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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Exkursion

Das Lehrangebot

Wintersemester 2021/2022 - Systematische Theologie

Abkürzungen
VL = VorlesungPS = ProseminarSE = Seminar
UE = ÜbungSK = SprachkursOS = Oberseminar
IK = IntegrationskursSO = SozietätKL = Kolloquium
IS = IntegrationsseminarIÜ = Integrationsübung

HS = Hauptseminar

LP = Leistungspunkte (~ Credit Points) WS = WochenstundenSWS = Semesterwochenstunden
Verwendbarkeit:
BM = Basismodul AM = AufbaumodulWPM = Wahlpflichtmodul
WB = WahlbereichIBM = Interdisziplinäres BasismodulIAM = Interdisziplinäres Aufbaumodul
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Lehrangebote Systematische Theologie

27. VL Einf. in die christl. Religionstheologie (Buntfuß)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

27.

VL

Einführung in die christliche Religionstheologie
(Systematische Theologie I)
Verwendbarkeit: BM, AM

3

3

Buntfuß

  1. Die Vorlesung richtet sich an Studierende im Grundstudium und ist verpflichtender Bestandteil des Basismoduls Systematische Theologie, kann aber auch von Studierenden aller Semester mit Gewinn besucht werden.
  2. Der Begriff ‚Religionstheologie‘ wird in der Interkulturellen Theologie für eine ‚Theologie der Religionen‘ gebraucht, die das Verhältnis des Christentums zu anderen Religionen reflektiert und sich ggf. um den interreligiösen Dialog bemüht. In der Systematischen Theologie und neueren Theologiegeschichte wird der Begriff zwar ebenfalls schon länger verwendet, er beinhaltet hier jedoch noch kein klar umrissenes Themengebiet, sondern markiert eine durch die Neuzeit und die Moderne (einschl. Postmoderne und Spätmoderne) bedingte Fragerichtung bzw. Perspektive, in der sich das neuzeitliche Christentum bzw. die moderne Theologie selbst versteht und reflektiert. Demzufolge fragt eine systematische Religionstheologie, wie sich das Christentum im Verlauf seiner Geschichte als Religion aus Religion(en) entwickelt und sich selbst als Religion verstanden hat bzw. wie es aus einer wissenschaftlichen Perspektive als Religion verstanden und beschrieben werden kann. Was bedeutet es, das Christentum als eine Erscheinungsform des religiösen Lebens zu verstehen? Und welche methodischen Konsequenzen hat es, dass der neuzeitliche Religionsbegriff selbst ein Begriff der neueren Christentumsgeschichte ist?
    Die Vorlesung eröffnet einen viersemestrigen Zyklus, in dem eine Systematische Theologie, die den heutigen wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und berufsspezifischen Erfordernissen gerecht werden will, als Christliche Religionstheologie und systematisch-theologische Religionsforschung entfaltet wird.
  3. Weiterführende Literatur wird in der Vorlesung bekanntgegeben.

28. HS Religionspsychologie des Christentums (Buntfuß)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
28. HS Religionspsychologie des Christentums
Verwendbarkeit: AM
2 3 Buntfuß
  1. Das Hauptseminar richtet sich an Studierende, die bereits systematisch-theologische Lehrveranstaltungen besucht und elementare Fertigkeiten in der problemorientierten Lektüre von systematisch-theologischen und philosophischen Texten erworben haben.
  2. Die Religionspsychologie ist eine der wichtigsten Disziplinen der neueren Religionsforschung. Ihr Gegenstand ist die Entwicklung und die Funktion von Religion in Bezug auf die religiöse Persönlichkeit: Wie bringt sich Religion im subjektiven Erleben und in der persönlichen Erfahrung, in den Empfindungen und Vorstellungen sowie in Handeln und Verhalten zum Ausdruck? Religionspsychologische Theorien und Modelle vermitteln nicht nur Einsichten in religiöse Sozialisationsprozesse und religiöse Lebensläufe, sondern dienen auch dazu, unterschiedliche Stile und Typen von Frömmigkeit besser zu verstehen. Schließlich können sie auch helfen, pathologische bzw. toxische Formen des religiösen Lebens zu identifizieren.
    Wenn religionspsychologische Theorien und Modelle von der Theologie nicht einfach kritiklos übernommen werden, können sie also dazu verhelfen, dass sich der christliche Glaube selbst besser versteht und ggf. auch selbstkritisch reflektiert (etwa im Hinblick auf eine lange und einseitige Sünden- bzw. Schuldfixierung des Christentums oder seine leibfeindlichen Tendenzen).
    Religionspsychologische Klassiker sowie neuere religionspsychologische Forschungen haben von daher eine große Bedeutung für eine wissenschaftlich anschlussfähige Theologie unter den Bedingungen der Gegenwart.
  3. Die Literatur wird im Seminar bekanntgegeben. Einführende Artikel sind zur Vorbereitung sinnvoll und hilfreich.

