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Diskussion in einem Seminar

Forschung & Lehre

Außerplanmäßige Professoren für Praktische Theologie

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Apl. Professor Dr. Andreas von Heyl †

Nachruf

Apl. Professor Dr. Andreas v. Heyl

Apl. Professor
Dr. Andreas v. Heyl 

Die Augustana-Hochschule Neuendettelsau trauert um ihren nach kurzer schwerer Krankheit am 6. August 2016 verstorbenen apl. Professor für Praktische Theologie Dr. theol. Andreas von Heyl. 

Der Verstorbene wurde 1952 in Bad Ems geboren und ist in Bad Tölz aufgewachsen. Sein Studium der Evangelischen Theologie in Neuendettelsau, Bethel und München hat er 1976 mit der Theologischen Aufnahmeprüfung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern abgeschlossen. Nach dem Vikariat und der 1978 absolvierten Theologischen Aufnahmeprüfung wurde er 1979 zum Geistlichen Amt ordiniert. Zwischen 1978 und 2001 war Andreas von Heyl Gemeindepfarrer in Kochel am See, Neu-Ulm und Amberg sowie Klinikseelsorger in München. Von 2001 bis 2008 war er zum Dienst in der Württembergischen Landeskirche beurlaubt und in Stellenteilung mit seiner Ehefrau Pfarrerin Elisabeth Schweizer als Krankenhauspfarrer in Göppingen tätig. 2008 ist er zusammen mit seiner Ehefrau in die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern zurückgekehrt und war seitdem Studienleiter für die Fortbildung der Pfarrerinnen und Pfarrer in den ersten Amtsjahren mit Dienstsitz in Neuendettelsau.

Seine beiden akademischen Qualifikationen hat Andreas von Heyl neben seinem vollen Dienst als Pfarrer an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau erworben: 1992 die Promotion bei Diplom-Psychologen Professor Dr. Richard Riess mit einer Studie zur Praktischen Theologie als kritischer Theorie kirchlich vermittelter christlicher Praxis in der Gesellschaft, 1994 unter dem Titel „Praktische Theologie und Kritische Theorie. Impulse für eine praktisch-theologische Theoriebildung“ im Kohlhammer-Verlag Stuttgart veröffentlicht. 

2003 folgte die Habilitation im Fach Praktische Theologie mit der im gleichen Jahr im Verlag Peter Lang veröffentlichten empirischen Untersuchung „Zwischen Burnout und spiritueller Erneuerung. Studien zum Beruf des evangelischen Pfarrers und der evangelischen Pfarrerin“. 2004 wurde er zum Privatdozenten und im Mai 2012 zum außerplanmäßigen Professor im Fach Praktische Theologie an der Augustana-Hochschule ernannt.

Andreas von Heyl verfügte neben seiner umfangreichen kirchlichen Praxiserfahrung und seiner praktisch-theologischen wissenschaftlichen Qualifikation auch über eine umfassende humanwissenschaftliche Zusatzqualifikation. Dafür stehen die abgeschlossene 39 Wochen umfassende Klinische Seelsorge-Ausbildung, die dreijährige berufsbegleitende Ausbildung in Prozessorientierter Psychologie nach Arnold Mindell, die Anerkennung als zertifizierter Kursleiter für das Autogene Training und die am katholischen Institut für theologische und pastorale Fortbildung in Freising absolvierte Ausbildung zum Geistlichen Begleiter.

