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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Exkursion

Das Lehrangebot

Sommersemester 2024 – Kirchen- und Dogmengeschichte

Abkürzungen
VL = VorlesungPS = ProseminarSE = Seminar
UE = ÜbungSK = SprachkursOS = Oberseminar
IK = IntegrationskursSO = SozietätKL = Kolloquium
IS = IntegrationsseminarIÜ = Integrationsübung

HS = Hauptseminar

LP = Leistungspunkte (~ Credit Points) WS = WochenstundenSWS = Semesterwochenstunden
Verwendbarkeit:
BM = Basismodul AM = AufbaumodulWPM = Wahlpflichtmodul
WB = WahlbereichIBM = Interdisziplinäres BasismodulIAM = Interdisziplinäres Aufbaumodul
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Lehrangebote Kirchen- und Dogmengeschichte

18. VL KG V: Neueste Zeit (Schneider-Ludorff)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
18. VL KG V: Neueste Zeit
Verwendbarkeit: BM, AM
3 3 Schneider-Ludorff
  1. Die Überblicksvorlesung ist im Rahmen des modularisierten Studiums ver­pflichtender Bestandteil des Basismoduls Kirchen- und Dogmengeschichte. Sie ist für Hörerinnen und Hörer aller Semester geeignet.
  2. Die Vorlesung bietet einen Überblick über die gesellschaftspolitischen Um­brüche und kirchen- und frömmigkeitsgeschichtlichen Weichenstellungen seit 1918 bis zur Gegenwart, die das heutige Europa geprägt haben und z. T. immer noch prägen. Die Rolle der Kirchen in der Weimarer Republik und in der Zeit des Nationalsozialismus wird ebenso beleuchtet wie die Zeit nach 1945, der Umgang mit der „Schuldfrage“, die Fragen der Ordination von Frauen, das Engagement der Kirchen im geteilten Deutschland, das Verhältnis von Demokratie und Protestantismus und die Folgen der sog. Wende von 1989. Anliegen der Vorlesung ist es, die vielfältigen theologi­schen und kirchenpolitischen Entwicklungen möglichst quellennah und ver­ständlich zu erarbeiten und auch die Situation in den euro­päischen Nach­barländern und darüber hinaus zu berücksichtigen.
  3. Quellen und Literatur
  • Greschat, Martin u. a. (Hg.): Das Zeitalter der Weltkriege und Revolutionen (Kirchen- und Theologiegeschichte in Quellen Bd. V), 2. Aufl., Neukirchen-Vluyn 2023.
  • Greschat, Martin: Die evangelische Christenheit und die deutsche Ge­schichte nach 1945, Stuttgart 2002.

     Weitere Literatur wird zu Beginn der Vorlesung bekanntgegeben.

19. UE Kirchengeschichte aktuell (Schneider-Ludorff)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
19. UE Kirchengeschichte aktuell
Verwendbarkeit: BM, AM
2 2 Schneider-Ludorff

Kursorische Lektüre von Dokumenten Kirchlicher Zeitgeschichte.

Kirchengeschichte lebt von der Spannung aus Geschichte und Gegenwart. Dokumente, die heute als offizielle Dokumente, Vorträge oder Eingaben aktuell sind, sind morgen Bestandteil der Christentumsgeschichte. Ziel der Übung ist es, gegenwärtige theologische und kirchliche Diskussionen auf ihren kirchengeschichtlichen Hintergrund hin zu beleuchten und den geprägten Bestand mit eigenen Positionen ins Gespräch zu bringen.

20. OS Aktuelle Forschungsfragen (Schneider-Ludorff)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
20. OS Aktuelle Forschungsfragen der Kirchen- und Dogmengeschichte (geblockt)
Verwendbarkeit: nur WB
2 2 Schneider-Ludorff

Das Oberseminar dient zum einen der Besprechung laufender Dissertationen, zum anderen der Vertiefung des kirchenhistorischen Methodengesprächs. Zur Teilnahme ist die persönliche Anmeldung erforderlich.

21. PS Reformatorische Hauptschriften Martin Luthers (Imer)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
21. PS Reformatorische Hauptschriften Martin Luthers
Verwendbarkeit: BM, AM
2 3 Imer
  1. Das Proseminar richtet sich als Bestandteil des Basismoduls Kirchengeschichte an Studierende im Grundstudium. Zulassungsbedingung ist das Latinum.
  2. Aufgabe des kirchengeschichtlichen Proseminars ist die Einführung in die Methodik kirchengeschichtlichen Arbeitens. Dies soll in diesem Semester exemplarisch anhand der Beschäftigung mit Martin Luthers sogenannten reformatorischen Hauptschriften geschehen.Dabei stehen Luthers Freiheitsschrift (De liberatate christiana), seine Schrift An den christlichen Adel deutscher Nation, sowie seine Schrift Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche (De captivitate Babylonica) im Fokus.
  3. Verpflichtende Bedingung für die Anerkennung der Leistungspunkte (3 LP) ist die Teilnahme an der Archiv-Exkursion (Termin wird noch bekanntgegeben), sowie die Bereitschaft zur Übernahme eines Referates oder Essays. Weitere 5 LP können durch eine entsprechend bewertete Proseminararbeit erbracht werden.
  4. Zur Anschaffung empfohlen:
  • Jammerthal, Tobias / Janssen, David B. / Reinert, Jonathan / Schuster, Susanne: Methodik der Kirchengeschichte. Ein Lehrbuch, Tübingen 2002.

