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Diskussion in einem Seminar

Forschung & Lehre

Lehrstuhl für Systematische Theologie

Prof. Dr. Markus Buntfuß

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Lehrstuhlinhaber für Systematische Theologie

Kontakt

Professor Dr. Markus Buntfuß

Professor Dr. Markus Buntfuß

Professor Dr. Markus Buntfuß

Augustana-Hochschule Neuendettelsau
Waldstraße 11
91564 Neuendettelsau  

Telefon: 09874 – 509-590
E-Mail: markus.buntfuss@augustana.de

Sekretariat  

Lydia Rauscher
Telefon: 09874 – 509-270
E-Mail: lydia.rauscher@augustana.de

 

Vita

  • 1964 geboren in Garmisch-Partenkirchen
  • 1985-1992 Studium der Evangelischen Theologie in Tübingen und München
  • 1994-1996 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Systematische Theologie an der LMU München bei Prof. Dr. Dr. Hermann Timm, 1996 Promotion zum Dr. theol.
  • 1996-1999 Vikariat in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, 1999 Ordination
  • SS 1999 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Evangelische Theologie I an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg bei Prof. Dr. Dr. Klaas Huizing
  • SS 2003 Habilitation im Fach Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der LMU München
  • WS 2004/05 Privatdozent für Systematische Theologie an der LMU München
  • SS 2005 Oberassistent am Lehrstuhl für Evangelische Theologie I JMU Würzburg
  • Seit WS 2006/07 Professor für Systematische Theologie an der Augustana-Hochschule
  • 2010-2012 Rektor der Augustana-Hochschule

Mitgliedschaften

  • Funktionen:

  • Sonstige Mitgliedschaften:

    • Arbeitskreis Christentumstheorie
    • Ernst-Troeltsch-Gesellschaft e.V.
    • International Herder Society / Internationale Herder-Gesellschaft (IHS/IHG)
    • Schleiermacher-Gesellschaft e.V.
    • Wissenschaftliche Gesellschaft für Theologie (WGTh)
    • Deutsche Paul-Tillich-Gesellschaft e.V.

Lehrkonzept

Wissenschaftliche Theologie ist Wissenschaft vom Christentum als einem geschichtlich gewachsenen, theoretisch reflektierten und gegenwärtig gelebten Selbst-, Welt- und Gottesverständnis. Daraus resultiert die Aufteilung der wissenschaftlichen Theologie in historische, systematische und praktische Fächer.

Seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts hat sich die Systematische Theologie in die Teildisziplinen Dogmatik und Ethik (daneben z.T. noch Religionsphilosophie, Fundamentaltheologie, Enzyklopädie, Apologetik, Polemik, Ökumenik) sowie die Geschichte der neueren protestantischen Theologie aufgeteilt.

Die Dogmatik wendet sich der Reflexion des christlichen Glaubens und seiner Gültigkeit zu. Sie reflektiert in kritisch-konstruktiver Weise, was im Christentum geglaubt wurde und zielt auf den Erweis der gegenwärtigen Erschließungskraft der christlichen Glaubensinhalte. Dabei spielen auch die weltanschaulichen und denkgeschichtlichen Voraussetzungen eine entscheidende Rolle.

Die Ethik dient der Reflexion christlicher Handlungsorientierung sowie ihrer Verbindlichkeit. Sie reflektiert in kritisch-konstruktiver Weise, wie das Christentum die individuelle Lebensführung und die soziale Weltgestaltung geprägt hat und zielt auf den Erweis ihrer gegenwärtigen Orientierungskraft. Dabei spielen auch die kulturellen, gesellschaftlichen, politischen, rechtlichen und ökonomischen Voraussetzungen eine entscheidende Rolle.

Die Geschichte der neueren protestantischen Theologie schließt an die christliche Dogmengeschichte an und vermittelt ein Bewusstsein für die Probleme protestantischer Theologie in der Neuzeit bis zum aktuellen Diskussionsstand.

