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Diskussion in einem Seminar

Forschung & Lehre

Dozentur für Hebräisch und Bibelkunde

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Dozent für Hebräisch und Bibelkunde

Kontakt

Pfarrer PD Dr. Stefan Seiler

Pfarrer PD Dr. Stefan Seiler

Pfarrer PD Dr. Stefan Seiler  

Franz-Schubert-Weg 6
91575 Windsbach

Tel. 09874 / 509-570  (dienstlich)
Tel. 09871 / 706 143  (privat) 
E-Mail: stefan.seiler@augustana.de

 

Vita

  • geb. 1960 in Hof/Saale
  • 1985 - 1991 Studium der evangelischen Theologie in Tübingen und Erlangen
  • 1991 Theologische Aufnahmeprüfung
  • 1991 - 1994 Vikariat in Rehau bei Hof
  • 1993 Theologische Anstellungsprüfung
  • 1994 -1997 Dissertation über die Thronfolgegeschichte Davids an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • 1997 Ordination
  • 1997 - 1998 Pfarrvikariat in Velden a.d. Pegnitz
  • 1998 - 1999 Lehrtätigkeit an der Augustana-Hochschule (Hebräisch, Bibelkunde AT/NT)
  • 2000 - 2005 Wissenschaftlicher Assistent im Fach Altes Testament an der Augustana-Hochschule
  • seit 2005 Dozent für Hebräisch und Bibelkunde ebd.
  • 2011 Habilitation zum Dr. theol. habil. im Fach Altes Testament mit einer Studie über Intertextualität in der Hebräischen Bibel. Privatdozent im Fach Altes Testament.

   Mitgliedschaften:

  • Begegnung von Christen und Juden (BCJ)
  • Deutscher Hochschulverband (DHV)
  • Society of Biblical Literature (SBL)
  • Wissenschaftliche Gesellschaft für Theologie (WGTh)

Veröffentlichungen

Monographien

  1. Die Geschichte von der Thronfolge Davids (2 Sam 9-20; 1 Kön 1-2): Untersuchungen zur
    Literarkritik und Tendenz (BZAW 267). Berlin/New York: de Gruyter 1998. (Dissertation)
  2. Text-Beziehungen: Zur intertextuellen Interpretation alttestamentlicher Texte am Beispiel ausgewählter Psalmen (BWANT 202). Stuttgart: Kohlhammer 2013. (Habilitationsschrift)

Herausgeberschaften

  1. S. Seiler / S. Gehrig (Hgg.). Gotteswahrnehmungen (Festschrift für Helmut Utzschneider zum 60. Geburtstag). Stuttgart: Kohlhammer 2009.
  2. S. Seiler / M. Hopf / W. Oswald (Hgg.). Heiliger Raum: Exegese und Rezeption der Heiligtumstexte in
    Ex 24-40 (Beiträge des Symposiums zu Ehren von Helmut Utzschneider, 27.-29. Juni 2014), Theologische Akzente 8. Stuttgart: Kohlhammer 2016.

Aufsätze

  1. "Theologische Konzepte in der Septuaginta: Das theologische Profil von 1 Chr 16,8ff. LXX im Vergleich mit Ps 104; 95; 105 LXX," in: Der Septuaginta-Psalter: sprachliche und theologische Aspekte (Herders Biblische Studien 32), hg. v. Erich Zenger. Freiburg u.a.: Herder 2001, 197-225.
  2. "Der eine und einzige Gott - JHWH: Überlegungen zu Dtn 6,4-9," in: "Einer, der ist unser Gott ...":
    Die Frage nach dem höchsten Gebot (Mk 12,28-34), BCJ-Arbeitshilfe 13 (2003), 16-23.
  3. "Intertextualität" in: Lesarten der Bibel: Untersuchungen zu einer Theorie der Exegese des Alten Testaments, hg. v. H. Utzschneider u. E. Blum. Stuttgart: Kohlhammer 2006, 275-293.
  4. "Bemerkungen zu Strukturen und theologischen Akzentsetzungen im LXX-Psalter: Dargestellt an
    Ps 82[83]," in: BIOSCS 41 (2008), 46-58.
  5. "Die theologische Dimension von Armut und Reichtum im Horizont alttestamentlicher Prophetie und Weisheit," in: ZAW 123 (2011), 580-595.
  6. "Weisungen zur Freiheit: Normen und Werte aus alttestamentlicher Sicht," in: ZEE 57 (2013), 195-212.
  7. "Salutogenese aus alttestamentlicher Perspektive," in: Salutogenese im Raum der Kirche - ein Handbuch, hg. v. A. von Heyl, K. Kemnitzer u. K. Raschzok. Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt 2015, 87-101.

