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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Exkursion

Das Lehrangebot

Wintersemester 2019/2020 – Neues Testament

Abkürzungen
VL = Vorlesung PS = Proseminar SE = Seminar
UE = Übung SK = Sprachkurs OS = Oberseminar
IK = Integrationskurs SO = Sozietät KL = Kolloquium
IS = Integrationsseminar IÜ = Integrationsübung

HS = Hauptseminar

LP = Leistungspunkte (~ Credit Points) WS = Wochenstunden SWS = Semesterwochenstunden
Verwendbarkeit:
BM = Basismodul  AM = Aufbaumodul WPM = Wahlpflichtmodul
WB = Wahlbereich IBM = Interdisziplinäres Basismodul IAM = Interdisziplinäres Aufbaumodul
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Lehrangebote Neues Testament

15. VL Paulus. Briefe und Theologie (Strecker)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

15.

VL

Paulus. Briefe und Theologie
Verwendbarkeit: BM, AM

3

3

Strecker
  1. Die Vorlesung ist für Studierende aller Semester geeignet. Sie ist so konzipiert, dass sie den Anforderungen der Zwischenprüfungsordnung entspricht.
  2. Der Apostel Paulus gehört zu den wichtigsten Gestalten der frühen Kirche. In seinen Briefen liegen uns die ältesten Dokumente des Neuen Testaments vor. Der Elan und die Tiefe der darin enthaltenen theologischen Reflexionen ließen diese in der späteren Kirchengeschichte immer wieder zu wichtigen Impulsgebern für Neuerungen und Umbrüche im christlichen Denken und darüber hinaus werden. Die Vorlesung will vor diesem Hintergrund einen fundierten, die neueren Forschungen berücksichtigenden Zugang zu den Schriften des Apostels eröffnen. Sie ist in drei Hauptteile untergliedert. Zu Beginn werden einige Ausführungen zur Bedeutung der Gattung „Brief“ dargeboten. In einem zweiten Schritt folgt eine Besprechung der sieben, in der Forschung gemeinhin als authentisch anerkannten Paulusbriefe (Röm, 1/2Kor, Gal, Phil, 1Thess, Phlm) hinsichtlich der klassischen Einleitungsfragen (Briefanlass, Profil der Briefempfänger, Abfassungszeit und ‑ort, literarische Einheitlichkeit etc.). In einem dritten Schritt werden Schlüsselthemen der Theologie des Apostels betrachtet. Behandelt werden u. a. die neueren Diskussionen um die sog. „new perspective on Paul“, die Rolle der paulinischen Wendung „in Christus“, die theologia crucis, das Verständnis der Kirche, die eschatologischen Vorstellungen des Apostels u. a.m.
  3. Literatur:
  • Horn, Friedrich-Wilhelm (Hg.): Paulus Handbuch, Tübingen 2013.
  • Schnelle, Udo: Paulus. Leben und Denken, 2. Aufl., Berlin / New York 2014.
  • Sanders, E. P.: Paulus. Eine Einführung, Stuttgart 1995.
  • Wolter, Michael: Paulus. Ein Grundkurs seiner Theologie, Neukirchen-Vluyn 2011.

16. UE Übung zur Vorlesung (Strecker)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
16. UE Übung zur Vorlesung
(2-stündig; 14-tägig)
Verwendbarkeit: BM, AM
1 1 Strecker

Zweck der Übung ist es, zentrale Texte des Neuen Testaments und wichtige wissenschaftliche Debatten, die in der Vorlesung „Paulus. Briefe und Theologie“ thematisiert werden, mittels Lektüre einschlägiger Fachliteratur in gemeinsamer Diskussion vertieft zu erschließen. Die Übung ist insbesondere zur Vorbereitung auf die Zwischenprüfung geeignet.

17. HS Deutungen des Todes Jesu im NT (Strecker)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

17.

HS

Deutungen des Todes Jesu im Neuen Testament
Verwendbarkeit: AM

2

3

Strecker

  1. Die Teilnahme setzt den Besuch des Proseminars im Neuen Testament voraus.
  2. Die neutestamentlichen Deutungen des Todes Jesu sind Gegenstand einer kontroversen exegetischen Debatte. Das Seminar will zu einer Erschließung der wichtigsten Fragestellungen und Lösungsansätze verhelfen. Diskutiert werden die in der Forschung zentralen Deutungskate­go­rien „Sühne“, „Stellvertretung“, „Opfer“ und ihre Problematik, die einschlägigen religionsgeschichtlichen Hintergründe (Kult, Märtyrertheologie, griechisch-römische Vorstellungen der Lebenshingabe), ferner die Bedeutung der im Neuen Testament begegnenden Für-Aussagen, der Rede von der Versöhnung, vom Loskauf, der Teilhabe an Jesu Tod sowie ausgewählte Gesamtkonzeptionen ntl. Autoren.
  3. Literatur:
  • Frey, Jörg / Schröter, Jens (Hg.): Deutungen des Todes Jesu im Neuen Testament, Tübingen 2007 (Studienausgabe).
  • Janowski, Bernd / Welker, Michael (Hg.): Opfer. Theologische und kulturelle Kontexte, Frankfurt a. M. 2000.

