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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Exkursion

Das Lehrangebot

Wintersemester 2021/2022 – Philosophie

Abkürzungen
VL = VorlesungPS = ProseminarSE = Seminar
UE = ÜbungSK = SprachkursOS = Oberseminar
IK = IntegrationskursSO = SozietätKL = Kolloquium
IS = IntegrationsseminarIÜ = Integrationsübung

HS = Hauptseminar

LP = Leistungspunkte (~ Credit Points) WS = WochenstundenSWS = Semesterwochenstunden
Verwendbarkeit:
BM = Basismodul AM = AufbaumodulWPM = Wahlpflichtmodul
WB = WahlbereichIBM = Interdisziplinäres BasismodulIAM = Interdisziplinäres Aufbaumodul
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Lehrangebote Philosophie

37. VL Immanuel Kants „Kritik der reinen Vernunft“ (Asmuth)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

37.

VL

Immanuel Kants „Kritik der reinen Vernunft“
Verwendbarkeit: WPM
2 2 Asmuth
  1. Die Vorlesung richtet sich an alle Studierenden und ist als Teil des Philosophiemoduls auch für das Philosophicum geeignet. Die Vorlesung ist auch für Gasthörer*innen geöffnet. Begleitend zur Vorlesung biete ich ein Hauptseminar an, das die Fragen zur Vorlesung vertiefend erörtern soll.
  2. Was kann ich wissen? Das ist die Leitfrage der Kritik der reinen Vernunft. In der Frage steckt die Absicht, die Grenzen (Kritik) der reinen Vernunft aufzusuchen. Im Vorwort zur zweiten Auflage sagt Kant, er habe das Wissen beschränken müssen, um dem Glauben Platz zu machen. Es geht in diesem Buch um die Befestigung dessen, was man wissen kann. Genuin theologische Inhalte, die Existenz Gottes, die Fortexistenz der Seele nach dem Tod, die Schöpfung der Welt, werden in den Bereich des Glaubens verwiesen. Mit dieser Schrift wird Kant der Begründer der modernen Wissenschaftstheorie. Dafür muss er die Inhalte klassischer Metaphysik aus der Philosophie verweisen. Kant ist der Alleszermalmer (Mendelssohn), der Zerstörer der Metaphysik. In der Theologiegeschichte markiert dieses Werk Kants eine wichtige Wende. In der Philosophie führt die Vernunftkritik Kants zu einer neuen Epoche. Die Vorlesung gibt eine Einführung in eines der schwierigsten, zugleich aber auch wichtigsten Bücher der Philosophie.
  3. Literatur:
  • Kant, Immanuel: Kritik der reinen Vernunft. (Hg.) Georg Mohr / Marcus Willaschek (Klassiker Auslegen 17/18), Berlin 1998.

38. HS Immanuel Kant: „Kritik der reinen Vernunft“, Lektüre und Diskussion (Asmuth)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
38. HS Immanuel Kant: „Kritik der reinen Vernunft“,
Lektüre und Diskussion
Verwendbarkeit: WPM
2 3 Asmuth
  1. Dieses Hauptseminar richtet sich an Studierende mit besonderem Interesse an philosophischen Fragestellungen. Es setzt keine besonderen Kenntnisse voraus, erfordert aber Lust am intensiven Nachdenken über das Denken. Es eignet sich als Prüfungsthema für das Philosophicum.
  2. Das Hauptseminar dient der intensiven Lektüre einzelner Abschnitte der „Kritik der reinen Vernunft“. Insbesondere sollen die metaphysikkritischen Passagen diskutiert werden.
  3. Das Hauptseminar versteht sich als intensivierende Veranstaltung zur Vorlesung, kann aber auch ohne die Vorlesung sinnvoll belegt werden.

39. UE Texte zur Mystik (Asmuth / Buntfuß)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

39.