Lexikonartikel

  1. Art. "Intertextualität I. Alttestamentlich" in: Lexikon der Bibelhermeneutik: Begriffe - Methoden -
    Theorien - Konzepte (hg. v. Oda Wischmeyer u.a.). Berlin: de Gruyter 2009, 300f.
  2. Art. "Nacht" in: Wörterbuch alttestamentlicher Motive (hg. v. M. Fieger u.a.). Darmstadt 2013,
    322-325.
  3. Art. "Stille vor Gott," in: Wörterbuch alttestamentlicher Motive (hg. v. M. Fieger u.a.). Darmstadt 2013,
    372-375.
  4. Art. "Altes Testament," in: Das Luther-Lexikon (hg. v. V. Leppin u. G. Schneider-Ludorff). Regensburg 2014, 55f.
  5. Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet, hg. v. K. Koenen u. M. Bauks. Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft 2013 ( http://www.wibilex.de):

    • Abischai
    • Absalom
    • Ahitofel
    • Aufstiegserzählung
    • Elhanan
    • Goliat
    • Helden
    • Huschai
    • Merib-Baal (Mefi-Boschet)
    • Palti / Paltiel
    • Thronfolgegeschichte
    • Uria

Rezensionen

  1. Blau, Joshua. Topics in Hebrew and Semitic Linguistics. Jerusalem: The Magnes Press 1998, in: OLZ95 (2000), 464-466.
  2. Vermeylen, Jacques. La loi du plus fort: Histoire de la rédaction des récits davidiques de 1 Samuel 8 à 1 Rois 2 (BEThL 154). Leuven: Peeters 2000, in: OLZ 97 (2002), 571-575.
  3. Kößler, Henning. Die Überwindung der Selbstbefangenheit: eine Religionsanthropologie (RWTS 10). Hildesheim u.a.: Olms 2001, in: ThLZ 127 (2002), 1338f.
  4. Rudnig, Thilo Alexander. Davids Thron: Redaktionskritische Studien zur Geschichte von der Thronnachfolge Davids (BZAW 358). Berlin/New York: de Gruyter 2006, in: CBQ 70 (2008), 121f.
  5. Seybold, Klaus. Unterwegs zum Alten Testament: Exkursionen in die biblische Welt (Beiträge zum Verstehen der Bibel 19). Berlin: LIT Verlag 2010, in: OLZ 109 (2014), 210-213.

Übersetzertätigkeit

Mitarbeit beim Übersetzungsprojekt Septuaginta Deutsch (übersetzte und kommentierte Psalmen:
Ps 33; 58; 65; 67; 75; 77; 80; 81; 82; 87; 102; 104; 105; 113; 134; 135; 139; 140; 141):

  • Septuaginta Deutsch: Das griechische Alte Testament in deutscher Übersetzung, hg. v. W. Kraus u. M. Karrer. Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft 2009.
  • Septuaginta Deutsch: Erläuterungen und Kommentare zum griechischen Alten Testament, Bd. II:
    Psalmen bis Daniel, hg. v. M. Karrer u. W. Kraus. Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft 2011.

Hebräischer Sprachkurs

Der Kursaufbau

Wir schlagen vor, Hebräisch erst im Anschluss an Latein und Griechisch zu lernen. Zwar ist das Hebräische eine semitische und somit nicht-indogermanische Sprache, die weithin anderen Gesetzen folgt als das Lateinische und Griechische, die satzgrammatischen Grundbegriffe und Denkkategorien sind jedoch die gleichen und müssen im Hebräischunterricht vorausgesetzt werden; für ihn steht aber nur ein Semesterkurs bzw. ein Feriensprachkurs zur Verfügung.

