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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Exkursion

Das Lehrangebot

Wintersemester 2020/2021 – Feministische Theologie und Gender Studies

Abkürzungen
VL = VorlesungPS = ProseminarSE = Seminar
UE = ÜbungSK = SprachkursOS = Oberseminar
IK = IntegrationskursSO = SozietätKL = Kolloquium
IS = IntegrationsseminarIÜ = Integrationsübung

HS = Hauptseminar

LP = Leistungspunkte (~ Credit Points) WS = WochenstundenSWS = Semesterwochenstunden
Verwendbarkeit:
BM = Basismodul AM = AufbaumodulWPM = Wahlpflichtmodul
WB = WahlbereichIBM = Interdisziplinäres BasismodulIAM = Interdisziplinäres Aufbaumodul
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Lehrangebote Feministische Theologie und Gender Studies

Änderungshinweise der Lehrveranstaltungen

Änderungshinweise der Lehrveranstaltungen

Die Vorlesung und Übung zur Vorlesung finden im Wintersemester 2020/2021 nicht statt. Desgleichen auch die Sozietät Feministische Theologie.

Als Präsenzveranstaltungen finden folgende Lehrveranstaltungen statt. Details entnehmen Sie bitte den untenstehenden Ausführungen.

In zeitlicher Reihenfolge:

16.–18. Oktober 2020

66.

SE

Metamorphosen: Frauen und Religion
Blockseminar in Kooperation mit der Evan­ge­lischen Akademie in Tutzing mit
Dr. Ulrike Haerendel
Verwendbarkeit: nur WB

Jost

2 SWS / 3 LP

13.–14. November 2020

67.

SE

Transsexualität – Theologische, ethische und biographische Aspekte.
Blockseminar mit Dr. Gerhard Schreiber und Dorothea Zwölfer
Verwendbarkeit: nur WB

Jost

2 SWS / 3 LP

8.–10. Januar 2021

63.

SE

„Weibliche Relevanz“ statt „männlicher“ Dominanz? – Perspektiven feministischer und gendergerechter Theologie im Western und im Arthouse-Kino mit Wolfgang Luley (Katholisches Filmwerk Frankfurt; geblockt)
Verwendbarkeit: WPM

Jost
2 SWS / 3 LP

Die Lehrveranstaltung Nr. 64, das Seminar „Zukünftige Perspektiven Feministischer Theologie / Genderforschung“ findet nur am 13. Februar 2021 digital statt. Es handelt sich gleichzeitig um das Abschlusssymposion für Professorin Dr. Renate Jost. Die Details zu dieser Lehrveranstaltung werden noch bekannt gegeben.

Die vorgezogene mündliche Zwischenprüfung im Fach „Feministische Theologie und Gender Studies“ kann in Verbindung mit jeder der genannten Veranstaltungen durchgeführt werden. Themen der Prüfung sind die Inhalte der jeweiligen Lehrveranstaltung sowie ein Thema, das von den Studierenden selbst gewählt werden kann. Grundlage des zweiten Teils des Prüfungsgesprächs sollte ein Buch bzw. ausgewählte Abschnitte eines Buches (mindestens 200 Buchseiten) sein. Mögliche Buchtitel finden Sie unten aufgeführt. Eigene Vorschläge sind willkommen. Bitte vereinbaren Sie Ihr Thema mit mir rechtzeitig und melden sich vier Wochen vor der vorgezogenen Zwischenprüfung bei Frau Stastny im Studierendensekretariat an.

Termin: 19. Februar 2021. Andere Termine können bei Bedarf abgesprochen werden.