Die Forschungsfelder von Andreas von Heyl, die durch eine ansehnliche Reihe von Publikationen markiert sind, lassen sich mit Theoriefragen der Praktischen Theologie, Gesundheitstheorie, Arbeitsgesundheit, seelisch-psychischer Hygiene im Pfarrberuf und Spiritualität klassifizieren. Andreas von Heyl gilt auf diesen Feldern als anerkannter praktisch-theologischer Fachwissenschaftler. In all diesen Bereichen hat Andreas von Heyl innovative Impulse gesetzt und Fragestellungen aufgenommen, die oft erst Jahre später Allgemeingut im praktisch-theologischen wie innerkirchlichen Diskurs geworden sind. Hier sei nur seine 2004 in Neuendettelsau gehaltene Antrittsvorlesung als Privatdozent zum Thema „Salutogenese. Von einem Schlüsselbegriff der gegenwärtigen Diskussion in den Gesundheitswissenschaften zur Leitvorstellung des gelingenden Lebens als integrierender Perspektive einer zeit- und schriftgemäßen Praktischen Theologie“ genannt, die in dem gemeinsam mit Privatdozentin Dr. Konstanze Kemnitzer und Prof. Dr. Klaus Raschzok von ihm herausgegebenen und 2015 in der Evangelischen Verlagsanstalt Leipzig erschienen Handbuch „Salutogenese im Raum der Kirche“ in umfassender Weise entfaltet werden konnte.

Hervorzuheben ist an der Tätigkeit von Andreas von Heyl im Fach Praktische Theologie zudem sein langjähriges EKD-weites Engagement in der Aus-, Fort- und Weiterbildung kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das er konsequent als „Botschafter“ der Augustana-Hochschule wahrgenommen und damit in den einzelnen Landeskirchen auf die Augustana-Hochschule aufmerksam gemacht hat. Zu erwähnen ist ebenso die langjährige nebenamtliche Lehrtätigkeit an der Evangelischen Hochschule Nürnberg im Studiengang Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit.

Andreas von Heyl hat sich seit dem Wintersemester 2005/2006 kontinuierlich an der Lehre im Fach Praktische Theologie an der Augustana-Hochschule beteiligt und neben der wichtigen und verlässlichen Entlastung des Lehrstuhlinhabers einer in den Hauptfächern einzügig besetzten Theologischen Hochschule mit der Abdeckung des pastoralpsychologischen Lehrangebotes die Lehrstuhltradition des emeritierten Lehrstuhlinhabers und eigenen praktisch-theologischen Lehrers Diplom-Psychologen Professor Dr. Richard Riess kontinuierlich fortgesetzt. Andreas von Heyl hatte diese Lehrtätigkeit an der Augustana-Hochschule auch schon von seiner vorherigen Stelle als Klinikseelsorger in Göppingen ausgeübt und dabei die Mühen eines weiten Anreiseweges zu den Lehrveranstaltungen auf sich genommen. Dass er seit 2008 als Studienleiter für die Fortbildung in den ersten Amtsjahren der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern in Neuendettelsau ansässig war, hat ihm seine Lehrtätigkeit wesentlich erleichtert und dankenswerterweise zu einer Intensivierung seines hohen ehrenamtlichen Engagements im Fach, am Lehrstuhl wie an der Hochschule geführt und sich durch seine konstruktive Mitarbeit am Oberseminar für die Doktoranden und Habilitanden im Fach Praktische Theologie und in der Betreuung eigener Doktoranden niedergeschlagen.

Die Augustana-Hochschule und ihr Lehrstuhl für Praktische Theologie haben mit Professor Dr. Andreas von Heyl einen wertvollen und hoch engagierten Kollegen und Gelehrten verloren. Wir befehlen ihn der Gnade des dreieinigen Gottes an. Er möge ihn schauen lassen, was er als ordinierter Pfarrer seiner Kirche anderen stets verkündigt und gelehrt hat. Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und seinen Kindern.