Der Kursverlauf folgt einem Grammatikbuch, das den Stoff in einer genau auf den engen zeitlichen Rahmen abgestimmten Form darbietet. Besonderer Wert wird auf die gemeinsame Einübung des behandelten Stoffes gelegt. Bereits in der "Grammatikphase" wird mit einem Textbuch gearbeitet, das für jede Lektion passende Kurztexte oder Verszeilen aus der Biblia Hebraica enthält. Dieses Textbuch soll nicht nur der Einübung des Gelernten dienen, sondern auch eine erste Begegnung mit dem hebräischen Welt- und Menschenverständnis vermitteln, das sich von unseren abendländischen Denkgewohnheiten erheblich unterscheidet. (Beispiel: Das hebräische Wort "awon" bedeutet "Sünde" und "Strafe". Dahinter steht die Vorstellung, dass mit der bösen Tat deren Folge schon mitgesetzt ist; vgl. Ri 9,56f.)

In der zweiten Hälfte des Semesters rückt die Lektüre mittelschwerer alttestamentlicher Prosatexte mehr und mehr in den Vordergrund. Bei ihrer Behandlung wird das Hauptgewicht auf die Syntax und die unregelmäßigen Verbformen gelegt, was für die Prüfung besonders wichtig ist. Bei der Lektüre können auch exegetische und theologische Fragen, die sich aus den jeweiligen Texten ergeben, angesprochen werden. Gegen Ende des Semesters werden zwei bis drei Probeklausuren geschrieben, die den KursteilnehmerInnen eine realistische Einschätzung ihres eigenen Leistungsstandes ermöglichen und so eine gute Vorbereitung auf die Prüfung sind.

Das Tutorium

Als unterstützende und ergänzende Veranstaltung zum Sprachkurs wird jeweils ein Hebräischtutorium angeboten.. Die Leitung des Tutoriums hat ein(e) Studierende(r), der / die das Hebraicum schon abgelegt hat und über so viel sprachliche und methodische Kompetenz verfügt, dass er / sie diese Aufgabe wahrnehmen kann.
Die Teilnahme am Hebräischtutorium ist nicht verpflichtend, doch melden sich in der Regel alle KursteilnehmerInnen freiwillig dazu, weil sie hier den im Unterricht besprochenen Stoff auf vielfältige Weise nacharbeiten und vertiefen können. Sie haben die Möglichkeit,

  • zu den Punkten der Grammatik Fragen zu stellen, an denen sie sich noch unsicher fühlen,
  • sich den bisher behandelten Stoff abfragen zu lassen, was teils mündlich durch den Tutor / die Tutorin, teils schriftlich durch ausgearbeitete Tests geschieht,
  • die bis jetzt anfallenden Lernvokabeln zu wiederholen und Wissenslücken in diesem Bereich aufzufüllen
  • und über die im Sprachkurs besprochenen Texte hinaus weitere Abschnitte aus der hebräischen Bibel zu übersetzen.

Der Workshop

Außer dem Tutorium wird in jedem Hebräischkurs noch ein Workshop angeboten, der einige Tage vor der Prüfung stattfindet. Er wird von einem / einer Studierenden geleitet, der / die Erfahrung im Hebräischen hat. Der Workshop besteht aus einem grammatischen "Intensivtag" sowie einer Generalprobe der mündlichen Prüfung.

Zunächst wird der gesamte Grammatikstoff wiederholt, der im Verlauf des zurückliegenden Kurses behandelt wurde. Schwerpunkte der Wiederholung sind das (unregelmäßige) Verbum, das Nomen und die Syntax. Auch alle weiteren Hauptgebiete der Grammatik werden durchgesprochen und eingeübt und z.T. durch kleinere Abschnitte aus der Biblia Hebraica vertieft. Am Ende dieses Tages wird noch einmal ein hebräischer Bibeltext vorgelegt, der das Behandelte zusammenfasst und veranschaulicht.

Bei der wenig später stattfindenden "Generalprobe" übt der Leiter / die Leiterin des Workshops mit den Studierenden das mündliche Hebraicum ein, das dabei gewissermaßen "simuliert" wird. Im Anschluss daran wird ausführlich über den Verlauf der Prüfung gesprochen; wenn nötig, werden Tipps gegeben, die das Prüfungsverhalten verbessern können. Schon vielen Studierenden hat diese Form der Vorbereitung auf das mündliche Hebraicum dazu verholfen, mit größerer Ruhe in die tatsächliche Prüfung zu gehen und sie mit einem besseren Ergebnis abzuschließen, als wenn sie diese Trainingsmöglichkeit nicht gehabt hätten.