Literatur:

  • Jost, Renate: Frauen, Männer und die Himmelskönigin. Exegetische Studien, Gütersloh 1995
  • Jost, Renate: Gender, Sexualität und Macht in der Anthropologie des Richterbuches (BWANT 164), Stuttgart 2006
  • Jost, Renate: Das göttliche Mädchen. Jesus als das Weiblich-Göttliche in Vergangenheit und Gegenwart (Internationale Forschungen in Feministischer Theologie und Religion. Befreiende Perspektiven, Bd. 9), Berlin 2019
  • Jost, Renate: Feministische Bibelauslegungen. Grundlagen – Forschungsgeschichtliches – Geschlechterstudien (Internationale Forschungen in Feministischer Theologie und Religion. Befreiende Perspektiven, Bd. 1)
  • Schüssler Fiorenza, Elisabeth: Zu ihrem Gedächtnis … Eine feministisch-theologische Rekonstruktion der christlichen Ursprünge, 2. Aufl., Gütersloh 1993
  • Schüssler Fiorenza, Elisabeth: Brot statt Steine. Die Herausforderung einer feministischen Interpretation der Bibel (aus dem Englischen übersetzt von Karel Hermans), 2. Aufl., Freiburg/Schweiz: Edition Exodus 1991
  • Sölle, Dorothee: Leiden, 9. Aufl., Stuttgart: Kreuz Verlag 2003
  • Sölle, Dorothee: Leiden. Annehmen und widerstehen, Stuttgart: Kreuz Verlag 2018
  • Sölle, Dorothee: Gesammelte Werke. Und ist noch nicht erschienen, was wir sein werden, hg. von Ursula Baltz-Otto und Fulbert Steffensky, Stuttgart: Kreuz Verlag 2006

61. VL Highlights feministischer /geschlechtergerechter Theologie (Jost) – entfällt!

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

61.

VL

Highlights feministischer / geschlechtergerechter Theologie
Verwendbarkeit: WPM
2 3 Jost

Findet nicht statt!

62. UE Übung zur Vorlesung (Jost) – entfällt!

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
62. UE Übung zur Vorlesung
Verwendbarkeit: WPM
2 2 Jost

Findet nicht statt!

63. SE „Weibliche Relevanz“ statt „männlicher“ Dominanz? (Jost)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

63.

SE

„Weibliche Relevanz“ statt „männlicher“ Dominanz? – Perspektiven feministischer und gendergerechter Theologie im Western und im Arthouse-Kino mit Wolfgang Luley (Katholisches Filmwerk Frankfurt; geblockt)
Verwendbarkeit: WPM