Neuendettelsau, 8.8.2016

Professor Dr. Christian Strecker, Rektor

Professor Dr. Klaus Raschzok, Inhaber des Lehrstuhls für Praktische Theologie

Vita

  • geboren 1952 in Bad Ems, aufgewachsen in Bad Tölz.
  • Studium der evangelischen Theologie in Neuendettelsau, Bethel und München.
  • 1976 Erstes Theol. Examen. 1978 Zweites Theol. Examen.
  • 1979 Ordination in Nürnberg.
  • Von 1976 bis 2001 tätig als Vikar in Nürnberg, als Pfarrer z.A.
    in Kochel und Neu-Ulm, als Pfarrer in Amberg und als Krankenhauspfarrer in München.
  • 2001 Beurlaubung im kirchlichen Interesse zum Dienst in der württembergischen Landeskirche und bis 2008 tätig als Krankenhauspfarrer in Göppingen (in Stellenteilung mit der Ehefrau).
  • 2008 Rückkehr in die bayerische Landeskirche. Seit 1.3.2008 Studienleiter der "Fortbildung in den ersten Amtsjahren" (FEA) der bayerischen Landeskirche. Wohnort Neuendettelsau.
  • Verheiratet mit Elisabeth Schweizer, einer Pfarrerin aus Württemberg. Ein leiblicher Sohn und drei angeheiratete Kinder. Pfarrerin Schweizer ist seit 1.3.2008 Studienleiterin am Pastoralkolleg in Neuendettelsau.
  • 1992 Promotion bei Herrn Professor Dr. Richard Riess an der Augustana-Hochschule im Fach Prak-tische Theologie mit einer Arbeit über die Relevanz der Kritischen Theorie von Horkheimer, Adorno und Habermas für die Praktische Theologie.
  • 2003 Habilitation an der Augustana-Hochschule im Fach Praktische Theologie mit einer Studie über die Realität, Prävention und Therapie des Burnout-Syndroms bei evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrern in Bayern.
  • Seit 2003 Referent bei diversen pastoraltheologischen und pastoralpsychologischen Fortbildungen, Pastoralkollegskursen und Seminaren in verschiedenen Landeskirchen.
  • 2004 Ernennung zum Privatdozenten für das Fach Praktische Theologie an der Augustana-Hoch-schule, seitdem dort Angebot von Vorlesungen und Seminaren.
  • Von 1989 bis 2000 Mitglied im Ständigen Ausschuss des Ökumenischen Netzes Bayern für Gerech-tigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.
  • Von 1992 bis 2000 Mentor in der "Fortbildung in den ersten Amtsjahren" (FEA) der bayerischen Lan-deskirche.
  • Von 1995 bis 2000 Mitglied im aus drei Personen bestehenden Sprecherrat der FEA.
  • Von 1998 bis Ende 2003 Mitglied im medizinethischen Beraterkreis am Institut "Technik, Theologie und Naturwissenschaften" der bayerischen Landeskirche.
  • Von 2002 bis Ende 2007 Mitglied im Seelsorgeausschuss des württembergischen Pfarrvereins.
  • Von 2004 bis Ende 2007 Mitglied im aus fünf Personen bestehenden Beirat der württembergischen Klinikseelsorger und Klinikseelsorgerinnen.
  • Seit April 2009 Landeskirchlicher Beauftragter für den Konvent der Pfarrer und Pfarrerinnen in der Wissenschaft.
  • Im Mai 2012 Ernennung zum apl. Professor für Praktische Theologie an der Augustana-Hochschule.
  • Abgeschlossene, zertifizierte Klinische Seelsorge-Ausbildung (KSA) (39 Wochen).
  • Dreijährige berufsbegleitende Weiterbildung in prozessorientierter Psychologie (PoP) nach Arnold Mindell.
  • Abgeschlossene, zertifizierte Ausbildung zum "Geistlichen Begleiter" am Institut für theologische und pastorale Fortbildung der katholischen Kirche in Freising.
  • Zertifizierter Kursleiter für Autogenes Training.
  • Diverse Veröffentlichungen vor allem im Themenbereich der Spiritualität, der Gesundheitstheorie sowie der Arbeitsgesundheit und der seelisch-psychischen Hygiene im Pfarrberuf.
  • verstorben am 6. August 2016

Arbeitsschwerpunkte

Im Verlauf meines beruflichen und persönlichen Werdeganges haben sich für mich in praktisch-theolo-gischer Hinsicht fünf Gewichtungen herauskristallisiert:

