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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Exkursion

Das Lehrangebot

Sommersemester 2024 – Feministische Theologie und Gender Studies

Abkürzungen
VL = VorlesungPS = ProseminarSE = Seminar
UE = ÜbungSK = SprachkursOS = Oberseminar
IK = IntegrationskursSO = SozietätKL = Kolloquium
IS = IntegrationsseminarIÜ = Integrationsübung

HS = Hauptseminar

LP = Leistungspunkte (~ Credit Points) WS = WochenstundenSWS = Semesterwochenstunden
Verwendbarkeit:
BM = Basismodul AM = AufbaumodulWPM = Wahlpflichtmodul
WB = WahlbereichIBM = Interdisziplinäres BasismodulIAM = Interdisziplinäres Aufbaumodul
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Lehrangebote Feministische Theologie und Gender Studies

52. VL Jesus Christus – feministische, gender-theologische und queere Perspektiven (U. Schmidt)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
52. VL Jesus Christus – feministische, gender-theologische und queere Perspektiven
Verwendbarkeit: WPM
2 3 U. Schmidt

Termin: Montag, 11.00–12.30 Uhr – Hörsaal I

  1. Die Vorlesung ist offen für alle Interessierten, Vorkenntnisse sind nicht nötig.
  2. Jesus war ein Mann – ist damit zum Thema Gender alles gesagt? Natürlich nicht, weshalb die Vorlesung verschiedene Perspektiven auf Jesus Christus ausführt: feministische, gender-theologische und queere Beispiele der Auseinandersetzung mit Jesus aus biblischer und systematisch-theologischer Perspektive. Auch Jesus im Zusammenhang der Trinität wird Thema sein. Theolog*innen aus verschiedenen Kontexten und Kulturen werden zu Wort kommen.
    Die Vorlesung soll exemplarisch zeigen, welche Rolle das Geschlecht Jesu in den Auslegungen spielt, wie Gender für christologische und trinitarische Zugänge relevant ist, und wie sich in intersektionaler Weise Gender, kultureller Kontext, sozialer, wirtschaftlicher und politischer Status auch in der Rede von Jesus als dem Christus überschneiden.
  3. Vorgezogene Zwischenprüfung (ZP): Im Fach Feministische Theologie / Gender Studies kann eine vorgezogene mündliche Zwischenprüfungsleistung erbracht werden. Der Besuch der Übung als zusätzlicher Vorbereitung ist dafür sinnvoll, aber nicht verpflichtend.
  4. Literatur für Interessierte:
  • Art. Jesus, in: Wörterbuch Feministische Theologie, hg. von Gössmann, Elisabeth / Wehn, Beate, 2., vollständig überarbeitete und grundlegend erweiterte Auflage, Gütersloh, 2002, 300ff.
  • Clines, David, Ecce vir or Gendering the Son of Man, in: Ders., Play the Man, Sheffield 2023, 115–131.
  • Krebs, Andreas, Gott queer gedacht, Würzburg 2023.
  • Martin, Dale B., Sex and the Single Savior. Gender and Sexuality in Biblical Interpretation, Louisville KY 2006; s. das gleichnamige Kapitel.
  • Schüssler Fiorenza, Elisabeth, Jesus and the Politics of Interpretation, New York / London 2000.
  • Sölle, Dorothee / Schottroff, Luise, Jesus von Nazaret, München (mehrere Auflagen)

     und viele weitere Titel in unserer Bibliothek … stöbern Sie einfach.

53. UE Übung zur Vorlesung (U. Schmidt)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
53. UE Übung zur Vorlesung „Jesus Christus – feministische und gender-theologische Perspektiven“
Verwendbarkeit: WPM
2 2 U. Schmidt

Termin: Donnerstag, 11.00–12.30 Uhr – Dorothee-Sölle-Haus

  1. Die Übung ergänzt die Vorlesung „Jesus Christus – feministische, gender-theologische und queere Perspektiven“, Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich.
  2. Die Übung zur Vorlesung bietet Gelegenheit zur aktiven Vertiefung der Inhalte der Vorlesung. Wir lesen gemeinsam Texte zum Vorlesungsthema und erproben hermeneutische und methodische Ansätze an biblischen Texten. In der Übung soll genug Raum sein, eigene Fragen, Kritik und neue Ideen zu entwickeln, zu formulieren und zu diskutieren. Die Teilnehmenden können die Themen der Sitzungen bestimmen. Die Übung ist auch für Studierende in den ersten Semestern gut geeignet und sinnvoll für die Vorbereitung auf die vorgezogene Zwischenprüfung. Ggf. kann in der ersten Vorlesung ein anderer Termin vereinbart werden.
  3. Siehe Literaturhinweise zur Vorlesung