2

3

Jost

Termin: 8.–10. Januar 2021

  1. Die Lehrveranstaltung ist für Studierende aller Semester geeignet. Sie kann als Pflichtveranstaltung für das Fach Feministische Theologie und Gender Studies sowie als Wahlveranstaltung verwendet werden. Um 3 LP zu erhalten, wird aktive Teilnahme erwartet.
  2. Der Western, immer wieder totgesagt, erlebt genauso oft Auferstehungen und Wandlungen (Konstruktion, Mythisierung, Demontage, Rekonstruktion, Revision). Das Genre erfreut sich in den letzten Jahren zunehmend einer größeren Aufmerksamkeit in wissenschaftlichen Diskursen. Das Westerngenre ist mehr „Ein Mann tut, was er tun muss“, es visualisiert den Gründungsmythos der USA und es ist darüber hinaus ein Reflex auf die jeweiligen gesellschaftlichen Veränderungen. Der Western (als ältestes US-Genre) hilft, last but not least, Amerika besser zu verstehen, was durch aktuelle Ereignisse (Black Lives Matter) an Dringlichkeit gewonnen hat.
    In diesem Seminar werden wir Wandlungen der Geschlechterverhältnisse und Sexualitäten (Gender, Männlichkeit, Feminisierung, Homosexualität) sowie theologischen Dimensionen (religiöse Narrative und Ikonografien) im Western, anhand eines neueren Werkes und eines Klassikers der 50er-Jahre analysieren.
    Ergänzend und kontrastierend dazu werden wir einen neueren feministischen Arthouse-Film in den Blick nehmen, der, ausgelöst durch ein reales Ereignis, die patriarchalen Effekte monotheistischer Religionen hinterfragt. Die Ökumenische Jury verlieh ihren Preis bei der Berlinale 2019 an diesen Film „… für seine wagemutige Schilderung der Verwandlung einer machtlosen jungen Frau in eine entschiedene Verteidigerin der Frauenrechte … Ihre anfängliche Weigerung, das Kreuz zurückzugeben, setzt ihre innere Kraft angesichts institutioneller Konventionen frei und offenbart, dass Gott in ihr selbst ist.“
  3. Literatur:
  • Brauerhoch, Annette: The Good, the Bad and the Beautiful: Warum der Western eigentlich für Frauen erfunden wurde, in: Sabine Horst / Constanze Kleis (Hg.): Göttliche Kerle. Männer – Sex – Kino, Bertz 2002, 237–254
  • Brode, Douglas: Dream West. Politics and Religion in Cowboy Movies, Austin: University of Texas Press 2013
  • Jost, Renate, Intersektionalität als Herausforderung für Feministische Theologie, Gender Studies und Religion. Intersektionalität als Herausforderung. Einführende Überlegungen, in: Dies. / Sarah Jäger, Vielfalt und Differenz. Intersektionale Perspektiven auf Feminismus und Religion (Internationale Forschungen in Feministischer Theologie und Religion. Befreiende Perspektiven, Bd. 6), Münster 2017, 7–17
  • Jost, Renate: Reden von G’tt und das Erste Testament. Feministische Aspekte, in: Stefan Gehrig / Stefan Seiler (Hg.), Gottes Wahrnehmungen. Helmut Utzschneider zum 60. Geburtstag, Stuttgart: Kohlhammer 2009
  • Kurt Bayertz / Margrit Fröhlich / Kurt W. Schmidt (Hg.): I’m the law. Recht, Ethik und Ästhetik im Western, Frankfurt a. M.: Haag + Herchen Verlag 2004
  • Lotter, Maria-Sibylla: „Warum Adorno Unrecht hat und alte Westernchauvis wie John Wayne in den Ethik-Unterricht gehören“, in: Philosophie und Lebenswelt, hg. v. Volker Steenblock, Zeitschrift für Didaktik der Philosophie und Ethik, 4/2014, 67–79
  • Luley, Wolfgang: Es war einmal im Westen: Religiöse Motive im Post-Western – Von „Dances with Wolves“ (1990) bis „3:10 to Yuma“ (2007), in: Thomas Bohrmann, Werner Veith / Stephan Zöller (Hg.): Handbuch Theologie und populärer Film, Bd. 2, Paderborn / München / Wien / Zürich 2009, 15–29
  • Petrunja: Filmpädagogisches Begleitmaterial für den Unterricht, online: www.kinofenster.de/download/gott-existiert-ihr-name-ist-petrunya-fh.pdf
  • Spiel, Katharina: Run, Man, Run – Geschlechtskonstruktionen im Italo-Western, online: www.researchgate.net/publication/236583431_Run_Man_Run_-_Geschlechtskonstruktionen_im_Italo-Western
  • Steinweder, Harald: Der Mann als Bild, der Mann als Träger des Blicks – Geschlechterpolitik in Leones Filmen, in: ders., Sergio Leone. Es war einmal in Europa, Bertz + Fischer, Berlin 2009, 247–264, besonders: 247–257
  • Weidinger, Martin: Nationale Mythen – männliche Helden. Politik und Geschlecht im amerikanischen Western, Frankfurt a. M.: Campus Verlag 2006

64. SO Zukünftige Perspektiven FT / Genderforschung (Jost)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
64. SO Zukünftige Perspektiven Feministischer Theologie / Genderforschung
(geblockt)
Verwendbarkeit: WPM
1 1 Jost

Termin: 13. Februar 2021

Eingeladen sind alle, die sich für die Feministische Theologie/Genderforschung interessieren.

