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Theologie auf dem Campus

 
 
 
Exkursion

Das Lehrangebot

Wintersemester 2019/2020 – Sprachen

Abkürzungen
VL = Vorlesung PS = Proseminar SE = Seminar
UE = Übung SK = Sprachkurs OS = Oberseminar
IK = Integrationskurs SO = Sozietät KL = Kolloquium
IS = Integrationsseminar IÜ = Integrationsübung

HS = Hauptseminar

LP = Leistungspunkte (~ Credit Points) WS = Wochenstunden SWS = Semesterwochenstunden
Verwendbarkeit:
BM = Basismodul  AM = Aufbaumodul WPM = Wahlpflichtmodul
WB = Wahlbereich IBM = Interdisziplinäres Basismodul IAM = Interdisziplinäres Aufbaumodul
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Lehrangebote Sprachen

68. SK Latein I (Mülke)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

68.

SK

Latein I

6

12

Mülke

In Latein I werden die Grundlagen der lateinischen Sprache vollständig oder annähernd vollständig erlernt. Wir benutzen dabei das Lehrbuch LATINUM, Ausgabe B, vom Verlag Vandenhoeck & Ruprecht; zur Systematisierung und Vervollständigung des grammatischen Wissens wird eine Grammatik herangezogen.

Die zahlreichen guten Abbildungen und informativen Sachtexte von LATINUM erlauben darüber hinaus eine erste mosaiksteinartige Erschließung der römischen Geisteswelt, insbesondere auch der Religions- und Philosophiegeschichte.

Eine Testklausur am Ende des Kurses hat die Funktion, den Studierenden eine Rückmeldung über ihren Leistungsstand zu geben – die Entscheidung über die Teilnahme am nächsten Kurs treffen die TeilnehmerInnen selbst.

69. SK Latein II (Dittmer)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

69.

SK

Latein II

6

12 (bei bestandener Prüfung)

Dittmer

Während des Latein II-Kurses wird der gesamte grammatische Stoff systematisch wiederholt, ergänzt und gefestigt, damit die abschließende Prüfung problemlos abgelegt werden kann. Zu Beginn von Latein II wird dabei in der Regel eine Übergangslektüre gelesen, z. B. Vulgata-Texte oder Märtyrerakten. Die Wahl der Übergangslektüre hängt ebenso wie die Wahl der anschließenden Hauptlektüre vom Interesse des Kurses ab.

In der Phase der Hauptlektüre wird ein prominenter und theologisch relevanter Autor aus dem weiten Fundus lateinischer Literatur intensiv behandelt. Das kann ein Autor aus dem Bereich der antiken Geisteswelt sein (z. B. Cicero oder Seneca), ein antiker christlicher Autor (z. B. Laktanz oder Augustinus) oder ein Autor aus der Reformationszeit (z. B. Luther, Erasmus oder Melanchthon). Neben der rein sprachlichen Arbeit und der Einweisung in den richtigen Gebrauch des Wörterbuchs wird nun in verstärktem Maße auch die interpretatorisch-hermeneutische Dimension und die Einordnung des Autors in seinen geistes- und philosophie- bzw. theologiegeschichtlichen Kontext bedacht.

Gegen Ende des Kurses werden eine ganze Reihe von Probeklausuren geschrieben, und zwar unbekannte Texte desjenigen Autors, der während der Zeit der Hauptlektüre behandelt wurde und dann auch Gegenstand der Prüfung ist.

70. SK Griechisch I (Dittmer)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
70. SK Griechisch I 6 12 Dittmer

Der Unterricht im Griechischen beginnt mit der Einführung in das griechische Alphabet und seine Bedeutung. Der weitere Kursverlauf von Griechisch I folgt dem Lehrbuch KANTHAROS vom Klett-Verlag. Gelernt wird hier im Wesentlichen das klassische Griechisch des 5. Jahrhunderts v. Chr., weil sich von dieser Sprachform her praktisch alle anderen wichtigen Quellentexte des Christentums erschließen lassen. Begleitend wird eine systematische Grammatik verwendet.