54. SE Prophetie – feministisch und queer gelesen (U. Schmidt)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
54. SE Prophetie – feministisch und queer gelesen
(s. Nr. 4)
Verwendbarkeit: WPM
2 3 U. Schmidt

Termin: Montag, 14.45–16.15 Uhr – Dorothee-Sölle-Haus

  1. Das Seminar ist offen für alle Interessierten. Vorkenntnisse in Feministischer Theologie und Gender Studies sind hilfreich, aber nicht vorausgesetzt. Dies gilt auch für ein exegetisches Proseminar. Studierende, die bereits ein Proseminar AT abgeschlossen haben, können das Seminar auch im Rahmen des Aufbaumoduls AT besuchen.
  2. Feministische, gender-gerechte und queere Perspektiven auf Prophetie erschließen unterschiedliche Themenbereiche. Ein Bereich ist die gender-kritische Betrachtung von Prophet*innen in biblischen Texten: Welche Rolle spielt ihr Mann-sein oder Frau-sein? Gibt es queere Prophet*innen oder inwiefern können sie queer gelesen werden? Miriam und Hulda, Samuel, Hosea oder Jesaja sind Beispiele dafür.
    Ein weiterer großer Bereich ist die gender-kritische Analyse von Motiven und Metaphern in prophetischer Rede: Gebären und Geburt, Kampf, Sieg und Niederlage, sexualisierte Gewalt, körperliche Stärke und Schwäche sind Bildwelten, die in vielen prophetischen Texten eine Rolle spielen. Personifikationen und abstrakte Figuren wie Zion und der sog. „Gottesknecht“ sind gegenderte Ausdrucksformen prophetischer Rede. In jüngerer Zeit sind Gegenwartskonzepte wie „Vulnerabilität“, „Resilienz“ und „Trauma“ in feministischer, gender-gerechter und queerer Forschung zu diesen Themen wichtig geworden. Im Seminar werden wir an ausgewählten Textbeispielen die unterschiedlichen Aspekte des Seminarthemas behandeln, dabei verschiedene exegetische Zugänge erproben und unterschiedliche Auslegungen kennenlernen.
  3. Studierende, die bereits ein Proseminar AT abgeschlossen haben, können in diesem Seminar die Hausarbeit im Rahmen des Aufbaumoduls AT schreiben.
  4. Literatur für Interessierte:
  • Claassens, L. Juliana M. / Maier, Christl M. / Olojede, Funlola (Hg.), Transgression and transformation. Feminist, postcolonial and queer biblical interpretation as creative interventions, The Library of Hebrew Bible / Old Testament Studies, London 2021.
  • Fischer, Irmtraud / Claassens, L. Juliana M. (Hg.), Prophetie, Die Bibel und die Frauen 1,2, Stuttgart 2019.
  • Fischer, Irmtraud, Gotteskünderinnen. Zu einer geschlechterfairen Deutung des Phänomens der Prophetie und der Prophetinnen in der Hebräischen Bibel, Stuttgart 2002.

55. SE Disability und Gender als Perspektive auf Exegese und Christentumsgeschichte (U. Schmidt)

Nr. Art Titel und Bezeichnung SWS LP Lehrende
55. SE Disability und Gender als Perspektive auf Exegese und Christentumsgeschichte; Seminar in Kooperation mit Prof. Dr. Heidrun Dierk, PH Heidelberg (z.T. geblockt; z.T. online)
Verwendbarkeit: WPM
2 3 U. Schmidt

Termine: Freitag, 19. April 2024; 26. April 2024; 3. Mai 2024 – 10.00–12.00 Uhr online;
Freitag, 10. Mai 2024; 17. Mai 2024 – 10.00–12.00 Uhr als Lese- und Vorbereitungssitzungen – alle Termine zusammen mit Studierenden der Pädagogischen Hochschule Heidelberg – Dorothee-Sölle-Haus

