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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Exkursion

Das Lehrangebot

Wintersemester 2019/2020 – Kirchen- und Dogmengeschichte

Abkürzungen
VL = Vorlesung PS = Proseminar SE = Seminar
UE = Übung SK = Sprachkurs OS = Oberseminar
IK = Integrationskurs SO = Sozietät KL = Kolloquium
IS = Integrationsseminar IÜ = Integrationsübung

HS = Hauptseminar

LP = Leistungspunkte (~ Credit Points) WS = Wochenstunden SWS = Semesterwochenstunden
Verwendbarkeit:
BM = Basismodul  AM = Aufbaumodul WPM = Wahlpflichtmodul
WB = Wahlbereich IBM = Interdisziplinäres Basismodul IAM = Interdisziplinäres Aufbaumodul
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Lehrangebote Kirchen- und Dogmengeschichte

24. VL KG IV: Neuere Zeit (Schneider-Ludorff)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

24.

VL

KG IV: Neuere Zeit: Geschichte des Christentums von der Zeit des Pietismus bis 1918
Verwendbarkeit: BM, AM

3

3

Schneider-Ludorff

 

25. UE Literatur und Quellen zur Vorlesung (Schneider-Ludorff)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
25. UE Literatur und Quellen zur Vorlesung
Verwendbarkeit: BM, AM
1 1 Schneider-Ludorff

 

 

26. OS Aktuelle Forschungsfragen (Schneider-Ludorff)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
26. OS Aktuelle Forschungsfragen der Kirchen- und Dogmengeschichte (geblockt)
Verwendbarkeit: nur WB
2 2 Schneider-Ludorff

Das Oberseminar dient zum einen der Besprechung laufender Dissertationen, zum anderen der Vertiefung des kirchenhistorischen Methodengesprächs. Zur Teilnahme ist die persönliche Anmeldung erforderlich.

27. IÜ Integrationsübung KG (Schneider-Ludorff)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
27. Integrationsübung Kirchen- und Dogmengeschichte 1 6 Schneider-Ludorff

Die Übung dient der individuellen Vorbereitung auf die Theologische Aufnah­meprüfung.

Anmeldung (neben Primuss) bitte auch bei Frau Andrea Töcker: andrea.toecker@augustana.de.

28. PS Martin Luther und das Judentum (Klitzsch)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
28. PS Martin Luther und das Judentum
Verwendbarkeit: BM
2 3 Klitzsch
  1. Das Proseminar ist Bestandteil des Basismoduls Kirchen- und Dogmengeschichte und richtet sich an Studierende im Grundstudium. Voraussetzungen: abgeschlossenes Latinum.
  2. Luthers Schriften zum Judentum, v. a. die der 1540er Jahre, zählen mit ihrem harschen antijudaistischen bzw. frühneuzeitlich-antisemitischen Ton zu den befremdlichsten Texten aus seiner Feder. Die Rede von einer „Verhärtung des ‚Alten‘ Luthers“ kann eine theologische und historische Auseinandersetzung mit Luthers Stellungnahmen zum Judentum nicht ersetzen.
    Deshalb sollen im Rahmen des Proseminars Luthers sog. „Judenschriften“ anhand ausgewählter Textauszüge auf methodisch reflektierte Weise in ihrem historischen Kontext näher betrachtet werden. Ausgehend vom exemplarischen Kennenlernen kirchengeschichtlichen Arbeitens soll so eine allgemeine Einführung in das Fach erfolgen und seine grundlegenden Methoden vorgestellt werden.
  3. Die aktive Mitarbeit – dazu zählt neben der Bereitschaft ein Kurzreferat zu übernehmen und einen Essay zu verfassen auch die verbindliche Teilnahme an der Archivexkursion (Termin wird zu Semesterbeginn bekannt gegeben) – erbringt 3 Leistungspunkte, die Anfertigung einer schriftlichen Proseminar-Arbeit weitere 5 Leistungspunkte.
  4. Zur Anschaffung empfohlen:
  • Markschies, Christoph: Arbeitsbuch Kirchengeschichte, Tübingen 1995.

 

 

 