Im Kurs Griechisch I geht es zunächst um die Vermittlung eines soliden grammatikalischen Wissens, das durch zusätzliches Übungsmaterial, besondere Formenübersichten und systematische Zusammenfassungen vertieft und gefestigt wird. Daneben werden von Lektion 1 an ausgehend von den Texten immer wieder neue Aspekte der griechischen Geistes- und Kulturgeschichte vorgestellt, die im Laufe der Zeit ein erstes eigenständiges Verstehen zentraler Kategorien des griechischen Denkens ermöglichen.

Am Ende von Griechisch I wird eine Testklausur geschrieben mit dem Ziel, den Studierenden eine Rückmeldung über ihren Leistungsstand zu geben – die Entscheidung über die Teilnahme am nächsten Kurs treffen die TeilnehmerInnen selbst.

71. SK Griechisch II (Mülke)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

71.

SK

Griechisch II

6

12 (bei bestandener Prüfung)

Mülke

Im Kurs Griechisch II wird zunächst die Arbeit am Lehrbuch KANTHAROS (etwa bei Lektion 40) fortgesetzt. Nach Abschluss des Lehrbuches wird im Normalfall Platon (also klassisches Griechisch) gelesen – nicht nur wegen der sprachlichen Form, sondern wegen seiner unüberschätzbaren Bedeutung für die christliche Theologiegeschichte. Meistens wird einer der frühen platonischen Dialoge ganz oder im Auszug gelesen, in der die Figur des Sokrates im Mittelpunkt steht. Zusätzliche Unterrichtseinheiten oder ein Symposion zu besonderen Themen können die philosophisch und theologisch relevanten Probleme und Denkmuster weiter vertiefen. Parallel dazu wird mit der Übersetzung neutestamentlicher Texte, meist aus Evangelien und Apostelgeschichte, begonnen.

Während dieser doppelten Lektürephase wird eine eingehende Grammatikwiederholung durchgeführt, die das System der klassischen griechischen Sprache ebenso zum Thema hat wie die besonderen Merkmale des hellenistischen Koiné-Griechisch.

In der letzten Phase von Griechisch II werden eine ganze Reihe von Probeklausuren geschrieben, korrigiert und sorgfältig besprochen, weil dies unserer Auffassung nach die intensivste Form der Rückmeldung und daher die beste Form der Vorbereitung auf die Prüfung ist. Die Probeklausuren sind frühere Original-Klausuren und stammen daher ebenso wie die Abschlussklausur im Normalfall aus einem Werk Platons.

72. UE Neutestamentliche Lektüre (Mülke)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende

72.

UE

Neutestamentliche Lektüre
(s. Nr. 23)
Verwendbarkeit: nur WB

1

1

Mülke

 

Die Übung zur neutestamentlichen Lektüre ist zunächst als 7. Stunde Grie­chisch verbindlich für alle TeilnehmerInnen des Griechisch II-Kurses. Darüber hinaus können auch andere InteressentInnen teilnehmen, die ihre Grie­chisch­kennt­nisse vertiefen oder wieder aufbereiten wollen.

Gelesen werden primär Texte aus den Evangelien und der Apostelgeschichte, wobei der Focus auf der sprachlichen Erschließung der Texte liegt und auf der Systematisierung der Besonderheiten des hellenistischen Koiné-Griechisch.

 

73. IK Griechischer Integrationskurs zur Examensvorbereitung (Mülke)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
73. IK Griechischer Integrationskurs zur Examensvorbereitung
Verwendbarkeit: nur WB
2 2 Mülke

Im Plenum umfasst der Kurs wöchentlich ein konzentriertes Pensum an Wie­derholung zentraler Kapitel der griechischen Grammatik (mit Übungen) sowie eingehende Lektüre von Texten aus dem Corpus Paulinum. Geblockt werden wir an „Griechischtagen“ umfangreichere sprachliche Themen aufarbeiten (Termine nach gemeinsamer Absprache). Übungsklausuren mit Korrektur und Besprechung ergänzen das Programm.