Über diese Teildisziplinen hinaus ist die Systematische Theologie ein bevorzugter Ort für theoretische Grundlagenreflexionen über die Theologie als Ganze unter den Bedingungen der Moderne, insbesondere des modernen wissenschaftlichen Weltbildes. Dabei steht immer auch die Möglichkeit einer gegenwärtig vertretbaren und argumentativ begründbaren Gestalt des christlichen Glaubens als eines adäquaten Selbst-, Welt- und Gottesverständnisses im Mittelpunkt des Interesses.

Veranstaltungsformen

  • Regelmäßig stattfindende Proseminare dienen dazu, an einem exemplarischen Text oder Thema die Methoden und Arbeitsformen im Fach Systematische Theologie kennen zu lernen und einzuüben. Neben der eigenverantwortlichen Lektüre stehen dabei vor allem die Rekonstruktion der jeweiligen Aussagenintention eines Textes sowie die gemeinsame Diskussion mit allen Teilnehmenden im Vordergrund.
  • Grundkenntnisse und Grundfähigkeiten systematisch-theologischen Arbeitens werden in den Hauptseminaren vorausgesetzt und wesentlich vertieft. Dabei wird das systematisch-theologische Urteilsvermögen ausgebildet und mit den in den historischen und praktischen Fächern erlangten Fähigkeiten zu einem verantworteten theologischen Gesamtverständnis verbunden.
  • Die Vorlesungen vermitteln einen fundierten Überblick in den unterschiedlichen Bereichen der systematischen Theologie (Dogmatik, Ethik, Geschichte der neueren protestantischen Theologie). In Spezialvorlesungen werden darüber hinaus Schwerpunktthemen behandelt, die für das Studium der Systematischen Theologie aufschluss- und ertragreich sind.
  • In Übungen werden fächerübergreifende und interdisziplinäre Themen behandelt sowie unkonventionelle Fragestellungen verfolgt, die sowohl den intellektuellen Lustgewinn als auch den theologischen Erkenntnisgewinn erheblich steigern.
  • Regelmäßig stattfindende Repetitorien dienen der gemeinsamen Wiederholung und prüfungsgerechten Aufbereitung des examensrelevanten dogmatischen Stoffes. Das Repetitorium ersetzt jedoch kein reguläres Studium der Systematischen Theologie.
  • Oberseminare geben Studierenden im Hauptstudium und in der Examensvorbereitung die Möglichkeit, das Studium der Systematischen Theologie in besonderer Weise zu vertiefen und an der Diskussion des aktuellen Forschungsstandes mitzuwirken.
  • Das Doktoranden- und Habilitandenkolloquium dient der Begleitung wissenschaftlicher Qualifikationsschriften im Fach Systematische Theologie. Der Besuch setzt eine persönliche Anmeldung voraus.

Veröffentlichungen

Monographien

  • Tradition und Innovation. Die Funktion der Metapher in der theologischen Theoriesprache (TBT, Bd. 84), Berlin/New York 1997.
  • Die Erscheinungsform des Christentums. Zur ästhetischen Neugestaltung der Religionstheologie bei Herder, Wackenroder und De Wette (AzK, Bd. 89), Berlin/New York 2004.

Herausgeberschaften

  • Kleine Transzendenzen. Festschrift für Hermann Timm zum 65. Geburtstag, hg. mit Klaas Huizing, Christian Bendrath und Matthias Morgenroth, Münster 2003.
  • Fremde unter einem Dach? Die theologischen Fächerkulturen in enzyklopädischer Perspektive, hg. mit Martin Fritz (TBT, Bd. 163), Berlin/Boston 2014.
  • Luther verstehen. Person – Werk – Wirkung, hg. mit Friedemann Barniske, Leipzig 2016.