  • Pastoralpsychologie. Die intensive KSA-Ausbildung sowie eine drei­jährige berufsbegleitende Weiterbildung in prozessorientierter Psychologie haben meine Aufmerksamkeit und mein Verständnis für tiefen- und kommunikationspsychologische Phänomene geschärft. Die Kenntnis und Berücksichtigung psychologischer Gegebenheiten und Gesetzmäßigkeiten ist m. E. unumgänglich für eine verantwortliche pastorale Begleitung von Menschen, vor allem in Übergangs- und Krisensituationen. "Kommunikative Kompetenz" erwirbt man im Wesentlichen durch praktische Einübung. Zu ihr möchte ich anleiten.
  • Medizin- und Bioethik. In meiner langjährigen Tätigkeit als Klinikpfarrer war und bin ich immer wieder mit medizinethischen Fragestellungen vor allem im perinatalen und prämortalen Bereich befasst. Darüber hinaus beschäftige ich mich mit ethischen Implikationen und Problemen der Transplantationsmedizin und der Gentechnik. Die revolutionären Entwicklungen in der medizinischen und biochemischen Technologie werden in Zukunft das Bild unserer Gesellschaft noch weitaus stärker bestimmen als bisher. TheologInnen stehen hier in besonderem Maße vor der Problematik einer, von unserem Glauben ausgehenden und mit ihm zu vereinbarenden Urteilsfindung. Den Prozess der Meinungsbildung in diesem Bereich möchte ich anregen und begleiten.
  • Pastoraltheologie. In meiner Habilitationsschrift und vielen weiteren Veröffentlichungen habe ich mich ausführlich mit professionsethischen und -psychologischen Fragestellungen des pastoralen Berufes befasst - vor allem auch im Hinblick auf eine "professionelle Hygiene", deren Ziel darin besteht, Überlastungs- und Überforderungsphänomenen vorzubeugen, um mit "Lust und Liebe" PfarrerIn sein zu können. Dabei spielt die gelebte Frömmigkeit eine herausragende Rolle. Meine diesbezüglichen Erfahrungen und Forschungsergebnisse möchte ich kommunizieren. Zweifellos wird die Gesundheitsvorsorge bzw. "Salutogenese" ebenso wie die "Geistliche Begleitung" und die "Seelsorge an Seelsorgerinnen und Seelsorgern" künftig in den pastoralen Berufen noch erheblich an Bedeutung gewinnen.
  • Spiritualität. Ein guter Weg in die Zukunft wird sich unserer Kirche m. E. nicht durch eine Verstärkung von organisationssoziologischen Maßnahmen erschließen, sondern in der Rückbesinnung auf den großen Schatz ihrer Spiritualität. Es ist mir ein besonderes Anliegen, zusammen mit anderen Men-schen, die sich auf dem Weg nach innen befinden, Quellen einer authentischen Frömmigkeit zu erschließen. Wichtige Impulse hierzu vermittelt mir meine Ausbildung zum "geistlichen Begleiter".
  • Gesellschafts- und Kirchenkritik. Ausgehend von der in meiner Dissertation entfalteten These, dass die Praktische Theologie als "kritische Theorie kirchlich vermittelter christlicher Praxis in der Gesellschaft" zu verstehen ist, bin ich der Auffassung, dass sich die Aufgabe der Praktischen Theologie nicht darauf beschränkt, methodisches Handwerkszeug für den pastoralen Dienst zu vermitteln. Als eigenständige Handlungswissenschaft liegt ihr zentrales Interesse da­rin, innerhalb der jeweiligen Gesellschaft die Praxis der Liebe im Sinne Jesu zu ermöglichen und zu fördern. Insofern hat die Praktische Theologie:

    • eine analytische Funktion: wer Veränderung bewirken will, muss zunächst wahrnehmen und verstehen, was gegeben ist. Die Praktische Theologie analysiert die jeweils vorzufindende kirchliche und gesellschaftliche Praxis.
    • eine kritische Funktion: wer Veränderung bewirken will, muss innehalten, Stellung beziehen, sich ein Urteil bilden. Die Praktische Theologie hinterfragt die gesellschaftliche und die kirchliche Praxis, inwieweit in ihr die Praxis der Liebe im Sinne Jesu zur Geltung kommt.
    • eine konzeptionelle Funktion: wer Veränderung bewirken will, muss zeigen, in welche Richtung verändert werden soll und Konzepte zur Realisierung erarbeiten. Die Praktische Theologie entwickelt Perspektiven, Strategien und geeignete Methoden für die Praxis der Liebe, im Sinne Jesu - in Kirche und Gesellschaft.