18. UE Lektüre „Die Zeit, die bleibt“. Agambens Römerbrieflektüre (Strecker)

Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
18.UELektüre „Die Zeit, die bleibt“. Giorgio Agambens Römerbrieflektüre (2-stündig; 14-tägig)
Verwendbarkeit: nur WB
11Strecker
  1. Die Übung steht Studierenden aller Semester offen.
  2. Giorgio Agamben zählt zu den international meistdiskutierten Philosophen der Gegenwart. Immer wieder kommt er in seinen zahlreichen Büchern auf den Apostel Paulus zu sprechen. Seine Paulusdeutung kulminiert in seiner im Jahr 2000 unter dem Titel „Il tempo che resta“ publizierten Studie zum Römerbrief (dt. 2006 „Die Zeit, die bleibt“). Darin macht er an den Aussagen des Apostels zahlreiche philosophische Vorstellungen über die Sprache und die Poesie, über das vermögende Unvermögen, die Politik, das Recht, die Ökonomie und zumal über den Messianismus fest, die auch sonst seine Philosophie bestimmen. Agambens Pauluslektüre bietet eine mutige und gleichermaßen provokante philosophisch-theologische Auslegung sowohl der Paulusbriefe wie auch der Gegenwart, die eine intensive Auseinandersetzung lohnt.
  3. Literatur:
  • Agamben, Giorgio: Die Zeit, die bleibt. Ein Kommentar zum Römerbrief, Frankfurt a. M. 2006.
  • Geulen, Eva: Giorgio Agamben zur Einführung, 3. Aufl., Hamburg 2016.
  • Strecker, Christian: Schwellendenken. Zur liminalen Philosophie und Pauluslektüre Giorgio Agambens, in: Paulus unter den Philosophen, hg. v. Chr. Strecker / J. Valentin, Stuttgart 2013, 207–278.

19. OS Aktuelle Forschungen der ntl. Wissenschaft (Strecker)

Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
19.OSAktuelle Forschungen der ntl. Wissenschaft
(geblockt)
Verwendbarkeit: nur WB
11Strecker

Das Oberseminar richtet sich insbesondere an Doktorandinnen und Doktoran­den. Es dient der gemeinsamen Besprechung jüngerer neutestamentlicher Forschungen sowie der Vorstellung und Diskussion eigener Thesen.

20. PS Einf. in die Methoden der ntl. Exegese (Oertelt)

Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
20.PSEinführung in die Methoden der ntl. Exegese
Verwendbarkeit: BM
23Ortelt

 

  1. Das Proseminar richtet sich an Studierende in den Anfangssemestern. Voraussetzung für die Teilnahme ist das Graecum. Zwischen­prü­fungs­relevant. Die Veranstaltung ist im Rahmen des modularisierten Studiums Teil des Basismoduls Neues Testament (3 LP, zusätzlich 5 LP bei An­fer­ti­gung einer benoteten Proseminararbeit).
  2. Ziel des Seminars ist die Fähigkeit zur selbstständigen und reflektierten Auslegung neutestamentlicher Texte. Anhand von ausgewählten Texten des Neuen Testaments werden die Fragestellungen und Ansätze wissen­schaft­licher Exegese vorgestellt, die traditionellen Methoden neutesta­ment­licher Textarbeit eingeübt und in die einschlägigen exegetischen Hilfsmittel eingeführt (kritische Textausgaben, exegetische Wörterbücher, Synopsen, Konkordanzen).
  3. Literatur:
    Als Textgrundlage dient die 28. Auflage des Novum Testamentum Graece. Methodenlehren zur neutestamentlichen Exegese werden im Seminar vorgestellt.
  4. Voraussetzung für den Erwerb der Leistungspunkte (3 LP) ist die regelmäßige Teilnahme einschließlich vor- und nachbereitender Lektüre sowie die Abgabe einer schriftlichen Hausaufgabe im Laufe des Semesters bzw. für die zusätzlichen 5 LP die Anfertigung einer exegetischen Arbeit.