Aufsätze und Zeitschriftenartikel

  • Verlust der Mitte oder Neuzentrierung? Neuere Wege in der Christologie, in: Neue Zeitschrift für Systematische Theologie und Religionsphilosophie, Bd. 46 (2004), Heft 3, S. 348-363.
  • Erlösung. Zur Renaissance eines christlich-religiösen Grundbegriffs, in: Klaus Tanner (Hg.): Christentumstheorie. Geschichtsschreibung und Kulturdeutung, Leipzig 2008, S. 153-163.
  • "Gott selbst ist nicht fromm". Georg Simmels nach-theistischer Gottesbegriff, in: Jörg Lauster / Bernd Oberdorfer (Hg.): Der Gott der Vernunft. Protestantismus und vernünftiger Gottesgedanke, Tübingen 2009, S. 269-281.
  • "Ungeheure Zusammensetzung". Christologie und Metaphorologie, in: Christian Danz / Michael Murrmann-Kahl (Hg.): Zwischen historischem Jesus und dogmatischem Christus, Tübingen 2010 (2. Aufl. 2011), S. 259-273.
  • Spiritueller Radikalismus. Protestantisches Christentum und ästhetische Moderne bei Paul Tillich, in: Aufgeklärte Religion und ihre Probleme. Schleiermacher - Troeltsch - Tillich, hg. von Ulrich Barth, Christian Danz, Wilhelm Gräb, Friedrich Wilhelm Graf, Berlin/Boston 2013, S. 347-361.
  • Rudolf Ottos (neu)romantische Religionstheologie im Kontext der ästhetischen Moderne in: Jörg Lauster / Peter Schüz, u.a. (Hg.): Rudolf Otto. Theologie - Religionsphilosophie - Religionsgeschichte, Berlin/Boston 2013, S. 449-462.
  • ‚Moderne Religion’ als Antwort auf die ‚rhetorische Situation’ des neuzeitlichen Christentums, in: Rhetorik und Religion, hg. v. Philipp Stoellger (Rhetorik. Ein internationales Jahrbuch, Bd. 34), Berlin/Boston 2015, S. 143-153.
  • „Ein Kind Gottes und ein Philosophus ist einerlei“ Das religiöse Erlebnis- und Deutungspotential der Metaphern ‚Gottebenbildlichkeit’ und ‚Gotteskindschaft’, in: Erleben und Deuten. Dogmatische Reflexionen im Anschluss an Ulrich Barth. Festschrift zum 70. Geburtstag, hg. v. Roderich Barth / Andreas Kubik / Arnulf von Scheliha, Tübingen 2015, S. 57-75.
  • Ästhetischer Protestantismus. Auch eine Umformung des neuzeitlichen Christentums, in: Geistes Gegenwart. Zur religiösen Grundierung der Lebenswelt, hg. von Christian Senkel, Leipzig 2016, S. 13-28.

Eine vollständige Literaturliste befindet sich in der anhängenden PDF-Datei.

Forschungsschwerpunkte

  • Protestantische Theologie unter den Bedingungen der Moderne
  • Die ästhetische Transformation des neuzeitlichen Christentums
  • Theologische Ästhetik und Theologie der Kultur
  • Theologische Anthropologie und Christologie
  • Metapherntheorie, Hermeneutik und Sprachphilosophie
  • Das theologisch-philosophische Werk Johann Gottfried Herders, Friedrich Daniel Ernst Schleiermachers und Wilhelm Martin Leberecht De Wettes.

Promotionen und Habilitationen

Derzeit betreute Promotionsprojekte:

  • Friedemann Barniske: Hegels Theorie des Erhabenen.
  • Brandon Sundh: Religious Language and the Poetic Disclosure of Meaning

Derzeit mitbetreute Habilitationsprojekte:

  • Dr. Martin Fritz: Menschsein als Frage. Paul Tillichs anthropologischer Zugang zur Theologie (erfolgreich abgeschlossen im WS 2016/17)
  • Dr. Stephan Schleissing: Evangelische Urteilsbildung und die Ethik des Kompromisses. Fallstudien zur Ethisierung von Technikkonflikten.
 
 
 
 


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