Betreute Promotionsprojekte

  • "... da bin ich mitten unter ihnen ..." Geistliche Begleitung zwischen Aszetik und Seelsorge - Ein biblisch-historischer Entwurf als Beitrag zur Praktischen Theologie (Hansjörg Schemann)
  • Mädchenbildung, Frauenbild und Mutterschaft. Eine Untersuchung des Konzepts Paulo Freires an-hand des gemeindediakonischen Projektes Freude und Hoffnung in der Evang. Gemeinde Santa Cruz do Sul (Südbrasilien) (Heloisa Gralow Dalferth, Brasilien)

Veröffentlichungen

  • Selbstsorge in Seelsorge und Beratungsarbeit, in: Giebel Astrid, Lilie Ulrich, Utsch Michael, Wentzek Dieter, Wessel Theo, Geistesgegenwärtig beraten, Neukirchner Verlag 2015, 79-90.
  • — Stress - körperliche und seelische Überlastungssyndrome, in: Heyl Andreas von / Raschzok Klaus / Kemnitzer Konstanze (Hg.), Salutogenese im Raum der Kirche - ein Handbuch, Leipzig 2015, 215-242.
  • Pfarrberuf und Arbeitsgesundheit, in: Heyl Andreas von / Raschzok Klaus / Kemnitzer Konstanze (Hg.), Salutogenese im Raum der Kirche - ein Handbuch, Leipzig 2015, 347-372.
  • Seelsorge und Salutogenese, in: Heyl Andreas von / Raschzok Klaus / Kemnitzer Konstanze (Hg.), Salutogenese im Raum der Kirche - ein Handbuch, Leipzig 2015, 515-534.
  • Salutogenese in evangelischer Perspektive, in: Heyl Andreas von / Raschzok Klaus / Kemnitzer Konstanze (Hg.), Salutogenese im Raum der Kirche - ein Handbuch, Leipzig 2015, 179-192.
  • Heyl Andreas von / Raschzok Klaus / Kemnitzer Konstanze (Hg.), Salutogenese im Raum der Kirche - ein Handbuch, Leipzig 2015.
  • Flow. Zu sich kommen - zeitlos gegenwärtig sein, in: P&S Magazin für Seelsorge und Psychotherapie, Nr. 1 2015, 34-37.
  • Erschöpfung im pastoralen Dienst, in: Erschöpfte Kirche? Geistliche Dimensionen in Veränderungsprozessen. Dokumentation der Fachtagung des EKD-Zentrums für Mission in der Region, Kloster Drübeck, 03/04.11.2014, epd-Dokumentation Nr. 5/2015, GEP Frankfurt, 2015, 6-14.
  • Seelsorge. Ein Leitfaden, Freiburg 2014.
  • Sie laufen und werden nicht müde. Betrachtungen zum pastoralen Dienst aus arbeitspsychologischer Perspektive, Leipzig 2014.
  • Modelle des Wirklichen, in: Heyl Andreas von / Kemnitzer Konstanze Evangelia (Hg.), Modellhaftes Denken in der Praktischen Theologie. Festschrift für Klaus Raschzok, Leipzig 2014, 59-70.
  • Zusammen mit Kemnitzer Konstanze Evangelia (Hg.), Modellhaftes Denken in der Praktischen Theologie. Festschrift für Klaus Raschzok, Leipzig 2014.
  • "Und dann wurde mir alles zu viel ...". Warum es gut ist, nicht um jeden Preis weiterzumachen, in: Filker Claudia (Hg.), Es ist genug! Wie Chhristen ihr Burn-out erleben und überwinden, Neukirchen 2013.
  • Rezension von Rieger, Hans-Martin, Gesundheit. Erkundungen zu einem menschenangemessenen Konzept, Leipzig 2013, in: THLZ, 138. Jg., Heft 11, November 2013,1283-1285.
  • Work-life-balance, in: Anzeiger für die Seelsorge. Zeitschrift für Pastoral und Gemeindepraxis, Nr. 1. 2013, 20-23. Zugleich in: Nachrichten der Evangelisch-Luthe-rischen Kirche in Bayern, Nr. 1, Januar 2013, 5-8.
  • Rezension von Lammer Kerstin: Beratung mit religiöser Kompetenz. Beiträge zu pastoralpsychologischer Seelsorge und Supervision, Neukirchen-Vluyn 2012, in: Theologische Revue Nr. 1, 2013 (Jahrgang 109), S. 1f.
  • Stress als praktisch-theologisches Problem, in: Augustana - Theologische Hochschule der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (Hg.): Erträge Wintersemester 2012/13 in Neuendettelsau, 27-42.