In dieser Abschiedsveranstaltung für Renate Jost werden einige der Menschen, die mit ihr zusammen gearbeitet haben, ihre Positionen zum Thema darstellen.

Details werden zeitnah bekannt gegeben.

65. SO Sozietät Feministische Theologie (Jost / Stradtner) – entfällt!

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
65. SO Sozietät Feministische Theologie
(geblockt)
Verwendbarkeit: nur WB
1 1 Jost / Stradtner

Findet nicht statt!

66. SE Metamorphosen: Frauen und Religion (Jost)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
66. SE Metamorphosen: Frauen und Religion
Blockseminar in Kooperation mit der Evangelischen Akademie in Tutzing mit Dr. Ulrike Haerendel
Verwendbarkeit: nur WB
2 3 Jost

Termin: 16.–18. Oktober 2020

Anmeldung bitte über Primus und bei Rita Niedermaier, Evangelische Akademie Tutzing, Tel.: 08158/251-128, Fax: 08158/996428

Anmeldeschluss: 9. Oktober 2020

  1. Das Seminar ist für alle, die Interesse am Thema haben, offen. Es findet in der wunderschönen, direkt am Starnberger See gelegenen Akademie Tutzing statt. Die Kosten für Studierende für das gesamte Wochenende einschließlich Unterkunft und Verpflegung belaufen sich auf 81 Euro. Studierende der Augustana können, wie üblich, einen Zuschuss für Fahrtkosten, Unterkunft und Verpflegung erhalten.
  2. Gott gibt nicht jeden Menschen das Gleiche (Glikl bas Judah Leib, um 1700)
    Über viele Jahrhunderte blieben die abrahamitischen Religionen dem Grundsatz treu, dass Frauen in Synagogen, Kirchen und Moscheen einen niedrigeren Rang als Männer bekleiden. Das galt für den Ritus genauso wie für das geistliche Amt. Weil auch religiöse Bildung vorrangig den Männern zugänglich blieb, war es ein Leichtes, dafür unzählige Belege aus Bibel, Talmud und Koran anzuführen. Frauen waren im Allgemeinen weder in der Lage noch willens, diesen Grundsatz auszuhebeln. Zu sehr vermischten sich darin, soziale, politische und religiöse Ordnungsvorstellungen, die sich zu einer fast unangreifbaren Gesamtheit fügten.
    Im Gegensatz zu diesem formellen Ausschluss stand die von jeher starke Bedeutung der Religion für Frauen und der Frauen für die Religion. Sie waren oft diejenigen, die Lehren mit Leben füllten, die Wissen und Tradition an ihre Kinder weitergaben, die den Glauben „alltäglich“ werden ließen in ihren Familien und die die Hauptlast der Dienste in den Gemeinden verrichteten. Bei allen „Metamorphosen“ hat sich daran gar nicht so viel verändert … oder?
    Frauen in der Gegenwart, für die der Glaube zu ihrem Leben gehört, geben sich allerdings nicht nur selbstgenügsam mit den überlieferten und zugewiesenen Rollen in ihren Religionsgemeinschaften zufrieden, sondern fordern zum Umdenken auf. Aus dem Feminismus lernen sie gesellschaftskritische Blicke auf Macht, Patriarchat und Unterdrückung, die nicht nur in der profanen Welt anzutreffen sind. Und sie eroberten sich neue Terrains: Geschlechtergleichstellung, gleicher Zugang zu Ämtern, Mitspracherechte … Einen starken Ausdruck fanden diese Ansprüche in der Maria 2.0-Bewegung, die 2019 begann, die katholische Kirche herauszufordern. Und einen starken Widerhall erfahren religiöse Frauenbewegungen auch bei vielen Männern, die sie unterstützen und den gleichen kritischen Blick auf patriarchale Strukturen haben.
    So viel Stoff für ein Wochenende, an dem wir im Austausch zwischen den Geschlechtern und Generationen und in interreligiöser Offenheit voneinander lernen und miteinander diskutieren wollen. Herzliche Einladung in die Evangelische Akademie Tutzing!

