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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Exkursion

Das Lehrangebot

Wintersemester 2026/2027 – Kirchen- und Dogmengeschichte

Abkürzungen
VL = VorlesungPS = ProseminarSE = Seminar
UE = ÜbungSK = SprachkursOS = Oberseminar
IK = IntegrationskursSO = SozietätKL = Kolloquium
IS = IntegrationsseminarIÜ = Integrationsübung

HS = Hauptseminar

LP = Leistungspunkte (~ Credit Points) WS = WochenstundenSWS = Semesterwochenstunden
Verwendbarkeit:
BM = Basismodul AM = AufbaumodulWPM = Wahlpflichtmodul
WB = WahlbereichIBM = Interdisziplinäres BasismodulIAM = Interdisziplinäres Aufbaumodul
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Lehrangebote Kirchen- und Dogmengeschichte

19. VL KG IV: Neuere Zeit (Schneider-Ludorff)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

19.

VL

KG IV: Neuere Zeit
Verwendbarkeit: BM, AM

3

3

Schneider-Ludorff

  1. Die Überblicksvorlesung ist im Rahmen des modularisierten Studiums ver­pflichtender Bestandteil des Basismoduls Kirchen- und Dogmen­ge­schich­te oder kann als Veranstaltung im Wahlpflichtbereich belegt werden. Sie ist für Hörerinnen und Hörer aller Semester geeignet.
  2. Die Vorlesung bietet einen Überblick über die gesellschaftspolitischen Um­brüche und kirchen- und frömmigkeitsgeschichtlichen Weichenstellungen seit dem Westfälischen Frieden 1648 bis zum Ende des Ersten Welt­kriegs 1918, die das heutige Europa geprägt haben und z. T. immer noch prägen. Dabei geht sie den zentralen theologischen Antworten auf die Her­ausforderungen der Moderne nach, wie sie in Orthodoxie, Pietismus und Aufklärung zum Ausdruck kamen, wendet sich den Reaktionen des Protes­tan­tismus auf die „Soziale Frage“ im 19. Jahrhundert zu, berücksichtigt u. a. Entwürfe Wil­helm Löhes, Johann Hin­rich Wicherns und Theodor Flied­ners und zeigt das kirchenpolitische Engagement von Frauen dieser Zeit auf. Die Rolle der Kir­chen in der Weimarer Republik wird ebenso be­leuchtet. Anliegen der Vorle­sung ist es, die vielfältigen Phä­nomene möglichst quellennah und verständ­lich zu erarbeiten und auch die Situation in den euro­päischen Nachbarlän­dern und darüber hinaus zu berücksichtigen.
  3. Quellen und Literatur
  •      Greschat, Martin (Hg.): Vom Konfessionalismus zur Moderne (KTGQ 4), 6., durchgesehene Auflage, Göttingen 2021
  •      Schäufele, Wolf-Friedrich: Kirchengeschichte II: Vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart, Leipzig 2021

     Weitere Literatur wird zu Beginn der Vorlesung bekannt gegeben.

20. HS Glaube und Macht: Die Fürsten in der Reformationszeit (Schneider-Ludorff)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
20. HS Glaube und Macht: Die Fürsten in der Reformationszeit
Verwendbarkeit: AM
2 3 Schneider-Ludorff

21. UE Kirchengeschichte aktuell (Schneider-Ludorff)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
21. UE Kirchengeschichte aktuell
Verwendbarkeit: AM
2 3 Schneider-Ludorff

Kursorische Lektüre von Dokumenten Kirchlicher Zeitgeschichte.

Kirchengeschichte lebt von der Spannung aus Geschichte und Gegenwart. Dokumente, die heute als offizielle Dokumente, Vorträge oder Eingaben aktuell sind, sind morgen Bestandteil der Christentumsgeschichte. Ziel der Übung ist es, gegenwärtige theologische und kirchliche Diskussionen auf ihren kirchengeschichtlichen Hintergrund hin zu beleuchten und den geprägten Bestand mit eigenen Positionen ins Gespräch zu bringen.

22. OS Aktuelle Forschungsfragen der KG (Schneider-Ludorff)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
22. OS Aktuelle Forschungsfragen der Kirchen- und Dogmengeschichte
Verwendbarkeit: nur WB
2 2 Schneider-Ludorff

Das Oberseminar dient zum einen der Besprechung laufender Dissertationen, zum anderen der Vertiefung des kirchenhistorischen Methodengesprächs. Zur Teilnahme ist die persönliche Anmeldung erforderlich.

23. PS Luthers Invocavitpredigten (Lucas)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
23. PS Luthers Invocavitpredigten
Verwendbarkeit: BM, AM
2 3 Lucas
  1. Das Proseminar richtet sich als Bestandteil des Basismoduls Kirchen­ge­schich­te an Studierende im Grundstudium. Zulassungsbedingung ist das Lati­num.
  2. Aufgabe des kirchengeschichtlichen Proseminars ist die Einführung in die Methodik kirchengeschichtlichen Arbeitens. Dies soll in diesem Semester exemplarisch anhand der Beschäftigung mit Luthers Invocavitpredigten ge­sche­hen. Der Reformeifer derer, die in Wittenberg während Luthers Aufent­halt auf der Wartburg das Geschehen bestimmten, veranlasste diesen zur Rückkehr. Die daraufhin von Luther zwischen dem 9. und 16. März 1522 ge­haltenen Predigten haben nicht nur nachhaltig ein Konzept von „Reformation“ geprägt, sondern berühren auch zentrale reformatorische Themen. Sie bieten damit einen spannenden Blick auf die Klärungsprozesse früher reformatorischer Theologie und Reformkonzepte.
  3. Verpflichtende Bedingung für den Erwerb eines Teilnahmescheins (3 LP) ist die Teilnahme an der Archiv-Exkursion (Termin wird noch bekanntgegeben), sowie die Bereitschaft zur Übernahme eines Referates oder Essays. Weitere 5 LP können durch eine entsprechend bewertete Proseminararbeit erbracht werden.
  4. Zur Anschaffung empfohlen:
  •      Jammerthal, Tobias / Janssen, David B. / Reinert, Jonathan / Schuster, Susanne: Methodik der Kirchengeschichte. Ein Lehrbuch, Tübingen 2002.

24. UE Haskala – Jüdische Aufklärung (Lucas)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
24. UE Haskala – Jüdische Aufklärung
Verwendbarkeit: BM, AM
2 2 Lucas
  1. Die Lehrveranstaltung richtet sich an Studierende aller Semester, die Kennt­nis der zentralen Ideen der Haskala und ihrer historischen Kontexte sowie die Fähigkeit zur kritischen Lektüre und Einordnung einschlägiger Quellen erlangen möchten.
  2. „Haskala“ bezeichnet eine Aufklärungsbewegung im Judentum sowie deren Anhänger, deren Tätigkeit, deren Diskurs und deren Zeitalter. Ziel der Übung ist es, durch die Lektüre und Analyse von Texten des Philosophen Moses Mendelssohn sowie weiterer Vertreter:innen der Haskala die theologischen, philosophischen und gesellschaftspolitischen Positionen herauszuarbeiten sowie ihre Bedeutung für die jüdische Emanzipation zu diskutieren.
  3. Quellen und Sekundärliteratur werden zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.
  4. Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung ist die Bereitschaft zur engagierten Mitarbeit, sowie zur Übernahme eines Referates.
 
 
 
 


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