UE

Texte zur Mystik (s. Nr. 29)
Verwendbarkeit: BM, AM, IBM, IAM, WPM

2

2 Asmuth / Buntfuß
  1. Die Übung ist Bestandteil des Interdisziplinären Basismoduls, kann aber auch als Übung im Fach Systematische Theologie oder Philosophie besucht und eingebracht werden.
  2. ‚Mystik‘ ist eine sehr allgemeine Bezeichnung für eine Fülle von religiösen und philosophischen Einstellungen – sowohl in der Geschichte als auch in der Gegenwart. Die Übung soll sich einigen wichtigen Texten zur abendländischen Mystik zuwenden. Mystische Texte zeichnen sich häufig durch einen hohen Grad an emotionaler Aufladung und durch literarische und rhetorische Gestaltung aus. Auf diese Besonderheiten soll die Übung reflektieren. In der Übung wollen wir versuchen, an exemplarischen Texten zu charakterisieren, welche Erfahrungen und theologischen Überzeugungen mystische Texte konkret thematisieren. Ferner soll diskutiert werden, welche philosophischen Theorien sich in mystischen Texten niederschlagen. Dabei ist es weniger wichtig, herauszufinden, ob das Etikett ‚Mystik‘ bei bestimmten Positionen gerechtfertigt ist. Wichtiger ist es, den Sinn für die unterschiedlichen Zugänge zum geheimnisvollen Erleben Gottes, zur unio mystica oder zur philosophischen Gotteserkenntnis zu schärfen.
  3. Die gemeinsame Textgrundlage wird in der 1. Sitzung bekanntgegeben.

40. PS Die Philosophie Meister Eckharts (Asmuth)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

40.

PS

Die Philosophie Meister Eckharts
Verwendbarkeit: IBM, IAM, WPM

2

3

Asmuth

  1. Keine Zulassungsbedingungen; geeignet für alle Studierenden im Grundstudium. Die Themen eignen sich als Prüfungsthema für das Philosophicum.
  2. Meister Eckhart gehört zu den bekanntesten Gestalten des europäischen Mittelalters. Für ihn interessieren sich nicht nur Theologen, sondern auch Philosophen und Germanisten. Seine deutschen Predigten und Traktate finden heute noch großen Anklang. Das Etikett „Mystik“, unter dem das Werk Meister Eckharts subsumiert wird, hat dazu nicht unwesentlich beigetragen. Neuere Forschungen, die sich insbesondere auf das lateinische Werk stützen, weisen allerdings darauf hin, dass Eckhart der Erlebnismystik oder dem persönlichen Erleben einer unio mystica ferngestanden habe. Vielmehr handelt es sich um eine enorm innovative philosophische Position, die – neben Thomas von Aquin und Dietrich von Freiberg – als eigenständige Weiterentwicklung der Philosophie Alberts des Großen aufgefasst werden muss. Das Seminar wird sich sowohl dem lateinischen als auch dem (mittelhoch)deutschen Werk Eckharts nähern, seine philosophische Position rekonstruieren und prüfen sowie in die Zeit um die Wende des 13. ins 14. Jahrhundert einstellen.
  3. Ein Reader steht rechtzeitig auf Moodle zur Verfügung.
  4. Literatur:
  • Flasch, Kurt: Meister Eckhart. Die Geburt der ‚Deutschen Mystik‘ aus dem Geist der arabischen Philosophie, München 2006.
  • Meister Eckhart. Philosoph des Christentums, München 2010.
  • Mojsisch, Burkhard: Meister Eckhart. Analogie, Univozität und Einheit, Hamburg 1983.
  • Ruh, Kurt: Meister Eckhart. Theologe, Prediger, Mystiker, München 1985.
  • Winkler, Norbert: Meister Eckhart zur Einführung, Hamburg 1997.

41. OS Hegel: Wissenschaft der Logik: Begriffslogik (Asmuth)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

41.

OS

Hegel: Wissenschaft der Logik: Begriffslogik (geblockt)
Verwendbarkeit: nur WB

1

1

Asmuth

  1. Das Seminar ist allen Studierenden und Doktoranden geöffnet, setzt aber Kenntnisse der Logik Hegels oder ein besonderes Interesse an dessen Philosophie voraus. Ein Einstieg mit der Begriffslogik bietet sich an.
  2. Der Text ist sehr komplex, vielschichtig und anspielungsreich. Die Veranstaltung wird sich dem Beginn der Begriffslogik zuwenden. Der Text soll in close reading erarbeitet werden.
  3. Textgrundlage:
  • Hegel, G. W. F.: Wissenschaft der Logik. Die Lehre vom Begriff (1816). (Hg.) Hans-Jürgen Gawoll (Philosophische Bibliothek; 377), Hamburg 1994.
 
 
 
 


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