74. HS Lateinische Lektüre: Karolingische Renaissance (Mülke/Klitzsch)

Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
74.HSLateinische Lektüre: „Karolingische Renaissance“. Theologie und Bildung um 800 (s. Nr. 29)
Verwendbarkeit: AM
23Mülke / Klitzsch
  1. Die Veranstaltung kann im Rahmen des modularisierten Studiums im Aufbaumodul KG belegt werden.
    Voraussetzungen: Latinum, kirchengeschichtliches Proseminar sowie die Bereitschaft, ein Referat zu übernehmen.
  2. Der in der neueren Geschichtsschreibung verbreitete Begriff „Karolingische Renaissance“ verweist auf den programmatischen Versuch Karls des Großen, im Karolingerreich um 800 nach Christus die aus der Spätantike überkommene lateinische Bildung neu zur Geltung zu bringen, gleichsam „wieder zum Leben zu erwecken“. Für die Kirchengeschichte ist dabei ein Doppeltes aufschlussreich: Zum einen, welche Idee von spätantik-frühmittelalterlicher „christlicher Bildung“ Karls Reform zu verwirklichen suchte, zum anderen, dass erstmals Theologie nicht primär von einer klösterlichen oder bischöflichen Instanz verantwortet wurde, sondern von der sog. „Hofschule“. Deren zentrale Größe, Alkuin von York (gest. 804) gilt auch als Verfasser der maßgeblichen Programmschrift, der Epistola de litteris colendis. Ihren theologischen Niederschlag findet dieser Neuansatz in zeitgenössischen Konflikten um den Adoptianismus, das Filioque und den Bilderstreit.
    Diesen Themen soll im Seminar durch Lektüre und Interpretation lateinischer Quellen nachgegangen werden. Grundlage bilden Texte unterschiedlicher Gattungen (etwa Briefe, Biographie, Capitularia, theologische Traktate) aus Alkuins Œuvre, aus Einhards Vita Caroli und aus Lupus von Ferrière. Bei Interesse können die Auswirkungen der Reform auch lokalgeschichtlich in den Blick genommen werden. Insgesamt dient die Veranstaltung somit nicht nur der Einübung kirchengeschichtlicher Fertigkeiten, sondern auch der Verbesserung und Festigung lateinischer Sprachkenntnisse.
  3. Durch regelmäßige Teilnahme und die Übernahme eines Referates werden 3 Leistungspunkte erworben. Die Anfertigung einer Seminararbeit erbringt weitere 6 LP.
  4. Literatur zur Vorbereitung:
  • Angenendt, A.: Das Frühmittelalter. Die westliche Christenheit von 400–900, 3. Aufl., Stuttgart/Berlin/Köln 2001.
  • Fried, J.: „Karl der Große, die Artes liberales und die karolingische Renaissance“, in: Karl der Große und sein Nachwirken, hg. von P. L. Butzer / M. Kerner / W. Oberschelp, Löwen 1997, 25–43.
  • Prinz, F.: „Von den geistigen Anfängen Europas. Der Kulturtransfer zwischen christlicher Spätantike und Frühmittelalter“, in: Akkulturation. Probleme einer germanisch-romanischen Kultursynthese in Spätantike und frühem Mittelalter, hg. von D. Hägermann, Berlin 2004, 1–17.
  • Rouche, M.: „The Carolingian renewal“, in: The Cambridge Illustrated History of the Middle Ages, Bd. 1, Cambridge 1998.
  • Tremp, E. / Schmuki, K.  (Hg.): Alkuin von York und die geistige Grundlegung Europas. Akten der Tagung vom 30. September bis 2. Oktober 2004 in der Stiftsbibliothek St. Gallen (Monasterium Sancti Galli 5), St. Gallen 2010.