22. IS Kirchengeschichtliches Integrationsseminar (Imer)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
22. IS Kirchengeschichtliches Integrationsseminar zur Examensvorbereitung 2 6 Imer
  1. Das Integrationsseminar richtet sich an Studierende in der Examensvorbereitung (cand. theol.).
  2. Das Integrationsseminar zur Examensvorbereitung dient der „Reaktivierung“ und Ergänzung der im Verlauf des Studiums erworbenen Kenntnisse im Fach Kirchengeschichte und zwar auf Grundlage eines differenzierten Lektüreplanes, der Quellen- und Sekundärliteratur umfasst. Die Veranstaltung dient der notwendigen Konzentrierung sowie Strukturierung der eigenen Vorbereitung, bietet Orientierung und ermöglicht eigenständiges Verknüpfen und Verstehen.
  3. Quellen und Sekundärliteratur werden zu Seminarbeginn bekanntgegeben.
  4. Neben der aktiven Teilnahme ist für den Erwerb der 6 Leistungspunkte auch die Erstellung eines Thesenpapiers notwendig.

23. HS Die Kirchen und der Nationalsozialismus (Simon)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
23. HS Die Kirchen und der Nationalsozialismus
Verwendbarkeit: AM
2 3 Simon

Das Gebiet „Kirche und Nationalsozialismus“ gehört zu den interessantesten der gesamten Kirchengeschichte. Nicht zuletzt deshalb begegnet es häufig als Klausur- oder Schwerpunktthema im Examen. Im Seminar werden wir uns einmal einen Überblick über die wesentlichen Ereignisse erarbeiten. Zum anderen wollen wir uns vertieft mit der Ideologie des Nationalsozialismus (Parteiprogramm 1920, Hitlers Mein Kampf) und deren Wurzeln befassen, um dann nach Adaption und Kritik in der evangelischen und der katholischen Kirche fragen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Jahren 1933/34. In welcher Lage waren die Kirchen nach dem Ersten Weltkrieg? Welche Momente des NS waren für sie attraktiv, an welchen entzündete sich Kritik? Worum kämpfte die Kirche im sog. Kirchenkampf – und worum nicht? Dabei wird immer wieder eine bayerische Perspektive eingebracht: Wie äußerte sich etwa ein späterer bayerischer Landesbischof schon 1926 über die Juden? Mit welchen Argumenten forderten Erlanger Theologen eine Zurückhaltung „nicht-arischer“ Bewerber vom Pfarramt? Und wie argumentierte ein bayerischer Landpfarrer gegen den Nationalsozialismus?

Die Literatur wird im Seminar bekanntgegeben. Bestens genutzt werden die Semesterferien durch die Lektüre von Christoph Strohm, Die Kirchen im Dritten Reich, Bonn 2019. Dieses Buch ist zum Preis dreier Kaffees aus dem Pechmannhaus bei der Bundeszentrale für politische Bildung erhältlich. Alternativ empfehlen sich die entsprechenden Abschnitte aus Wolf-Friedrich Schäufeles Kirchengeschichte 2, S. 383–437.

 

24. UE Quellen zur Geschichte der Frauenordination (Zeiß-Horbach)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
24. UE Quellen zur Geschichte der Frauenordination (geblockt)
Verwendbarkeit: nur WB
2 2 Zeiß-Horbach

Termine: Konstituierende Sitzung Freitag, 10. Mai 2024, 16.00–16.45 Uhr, Seminarraum 3 (Biblicum)
Sitzungen: 31. Mai 2024 bis 1. Juni 2024 (Hörsaal I) und 7.–8. Juni 2024, jeweils Freitag 14.00–18.00 Uhr sowie Samstag 9.00–16.00 Uhr (Seminarraum 3, Biblicum)
Anmeldung: auguste.zeiss-horbach@augustana.de

  1. Studierende aller Semester. Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit und zu einem Kurzreferat.
  2. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begannen die ersten Frauen mit dem Theologiestudium. Sie wünschten sich die Mitarbeit im geistlichen Amt. Mit der Zulassung der Frauen zum Universitätsstudium Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die deutschen evangelischen Landeskirchen vor die Frage der Frauenordination gestellt. Sie blieb viele Jahrzehnte ein besonders umstrittenes kirchliches Thema. In der bayerischen Landeskirche beschloss die Synode 1975 die Ordination von Frauen.
    Die Übung nimmt die Diskussion über die Frauenordination innerhalb der deutschen evangelischen Landeskirchen, insbesondere im Luthertum, in den Blick. Die theologischen Begründungsmuster von Gegnern und Befürwortern und die damit zusammenhängende Auseinandersetzung mit emanzipatorischen Forderungen werden deutlich.
    Im Zentrum der Übung steht das gemeinsame Studium archivalischer Quellen. Darüber hinaus bietet sie einen Einblick in die Entwicklung der Frauengeschichtsforschung und kirchengeschichtlichen Genderforschung.
  3. Anerkennung der Leistungspunkte bei regelmäßiger Teilnahme und gehaltenem Kurzreferat.
  4. Zur Vorbereitung empfohlen (fakultativ):
  • Erhart, Hannelore (Bearb.): Dem Himmel so nah – dem Pfarramt so fern: erste evangelische Theologinnen im geistlichen Amt, Neukirchen-Vluyn 1996.
 
 
 
 


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