  • "Und dann wurde mir alles zu viel ...". Warum es gut ist, nicht um jeden Preis weiter zumachen, in: P&S Magazin für Psychtherapie und Seelsorge, Ausgabe November 2012.
  • Lebenszeit gleich Arbeitszeit?, in: Das Baugerüst, Themenheft "Zeitlos oder die Kunst sich zu langweilen, Nr.3, 2012, 31-36.
  • Exerzitien im Alltag. Ein innerer Übungsweg, Saarbrücken 2012.
  • Das Anti-Burnout-Buch für Pfarrerinnen und Pfarrer Stuttgart 2012.
  • Christliches Menschenbild und therapeutisches Handeln, in: Materialdienst der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, 74. Jg. Nr. 6/2011, 205-211.
  • Gott braucht keine Helden, in: Die Kirche. Evangelische Wochenzeitung, 18.Mai 2011.
  • Mitarbeit in: Herzog Susanne, Hg., Lebe lieber jetzt! Fastenzeitkalender, Ostfildern 2011.
  • Zusammen mit anderen: Thesenpapier "Pfarrberuf 2020", in: Korrespondenzblatt d. Pfarrer- u. Pfarrerinnenvereins, Nr. 10, Oktober 2010, 169-172.
  • Wieder heil werden. Leben im Einklang mit mir und der Welt, Ostfildern 2010.
  • Mitarbeit in: Buchhorn-Maurer Kathrin / Wiedersatz Josef (Hg.), Bleib bei mir, wenn die Nacht kommt. Gebete in Tagen der Krankheit, Ostfildern 2010.
  • Ausbrennen im Hamsterrad, in: arbeiten und leben. work-life-balance. Gedanken und Möglichkeiten, Reihe Personalentwicklung in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Heft 6, München 2009, 5-7.
  • Seelsorge für Seelsorger und Seelsorgerinnen tut not, in: Pfarrverein Spezial, Sonderheft Seelsorge an Seelsorgern, Stuttgart, November 2009.
  • Gesund bleiben im Pfarrberuf. Überlegungen zu einer professionellen Hygiene im geistlichen Amt, in: Nachrichten der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Nr. 1, Januar 2009, 16-18.
  • Gesund bleiben im Pfarrberuf. Überlegungen zu einer professionellen Hygiene im geistlichen Amt (veränderte Fassung), in: a+b (für Arbeit und Besinnung), Nr. 8, 15. April 2009, 18-21.
  • Rezension von: Martin Karl, Sunnus Sabine, Uhlmann Ingrid (Hg.), Berufung - Rufmord - Abberufung. Der Ungedeihlichkeitsparagraf in den evangelischen Kirchen: Der falsche Weg, Konflikte zu lösen, in: Deutsches Pfarrerblatt, 108. Jg. Heft 4, April 2008, 220f.
  • Hinführung zur Tauferinnerung, in: Pfarrverein spezial, Sonderdruck, hg. vom Evangelischen Pfarrverein Württemberg 2007, 21-23.
  • "Brannte nicht unser Herz in uns als er mit uns redete auf dem Wege?" Über die Wechselbeziehung von Burnout und geistlichem Leben, in: Greiner Dorothea, Noventa Erich, Raschzok Klaus, Schödl Albrecht (Hg.), Wenn die Seele zu atmen beginnt ... Geistliche Begleitung in evangelischer Perspektive, Leipzig 2007.
  • Pastorale Identität, in: Deutsches Pfarrerblatt, 107. Jg., Nr. 7, Juli 2007, (zusammen mit Christian Buchholz).
  • Rezension von: Riess Richard, Auf der Suche nach dem eigenen Ort. Mensch zwischen Mythos und Vision, Stuttgart 2006, in: Nachrichten der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland, Nr. 5, Mai 2007 62. Jg. 174f.
  • Reiseleiter - Hausmeister - Spieletante. Von der Gefahr, im Pfarrberuf die Seele zu verlieren, in: Nachrichten der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Nr. 11, November 2006, 61. Jahrgang, 347-350.
  • "... und für meine Seele sorgen ..." - theologische Aufgabe des Pfarramtes, in: a+b (für Arbeit und Besinnung), Nr. 19, 1. Oktober 2006, 14-16.