Blockwochenende in Präsenz an der Augustana mit Gästen von der PH Heidelberg: 7.–9. Juni 2024; Dorothee-Sölle-Haus
Freitag, 7. Juni 2024: 18.00–21.00 Uhr
Samstag, 8. Juni 2024: 09.30–17.30 Uhr
Sonntag, 9. Juni 2024: 09.30–15.00 Uhr

  1. Das Seminar ist offen für alle Interessierten, Vorkenntnisse sind nicht nötig.
  2. Dis-/ability Studies fragen kritisch, was „Behinderung“ ist, und was „Normalität“. Eine disability-kritische Sichtweise geht davon aus, dass beides in Abhängigkeit voneinander entsteht und nur zusammen gedacht werden kann. Disability und Normalität werden folglich nicht als feste Größen verstanden, sondern als konstruiert, sei es medizinisch, sozial oder kulturell. Disability History geht mit dieser theoretischen Basis an historische Phänomene heran.
    Disability Studies und Disability History sind seit einiger Zeit auch Teil der Theologie und bieten sich für Zugänge zu biblischen Texten und Zeugnissen der Christentumsgeschichte an. Biblische Erzählungen von „behinderten Menschen“ (wenn sie denn solche sind?), Heilungsgeschichten, Mirakelberichte, theologische Traktate, Heiligenlegenden u.a. bieten sich zur kritischen Betrachtung an.
    Gender Studies sind den Disability Studies strukturell in vielen Zügen ähnlich, auch hier geht es um den Konstruktionscharakter einer vermeintlich natürlichen Kategorie und auch die Gender Studies sind aus einer Befreiungsbewegung entstanden und in Teilen bis heute mit ihr verbunden. Intersektionalität als Theorie und Analyseinstrument zeigt auf, wie Disability und Gender sich als Differenz- und Diskriminierungskategorien überschneiden.
    Im Seminar erarbeiten wir Disability- und Gender-Kritik als Perspektiven auf ausgewählte biblische Texte (Uta Schmidt, Neuendettelsau) und ausgewählte Zeugnisse der Christentumsgeschichte (Heidrun Dierk, Heidelberg). Zusammen mit Studierenden der Pädagogischen Hochschule Heidelberg werden wir Konsequenzen dieser Analysen für die Religionspädagogik und die kirchliche Praxis entwickeln.
    Dafür treffen wir uns als gemischte Gruppe in mehreren Online-Sitzungen, weitere online-Sitzungen dienen der Vorbereitung der Studierenden in Kleingruppen. Am Blockwochenende werden wir an der Augustana gemeinsam Ergebnisse der bisherigen Arbeit präsentieren und daran weiterarbeiten.
    Das Seminar bietet die Gelegenheit, das Theoriekonzept der Disability Studies und seinen Nutzen in der Theologie kennenzulernen sowie den Austausch zwischen Studierenden mit unterschiedlichen Berufsperspektiven.
  3. Literatur für Interessierte:

56. OS Feministische Sozietät (U. Schmidt)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
56. OS Feministische Sozietät (geblockt)
Verwendbarkeit: nur WB
1 1 U. Schmidt /
Stradtner

Termin: Montag, 15. April 2024, 15.00–18.00 Uhr, in Präsenz

online: Dienstag, 14. Mai 2024; 18. Juni 2024; 9. Juli 2024 – 19.00–21.00 Uhr, Themen Feministischer und gender-gerechter Exegese

  1. Die Feministische Sozietät ist eine Veranstaltung für Interessierte, die aktuelle Themen in Feministischer Theologie und Gender Studies vertiefen wollen.
  2. Der Präsenztermin bietet die Möglichkeit, ein aktuelles Thema feministischer und gender-gerechter Theologie in einer Gruppe aus Studierenden sowie Menschen aus unterschiedlichen Bereichen in Wissenschaft und Kirche zu erarbeiten und zu diskutieren. In den online-Sitzungen werden aktuelle Arbeiten zu feministischer und gender-gerechter Exegese vorgestellt und diskutiert. Wenn Sie selbst etwas vorstellen möchten, melden Sie sich gern.
  3. Literatur folgt zur Vorbereitung der Termine.
 
 
 
 


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