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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Exkursion

Das Lehrangebot

Wintersemester 2026/2027 – Philosophie

Abkürzungen
VL = VorlesungPS = ProseminarSE = Seminar
UE = ÜbungSK = SprachkursOS = Oberseminar
IK = IntegrationskursSO = SozietätKL = Kolloquium
IS = IntegrationsseminarIÜ = Integrationsübung

HS = Hauptseminar

LP = Leistungspunkte (~ Credit Points) WS = WochenstundenSWS = Semesterwochenstunden
Verwendbarkeit:
BM = Basismodul AM = AufbaumodulWPM = Wahlpflichtmodul
WB = WahlbereichIBM = Interdisziplinäres BasismodulIAM = Interdisziplinäres Aufbaumodul
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Lehrangebote Philosophie

34. VL Geschichte der Philosophie I: Antike Philosophie (Asmuth)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

34.

VL

Geschichte der Philosophie I: Antike Philosophie
Verwendbarkeit: WPM
3 3 Asmuth
  1. Die Vorlesung richtet sich an alle Studierende und ist als Teil des Philosophiemoduls auch für das Philosophicum geeignet. Die Vorlesung ist ausdrücklich auch für Gasthörer geöffnet. Die Vorlesung ist auf drei Semester angelegt
  2. Die Vorlesung beabsichtigt eine Einführung in die Philosophie und ihre Geschichte. Daher geht es in der Vorlesung einerseits um einen Überblick über die Philosophiegeschichte von den Vorsokratikern bis ins 21. Jahrhundert. Andererseits sollen zentrale philosophische Problembestände in systematischer Hinsicht zugänglich gemacht werden. Es geht darum, die Brücke zwischen philosophiegeschichtlichen Positionen und gegenwärtigen Problemen zu schlagen, Verbindungslinien und Brüche zu markieren. Die Vorlesung hat einen Schwerpunkt in der philosophischen Theologie und Religionskritik, berührt aber zahlreiche wichtige Positionen und Themen der klassischen Philosophie und deren systematische Bedeutung für ein gegenwärtiges Orientierungswissen. Die Vorlesung wird zunächst in ausgewählte Positionen der europäischen philosophischen Tradition einführen. Dabei geht es einerseits um wichtige Autoren, andererseits aber auch um die Kritik herkömmlicher Etikettierungen. Ferner wird sich die Vorlesung der Einordnung des europäischen Denkens in die gegenwärtige globalisierte Welt widmen. Die Entstehung der Moderne und deren Folgen für das Selbst- und Weltverständnis des modernen Menschen bilden einen wichtigen Teil der Vorlesung.
  3. Literatur
  • Flasch, Kurt: Das philosophische Denken im Mittelalter. Reclam, Stuttgart 1986; 3., vollständig durchgesehene und erweiterte Auflage 2013
  • Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, 2 Bde., Freiburg 1949–1952; 15. Aufl. 1991
  • Rapp, Christof: Vorsokratiker (Becksche Reihe; Bd. 539), 2. Aufl., C. H. Beck Verlag, München 2007
  • Röd, Wolfgang: Geschichte der Philosophie, 14 Bde., München 1976–2019

35. PS Wissenschaftstheorie (Asmuth)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
35. PS Wissenschaftstheorie
Verwendbarkeit: WPM
2 3 Asmuth
  1. Die Vorlesung richtet sich an alle Studierende und ist als Teil des Philosophiemoduls auch für das Philosophicum geeignet. Die Vorlesung ist ausdrücklich auch für Gasthörer geöffnet.
  2. Wir leben in einer evidenzbasierten Gesellschaft. Gleichwohl gibt es Kritiker, Skeptiker, Leugner, die die Geltung von wissenschaftlichen Resultaten radikal ablehnen. Das Verständnis für Funktion und Arbeitsweise von Wissenschaften ist dennoch grundlegend für das Verständnis der Gegenwart. Was heißt in den Wissenschaften „wahr“ und was bedeutet wissenschaftlich „evident“? Das Proseminar soll in die Wissenschaftstheorie einführen. Dazu werden klassische Positionen vorgestellt und erarbeitet. An einigen Beispielen soll die Tragfähigkeit der Theorien erörtert werden. Ein Reader ist vorab erhältlich.
  3. Reader

 

36. HS Nikolaus von Kues: De docta ignorantia / Über die belehrte Unwissenheit (Asmuth)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
36. HS Nikolaus von Kues: De docta ignorantia / Über die belehrte Unwissenheit
Verwendbarkeit: WPM
2 3 Asmuth
  1. Die Vorlesung richtet sich an alle Studierende und ist als Teil des Philosophiemoduls auch für das Philosophicum geeignet. Die Vorlesung ist ausdrücklich auch für Gasthörer geöffnet.
  2. Nikolaus, Theologe, Kirchenpolitiker, Diplomat und Philosoph, ist zu Recht als einer der innovativsten Köpfe der spätmittelalterlichen Welt gefeiert worden. Allerdings entzieht sich das Werk des Nikolaus von Kues allen simplifizierenden Etiketten: Es ist weder einseitig nur dem Spätmittelalter noch der Renaissance noch dem Humanismus zuzuschlagen. Er ist Philosoph, Theologe, Jurist, Manager und Mathematiker. Im Zentrum des Seminars stehen die Schriften „De docta ignorantia“ (Die belehrte Unwissenheit). Wir wollen Teile aus dem Werk gemeinsam lesen, um einen Einblick in die philosophischen Gedanken eines reformorientierten theologischen Denkers an der Schwelle zur Neuzeit zu erlangen.
  3. Literatur zur Einführung
  •      Flasch, Kurt: Nikolaus von Kues. Geschichte einer Entwicklung, Frankfurt 1998
  •      Winkler, Norbert: Nikolaus von Kues zur Einführung, Hamburg 2001 
 
 
 
 


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