    Freitag, 16. Oktober 2020
    Anreise ab 16 Uhr
    18.00 Uhr Beginn der Tagung mit dem Abendessen
    19.00 Uhr Begrüßung: Dr. Ulrike Haerendel / Prof. Dr. Renate Jost
    19.15 Uhr I. Panel: Schwestern im Geist
    Prof. Dr. Gisela Muschiol: Zwischen Emanzipation und Unterwerfung – Katholische Frauenkongregationen im 19. und 20. Jahrhundert
    Prof. Dr. Ute Gause: „Ich habe immer gefunden, dass der unterste Weg der sicherste ist.“ Diakonissenleben zwischen Selbstverleugnung und Selbstbehauptung
    21.00 Uhr Gespräche in den Salons des Schlosses

    Samstag, 17. Oktober 2020
    7.45 Uhr Andacht in der Schlosskapelle
    9.00 Uhr II. Panel: Christentum und Geschlechterordnung
    PD Dr. Heidrun Mader: Frauen und Ämter im frühen Christentum
    N.N.: Die Reformation: Triebfeder der Frauenemanzipation oder patriarchaler Dominanz?
    11.00 Uhr Kaffeepause
    11.30 Uhr Dr. Cornelia Schlarb: Das Ringen um die Frauenordination
    12.30 Uhr Mittagessen
    14.30 Uhr III. Panel: Frauenbilder in den Religionen
    Prof. Dr. Margit Eckholt: Eva oder Maria? Bilder der Weiblichkeit in der Bibel und christlicher Tradition
    15.30 Uhr Kaffeepause
    16.00 Uhr Prof. Dr. Renate Jost: Das göttliche Mädchen – weibliche Christ-Bilder
    17.00 Uhr Dr. Doris Decker: Frauen und Religion: Beispiele aus dem frühen und dem gegenwärtigen Islam
    18.00 Uhr Abendessen
    19.00 Uhr Regina (Film Ungarn 2013, 63 Min.)
    Filmgespräch mit Hartmut Bomhoff, M.A.
    21.30 Uhr Gespräche in den Salons des Schlosses

    Sonntag, 18. Oktober 2020
    8.45 Uhr Morgenandacht in der Schlosskapelle
    9.15 Uhr Frauen und Ämter in den Weltreligionen
    Impulsreferat von Hartmut Bornhoff, M.A.
    Anschließende Podiumsdiskussion mit Hartmut Bomhoff, M.A.; Dr. Doris Decker; Prof. Dr. Margit Eckholt; Prof. Dr. Renate Jost
    Moderation: Dr. Ulrike Haerendel
    10.45 Uhr Pause
    11.15 Uhr Beobachtungen, Reflexionen, Kommentare (Fishbowl)
    12.30 Uhr Ende der Tagung mit dem Mittagessen

    Referierende:
    Hartmut G. Bomhoff, M.A., wiss. Mitarbeiter, Abraham Geiger Kolleg an der
    Dr. Doris Decker, Wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem DFG-Projekt, Fachgebiet Religionswissenschaft, Philipps-Universität Marburg
    Prof. Dr. Margit Eckholt, Professur für Dogmatik und Fundamentaltheologie, FB Katholische Theologie, Universität Osnabrück
    Prof. Dr. Ute Gause, Lehrstuhl für Kirchengeschichte (Reformationsgeschichte & Neuere Kirchengeschichte), Evangelisch-Theologische Fakultät, Ruhr-Universität Bochum
    Dr. Ulrike Haerendel, Historikerin, Studienleiterin, Evangelische Akademie Tutzing
    Prof. Dr. Renate Jost, Professur für Feministische Theologie und Gender Studies, Augustana – Theologische Hochschule der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Neuendettelsau
    PD Dr. Heidrun Mader, Privatdozentin für Neues Testaement, Theologische Fakultät, Universität Heidelberg
    Prof. Dr. Gisela Muschiol, Professorin für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte und Leiterin der Arbeitsstelle für Theologische Genderforschung an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Bonn
    Dr. Cornelia Schlarb, Koordinatorin des Studiengangs „Intercultural Theology“ an der Georg-August-Universität Göttingen
  3. Literatur