75. SK Hebräisch I (Seiler)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
75. SK Hebräisch I
(Grundkurs; Abschluss: Hebraicum)
7 12 (bei bestandener Prüfung) Seiler
  1. Für StudienanfängerInnen. Sprachmodul 1. Zwischenprüfungsrelevant.
  2. Der Grundkurs Hebräisch bietet eine Einführung in die Strukturen der biblisch-hebräischen Grammatik und soll die Teilnehmer und Teilnehmerinnen dazu befähigen, mittelschwere Texte des Alten Testaments in Prosa und Poesie zu verstehen. Der Aufbau des Kurses orientiert sich an dem zweibändigen „Lernbuch des biblischen Hebräisch“ (s. u. unter Pkt. d), in dem die Verbalgrammatik einen Schwerpunkt bildet. Besonderer Wert wird auf das gemeinsame Einüben des behandelten Stoffes gelegt. Möglichst bald wird mit der Lektüre biblischer Texte begonnen. Gegen Ende des Kurses werden drei Probeklausuren geschrieben, die den Teilnehmern und Teilnehmerinnen eine realistische Einschätzung ihres Leistungsstandes ermöglichen und somit eine gute Vorbereitung auf die Prüfung darstellen. Als ergänzende Veranstaltung zum Sprachkurs wird ein Tutorium angeboten. Der Grundkurs Hebräisch soll nicht nur sprachliche Kompetenzen vermitteln, sondern dient auch zur Begegnung mit dem hebräischen Welt‑, Gottes- und Menschenverständnis, das sich von den abendländischen Denkgewohnheiten erheblich unterscheidet. Zugleich ermöglicht er einen ersten Einblick in das Judentum.
  3. Die Hebräischprüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Die Klausur dauert vier Stunden, die mündliche Prüfung 20 Minuten.
  4. Als (zweibändiges) Arbeitsbuch wird zur Anschaffung empfohlen:
  • Dietzfelbinger, Helmut / Weber, Martin: Lernbuch des biblischen Hebräisch. Bd. 1: Übersichten / Textbuch; Bd. 2: Übungsbuch / Vokabular, Neuendettelsau 2010.

76. UE Hebräisch II (Seiler)

Nr. Art Titel und Beschreibung SWS LP Lehrende
76. SK Hebräisch II
(Aufbaukurs nach dem Hebraicum)
2 2 Seiler
  1. Voraussetzung: Hebraicum
  2. Ziel der Lehrveranstaltung ist es, die im Sprachkurs Hebräisch I erworbe­nen Grundkenntnisse zu vertiefen. Dabei soll ein besonderer Schwerpunkt auf die Syntax gelegt werden. Auch weiterführende Fragen der Nominal­grammatik und des hebräischen Tempussystems werden erörtert. Ein Teil der Lehrveranstaltung ist der Lektüre hebräischer Texte gewidmet, die sich nicht allein auf das Alte Testament beschränkt; dabei sollen u. a. Texte aus Qumran, hebräische Inschriften oder Auszüge aus Mischnatraktaten gele­sen werden. Neben der regelmäßigen Teilnahme wird die Bereitschaft er­wartet, einen Text für die jeweils nächste Sitzung vorzubereiten.
  3. Literatur:
  • Brockelmann, Carl: Hebräische Syntax. 2. Aufl., Neukirchen-Vluyn 2004.
  • Michel, Diethelm: Grundlegung einer hebräischen Syntax, Tl. 1 u. 2, Neu­kirchen-Vluyn 2. Aufl. 2004 (Tl. 1) / 1. Aufl. 2004 (Tl. 2).

77. UE Hebräische Lektüre (Seiler)

Nr.ArtTitel und BeschreibungSWSLPLehrende
77.UEHebräische Lektüre
(s. Nr. 12)
Verwendbarkeit: nur WB
11Seiler
  1. An dieser Übung können nur Studierende teilnehmen, die das Hebraicum bereits abgelegt haben.
  2. Die Lehrveranstaltung soll die Möglichkeit geben, die im Hebräischkurs er­worbenen Sprachkenntnisse zu festigen und zu vertiefen, aber auch Anreiz und Hilfestellungen bieten, mit dieser Sprache wieder vertraut zu werden. Die zu übersetzenden Texte werden gemeinsam mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen ausgewählt. Im Rahmen der Lektüre werden, wenn nötig, grammatische Fragen wiederholt, aber auch über das im Sprachkurs Be­sprochene hinaus vertieft. Besonderes Augenmerk soll dabei auf die Syn­tax gelegt werden. Darüber hinaus werden wir uns auch Zeit für exe­ge­ti­sche Beobachtungen und theologische Fragen nehmen, die sich aus der Lektüre ergeben.
 
 
 
 


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