Die Prüfung

Die Prüfung gliedert sich in das schriftliche und das mündliche Hebraicum, wobei beide Prüfungsteile gleich gewichtet werden. In der schriftlichen Prüfung wird in vier Stunden ein mittelschwerer Prosatext von 13 - 15 Druckzeilen aus der Biblia Hebraica Stuttgartensia übersetzt. Dabei ist die Benutzung eines Wörterbuchs erlaubt (z.Zt. das Lexikon von Wilhelm Gesenius, 18. Aufl.). Die Erstkorrektur der Arbeit übernimmt der Kursleiter, die Zweitkorrektur der Assistent / die Assistentin für Altes Testament.

Den Vorsitz der mündlichen Prüfung, die ca. drei bis vier Tage später stattfindet, hat der Lehrstuhlinhaber für Altes Testament (z.Zt. Prof. Dr. Pietsch). Geprüft werden die KandidatInnen jedoch von ihrem Kursleiter, mit dessen Sprache und Schwerpunktsetzungen sie durch den Kurs vertraut sind. Beisitzer / Beisitzerin ist der Assistent / die Assistentin für Altes Testament, der / die auch das Protokoll führt.

Zu Beginn lost der Kandidat / die Kandidatin jeweils aus einem Pool, den der Prüfer zusammengestellt hat, einen unbekannten Text aus dem Alten Testament. Dieser wird zunächst 15 Min. lang still vorbereitet (ohne
Wörterbuch). Bei der Prüfung selbst wird die Stelle vor der Prüfungskommission übersetzt und grammatikalisch analysiert, wie dies vorher im Kurs immer wieder eingeübt worden ist. Im Anschluss daran werden den KandidatInnen die Ergebnisse der schriftlichen und mündlichen Prüfungen mitgeteilt und die Hebraicumszeugnisse überreicht.

Unser Hebraicum ist gültig für alle Abschlüsse bis hin zur Promotion und Habilitation an allen kirchlichen Hochschulen und theologischen Fakultäten.

Die Prüfungsordnung für das Hebraicum an der Augustana-Hochschule finden Sie hier.

Probeklausuren

Die Hebraicum-Probeklausuren finden Sie auf dem Dokumentenserver.

Hebräische Lektüre

Jeweils im Sommersemester wird die Übung "Hebräische Lektüre" angeboten, die für Studierende bestimmt ist, die ihr Hebraicum bereits abgelegt haben. Sie soll einerseits die Möglichkeit geben, die im Hebräischkurs erworbenen Sprachkenntnisse zu festigen und zu vertiefen, andererseits auch Anreiz und Hilfestellung bieten, mit dieser Sprache wieder vertraut zu werden.

Anders als im Hebräischkurs werden nicht nur Prosatexte, sondern auch poetische Texte aus der hebräischen Bibel behandelt, die zwar schwieriger sind, dafür aber auch ihren eigenen Reiz haben. Die zu übersetzenden Texte werden gemeinsam mit den TeilnehmerInnen ausgewählt. Im Rahmen der Lektüre werden, wenn nötig, grammatische Fragen wiederholt, aber auch über das im Sprachkurs Behandelte hinaus vertieft. Daneben ist auch Zeit für die Besprechung exegetischer Beobachtungen und theologischer Fragen eingeplant. So ist es ein wesentliches Ziel dieser Lehrveranstaltung, dass die TeilnehmerInnen Freude an der hebräischen Sprache und an alttestamentlichen Texten bekommen und dazu motiviert werden, das Hebräische auch nach dem Ende dieser Übung weiter zu pflegen.

Integrationskurs Hebräisch

Der Integrationskurs Hebräisch findet jeweils im Sommersemester statt. Er ist vor allem ein Angebot für Studierende in der Examensvorbereitung und in höheren Semestern. Vorhandene Grundkenntnisse der hebräischen Sprache sollen aufgefrischt bzw. neu eingeübt werden, um beim Erkennen grammatischer Formen und beim Übersetzen (wieder) Sicherheit zu erlangen. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Wiederholung der schwachen Verben, aber auch die Hauptthemen der Syntax werden behandelt.