29. UE Texte zur Mystik (Buntfuß / Asmuth)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

29.

UE

Texte zur Mystik (s. Nr. 39)
Verwendbarkeit: BM, AM, IBM, IAM, WPM

2

2

Buntfuß / Asmuth

  1. Die Übung ist Bestandteil des Interdisziplinären Basismoduls, kann aber auch als Übung im Fach Systematische Theologie oder Philosophie besucht und eingebracht werden.
  2. ‚Mystik‘ ist eine sehr allgemeine Bezeichnung für eine Fülle von religiösen und philosophischen Einstellungen – sowohl in der Geschichte als auch in der Gegenwart. Die Übung soll sich einigen wichtigen Texten zur abendländischen Mystik zuwenden. Mystische Texte zeichnen sich häufig durch einen hohen Grad an emotionaler Aufladung und durch literarische und rhetorische Gestaltung aus. Auf diese Besonderheiten soll die Übung reflektieren. In der Übung wollen wir versuchen, an exemplarischen Texten zu charakterisieren, welche Erfahrungen und theologischen Überzeugungen mystische Texte konkret thematisieren. Ferner soll diskutiert werden, welche philosophischen Theorien sich in mystischen Texten niederschlagen. Dabei ist es weniger wichtig, herauszufinden, ob das Etikett ‚Mystik‘ bei bestimmten Positionen gerechtfertigt ist. Wichtiger ist es, den Sinn für die unterschiedlichen Zugänge zum geheimnisvollen Erleben Gottes, zur unio mystica oder zur philosophischen Gotteserkenntnis zu schärfen.
  3. Die gemeinsame Textgrundlage wird in der 1. Sitzung bekanntgegeben.

30. UE Theologie und Öffentlichkeit (Buntfuß)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
30. UE Theologie und Öffentlichkeit
(2-stündig; 14-tägig)
Verwendbarkeit: BM, AM
1 1 Buntfuß
  1. Die Übung richtet sich an Studierende sämtlicher Semester und kann im Basis- und Aufbaumodul sowie im Wahlbereich angerechnet werden.
  2. Seit ungefähr einer Dekade spielt der Begriff der Öffentlichkeit eine wichtige Rolle in kirchlichen, theologischen und gesellschaftspolitischen Debattenzusammenhängen. Das hat auch mit der schwindenden öffentlichen Bedeutung der Kirchen und des Christentums zu tun, verdankt sich aber vor allem der Karriere der sog. ‚Öffentlichen Theologie‘, mit der prominente Vertreter der evangelischen Kirchen in Deutschland versuchen, den Einfluss der Kirchen und des Christentums insbesondere in den ethischen Konflikten der Gegenwart geltend zu machen.
    Darüber hinaus verbinden sich mit dem Begriff der Öffentlichkeit aber auch noch andere theologische Programme wie das der ‚öffentlichen Religion‘ im Unterschied zur privaten Religion (J. S. Semler) oder eines ‚öffentlichen Christentums‘ im Unterschied zum kirchlichen und persönlichen Christentum (T. Rendtorff, D. Rössler). Einer internationalen Perspektive ist das Forschungsprogramm von José Casanova ‚public religions in the modern world‘ verpflichtet. Zuletzt haben die beiden Münchner Theologen Chr. Albrecht und R. Anselm den Begriff des ‚Öffentlichen Protestantismus‘ geprägt, um verschiedene Ansätze eines theologischen Öffentlichkeitsverständnisses zu diskutieren und miteinander ins Gespräch zu bringen.
    Die Übung setzt sich zum Ziel, Klarheit und Urteilsfähigkeit über die unterschiedlichen öffentlichen Positionierungen der Kirchen und der Theologie zu gewinnen.
  3. Eine gute Einführung in die ‚Öffentliche Theologie‘ bietet F. Höhne auf: https://www.ethik-evangelisch.de/lexikon/oeffentliche-theologie.