  • Bomhoff, Hartmut / Eger, Denise L. / Ehrensperger, Kathy / Homolka, Walter (Hg.): Gender and Religious Leadership. Women Rabbis, Pastors and Ministers, London 2019
  • Jost, Renate: Das göttliche Mädchen. Jesus als das Weiblich-Göttliche in Vergangenheit und Gegenwart (Internationale Forschungen in Feministischer Theologie und Religion. Befreiende Perspektiven, Bd. 9), Berlin 2019

67. SE Transsexualität – Theologische, ethische und biographische Aspekte (Jost)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
67. SE Transsexualität – Theologische, ethische und biographische Aspekte
Blockseminar mit Dr. Gerhard Schreiber und Dorothea Zwölfer
Verwendbarkeit: nur WB
2 3 Jost

Termin: 13.–14. November 2020

  1. Die Lehrveranstaltung ist für Studierende aller Semester geeignet. Sie kann als Pflichtveranstaltung für das Fach Feministische Theologie und Gender Studies sowie als Wahlveranstaltung verwendet werden.
  2. „Die Lebenswelt transsexueller Menschen ist vielen, die von der Thematik nicht selbst betroffen sind, fremd. Zwar gibt es immer wieder Medienberichte über Betroffene, aber diese folgen meistens einem bestimmten Schema und sind nicht repräsentativ für die Alltagserfahrungen der Betroffenen. Ausgeblendet werden in der Regel die Schwierigkeiten rechtlicher und medizinischer Natur, die eine Vornamens- und Personenstandsänderung bzw. eine medizinische Geschlechtsangleichung mit sich bringen. Auch Diskriminierungserfahrungen werden in der Regel nicht näher dargestellt und der Transgender Day of Remembrance ist vielen Menschen in Deutschland kein Begriff. Auch neurowissenschaftliche Forschungsergebnisse werden in Medienberichten nur selten zum Thema. Auf diese Desiderate wird Pfarrerin Dorothea Zwölfer näher eingehen und sie am Beispiel ihrer Biografie durchbuchstabieren.“
    Folgender Ablauf ist geplant:

    Freitag, 13. November 2020
    15.00 Uhr Hinführung zum Thema: Feministische Theologie und Trans/Intersexualität: Prof. Dr. Renate Jost
    16.00 Uhr Video-Schaltung Dr. Gerhard Schreiber
    18.00 Uhr Abendessen

    Samstag, 14. November 2020
    8.30 Uhr Alltagserfahrungen sowie biografische und neurowissenschaftliche Reflexionen einer evangelischen Pfarrerin mit Variante der Geschlechtsentwicklung (transsexuelle Biografie)
    10.45 Uhr Pause
    11.00 Uhr Rückfragen
    11.30 Uhr Kirche und Menschen mit einer Variante der Geschlechtsentwicklung: Was wünschen wir uns von „unserer“ Kirche? Zettelwand-Brainstorming und Sortierung der Ergebnisse. Motto (in Anlehnung an M. L. King) „We have a dream …“
    12.00 Uhr Ende mit dem Mittagessen
  3. Zur Vorbereitung wird die Lektüre des von Gerhard Schreiber herausgegebenen Buches erwartet:
  • Schreiber, Gerhard (Hg.): Transsexualität in Theologie und Neurowissenschaften. Ergebnisse, Kontroversen, Perspektiven, Berlin / Boston 2016
 
 
 
 


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