29. HS „Karolingische Renaissance“. Theologie und Bildung um 800 (Klitzsch/Mülke)

Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
29.HS„Karolingische Renaissance“.
Theologie und Bildung um 800
(s. Nr. 74)
Verwendbarkeit: AM
23Klitzsch / Mülke
  1. Die Veranstaltung kann im Rahmen des modularisierten Studiums im Aufbaumodul KG belegt werden.
    Voraussetzungen: Latinum, kirchengeschichtliches Proseminar sowie die Bereitschaft, ein Referat zu übernehmen.
  2. Der in der neueren Geschichtsschreibung verbreitete Begriff „Karolingische Renaissance“ verweist auf den programmatischen Versuch Karls des Großen, im Karolingerreich um 800 nach Christus die aus der Spätantike überkommene lateinische Bildung neu zur Geltung zu bringen, gleichsam „wieder zum Leben zu erwecken“. Für die Kirchengeschichte ist dabei ein Doppeltes aufschlussreich: Zum einen, welche Idee von spätantik-frühmittelalterlicher „christlicher Bildung“ Karls Reform zu verwirklichen suchte, zum anderen, dass erstmals Theologie nicht primär von einer klösterlichen oder bischöflichen Instanz verantwortet wurde, sondern von der sog. „Hofschule“. Deren zentrale Größe, Alkuin von York (gest. 804) gilt auch als Verfasser der maßgeblichen Programmschrift, der Epistola de litteris colendis. Ihren theologischen Niederschlag findet dieser Neuansatz in zeitgenössischen Konflikten um den Adoptianismus, das Filioque und den Bilderstreit.
    Diesen Themen soll im Seminar durch Lektüre und Interpretation lateinischer Quellen nachgegangen werden. Grundlage bilden Texte unterschiedlicher Gattungen (etwa Briefe, Biographie, Capitularia, theologische Traktate) aus Alkuins Œuvre, aus Einhards Vita Caroli und aus Lupus von Ferrière. Bei Interesse können die Auswirkungen der Reform auch lokalgeschichtlich in den Blick genommen werden. Insgesamt dient die Veranstaltung somit nicht nur der Einübung kirchengeschichtlicher Fertigkeiten, sondern auch der Verbesserung und Festigung lateinischer Sprachkenntnisse.
  3. Durch regelmäßige Teilnahme und die Übernahme eines Referates werden 3 Leistungspunkte erworben. Die Anfertigung einer Seminararbeit erbringt weitere 6 LP.
  4. Literatur zur Vorbereitung:
  • Angenendt, A.: Das Frühmittelalter. Die westliche Christenheit von 400–900, 3. Aufl., Stuttgart/Berlin/Köln 2001.
  • Fried, J.: „Karl der Große, die Artes liberales und die karolingische Renaissance“, in: Karl der Große und sein Nachwirken, hg. von P. L. Butzer / M. Kerner / W. Oberschelp, Löwen 1997, 25–43.
  • Prinz, F.: „Von den geistigen Anfängen Europas. Der Kulturtransfer zwischen christlicher Spätantike und Frühmittelalter“, in: Akkulturation. Probleme einer germanisch-romanischen Kultursynthese in Spätantike und frühem Mittelalter, hg. von D. Hägermann, Berlin 2004, 1–17.
  • Rouche, M.: „The Carolingian renewal“, in: The Cambridge Illustrated History of the Middle Ages, Bd. 1, Cambridge 1998.
  • Tremp, E. / Schmuki, K.  (Hg.): Alkuin von York und die geistige Grundlegung Europas. Akten der Tagung vom 30. September bis 2. Oktober 2004 in der Stiftsbibliothek St. Gallen (Monasterium Sancti Galli 5), St. Gallen 2010.

30. UE Auf dem Weg zum gemeinsamen Bekenntnis (Klitzsch)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
30.UEAuf dem Weg zum gemeinsamen evangelisch-lutherischen Bekenntnis: Die theologischen Streitkreise des 16. Jahrhunderts
Verwendbarkeit: BM, AM
22Klitzsch
  1. Für Studierende im Grund- wie Hauptstudium. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft, ein Referat zu übernehmen.
    Die Veranstaltung kann im Rahmen des modularisierten Studiums im Basis- und Aufbaumodul KG belegt werden.
  2. Auf Luthers Tod im Jahr 1546 und die Niederlage der Protestanten im Schmalkaldischen Krieg 1547 folgt eine tiefgreifende Umbruchsphase bzw. eine Phase der zunehmenden inneren Diversifikation der Wittenberger Reformation. Erst nach langem theologischen Ringen kam es im Jahr 1577 mit der Konkordienformel bzw. im Jahr 1580 mit dem Konkordienbuch zu einem Kompromiss, zu einer „Kanonisierung“ des lutherischen Bekenntnisses, wie es bis heute in Gestalt der Bekenntnisschriften (BSELK) normativ ist. Die vorangegangenen Streitkreise sind bezogen auf den reichsweiten Befriedungsversuch Karls V. („Interimistischer Streit“: 1548/49), die Frage der „Mitteldinge“ („Adiaphoristischer Streit“: 1549–1560), die Rechtfertigungslehre („Osiandrischen Streit“: 1549–1551), die Rolle der guten Werke („Majoristischer Streit“: 1552–1570), die Bedeutung des Gesetzes („Antinomistischer Streit“: 1556–1571) sowie die Rolle des menschlichen Willens im Bekehrungsgeschehen („Synergistischer Streit“: 1555–1560/61). Die dahinterstehenden Fragen haben theologisch bis heute nichts an Relevanz eingebüßt. Im Rahmen der Übung sollen exemplarisch verschiedene Positionen der jeweiligen Streitkreise in ihrem historischen Kontext wahrgenommen und theologiegeschichtlich eingeordnet werden. Auf diese Weise gewinnt man einen differenzierten Einblick in die Genese und ein vertieftes Verständnis der theologischen Schwerpunktsetzungen der eigenen lutherischen Tradition.
  3. Durch regelmäßige Teilnahme und die Übernahme eines Einführungsreferates werden 2 Leistungspunkte erworben.
  4. Literatur zur Vorbereitung:
  • Dingel, Irene (Hg.): Reaktionen auf das Augsburger Interim. Der Interimistoische Streit (1548–1549), Göttingen 2010 (= Controversia et confessio 1), 13–32.
  • Michel, Stefan: Die Kanonisierung der Werke Martin Luthers im 16. Jahrhundert, Tübingen 2016 (= SMHR 92), 237–297.

31. UE Einführung ins Judentum (Langnas)

Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
31.UEEinführung ins Judentum
(geblockt; s. Nr. 51a)
Verwendbarkeit: nur WB
11Langnas

Termin: voraussichtlich März 2020

 
 
 
 


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