    Nützlich und zur Anschaffung empfohlen:
  • Albrecht, C. / Anselm, R.: Öffentlicher Protestantismus. Zur aktuellen Debatte um gesellschaftliche Präsenz und politische Aufgaben des evangelischen Christentums, Zürich 2017.

31. UE Systematisch-theologische Lektüreübung (Buntfuß / Weidemann)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
31. UE Systematisch-theologische Lektüreübung:
Ulrich Neuenschwander: Die neue liberale Theologie
Verwendbarkeit: BM, AM
1 1 Buntfuß / Weidemann

Termine:
10. November 2021; 24. November 2021; 8. Dezember 2021; 22. Dezember 2021; 19. Januar 2022; 2. Februar 2022; 16. Februar 2022

  1. Die Veranstaltung richtet sich an Studierende aller Semester; der vorherige oder zeitgleiche Besuch des Proseminars Systematische Theologe wird empfohlen; anrechenbar im Basis- und im Aufbaumodul; 1 LP.
  2. In der systematisch-theologischen Lektüreübung erarbeiten wir uns gemeinsam in lockerer Atmosphäre einen klassischen oder zeitgenössischen, philosophischen oder theologischen Text. Der Zuschnitt der Übung ist dabei eher am Lesekreis als am Seminar orientiert.
    Dieses Semester lesen wir gemeinsam den Text Die neue liberale Theologie. Eine Standortbestimmung (1952) vom Albert Schweitzer-Schüler Ulrich Neuenschwander. Neuenschwander gibt in diesem Text eine profunde und zugängliche Einführung in die Probleme und Grundgedanken der klassischen sog. Liberalen Theologie und macht sich zugleich ans Werk, eine neue liberale Theologie zu entwerfen, die die Fehler ihrer Vorgängerin vermeidet und für die Situation von Theologie und Kirche nach dem Zweiten Weltkrieg und der Shoa tragfähig ist.
    Wir verfolgen bei der kritischen Lektüre v. a. die Frage, wie eine liberale Theologie heute vor dem Hintergrund der sog. Krise des Liberalismus aussehen kann, welche Probleme sie bearbeiten, welche Fehler sie vermeiden muss und welchen Beitrag sie zu den gegenwärtigen kirchlichen und gesellschaftlichen Debatten leisten kann.
  3. Anerkennung des Leistungspunktes durch regelmäßige, aktive Teilnahme.
  4. Literatur:
  • Neuenschwander, Ulrich: Die neue liberale Theologie. Eine Standortbestimmung (ThSt 21), Kamen (Hartmut Spenner) 2011, unveränderter Nachdruck der Ausgabe Bern 1953.

32. PS „Wie kann Gott das zulassen?“ (Weidemann)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

32.

PS

„Wie kann Gott das zulassen?“ Die Theodizeefrage als Problem der Theologie
Verwendbarkeit: BM

2 3 Weidemann
  1. Keine Zulassungsbedingungen; geeignet für alle Studierenden im Grundstudium; anrechenbar für das Basismodul Systematische Theologie; 3 LP.
  2. Im Problem der Theodizee (Rechtfertigung Gottes im Angesicht des Leids in der Welt) wird der Konflikt zwischen dogmatischen Grundsätzen, ethischen Überzeugungen, logischer Stringenz und praktischer Lebensbewältigung sichtbar. Wie können Gottes Güte, Allmacht und das Böse/Leiden in der Welt zusammen gedacht werden? Wie können vor dem Hintergrund des Glaubens an Gott Katastrophen verschiedener Größe und verschiedenen Ausmaßes gedeutet werden? Wie kann Theologie heute zu den Fragen des Leidens in der Welt sprachfähig werden? Diese und andere Fragen werden wir uns im Seminar stellen.
    Das Seminar wird vom Ineinander von inhaltlicher Auseinandersetzung mit klassischen und zeitgenössischen Texten zur Theodizee und dem Erwerb methodischer Kompetenzen zur systematisch-theologischen Arbeit geprägt sein. Der Schwerpunkt wird auf Auszügen aus dem klassischen Entwurf zur Theodizee, den G. W. Leibniz (1646–1716) vorgelegt hat, liegen. Dieser wird jüngeren klassischen Texten (Dorothee Sölle, Hans Jonas) gegenübergestellt.
  3. Anerkennung der Leistungspunkte: regelmäßige Teilnahme und Verfassen eines Essays (3 LP); zusätzlich Anfertigung einer Proseminararbeit (zusätzlich 5 LP).
  4. Literatur:
  • Leibniz, Gottfried Wilhelm: Versuche in der Theodicée über die Güte Gottes, die Freiheit des Menschen und den Ursprung des Übels, übers. und mit Anmerkungen versehen von Artur Buchenau (Philosophische Werke, Bd. 4), Hamburg (Felix Meiner) 1996.
  • Sölle, Dorothee: Leiden (Themen der Theologie, Ergänzungsband), Stuttgart Berlin (Kreuz Verlag) 21973.
  • Jonas, Hans: Der Gottesbegriff nach Auschwitz. Eine jüdische Stimme (Suhrkamp Taschenbuch 1516), Berlin (Suhrkamp Verlag) 172021.