  • Gebetsformeln als Überlebenshilfe im Grenzbereich. Die Weisheit der "Wüstenväter" als Therapieelement bei der Behandlung von Komapatient/innen, in: Kammerer Thomas (Hg.), Traumland Intensivstation. Veränderte Bewußtseinszustände und Koma. Interdisziplinäre Expeditionen, Norderstedt 2006.
  • Rezension von: Hüfner Michael, Das Gemeinschaftsgefühl und die Paradoxität der Macht. Individualpsychologische Impulse für kirchliche Handlungsfelder, Münster 2004, in: Nachrichten der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, 61. Jahrgang, Nr. 5, Mai 2006, 174-175.
  • Burnout im Pfarrberuf, in: Hessisches Pfarrblatt, Nr. 5, Oktober 2005, 143-154.
  • Pfarramt und Spiritualität, in: a+b (für Arbeit und Besinnung), Zeitschrift für die evangelische Landeskirche in Württem­berg, Nr. 19, Oktober 2005, 18-22.
  • Den Brunnen pflegen, in: Nachrichten der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Nr. 9, September 2005, 287-290.
  • Sie laufen und werden nicht müde... . Zur professionellen Hygiene im geistlichen Amt, in: a+b (für Arbeit und Besinnung), Zeitschrift für die evangelische Landeskirche in Württem­berg, Nr. 8, März 2005, 20-24.
  • Wenn Arbeit krank macht, in: Meditation. Zeitschrift für christliche Spiritualität und Lebensgestaltung, 31. Jg., Heft 1, 2005, 31-35.
  • Feuer und Famme oder Asche und Elend? Belastungs- und Burnout-Erfah­run­gen im geistlichen Amt, in: a+b (für Arbeit und Besinnung), Zeitschrift für die evangelische Landeskirche in Württemberg, Nr. 21, November 2004, 25-30.
  • Artikel "Rogers", in: RGG, 4. Auflage, Tübingen 2004.
  • Wenn die Hirten müde werden... Zur Problematik des Pfarrberufes in unserer Zeit, in: Nachrichten der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Nr. 7, Juli 2004, 59. Jg., 214-217.
  • Es ist genug... Die Burnout-Erfahrung als Krise und Chance, in: Deutsches Pfarrerblatt, 104. Jg., Nr. 6, Juni 2004, 312-316.
  • Engel der Stärkung, in: Gollwitzer-Voll Woty, "... macht Kranke gesund!" Heilen als Aufgabe der Kirche, München (Claudius) 2004, 91-101.
  • Zwischen Burnout und spiritueller Erneuerung. Studien zum Beruf des evangelischen Pfarrers und der evangelischen Pfarrerin, Frankfurt/Zürich/New York (Peter Lang) 2003.
  • Zwischen Burnout und spiritueller Erneuerung. Studien zum Beruf des evangelischen Pfarrers und der evangelischen Pfarrerin, 2 Bd.e, Habilitationsschrift, Neuendettelsau, 2002.
  • Wohnt die Seele im Gehirn? Die Hirntodproblematik aus seelsorgerlicher Perspektive, in: Hildt Elisabeth / Hepp Barbara (Hg.), Organtransplantationen. Heteronome Effekte in der Medizin, Stuttgart/Leipzig 2000 (Hir­zel), 96-106.
  • "Seelische Druckstellen in Stadt und Land" - Vortrag, gehalten anl. der Feier zum 25-jährigen Bestehen der Telefonseelsorge des Saarlandes in Saarbrücken am 10.3.2000, abgedruckt in: Auf Draht, 4, 2000.
  • Praktische Theologie und Kritische Theorie, Impulse für eine praktisch-theologi­sche Theoriebildung, Stuttgart (Kohlhammer) 1994.
  • Kritische Theorie - Praktische Theologie. Impulse für Theoriebildung und Selbstverständnis der praktisch-theologischen Disziplin im Übergang zu einem neuen Paradigma von Theologie und Kultur, Dissertation, Neuendettelsau (Microfiche und Typoskript) 1992.
  • Der gebrochene Spiegel. Zur Identitätsbildung in der modernen Gesellschaft, in: Stollberg Dietrich / Heyl Andreas v. (Hg.), Identität im Wandel in Kirche und Gesellschaft, Göttingen 1997 (Vandenhoeck&Ru­precht), 23-33.
  • Stollberg Dietrich / Heyl Andreas v. et al. (Hg.), Identität im Wandel in Kirche und Gesellschaft, Göttingen 1997.