21. IS Integrationsseminar NT (Oertelt)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
21. IS Integrationsseminar Neues Testament 3 6 Oertelt
  1. Für Studierende in der Integrationsphase. Das Seminar findet wöchentlich mit 2 SWS statt. Durch die drei Exegesetage ergibt sich insgesamt ein Umfang von 3 SWS. Der erste Exegesetag findet bereits am Montag, den 4. November 2019, von 14–18 Uhr Uhr im Seminarraum 3 (Biblicum) statt. Um eine Anmeldung zu diesem Termin (neben Primuss) per Mail (friederike.oertelt@augustana.de) bis zum 30. Oktober 2019 wird gebeten.
  2. Im Integrationsseminar soll zum einen das im Studium erworbene Wissen für das Fach Neues Testament vergegenwärtigt und ergänzt werden (Jesus von Nazareth, Geschichte des frühen Christentums, Geschichte der urchristlichen Literatur, Exegese der ntl. Schriften, insb. Synoptiker, Johannesevangelium, Paulusbriefe). Zum anderen sollen die Inhalte strukturiert und gebündelt werden. Dies geschieht durch die eigenständige Vorbereitung und Erarbeitung von Inhalten für die jeweilige Sitzung, die dort besprochen, vertieft und diskutiert werden. Die Erarbeitung des Stoffes erfolgt anhand der gängigen Lehrbücher und Standardwerke (s. Literaturempfehlungen) sowie weiteren Aufsätzen zu den einzelnen Themengebieten (wöchentlicher Leseumfang ca. 150 Seiten zusätzlich zu den jeweils behandelten ntl. Schriften). Es ist den Teilnehmenden selbst überlassen, welche der Einleitungen und Theologien sie zur Vorbereitung wählen. Neben der Diskussion des erarbeiteten Stoffs werden Examensthemen der letzten Jahre besprochen. Bestandteil des Seminars sind drei Exegesetage (Synoptiker, Johannes, Paulus), an denen die Schritte der historisch-kritischen Exegese an je einem Text exemplarisch durchgeführt werden.
  3. Zur Vorbereitung auf das Seminar wird dringend empfohlen, das bibelkundliche Wissen aufzufrischen.
  4. Die Voraussetzung für die Anerkennung der Leistungspunkte ist die regelmäßige Teilnahme einschließlich vor- und nachbereitender Lektüre.
  5. Literaturempfehlungen:
  • Ebner, Martin / Schreiber: Stefan: Einleitung in das Neue Testament, 2. Auflage, Stuttgart 2013.
  • Hahn, Ferdinand: Theologie des Neuen Testaments, 2 Bde., 2., durchges. u. erg. Aufl., Tübingen 2005.
  • Horn, Friedrich-Wilhelm (Hg.): Paulus-Handbuch, Tübingen 2013.
  • Koch, Dietrich-Alex: Geschichte des Urchristentums, Göttingen 2013.
  • Schnelle, Udo: Einleitung in das Neue Testament (UTB 1830), 6., neu bearb. Aufl., Göttingen 2007.
  • Schnelle, Udo: Theologie des Neuen Testaments (UTB 2917), Göttingen 2007.
  • Theißen, Gerd / Merz, Annette: Der historische Jesus. Ein Lehrbuch, 3., durchges. u. um Literaturnachtr. erg. Aufl., Göttingen 2001.
  • Wischmeyer, Oda (Hg.): Paulus. Leben – Umwelt – Werk – Briefe (UTB 2767), Tübingen/Basel 2006.

22. UE Klausurenkurs (Oertelt)

Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
22.UEKlausurenkurs
(2-stündig; 14-tägig)
Verwendbarkeit: nur WB
11Oertelt

Beginn: 11. November 2019

  1. Für Studierende in der Integrationsphase. Die Übung findet 14-tägig statt.
  2. Der Klausurenkurs wird auf freiwilliger Basis ergänzend zum Integrationsseminar Neues Testament angeboten. Während im Integrationsseminar die wesentlichen und examensrelevanten Inhalte im Fach Neues Testament anhand themenorientierter Lektüre diskutiert und durchgesprochen werden, bietet die Übung die Möglichkeit, anhand realer Themenstellungen das Schreiben eines Essays im Rahmen der ntl. Klausur einzuüben und die entstandenen Klausuraufrisse im Anschluss kritisch-konstruktiv zu besprechen. Ziel ist es u. a., Herangehensweisen an die gestellten Examensthemen zu entwickeln und den Umgang mit den zulässigen Hilfsmitteln einzuüben. Da sich die jeweiligen Themenstellungen der Klausuren an dem Verlauf des Integrationsseminars orientieren werden, ist der gleichzeitige Besuch des Integrationsseminars sinnvoll, jedoch keine Bedingung.
  3. Grundlegend ist die Literatur, die Sie für die Examensvorbereitung verwenden bzw. die im Integrationsseminar empfohlene Literatur.
  4. Die Voraussetzung für den Erwerb von Leistungspunkten ist die regelmäßige Teilnahme sowie die aktive Beteiligung in der Übung.

23. UE Neutestamentliche Lektüre (Mülke)

Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
23.UENeutestamentliche Lektüre (s. Nr. 72)
Verwendbarkeit: nur WB
11Mülke

Die Übung zur neutestamentlichen Lektüre ist zunächst als 7. Stunde Grie­chisch verbindlich für alle TeilnehmerInnen des Griechisch II-Kurses. Darüber hinaus können auch andere InteressentInnen teilnehmen, die ihre Griechisch­kenntnisse vertiefen oder wieder aufbereiten wollen.

Gelesen werden primär Texte aus den Evangelien und der Apostelgeschichte, wobei der Focus auf der sprachlichen Erschließung der Texte liegt und auf der Systematisierung der Besonderheiten des hellenistischen Koiné-Griechisch.

 

 
 
 
 


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