33. IS Integrationsseminar Dogmatik (Weidemann)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
33. IS Integrationsseminar Dogmatik 2 6 Weidemann
  1. Die Veranstaltung richtet sich an Studierende in der Examensvorbereitung.
  2. Das Integrationsseminar kann das gründliche Studium der Dogmatik nicht ersetzen, sondern dient der gemeinsamen Wiederholung des dogmatischen Stoffes sowie der systematisch-theologischen Urteilsbildung. Schwerpunktmäßig werden dabei einerseits gemeinsam die klassischen Loci der Dogmatik wiederholt, elementarisiert und operationalisierbar gemacht. Am Ende soll weniger das einfache Kennen klassischer theologischer Positionen stehen, sondern die Studierenden sollen befähigt sein, flexibel, kompetent und kreativ mit dem Traditionsbestand des Christentums umgehen und so systematisch-theologische Probleme erkennen und bearbeiten zu können. Andererseits sollen die Studierenden besonders auf den Anwendungsfall der Klausur vorbereitet werden. Klausurentraining macht den zweiten Schwerpunkt des Integrationsseminars aus.
  3. Zur Vorbereitung und zur begleitenden Lektüre geeignet:
  • Trillhaas, W.: Dogmatik, 4. Aufl., Berlin 1980 (oder älter).
  • Leonhardt, R.: Grundinformation Dogmatik, 4. Aufl., Göttingen 2009.
  • Körtner, Ulrich H.-J.: Dogmatik (LETh 5), Leipzig (Evangelische Verlagsanstalt) 2018 (zur Anschaffung empfohlen).

34. HS Theologie der Schöpfung (Schürger)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
34. HS Theologie der Schöpfung
(2-stündig, online)
Verwendbarkeit: AM
2 3 Schürger
  1. Zulassungsbedingungen etc.: ab 3. Semester, Aufbaumodul, 3 Leistungspunkte
  2. Ziel und Verlauf, Methoden
    Klimawandel, Ressourcenknappheit, Verlust biologischer Vielfalt und Bo­dendegradation – die ökologischen Krisen fordert einen radikal anderen Um­gang mit den natürlichen Lebensgrundlagen. Immer mehr Menschen haben Sorge, ob die nötige „Große Transformation“ noch zu schaffen ist.
    Die Herausforderungen der ökologischen Krise werden in der theolo­gischen Reflexion erst allmählich wahrgenommen. Öko-Theologen wie Ernst M. Conradi fordern, das Gesamt der Theologie neu zu denken.
    Wir wollen im Seminar wesentliche schöpfungstheologische Werke der letzten Jahrzehnte sich­ten und vor diesem Hintergrund eigene theologische Antworten auf die ökologischen Herausforderungen formulieren.
    Da die öko-theologische Diskussion im englischsprachigen Bereich wesentlich intensiver geführt wird als im deutschsprachigen, setzt die Teilnahme am Seminar voraus, sich auf umfangreiche Arbeit mit englischsprachigen Texten einzulassen. Eigenständiges Arbeiten in Kleingruppen zwi­schen den Blocktagen wird ebenfalls nötig sein.
  3. Anerkennung der Leistungspunkte: regelmäßige Teilnahme und Verfassen eines Referats (3 LP); zusätzlich Anfertigung einer Seminararbeit (zusätzlich 5 LP).
  4. Vorbereitende Lektüre
  • Schöpfung, hg. v. Konrad Schmid, Tübingen 2012, hier die „Einleitung“ und „Zusammenschau“ des Herausgebers (S. 1–15 und 325–346).
  • Conradie, Ernst M.: What is God really up to in a Time like this? Discerning the Spirit’s Movements as Core Task in Christian Eco-Theology, in Kairos for Creation. Confessing Hope for the Earth (Solingen: foedus, 2019), 31–44.