Neben der Wiederholung der Grammatik wird besonderes Gewicht auf die Übersetzung von Texten gelegt. Dabei werden besonders solche Abschnitte aus der Biblia Hebraica berücksichtigt, die schon einmal Übersetzungstext einer alttestamentlichen Examensklausur waren. Auf diese Weise können sich die Studierenden am besten an das Niveau der Examenstexte gewöhnen.

Biblisch-aramäischer Sprachkurs

Einige Teile des Alten Testaments sind auf Aramäisch verfasst, so vor allem umfangreichere Abschnitte in den Büchern Daniel (Dan 2,4b - 7,28) und Esra (Esr 4,8 - 6,18; 7,12-26); dabei handelt es sich um eine Form des sog. "Reichsaramäischen". Beim Erlernen dieser Sprache kann auf die im Hebräischkurs erworbenen Kenntnisse zurückgegriffen werden, da das Aramäische mit dem Hebräischen nahe verwandt ist. Von Anfang an steht neben der Besprechung des Grammatikstoffes die Übersetzung biblischer Texte im Mittelpunkt des Sprachkurses, wobei vor allem die aramäischen Teile des Danielbuches herangezogen werden.

Bibelkunde

Der Unterricht

An der Augustana-Hochschule wird der Unterricht in Bibelkunde vom Hebräischdozenten gehalten. Im Wintersemester wird jeweils die Bibelkunde des Alten Testaments, im Sommersemester die des Neuen Testaments behandelt. Beide Teile sind ausdrücklich für StudienanfängerInnen bestimmt, d.h. für diese Lehrveranstaltungen werden weder sprachliche Vorkenntnisse in Hebräisch, Griechisch oder Latein noch theologische Vorbildung in Exegese oder Systematischer Theologie erwartet. Theologische Fachausdrücke werden grundsätzlich erklärt, wenn sie zum ersten Mal vorkommen.

Wichtigstes Ziel ist es, auf die Bibel neugierig zu machen, damit die Studierenden Lust bekommen, in die einzelnen biblischen Bücher tiefer einzudringen. Um einen Überblick über die jeweiligen Schriften zu erhalten, werden deren Strukturen und zentrale Inhalte, aber auch deren theologische Schwerpunkte und Grundlinien besprochen. Die Erschließung der Bücher geschieht mit Hilfe von Übersichten und durch die Besprechung exemplarischer Texte. In diesem Zusammenhang werden auch intertextuelle Querverbindungen zwischen den jeweils besprochenen Texten, aber auch zwischen Altem und Neuem Testament berücksichtigt. Im AT stehen die fünf Bücher Mose und die Propheten, im NT die Evangelien und die Paulusbriefe im Vordergrund.

Die Prüfung

Die Bibelkundeprüfung gehört zu den Zulassungsvoraussetzungen für die Theologische Zwischenprüfung (§ 7,1 TheolZPO). Sie wird an der Augustana-Hochschule in der Regel in zwei Teilen abgelegt: Für das Alte Testament findet sie zu Beginn des Sommersemesters, für das Neue Testament am Anfang des Wintersemesters statt; sie ist schriftlich und dauert jeweils anderthalb Stunden.

Die Prüfungsfragen können sich auf alle Teile der jeweiligen Testamente erstrecken, unter den theologischen Leitlinien, die vorher im Unterricht eine Rolle spielten (s.o.). Man sollte also vor allem den Stoff durcharbeiten, der in der Lehrveranstaltung besprochen wurde, zusätzlich aber noch ein Buch über Bibelkunde studieren, das die im Unterricht vermittelte Sichtweise ergänzt. Empfehlenswert sind hierfür:

  • Bull, Klaus M., Bibelkunde des Neuen Testaments: die kanonischen Schriften und die
    Apostolischen Väter, Neukirchen-Vluyn 7. Aufl. 2011.
  • Rösel, Martin, Bibelkunde des Alten Testaments: die kanonischen und apokryphen Schriften. Überblicke - Themakapitel - Glossar. Neukirchen-Vluyn 7. Aufl. 2008.
  • Westermann, Claus, u.a., Calwer Bibelkunde: Altes Testament, Apokryphen, Neues Testament, Stuttgart 15. Aufl. 2008.

Die Prüfungsordnung für die Bibelkunde finden Sie hier .

Beispielklausuren

Die Beispielklausuren (Bibelkunde AT / Bibelkunde NT) finden Sie auf dem Dokumentenserver.

 
 
 
 


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