 

Die über zehnjährige Protokollierung der Vortrags-, Veranstaltungs- und Lehrtätigkeit von Prof. Dr. A. v. Heyl diente der Dokumentation des Spektrums dieser Tätigkeiten. Die Tätigkeiten werden im Jahr 2014 und in den darauf folgenden Jahren fortgeführt, jedoch nicht mehr protokolliert.

Download zur Vortrags- und Lehrtätigkeit (PDF)

Apl. Professor Dr. Herbert Lindner

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Apl. Prof. Dr. Herbert Lindner

Apl. Prof. Dr. Herbert Lindner

Apl. Professor Dr. Herbert Lindner

Augustana-Hochschule Neuendettelsau
Waldstraße 11
91564 Neuendettelsau

Telefon: 09128 - 92 05 62
E-Mail: herbert.lindner@t-online.de

Weitere Informationen unter: www.herbert-lindner.de

 

Vita

  • Theologiestudium in Erlangen, Tübingen und Marburg
  • Promotion in Sozialethik
  • Pfarrer der Evang.-Luth. Kirche in Bayern
  • 1969 -1972 Pfarrer in Feucht
  • 1972 -1983 Studienleiter der Gemeindeakademie der Evang.-Luth. Kirche in Bayern in Rummelsberg (Grundlagenarbeit, Gottesdienst, Mitarbeiterfortbildung, Gemeindeberatung)
  • 1983 - 1992 Leiter der Gemeindeakademie
  • 1993 Habilitation im Fach Praktische Theologie an der Universität Hamburg
  • 1992 - 1995 Projektstelle für Institutionenberatung und Organisationsentwicklung
  • 1995 Studienleiter der Fortbildung in den ersten Amtsjahren für Pfarrerinnen und Pfarrer,
  • Privatdozent für Praktische Theologie an der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau
  • 1995-2001 verantwortlich für Praxisjahr und Begleitung Theologiestudierender
  • ab 2003 Freistellungsphase der Altersteilzeit, Schwerpunkt auf der wissenschaftlichen Tätigkeit
  • 2005 Ernennung zum apl. Prof. an der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau
  • Veröffentlichungen aus dem Bereich Neue Gottesdienste, Gemeindeentwicklung, Kirchentheorie
  • Forschungsschwerpunkt Gemeindeleitung
 
 
 
 


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