologien im alten Israel – Untersuchungen zu ihren religions- und theologiegeschichtlichen Konstellationen und Transformationen, AThANT 90, Zürich 2008
    • Oberforcher, R.: Die Flutprologe als Kompositionsschlüssel der biblischen Urgeschichte. Ein Beitrag zur Redaktionskritik (IThS 8), 1981
    • Pola, Th.: Die ursprüngliche Priesterschrift. Beobachtungen zur Literarkritik und Traditionsgeschichte von Pg (WMANT 70), Neukirchen-Vluyn 1995
    • Zenger, E.: Gottes Bogen in den Wolken. Untersuchungen zu Komposition und Theologie der priesterschriftlichen Urgeschichte (SBS 112), 2. Auflage, Stuttgart 1987 (1. Auflage 1983)

     

     

     
     
     
     


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