     Diese Texte werden in der ersten Sitzung bereits besprochen, bitte unbedingt lesen!

     Als mögliche weitere Hintergrundlektüre zur Vorbereitung:

  • Schürger, Wolfgang: Bewahrung der Schöpfung – Christliche Hoffnung für die Erde, Verkündigung und Forschung 1–2021, Nr. 66. Jg. (2021), 31–46.
  • Härle, Wilfried: Dogmatik, Berlin / New York 1995, Kap. 12 „Die geschaffene Welt (Schöpfungslehre)“, 409–455.

Weitere Informationen und Rückfragen: wolfgang.schuerger@elkb.de

35. PS Grundkurs Ethik (Schleicher)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
35. PS Grundkurs Ethik
Verwendbarkeit: BM
2 3 Schleicher

Termine: 15. November 2021; 29. November 2021; 13. Dezember 2021; 10. Januar 2022; 24. Januar 2022; 7. Februar 2022
Blockveranstaltung zum Proseminar: 28./29. Januar 2022

  1. Das Proseminar hat keine Zugangsvoraussetzungen.
  2. Anhand grundlegender Literatur und konkreter Beispiele sollen in diesem Proseminar die wichtigsten Theorien ethischer Theoriebildung erschlossen werden. Der Fokus liegt dabei auf einer Erschließung der Grundbegriffe der philosophischen und theologischen Ethik und die Reflexion ihrer Potentiale in ausgewählten Feldern der angewandten Ethik.
  3. Voraussetzung für die Anerkennung der 3 LP ist regelmäßige Teilnahme und die Übernahme eines Referats. Weitere 5 LP können durch eine entsprechend bewertete Proseminararbeit erbracht werden.
  4. Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben. Empfohlen ist die Anschaffung von:
  •      Reuter, Hans-Richard / Meireis, Torsten / Huber, Wolfgang: Handbuch der Evangelischen Ethik, München 2015.

36. UE Leben in der Krise – Ethische Probleme in der Corona-Pandemie (Schleicher)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
36. UE Leben in der Krise – Ethische Probleme in der Corona-Pandemie
Verwendbarkeit: BM, AM
2 2 Schleicher

Termine: 15. November 2021; 29. November 2021; 13. Dezember 2021; 10. Januar 2022; 24. Januar 2022; 7. Februar 2022
Blockveranstaltung zur Übung: 28./29. Januar 2022

  1. Die Übung richtet sich an Studierende aller Semester. Ein Proseminar in Systematischer Theologie ist zwar hilfreich, aber nicht vorausgesetzt.
  2. Seit über einem Jahr beherrscht die Corona-Pandemie das Leben der Menschen. Diese Krankheit und ihre Auswirkungen werfen unzählige Fragen auf, und zwar in ganz unterschiedlichen Feldern der (angewandten) Ethik. So geht es medizinethisch um Fragen des Impfens und dem Umgang mit knappen Ressourcen im Ausnahmezustand (Triage) und rechtsethisch um Fragen der Rechtmäßigkeit von Grundrechtseinschränkungen. Die Pandemie wirft auch Fragen nach der globalen Gerechtigkeit der Verteilung von medizinischen Gütern auf. Sodann stellen sich Fragen der Solidarität innerhalb einer Gesellschaft. Dies sind nur einige der Bereiche, die durch die Pandemie aufgeworfen wurden und die in der Gesellschaft diskutiert werden. In der Übung sollen, ausgehend von diesen und anderen Fragestellungen, anhand von ausgewählter Literatur konkrete Probleme ethischer Urteilsbildung diskutiert werden. In der ersten Sitzung besprechen wir, welche ethischen Themen im Zusammenhang mit Corona zusätzlich von Interesse sind.
  3. Literatur: Wird bekannt gegeben.
  4. Voraussetzung für den Erwerb der 2 LP: regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit.
 
 
 
 


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